Apfelmädchen
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Description
Ein unglaubliches Verbrechen erschüttert die nordschwedische Stadt Boden: Eine Lehrerin, die keine Feinde zu haben scheint, wird ermordet aufgefunden. Noch dazu hat der Täter ihren Leichnam brutal inszeniert: Zwei dicke Nägel wurden durch die Hände der Toten getrieben; sie selbst hängt an einem Deckenhaken, als ihr Ehemann sie entdeckt. Kriminalkommissarin Idun Lind muss herausfinden, warum es zu der schrecklichen Tat kam. Zusammen mit ihrem eigenbrötlerischem Partner Calle Brandt taucht Idun tief in eine schockierende Familiengeschichte ein – und bringt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ...
»Wahnsinnig gut!« Go'kväll SVT ! Verpassen Sie nicht das beste Debüt des Jahres!
Alle Fälle von Kriminalkommissarin Idun Lind:
Apfelmädchen
Gewittermann
Book Information
Author Description
Tina N. Martin wurde 1980 geboren und lebt in der Stadt Boden an der schwedischen Grenze zu Finnland. Dort spielt auch ihre Thrillerreihe über die Kriminalkommissarin Idun Lind, die in »Apfelmädchen« erstmals ermittelt. Tina N. Martins Debütroman eroberte auf Anhieb Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Auch die deutsche Ausgabe befand sich wochenlang unter den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Mit »Racheflamme« findet die Erfolgsreihe ihren spektakulären Abschluss. Wenn Tina N. Martin nicht schreibt, arbeitet die studierte Literaturwissenschaftlerin als Lehrerin an einer Schule in Boden.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wow, was war das denn bitte für ein Kriminalroman? ! Extrem hohes Tempo von Beginn an, sehr angenehmer Schreibstil, großartig ausgefeilte Charaktere und tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche. Ein trauriger Plot. Und es bleibt die Frage, ob Menschen "böse" geboren werden, oder aufgrund ihrer Lebenssituation und Umgebung dafür anfälliger sind, Verbrechen zu begehen. Ein, zwei Szenen waren mir persönlich etwas zu überzogen , aber das ist schon meckern auf hohem Niveau. Und es steht zwar Thriller drauf, ist aber definitiv ein Kriminalroman. Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile.
Eine erhängte Lehrerin, ein düsteres Familiengeheimnis – der Norden kennt keine Gnade 🇸🇪🍎👧
In der nordschwedischen Stadt Boden wird eine Lehrerin ermordet aufgefunden – brutal in Szene gesetzt, mit Nägeln durch die Hände, aufgehängt an einem Deckenhaken. Das Opfer galt als freundlich, beliebt, unauffällig. Kriminalkommissarin Idun Lind und ihr eigenwilliger Kollege Calle Brandt übernehmen den Fall. Parallel zu den Ermittlungen entspinnt sich ein zweiter Erzählstrang, der in die 1970er-Jahre zurückreicht. Stück für Stück entrollt sich eine düstere Familiengeschichte, die auf fatale Weise mit dem aktuellen Fall verwoben ist. Der Roman springt zwischen Perspektiven und Zeitebenen und lässt die Leser immer tiefer in ein dichtes Netz aus Schmerz, Schweigen und Schuld eintauchen. Mich hat der Einstieg erst mal nicht gepackt – viele Figuren, viele Zeitsprünge, viel zu sortieren. Und ehrlich gesagt hatte ich das Buch nur gekauft, weil ich versehentlich schon den zweiten Band hatte. Glück im Unglück: Denn nachdem ich mich durch das erste Viertel durchgekämpft hatte (und dabei mehrfach Namen notieren musste, weil ich die Figuren einfach nicht auseinanderhalten konnte), wurde die Geschichte richtig gut. Die Charaktere wirken glaubwürdig und vielschichtig – endlich mal eine Ermittlerin, die nicht ständig ihre traumatisierende Vergangenheit abarbeitet, sondern einfach ihren Job macht, mit Rückgrat und Verstand. Auch Calle mochte ich mit seiner schnoddrigen, direkten Art. Die Rückblenden sind stark erzählt, teilweise bedrückend und sehr atmosphärisch. Und auch wenn der große Twist am Ende für geübte Thrillerleser nicht völlig überraschend kommt, schmälert das die Spannung kaum – im Gegenteil: Ich wollte einfach nur wissen, wie alles zusammenhängt. Sprachlich flüssig, nicht überladen, wenn auch teils sehr explizit und grauselig. Vielleicht nichts für Zartbesaitete. Einziger Kritikpunkt: Die äußere Beschreibung der Figuren bleibt etwas blass, das hätte ruhig plastischer sein dürfen. Insgesamt aber ein durchdachter, spannender Thriller, der Lust auf den zweiten Teil macht. ⭐️⭐️⭐️⭐️½

„Ich bin mir meiner Rechte wie meiner Pflichten sehr wohl bewusst. Dies hier ist kein Verhör, bloss ein normales Gespräch, und ich habe aus freien Stücken entschieden, Sie in meine Wohnung zu lassen. Entsprechend kann ich Sie auch jederzeit bitten zu gehen. (Zitat aus Apfelmädchen, Seite 100)
Eine grausam ermordete Lehrerin. Eine Kleinstadt in Angst und Schrecken. Eine clevere Ermittlerin, die niemals aufgibt. Ein absolut toller Debütroman, der mich die Tage begleitet hat. Ich habe vom @ Team Bloggerportal „Gewittermann“ angefragt & dies dann auch bekommen & musste dann feststellen, dass dies Band 2 ist. Mein innerer Monk, lässt es leider nicht zu (wenn ich es weiss) eine Reihe nicht von Anfang an zu lesen.… zum Glück, war das erst Band 2 😅 Das Cover & der Klapptext haben mich sofort angesprochen & ich muss sagen, es ist ein absolut toller Krimi. Die Thrillerelemente waren eher weniger vorhanden, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Der Schreibstil & die kurzen Kapitel waren einfach toll…. Trotz der 500 Seiten, war das Buch sehr schnell gelesen & man wollte immer wissen wie es weitergeht… Wir haben verschiedene Perspektiven zu lesen, sowie die Gegenwart & Vergangenheit. Die Vergangenheit von Viola, die waren nicht ohne & ziemlich deftig & ich habe echt mit ihr gelitten….. Teils, konnte ich es kaum erwarten den Teil von Viola weiter zu lesen. Die Ermittlungsarbeit von der Kommissarin Idun Lind & ihrem Kollegen Calle Brandt fand ich echt klasse. Auch die Nebencharaktere haben sich toll entwickelt. Ein tolles Team, das gefordert wird & eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt….. Etwas schwierig, waren die vielen Namen, bis sich dann alles zusammengefügt hat … Mit Idun, hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten, bin nicht so richtig warm geworden, aber gegen Ende des Buches wurde es besser & mal sehen, wie sie sich in Band 2 entwickelt…. Siv, ist absolut taff sowie Calle & Tareq, tolle Charaktere & hoffe mehr von ihnen zu erfahren…. & Lajka🐕🦺🥰 Auf gehts zum „Gewittermann“ 📖⛈

Was für ein Schicksal…
Dieser Thriller ist packend und ergreifend. Das Apfelmädchen erzählt von einem wahnsinnig heftigen Schicksal. Der Autorin gelingt es durch ihren Schreibstil, dass man tief mit eintaucht. Nur vom Ermittlerduo hatte ich mir noch mehr Zugang erhofft. Aber tat dem ganzen keinen großen Abbruch. Klare Leseempfehlung 😊
Gelungenes Debüt
Diesen Debütroman der schwedischen Newcomer-Autorin empfand ich als sehr, sehr spannend. Besonders gelungen fand ich die eingesetzten Zeitsprünge, durch die zwar grundsätzlich rasch klar wurde, was den Mörder antrieb, ich mir jedoch trotzdem die Wahl der Opfer nicht erklären konnte und daher ständig rätseln musste, wie die Vergangenheit und die aktuellen Verbrechen zusammenhängen könnten. 🤔 Den Folgeband der Thrillerreihe werde ich definitiv lesen - auch in der Hoffnung, den beiden Ermittlern Idun & Calle näherzukommen, da beide für mich noch nicht 100%ig greifbar waren. Im Zuge der Ermittlungen begeht Idun zwei folgenschwere Fehler - solche sind mir aber tatsächlich deutlich lieber, als die oftmals präsentierten unfehlbaren "Superwoman"-Kommissarinnen, da die Protagonisten dadurch realistischer wirken. Ein klassischer Thriller, der jetzt grundsätzlich nichts Neues bietet, aber mit Zeitsprüngen, psychisch gestörten Mördern und engagierten Ermittlern die Notwendigkeiten des Genres für mich sehr zufriedenstellend abdeckt.

