Reykjavík
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Description
Book Information
Author Description
Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.
Posts
Nordic Noir Es scheint ein unlösbarer Fall zu sein! 1956 verschwindet die 15 jährige Lara spurlos und auch 30 Jahre später kann sich noch niemand erklären, was damals passiert ist. Die Schülerin hatte einen Job als Haushaltshilfe auf der kleinen isländischen, fast unbewohnten Insel Videy angenommen, bei einem prominenten Paar, dass hier ein Haus besaß, dass sie im Sommer bewohnten. Es hieß, Lara hätte spontan gekündigt und wäre dann abgereist. Doch ihre Eltern haben nie wieder etwas von ihr gehört. Hat die Polizei nicht richtig recherchiert? Davon ist der Journalist Valur Robertsson überzeugt und nimmt sich erneut alle bekannten Fakten vor, befragt Personen, die in den alten Polizeiberichten auftauchen und entdeckt tatsächlich neue Spuren, die ihn in Lebensgefahr bringen. Ich habe diesen Krimi, den der bekannte Autor Ragnar Jónasson gemeinsam mit der Premierministerin Katrin Jakobsdóttir geschrieben hat gerne gelesen auch wenn es etwas gedauert hat,bis die Geschichte in Gang kam. Die letzten 100 Seiten waren dafür umso spannender. Es gefiel mir auch, wie die Jakobsdóttir und Jónasson die Stimmung auf Island eingefangen haben.Das Buch war wirklich sehr atmosphärisch. Das Ende habe ich ein Stück weit erahnt, mochte das Buch aber trotzdem.
Spannender Cold Case mit überraschendem Twist
Die 15jährige Lára setzt mit einem Boot von einer kleinen Insel nach Reykjavík über. Danach verliert sich ihre Spur. 30 Jahre wird der Fall immer wieder aufgerollt, bis es endlich eine Spur gibt. Erzählt wird ein Kriminalfall, der für mich eher ruhig, aber trotzdem spannend verläuft. Kein ewiges Gerede oder langes Vorgestelle der Charaktere: Eine Person wird vermisst, der Inspektor ist direkt dran. Als Hilfe habe ich immer mal wieder neu genannte Orte gegoogelt, da hat man dann gleich ein Bild im Kopf und ist in der richtigen Stimmung. Denn mal ehrlich: wer war schon mal in Reykjavík?! Wer kein Problem mit isländischen Namen hat, für den liest sich das Buch recht einfach. Im hinteren Teil findet ihr ein Glossar, wie man isländische Worte im Buch korrekt liest. Es werden immer wieder neue Figuren vorgestellt, da muss man ganz schön am Ball bleiben, sonst verliert man leicht den Faden, wer zu wem gehört. Ganz hilfreich ist das Verzeichnis zu Beginn des Buches. Hier werden alle kurz erläutert. Ich fand das Buch klasse, incl. des Twists in der Mitte. ‐‐------------------------- Der Roman soll als Serie verfillmt und 2027 gezeigt werden.
"Reykjavík" ist ein atmosphärischer Cold-Case-Krimi mit Tiefe, Geduld und einer starken Kulisse. Wer keinen Hochgeschwindigkeits-Thriller erwartet, sondern Spannung zwischen den Zeilen schätzt, wird hier sehr gut unterhalten. 📖
Ein verschwundenes Mädchen, eine kleine Insel vor Reykjavík und ein Fall, der ein ganzes Land nicht loslässt: "Reykjavík" nimmt uns mit in einen der bekanntesten Cold Cases Islands. Jahrzehnte nach dem Verschwinden wird die Vergangenheit wieder aufgerissen. Leise, beharrlich und mit einem spürbaren Gefühl von Unruhe unter der Oberfläche. 🌫️ Statt rasanter Action setzt die Geschichte auf Atmosphäre, Details und kluge Beobachtungen. Die Ermittlungen entfalten sich langsam, fast tastend, über verschiedene Zeitebenen hinweg. Genau das macht den Reiz aus: Man liest weniger einen klassischen Thriller, sondern vielmehr einen ruhigen, durchdachten Krimi, bei dem das Miträtseln im Vordergrund steht. 🧩 Besonders gefallen hat mir das Setting: Island wirkt abgeschieden, rau und gleichzeitig faszinierend. Die Figuren sind keine Superermittler, sondern wirken menschlich, neugierig und manchmal auch verletzlich. Kleine Hinweise, Schweigen und alte Machtstrukturen fügen sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild. ❄️
Alles, was ein Islandkrimi braucht
Toller Schreibstil, wenig Protagonisten, genau das richtige Tempo an Spannung. Ich mochte die Hauptcharaktäre sehr und auch das Ende war für mich nicht absehbar. Alles in allem eine runde Sache. Ein halbe Stern ziehe ich aus Gründen ab, die ich wegen möglicherweise Spoiler nicht nenne kann 🫣
Schrecklich
Dieser Krimi ist meines Erachtens verschwendete Lesezeit. Der behandelte Fall steht in einem völlig leeren Raum. Ich war noch nie in Island, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Isländer mit nichts konfrontiert wurden, um sich 30 Jahre lang einem verschwundenen Mädchen zu widmen. Dem Roman fehlt jegliches "Leben". Die handelnden Personen sind nicht fassbar, es werden lediglich Fakten aus ihrem Leben mitgeteilt (z. B. wie oft sie noch Sex haben). Folgender Vergleich ging mir dabei durch den Kopf: Als wenn man mich bei einem Vorstellungsgespräch fragt, wie oft ich zu Hause die Bettwäsche wechsel. Auch die Auflösung des Falls war an den Haaren herbei gezogen. Zu viele Zufälle! Das Buch sind nur aneinander gereihte Fakten, ohne Emotionen und einer Menge dummer Aussagen, z. B. "...sein Haar ist dünner geworden, aber die Ehe hat trotzdem gehalten." (nicht wörtlich) Hätte ich den Krimi als "richtiges" Buch gelesen, würde ich es jetzt in die Ecke pfeffern.
