Apfelmädchen ist das erste Buch von Tina N. Martin und ich bin echt begeistert!
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich dadurch einfach zu lesen. Man kann das Buch auch nicht aus der Hand legen! 😍
In dem Buch geht es um die zwei Kommissare Idun und „Calle“ die gerade an einen Mordfall aufklären müssen. Zudem tauchen noch merkwürdige Nachrichten auf und es wird immer verstrickter
Die Geschichte wechselt außerdem von der Gegenwart in die Vergangenheit. Man ahnt, dass beides irgendwie miteinander zusammenhängt. Aber was genau, müsst ihr dann schon selbst lesen 😛
Einen halben Punkt muss ich abziehen, weil es einerseits doch sehr offensichtlich war (dennoch gut) und die Namen eher schwer zu lesen sind 😂
Ich hab sehr lange gebraucht um ins Buch reinzukommen
Tatsächlich habe ich sehr lange gebraucht um alles zu verstehen was bis kurz vor Schluss passiert. Es gibt viele Zeitsprünge und die Geschichten haben für mich lange keinen zusammenhängenden Sinn ergeben. Als kurz vor Schluss langsam klar wurde wie alles zusammenhängt fand ich es deutlich leichter zu lesen.
Der erste Fall für Idun Lind.
Eine Frau wird von ihrem Mann tot im Hausflur hängend gefunden.
Schnell ist klar, dass die Frau ermordet wurde.
Dass das Motiv des Mordes aber weit in der Vergangenheit zu finden ist, wird erst nach und nach klarer.
Der Fall ist spannend aufgebaut und entwickelt sich von Seite zu Seite schlüssig. Zum Ende kommt es dann aber doch zu einigen Schwächen, über die man aber wohlwollend hinwegsehen kann.
Für mich war es ein solider Krimi, mit einer Tat, Ermittler mit nem eigenen Kopf und einer Auflösung der Tat. Die Kapitel sind kurz und der Wechsel zwischen der Jetzt-Zeit und Damals hat mir gut gefallen, um den Hintergrund und die Motivation des/der Täter/in zu erfahren.
Allerdings empfand ich die Art und Denkweise der Ermittler manchmal als etwas Naiv und der Schreibstil war manchmal grammatikalisch/orthografisch nicht ganz korrekt, kann aber auch an der Übersetzung liegen.
Auch gibt es für mich einige Logiklöcher, bzw. Handlungen die für mich nicht nachvollziehbar abgeschlossen wurden und mich fragen ließen „was ist denn nun damit? Warum hat man diese Handlung eingeführt und sie nicht zu Ende erzählt?“
Würde ich jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich habe den nächsten Teil zwar schon im Regal aber der reizt mich nach dem Buch leider nicht.
Apfelmädchen ist ein packendes Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Tina N. Martin. Im Mittelpunkt stehen die Ermittlerin Idun Lind und ihr kantiger, aber sympathischer Kollege Calle Brandt. Auf über 500 Seiten entfaltet sich ein beeindruckendes und durchgehend spannendes Werk.
Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt – es ist mitreißend erzählt und sprachlich gelungen. Die zahlreichen Rückblenden mit ihren unterschiedlichen Zeitformen verlangen dem Leser zwar etwas Aufmerksamkeit ab, tragen aber zur Tiefe der Geschichte bei. Immer wieder eröffnen sich im Verlauf der Handlung überraschende Wendungen und neue Fragen, die den Spannungsbogen aufrechterhalten.
Insgesamt ist „Apfelmädchen“ ein äußerst fesselnder Thriller mit zwei vielschichtigen, sympathischen Hauptfiguren, von denen ich unbedingt mehr lesen möchte.
Dieser Thriller ist packend und ergreifend. Das Apfelmädchen erzählt von einem wahnsinnig heftigen Schicksal. Der Autorin gelingt es durch ihren Schreibstil, dass man tief mit eintaucht.
Nur vom Ermittlerduo hatte ich mir noch mehr Zugang erhofft. Aber tat dem ganzen keinen großen Abbruch.
