Bartimäus
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Description
Der jüngste Informationsminister der Geschichte, Nathanael, sein starrköpfiger Helfer Bartimäus und Widerständlerin Kitty verhindern in allerletzter Sekunde, dass die Dschinn – wehe, wenn sie losgelassen! – die alte Ordnung aus den Angeln heben. Doch der Preis für den Frieden ist hoch …
Jonathan Stroud hat mit Bartimäus und Nathanael zwei unvergessliche Helden geschaffen. Ein unwiderstehliches Vergnügen für Leser jedes Alters!
Book Information
Author Description
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle, Arthur und Louis in der Nähe von London.Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.
Posts
Bartimäus (Buch 3 von 4) - Die Pforte des Magiers - Wenn Magie zur Last wird
„Bartimäus – Die Pforte des Magiers“ ist ein starker und sehr konsequenter Abschluss der Hauptgeschichte, der die Reihe auf ein deutlich ernsteres und emotionaleres Niveau hebt. Die Handlung wirkt größer, politischer und oft auch düsterer als in den vorherigen Teilen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Besonders gelungen ist, wie sich die Geschichte immer weiter zuspitzt und am Ende auf eine klare, aber schmerzhafte Konsequenz hinausläuft. Im Mittelpunkt steht erneut Nathanael, dessen Entwicklung zu den spannendsten Aspekten des Buches gehört. Sein Umgang mit Macht, Verantwortung und inneren Konflikten wirkt glaubwürdig und vielschichtig. Gerade diese Veränderung macht die Geschichte intensiver, weil deutlich wird, dass Entscheidungen hier echte Folgen haben und nicht rückgängig gemacht werden können. Auch Bartimäus sorgt wieder für viele der stärksten Momente. Sein sarkastischer Humor lockert die ernste Stimmung immer wieder auf, ohne die düstere Grundatmosphäre zu zerstören. Besonders die Mischung aus Ironie, Gefahr und emotionalen Szenen funktioniert sehr gut und hält die Spannung konstant hoch. Die Welt wirkt in diesem Band besonders bedrückend. Politische Spannungen, Intrigen und magische Machtstrukturen greifen stark ineinander und erzeugen eine dichte Atmosphäre. Gerade das Ende bleibt lange im Kopf, weil es konsequent und emotional erzählt ist. Kleinere Kritikpunkte gibt es trotzdem: Manche politische Entwicklungen sind recht komplex und erfordern Aufmerksamkeit, und wer den lockeren Abenteuerstil der ersten Bände mochte, wird die deutlich ernstere Tonalität hier eventuell weniger bevorzugen. Die Reihe ist damit inhaltlich abgeschlossen – auch wenn es später mit „Bartimäus – Der Ring des Salomo“ noch einen zusätzlichen Band gibt. Dieser ist jedoch kein direkter Nachfolger der Hauptgeschichte, sondern ein Prequel: Er spielt zeitlich deutlich vor den Ereignissen der Trilogie und erzählt eine eigenständige Geschichte aus einer früheren Epoche, mit Bartimäus im Mittelpunkt. Insgesamt bleibt dieser Band ein sehr gelungener Abschluss der Hauptreihe mit viel Spannung, starken Figuren und emotionaler Tiefe. Von mir 8 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Episches Ende
Der Anfang hat sich leicht gezogen, aber der Showdown war wirklich gelungen. Er war nicht einfach so dahin geklatscht, aber auch nicht auf mehrere hundert Seiten aufgeteilt. Es war mal wieder sehr erfrischend den ziemlich jugendlichen Schreibstil zu lesen und ich freue mich schon auf den extraband. Bye 😘
Von vorn bis hinten gelungen
Bartimäus ist eine der wenigen Reihen, bei denen mir der letzte Teil am besten gefällt. Die Reihe vereint alles, was gute Fantasy braucht: Witz, Spannung, ein nachvollziehbares Setting und Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten (und dabei sehr weit vom klassischen Helden entfernt sind, aber gerade das macht sie so gut). Der dritte Teil gibt der Reihe ein so rundes und gelungenes Ende, dass mir fast die Worte fehlen. Lese ich immer wieder gern.