Cold Case in Island
“Reykjavik” ist das Ergebnis einer nicht alltäglichen Kollaboration. Viele kennen sicherlich die Hulda-Trilogie von Ragnar Jonasson kennen. Sein neues Buch hat der Thriller-Autor zusammen mit Islands Premierministerin Katrin Jakobsdottir geschrieben. Beide bezeichnen sich als leidenschaftliche Krimifans. Ihr gemeinsames Buch haben sie dann auch der Queen of Crime Agatha Christie gewidmet. . Darum geht’s: 1956 verschwindet die 15-jährige Lara spurlos. 30 Jahre später recherchiert der junge Journalist Valdur in dem Cold Case - mit fatalen Folgen… . Dem Krimi ist eine eineinhalb Seiten lange Auflistung der wichtigsten Personen vorangestellt. Lasst euch davon sowie von den isländischen Namen aber nicht abschrecken. Bei einem rasanten und verzwickten Thriller hätte das problematisch werden können. Hier haben wir es aber mit einem ruhigen Krimi zu tun, der langsam, geradlinig und überschaubar entwickelt wird. Dadurch kann man die Personen und Namen gut auseinanderhalten und läuft nicht Gefahr, den Faden zu verlieren. . Den Leser*innen wird hier ein klassisch-kriminalistischer Cold Case serviert. Der Fall kommt nicht allzu spektakulär daher. Das Erzähltempo ist bedächtig und die Spannung nicht gerade atemlos. Trotzdem hat mir der Krimi gefallen. Die Geschichte ist für meinen Geschmack durchaus interessant aufgearbeitet und die 350 Seiten lassen sich sehr flüssig lesen. Die Erzählweise hat mich schnell in eine bestimmte Richtung gelenkt. Ich hatte aus der Auswahl der Charaktere eine verdächtige Person ins Auge gefasst. Ich lag aber falsch. Auch wenn das Motiv am Ende schon bekannt war, konnten die Autoren mich mit der Enthüllung des Täters doch noch überraschen. . Fazit: Ich habe das Buch gerne gelesen. Die Recherchearbeit steht hier im Mittelpunkt. “Reykjavik” ist letztendlich KEIN Thriller, sondern ein solider Kriminalroman im klassischen Gewand. Als solcher ist er für mich auch lesenswert.

Slow burn
diesmal komnte mich Ragnar Jonasson nicht so begeistern wie mit der Hulda Trilogie. Von den 80ger Jahren bekam ich kein Flair ab, aber ich weiss auch nicht, wie es sich in Island zu der Zeit angefühlt hat. Ein alter Fall, viel Recherche die sich sehr in die länge zog und teilweise nochmal wiederholt wurde, weil die Erzähler wechselten….. für mich leider to slow und zu wenig dark.
Island Flair 😍🇮🇸
Ich liebe Island und daher auch isländische Thriller. Wobei zugegeben ein Thriller war es für mich nicht, sondern eher ein Kriminialroman 🤗 Der Anfang in die Geschichte war sehr spannend geschrieben. Zudem ist es mal was anderes einen Journalisten als ermittelnden zu haben und keinen Polizisten. Da Journalisten nunmal viel recherchieren und fragen stellen, ließ der spannungsanteil zwischendurch etwas nach. Zum Ende hin allerdings gab es eine interessante Wendung in dem vermisstenfall, sodass die Seiten nur so dahinflogen 😍 Die beiden Hauptprotagonisten Valur und seine Schwester Sunna waren sehr gut inszeniert und mir von Anfang an sympathisch. Beide sind sehr zielstrebig und wissen was Sie wollen, dennoch haben Sie, wie die meisten Geschwister natürlich unterschiedlicheInteressen. Sunna entdeckt allerdings nach und nach, dass Sie ihrem Bruder vielleicht doch ähnlicher ist als sie glaubte. Der Fall an sich war anfangs etwas verzwickt, aber schnell wurde klar, dass mehrere mächtige Männer darin verwickelt sein mussten. Das Ende war dennoch sehr überraschend, da der Täter jemand war, denn ich nicht auf dem Radar hatte 😱 Da es viele verschiedene Charaktere im Buch gibt, die natürlich typisch isländische Namen haben, gibt es am Anfang eine Übersicht mit Erklärungen zu diesen. Ebenso haben die beiden Autoren Infos zur Aussprache ins Buch gepackt, wodurch die Namen, zumindest in meinem Kopf natürlich perfekt ausgesprochen wurden 😂

