Paradise
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Description
Spanning the birth of the Civil Rights movement, Vietnam, the counter-culture and politics of the late 1970s, deftly manipulating past, present and future, this novel reveals the interior lives of the citizens of the town with astonishing clarity. Starkly evoking the clashes that have bedevilled the American century: between race and racelessness; religion and magic; promiscuity and fidelity; individuality and belonging.
'When Morrison writes at her best, you can feel the workings of history through her prose' Hilary Mantel, Spectator
'Morrison almost single-handedly took American fiction forward in the second half of the 20th century, to a place where it could finally embrace the subtleties and contradictions of the great stain of race which has blighted the republic since its inception' Caryl Phillips, Guardian
BY THE NOBEL PRIZE-WINNING AUTHOR OF BELOVED
Winner of the PEN/Saul Bellow award for achievement in American fiction
Book Information
Posts
» Das ganze Haus war von einer wohltuenden Abwesenheit alles Männlichen durchdrungen, wie eine Schutzone, in der es keine Jäger, aber viele andere aufregende Dinge gab. In der sie, in einem dieser vielen Zimmer, sich selbst begegnen konnte - ihrem unverfälschten, eigentlichen Selbst, das sie sich als ziemlich cool vorstellte.«
Toni Morrison schreibt wirklich grandios. Ich mochte die Sprache sehr, obgleich ich mich meist ziemlich konzentrieren musste, um den Text auch voll zu durchdringen. Teilweise war die Geschichte auch etwas verwirrend, es kamen viele Namen vor und ich konnte nicht immer zu einhundert Prozent folgen. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn ich den Roman nicht in so vielen Etappen gelesen hätte… Manchmal war mir die Handlung auch ein wenig zu grotesk. Alles in allem hat mich die Geschichte aber gefesselt und ich hab sie sehr gerne gelesen.

"Was Angst macht, kommt nicht immer von draußen. Viel Angst kommt von innen."
◇ Handlung: [Oklahoma in den 1970er] ~Dorfgemeinschaft von PoC die sehr weit abgelegen lebt und unter sich bleibt, worauf sie auch sehr stolz sind ~Nahe dieses Ortes ("Ruby") liegt ein ehemaliges Kloster, indem sich im Laufe der Geschichte Frauen von außerhalb einfinden. Da sie aus ihren alten Leben fliehen (mussten) und finden dort ein neues Zuhause, indem sie ihre Wunden heilen und gegen ihre Dämonen kämpfen können ◇ Ein Korb aus vielen Themen, die nicht einfach sind aber sehr wichtig: ~Unabhängigkeit von Frauen ~Rassismus (auch innerhalb der Black Community) ~damalige Auflehnung gegen Segregation & Bürgerrechtsbewegung ~Diskriminierung ~Intoleranz ~Rolle des Mannes als Kläger & Richter sowie mächtigste Position in einer Gruppe ~Rolle von Außenseitern & "Systemsprengern" ~Bigotterie ~Kluft zwischen Generationen ◇ Zeitlich und perspektivisch wird immer gesprungen, dies ist in manchen Momenten schwer zu erkennen bzw. kann verwirrend sein ◇ es wird Vergangenheit geschickt mit Gegenwart & Zukunft verknüpft ◇ wird nicht chronologisch erzählt ◇ sehr poetischer Schreibstil ◇ große Sprachgewalt ◇ ab und zu sehr lange Sätze & Gedankengänge (die mich auch teilweise verloren haben, hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan) ◇ tolle Dialoge ◇ sehr viele Charaktere und Sichten mit unterschiedlichsten Meinungen, Zielen und Machtpositionen ◇ die vielen Personen können verwirren, da man erst mit der Zeit die Wichtigkeit von jedem einordnen kann ◇ Definitiv Re-Readkandidat ◇ die Geschichte blieb noch Tage später bei mir, konnte berühren und ist durch den Schreibstil etwas ganz besonderes