#Rezension #Apfelmaedchen Ich bin doof. 🍎 Ich habe erst Band 2 und dann Band 1 gelesen. Spoiler: Ich fand Band 2 besser. Zunächst sollten wir aber mein kreatives Bild feiern. 🥳 🍎 Nördi Note: 3- / Es war ein #Buddyread mit @lesen_ist_mehr und das hat einiges rausgerissen, denn sonst hätte ich mir zu oft die Hand vor die Stirn gehauen. Versteht mich nicht falsch, denn die Story ansich war cool und ich mochte auch die Personen, aber die Hintergrundgeschichte fand ich gar nicht geil. 🍎 Ich kann leider nicht sagen, worum es dabei ging, aber das hat mich nicht abgeholt, denn irgendwie war mir das zu viel Klischee und als Motiv zu bekannt. Klar, man muss das Rad nicht neu erfinden und viele Motive ähneln sich, aber auf das Thema hatte ich zu der Zeit wahrscheinlich einfach nicht so richtig Lust. 🍎 Aber da der Rest in Ordnung war und ich Spaß beim Lesen hatte bin ich bei "Befriedigend" gelandet und das ist ja nichts schlechtes. Hätte ich das früher in Mathe gehabt... halleluja. Aber Deutsch oder Geschichte lagen mir irgendwie mehr. Wie sind wir jetzt hier gelandet!? Ach ja, befriedigend... Cooles Buch, was man nichtmal als Grundlage für Band 2 braucht, aber seid nicht so ein Held wie ich und haltet schön die Reihenfolge ein. 🍎 Ich wurde gut unterhalten. Charaktere waren cool. Das Motiv / den Hintergrundfand ich doof. Ich schneid mir jetzt ein Äpfelchen klein. Ciao. 🍎 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Ermittlerin Lund konnte mich mit ihrem ersten Fall leider nicht überzeugen. Trotzdem würde ich dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben. Ich hoffe, dass dort die Handlung und die Charaktere intensiver ausgearbeitet sind.
APFELMÄDCHEN Herbstzeit ist für mich Thriller-Zeit! Der erste Fall der Ermittlerin Lund hat in Schweden für durchschlagenden Erfolg gesorgt. Ein Grund mehr, um das Buch zu lesen. I N H A L T: Ein unglaubliches Verbrechen erschüttert die nordschwedische Stadt Boden: Eine Lehrerin, die keine Feinde zu haben scheint, wird ermordet aufgefunden. Noch dazu hat der Täter ihren Leichnam brutal inszeniert: Zwei dicke Nägel wurden durch die Hände der Toten getrieben; sie selbst hängt an einem Deckenhaken, als ihr Ehemann sie entdeckt. Kriminalkommissarin Idun Lind muss herausfinden, warum es zu der schrecklichen Tat kam. Zusammen mit ihrem eigenbrötlerischem Partner Calle Brandt taucht Idun tief in eine schockierende Familiengeschichte ein – und bringt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ... M E I N U N G: Mit dem Wort "Bestseller" steigen ganz oft meine Erwartungen - auch in diesem Fall. Eine tote Lehrerin, mysteriöse Umstände und ein zielstrebiges Ermittlerduo - sind eine gute Grundlage für einen spannenden Thriller. Leider hakte es an der Umsetzung. Der brutale Mord, die Inszenierung der Leiche und auch das Vorgehen eines möglichen Täters bekommen nur sehr wenig Raum. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil teilweise sehr hölzern. Beschreibungen wiederholen sich und auch die Dialoge wirken teils aufgesetzt. Das Springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist ein guter Kniff, der mich als Leserin bei Stange gehalten hat. Für mich war relativ früh klar in welche Richtung sich der Thriller entwickelt, was mich jedoch nicht gestört hat. Mit der Auflösung des Falls hadere ich: irgendwie wirkt der Thriller wie auf dem Reißbrett entworfen und ist für mich nicht so ganz schlüssig. Das Motiv ist logisch, jedoch tappt man bei den Gründen für die Herangehensweise im dunkeln. Warum hat der Täter so gehandelt? Und warum genau in dieser Situation? Auch die Ermittlerin Idun Lind bleibt mir als Charakter sehr fern, wie eigentlich alle Personen des Buches. Grundsätzlich fehlt die Tiefe. Ermittlerin Lund konnte mich mit ihrem ersten Fall leider nicht überzeugen. Trotzdem würde ich dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben. Ich hoffe, dass dort die Handlung und die Charaktere intensiver ausgearbeitet sind.

Familiendrama mit Gänsehautmomente
Die Story dieses nordschwedischen Krimis , ist mitreißend bis zum letzten Wort, Apfelmädchen wird in zwei Zeitebenen erzählt. Im Jetzt wird zu Beginn die Leiche einer beliebten Lehrerin von ihrem Ehemann in dessen Haus gefunden. Weiter wird eine zweite Geschichte von einer jungen Familie aus der Vergangenheit erzählt, es macht erst einmal den Anschein, dass beide Storys keine Verbindung haben. Allerdings, einige Charaktere und Details kommen in beiden Zeitebenen vor. Was anfangs hier und da Fragen aufwirft, wird im späteren Verlauf häufig mit Aha Effekten belohnt, dadurch wird es nie langweilig. Die Ermittlerin Idun Lind und ihr Partner Calle Brandt werden bei diesem Fall vor viele Herausforderungen gestellt und decken ein brutales Familiendrama auf. Beim Lesen konnte ich mir die Situationen stellenweise bildlich vorstellen, als würde ich gerade eine Serie schauen, was eventuell an den detaillierten Beschreibungen der Autorin lag. Somit hat mich dieses Buch bis zur letzten Seite gefesselt. Ich hatte Gänsehautmomente, war neugierig und die letzten Seiten haben mich stellenweise auch überrascht.
Ich hab sehr lange gebraucht um ins Buch reinzukommen
Tatsächlich habe ich sehr lange gebraucht um alles zu verstehen was bis kurz vor Schluss passiert. Es gibt viele Zeitsprünge und die Geschichten haben für mich lange keinen zusammenhängenden Sinn ergeben. Als kurz vor Schluss langsam klar wurde wie alles zusammenhängt fand ich es deutlich leichter zu lesen.
Wow! Ich sage es gleich - dieser Thriller ist einer der besten, den ich in all den Jahren gelesen habe. Trotz der knapp über 500 Seiten bin ich von Anfang bis Ende allerbestens unterhalten worden! Keine Seite ist zu viel! Ich bin in dieses Buch hineingesogen worden und es hat mich erst auf der letzen Seite mit einem für mich überraschenden Ende entlassen. Selten hat mich eine Autorin mit ihrem Schreibstil so vereinnahmt. Jede Seite, jedes Kapitel habe ich mit großer Spannung und Freude gelesen, ich wollte gar nicht aufhören. Gleich zu Beginn gibt es einen Schockmoment. Ein Ehemann kommt nach Hause und findet seine Frau ermordet vor, aufgehängt an der Decke, ihre Hände im Schoß durch 2 Nägel miteinander verbunden. Und schon tritt die charismatische Kommissarin Idun Lind in Erscheinung, die durch ihre analytischen Fähigkeiten und ihre Umgangsart besticht und mir sofort sympatisch ist und mich als Leser einnimmt. Hier wird gleich klar, wohin die Reise geht. An ihrer Seite steht Calle Brandt, ein Mann von einem Baum und mit viel Energie. Dieses scheinbar unpassende Paar ist ein unschlagbares Ermittlerduo. Und dann gibt es noch Liv, die den beiden grandios zuarbeitet, und einen scheinbar leicht verwirrten Vorgesetzen. Die Ermittlungen starten langsam, aber stetig voran. Ohne viel Geschnörkel und Tamtam kommen wir als Leser des Rätsels Lösung immer näher. Nach und nach tauchen immer mehr Personen ins Spiel ein und es entwickelt sich ein umfangreiches Flechtwerk, so dass man leicht den Überblick verlieren könnte. Doch alles setzt sich später wunderbar und logisch zusammen und jeder findet seinen richtigen Platz in diesem Geschehen. Zwischendurch gibt es einige Rückblicke in die 1980er und 1990er Jahre, in denen ich die junge Viola kennengelernt habe, die keine schöne Kindheit hatte. Diese war geprägt von Gewaltausbrüchen ihres Vaters und dem tatenlosen Gewährenlassen ihrer Mutter. Später werden ihre Erlebnisse mit ihren beiden Kindern Ingrid und Tommy geschildert, die scheinbar einen sicheren Zufuchtsort auf dem sog. Paradieshof finden. Dass dieser Erzählstrang etwas mit dem Mord zu tun hatte, ist klar. Aber ich hatte lange Zeit keine Vermutung wie das zusammenhängen könnte. Es kommen weitere Handlungsstränge dazu. So werden nach und nach die dunklen Geheimnisse auf dem Paradieshof gelüftet, eine Entführung kommt hinzu und schließlich werden wir Zeuge, wie Idun in ihrem Privatleben eine neue Nachbarin kennenlernt. Übrigens gibt es eigentlich nichts über das Privatleben von Idun und Calle zu erzählen. Aber das machte mir hier überhaupt nichts aus. Vielleicht erfahre ich mehr im nächsten Band. Dieses Potpourri an Personen und Handlungen ergibt eine spannende Story mit überraschenden Wendungen, die ich als wohl erfahrener Leser nicht habe kommen sehen. Gewalt in der Ehe und an Kindern sowie das Leben in einer Sekte sind Stichworte dieses erstklassigen Thrillers! Natürlich gibt es von mir hier die volle Punktzahl mit 5/5 ⭐️ Diesen Monat erscheint der 2.Band mit dem Namen Gewittermann.