Das blaue Cover und das auf 3 Zeilen aufgeteilte in schwarz gehaltene Wort Reykjavik sind mir sofort aufgefallen. Und als ich den Autorennamen Ragnar Jonasson las, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Mit an Bord ist auch die isländische Premierministerin Katrin Jakobsdottir. Beide haben hier einen sehr interessanten und unterhaltsamen Krimi geschrieben, auch wenn auf dem Cover Thriller angegeben ist. Im Mittelpunkt stehen der junge Journalist Valur, der in Reykjavik bei einer eher kleinen Zeitung arbeitet, sowie seine Schwester Sunna. Es ist das Jahr 1986 als Valur an einer großen mehrwöchigen Reportage über einen 30 Jahre alten nie aufgeklärten Fall arbeitet, den ganz Island im Gedächtnis bewahrt. Alle kennen diesen Fall, bei dem 1956 die damals erst 15 Jahre alte Lara während der Ferien als Haushaltshilfe bei einem Ehepaar auf der Insel Videy nahe Reykjavik spurlos verschwand. Ich wurde mit den ersten 3 Kapitel auf diesen Cold Case sehr gut eingestimmt. Denn 1956 ermittelt der Polizeibeamte Kristian Kristiansson erfolglos auf der Insel. 10 Jahre später liest er einen großen Zeitungsbericht über den immer noch ungelösten Fall und schließlich gibt er 1976 ein letzes Presseinterview. Dann beginnen in ruher und sachlicher, aber sehr interessanter Weise die Ermittlungen Valurs. Es fehlen zwar für einen Thriller typische Spannungselemente. Aber das stört kein bisschen. Durch die angenehme Schreibweise erfahren wir sehr viel über die 1986 in Reykjavik herrschende Atmosphäre. Nicht vergleichbar mit unserer Zeit. Neben dem einzigen Staatsfernsehen gab es dann den ersten privaten Radio- und Fernsehsender. Zu diesem Zeitpunkt feierte Reykjavik die 200-Jahrfeier und wurde zum Mittelpunkt des Weltgeschehens als sich dort US-Präsident Ronald Reagen und der sowjetrussische Generalsekretär Michael Gorbatschow zu Abrüstungsgesprächen trafen. Aber im Mittelpunkt stehen die Ermittlungen. Die Protagonisten wirkten sehr sympathisch und lebensnah. Sie sind normale Menschen, die in einem Geflecht aus Intrigen, Schweigen und Machtspielchen versuchen, einen möglichen Mordfall zu klären. Sie verfügen dabei nicht über polizeiliche Ermittlungsmethoden, sondern gehen die Sache journalistisch und mit viel Mut und Eigeninitiative an. Am Ende des ersten Teils wurde ich komplett überrascht. Gegen Ende des Buchs kommt dann doch noch einmal Fahrt auf, als sich das für mich überraschende Ende anbahnt. Die Auflösung ist schlüssig und gefiel mir gut. Beide AutorInnen vermitteln die typische Rauhheit Islands und die kühle, dunkle, fast beängstigende Atmosphäre eines nordic Krimis. Ich kann jedem, der Freude an nordischen Krimis und Thriller hat, das Buch wirklich empfehlen. Dem Krimi gebe ich 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch ist für mich nicht stimmig. Man lernt zu wenig über den Täter. Die übrigen Charaktere sind für mich nicht schlüssig. Da ist zum Beispiel Margret- die Tochter des ehemaligen Justizministers, die Sunna, der Hauptfigur, dabei hilft eine Leiche zu finden und dabei völlig naiv ist. Ihr Vater, dessen Beruf letztlich gar keine Rolle spielt. Ein Mord, der lange her ist und so kühl beschrieben wird, dass keine Emotionen entstehen. Eine große Enttäuschung.
Eher solider Krimi als Thriller für zwischendurch mit außergewöhnlichem 80s Scandic-Krimisetting.
Interessantes Setting der 80er Jahre in Reykjavik, mal was anderes, Story aber trotz der geringen Seitenanzahl für mich doch etwas langatmig. Die Plotttwists habe ich vorausgeahnt, aber diese sind immerhin stimmig und nachvollziehbar :)
Ein Cold Case Fall, indem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht und hierdurch in einer tollen kriminalistischen Geschichte endet.
Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir katapultierten Dich in Ihrem Buch in die Vergangenheit, genauer gesagt in die Jahre 1956 und 1986. Bereits am Anfang des Buches findest Du eine Aufzählung der wichtigsten Personen im Buch. Was für mich zunächst etwas abschreckend gewirkt hat, war durchaus im Verlauf des Buches hilfreich. Der 30 Jahre alte Cold Case Fall bringt, durch seine Zeit einige Verbindungen und Spuren ans Licht, dadurch hatte ich beim Lesen zu jeder Zeit die Möglichkeit wieder die Protagonisten in eine Verbindung zu bringen. In einem eher düsteren, langsamen Setting steht primär die Ermittlungs- und Recherchearbeit der verschwundenen Làra im Vordergrund. Hierdurch wurde aber eher das Kriminalroman-Feeling bei mir geweckt als thrill. Die Ermittlungen werden durch gute, bodenständige und sympathische Protagonisten geführt, die menschlich gezeichnet sind. Zwar hatte ich relativ schnell eine Vermutung zu den Geschehnissen, wurde aber mit dem Ende doch überrascht. Das Duo versteht es, Leser*innen dargelegte Fragmente der Informationen immer wieder in ein anderes Licht zu rücken, was letztendlich Neugierig auf den Verlauf des Buches macht. ━ 𝖥𝖠𝖹𝖨𝖳 ━ Ein Cold Case Fall, indem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht und hierdurch in einer tollen kriminalistischen Geschichte endet. 4 | 5 Sterne 🌟 ________________________ Buchige Grüße 📚📖, Jeanette.