Klare Leseempfehlung 😊
Eine erhängte Lehrerin, ein düsteres Familiengeheimnis – der Norden kennt keine Gnade 🇸🇪🍎👧
In der nordschwedischen Stadt Boden wird eine Lehrerin ermordet aufgefunden – brutal in Szene gesetzt, mit Nägeln durch die Hände, aufgehängt an einem Deckenhaken. Das Opfer galt als freundlich, beliebt, unauffällig. Kriminalkommissarin Idun Lind und ihr eigenwilliger Kollege Calle Brandt übernehmen den Fall. Parallel zu den Ermittlungen entspinnt sich ein zweiter Erzählstrang, der in die 1970er-Jahre zurückreicht. Stück für Stück entrollt sich eine düstere Familiengeschichte, die auf fatale Weise mit dem aktuellen Fall verwoben ist. Der Roman springt zwischen Perspektiven und Zeitebenen und lässt die Leser immer tiefer in ein dichtes Netz aus Schmerz, Schweigen und Schuld eintauchen.
Mich hat der Einstieg erst mal nicht gepackt – viele Figuren, viele Zeitsprünge, viel zu sortieren. Und ehrlich gesagt hatte ich das Buch nur gekauft, weil ich versehentlich schon den zweiten Band hatte. Glück im Unglück: Denn nachdem ich mich durch das erste Viertel durchgekämpft hatte (und dabei mehrfach Namen notieren musste, weil ich die Figuren einfach nicht auseinanderhalten konnte), wurde die Geschichte richtig gut. Die Charaktere wirken glaubwürdig und vielschichtig – endlich mal eine Ermittlerin, die nicht ständig ihre traumatisierende Vergangenheit abarbeitet, sondern einfach ihren Job macht, mit Rückgrat und Verstand. Auch Calle mochte ich mit seiner schnoddrigen, direkten Art. Die Rückblenden sind stark erzählt, teilweise bedrückend und sehr atmosphärisch. Und auch wenn der große Twist am Ende für geübte Thrillerleser nicht völlig überraschend kommt, schmälert das die Spannung kaum – im Gegenteil: Ich wollte einfach nur wissen, wie alles zusammenhängt. Sprachlich flüssig, nicht überladen, wenn auch teils sehr explizit und grauselig. Vielleicht nichts für Zartbesaitete. Einziger Kritikpunkt: Die äußere Beschreibung der Figuren bleibt etwas blass, das hätte ruhig plastischer sein dürfen. Insgesamt aber ein durchdachter, spannender Thriller, der Lust auf den zweiten Teil macht.
⭐️⭐️⭐️⭐️½
Bin noch immer recht zwiegespalten was meine Gedanken zu diesem Buch angeht. Die Sektenthematik fand ich ganz interessant, die Zeit bzw. Szenensprünge waren ok. Allerdings waren für mich die ein oder andere Szene zu krass. Diesen exzessiven Gewaltausbruch hätte es nicht in dem Buch bedurft. Auch der Tod von einer Person hätte ausgelassen werden können, ohne dass es das Buch schlechter gemacht hätte. Weswegen jetzt genau die schwangere Kollegin quasi Minuten vor ihrer Entbindung das Kind finden muss machte für mich auch absolut keinen Sinn… Die Handlung schleppte sich phasenweise auch sehr dahin, bei gut 500 Seiten wäre hier sicherlich Potential zum Kürzen vorhanden gewesen.
Was ein sensationelles Buch. Wahnsinn. Spannung bis zum Schluss. Das Buch guckte mich schon länger und gottseidank habe ich es endlich gelesen.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen
Wow, was war das denn bitte für ein Kriminalroman? !
Extrem hohes Tempo von Beginn an, sehr angenehmer Schreibstil, großartig ausgefeilte Charaktere und tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Ein trauriger Plot.
Und es bleibt die Frage, ob Menschen "böse" geboren werden, oder aufgrund ihrer Lebenssituation und Umgebung dafür anfälliger sind, Verbrechen zu begehen.
Ein, zwei Szenen waren mir persönlich etwas zu überzogen , aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.
Und es steht zwar Thriller drauf, ist aber definitiv ein Kriminalroman.
Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile.