Kennt ihr das ihr seht irgendwo ein Buch und euer Kopf schreit: „ich braaaauch daaaas!“. So ging es mir mit diesem Buch und ich kann nur sagen mein Kopf hat mich dieses Mal wieder nicht enttäuscht. 😍 Einen kleinen halben Punkt Abzug gibt es jedoch auf Grund der vielen Namen von dem ich zum Teil jetzt noch nicht sicher bin ob ich sie so ganz richtig in meinem Kopf ausgesprochen habe. 🤔😂 In diesem Buch lernen wir die Kommissarin Indun Lind und ihren Kollegen Calle kennen. Mit diesen zwei Figuren erschuf die Autorin zwei sehr authentische Protagonisten, welche einem auch sehr schnell ans Herz wachsen. 🫶🏻 Im Aufbau vom Buch selbst gibt es immer mal wieder einen Sprung zwischen den Zeiten so springen wir von der Gegenwart in die 70er bis hin zu den 90er Jahre. 🕰️ Und aufgrund der vielen Namen die innerhalb dieser verschiedenen Zeiten vorkommen kann schon das ein oder andere mal der Kopf ins qualmen geraten. 😅 Alles im allen jedoch ein sehr gelungenes Buch welches viel Freude beim lesen bereitet. 🫶🏻 Bereits im Januar nächsten Jahres erwartet uns ein neuer Fall rund um die Kommissarin Indun Lind. Ich bin gespannt! 😍

Ich war ein wenig verunsichert vor Antritt der Lesereise dieses Buches. Man las von „Super, toll, klasse“ bis „langweilig, vorhersehbar, undurchsichtig“ so ziemlich alles. Mir hat das Buch, bis auf ein kurzes Kapitel, welches mir in der Tat zu brutal war, ganz gut gefallen. Ja, leicht vorhersehbar war es schlussendlich, aber ich fand es dennoch lesenswert geschrieben. Ich für meinen Teil werde Fall 2 „Gewittermann“ auf jeden Fall lesen. 4 von 5 Sternen gibt es von mir für das Buch „Apfelmädchen“.

Apfelmädchen ist ein packendes Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Tina N. Martin. Im Mittelpunkt stehen die Ermittlerin Idun Lind und ihr kantiger, aber sympathischer Kollege Calle Brandt. Auf über 500 Seiten entfaltet sich ein beeindruckendes und durchgehend spannendes Werk.
Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt – es ist mitreißend erzählt und sprachlich gelungen. Die zahlreichen Rückblenden mit ihren unterschiedlichen Zeitformen verlangen dem Leser zwar etwas Aufmerksamkeit ab, tragen aber zur Tiefe der Geschichte bei. Immer wieder eröffnen sich im Verlauf der Handlung überraschende Wendungen und neue Fragen, die den Spannungsbogen aufrechterhalten. Insgesamt ist „Apfelmädchen“ ein äußerst fesselnder Thriller mit zwei vielschichtigen, sympathischen Hauptfiguren, von denen ich unbedingt mehr lesen möchte.
Sehr fesselnd und nicht wirklich vorhersehbar
Ich muss kurz sagen, dass ich mir dieses Buch alleine wahrscheinlich nie gekauft hätte. Umso glücklicher bin ich, dass ich das Buch gewonnen habe. Ich bin so begeistert von der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin, dass ich definitiv die weiteren Fälle von Idun Lind und Calle Brandt lesen möchte. Ich bin definitiv nicht bereit mich von diesen beiden Charakteren zu verabschieden. Aber kurz zum Inhalt: Das Buch spielt in der nordschwedischen Stadt Boden. Eine Lehrerin wird ermordet aufgefunden, der Leichnam brutal inszeniert. Kriminalkommissarin Idun Lind ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was das ganze noch spannender und lebendiger macht, da man wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Wir haben verschiedene Erzählstränge aus der Vergangenheit, wo zu Beginn noch völlig unklar ist, wie sie mit der Geschichte zusammenhängen. Das Buch greift viele spannende Themen auf, welche ich aber noch nicht vorweg nehmen möchte. Die Geschichte hat mich an vielen Stellen wirklich überraschen können und es war nicht von vornherein sichtbar, wer nun der oder die Täter sind oder warum und wie alles zusammenhängt. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein klares Bild. Die Kapitel sind kurz und die Geschichte permanent spannend, weswegen man nur so durch die Geschichte rast. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Thriller und Krimi Liebhaber empfehlen. Die Geschichte ist klug erzählt, der Spannungsbogen wird permanent aufrecht erhalten und die Charaktere sind echt und nachvollziehbar! Für mich definitiv ein Highlight!
Mega spannender Thriller!
Nach dem ersten Fall von Kommissarin Idun Lind freue ich mich schon auf die nächsten Bücher. Sehr spannend geschrieben, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um mit den vielen verschiedenen Namen zu recht zukommen. An ein / zwei Stellen ist es mit etwas zu brutal, obwohl ich verstehen kann, warum es so geschrieben wurde. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