(Überraschenderweise) Eins der besten Bücher die ich gelesen habe.
Eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Hatte vor dem Ende etwas Bange, weil das, meiner Meinung nach, 60% des Buches ausmacht und schnell 0815 hätte werden können, aber es war perfekt. Nicht zu lang nicht zu kurz. Kann ich wirklich nur empfehlen. Viele überraschende Wendungen, die dem Buch die nötige Spannung geben und es nicht zu einem typischen Krimi werden lassen. 9/10!
Ich bin großer Fan vom Autor und deswegen musste ich das neue Buch von ihm natürlich auch lesen😊 Wie immer fliegt man förmlich durch die Seiten und kann nicht aufhören. Obwohl man gleich zu Beginn viele isländische Namen vorgesetzt bekommt, ist man schnell in der Geschichte drin. Um es ein bisschen leichter zu machen, ist vor dem Prolog eine Namensliste aufgeführt👍 Es gibt verschiedene Zeitzonen, angefangen bei 1956 bis 1986, gefällt mir immer sehr gut😊 Es gab keine blutigen Szenen und nicht viele Plot twists, aber trotzdem war es spannend aufgebaut. Ist für mich aber eher ein Krimi für einen Tag als ein Thriller. Auch die Umgebung (Island und Inseln) war wieder sehr gut dargestellt. Klare Leseempfehlung von mir❤️
Das Buch ist gut geschrieben und hat mittendrin eine Interessante Wendung - mir fehlte aber die Erzählung über die Tat selber. Habe erwartet das hier mehr darüber geschrieben wird was mit Lara und auf der Insel passiert ist. Das kommt leider quasi gar nicht zur Sprachen (nur par Sätze darüber was sich abgespielt hat). Leider sehr wenig und überhaupt nicht unheimlich oder das man sehr schockiert ist, von dem was sich abgespielt hat (zum Ende hin auch recht offensichtlich)
Ein guter „Krimi“
Ich möchte allen anderen Bewertungen hier zustimmen dies ist kein Thriller sondern ein Krimi. Aber ich finde ein sehr gut geschriebener Krimi. Ich habe alle Bücher von Ragnar gelesen und sein Schreibstil ist immer sehr gut. Nur kommt dieser Band auch nicht an die Hulda-Reihe dran. Da war die Spannung immer zum zerreissen und bei diesem Band hatte es irgendwie gefehlt. Alles in allem aber ein gelungenes Thema.
Ein spannender Krimi in einem tollen Setting!
Dreißig Jahre nach dem Verbrechen begibt sich ein junger Reporter auf Spurensuche. Was ist mit dem jungen Mädchen tatsächlich passiert? Wer weiß mehr, als er bisher zugeben wollte? Das Buch startet zunächst zum Zeitpunkt des Verbrechens, bis es nach einigen Zeitsprüngen in den 1980er Jahren ankommt. In diesem Zeitraum spielt die Mehrheit der Geschichte und wir folgen einem jungen Reporter durch die alten Fakten, bis endlich neue auftauchen. Vielleicht entscheidende, um den alten Fall abzuschließen? Es war ein toller Krimi, welchen man immer weiterlesen wollte. Das Autoren-Duo hat es toll gemacht, den Leser selbst zum ermitteln einzuladen. Das lag vermutlich vor allem daran, dass hier keine Polizisten ermitteln. Dadurch wirkten die Fragen und Werkzeuge der Protagonisten sehr realistisch, weil man selbst ähnlich hätte vorgehen müssen. Am Ende, kurz vor der Auflösung, nimmt die Geschichte noch einmal richtig Fahrt auf. Man fliegt durch die Seiten und hofft inständig, dass nichts schlimmes mehr passiert. Ob die Hoffnung erfüllt wird, muss jeder selber herausfinden! Abzug in der Bewertung gibt es für die manchmal störenden Abschweifungen in die Privatleben der Protagonisten. Ich fand sie oft unpassend und sie störten ein wenig den Lesefluss, wenn man gerade so richtig drin war in den Ermittlungen.
Gute Geschichte , aber es hat mir die typische Spannung eines Thrillers gefehlt.
Für mich hat hier leider die Spannung gefehlt und ich sehen es auch mehr als ein Krimi und nicht als Thriller an. Trotzdem hat sich das Buch leicht und locker gelesen, hat auch für mich unvorhersehbare Wendungen gehabt. Muss aber sagen, dass mir andere Bücher vom Autor besser gefallen haben
Leider extrem langweilig. Die Charaktere hatten keinerlei Persönlichkeit. Es gab anfangs mehre POV, die die Autoren gerne hätten auslassen können. Entweder sollte man konstant bleiben und alle Charaktere durchweg erzählen lassen oder einfach ganz auslassen. Eine der Frauen dachte über häusliche Gewalt nach, doch das spielte nie wieder eine Rolle. Spannung war nicht vorhanden, alles war relativ unspektakulär.
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Author Description
Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.