Ein epischer dritter Band der ,,Bartimäus“ Trilogie und ein gebürtiges Finale der Reihe. Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn in den Bann gezogen durch den Schreibstil der an einen Film erinnerte und die einzigartige Atmosphäre. Da waren die Stadt London als Setting und Zauberer und Gewöhnliche, ein Krieg und unruhige Zeiten sowie Demonstrationen und enttarnte Dämonen. Da waren die drei Protagonisten und drei Jahre die vergangen waren, drei verschiedene Leben und Geschichten die erzählt wurden. Da waren Nathanael und sein neues Leben mit einer Villa und Abschottung, mit einem Türwächter und der Sekretärin Miss Piper, dem Theaterinhaber Mr Makepeace als einzigen Vertrauten und vielen Konkurrenten sowie höflicher Distanziertheit und heimlichen Kummer. Da waren sein Diener Bartimäus und eine letzte Verbindung die er nicht kappen wollte, dessen zermürbte Substanz und getrübtes Bewusstsein, dessen Wunsch nach einer Aussprache und die fehlende Gegenseitige Achtung. Und dann waren da Kitty und Vorsicht anstatt Verwegenheit, ein mitschwimmen in der Masse und dennoch eine Zielstrebigkeit, ihre Arbeit in einer Bar mit Versammlungen und ihre Ausbildung bei einem Meister und damit zwei falsche Identitäten. Ich habe mit allen drei Charakteren mitgefühlt und sie einmal mehr in mein Herz geschlossen, ganz besonders den Dschinn Bartimäus. Und das diesmal nicht durch seinen Humor sondern durch seine Verbindung und Vergangenheit mit Ptolemäus in die man einen Einblick bekam. Es ging um dessen Interesse für Wesenheiten und ein Vorhaben, um ein Frage-Antwort Spiel und Schrifstücke, die Ptolemäische Pforte und den anderen Ort. Besonders schön waren auch Bartimäus Worte: ,,Wir brauchen keine Beschäftigung, uns genügt das bloße Sein.“ Am Ende ging es um ein Wiedersehen zwischen Kitty und Nathanael und darum sich lebendig zu fühlen, um Wut und Enttäuschung sowie eine Fassade die Risse bekam und eine Rolle die man nicht mehr spielen mochte. Da waren eine Theatervorstellung und ein Neues Zeitalter, die ganze Welt die Kopf stand und alte Regeln die nicht mehr galten, Leichenberge und wild gewordene Dämonen, Zerkratze Pentagramme und Brennende Gebäude. Es ging um Gleichberechtigte, nicht Diener und Herr sondern um Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Kampf, darum sich in vielen Dingen die Wahrheit einzugestehen und einen Heldentod.
Liebe, ganz viel Liebe für dieses Finale. Jetzt verstehe ich auch, wieso der vorherige Band etwas langatmig gewesen ist, weil er diesen Band aufbaute. Die Action und das Finale ist atemberaubend. Die Beziehung zwischen Nathaniel, Bartimäus und Kitty erreicht ihren Höhepunkt und es macht einfach großen Spaß. Die besten Stellen im Buch sind definitiv die Rückblenden in Bartimäus Vergangenheit. Die Beziehung zwischen ihm und Ptolemäus ist wahnsinnig interessant. Da freue ich mich wirklich auf den vierten Band. Ein kleines Manko gibt es allerdings, wenn man ganz streng sein möchte. Die Charakterentwicklung von Nathaniel ist etwas zu schnell er entwickelt sich binnen 100 Seiten von einem karrieregeilen Zauberer, zu einem Helden. Ansonsten ist das Buch genial, hat Witz und macht richtig Laune.
Drei Jahre liegen zwischen Band zwei und Band drei und es ist viel passiert. Nathanael hat Karriere gemacht, Kitty ist untergetaucht und England liegt im Krieg. Wiederstände tun sich auf. Es ist viel passiert und es gibt viele Informationen für den Leser. Wie die anderen beiden Romane zieht sich die Story so dahin und baut auch keine wirkliche Spannungskurve auf. Die Handlung plätschert so vor sich her. Bei Bartimäus gibt es immer noch diese Fußnoten, die einen aus dem Lesefluss herausziehen und es ist die einzige Sicht, die aus der Ich-Perspektive spielt. Die anderen Perspektiven sind in der dritten Person erzählt. Dennoch bleiben die Charaktere farblos und ohne Tiefe. Das Ende der Geschichte ist nicht wirklich befriedigend. Die Spannung baut sich nicht wirklich auf. Bartimäus ist genauso frech, wie in den Vorgängerbänden und die Charakterentwicklung wirkt aufgesetzt. Ich habe mich mehr durch das Buch gequält, als dass es mich fesseln konnte. Zu Band 4 wird es keine Rezension geben, da ich diesen nach 150 Seiten abgebrochen habe und er mich gar nicht überzeugen konnte. Abschließend kann ich zu der Reihe nur sagen, dass er viele Anhänger hat, aber auch viele, die er nicht überzeugen konnte. Für mich war die Reihe nett. Aber nett ist auch alles, was ich dazu sagen kann.
