BLUT

BLUT

Softcover
3.9181

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Description

Eisige Stimmung auf einem Fischtrawler vor Islands Küste ― und eine Aushilfsköchin, die um ihr Leben fürchtet.

Ein Fisch-Trawler vor der Küste Islands: Hier wurde die Köchin Gunndís kurzfristig als Aushilfe angeheuert. Doch von Anfang an bemerkt die junge Frau eine feindselige Stimmung an Bord. Kann es an ihrem Vater liegen, der vor vielen Jahren als Schiffskoch für einen verhängnisvollen Brand verantwortlich gemacht wurde? Mehrere Mitglieder der jetzigen Crew haben damals ihre Väter verloren, Gunndís ebenso. Will sich die Besatzung jetzt an ihr rächen? Doch dann entdeckt sie im Schiff geheime Unterlagen, die darauf hindeuten, dass ihr Vater damals gar nicht der wahre Schuldige war, sondern der Brand eine ganz andere Ursache hatte ...
Dramatisch, bildkräftig, mit eisiger Atmosphäre und genialen Verwicklungen ― der neue Besteller von Islands Thriller-Königin.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
384
Price
18.50 €

Author Description

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete isländische Bestsellerautorin, deren Romane in über 30 Ländern erscheinen. Die Ikone zählt zu den »besten Thrillerautorinnen der Welt« (The Times). Ihre faszinierenden Thriller, in denen sie die unbarmherzige Natur Islands meisterhaft beschreibt, werden von Presse und Leser*innen gleichermaßen geliebt. Ihre Thriller »SCHNEE«, »NACHT« und »RAUCH« waren immer wochenlang in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Reykjavík.

Characteristics

7 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
43%
14%
29%
0%
63%
8%
44%
45%
33%
15%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
55%
71%
56%
63%

Pace

Fast14%
Slow14%
Moderate43%
Variable29%

Writing Style

Simple29%
Complex14%
Moderate57%
Bildhaft (60%)Minimalistisch (40%)Poetisch (20%)

Posts

40
All
4

Blut" von Yrsa Sigurðardóttir war mein erstes Buch der Autorin und bereits der dritte Band der Reihe. Da mich das Cover so anlachte, dachte ich probiere es nochmals mit einem isländischen Thriller. Jedoch muss ich gleich zum Anfang sagen, ich werde damit nicht warm. Daher möchte ich die Geschichte auch nicht wirklich in ein schlechtes Licht stellen. Worum geht es? Eine junge Frau wird kurzfristig als Aushilfs-Köchin auf einem Fisch-Trawler angeheuert. Diese merkt gleich die feindselige Stimmung an Bord. Ihr Vater wurde vor vielen Jahren als Schiffskoch für einen Brand verantwortlich gemacht. Mehrere Mitglieder an Bord haben damals ihre Väter dabei verloren. Soll jetzt ein Racheakt stattfinden? Sie selbst glaubt an seine Unschuld. Gelingt ihr dies zu beweisen bevor es zu spät ist? Die Geschichte ist einem ruhigen Erzählstil geschrieben und ohne große Aktion. Die Geschichte enthält zwei Erzählstränge, die erst gar nichts miteinander zu tun haben und im letzten Stepp der Geschichte zusammengeführt werden. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte zeichnete sich durch ihre düstere Atmosphäre aus. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Die Geschichte war insgesamt gut aufgebaut, aber auch wenn ich sie mochte, werde ich mich mit isländischen Thrillern nicht anfreunden können. Wer jedoch düstere und ruhigere Thriller mag, ist hier genau richtig aufgehoben.

3.5

Ein Fisch-Trawler vor der Küste Islands. Eine feindselige Stimmung an Bord. Eine junge Schiffsköchin, die um ihr Leben fürchtet.... Gunndis wird kurzfristig als Schiffsköchin auf einem Fisch-Trawler angeheuert . Die Mannschaft ist ihr gegenüber respektlos und distanziert. Eventuell liegt es daran, dass ihrem Vater vorgeworfen wurde einen Brand auf einem Schiff ausgelöst zu haben bei dem alle uns Leben gekommen sind. Zeitgleich müssen sich die Polizisten Týr und Karó um einen Nachbarschaftsstreit kümmern der zu eskalieren droht.... Nach den Büchern 'Nacht' und 'Rauch ' finde ich diese Teil eigentlich am Schwächsten. Lesefluss ist wie gewohnt super, aber mir fehlte diesmal der gewohnte spannende Thrill in der Story. Auf dem Trawler kam die Stimmung irgendwie nicht so bedrohlich rüber , obwohl gerade das Setting ja dazu einlädt. Der Nachbarschaftsstreit war da schon spannender umgesetzt. Auch die Polizisten Tỳr und Karó haben mir wieder gefallen, obwohl Karó ja etwas blass in der Story ist. Zum Ende führt wieder eins zum anderen und das war auch gut umgesetzt. Denke ja die Reihe wird noch fortgesetzt . Es gibt ja noch offene Fragen um Tỳr. Fazit ist es hätte etwas mehr Thrill sein können