Posts
Nordic Noir Es scheint ein unlösbarer Fall zu sein! 1956 verschwindet die 15 jährige Lara spurlos und auch 30 Jahre später kann sich noch niemand erklären, was damals passiert ist. Die Schülerin hatte einen Job als Haushaltshilfe auf der kleinen isländischen, fast unbewohnten Insel Videy angenommen, bei einem prominenten Paar, dass hier ein Haus besaß, dass sie im Sommer bewohnten. Es hieß, Lara hätte spontan gekündigt und wäre dann abgereist. Doch ihre Eltern haben nie wieder etwas von ihr gehört. Hat die Polizei nicht richtig recherchiert? Davon ist der Journalist Valur Robertsson überzeugt und nimmt sich erneut alle bekannten Fakten vor, befragt Personen, die in den alten Polizeiberichten auftauchen und entdeckt tatsächlich neue Spuren, die ihn in Lebensgefahr bringen. Ich habe diesen Krimi, den der bekannte Autor Ragnar Jónasson gemeinsam mit der Premierministerin Katrin Jakobsdóttir geschrieben hat gerne gelesen auch wenn es etwas gedauert hat,bis die Geschichte in Gang kam. Die letzten 100 Seiten waren dafür umso spannender. Es gefiel mir auch, wie die Jakobsdóttir und Jónasson die Stimmung auf Island eingefangen haben.Das Buch war wirklich sehr atmosphärisch. Das Ende habe ich ein Stück weit erahnt, mochte das Buch aber trotzdem.
Spannender Cold Case mit überraschendem Twist
Die 15jährige Lára setzt mit einem Boot von einer kleinen Insel nach Reykjavík über. Danach verliert sich ihre Spur. 30 Jahre wird der Fall immer wieder aufgerollt, bis es endlich eine Spur gibt. Erzählt wird ein Kriminalfall, der für mich eher ruhig, aber trotzdem spannend verläuft. Kein ewiges Gerede oder langes Vorgestelle der Charaktere: Eine Person wird vermisst, der Inspektor ist direkt dran. Als Hilfe habe ich immer mal wieder neu genannte Orte gegoogelt, da hat man dann gleich ein Bild im Kopf und ist in der richtigen Stimmung. Denn mal ehrlich: wer war schon mal in Reykjavík?! Wer kein Problem mit isländischen Namen hat, für den liest sich das Buch recht einfach. Im hinteren Teil findet ihr ein Glossar, wie man isländische Worte im Buch korrekt liest. Es werden immer wieder neue Figuren vorgestellt, da muss man ganz schön am Ball bleiben, sonst verliert man leicht den Faden, wer zu wem gehört. Ganz hilfreich ist das Verzeichnis zu Beginn des Buches. Hier werden alle kurz erläutert. Ich fand das Buch klasse, incl. des Twists in der Mitte. ‐‐------------------------- Der Roman soll als Serie verfillmt und 2027 gezeigt werden.
"Reykjavík" ist ein atmosphärischer Cold-Case-Krimi mit Tiefe, Geduld und einer starken Kulisse. Wer keinen Hochgeschwindigkeits-Thriller erwartet, sondern Spannung zwischen den Zeilen schätzt, wird hier sehr gut unterhalten. 📖
Ein verschwundenes Mädchen, eine kleine Insel vor Reykjavík und ein Fall, der ein ganzes Land nicht loslässt: "Reykjavík" nimmt uns mit in einen der bekanntesten Cold Cases Islands. Jahrzehnte nach dem Verschwinden wird die Vergangenheit wieder aufgerissen. Leise, beharrlich und mit einem spürbaren Gefühl von Unruhe unter der Oberfläche. 🌫️ Statt rasanter Action setzt die Geschichte auf Atmosphäre, Details und kluge Beobachtungen. Die Ermittlungen entfalten sich langsam, fast tastend, über verschiedene Zeitebenen hinweg. Genau das macht den Reiz aus: Man liest weniger einen klassischen Thriller, sondern vielmehr einen ruhigen, durchdachten Krimi, bei dem das Miträtseln im Vordergrund steht. 🧩 Besonders gefallen hat mir das Setting: Island wirkt abgeschieden, rau und gleichzeitig faszinierend. Die Figuren sind keine Superermittler, sondern wirken menschlich, neugierig und manchmal auch verletzlich. Kleine Hinweise, Schweigen und alte Machtstrukturen fügen sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild. ❄️
Alles, was ein Islandkrimi braucht
Toller Schreibstil, wenig Protagonisten, genau das richtige Tempo an Spannung. Ich mochte die Hauptcharaktäre sehr und auch das Ende war für mich nicht absehbar. Alles in allem eine runde Sache. Ein halbe Stern ziehe ich aus Gründen ab, die ich wegen möglicherweise Spoiler nicht nenne kann 🫣
Schrecklich
Dieser Krimi ist meines Erachtens verschwendete Lesezeit. Der behandelte Fall steht in einem völlig leeren Raum. Ich war noch nie in Island, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Isländer mit nichts konfrontiert wurden, um sich 30 Jahre lang einem verschwundenen Mädchen zu widmen. Dem Roman fehlt jegliches "Leben". Die handelnden Personen sind nicht fassbar, es werden lediglich Fakten aus ihrem Leben mitgeteilt (z. B. wie oft sie noch Sex haben). Folgender Vergleich ging mir dabei durch den Kopf: Als wenn man mich bei einem Vorstellungsgespräch fragt, wie oft ich zu Hause die Bettwäsche wechsel. Auch die Auflösung des Falls war an den Haaren herbei gezogen. Zu viele Zufälle! Das Buch sind nur aneinander gereihte Fakten, ohne Emotionen und einer Menge dummer Aussagen, z. B. "...sein Haar ist dünner geworden, aber die Ehe hat trotzdem gehalten." (nicht wörtlich) Hätte ich den Krimi als "richtiges" Buch gelesen, würde ich es jetzt in die Ecke pfeffern.