Idun Lind und Calle Brandt ermitteln im Fall einer grausam ermordeten Lehrerin. Der Fall zieht weite, verwickelte Kreise und reicht am Ende sogar bis in Iduns Familie. Ein fesselnder Thriller, der für mich am Anfang zu viele verschiedene Erzählstränge hatte. Ich konnte mich auch nicht so ganz mit dem Ermittlerduo anfreunden. Den zweiten Teil werde ich wohl dennoch lesen. „ … dass das Leben zu kurz ist, um eingesperrt zu sein - sei es nun körperlich oder seelisch. Es gibt so viel mehr hier auf Erden, als fromm, unterwürfig und verängstigt zu sein.“
Packend und düster
Das Debüt vom Tina N. Martin war sehr gelungen! Zum Inhalt: Wir begleiten die beiden Ermittler Idun und Calle bei den Nachforschungen in einem Mordfall. Eine Frau aus gut-bürgerlichem Hause wird von ihrem Ehemann tot von der Decke hängend gefunden mit zusammengenagelten Händen. Idun und Calle werden mit den Ermittlungen beauftragt. Fraglich ist, wer ein Motiv hatte Eva zu ermorden. Ihr Ehemann? Ihre Stieftochter? Oder ein Liebhaber? Kurz darauf wird am hellichten Tage ein kleines Mädchen aus dem Kindergarten entführt und ihre Erzieherin dabei schwer verletzt. Das Mädchen ist auf Medikamente angewiesen und somit rennt den Ermittlern die Zeit davon. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Und welche Rolle spielt das Jugendamt dabei. Rezension: Das Buch war als Debüt der Autorin grandios! Zunächst fiel es mir aufgrund der ständigen Perspentivwechsel und Zeitsprünge und die vielen Namen etwas schwer der Handmung zu folgen bzw. den Überblick zu behalten, wer nun wer ist. Aber nach und nach fügen sich die einzelnen Teile und Perspentiven immer weiter zusammen. Nach ca. dem 1/3 des Buches war ich gespannt und hatte das Gefühl dass sich dran bleiben lohnt. Welches Verbrechen nach und nach zu Tage befördert wird ist unglaublich schrecklich. Mich hat das Buch absolut überzeugt. Den Schreibstil fand ich super angenehm und hatte einen super Lesefluss. Einzig die Namen haben mich manchmal etwas aufgehalten bzw. weil es keine geläufig deutschen Namen sind musste ich manchmal innehalten wer denn nun wer war. Aber mit der Zeit ging es. Die ständigen Perspentivwechseln und Zeitsprünge haben das Ganze sehr erfrischend gehalten und spannend gemacht. Man wollte unbedingt wissen wie denn nun die Ereignisse und auch die Personen zusammenhängen. Fand das Buch toll und würde es definitiv weiterempfehlen. Die Fortsetzung habe ich mit direkt schon vorbestellt.
Spannendes Debüt einer vielversprechenden Autorin
Apfelmädchen Tina N. Martin Die Autorin wirft uns mitten in die Handlung mit der ermordeten Lehrerin Eva und den beginnenden Ermittlungen in deren Umfeld. Rasant lernen wir eine Vielzahl an Personen mit ihren jeweiligen Charakteren kennen. Einige von ihnen begleiten uns bis zum Ende und dienen auch der Auflösung. Idun Lindt und ihr Partner Calle Brandt sind ein vielversprechendes Team, bei denen ich tatsächlich schon auf weitere Fälle warte - das kann noch groß werden. Doch weiter im Plot - geschrieben ist die Story abwechselnd in der Gegenwart aus Sicht diverser (Neben-) Protagonisten und in Rückblicken ins Leben einiger eben dieser. Spannend zu verfolgen, wie die Geschichten sich am Ende zusammenweben. An Themen für Krimis/Thriller bekommen wir hier einiges geboten: häusliche Gewalt, Sektenzugehörigkeit, (falsche) Moral, Schuld und noch einiges mehr. An einigen Stellen etwas langatmig aber dennoch ein absoluter Pageturner und somit verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein Kompliment für eins der wenigen Bücher, in denen ein richtig beschriebener (!!!) Diabetes eine Rolle spielt 😉
Startet sehr ruhig mit mehreren Erzählsträngen, sodass ich erst nicht so richtig gecheckt habe, wohin die Reise geht. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich ordentlich mitgerätselt habe, wie das alles in Verbindung stehen könnte, was mir großen Spaß gemacht hat! Auf den letzten 200 Seiten wurde es dann doch noch etwas spannend, aber alles in allem war es für einen Thriller doch ziemlich ruhig. Die Geschichte und die Entwicklung des Plots hat mir sehr gefallen! Mir den Figuren wurde ich lange nicht so richtig warm. Und wie gesagt, wer auf extreme Spannung steht, wird enttäuscht... Für mich wird es aber definitiv Teil 2 geben!!
Spannende Geschichte mit verschiedenen Perspektiven, die zum Schluss gekonnt miteinander verwoben werden. Nix für schwache Nerven.
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einer Lehrerin und absonderliche Weise sind ihre Hände zusammen genagelt. Wer tut so etwas und was ist das Motiv? Die Ermittler Idun Lind und Carl Brandt, genannt Calle Versuch diesen Fall zu lösen. Doch immer wieder laufen sie mit ihren Ermittlungen in eine Sackgasse. Der Leser erfährt in Rückblicken viele weitere Geschichten und die große Frage ist, was haben die mit dem aktuellen Mord zu tun. Der Thriller verlangt einem als Leser einiges ab und es ist nicht immer leicht die teilweise sehr harten Beschreibungen zu lesen. Aber man kommt auch voll auf seine Kosten, wenn man es mag selbst Thesen aufzustellen und mit zu rätseln. Insgesamt ein tolles Buch, der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen und die Autorin hält bis zum Schluss die Spannung hoch, weil immer neue Verwicklungen auftauchen. Meine Empfehlung, 👍lesenswert!
Spannende Geschichte um eine Sekte in Schweden.
Schwierig ist aber, dass immer wieder neue Charaktere eingeführt werden (auch noch auf Seite 250). Am Ende schließt sich der Kreis selbstverständlich- aber es macht das Folgen der Geschichte schwierig. Die Auflösung am Ende ging mir persönlich etwas zu flott - da erwarte ich etwas mehr nach 500 Seiten.
Schwedisches Thriller-Debüt nach meinem Geschmack
Die Skandinavier haben es einfach drauf. So viele Krimis und Thriller ich schon gelesen habe - aus dem Norden gibt es immer wieder neue und interessante Autoren zu entdecken. In diesem Fall Tina N. Martin, die mit "Apfelmädchen" ein, wie ich finde, sehr gelungenes Debüt hinlegt. . Darum geht’s: Eine Lehrerin wird grausam ermordet. Das Verbrechen ruft Ermittlerin Idun Lind auf den Plan. Zusammen mit ihrem Partner Calle Brandt kommt sie schockierenden Hintergründen auf die Spur - und bringt sich dabei selbst in Lebensgefahr. . Der Thriller ist Ermittler-zentriert, packend geschrieben und als Leser*in hat man die reelle Chance mit zu ermitteln. Dass ich dem Täter tatsächlich mal auf die Spur gekommen bin, hat der Sache keinen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte das 500 Seiten starke Werk recht schnell beendet. Tina N. Martin schreibt zwar überwiegend ruhig und unaufgeregt, trotzdem ist es ihr gelungen, mich tief in die Story hineinzuziehen. Als Stilmittel verwendet die Autorin den beliebten Switch zwischen Gegenwart und Vergangenheit, den ich ja ohnehin mag. Auch hier war der Zeitwechsel samt Annäherung unterschiedlicher Handlungsstränge ein Spannungsgarant. Insgesamt ist das Buch wieder mal ein Beweis dafür, dass ein Thriller nicht reißerisch sein muss, um zu fesseln. . Fazit: Tina N. Martin ist eine starke neue Stimme aus Schweden. Vergleichbar mit Camilla Läckberg würde ich sagen. Wer deren Fjällbacka-Reihe mag, sollte sich den Reihenauftakt um Idun Lind auf jeden Fall mal näher anschauen. Ich habe den zweiten Band "Gewittermann" jedenfalls direkt auf meine WuLi gepackt.

