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„Leichenschilf“ hätte ein toller Schwedenkrimi sein können. Setting, Schreibstil, Gepflogenheiten haben mir gut gefallen. Die Hauptfigur Kristoffer Bark war aber einfach zu klischeehaft: Ein Ermittler mit schlechter Impulskontrolle, dessen Leben in Scherben liegt und der von „diesem einen ungelösten Fall“ verfolgt wird. Hier ist das auch noch das Verschwinden der eigenen Tochter vor fünf Jahren. Dazu ein paar (anfangs etwas deplatziert wirkende) Nebenstränge, ein paar nervende Kollegen und eine komplizierte Ex-Frau – hier ist man mit der Maria Wern-Reihe einfach mehr von Anna Jansson gewohnt. Wirklich spannend war auch nur das letzte Drittel, wobei die Auflösung irgendwas zwischen völlig hanebüchen und genial war. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Jan 6, 2026
„Leichenschilf“ hätte ein toller Schwedenkrimi sein können. Setting, Schreibstil, Gepflogenheiten haben mir gut gefallen. Die Hauptfigur Kristoffer Bark war aber einfach zu klischeehaft: Ein Ermittler mit schlechter Impulskontrolle, dessen Leben in Scherben liegt und der von „diesem einen ungelösten Fall“ verfolgt wird. Hier ist das auch noch das Verschwinden der eigenen Tochter vor fünf Jahren. Dazu ein paar (anfangs etwas deplatziert wirkende) Nebenstränge, ein paar nervende Kollegen und eine komplizierte Ex-Frau – hier ist man mit der Maria Wern-Reihe einfach mehr von Anna Jansson gewohnt. Wirklich spannend war auch nur das letzte Drittel, wobei die Auflösung irgendwas zwischen völlig hanebüchen und genial war. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Jan 6, 2026