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5

Von der isländischen Autorin habe ich schon einige Thriller gelesen und auch ihr neuester hat mir gut gefallen. Auf einem Recycling Hof werden menschliche Knochen gefunden. Während diese in der Pathologie untersucht werden, vermittelt das Ermittlerteam Týr und Karó bei einem Nachbarschaftsstreit im nahegelegenen Grindavík. Seit einem Jahr bekriegen sich dort zwei Ehepaare. Der Streit eskaliert, als die verwesten Überreste eines vor einem Jahr vergifteten Hundes gefunden werden. Beide Ehepaare haben Kinder im Teenageralter, einen 16jährigen Sohn bzw. eine 17jährige Tochter. Die beiden Jugendlichen versuchen, sich aus dem Streit ihrer Eltern herauszuhalten. Gunndís ist wie ihr verstorbener Vater Köchin. Eigentlich arbeitet sie in einem Kindergarten, zwischendurch nimmt sie gerne Aufträge als Schiffsköchin an. Ihr Vater soll der Verursacher eines Schiffsbrandes sein, bei dem mehrere Besatzungsmitglieder umgekommen sind. Ihr neuester Auftrag erreicht sie sehr kurzfristig. An Bord des Schiffes fühlt sie sich unwohl, die Mannschaftsmitglieder verhalten sich ihr gegenüber feindselig. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht des 16jährigen Ketill, der Schiffsköchin Gunndís und des Polizisten Týr geschrieben. Ich fand es spannend, die Eskalation des Nachbarschaftsstreites zu erleben, noch mehr Sogwirkung erzeugt jedoch die Atmosphäre auf dem Fisch-Trawler, wo Gunndís um ihr Leben fürchten muss. Trotz des Titels ist es kein blutrünstiger Thriller, der Spannungsbogen hält konstant an - über Gunndís Nachforschungen zum Tod ihres Vaters bis hin zur Ermittlung der Ursache des Nachbarschaftsstreits. Die Autorin versteht es, die Atmosphäre des geheimnisvollen Island mit seinen Lavafeldern und Vulkanen bildhaft zu vermitteln. In ihren früheren Büchern spielen Geister und Mythen eine Rolle, diese habe ich hier etwas vermisst, da ich mich auf einen Hauch Grusel eingestellt hatte. Gerne vergebe ich fünf Sterne und empfehle den atmosphärischen Island-Thriller weiter.

4.5

In diesem Thriller geht es um die junge Schiffsköchin Gunndis. Ihr Vater war ebenfalls Schiffskoch, was sie aber lieber verschweigt, da ihr Vater für einen Schiffbrand verantwortlich sein soll. Die Mannschaft findet dies aber heraus und sie fürchtet um ihr Leben. Es gibt mehrere Erzahlstränge und die Geschichte baut sich langsam auf. Dadurch ist man eigentlich durchgehend auf die Auflösung gespannt. Die hat mir auch gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Dies war mein erster Thriller von Yrsa Sigurdardottir und bestimmt nicht mein Letzter!

3.5

"Ehe er hinter sich die Tür schloss, drehte er sich noch einmal um und blickte ins Haus. Wieder packte ihn das Gefühl, dass sich etwas Schlimmes zusammenbraute. Er schüttelte es ab und lief los, ohne zu ahnen, dass die Welt bei seiner Rückkehr eine andere sein würde " Ich mag den Schreibstil von Yrsa total. Nichts daran bringt mich zum Stolpern oder Stocken. Die Seiten fließen in rasanter Geschwindigkeit vorbei. Und so war auch der neueste Roman 'Blut' schnell durchgelesen. Leider ist es das bisher schwächste Buch der Reihe, ist eher Krimi als Thriller. Dieses latente Gruseln, das einen bei den Geschichten der Autorin gerne überfällt, sucht man in 'Blut' vergebens. Schade! Trotzdem werde ich bestimmt auch den nächsten Roman von Yrsa Sigurdardottir lesen.

4

What goes around comes around 🩸🔄

.. das fasst meine Gedanken zu den Geschehnissen in diesem Buch wirklich gut zusammen. Yrsa Sigurdardóttir ist seit „SCHNEE“ eine meiner liebsten Thrillerautorinnen! Deshalb freute ich mich ungemein auf „BLUT“ - aber für mich war es das schwächste Buch aus dieser Reihe. Versteht mich nicht falsch, es war dennoch ein Genuss diesen Thriller zu lesen. Aber er war anders als die vorherigen Bücher dieser Reihe. Tÿr hat sich sehr viel selbstbemitleidet und war nicht so greifbar. Die Autorin ist von ihrem üblichen Stil die Story aus der Sicht vor und nach der Tat zu erzählen, abgewichen (dabei war das echt mal was anderes!), Spannung kam erst ab über der Hälfte des Buches bei mir auf und der Fischfang war mir zur detailliert beschrieben. Nichtsdestotrotz als die Spannung da war, war sie permanent präsent und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gab so viele Fragen und bis zum Ende hatte ich keine Ahnung was eigentlich wirklich passiert ist - was ich sehr mochte. Trotzdem hat Yrsa alle Stränge so logisch und natürlich zusammengebracht, was mir immer wieder deutlich macht, warum sie eine meiner liebsten Autorinnen ist. Trotz der vorhandenen Schwächen, kann ich diesen Thriller und vor allem auch die Reihe, nur empfehlen 😄

4

Ein düsterer Thriller, der psychologische Spannung und kriminalistische Ermittlungen perfekt verbindet. Dabei war dieser Teil allerdings weniger gruselig als Einzelbände der Autorin. Die Figuren sind tiefgründig, sowohl die Ermittler:innen als auch die anderen Charaktere haben hier und da Geheimnissw. Die Atmosphäre ist, wie man es von der Autorin kennt. beklemmend.