Description
Spanning the birth of the Civil Rights movement, Vietnam, the counter-culture and politics of the late 1970s, deftly manipulating past, present and future, this novel reveals the interior lives of the citizens of the town with astonishing clarity. Starkly evoking the clashes that have bedevilled the American century: between race and racelessness; religion and magic; promiscuity and fidelity; individuality and belonging.
'When Morrison writes at her best, you can feel the workings of history through her prose' Hilary Mantel, Spectator
'Morrison almost single-handedly took American fiction forward in the second half of the 20th century, to a place where it could finally embrace the subtleties and contradictions of the great stain of race which has blighted the republic since its inception' Caryl Phillips, Guardian
BY THE NOBEL PRIZE-WINNING AUTHOR OF BELOVED
Winner of the PEN/Saul Bellow award for achievement in American fiction
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» Das ganze Haus war von einer wohltuenden Abwesenheit alles Männlichen durchdrungen, wie eine Schutzone, in der es keine Jäger, aber viele andere aufregende Dinge gab. In der sie, in einem dieser vielen Zimmer, sich selbst begegnen konnte - ihrem unverfälschten, eigentlichen Selbst, das sie sich als ziemlich cool vorstellte.«
Toni Morrison schreibt wirklich grandios. Ich mochte die Sprache sehr, obgleich ich mich meist ziemlich konzentrieren musste, um den Text auch voll zu durchdringen. Teilweise war die Geschichte auch etwas verwirrend, es kamen viele Namen vor und ich konnte nicht immer zu einhundert Prozent folgen. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn ich den Roman nicht in so vielen Etappen gelesen hätte… Manchmal war mir die Handlung auch ein wenig zu grotesk. Alles in allem hat mich die Geschichte aber gefesselt und ich hab sie sehr gerne gelesen.

"Was Angst macht, kommt nicht immer von draußen. Viel Angst kommt von innen."
◇ Handlung: [Oklahoma in den 1970er] ~Dorfgemeinschaft von PoC die sehr weit abgelegen lebt und unter sich bleibt, worauf sie auch sehr stolz sind ~Nahe dieses Ortes ("Ruby") liegt ein ehemaliges Kloster, indem sich im Laufe der Geschichte Frauen von außerhalb einfinden. Da sie aus ihren alten Leben fliehen (mussten) und finden dort ein neues Zuhause, indem sie ihre Wunden heilen und gegen ihre Dämonen kämpfen können ◇ Ein Korb aus vielen Themen, die nicht einfach sind aber sehr wichtig: ~Unabhängigkeit von Frauen ~Rassismus (auch innerhalb der Black Community) ~damalige Auflehnung gegen Segregation & Bürgerrechtsbewegung ~Diskriminierung ~Intoleranz ~Rolle des Mannes als Kläger & Richter sowie mächtigste Position in einer Gruppe ~Rolle von Außenseitern & "Systemsprengern" ~Bigotterie ~Kluft zwischen Generationen ◇ Zeitlich und perspektivisch wird immer gesprungen, dies ist in manchen Momenten schwer zu erkennen bzw. kann verwirrend sein ◇ es wird Vergangenheit geschickt mit Gegenwart & Zukunft verknüpft ◇ wird nicht chronologisch erzählt ◇ sehr poetischer Schreibstil ◇ große Sprachgewalt ◇ ab und zu sehr lange Sätze & Gedankengänge (die mich auch teilweise verloren haben, hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan) ◇ tolle Dialoge ◇ sehr viele Charaktere und Sichten mit unterschiedlichsten Meinungen, Zielen und Machtpositionen ◇ die vielen Personen können verwirren, da man erst mit der Zeit die Wichtigkeit von jedem einordnen kann ◇ Definitiv Re-Readkandidat ◇ die Geschichte blieb noch Tage später bei mir, konnte berühren und ist durch den Schreibstil etwas ganz besonderes