Schwierig ist aber, dass immer wieder neue Charaktere eingeführt werden (auch noch auf Seite 250). Am Ende schließt sich der Kreis selbstverständlich- aber es macht das Folgen der Geschichte schwierig.
Die Auflösung am Ende ging mir persönlich etwas zu flott - da erwarte ich etwas mehr nach 500 Seiten.
Ich finde das Buch sehr gelungen. Die Zeitsprünge haben mich teilweise etwas verwirrt aber am Ende hat sich alles zusammengefügt und die spannende Story vollendet.
Ich freue mich schon auf den 2. Teil.
Der Thriller "Apfelmädchen" ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin Tina N. Martin und zugleich Auftakt einer Serie rund um die Kriminalkommissarin Idun Lind.
Erzählt wird in zwei Strängen: Im Hauptstrang folgen wir den Ermittlungen des Polizistenduos Idun Lind und Calle Brandt, die den Mord an einer beliebten Lehrerin zu lösen versuchen. Dazwischen gibt es immer wieder Rückblenden, die einerseits eine Spur zum Mörder und dessen Motiv liefern, andererseits eine tragische Geschichte erzählen. Herausgekommen ist ein fesselndes Buch, das ich am Ende gar nicht mehr weglegen wollte,
Die Autorin behandelt in ihrem Roman viele Themen; teilweise wurde es mir ein bisschen zu viel, auch wenn ich zugeben muss, dass die Mischung funktioniert und - im Sinne der Auflösung - Sinn ergibt.
Mir hat sehr gefallen, wie sich im Verlauf des Romans das Tempo verändert. Anfangs geht es eher ruhig voran, auch wenn gleich am Anfang die Dramatik im Vordergrund steht. Aber der Ton und das Tempo ist dann doch insgesamt eher ruhig - allerdings nicht langweilig -, denn Tina N. Martin gibt den Charakteren ihres Romans genug Raum, um die Leser*innen für sie einzunehmen. Vor allem mit Idun Lind ist ihr eine Sympathieträgerin gelungen, mit der ich gut mitfiebern konnte, als die Zeit dafür reif war.
Am Ende rührt die Spannung weniger daher, wer wohl der Mörder sein mag, sondern vielmehr daher, was das genaue Motiv sein könnte sowie ob und wie der Mörder dingfest gemacht wird.
Bedrohliche Szenarien werden sparsam, aber effektiv eingesetzt, so dass sie sich nicht im Lauf der Lesezeit auslutschen. Außerdem verzichtet Tina N. Martin erfreulicherweise auf unnötig aufgeblasene Gewaltdarstellungen. Die dargestellte Gewalt wird so nüchtern dargestellt, dass sie dadurch im Endeffekt an Schrecken gewinnt.
Die deutsche Veröffentlichung des zweiten Roman ist bereits für Anfang 2024 angekündigt und ich habe ihn bereits auf meine Wunschliste gesetzt. Ich freue mich darauf, wieder mit Idun Lind mitzufiebern!
Fesselnd. Spannend. Und wie ich finde: nicht vorhersehbar! Es geht um eine Sekte, brutale Verbrechen und komplexe Charaktere. Ich bin richtig begeistert von dem Buch. Ganz klare Leseempfehlung!
Nach dem ersten Fall von Kommissarin Idun Lind freue ich mich schon auf die nächsten Bücher.
Sehr spannend geschrieben, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um mit den vielen verschiedenen Namen zu recht zukommen.
An ein / zwei Stellen ist es mit etwas zu brutal, obwohl ich verstehen kann, warum es so geschrieben wurde.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Die Story dieses nordschwedischen Krimis , ist mitreißend bis zum letzten Wort, Apfelmädchen wird in zwei Zeitebenen erzählt. Im Jetzt wird zu Beginn die Leiche einer beliebten Lehrerin von ihrem Ehemann in dessen Haus gefunden. Weiter wird eine zweite Geschichte von einer jungen Familie aus der Vergangenheit erzählt, es macht erst einmal den Anschein, dass beide Storys keine Verbindung haben. Allerdings, einige Charaktere und Details kommen in beiden Zeitebenen vor. Was anfangs hier und da Fragen aufwirft, wird im späteren Verlauf häufig mit Aha Effekten belohnt, dadurch wird es nie langweilig. Die Ermittlerin Idun Lind und ihr Partner Calle Brandt werden bei diesem Fall vor viele Herausforderungen gestellt und decken ein brutales Familiendrama auf. Beim Lesen konnte ich mir die Situationen stellenweise bildlich vorstellen, als würde ich gerade eine Serie schauen, was eventuell an den detaillierten Beschreibungen der Autorin lag. Somit hat mich dieses Buch bis zur letzten Seite gefesselt. Ich hatte Gänsehautmomente, war neugierig und die letzten Seiten haben mich stellenweise auch überrascht.