Das Buch war spannend, hatte aber zwischendurch seine Längen. Es wurden Stränge aus den vorherigen Bänden aufgedeckt, die aber schon zu erwarten waren(zumindest ich habe mir schon einiges davon gedacht). Trotzdem wurde es mir ab einem gewissen Punkt zu abgedreht und mit dem Ende war ich wirklich nicht zufrieden. Mal schauen, was der 4. Band noch zu bieten hat....
Ein würdiger Abschluss
Nun heißt es also Abschieden nehmen von Bartimäus, Nathanael und Kitty. Zumindest in der Kombination. Einen vierten Band gibt es ja noch, aber der spielt ja weit in der Vergangenheit. Der dritte Band hat mir sehr gut gefallen, deutlich besser als der zweite. Kitty war dieses Mal nicht so sehr in den Fokus gerückt, dafür gab es wieder viel Bartimäus und Nathanael. Die Story war an einigen Stellen zwar sehr dünn und ein bisschen langatmig, aber im Grunde wirklich solide und spannend. Gerade die letzten 200 Seiten hatten mich dann endgültig gefesselt. Ein bisschen nervig fand ich es, dass Kitty sich als Dschinn-Versteherin entpuppt hat oder es zumindest werden wollte und plötzlich auch Magie anwenden konnte. Und Nathanaels Charakterentwicklung kam mir zum Schluss ein wenig zu schnell und plötzlich. Bartimäus ist wie immer der Sympathieträger des Buches, auch wenn er einiges mitmachen muss. Zum Ende möchte ich nicht viel sagen, außer, dass es mich doch sehr traurig gemacht hat. Ich werde nun mal sehen, was mich in Band 4 erwartet und ob dieser mit den ersten drei mithalten kann.
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Der jüngste Informationsminister der Geschichte, Nathanael, sein starrköpfiger Helfer Bartimäus und Widerständlerin Kitty verhindern in allerletzter Sekunde, dass die Dschinn – wehe, wenn sie losgelassen! – die alte Ordnung aus den Angeln heben. Doch der Preis für den Frieden ist hoch …
Jonathan Stroud hat mit Bartimäus und Nathanael zwei unvergessliche Helden geschaffen. Ein unwiderstehliches Vergnügen für Leser jedes Alters!
Book Information
Author Description
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle, Arthur und Louis in der Nähe von London.Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.
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Bartimäus (Buch 3 von 4) - Die Pforte des Magiers - Wenn Magie zur Last wird
„Bartimäus – Die Pforte des Magiers“ ist ein starker und sehr konsequenter Abschluss der Hauptgeschichte, der die Reihe auf ein deutlich ernsteres und emotionaleres Niveau hebt. Die Handlung wirkt größer, politischer und oft auch düsterer als in den vorherigen Teilen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Besonders gelungen ist, wie sich die Geschichte immer weiter zuspitzt und am Ende auf eine klare, aber schmerzhafte Konsequenz hinausläuft. Im Mittelpunkt steht erneut Nathanael, dessen Entwicklung zu den spannendsten Aspekten des Buches gehört. Sein Umgang mit Macht, Verantwortung und inneren Konflikten wirkt glaubwürdig und vielschichtig. Gerade diese Veränderung macht die Geschichte intensiver, weil deutlich wird, dass Entscheidungen hier echte Folgen haben und nicht rückgängig gemacht werden können. Auch Bartimäus sorgt wieder für viele der stärksten Momente. Sein sarkastischer Humor lockert die ernste Stimmung immer wieder auf, ohne die düstere Grundatmosphäre zu zerstören. Besonders die Mischung aus Ironie, Gefahr und emotionalen Szenen funktioniert sehr gut und hält die Spannung konstant hoch. Die Welt wirkt in diesem Band besonders bedrückend. Politische Spannungen, Intrigen und magische Machtstrukturen greifen stark ineinander und erzeugen eine dichte Atmosphäre. Gerade das Ende bleibt lange im Kopf, weil es konsequent und emotional erzählt ist. Kleinere Kritikpunkte gibt es trotzdem: Manche politische Entwicklungen sind recht komplex und erfordern Aufmerksamkeit, und wer den lockeren Abenteuerstil der ersten Bände