Cold Case in Island
“Reykjavik” ist das Ergebnis einer nicht alltäglichen Kollaboration. Viele kennen sicherlich die Hulda-Trilogie von Ragnar Jonasson kennen. Sein neues Buch hat der Thriller-Autor zusammen mit Islands Premierministerin Katrin Jakobsdottir geschrieben. Beide bezeichnen sich als leidenschaftliche Krimifans. Ihr gemeinsames Buch haben sie dann auch der Queen of Crime Agatha Christie gewidmet. . Darum geht’s: 1956 verschwindet die 15-jährige Lara spurlos. 30 Jahre später recherchiert der junge Journalist Valdur in dem Cold Case - mit fatalen Folgen… . Dem Krimi ist eine eineinhalb Seiten lange Auflistung der wichtigsten Personen vorangestellt. Lasst euch davon sowie von den isländischen Namen aber nicht abschrecken. Bei einem rasanten und verzwickten Thriller hätte das problematisch werden können. Hier haben wir es aber mit einem ruhigen Krimi zu tun, der langsam, geradlinig und überschaubar entwickelt wird. Dadurch kann man die Personen und Namen gut auseinanderhalten und läuft nicht Gefahr, den Faden zu verlieren. . Den Leser*innen wird hier ein klassisch-kriminalistischer Cold Case serviert. Der Fall kommt nicht allzu spektakulär daher. Das Erzähltempo ist bedächtig und die Spannung nicht gerade atemlos. Trotzdem hat mir der Krimi gefallen. Die Geschichte ist für meinen Geschmack durchaus interessant aufgearbeitet und die 350 Seiten lassen sich sehr flüssig lesen. Die Erzählweise hat mich schnell in eine bestimmte Richtung gelenkt. Ich hatte aus der Auswahl der Charaktere eine verdächtige Person ins Auge gefasst. Ich lag aber falsch. Auch wenn das Motiv am Ende schon bekannt war, konnten die Autoren mich mit der Enthüllung des Täters doch noch überraschen. . Fazit: Ich habe das Buch gerne gelesen. Die Recherchearbeit steht hier im Mittelpunkt. “Reykjavik” ist letztendlich KEIN Thriller, sondern ein solider Kriminalroman im klassischen Gewand. Als solcher ist er für mich auch lesenswert.

Slow burn
diesmal komnte mich Ragnar Jonasson nicht so begeistern wie mit der Hulda Trilogie. Von den 80ger Jahren bekam ich kein Flair ab, aber ich weiss auch nicht, wie es sich in Island zu der Zeit angefühlt hat. Ein alter Fall, viel Recherche die sich sehr in die länge zog und teilweise nochmal wiederholt wurde, weil die Erzähler wechselten….. für mich leider to slow und zu wenig dark.
Island Flair 😍🇮🇸
Ich liebe Island und daher auch isländische Thriller. Wobei zugegeben ein Thriller war es für mich nicht, sondern eher ein Kriminialroman 🤗 Der Anfang in die Geschichte war sehr spannend geschrieben. Zudem ist es mal was anderes einen Journalisten als ermittelnden zu haben und keinen Polizisten. Da Journalisten nunmal viel recherchieren und fragen stellen, ließ der spannungsanteil zwischendurch etwas nach. Zum Ende hin allerdings gab es eine interessante Wendung in dem vermisstenfall, sodass die Seiten nur so dahinflogen 😍 Die beiden Hauptprotagonisten Valur und seine Schwester Sunna waren sehr gut inszeniert und mir von Anfang an sympathisch. Beide sind sehr zielstrebig und wissen was Sie wollen, dennoch haben Sie, wie die meisten Geschwister natürlich unterschiedlicheInteressen. Sunna entdeckt allerdings nach und nach, dass Sie ihrem Bruder vielleicht doch ähnlicher ist als sie glaubte. Der Fall an sich war anfangs etwas verzwickt, aber schnell wurde klar, dass mehrere mächtige Männer darin verwickelt sein mussten. Das Ende war dennoch sehr überraschend, da der Täter jemand war, denn ich nicht auf dem Radar hatte 😱 Da es viele verschiedene Charaktere im Buch gibt, die natürlich typisch isländische Namen haben, gibt es am Anfang eine Übersicht mit Erklärungen zu diesen. Ebenso haben die beiden Autoren Infos zur Aussprache ins Buch gepackt, wodurch die Namen, zumindest in meinem Kopf natürlich perfekt ausgesprochen wurden 😂