Viele lose Enden, neues Ermittlerteam und am Ende steigt die Spannung
Ein Mädchen nach einer alten Apfelsorte benannt, daher der Titel. Wobei dieser sehr im Hintergrund bleibt. Mir hatte das Buch zu viele Schauplätze, die auch teilweise zu unterschiedlichen Zeiten spielten. Erstmal ohne irgendwelche Verbindungen, sodass ich auch mal den Überblick verlor. Der Schreibstil dennoch so, dass ich weiterlesen wollte. Am Ende steigt die Spannung ⚡️ und insgesamt ein gutes Buch. 📖 Es vertreibt die Zeit. 👍🏻
✏️: Meinung: Diese neue Reihe um die Kommissarin Lind und ihren Kollegen ist vielversprechend. Ein gelungenes Debüt! Mit den Hauptcharakteren musste ich allerdings erst etwas warm werden. Es gibt zeitversetzte Handlungsstränge, die es gut schaffen die Spannung hochzuhalten. Es ist nicht zu brutal, aber teilweise sehr spannend. Das Thema Sekte ist ja an sich schon gruselig. Da kann man sich definitiv auf den nächsten Teil freuen (kommt Anfang 2024).
Solider Krimi - aber das war es auch schon
Für mich war es ein solider Krimi, mit einer Tat, Ermittler mit nem eigenen Kopf und einer Auflösung der Tat. Die Kapitel sind kurz und der Wechsel zwischen der Jetzt-Zeit und Damals hat mir gut gefallen, um den Hintergrund und die Motivation des/der Täter/in zu erfahren. Allerdings empfand ich die Art und Denkweise der Ermittler manchmal als etwas Naiv und der Schreibstil war manchmal grammatikalisch/orthografisch nicht ganz korrekt, kann aber auch an der Übersetzung liegen. Auch gibt es für mich einige Logiklöcher, bzw. Handlungen die für mich nicht nachvollziehbar abgeschlossen wurden und mich fragen ließen „was ist denn nun damit? Warum hat man diese Handlung eingeführt und sie nicht zu Ende erzählt?“ Würde ich jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich habe den nächsten Teil zwar schon im Regal aber der reizt mich nach dem Buch leider nicht.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein unglaubliches Verbrechen erschüttert die nordschwedische Stadt Boden: Eine Lehrerin, die keine Feinde zu haben scheint, wird ermordet aufgefunden. Noch dazu hat der Täter ihren Leichnam brutal inszeniert: Zwei dicke Nägel wurden durch die Hände der Toten getrieben; sie selbst hängt an einem Deckenhaken, als ihr Ehemann sie entdeckt. Kriminalkommissarin Idun Lind muss herausfinden, warum es zu der schrecklichen Tat kam. Zusammen mit ihrem eigenbrötlerischem Partner Calle Brandt taucht Idun tief in eine schockierende Familiengeschichte ein – und bringt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ...
»Wahnsinnig gut!« Go'kväll SVT ! Verpassen Sie nicht das beste Debüt des Jahres!
Alle Fälle von Kriminalkommissarin Idun Lind:
Apfelmädchen
Gewittermann
Book Information
Author Description
Tina N. Martin wurde 1980 geboren und lebt in der Stadt Boden an der schwedischen Grenze zu Finnland. Dort spielt auch ihre Thrillerreihe über die Kriminalkommissarin Idun Lind, die in »Apfelmädchen« erstmals ermittelt. Tina N. Martins Debütroman eroberte auf Anhieb Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Auch die deutsche Ausgabe befand sich wochenlang unter den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Mit »Racheflamme« findet die Erfolgsreihe ihren spektakulären Abschluss. Wenn Tina N. Martin nicht schreibt, arbeitet die studierte Literaturwissenschaftlerin als Lehrerin an einer Schule in Boden.
Posts
Wow, was war das denn bitte für ein Kriminalroman? ! Extrem hohes Tempo von Beginn an, sehr angenehmer Schreibstil, großartig ausgefeilte Charaktere und tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche. Ein trauriger Plot. Und es bleibt die Frage, ob Menschen "böse" geboren werden, oder aufgrund ihrer Lebenssituation und Umgebung dafür anfälliger sind, Verbrechen zu begehen. Ein, zwei Szenen waren mir persönlich etwas zu überzogen , aber das ist schon meckern auf hohem Niveau. Und es steht zwar Thriller drauf, ist aber definitiv ein Kriminalroman. Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile.
Eine erhängte Lehrerin, ein düsteres Familiengeheimnis – der Norden kennt keine Gnade 🇸🇪🍎👧
In der nordschwedischen Stadt Boden wird eine Lehrerin ermordet aufgefunden – brutal in Szene gesetzt, mit Nägeln durch die Hände, aufgehängt an einem Deckenhaken. Das Opfer galt als freundlich, beliebt, unauffällig. Kriminalkommissarin Idun Lind und ihr eigenwilliger Kollege Calle Brandt übernehmen den Fall. Parallel zu den Ermittlungen entspinnt sich ein zweiter Erzählstrang, der in die 1970er-Jahre zurückreicht. Stück für Stück entrollt sich eine düstere Familiengeschichte, die auf fatale Weise mit dem aktuellen Fall verwoben ist. Der Roman springt zwischen Perspektiven und Zeitebenen und lässt die Leser immer tiefer in ein dichtes Netz aus Schmerz, Schweigen und Schuld eintauchen. Mich hat der Einstieg erst mal nicht gepackt – viele Figuren, viele Zeitsprünge, viel zu sortieren. Und ehrlich gesagt hatte ich das Buch nur gekauft, weil ich versehentlich schon den zweiten Band hatte. Glück im Unglück: Denn nachdem ich mich durch das erste Viertel durchgekämpft hatte (und dabei mehrfach Namen notieren musste, weil ich die Figuren einfach nicht auseinanderhalten konnte), wurde die Geschichte richtig gut. Die Charaktere wirken glaubwürdig und vielschichtig – endlich mal eine Ermittlerin, die nicht ständig ihre traumatisierende Vergangenheit abarbeitet, sondern einfach ihren Job macht, mit Rückgrat und Verstand. Auch Calle mochte ich mit seiner schnoddrigen, direkten Art. Die Rückblenden sind stark erzählt, teilweise bedrückend und sehr atmosphärisch. Und auch wenn der große Twist am Ende für geübte Thrillerleser nicht völlig überraschend kommt, schmälert das die Spannung kaum – im Gegenteil: Ich wollte einfach nur wissen, wie alles zusammenhängt. Sprachlich flüssig, nicht überladen, wenn auch teils sehr explizit und grauselig. Vielleicht nichts für Zartbesaitete. Einziger Kritikpunkt: Die äußere Beschreibung der Figuren bleibt etwas blass, das hätte ruhig plastischer sein dürfen. Insgesamt aber ein durchdachter, spannender Thriller, der Lust auf den zweiten Teil macht. ⭐️⭐️⭐️⭐️½

„Ich bin mir meiner Rechte wie meiner Pflichten sehr wohl bewusst. Dies hier ist kein Verhör, bloss ein normales Gespräch, und ich habe aus freien Stücken entschieden, Sie in meine Wohnung zu lassen. Entsprechend kann ich Sie auch jederzeit bitten zu gehen. (Zitat aus Apfelmädchen, Seite 100)
Eine grausam ermordete Lehrerin. Eine Kleinstadt in Angst und Schrecken. Eine clevere Ermittlerin, die niemals aufgibt. Ein absolut toller Debütroman, der mich die Tage begleitet hat. Ich habe vom @ Team Bloggerportal „Gewittermann“ angefragt & dies dann auch bekommen & musste dann feststellen, dass dies Band 2 ist. Mein innerer Monk, lässt es leider nicht zu (wenn ich es weiss) eine Reihe nicht von Anfang an zu lesen.… zum Glück, war das erst Band 2 😅 Das Cover & der Klapptext haben mich sofort angesprochen & ich muss sagen, es ist ein absolut toller Krimi. Die Thrillerelemente waren eher weniger vorhanden, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Der Schreibstil & die kurzen Kapitel waren einfach toll…. Trotz der 500 Seiten, war das Buch sehr schnell gelesen & man wollte immer wissen wie es weitergeht… Wir haben verschiedene Perspektiven zu lesen, sowie die Gegenwart & Vergangenheit. Die Vergangenheit von Viola, die waren nicht ohne & ziemlich deftig & ich habe echt mit ihr gelitten….. Teils, konnte ich es kaum erwarten den Teil von Viola weiter zu lesen. Die Ermittlungsarbeit von der Kommissarin Idun Lind & ihrem Kollegen Calle Brandt fand ich echt klasse. Auch die Nebencharaktere haben sich toll entwickelt. Ein tolles Team, das gefordert wird & eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt….. Etwas schwierig, waren die vielen Namen, bis sich dann alles zusammengefügt hat … Mit Idun, hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten, bin nicht so richtig warm geworden, aber gegen Ende des Buches wurde es besser & mal sehen, wie sie sich in Band 2 entwickelt…. Siv, ist absolut taff sowie Calle & Tareq, tolle Charaktere & hoffe mehr von ihnen zu erfahren…. & Lajka🐕🦺🥰 Auf gehts zum „Gewittermann“ 📖⛈

Was für ein Schicksal…
Dieser Thriller ist packend und ergreifend. Das Apfelmädchen erzählt von einem wahnsinnig heftigen Schicksal. Der Autorin gelingt es durch ihren Schreibstil, dass man tief mit eintaucht. Nur vom Ermittlerduo hatte ich mir noch mehr Zugang erhofft. Aber tat dem ganzen keinen großen Abbruch. Klare Leseempfehlung 😊
Gelungenes Debüt
Diesen Debütroman der schwedischen Newcomer-Autorin empfand ich als sehr, sehr spannend. Besonders gelungen fand ich die eingesetzten Zeitsprünge, durch die zwar grundsätzlich rasch klar wurde, was den Mörder antrieb, ich mir jedoch trotzdem die Wahl der Opfer nicht erklären konnte und daher ständig rätseln musste, wie die Vergangenheit und die aktuellen Verbrechen zusammenhängen könnten. 🤔 Den Folgeband der Thrillerreihe werde ich definitiv lesen - auch in der Hoffnung, den beiden Ermittlern Idun & Calle näherzukommen, da beide für mich noch nicht 100%ig greifbar waren. Im Zuge der Ermittlungen begeht Idun zwei folgenschwere Fehler - solche sind mir aber tatsächlich deutlich lieber, als die oftmals präsentierten unfehlbaren "Superwoman"-Kommissarinnen, da die Protagonisten dadurch realistischer wirken. Ein klassischer Thriller, der jetzt grundsätzlich nichts Neues bietet, aber mit Zeitsprüngen, psychisch gestörten Mördern und engagierten Ermittlern die Notwendigkeiten des Genres für mich sehr zufriedenstellend abdeckt.