4

Blut hat mir wieder besser gefallen als Rauch. Ab Mitte des Buches ratterten meine Gehirnzellen nur so vor sich hin. Ich hatte zig verschiedene Theorien, die in meinem Oberstübchen herumgesponnen haben. Anders als gedacht, gab es einige Wendepunkte oder Offenbarungen, die ich so nicht erwartet hatte. Die Zusammenhänge von einigen Handlungssträngen hatten mich wirklich überrascht. Sie hatten mich unerwartet getroffen und ich war so “Wow?! Wirklich?” Auch viele der Figuren kamen mir sehr sus vor. Ich hatte die allesamt für Täter gehalten. ALLESAMT waren ulkige Wierdos. xD Und ich bin ganz ehrlich. Es hat mich drei Bücher gebraucht, um herauszufinden, dass die Ermittler immer die gleichen waren. Das finde ich sogar sehr interessant. Deshalb sollte man Blut nicht vor Rauch lesen, weil man ansonsten einige Verwirrungen bezüglich der Personen haben könnte. Oder man spoilert sich ungewollt ein kleines Bisschen und das wollen wir ja nicht. Es war nicht so blutig, wie der Titel es sagt, aber dennoch nicht schlecht. Es war unvorhersehbarer als Rauch und damit auch spannender. Gut und Solide.

3.5

Der schwächste Teil der Reihe

Auch wenn alle Teile in sich abgeschlossen sind, kann ich nur empfehlen, die Reihenfolge rund um das Ermittlerteam Karó,Týr und Iðunn einzuhalten. Blut ist der dritte Teil. Es gibt zwar auch in diesem Teil nicht wirklich mehr Infos über die Backgroundstory, die uns seit Teil eins begleitet, aber damit man den ein oder anderen "Teaser" versteht, hilft es, der Reihe nach gelesen zu haben. Leider war aber auch der Fall in Blut einer der schwächsten. Die Atmosphäre, die einen in "Nacht" noch gepackt hat (und die ich als so typisch bei der Autorin kennengelernt habe) fehlt hier gänzlich. Es gibt viele lose Handlungsstränge, die lange keinen Sinn ergeben, irgendwie wirr in den Raum geworfen werden und teils anfangs auch einfach nur anstrengend und nervig wirken. Ab dem zweiten Drittel nimmt es dann aber ein Glück Fahrt auf und nach und nach verknüpfen sich die losen Enden auch zu einem ganzen Faden. Am Ende hat man dann eine sehr gute Auflösung des ganzen, wenn gleich auch ein wenig die 🤯-Momente fehlten. Trotz schwächeren dritten Teil, hoffe ich, dass nun auch noch der vierte und damit letzte Teil der Reihe hier zu Lande übersetzt und veröffentlicht wird. Ich hätte gerne noch die ein oder andere Frage beantwortet!

4

Sehr spannender und kurzweiliger Lesespaß!

3.5

Die Bücher von der guten Yrsa sind immer recht ruhig und auf den ersten Blick nicht wirklich spannend. Doch bereits mit dem Prolog hatte sie mein Interesse geweckt. Und das ist ein sehr gutes Zeichen! Dann passierte aber etwas, das ich von ihr auch schon zur genüge kenne. Sie erzählt mir zwei Handlungen, von denen ich natürlich weiß, dass sie am Ende irgendwie zusammengehören, aber wie genau habe ich, glaube ich, noch kein einziges Mal vorausahnen können. Und nicht nur das! Bevor der große Auflösungsknall kommt, bin ich immer maximal verwirrt. Es läuft alles zwar schön ineinander, aber sie spickt das mit so vielen Details, dass ich kurz vor Ende immer ratlos aus der Wäsche gucke und danach denke: 'Ok, das ist clever gemacht!' Ein ruhiger, cleverer und gut durchdachter Thriller, der durch seine Atmosphäre und subtile Bedrohung überzeugt.

3

Ganz okay, aber es gibt bessere Bücher von Ihr

Ich habe alle Bücher der Autorin gelesen bzw. angehört und mich schon so auf das Neue gefreut. Leider war es eher solala. Yrsa Sigurdardottir versteht es bei den meisten Büchern zu fesseln und auch richtig gute Gruselmomente einzubauen. Bei diesem fehlt es gänzlich daran und es ist ein normaler Krimi geworden. Man hat mehrere Handlungsstränge, welche klassisch am Schluss aufgelöst werden, wobei manche losen Fäden erst durch den Epilog erklärt werden. Dadurch wirkt es eher unfertig. Hat es mich unterhalten? Ja Würde ich es empfehlen? Eher nein, da gibt es bessere Bücher der Autorin.