Das blaue Cover und das auf 3 Zeilen aufgeteilte in schwarz gehaltene Wort Reykjavik sind mir sofort aufgefallen. Und als ich den Autorennamen Ragnar Jonasson las, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Mit an Bord ist auch die isländische Premierministerin Katrin Jakobsdottir. Beide haben hier einen sehr interessanten und unterhaltsamen Krimi geschrieben, auch wenn auf dem Cover Thriller angegeben ist. Im Mittelpunkt stehen der junge Journalist Valur, der in Reykjavik bei einer eher kleinen Zeitung arbeitet, sowie seine Schwester Sunna. Es ist das Jahr 1986 als Valur an einer großen mehrwöchigen Reportage über einen 30 Jahre alten nie aufgeklärten Fall arbeitet, den ganz Island im Gedächtnis bewahrt. Alle kennen diesen Fall, bei dem 1956 die damals erst 15 Jahre alte Lara während der Ferien als Haushaltshilfe bei einem Ehepaar auf der Insel Videy nahe Reykjavik spurlos verschwand. Ich wurde mit den ersten 3 Kapitel auf diesen Cold Case sehr gut eingestimmt. Denn 1956 ermittelt der Polizeibeamte Kristian Kristiansson erfolglos auf der Insel. 10 Jahre später liest er einen großen Zeitungsbericht über den immer noch ungelösten Fall und schließlich gibt er 1976 ein letzes Presseinterview. Dann beginnen in ruher und sachlicher, aber sehr interessanter Weise die Ermittlungen Valurs. Es fehlen zwar für einen Thriller typische Spannungselemente. Aber das stört kein bisschen. Durch die angenehme Schreibweise erfahren wir sehr viel über die 1986 in Reykjavik herrschende Atmosphäre. Nicht vergleichbar mit unserer Zeit. Neben dem einzigen Staatsfernsehen gab es dann den ersten privaten Radio- und Fernsehsender. Zu diesem Zeitpunkt feierte Reykjavik die 200-Jahrfeier und wurde zum Mittelpunkt des Weltgeschehens als sich dort US-Präsident Ronald Reagen und der sowjetrussische Generalsekretär Michael Gorbatschow zu Abrüstungsgesprächen trafen. Aber im Mittelpunkt stehen die Ermittlungen. Die Protagonisten wirkten sehr sympathisch und lebensnah. Sie sind normale Menschen, die in einem Geflecht aus Intrigen, Schweigen und Machtspielchen versuchen, einen möglichen Mordfall zu klären. Sie verfügen dabei nicht über polizeiliche Ermittlungsmethoden, sondern gehen die Sache journalistisch und mit viel Mut und Eigeninitiative an. Am Ende des ersten Teils wurde ich komplett überrascht. Gegen Ende des Buchs kommt dann doch noch einmal Fahrt auf, als sich das für mich überraschende Ende anbahnt. Die Auflösung ist schlüssig und gefiel mir gut. Beide AutorInnen vermitteln die typische Rauhheit Islands und die kühle, dunkle, fast beängstigende Atmosphäre eines nordic Krimis. Ich kann jedem, der Freude an nordischen Krimis und Thriller hat, das Buch wirklich empfehlen. Dem Krimi gebe ich 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch ist für mich nicht stimmig. Man lernt zu wenig über den Täter. Die übrigen Charaktere sind für mich nicht schlüssig. Da ist zum Beispiel Margret- die Tochter des ehemaligen Justizministers, die Sunna, der Hauptfigur, dabei hilft eine Leiche zu finden und dabei völlig naiv ist. Ihr Vater, dessen Beruf letztlich gar keine Rolle spielt. Ein Mord, der lange her ist und so kühl beschrieben wird, dass keine Emotionen entstehen. Eine große Enttäuschung.
Eher solider Krimi als Thriller für zwischendurch mit außergewöhnlichem 80s Scandic-Krimisetting.
Interessantes Setting der 80er Jahre in Reykjavik, mal was anderes, Story aber trotz der geringen Seitenanzahl für mich doch etwas langatmig. Die Plotttwists habe ich vorausgeahnt, aber diese sind immerhin stimmig und nachvollziehbar :)
Ein Cold Case Fall, indem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht und hierdurch in einer tollen kriminalistischen Geschichte endet.
Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir katapultierten Dich in Ihrem Buch in die Vergangenheit, genauer gesagt in die Jahre 1956 und 1986. Bereits am Anfang des Buches findest Du eine Aufzählung der wichtigsten Personen im Buch. Was für mich zunächst etwas abschreckend gewirkt hat, war durchaus im Verlauf des Buches hilfreich. Der 30 Jahre alte Cold Case Fall bringt, durch seine Zeit einige Verbindungen und Spuren ans Licht, dadurch hatte ich beim Lesen zu jeder Zeit die Möglichkeit wieder die Protagonisten in eine Verbindung zu bringen. In einem eher düsteren, langsamen Setting steht primär die Ermittlungs- und Recherchearbeit der verschwundenen Làra im Vordergrund. Hierdurch wurde aber eher das Kriminalroman-Feeling bei mir geweckt als thrill. Die Ermittlungen werden durch gute, bodenständige und sympathische Protagonisten geführt, die menschlich gezeichnet sind. Zwar hatte ich relativ schnell eine Vermutung zu den Geschehnissen, wurde aber mit dem Ende doch überrascht. Das Duo versteht es, Leser*innen dargelegte Fragmente der Informationen immer wieder in ein anderes Licht zu rücken, was letztendlich Neugierig auf den Verlauf des Buches macht. ━ 𝖥𝖠𝖹𝖨𝖳 ━ Ein Cold Case Fall, indem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht und hierdurch in einer tollen kriminalistischen Geschichte endet. 4 | 5 Sterne 🌟 ________________________ Buchige Grüße 📚📖, Jeanette.

