Black Forest
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Description
Aus Sorge um seine Mutter reist Georg Dengler in den Schwarzwald. Über den Hof, auf dem er seiner Kindheit verbracht hat, schleichen nachts Gestalten. Oben am Feldberg besitzt die Familie Dengler ein Grundstück – die ideale Lage für ein Windrad. Wäre da nicht der örtliche Widerstand. Georgs Jugendliebe, mittlerweile die Heilpraktikerin seiner Mutter, ist eine der Wortführerinnen. Nachdem die Denglers auf einer schmalen Straße abgedrängt werden, landet Margret im Krankenhaus – und ihr Sohn ist endgültig beunruhigt.
Um zu finden, was nächtliche Eindringlinge suchen könnten, stöbert Georg durch das Inventar mehrerer Leben, das in den Winkeln des weitläufigen Hauses verstaut ist: Seit Generationen war der Hof Familienbesitz, erst nach dem Unfalltod ihres Mannes gab Margret die Landwirtschaft auf. Aber auch das scheint plötzlich, nur noch die halbe Wahrheit zu sein.
Statt auf Antworten stößt Dengler auf immer neue Fragen: Wer sind die Kerle auf dem Hof und wer hat sie geschickt? Wer war sein Vater, bevor er ein treusorgender Ehemann wurde? Wieso liegt Auerhahnkot am Feldberg, wo seit Jahren keiner der Vögel mehr gesehen wurde?
Als er feststellt, dass seine Familie sich inmitten erbittert geführter Kämpfe um die Zukunft unserer Energiegewinnung befindet, ist es fast zu spät: Nach einem Sturz liegt seine Mutter im Koma. Und draußen, im Schutz der Dunkelheit, schleicht eine Wölfin um eine Leiche.
Book Information
Author Description
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zwölf Dengler-Krimis hat er die Romane »Sommer am Bosporus« und »Rebellen« veröffentlicht sowie »Das brennende Klavier«, die Biografie der Jazzlegende Wolfgang Dauner – und zusammen mit Claudio Caiolo die Venedig-Krimis um Commissario Morello. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 und 2025 mit dem Stuttgarter Ebner-Stolz-Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet.
Posts
Wieder einmal viel los in diesem Dengler- Krimi. Korrupte Landespolitiker, gierige Mittelständler, Energiepolitik, Windräder im Naturschutzgebiet, die Sorgen um seine Mutter – wird sie nun langsam alt und verwirrt oder schleichen tatsächlich nachts Gestalten über den Hof? Und die geheimnisvolle Geschichte seines bei einem Unfall (?) verstorbenen Vaters. Schon sehr viele Geschichten in einem Buch, aber sehr spannend, unterhaltsam und politisch zu lesen. „Mutter hatte ihren Lucky-Luke-Kaffe gekocht, einen Filterkaffe von der Sorte „Wenn das Hufeisen untergeht, ist der Kaffee zu schwach“.“ ☕️☕️☕️
Der Autor Wolfgang Schorlau recherchiert seine Thriller immer in herausragender Weise, das wird einem spätestens klar, wenn man einen der vorangegangenen zehn Bänden um den ehemaligen BKA Ermittler Dengler gelesen hat. Dieses Hintergrundwissen beeinträchtigt die Spannung keineswegs, im Gegenteil. Hier im elften Band dreht sich alles um ein Windrad am schwäbischen Feldberg. Dringende Leseempfehlung
Große Freude macht die Beschreibung der Hauptfigur, die sture aber herzliche Mutter Denglers, die im Buch durchgehend ein gut verständliches Alemannisch spricht. Sie lebt und kocht in ihrem alten Schwarzwaldhaus wie vor 100 Jahren. Wer wissen will, welche Kreise Interesse daran haben, unsere Gesellschaft zu spalten und alles zu tun um Initiativen gegen die Klimaerwärmung zu torpedieren, erfährt das in diesem Buch. Wer das nicht glauben kann, was Schorlau hier zusammengefasst hat, dem hilft vielleicht das Buch von Christian Stöcker: Männer die die Welt verbrennen.