4.5

Sehr spannende und verwundene Geschichte, mit durchgängiger düsterer Atmosphäre. Die wirklich guten Charaktere und präzise durchdachten Plot-Twists machen das beiseite legen unmöglich.

3.5

Meinung: ich liebe die Bücher von der lieben Yrsa, diese haben mich bisher immer sofort in den Bann gezogen. Auch bei ihrem neuesten Werk war meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch. Der Einstieg in die Geschichte ist jedoch eher ruhig und zurückhaltend, was meinen Lesefluss zunächst etwas gebremst hat. Normalerweise lese ich Yrsas Bücher in einem Rutsch, weil mich Spannung und Atmosphäre sofort packen. Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, bis ich wirklich in der Handlung angekommen war. Die Story wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Erst gegen Ende werden die Fäden zusammengeführt und genau darin liegt Yrsas große Stärke. Sie verwebt die Stränge so geschickt, dass man als Leser überrascht ist, wie raffiniert alles ineinanderpasst. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht verständlich, sodass man trotz der eher ruhigen Erzählweise gut vorankommt. Die Atmosphäre ist düster, geheimnisvoll und durchgängig spürbar. Diese Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Das Finale ist klug konstruiert, überraschend und keineswegs vorhersehbar. Gerade dieser „Aha-Moment“ hat das Buch für mich letztlich noch einmal aufgewertet

Post image
3.5

Es dauerte lange bis ein wenig Spannung zu spüren war. Nice to read but nothing happened könnte man sagen. Über 200 Seiten. Dann fing es an spannend zu werden, die verschiedenen Geschichten fügten sich zusammen und ergaben Sinn. Die Auflösung stellte mich zufrieden.

4

Viel ruhiger und trotz des Titels weniger blutig als andere Bücher der Autorin. Trotzdem fesselnd geschrieben und sehr interessant.

Viel ruhiger und trotz des Titels weniger blutig als andere Bücher der Autorin. Trotzdem fesselnd geschrieben und sehr interessant.
4

Kommt nicht ganz an ihre anderen Bücher ran

Wie auch in ihren anderen Büchern hat Yrsa Sigurðardóttir mich hier von Anfang an mit ihren atmosphärischen Beschreibungen von Island mit seinen Lavafeldern und Gletscherspalten voll abgeholt. Die raue Landschaft ist immer wieder eine tolle Kulisse für ihre Thriller. Auch hier konnten die Charaktere mich wieder überzeugen. Zwar war Ermittler Tyr mir in diesem Band ein wenig unsympathisch, das hat der Lesefreude aber keinen Abbruch getan. Dafür bestechen andere Charaktere umso mehr mit ihrem tiefgründigen Aufbau. Wie auch in ihren anderen Werken haben wir hier mehrere Erzählstränge, zwischen denen man als Leser lange einen Zusammenhang sucht. Am Ende führt die Autorin alles geschickt zusammen und ich gebe zu: Ich habe die Auflösung bis auf einen Aspekt nicht kommen sehen. Anders als in anderen Büchern ging mir hier aber alles fast ein wenig zu schnell, ich hätte mir gerade am Ende noch ein paar mehr Details zur Ermittlungsarbeit gewünscht. Mal wieder hat der Thriller mir großen Spaß gemacht, auch wenn er im Vergleich zu Sigurdardóttirs anderen Werken vielleicht ein paar Schwächen hat.

Kommt nicht ganz an ihre anderen Bücher ran
3

Eine Geschichte, etwas Spannung mehr aber auch nicht. Ich bin enttäuscht.

3.5

Dieses gute Stück konnte mich diesmal leider nicht abholen. Die drei Vorgänger waren weitaus besser. Ich war an so vielen Stellen maximal verwirrt, habe Zusammenhänge nur schwer verstanden und wirkliche Spannung kam bei mir auch nicht auf. Die Wendungen und Auflösungen kamen auch ohne großes Tamtam daher, was ich schade fande. Ich hätte mir mehr Wumms gewünscht. So war es eher ein „hm, ja okay."