mochte, wird die deutlich ernstere Tonalität hier eventuell weniger bevorzugen. Die Reihe ist damit inhaltlich abgeschlossen – auch wenn es später mit „Bartimäus – Der Ring des Salomo“ noch einen zusätzlichen Band gibt. Dieser ist jedoch kein direkter Nachfolger der Hauptgeschichte, sondern ein Prequel: Er spielt zeitlich deutlich vor den Ereignissen der Trilogie und erzählt eine eigenständige Geschichte aus einer früheren Epoche, mit Bartimäus im Mittelpunkt. Insgesamt bleibt dieser Band ein sehr gelungener Abschluss der Hauptreihe mit viel Spannung, starken Figuren und emotionaler Tiefe. Von mir 8 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Episches Ende
Der Anfang hat sich leicht gezogen, aber der Showdown war wirklich gelungen. Er war nicht einfach so dahin geklatscht, aber auch nicht auf mehrere hundert Seiten aufgeteilt. Es war mal wieder sehr erfrischend den ziemlich jugendlichen Schreibstil zu lesen und ich freue mich schon auf den extraband. Bye 😘
Von vorn bis hinten gelungen
Bartimäus ist eine der wenigen Reihen, bei denen mir der letzte Teil am besten gefällt. Die Reihe vereint alles, was gute Fantasy braucht: Witz, Spannung, ein nachvollziehbares Setting und Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten (und dabei sehr weit vom klassischen Helden entfernt sind, aber gerade das macht sie so gut). Der dritte Teil gibt der Reihe ein so rundes und gelungenes Ende, dass mir fast die Worte fehlen. Lese ich immer wieder gern.
Ein epischer dritter Band der ,,Bartimäus“ Trilogie und ein gebürtiges Finale der Reihe. Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn in den Bann gezogen durch den Schreibstil der an einen Film erinnerte und die einzigartige Atmosphäre. Da waren die Stadt London als Setting und Zauberer und Gewöhnliche, ein Krieg und unruhige Zeiten sowie Demonstrationen und enttarnte Dämonen. Da waren die drei Protagonisten und drei Jahre die vergangen waren, drei verschiedene Leben und Geschichten die erzählt wurden. Da waren Nathanael und sein neues Leben mit einer Villa und Abschottung, mit einem Türwächter und der Sekretärin Miss Piper, dem Theaterinhaber Mr Makepeace als einzigen Vertrauten und vielen Konkurrenten sowie höflicher Distanziertheit und heimlichen Kummer. Da waren sein Diener Bartimäus und eine letzte Verbindung die er nicht kappen wollte, dessen zermürbte Substanz und getrübtes Bewusstsein, dessen Wunsch nach einer Aussprache und die fehlende Gegenseitige Achtung. Und dann waren da Kitty und Vorsicht anstatt Verwegenheit, ein mitschwimmen in der Masse und dennoch eine Zielstrebigkeit, ihre Arbeit in einer Bar mit Versammlungen und ihre Ausbildung bei einem Meister und damit zwei falsche Identitäten. Ich habe mit allen drei Charakteren mitgefühlt und sie einmal mehr in mein Herz geschlossen, ganz besonders den Dschinn Bartimäus. Und das diesmal nicht durch seinen Humor sondern durch seine Verbindung und Vergangenheit mit Ptolemäus in die man einen Einblick bekam. Es ging um dessen Interesse für Wesenheiten und ein Vorhaben, um ein Frage-Antwort Spiel und Schrifstücke, die Ptolemäische Pforte und den anderen Ort. Besonders schön waren auch Bartimäus Worte: ,,Wir brauchen keine Beschäftigung, uns genügt das bloße Sein.“ Am Ende ging es um ein Wiedersehen zwischen Kitty und Nathanael und darum sich lebendig zu fühlen, um Wut und Enttäuschung sowie eine Fassade die Risse bekam und eine Rolle die man nicht mehr spielen mochte. Da waren eine Theatervorstellung und ein Neues Zeitalter, die ganze Welt die Kopf stand und alte Regeln die nicht mehr galten, Leichenberge und wild gewordene Dämonen, Zerkratze Pentagramme und Brennende Gebäude. Es ging um Gleichberechtigte, nicht Diener und Herr sondern um Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Kampf, darum sich in vielen Dingen die Wahrheit einzugestehen und einen Heldentod.