Ich hab mich sehr auf einen neuen Krimi aus der Reihe gefreut, weil ich die politischen und realen (z.T. Historischen) Thematiken immer sehr genossen habe. Hier geht es ein mehr um den Klimawandel und ich mochte wie Wolfgang Schorlau das Thema angeht. 3 Kritikpunkte habe ich: 1. Die erste Hälfte des Buches weiß man irgendwie gar nicht worum es geht. Der Kriminalfall steht hier sehr stark im Hintergrund. Hintenraus wird es aber dann wirklich spannend. 2. Große Teile des Buchs ‚spricht‘ Denglers Mutter Dialekt. Das fand ich zwischenzeitlich sehr anstrengend. 3. Am Ende war mir ein bisschen zu viel Friede, Freude, Eierkuchen. Insgesamt aber gut und ich werde auch das nächste Buch lesen.
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Aus Sorge um seine Mutter reist Georg Dengler in den Schwarzwald. Über den Hof, auf dem er seiner Kindheit verbracht hat, schleichen nachts Gestalten. Oben am Feldberg besitzt die Familie Dengler ein Grundstück – die ideale Lage für ein Windrad. Wäre da nicht der örtliche Widerstand. Georgs Jugendliebe, mittlerweile die Heilpraktikerin seiner Mutter, ist eine der Wortführerinnen. Nachdem die Denglers auf einer schmalen Straße abgedrängt werden, landet Margret im Krankenhaus – und ihr Sohn ist endgültig beunruhigt.
Um zu finden, was nächtliche Eindringlinge suchen könnten, stöbert Georg durch das Inventar mehrerer Leben, das in den Winkeln des weitläufigen Hauses verstaut ist: Seit Generationen war der Hof Familienbesitz, erst nach dem Unfalltod ihres Mannes gab Margret die Landwirtschaft auf. Aber auch das scheint plötzlich, nur noch die halbe Wahrheit zu sein.
Statt auf Antworten stößt Dengler auf immer neue Fragen: Wer sind die Kerle auf dem Hof und wer hat sie geschickt? Wer war sein Vater, bevor er ein treusorgender Ehemann wurde? Wieso liegt Auerhahnkot am Feldberg, wo seit Jahren keiner der Vögel mehr gesehen wurde?
Als er feststellt, dass seine Familie sich inmitten erbittert geführter Kämpfe um die Zukunft unserer Energiegewinnung befindet, ist es fast zu spät: Nach einem Sturz liegt seine Mutter im Koma. Und draußen, im Schutz der Dunkelheit, schleicht eine Wölfin um eine Leiche.
Book Information
Author Description
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zwölf Dengler-Krimis hat er die Romane »Sommer am Bosporus« und »Rebellen« veröffentlicht sowie »Das brennende Klavier«, die Biografie der Jazzlegende Wolfgang Dauner – und zusammen mit Claudio Caiolo die Venedig-Krimis um Commissario Morello. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 und 2025 mit dem Stuttgarter Ebner-Stolz-Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet.
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Wieder einmal viel los in diesem Dengler- Krimi. Korrupte Landespolitiker, gierige Mittelständler, Energiepolitik, Windräder im Naturschutzgebiet, die Sorgen um seine Mutter – wird sie nun langsam alt und verwirrt oder schleichen tatsächlich nachts Gestalten über den Hof? Und die geheimnisvolle Geschichte seines bei einem Unfall (?) verstorbenen Vaters. Schon sehr viele Geschichten in einem Buch, aber sehr spannend, unterhaltsam und politisch zu lesen. „Mutter hatte ihren Lucky-Luke-Kaffe gekocht, einen Filterkaffe von der Sorte „Wenn das Hufeisen untergeht, ist der Kaffee zu schwach“.“ ☕️☕️☕️
Der Autor Wolfgang Schorlau recherchiert seine Thriller immer in herausragender Weise, das wird einem spätestens klar, wenn man einen der vorangegangenen zehn Bänden um den ehemaligen BKA Ermittler Dengler gelesen hat. Dieses Hintergrundwissen beeinträchtigt die Spannung keineswegs, im Gegenteil. Hier im elften Band dreht sich alles um ein Windrad am schwäbischen Feldberg. Dringende Leseempfehlung
Große Freude macht die Beschreibung der Hauptfigur, die sture aber herzliche Mutter Denglers, die im Buch durchgehend ein gut verständliches Alemannisch spricht. Sie lebt und kocht in ihrem alten Schwarzwaldhaus wie vor 100 Jahren. Wer wissen will, welche Kreise Interesse daran haben, unsere Gesellschaft zu spalten und alles zu tun um Initiativen gegen die Klimaerwärmung zu torpedieren, erfährt das in diesem Buch. Wer das nicht glauben kann, was Schorlau hier zusammengefasst hat, dem hilft vielleicht das Buch von Christian Stöcker: Männer die die Welt verbrennen.