4

Inhalt: Gunndis heuert als Aushilfsköchin auf einem Fischtrawler an. Ihr Traumjob und das, obwohl sie furchtbar unter dem Seegang leidet. Bei dem Aushilfsjob begegnen ihr Dinge und Menschen aus der Vergangenheit ihres Vaters und plötzlich sieht sie sich mit Schuld konfrontiert und muss um ich selbst fürchten. Ein Nachbarschaftsstreit ruft die Polizei aus einem anderen Bezirk auf den Plan und es werden neue Wahrheiten ans Licht gezerrt. Und alles scheint miteinander verquickt zu sein, wo man es nicht glaubt. Meine Meinung: Isländisch atmosphärisch Ich habe den Titel und dieses Cover gesehen und dann erst den Autorennamen und wusste, ich muss es lesen! Ich mag die isländische Autorin schon lange und greif immer mal wieder zu ihren Büchern, seit sie mich mit Geisterfjord völlig überzeugt hat. So ist es auch hier dieses Setting, Island, was mich sofort einnimmt. Da erwartet man gleich böse Dinge. Und allein dieses Gefühl an der Seite von Gunndis auf diesem Fischtrawler, es ist schweinekalt, die See benutzt das Schiff als Spielball, man ist allem ausgeliefert, kann nicht weglaufen und dann entdeckt Gunndis diverses… das war schon sehr spannend! Angeheizt (welch Wortspiel!) dadurch, dass die Erzählstränge mit den Kapiteln wechseln, man immer wieder denkt, oh nein, erzähl jetzt bitte DA weiter und doch springt man dann zu den Nachbarschaftsstreitigkeiten und der Geschichte des Polizisten Tyr und denkt auch da, bitte, lass es weiterlaufen. Und dann springt es wieder zu Gunndis… Das macht einen irre und hält den Spannungsbogen trotz recht ruhiger Erzählung mächtig hoch. Ich habe hier mit so einer Story nicht gerechnet, das hat mich überrascht und hat ich supergut lesen lassen. Auch wenn ich sagen muss, dass es nicht die beste Story von der Autorin ist. Etwas gefehlt hat mir dann hintenraus etwas zu Tyrs Geschichte und ich hoffe da auf nachfolgende Bände. Der Stil der Autorin ist wie immer gut lesbar, hier dann noch wie gesagt verstärkt durch den Wechsel der Perspektiven und so fliegen die Seiten dahin und man kann sehr wohl von kurzweiligem Lesespaß sprechen. Wobei ich jetzt nicht unbedingt von Thriller sprechen mag, aber als echt guten Islandkrimi kann man das sehr wohl bezeichnen. Vermutlich werde ich hier dann auch weiterlesen, weil ich das Ermittler-Duo schon mag. Fazit: Guter, sehr atmosphärischer Island-Krimi mit gutem Spannungsbogen. Für Sigurdardottir-Fans auf jeden Fall und vielleicht auch solche Leser, die sie jetzt erst für sich entdecken und das Island-Setting, was wirklich für Krimis/Thriller prädestiniert ist auch mögen.

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3

Unspektakulär

Fand ich dieses Mal nicht so spannend wie die vorherigen non Yrsa. Hoffe bald wird der 5 Teil von Huldar übersetzt.

4

Ein spannender Thriller einer meiner Lieblingsautorinnen, nicht ihr bester, hat aber Spaß gemacht. Wie immer mit einer tollen Auflösung, die vielschichtig und spannend war.

3

Ich bin ein großer Fan der isländischen Thrillerautorin Yrsa Sigurdardóttir, daher musste natürlich auch der neuste Band 'Blut' mit den Polizisten Karólína und Týr sowie der Rechtsmedizinerin Iðunn bei mir einziehen. Wie gewohnt laufen mehrere Handlungsstränge parallel: Wir geraten mitten in einen eskalierenden Nachbarschaftskrieg, begleiten die Schiffsköchin Gunndís auf hoher See und versuchen gemeinsam mit Karó und Týr herauszufinden, was es mit dem Knochenfund auf einem Recyclinghof auf sich hat. Am spannendsten empfand ich den dabei den Handlungsstrang rund um Gunndís. Sie ist in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters getreten, der bei einem tragischen Brand auf See ums Leben kam - und laut Ermittlungen selbst dafür verantwortlich gewesen sein soll. Innerhalb der Mannschaft stößt sie deshalb nicht überall auf Wohlwollen. Ganz offen muss ich jedoch sagen, dass mich dieser Band nicht so abholen konnte wie die beiden Vorgänger. Es sind mir diesmal etwas zu viele Namen im Spiel, der Nachbarschaftsstreit konnte mich kaum fesseln und auch Týrs Familiengeschichte, die ich eigentlich mit großem Interesse verfolge, kam kaum voran. Seine leidenden Art empfand ich stellenweise sogar als etwas nervig. Insgesamt fehlte mir die atmosphärische, düstere und manchmal auch mystische Spannung, die ich an Sigurdardóttirs Romanen so liebe - ebenso kam mir das isländisches Setting diesmal zu kurz. Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf die weiteren Bücher von Sigurdardóttir, die noch auf meinem SuB schlummern. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, noch viele ihrer früheren Werke zu lesen und auch auf neue bin ich weiterhin gespannt.

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4.5

Ziemlich gut!

„Blut“ hat mir sehr gut gefallen! Die verschiedenen Handlungsstränge waren alle sehr, sehr spannend und es kamen keine Längen auf. Deutlich besser als „Nacht“ und „Rauch“, aber natürlich bleibt „Schnee“ unangefochten.