#Rezension #Apfelmaedchen Ich bin doof. 🍎 Ich habe erst Band 2 und dann Band 1 gelesen. Spoiler: Ich fand Band 2 besser. Zunächst sollten wir aber mein kreatives Bild feiern. 🥳 🍎 Nördi Note: 3- / Es war ein #Buddyread mit @lesen_ist_mehr und das hat einiges rausgerissen, denn sonst hätte ich mir zu oft die Hand vor die Stirn gehauen. Versteht mich nicht falsch, denn die Story ansich war cool und ich mochte auch die Personen, aber die Hintergrundgeschichte fand ich gar nicht geil. 🍎 Ich kann leider nicht sagen, worum es dabei ging, aber das hat mich nicht abgeholt, denn irgendwie war mir das zu viel Klischee und als Motiv zu bekannt. Klar, man muss das Rad nicht neu erfinden und viele Motive ähneln sich, aber auf das Thema hatte ich zu der Zeit wahrscheinlich einfach nicht so richtig Lust. 🍎 Aber da der Rest in Ordnung war und ich Spaß beim Lesen hatte bin ich bei "Befriedigend" gelandet und das ist ja nichts schlechtes. Hätte ich das früher in Mathe gehabt... halleluja. Aber Deutsch oder Geschichte lagen mir irgendwie mehr. Wie sind wir jetzt hier gelandet!? Ach ja, befriedigend... Cooles Buch, was man nichtmal als Grundlage für Band 2 braucht, aber seid nicht so ein Held wie ich und haltet schön die Reihenfolge ein. 🍎 Ich wurde gut unterhalten. Charaktere waren cool. Das Motiv / den Hintergrundfand ich doof. Ich schneid mir jetzt ein Äpfelchen klein. Ciao. 🍎 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Ermittlerin Lund konnte mich mit ihrem ersten Fall leider nicht überzeugen. Trotzdem würde ich dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben. Ich hoffe, dass dort die Handlung und die Charaktere intensiver ausgearbeitet sind.
APFELMÄDCHEN Herbstzeit ist für mich Thriller-Zeit! Der erste Fall der Ermittlerin Lund hat in Schweden für durchschlagenden Erfolg gesorgt. Ein Grund mehr, um das Buch zu lesen. I N H A L T: Ein unglaubliches Verbrechen erschüttert die nordschwedische Stadt Boden: Eine Lehrerin, die keine Feinde zu haben scheint, wird ermordet aufgefunden. Noch dazu hat der Täter ihren Leichnam brutal inszeniert: Zwei dicke Nägel wurden durch die Hände der Toten getrieben; sie selbst hängt an einem Deckenhaken, als ihr Ehemann sie entdeckt. Kriminalkommissarin Idun Lind muss herausfinden, warum es zu der schrecklichen Tat kam. Zusammen mit ihrem eigenbrötlerischem Partner Calle Brandt taucht Idun tief in eine schockierende Familiengeschichte ein – und bringt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ... M E I N U N G: Mit dem Wort "Bestseller" steigen ganz oft meine Erwartungen - auch in diesem Fall. Eine tote Lehrerin, mysteriöse Umstände und ein zielstrebiges Ermittlerduo - sind eine gute Grundlage für einen spannenden Thriller. Leider hakte es an der Umsetzung. Der brutale Mord, die Inszenierung der Leiche und auch das Vorgehen eines möglichen Täters bekommen nur sehr wenig Raum. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil teilweise sehr hölzern. Beschreibungen wiederholen sich und auch die Dialoge wirken teils aufgesetzt. Das Springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist ein guter Kniff, der mich als Leserin bei Stange gehalten hat. Für mich war relativ früh klar in welche Richtung sich der Thriller entwickelt, was mich jedoch nicht gestört hat. Mit der Auflösung des Falls hadere ich: irgendwie wirkt der Thriller wie auf dem Reißbrett entworfen und ist für mich nicht so ganz schlüssig. Das Motiv ist logisch, jedoch tappt man bei den Gründen für die Herangehensweise im dunkeln. Warum hat der Täter so gehandelt? Und warum genau in dieser Situation? Auch die Ermittlerin Idun Lind bleibt mir als Charakter sehr fern, wie eigentlich alle Personen des Buches. Grundsätzlich fehlt die Tiefe. Ermittlerin Lund konnte mich mit ihrem ersten Fall leider nicht überzeugen. Trotzdem würde ich dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance geben. Ich hoffe, dass dort die Handlung und die Charaktere intensiver ausgearbeitet sind.

Familiendrama mit Gänsehautmomente
Die Story dieses nordschwedischen Krimis , ist mitreißend bis zum letzten Wort, Apfelmädchen wird in zwei Zeitebenen erzählt. Im Jetzt wird zu Beginn die Leiche einer beliebten Lehrerin von ihrem Ehemann in dessen Haus gefunden. Weiter wird eine zweite Geschichte von einer jungen Familie aus der Vergangenheit erzählt, es macht erst einmal den Anschein, dass beide Storys keine Verbindung haben. Allerdings, einige Charaktere und Details kommen in beiden Zeitebenen vor. Was anfangs hier und da Fragen aufwirft, wird im späteren Verlauf häufig mit Aha Effekten belohnt, dadurch wird es nie langweilig. Die Ermittlerin Idun Lind und ihr Partner Calle Brandt werden bei diesem Fall vor viele Herausforderungen gestellt und decken ein brutales Familiendrama auf. Beim Lesen konnte ich mir die Situationen stellenweise bildlich vorstellen, als würde ich gerade eine Serie schauen, was eventuell an den detaillierten Beschreibungen der Autorin lag. Somit hat mich dieses Buch bis zur letzten Seite gefesselt. Ich hatte Gänsehautmomente, war neugierig und die letzten Seiten haben mich stellenweise auch überrascht.
Ich hab sehr lange gebraucht um ins Buch reinzukommen
Tatsächlich habe ich sehr lange gebraucht um alles zu verstehen was bis kurz vor Schluss passiert. Es gibt viele Zeitsprünge und die Geschichten haben für mich lange keinen zusammenhängenden Sinn ergeben. Als kurz vor Schluss langsam klar wurde wie alles zusammenhängt fand ich es deutlich leichter zu lesen.
Wow! Ich sage es gleich - dieser Thriller ist einer der besten, den ich in all den Jahren gelesen habe. Trotz der knapp über 500 Seiten bin ich von Anfang bis Ende allerbestens unterhalten worden! Keine Seite ist zu viel! Ich bin in dieses Buch hineingesogen worden und es hat mich erst auf der letzen Seite mit einem für mich überraschenden Ende entlassen. Selten hat mich eine Autorin mit ihrem Schreibstil so vereinnahmt. Jede Seite, jedes Kapitel habe ich mit großer Spannung und Freude gelesen, ich wollte gar nicht aufhören. Gleich zu Beginn gibt es einen Schockmoment. Ein Ehemann kommt nach Hause und findet seine Frau ermordet vor, aufgehängt an der Decke, ihre Hände im Schoß durch 2 Nägel miteinander verbunden. Und schon tritt die charismatische Kommissarin Idun Lind in Erscheinung, die durch ihre analytischen Fähigkeiten und ihre Umgangsart besticht und mir sofort sympatisch ist und mich als Leser einnimmt. Hier wird gleich klar, wohin die Reise geht. An ihrer Seite steht Calle Brandt, ein Mann von einem Baum und mit viel Energie. Dieses scheinbar unpassende Paar ist ein unschlagbares Ermittlerduo. Und dann gibt es noch Liv, die den beiden grandios zuarbeitet, und einen scheinbar leicht verwirrten Vorgesetzen. Die Ermittlungen starten langsam, aber stetig voran. Ohne viel Geschnörkel und Tamtam kommen wir als Leser des Rätsels Lösung immer näher. Nach und nach tauchen immer mehr Personen ins Spiel ein und es entwickelt sich ein umfangreiches Flechtwerk, so dass man leicht den Überblick verlieren könnte. Doch alles setzt sich später wunderbar und logisch zusammen und jeder findet seinen richtigen Platz in diesem Geschehen. Zwischendurch gibt es einige Rückblicke in die 1980er und 1990er Jahre, in denen ich die junge Viola kennengelernt habe, die keine schöne Kindheit hatte. Diese war geprägt von Gewaltausbrüchen ihres Vaters und dem tatenlosen Gewährenlassen ihrer Mutter. Später werden ihre Erlebnisse mit ihren beiden Kindern Ingrid und Tommy geschildert, die scheinbar einen sicheren Zufuchtsort auf dem sog. Paradieshof finden. Dass dieser Erzählstrang etwas mit dem Mord zu tun hatte, ist klar. Aber ich hatte lange Zeit keine Vermutung wie das zusammenhängen könnte. Es kommen weitere Handlungsstränge dazu. So werden nach und nach die dunklen Geheimnisse auf dem Paradieshof gelüftet, eine Entführung kommt hinzu und schließlich werden wir Zeuge, wie Idun in ihrem Privatleben eine neue Nachbarin kennenlernt. Übrigens gibt es eigentlich nichts über das Privatleben von Idun und Calle zu erzählen. Aber das machte mir hier überhaupt nichts aus. Vielleicht erfahre ich mehr im nächsten Band. Dieses Potpourri an Personen und Handlungen ergibt eine spannende Story mit überraschenden Wendungen, die ich als wohl erfahrener Leser nicht habe kommen sehen. Gewalt in der Ehe und an Kindern sowie das Leben in einer Sekte sind Stichworte dieses erstklassigen Thrillers! Natürlich gibt es von mir hier die volle Punktzahl mit 5/5 ⭐️ Diesen Monat erscheint der 2.Band mit dem Namen Gewittermann.