Der Anfang des Buches ist spannend und fesselnd. Die vielen Erzählstränge lassen es zwischendurch ein wenig langatmig werden. Doch es lohnt sich durchzuhalten.
Diesen Debütroman der schwedischen Newcomer-Autorin empfand ich als sehr, sehr spannend. Besonders gelungen fand ich die eingesetzten Zeitsprünge, durch die zwar grundsätzlich rasch klar wurde, was den Mörder antrieb, ich mir jedoch trotzdem die Wahl der Opfer nicht erklären konnte und daher ständig rätseln musste, wie die Vergangenheit und die aktuellen Verbrechen zusammenhängen könnten. 🤔
Den Folgeband der Thrillerreihe werde ich definitiv lesen - auch in der Hoffnung, den beiden Ermittlern Idun & Calle näherzukommen, da beide für mich noch nicht 100%ig greifbar waren. Im Zuge der Ermittlungen begeht Idun zwei folgenschwere Fehler - solche sind mir aber tatsächlich deutlich lieber, als die oftmals präsentierten unfehlbaren "Superwoman"-Kommissarinnen, da die Protagonisten dadurch realistischer wirken.
Ein klassischer Thriller, der jetzt grundsätzlich nichts Neues bietet, aber mit Zeitsprüngen, psychisch gestörten Mördern und engagierten Ermittlern die Notwendigkeiten des Genres für mich sehr zufriedenstellend abdeckt.
Die Nordschwedische Stadt Boden wird von einem unglaublichen Verbrechen erschüttert. Es wird eine beliebte Lehrerin ermordet aufgefunden und der Täter hat ihre Leiche brutal inszeniert. Sie selbst hängt an der Decke und es wurden zwei dicke Nägel durch ihre Hände gebohrt. Nun muss Kriminalkommissarin Idun Lind herausfinden, warum und wer Eva ermordet hat. Mit ihrem Kollegen Calle Brandt reisen sie in eine tief erschreckende Familiengeschichte ein…
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Und vorab möchte ich anmerken, dass dies meine persönliche Meinung ist und es absolut in Ordnung ist, wenn jemand eine ganz andere Meinung zu dem Buch hat, denn: Geschmäcker sind verschieden! Ich habe mich sehr auf einen Thriller gefreut, jedoch ist Apfelmädchen für mich leider keiner. Für mich geht er eher in die Richtung von einem Kriminalroman, dass fand ich wirklich sehr schade.
Zu Beginn muss ich erst einmal anmerken, dass ich fand, dass es viel zu viele Charaktere gibt. Es hat schon fast die Hälfte des Buches gebraucht, um einen Überblick über die Charaktere und deren Verstrickungen zu bekommen. Das Ermittlerduo lernen wir relativ gut kennen. Idun mochte ich ganz gerne, aber ich konnte nicht wirklich eine Bindung zu ihr aufbauen. Bei Calle hatte ich zwischendurch das Gefühl das er keine Ahnung hat von dem was er da tut und das hat ihn leider auch sehr unsympathisch gemacht. Tareq hingegen fand ich sympathisch.
Die Spannung in dem Buch ist in Ordnung, sie ist zeitweise da, aber hätte für meinen Geschmack noch viel mehr da sein können. Auch durch die ganzen Charaktere konnte die Spannung teilweise nicht gehalten werden und wurde dann zwischendurch abrupt abgebrochen. Dass die Geschichte zum großen Teil in der Vergangenheit spielt ist logisch und macht Sinn für die Handlung. Leider hat mir aber da in einigen Momenten etwas gefehlt und zwischendurch wusste ich auch nicht wo und welchem Zeitabschnitt der Vergangenheit ich mich gerade befinde.