Ziemlich gut!
4

Kurzweiliges Buch - weniger Thrill als erhofft

„Blut“ ist wieder ein solides und atmosphärisches Buch von Yrsa Sigurdardóttir. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und bleibt durchgehend interessant, sodass man gut durch die Seiten kommt. Der große Nervenkitzel, den man aus manchen ihrer anderen Thriller kennt, fehlt hier allerdings ein bisschen. Trotzdem ist es eine spannende und kurzweilige Geschichte, die insgesamt gut unterhält. Besonders die 3 unterschiedlichen Perspektiven bringen immer wieder Spannung mit sich und werfen die Frage auf wie alles miteinander verwoben ist.

Kurzweiliges Buch - weniger Thrill als erhofft
5

Blutige Schatten

Worum geht’s? Gunndís heuert kurzfristig als Köchin auf einem Fischtrawler an. Dort stößt sie auf ein Kochbuch, das eigentlich vor Jahrzehnten zusammen mit ihrem Vater auf den Meeresgrund gesunken sein sollte. Seit damals gilt er als Schuldiger für den Untergang des Schiffs. Doch war er es wirklich? Meine Meinung: Mit „Blut“ setzt Yrsa Sigurdardóttir ihre Reihe um Tyr, Karó und Idunn fort. Offiziell ein Einzelband, fühlt er sich für mich wie ein direkter Bestandteil der Serie an – und reiht sich nahtlos ein. Wieder einmal überzeugt die Autorin mit einem Schreibstil, der von Anfang an eine düstere, packende Atmosphäre entfaltet und den Leser bis zur letzten Seite nicht loslässt. Im Zentrum stehen diesmal vor allem Tyr und Karó. Idunn dagegen bleibt eher am Rand, wirkt distanziert und kurz angebunden. Genau das sorgt bei mir für Irritation, weil die Figuren in der Reihe nicht konstant gleich präsent sind. Gerade Idunn hätte es verdient, genauso viel Raum zu bekommen wie die anderen beiden. Serienleser können sich die Gründe für ihre Verschlossenheit zwar erschließen, doch Neueinsteiger bleiben an dieser Stelle auf Distanz. Der Fall selbst – oder besser gesagt die miteinander verflochtenen Fälle – ist wieder einmal ein Paradebeispiel für Sigurdardóttirs erzählerisches Können. Kaum jemand versteht es so wie sie, verschiedene Handlungsstränge nebeneinanderlaufen zu lassen, Verwirrung zu stiften und am Ende alles schlüssig zusammenzuführen. Genau das macht die Faszination aus: Man irrt durch Sackgassen, wird immer tiefer in die Abgründe der Figuren hineingezogen – und merkt erst am Schluss, wie perfekt sich die Puzzleteile ineinanderfügen. Besonders stark fand ich die beiden Ebenen, die hier nebeneinanderlaufen: Zum einen auf dem Trawler, wo Gunndís mit ihrer Vergangenheit und dem Schatten ihres Vaters konfrontiert wird. Zum anderen die Handlung in der Siedlung, wo ein scheinbar kleiner Nachbarschaftsstreit außer Kontrolle gerät und zum Albtraum eskaliert. Beide Stränge sind beklemmend, beide voller Abgründe – und doch wirken sie nie wie zwei getrennte Geschichten, sondern wachsen langsam, unheilvoll aufeinander zu. Und dann sind da noch die Cliffhanger – das heimliche Markenzeichen der Reihe. In jedem Band bekommen wir kleine Bruchstücke zur Ermordung von Tyrs Mutter, diesmal allerdings keinen Splitter, sondern einen Brocken so schwer wie ein Fels. Dazu kommen zwei weitere Cliffhanger, die wie dunkle Schatten über dem Geschehen liegen und Fragen aufwerfen, von denen ich nicht sicher bin, ob wir jemals Antworten erhalten. Doch genau dieses Spiel mit Andeutungen und offenen Fäden hält die Spannung am Kochen und macht süchtig nach dem nächsten Band. Fazit: „Blut“ von Yrsa Sigurdardóttir ist düster, clever konstruiert und durchgehend spannungsgeladen. Die Autorin verwebt Fälle, Abgründe und Geheimnisse zu einem packenden Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Besonders die neuen Puzzleteile rund um Tyr und Idunn sind elektrisierend – und die Cliffhanger am Ende treiben den Puls hoch und die Vorfreude auf den nächsten Band ins Unermessliche. 5 Sterne von mir!

Blutige Schatten
3.5

Spannend, schaurig, isländisch 🔪 🌋

Nicht der beste Thriller der Autorin, aber trotzdem gut! Ich vergebe lediglich 3,5 ⭐️, weil ich natürlich die vorherigen Thriller mit diesem vergleiche. Ich fand den Schreibstil gut, die Spannung wurde langsam aufgebaut und auf den letzten Seiten ging alles wieder Schlag auf Schlag, der Plot am Ende ist fies 😣 Ich fand es total cool, Tyr, Karo und Idunn wieder zu begleiten. Zwischendurch fand ich manche Stellen im Buch ein bisschen langatmig. Guter, spannender Thriller im schaurigen Island, ich hatte zwischendurch Gänsehaut und konnte mir die Story bildlich vorstellen wie im dunklen, einsamen und winterlichen Island Verbrechen begangen werden 🌋