(Überraschenderweise) Eins der besten Bücher die ich gelesen habe.
Eins der besten Bücher die ich gelesen habe. Hatte vor dem Ende etwas Bange, weil das, meiner Meinung nach, 60% des Buches ausmacht und schnell 0815 hätte werden können, aber es war perfekt. Nicht zu lang nicht zu kurz. Kann ich wirklich nur empfehlen. Viele überraschende Wendungen, die dem Buch die nötige Spannung geben und es nicht zu einem typischen Krimi werden lassen. 9/10!
Ich bin großer Fan vom Autor und deswegen musste ich das neue Buch von ihm natürlich auch lesen😊 Wie immer fliegt man förmlich durch die Seiten und kann nicht aufhören. Obwohl man gleich zu Beginn viele isländische Namen vorgesetzt bekommt, ist man schnell in der Geschichte drin. Um es ein bisschen leichter zu machen, ist vor dem Prolog eine Namensliste aufgeführt👍 Es gibt verschiedene Zeitzonen, angefangen bei 1956 bis 1986, gefällt mir immer sehr gut😊 Es gab keine blutigen Szenen und nicht viele Plot twists, aber trotzdem war es spannend aufgebaut. Ist für mich aber eher ein Krimi für einen Tag als ein Thriller. Auch die Umgebung (Island und Inseln) war wieder sehr gut dargestellt. Klare Leseempfehlung von mir❤️
Das Buch ist gut geschrieben und hat mittendrin eine Interessante Wendung - mir fehlte aber die Erzählung über die Tat selber. Habe erwartet das hier mehr darüber geschrieben wird was mit Lara und auf der Insel passiert ist. Das kommt leider quasi gar nicht zur Sprachen (nur par Sätze darüber was sich abgespielt hat). Leider sehr wenig und überhaupt nicht unheimlich oder das man sehr schockiert ist, von dem was sich abgespielt hat (zum Ende hin auch recht offensichtlich)
Ein guter „Krimi“
Ich möchte allen anderen Bewertungen hier zustimmen dies ist kein Thriller sondern ein Krimi. Aber ich finde ein sehr gut geschriebener Krimi. Ich habe alle Bücher von Ragnar gelesen und sein Schreibstil ist immer sehr gut. Nur kommt dieser Band auch nicht an die Hulda-Reihe dran. Da war die Spannung immer zum zerreissen und bei diesem Band hatte es irgendwie gefehlt. Alles in allem aber ein gelungenes Thema.
Ein spannender Krimi in einem tollen Setting!
Dreißig Jahre nach dem Verbrechen begibt sich ein junger Reporter auf Spurensuche. Was ist mit dem jungen Mädchen tatsächlich passiert? Wer weiß mehr, als er bisher zugeben wollte? Das Buch startet zunächst zum Zeitpunkt des Verbrechens, bis es nach einigen Zeitsprüngen in den 1980er Jahren ankommt. In diesem Zeitraum spielt die Mehrheit der Geschichte und wir folgen einem jungen Reporter durch die alten Fakten, bis endlich neue auftauchen. Vielleicht entscheidende, um den alten Fall abzuschließen? Es war ein toller Krimi, welchen man immer weiterlesen wollte. Das Autoren-Duo hat es toll gemacht, den Leser selbst zum ermitteln einzuladen. Das lag vermutlich vor allem daran, dass hier keine Polizisten ermitteln. Dadurch wirkten die Fragen und Werkzeuge der Protagonisten sehr realistisch, weil man selbst ähnlich hätte vorgehen müssen. Am Ende, kurz vor der Auflösung, nimmt die Geschichte noch einmal richtig Fahrt auf. Man fliegt durch die Seiten und hofft inständig, dass nichts schlimmes mehr passiert. Ob die Hoffnung erfüllt wird, muss jeder selber herausfinden! Abzug in der Bewertung gibt es für die manchmal störenden Abschweifungen in die Privatleben der Protagonisten. Ich fand sie oft unpassend und sie störten ein wenig den Lesefluss, wenn man gerade so richtig drin war in den Ermittlungen.
Gute Geschichte , aber es hat mir die typische Spannung eines Thrillers gefehlt.
Für mich hat hier leider die Spannung gefehlt und ich sehen es auch mehr als ein Krimi und nicht als Thriller an. Trotzdem hat sich das Buch leicht und locker gelesen, hat auch für mich unvorhersehbare Wendungen gehabt. Muss aber sagen, dass mir andere Bücher vom Autor besser gefallen haben
Leider extrem langweilig. Die Charaktere hatten keinerlei Persönlichkeit. Es gab anfangs mehre POV, die die Autoren gerne hätten auslassen können. Entweder sollte man konstant bleiben und alle Charaktere durchweg erzählen lassen oder einfach ganz auslassen. Eine der Frauen dachte über häusliche Gewalt nach, doch das spielte nie wieder eine Rolle. Spannung war nicht vorhanden, alles war relativ unspektakulär.


