Der Schreibstil von Tina N. Martin war für mich neu, da ich bis hierhin noch keine Geschichten von ihr gelesen hatte. Leider konnte mich ihrer Schreibweise in diesem Band auch nicht so ganz überzeugen. Die Sätze sind teilweise sehr kurz und auch das Lektorat hat nicht sauber genug gearbeitet, da es einige Fehler gab. Das hat leider auch dazu geführt, dass der Lesefluss gestört wird.
,,Apfelmädchen‘‘ ist ein Thriller, der leider nicht wirklich ein Thriller ist und mich dementsprechend auch nicht überzeugen konnte. In diesem Buch gab es auch für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen und auch das hat meinen Lesefluss des Öfteren stocken lassen. Für mich waren es zu viele Charaktere. Es wurde viel zu viel erklärt, sodass kaum Raum dafür war, seine Fantasie anzuregen. Das Ende war auch sehr plötzlich und hat für mich kaum Sinn gemacht. Es wirkte teilweise so, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt und einfach irgendein Ende hin geklatscht, damit das Buch ein Ende hat. Den zweiten Band habe ich auch Zuhause, dem würde ich gerne noch einmal eine Chance geben. Vielleicht gefällt mir das besser.
Bis Seite 350 war ich völlig verwirrt und bin nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Zu viele Namen und Zeitsprünge. Ich habe mich gefragt was das alles soll und absolut nichts verstanden. Dann gab plötzlich alles einen Sinn und es wurde spannend.
Dieses Buch war inhaltlich sehr hart und nahm mich sehr mit. Spannend war es natürlich ohne Ende.
Ggf. Spoiler:
Aufgrund der harten Szenen hätte ich mir am Ende aber gewünscht, dass alle Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Das bleibt ungesagt und man muss es sich dazudenken.
Es war einfach so stumpf und plump, der Schreibstil war sehr unausgereift mit ständigen Wiederholungen von Floskeln. Spannung kam für mich selten auf, vor allem weil ich super früh wusste, in welche Richtung es geht, und weil einfach ständig irgendwelche POVs eingebaut wurden von Figuren, die mensch nicht kannte und somit super rausgerissen wurde. Dadurch kamen die Hauptfiguren auch viel zu kurz und blieben sehr blass. Auf dem Klappentext steht, der Thriller sei "intelligent, sozialkritisch und hochspannend". Davon hab ich nichts gefunden im Buch.
Ich hab zwar bissl gebraucht bis ich rein gekommen bin. Da es viele Personen um das Buch geht. Man wundert sich am Anfang, was hat das mit den Mord oder mit der Geschichte zu tun. Am Ende passt alles zusammen. So ähnlich schreibt ja Charlotte Link auch 🤗
Ich muss kurz sagen, dass ich mir dieses Buch alleine wahrscheinlich nie gekauft hätte. Umso glücklicher bin ich, dass ich das Buch gewonnen habe.
Ich bin so begeistert von der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin, dass ich definitiv die weiteren Fälle von Idun Lind und Calle Brandt lesen möchte. Ich bin definitiv nicht bereit mich von diesen beiden Charakteren zu verabschieden.
Aber kurz zum Inhalt:
Das Buch spielt in der nordschwedischen Stadt Boden. Eine Lehrerin wird ermordet aufgefunden, der Leichnam brutal inszeniert. Kriminalkommissarin Idun Lind ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner.
Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was das ganze noch spannender und lebendiger macht, da man wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Wir haben verschiedene Erzählstränge aus der Vergangenheit, wo zu Beginn noch völlig unklar ist, wie sie mit der Geschichte zusammenhängen. Das Buch greift viele spannende Themen auf, welche ich aber noch nicht vorweg nehmen möchte.
Die Geschichte hat mich an vielen Stellen wirklich überraschen können und es war nicht von vornherein sichtbar, wer nun der oder die Täter sind oder warum und wie alles zusammenhängt.
Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein klares Bild. Die Kapitel sind kurz und die Geschichte permanent spannend, weswegen man nur so durch die Geschichte rast. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Thriller und Krimi Liebhaber empfehlen. Die Geschichte ist klug erzählt, der Spannungsbogen wird permanent aufrecht erhalten und die Charaktere sind echt und nachvollziehbar!
Für mich definitiv ein Highlight!
„Ich bin mir meiner Rechte wie meiner Pflichten sehr wohl bewusst. Dies hier ist kein Verhör, bloss ein normales Gespräch, und ich habe aus freien Stücken entschieden, Sie in meine Wohnung zu lassen. Entsprechend kann ich Sie auch jederzeit bitten zu gehen.
(Zitat aus Apfelmädchen, Seite 100)
Eine grausam ermordete Lehrerin.
Eine Kleinstadt in Angst und Schrecken.
Eine clevere Ermittlerin, die niemals aufgibt.
Ein absolut toller Debütroman, der mich die Tage begleitet hat.
Ich habe vom @ Team Bloggerportal „Gewittermann“ angefragt & dies dann auch bekommen & musste dann feststellen, dass dies Band 2 ist. Mein innerer Monk, lässt es leider nicht zu (wenn ich es weiss) eine Reihe nicht von Anfang an zu lesen.… zum Glück, war das erst Band 2 😅
Das Cover & der Klapptext haben mich sofort angesprochen & ich muss sagen, es ist ein absolut toller Krimi. Die Thrillerelemente waren eher weniger vorhanden, was mich aber überhaupt nicht gestört hat.
Der Schreibstil & die kurzen Kapitel waren einfach toll…. Trotz der 500 Seiten, war das Buch sehr schnell gelesen & man wollte immer wissen wie es weitergeht…
Wir haben verschiedene Perspektiven zu lesen, sowie die Gegenwart & Vergangenheit. Die Vergangenheit von Viola, die waren nicht ohne & ziemlich deftig & ich habe echt mit ihr gelitten….. Teils, konnte ich es kaum erwarten den Teil von Viola weiter zu lesen.
Die Ermittlungsarbeit von der Kommissarin Idun Lind & ihrem Kollegen Calle Brandt fand ich echt klasse. Auch die Nebencharaktere haben sich toll entwickelt. Ein tolles Team, das gefordert wird & eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt….. Etwas schwierig, waren die vielen Namen, bis sich dann alles zusammengefügt hat …
Mit Idun, hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten, bin nicht so richtig warm geworden, aber gegen Ende des Buches wurde es besser & mal sehen, wie sie sich in Band 2 entwickelt…. Siv, ist absolut taff sowie Calle & Tareq, tolle Charaktere & hoffe mehr von ihnen zu erfahren…. & Lajka🐕🦺🥰
Auf gehts zum „Gewittermann“ 📖⛈
#Rezension #Apfelmaedchen
Ich bin doof.
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Ich habe erst Band 2 und dann Band 1 gelesen. Spoiler: Ich fand Band 2 besser. Zunächst sollten wir aber mein kreatives Bild feiern. 🥳
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Nördi Note: 3- / Es war ein #Buddyread mit @lesen_ist_mehr und das hat einiges rausgerissen, denn sonst hätte ich mir zu oft die Hand vor die Stirn gehauen. Versteht mich nicht falsch, denn die Story ansich war cool und ich mochte auch die Personen, aber die Hintergrundgeschichte fand ich gar nicht geil.
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Ich kann leider nicht sagen, worum es dabei ging, aber das hat mich nicht abgeholt, denn irgendwie war mir das zu viel Klischee und als Motiv zu bekannt. Klar, man muss das Rad nicht neu erfinden und viele Motive ähneln sich, aber auf das Thema hatte ich zu der Zeit wahrscheinlich einfach nicht so richtig Lust.
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Aber da der Rest in Ordnung war und ich Spaß beim Lesen hatte bin ich bei "Befriedigend" gelandet und das ist ja nichts schlechtes. Hätte ich das früher in Mathe gehabt... halleluja. Aber Deutsch oder Geschichte lagen mir irgendwie mehr. Wie sind wir jetzt hier gelandet!? Ach ja, befriedigend... Cooles Buch, was man nichtmal als Grundlage für Band 2 braucht, aber seid nicht so ein Held wie ich und haltet schön die Reihenfolge ein.