Spannend, schaurig, isländisch 🔪 🌋
3

✏️ Meinung: Auf dieses Buch hab ich mich sehr gefreut, denn ich bin schon lange ein Fan von Yrsa. Die letzten beiden Bücher konnten mich nicht so richtig begeistern und dieses leider auch nicht. Die Hauptcharaktere sind schon bekannt, bleiben aber irgendwie distanziert. Es gibt zwei Erzählstränge, die im Laufe des Buches miteinander verwoben werden und am Ende werden die Fälle relativ zügig gelöst. Der Erzählstil ist flüssig und dennoch fand ich das Ganze eher zäh und langatmig, weil es wenig Spannungsmomente gab. Auch fehlte mir dieses düstere und beklemmende Gefühl was für die Krimis von Yrsa sonst so bezeichnend ist. Allerdings gab es einen Cliffhanger, der mich sehr neugierig gemacht hat 😅.

3

Ein solider Krimi! Mehrere Erzählstränge die am Ende gründlich und restlos aufgeklärt wurden. Gute Geschichte der man entspannt folgen konnte und von der ich gut unterhalten wurde. Ich habe aber mehr erwartet! Yrsa hat mich immer mit ihren stimmungsvollen , unheimlichen Büchern überzeugt, die genau die richtige Dosis winterlichem Grusel in mir erzeugt haben. Leider war das diesmal so gar nicht der Fall. Ich hoffe sehr auf den nächsten Herbst und auf ein Buch von ihr, dass meine Gänsehaut wieder mühelos hervorlockt.

4

Gute Story, die sich am erst am Ende zusammenfügt. Flüssig zu lesen, nicht langweilig.

4

Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 Sterne) Die Geschichte startet sehr interessant und ich war lange neugierig, wohin das Ganze führt. Auch wenn der Titel etwas in die Irre führt, hat mich die Entwicklung überzeugt. solide Spannung.

3

Guter Anfang aber ein zu schnelles Ende !

2

Eine Frau, die auf einem Fischtrawler als Aushilfsköchin angeheuert wird und sich unwohl an Bord fühlt. Ihr Vater ist vor vielen Jahren ebenfalls als Schiffskoch tätig gewesen und bei einem Brand umgekommen. Gibt es da womöglich einen Zusammenhang? // Zwei Geschwister, die zusammenhalten. Denn ihre Eltern streiten sich mit den Nachbarn. Das ging so weit, dass sogar ihr Hund vergiftet wurde. Mir fiel es sehr schwer in die Geschichte hineinzukommen. Es gibt zwei Handlungsstränge in dem Buch, auf der einen Seite die Köchin auf dem Schiff. Und auf der anderen Seite die beiden Geschwister. Ich fand beide Stränge nicht sonderlich spannend, jedoch hat mich das Gefühlsleben der Kinder mehr abgeholt. Die beiden leiden unter den Streitigkeiten der Eltern. Niemand mag sie in der Straße. Bis sie sich mit dem Nachbarsmädchen anfreunden, dem Mädchen, mit dessen Eltern sie eigentlich im Klinsch liegen. Erst nach einem Drittel habe ich in die Story gefunden. Es ist aber irgendwie wenig passiert,der Schreibstil ist gut,aber es passierte nichts. Auch das Privatleben der Kommissare hat mich nicht interessiert,weil sie sehr unnahbar waren. Der Spannungsbogen war nicht kontinuierlich vorhanden. Mich haben die Vorkommnisse im Buch leider nicht tangiert. Es spielen sehr viele Charaktere eine Rolle, und die isländischen Namen überschlagen sich beinahe. Ich bin irgendwann leider nicht mehr durchgestiegen. Auch die Auflösung geschah bruchstückhaft. Immer mal wieder ein bisschen. Ich habe es einfach so hingenommen. Ich war damals von "Nacht" so begeistert,dass ich mit großer Freude an die Bücher der Autorin rangegangen bin. Jedoch konnte mich letztes Jahr auch "Rauch" schon nicht begeistern. Schade,aber für mich war es leider kein schönes Leseerlebnis. Es ist definitiv nicht schlecht geschrieben,allerdings hat es mich persönlich nicht abgeholt,und ich konnte wenig damit anfangen. ⭐⭐ | 5 Sternen

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2.5

Kommt bei Weitem nicht an Nacht & Schnee heran

Schade, die Story hätte viel Potential gehabt , das ungenutzt bleibt. Der Spannungsbogen war ok, jedoch nicht fesselnd. Man kommt nur schwer in die Stränge hinein, und weiss dann nicht so recht worauf das Augenmerk liegt, neben toten Hunden, grässlichen Nachbarn und einer deprimierenden Schiffahrt. Die Story baut sich meiner Meinung nach zu langsam auf und am Ende ist eine lösende Episode nach der nächsten reingepresst - in 80 Seiten. Die Protagonisten sind Durchschnitt und einige Seitenstränge sind meiner Meinung nach sinnlos und unspannend.

4

Nicht ihr bestes Buch, aber gut zu lesen.