Kennt ihr das ihr seht irgendwo ein Buch und euer Kopf schreit: „ich braaaauch daaaas!“. So ging es mir mit diesem Buch und ich kann nur sagen mein Kopf hat mich dieses Mal wieder nicht enttäuscht. 😍 Einen kleinen halben Punkt Abzug gibt es jedoch auf Grund der vielen Namen von dem ich zum Teil jetzt noch nicht sicher bin ob ich sie so ganz richtig in meinem Kopf ausgesprochen habe. 🤔😂 In diesem Buch lernen wir die Kommissarin Indun Lind und ihren Kollegen Calle kennen. Mit diesen zwei Figuren erschuf die Autorin zwei sehr authentische Protagonisten, welche einem auch sehr schnell ans Herz wachsen. 🫶🏻 Im Aufbau vom Buch selbst gibt es immer mal wieder einen Sprung zwischen den Zeiten so springen wir von der Gegenwart in die 70er bis hin zu den 90er Jahre. 🕰️ Und aufgrund der vielen Namen die innerhalb dieser verschiedenen Zeiten vorkommen kann schon das ein oder andere mal der Kopf ins qualmen geraten. 😅 Alles im allen jedoch ein sehr gelungenes Buch welches viel Freude beim lesen bereitet. 🫶🏻 Bereits im Januar nächsten Jahres erwartet uns ein neuer Fall rund um die Kommissarin Indun Lind. Ich bin gespannt! 😍

Ich war ein wenig verunsichert vor Antritt der Lesereise dieses Buches. Man las von „Super, toll, klasse“ bis „langweilig, vorhersehbar, undurchsichtig“ so ziemlich alles. Mir hat das Buch, bis auf ein kurzes Kapitel, welches mir in der Tat zu brutal war, ganz gut gefallen. Ja, leicht vorhersehbar war es schlussendlich, aber ich fand es dennoch lesenswert geschrieben. Ich für meinen Teil werde Fall 2 „Gewittermann“ auf jeden Fall lesen. 4 von 5 Sternen gibt es von mir für das Buch „Apfelmädchen“.

Apfelmädchen ist ein packendes Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Tina N. Martin. Im Mittelpunkt stehen die Ermittlerin Idun Lind und ihr kantiger, aber sympathischer Kollege Calle Brandt. Auf über 500 Seiten entfaltet sich ein beeindruckendes und durchgehend spannendes Werk.
Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt – es ist mitreißend erzählt und sprachlich gelungen. Die zahlreichen Rückblenden mit ihren unterschiedlichen Zeitformen verlangen dem Leser zwar etwas Aufmerksamkeit ab, tragen aber zur Tiefe der Geschichte bei. Immer wieder eröffnen sich im Verlauf der Handlung überraschende Wendungen und neue Fragen, die den Spannungsbogen aufrechterhalten. Insgesamt ist „Apfelmädchen“ ein äußerst fesselnder Thriller mit zwei vielschichtigen, sympathischen Hauptfiguren, von denen ich unbedingt mehr lesen möchte.
Sehr fesselnd und nicht wirklich vorhersehbar
Ich muss kurz sagen, dass ich mir dieses Buch alleine wahrscheinlich nie gekauft hätte. Umso glücklicher bin ich, dass ich das Buch gewonnen habe. Ich bin so begeistert von der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin, dass ich definitiv die weiteren Fälle von Idun Lind und Calle Brandt lesen möchte. Ich bin definitiv nicht bereit mich von diesen beiden Charakteren zu verabschieden. Aber kurz zum Inhalt: Das Buch spielt in der nordschwedischen Stadt Boden. Eine Lehrerin wird ermordet aufgefunden, der Leichnam brutal inszeniert. Kriminalkommissarin Idun Lind ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was das ganze noch spannender und lebendiger macht, da man wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Wir haben verschiedene Erzählstränge aus der Vergangenheit, wo zu Beginn noch völlig unklar ist, wie sie mit der Geschichte zusammenhängen. Das Buch greift viele spannende Themen auf, welche ich aber noch nicht vorweg nehmen möchte. Die Geschichte hat mich an vielen Stellen wirklich überraschen können und es war nicht von vornherein sichtbar, wer nun der oder die Täter sind oder warum und wie alles zusammenhängt. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein klares Bild. Die Kapitel sind kurz und die Geschichte permanent spannend, weswegen man nur so durch die Geschichte rast. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Thriller und Krimi Liebhaber empfehlen. Die Geschichte ist klug erzählt, der Spannungsbogen wird permanent aufrecht erhalten und die Charaktere sind echt und nachvollziehbar! Für mich definitiv ein Highlight!
Mega spannender Thriller!
Nach dem ersten Fall von Kommissarin Idun Lind freue ich mich schon auf die nächsten Bücher. Sehr spannend geschrieben, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um mit den vielen verschiedenen Namen zu recht zukommen. An ein / zwei Stellen ist es mit etwas zu brutal, obwohl ich verstehen kann, warum es so geschrieben wurde. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