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Ich wurde gut unterhalten.
Charaktere waren cool.
Das Motiv / den Hintergrundfand ich doof.
Ich schneid mir jetzt ein Äpfelchen klein.
Ciao.
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#IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020
#Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram
Leider kann ich mich den vielen guten Bewertungen nicht so richtig anschließen. Ich fand das Buch und den Fall darin solide aber nicht überwältigend. Einige Szenen waren mir zu lang und enthielten überflüssige Erklärungen, die für mich nicht notwendig waren. Beispielsweise fasst die Autorin einige Gesprächssequenzen direkt darauffolgend noch einmal zusammen und erklärt den Inhalt dieser, das hätte es für mich nicht gebraucht. Der Schreibstil wirkte generell noch nicht ganz ausgereift, an einigen Stellen sogar irgendwie recht kindlich, und vielleicht eignet sich das Buch aufgrund der vielen Erklärungen daher mehr für einen Einsteiger in das Thriller-Genre.
Das Buch war generell recht spannend geschrieben, ich wollte es auch zu Ende lesen und es konnte meine Aufmerksamkeit gut am Ball halten. Trotzdem konnte mich der Fall selbst nicht ganz überzeugen. Die Handlungsstränge wurden zwar alle zusammengeführt und es gab einen guten roten Faden, auch wirkte nichts an den Haaren herbeigezogen oder unglaubwürdig. Daran lag es definitiv nicht, ich konnte mir nur leider den Täter und die "Aufklärung" recht schnell denken und war dann zum Ende ein wenig enttäuscht, dass alles genau so passierte, wie erwartet.
Insgesamt ist es ein solider Thriller, den ich Einsteigern empfehlen würde.
Gut aufgebauter mittelgroßer Spannungsbogen mit, für mich, unerwarteter Wendung. Das Buch liest sich schnell und die Sprache ist angenehm, die Protagonisten gefallen mir auch sehr, auch wenn sie nicht bis ins Detail herausgearbeitet sind.
Eigentlich eine spannende Geschichte, aber irgendwie finde ich das Ende etwas lau. Hätte leider mehr erwartet, nachdem das Buch so hoch gelobt wurde. Daher nur vier Sterne.
Ich war ein wenig verunsichert vor Antritt der Lesereise dieses Buches. Man las von „Super, toll, klasse“ bis „langweilig, vorhersehbar, undurchsichtig“ so ziemlich alles. Mir hat das Buch, bis auf ein kurzes Kapitel, welches mir in der Tat zu brutal war, ganz gut gefallen. Ja, leicht vorhersehbar war es schlussendlich, aber ich fand es dennoch lesenswert geschrieben. Ich für meinen Teil werde Fall 2 „Gewittermann“ auf jeden Fall lesen. 4 von 5 Sternen gibt es von mir für das Buch „Apfelmädchen“.
Idun Lind und Calle Brandt ermitteln im Fall einer grausam ermordeten Lehrerin. Der Fall zieht weite, verwickelte Kreise und reicht am Ende sogar bis in Iduns Familie.
Ein fesselnder Thriller, der für mich am Anfang zu viele verschiedene Erzählstränge hatte. Ich konnte mich auch nicht so ganz mit dem Ermittlerduo anfreunden.
Den zweiten Teil werde ich wohl dennoch lesen.
„ … dass das Leben zu kurz ist, um eingesperrt zu sein - sei es nun körperlich oder seelisch. Es gibt so viel mehr hier auf Erden, als fromm, unterwürfig und verängstigt zu sein.“
Ich mochte das Buch und den Schreibstil wirklich gerne. Es sind Dinge passiert die man nicht vorhersagen konnte und hat die Geschichte spannend gemacht - man sollte erfahren was als nächstes passieren.
Das war wohl einer der düstersten Krimis die ich je gelesen habe. Kinder als Opfer von Gewalt sind immer nochmal ein anderes Kaliber. Die Autorin schafft es echt eine krass düstere Atmosphäre zu schaffen, der ich mich kaum entziehen konnte. Mega Reihenauftakt!