Knochen werden auf einer Müllhalde gefunden, eine Köchin an Bord eines Trawlers mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und ein Junge erlebt den schlimmsten Alptraum seines Lebens. Drei Handlungen, die am Anfang scheinbar nichts miteinander zu tun haben - am Ende aber geschickt miteinander verwoben worden sind. Der Schreibstil von Yrsa ist gewohnt flüssig, die Handlung gut durchdacht und ausgearbeitet. Ich war relativ schnell im Buch drin und war - wie schon so häufig - gedanklich wieder in Island. Aber… und das ist der Grund für die 4 Sterne. Aber die Handlung war nicht so fesselnd, wie ihre vorherigen Bücher, allen voran Geisterfjord. Ich habe die mysteriöse Spannung vermisst, die die bisherigen Bücher größtenteils ausgezeichnet haben. Ja, es gab zwei drei kleine Geschehnisse, die aber von Anfang an auch Zufall oder eben Menschengemacht sein konnten. Die Grundstimmung ist auch nicht so düster, wie ich es gewohnt war und auch etwas erwartet habe. Und dennoch habe ich das Buch sehr gern gelesen. Eine klar Empfehlung für alle Fans von Yrsa, Island-Krimis und auch Scandic-Noir. Ja, es geht düstere, aber muss es auch nicht. Mir hat das Buch Spaß gemacht zu lesen. Eine klare Empfehlung von mir, auch wenn es >nur< 4 Sterne gab.

4

Kühl, düster, schauderlich.

Eine verworrene vielschichtige Geschichte im rauen Island, deren Aufklärung einen nicht loslässt.

4

Anders als erwartet, am Ende aber wieder richtig gute Wendungen.

Ich habe die anderen Bücher der Autorin verschlungen. Mit diesem Band hatte ich Startschwierigkeiten, hab erst ab etwa Seite 100 ins Buch reingefunden, davor war es sehr zäh, aber das Ende macht's wieder gut. Warum es sich hierbei um einen Thriller handeln soll, erklärt sich mir nicht.

5

Nicht das mysteriöseste Werk der Autorin, aber ein sehr solider, stimmiger Krimi, an dem es für mich nichts zu meckern gibt.

Mit „Blut“ entführt Yrsa Sigurðardóttir uns auf einen isländischen Fischtrawler – und dort herrscht schnell eine unheimliche Stimmung. Gunndís, die neu als Köchin anheuert, sieht sich nicht nur einer misstrauischen Crew gegenüber, sondern auch dem Erbe ihres Vaters, der angeblich für einen verheerenden Brand verantwortlich war. Als sie auf geheime Unterlagen stößt, bricht die Wahrheit Stück für Stück ans Licht … Meine Meinung: Ein Krimi, der weniger auf Mystery setzt, dafür aber mit Atmosphäre und Logik überzeugt. Besonders das beklemmende Setting auf See und die unterschwelligen Konflikte der Crew haben mich in den Bann gezogen. Auch der parallele Nachbarschaftsstreit fügt sich stimmig ins große Ganze – am Ende greifen alle Fäden ineinander. Für mich war „Blut“ ein runder, spannender Krimi, der ohne überflüssige Wendungen auskommt. Die Ermittler Karólína, Iðunn und Týr sind bereits aus früheren Bänden bekannt, doch man kann das Buch problemlos unabhängig lesen. Ein kleiner Cliffhanger rund um das Team sorgt zudem dafür, dass man gespannt auf die Fortsetzung blickt.

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Spannender Thriller, aber wenig Islandvibe und recht unblutig

Blut ist nicht mein erster Thriller der Autorin. Nacht und Schnee haben mich komplett überzeugt. Blut beginnt spannend, wieder mit mehreren Handlungssträngen, die erst einmal scheinbar keinen Zusammenhang haben. Auf einer Mülldeponie werden Knochen gefunden. Gunndìs wir spontan als Schiffsköchin auf einem Fischereischiff angeheuert. Und wir sind Zeugen eines enorm eskalierenden Nachbarschaftsstreits. Erst im Laufe der Geschichte wird klar, dass die Handlungsstränge lange nicht parallel stattfinden, was mich etwas verwirrt. Auch die Zusammenhänge bleiben lange unklar. Mit den Personen wurde ich leider nicht so richtig warm, es waren einfach zu viele dafür. Und das Ende löst zwar einige Fragen, aber das scheint alles zu einfach und zu schnell zu gehen. Leider! Ich hätte diesen Triller wirklich gerne phänomenal gefunden, aber er war für mich persönlich eher nur gut. Trotzdem habe ich eine gute Lesezeit verbracht, insbesondere mit dem ersten Teil der Geschichte, als die Spannung aufgebaut wurde.

Blut ist das zweite Buch von YRSA, welches ich lese. Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch nicht so abgeholt hat. Für meinen Geschmack baut sich die Spannung zu langsam auf. Aufgrund der unterschiedlichen Protagonisten ist man zwar schon gespannt, wie diese zu einander stehen. Aber mir hat hier was gefehlt...

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