Idun Lind und Calle Brandt ermitteln im Fall einer grausam ermordeten Lehrerin. Der Fall zieht weite, verwickelte Kreise und reicht am Ende sogar bis in Iduns Familie. Ein fesselnder Thriller, der für mich am Anfang zu viele verschiedene Erzählstränge hatte. Ich konnte mich auch nicht so ganz mit dem Ermittlerduo anfreunden. Den zweiten Teil werde ich wohl dennoch lesen. „ … dass das Leben zu kurz ist, um eingesperrt zu sein - sei es nun körperlich oder seelisch. Es gibt so viel mehr hier auf Erden, als fromm, unterwürfig und verängstigt zu sein.“
Packend und düster
Das Debüt vom Tina N. Martin war sehr gelungen! Zum Inhalt: Wir begleiten die beiden Ermittler Idun und Calle bei den Nachforschungen in einem Mordfall. Eine Frau aus gut-bürgerlichem Hause wird von ihrem Ehemann tot von der Decke hängend gefunden mit zusammengenagelten Händen. Idun und Calle werden mit den Ermittlungen beauftragt. Fraglich ist, wer ein Motiv hatte Eva zu ermorden. Ihr Ehemann? Ihre Stieftochter? Oder ein Liebhaber? Kurz darauf wird am hellichten Tage ein kleines Mädchen aus dem Kindergarten entführt und ihre Erzieherin dabei schwer verletzt. Das Mädchen ist auf Medikamente angewiesen und somit rennt den Ermittlern die Zeit davon. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Und welche Rolle spielt das Jugendamt dabei. Rezension: Das Buch war als Debüt der Autorin grandios! Zunächst fiel es mir aufgrund der ständigen Perspentivwechsel und Zeitsprünge und die vielen Namen etwas schwer der Handmung zu folgen bzw. den Überblick zu behalten, wer nun wer ist. Aber nach und nach fügen sich die einzelnen Teile und Perspentiven immer weiter zusammen. Nach ca. dem 1/3 des Buches war ich gespannt und hatte das Gefühl dass sich dran bleiben lohnt. Welches Verbrechen nach und nach zu Tage befördert wird ist unglaublich schrecklich. Mich hat das Buch absolut überzeugt. Den Schreibstil fand ich super angenehm und hatte einen super Lesefluss. Einzig die Namen haben mich manchmal etwas aufgehalten bzw. weil es keine geläufig deutschen Namen sind musste ich manchmal innehalten wer denn nun wer war. Aber mit der Zeit ging es. Die ständigen Perspentivwechseln und Zeitsprünge haben das Ganze sehr erfrischend gehalten und spannend gemacht. Man wollte unbedingt wissen wie denn nun die Ereignisse und auch die Personen zusammenhängen. Fand das Buch toll und würde es definitiv weiterempfehlen. Die Fortsetzung habe ich mit direkt schon vorbestellt.
Spannendes Debüt einer vielversprechenden Autorin
Apfelmädchen Tina N. Martin Die Autorin wirft uns mitten in die Handlung mit der ermordeten Lehrerin Eva und den beginnenden Ermittlungen in deren Umfeld. Rasant lernen wir eine Vielzahl an Personen mit ihren jeweiligen Charakteren kennen. Einige von ihnen begleiten uns bis zum Ende und dienen auch der Auflösung. Idun Lindt und ihr Partner Calle Brandt sind ein vielversprechendes Team, bei denen ich tatsächlich schon auf weitere Fälle warte - das kann noch groß werden. Doch weiter im Plot - geschrieben ist die Story abwechselnd in der Gegenwart aus Sicht diverser (Neben-) Protagonisten und in Rückblicken ins Leben einiger eben dieser. Spannend zu verfolgen, wie die Geschichten sich am Ende zusammenweben. An Themen für Krimis/Thriller bekommen wir hier einiges geboten: häusliche Gewalt, Sektenzugehörigkeit, (falsche) Moral, Schuld und noch einiges mehr. An einigen Stellen etwas langatmig aber dennoch ein absoluter Pageturner und somit verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein Kompliment für eins der wenigen Bücher, in denen ein richtig beschriebener (!!!) Diabetes eine Rolle spielt 😉
Startet sehr ruhig mit mehreren Erzählsträngen, sodass ich erst nicht so richtig gecheckt habe, wohin die Reise geht. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich ordentlich mitgerätselt habe, wie das alles in Verbindung stehen könnte, was mir großen Spaß gemacht hat! Auf den letzten 200 Seiten wurde es dann doch noch etwas spannend, aber alles in allem war es für einen Thriller doch ziemlich ruhig. Die Geschichte und die Entwicklung des Plots hat mir sehr gefallen! Mir den Figuren wurde ich lange nicht so richtig warm. Und wie gesagt, wer auf extreme Spannung steht, wird enttäuscht... Für mich wird es aber definitiv Teil 2 geben!!
Spannende Geschichte mit verschiedenen Perspektiven, die zum Schluss gekonnt miteinander verwoben werden. Nix für schwache Nerven.
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einer Lehrerin und absonderliche Weise sind ihre Hände zusammen genagelt. Wer tut so etwas und was ist das Motiv? Die Ermittler Idun Lind und Carl Brandt, genannt Calle Versuch diesen Fall zu lösen. Doch immer wieder laufen sie mit ihren Ermittlungen in eine Sackgasse. Der Leser erfährt in Rückblicken viele weitere Geschichten und die große Frage ist, was haben die mit dem aktuellen Mord zu tun. Der Thriller verlangt einem als Leser einiges ab und es ist nicht immer leicht die teilweise sehr harten Beschreibungen zu lesen. Aber man kommt auch voll auf seine Kosten, wenn man es mag selbst Thesen aufzustellen und mit zu rätseln. Insgesamt ein tolles Buch, der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen und die Autorin hält bis zum Schluss die Spannung hoch, weil immer neue Verwicklungen auftauchen. Meine Empfehlung, 👍lesenswert!
Spannende Geschichte um eine Sekte in Schweden.
Schwierig ist aber, dass immer wieder neue Charaktere eingeführt werden (auch noch auf Seite 250). Am Ende schließt sich der Kreis selbstverständlich- aber es macht das Folgen der Geschichte schwierig. Die Auflösung am Ende ging mir persönlich etwas zu flott - da erwarte ich etwas mehr nach 500 Seiten.
Schwedisches Thriller-Debüt nach meinem Geschmack
Die Skandinavier haben es einfach drauf. So viele Krimis und Thriller ich schon gelesen habe - aus dem Norden gibt es immer wieder neue und interessante Autoren zu entdecken. In diesem Fall Tina N. Martin, die mit "Apfelmädchen" ein, wie ich finde, sehr gelungenes Debüt hinlegt. . Darum geht’s: Eine Lehrerin wird grausam ermordet. Das Verbrechen ruft Ermittlerin Idun Lind auf den Plan. Zusammen mit ihrem Partner Calle Brandt kommt sie schockierenden Hintergründen auf die Spur - und bringt sich dabei selbst in Lebensgefahr. . Der Thriller ist Ermittler-zentriert, packend geschrieben und als Leser*in hat man die reelle Chance mit zu ermitteln. Dass ich dem Täter tatsächlich mal auf die Spur gekommen bin, hat der Sache keinen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte das 500 Seiten starke Werk recht schnell beendet. Tina N. Martin schreibt zwar überwiegend ruhig und unaufgeregt, trotzdem ist es ihr gelungen, mich tief in die Story hineinzuziehen. Als Stilmittel verwendet die Autorin den beliebten Switch zwischen Gegenwart und Vergangenheit, den ich ja ohnehin mag. Auch hier war der Zeitwechsel samt Annäherung unterschiedlicher Handlungsstränge ein Spannungsgarant. Insgesamt ist das Buch wieder mal ein Beweis dafür, dass ein Thriller nicht reißerisch sein muss, um zu fesseln. . Fazit: Tina N. Martin ist eine starke neue Stimme aus Schweden. Vergleichbar mit Camilla Läckberg würde ich sagen. Wer deren Fjällbacka-Reihe mag, sollte sich den Reihenauftakt um Idun Lind auf jeden Fall mal näher anschauen. Ich habe den zweiten Band "Gewittermann" jedenfalls direkt auf meine WuLi gepackt.

Viele lose Enden, neues Ermittlerteam und am Ende steigt die Spannung
Ein Mädchen nach einer alten Apfelsorte benannt, daher der Titel. Wobei dieser sehr im Hintergrund bleibt. Mir hatte das Buch zu viele Schauplätze, die auch teilweise zu unterschiedlichen Zeiten spielten. Erstmal ohne irgendwelche Verbindungen, sodass ich auch mal den Überblick verlor. Der Schreibstil dennoch so, dass ich weiterlesen wollte. Am Ende steigt die Spannung ⚡️ und insgesamt ein gutes Buch. 📖 Es vertreibt die Zeit. 👍🏻
✏️: Meinung: Diese neue Reihe um die Kommissarin Lind und ihren Kollegen ist vielversprechend. Ein gelungenes Debüt! Mit den Hauptcharakteren musste ich allerdings erst etwas warm werden. Es gibt zeitversetzte Handlungsstränge, die es gut schaffen die Spannung hochzuhalten. Es ist nicht zu brutal, aber teilweise sehr spannend. Das Thema Sekte ist ja an sich schon gruselig. Da kann man sich definitiv auf den nächsten Teil freuen (kommt Anfang 2024).
Solider Krimi - aber das war es auch schon
Für mich war es ein solider Krimi, mit einer Tat, Ermittler mit nem eigenen Kopf und einer Auflösung der Tat. Die Kapitel sind kurz und der Wechsel zwischen der Jetzt-Zeit und Damals hat mir gut gefallen, um den Hintergrund und die Motivation des/der Täter/in zu erfahren. Allerdings empfand ich die Art und Denkweise der Ermittler manchmal als etwas Naiv und der Schreibstil war manchmal grammatikalisch/orthografisch nicht ganz korrekt, kann aber auch an der Übersetzung liegen. Auch gibt es für mich einige Logiklöcher, bzw. Handlungen die für mich nicht nachvollziehbar abgeschlossen wurden und mich fragen ließen „was ist denn nun damit? Warum hat man diese Handlung eingeführt und sie nicht zu Ende erzählt?“ Würde ich jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich habe den nächsten Teil zwar schon im Regal aber der reizt mich nach dem Buch leider nicht.























