Liebe, ganz viel Liebe für dieses Finale. Jetzt verstehe ich auch, wieso der vorherige Band etwas langatmig gewesen ist, weil er diesen Band aufbaute. Die Action und das Finale ist atemberaubend. Die Beziehung zwischen Nathaniel, Bartimäus und Kitty erreicht ihren Höhepunkt und es macht einfach großen Spaß. Die besten Stellen im Buch sind definitiv die Rückblenden in Bartimäus Vergangenheit. Die Beziehung zwischen ihm und Ptolemäus ist wahnsinnig interessant. Da freue ich mich wirklich auf den vierten Band. Ein kleines Manko gibt es allerdings, wenn man ganz streng sein möchte. Die Charakterentwicklung von Nathaniel ist etwas zu schnell er entwickelt sich binnen 100 Seiten von einem karrieregeilen Zauberer, zu einem Helden. Ansonsten ist das Buch genial, hat Witz und macht richtig Laune.
Drei Jahre liegen zwischen Band zwei und Band drei und es ist viel passiert. Nathanael hat Karriere gemacht, Kitty ist untergetaucht und England liegt im Krieg. Wiederstände tun sich auf. Es ist viel passiert und es gibt viele Informationen für den Leser. Wie die anderen beiden Romane zieht sich die Story so dahin und baut auch keine wirkliche Spannungskurve auf. Die Handlung plätschert so vor sich her. Bei Bartimäus gibt es immer noch diese Fußnoten, die einen aus dem Lesefluss herausziehen und es ist die einzige Sicht, die aus der Ich-Perspektive spielt. Die anderen Perspektiven sind in der dritten Person erzählt. Dennoch bleiben die Charaktere farblos und ohne Tiefe. Das Ende der Geschichte ist nicht wirklich befriedigend. Die Spannung baut sich nicht wirklich auf. Bartimäus ist genauso frech, wie in den Vorgängerbänden und die Charakterentwicklung wirkt aufgesetzt. Ich habe mich mehr durch das Buch gequält, als dass es mich fesseln konnte. Zu Band 4 wird es keine Rezension geben, da ich diesen nach 150 Seiten abgebrochen habe und er mich gar nicht überzeugen konnte. Abschließend kann ich zu der Reihe nur sagen, dass er viele Anhänger hat, aber auch viele, die er nicht überzeugen konnte. Für mich war die Reihe nett. Aber nett ist auch alles, was ich dazu sagen kann.
Das Buch war spannend, hatte aber zwischendurch seine Längen. Es wurden Stränge aus den vorherigen Bänden aufgedeckt, die aber schon zu erwarten waren(zumindest ich habe mir schon einiges davon gedacht). Trotzdem wurde es mir ab einem gewissen Punkt zu abgedreht und mit dem Ende war ich wirklich nicht zufrieden. Mal schauen, was der 4. Band noch zu bieten hat....
Ein würdiger Abschluss
Nun heißt es also Abschieden nehmen von Bartimäus, Nathanael und Kitty. Zumindest in der Kombination. Einen vierten Band gibt es ja noch, aber der spielt ja weit in der Vergangenheit. Der dritte Band hat mir sehr gut gefallen, deutlich besser als der zweite. Kitty war dieses Mal nicht so sehr in den Fokus gerückt, dafür gab es wieder viel Bartimäus und Nathanael. Die Story war an einigen Stellen zwar sehr dünn und ein bisschen langatmig, aber im Grunde wirklich solide und spannend. Gerade die letzten 200 Seiten hatten mich dann endgültig gefesselt. Ein bisschen nervig fand ich es, dass Kitty sich als Dschinn-Versteherin entpuppt hat oder es zumindest werden wollte und plötzlich auch Magie anwenden konnte. Und Nathanaels Charakterentwicklung kam mir zum Schluss ein wenig zu schnell und plötzlich. Bartimäus ist wie immer der Sympathieträger des Buches, auch wenn er einiges mitmachen muss. Zum Ende möchte ich nicht viel sagen, außer, dass es mich doch sehr traurig gemacht hat. Ich werde nun mal sehen, was mich in Band 4 erwartet und ob dieser mit den ersten drei mithalten kann.



















