Alles, was wir uns nicht sagen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»Humorvoll, tiefgründig und unbedingt empfehlenswert!« WDR 5
Jenna, Kees und Malak – seit ihrer Kindheit sind sie befreundet. Zu dritt gegen die Welt, das haben sie sich geschworen. Täglich bewältigen sie den Spagat zwischen ihren eigenen Vorstellungen vom Leben und denen ihrer Familien, dabei sind sich die Freundinnen immer eine Stütze. Doch eine Nacht verändert plötzlich alles zwischen ihnen, und im Streit trennen sich ihre Wege. Malak reist Hals über Kopf nach Kairo, um endlich einen Mann zu finden, der ihre Wurzeln versteht. Kees zieht mit ihrem Freund Harry zusammen, doch ihre Eltern dürfen davon nichts erfahren, denn Harry ist weiß. Und Jenna stürzt sich ins Dating, aber das kann ihre Einsamkeit nicht überdecken. Die drei Freundinnen brauchen sich mehr denn je, doch werden sie sich verzeihen können?
»Dieser Roman macht süchtig – was für ein Geschenk!« Ashley Audrain
»Ich liebe diesen Roman. Er fängt die Tiefe weiblicher Freundschaft besser ein als alles, was ich je gelesen habe.« Beth O'Leary
»Ich kenne solche muslimischen Frauen mein ganzes Leben lang, aber ich habe sie nie so dargestellt gesehen, wie sie wirklich sind – schön, facettenreich, fehlerhaft, das Leben ergründend.« Poorna Bell
Book Information
Author Description
Salma El-Wardany ist Schriftstellerin, Dichterin und BBC-Radiomoderatorin. Als Halb-Ägypterin, Halb-Irin möchte sie die Geschichten von Frauen erzählen, ganz besonders die von Women of Color, die zu lange ignoriert wurden. Ihre Texte sind in der »Huffington Post« und »Metro« erschienen, und sie hat zwei TEDx Talks gehalten. Auf ihrem Instagram-Kanal begeistert sie ihre Fans, indem sie ausspricht, was viele Frauen denken, sich aber nicht zu sagen trauen. »All die ungesagten Dinge« ist ihr Romandebüt.
Posts
Ein tolles Buch über die Freundschaft zwischen Frauen
Bücher über Frauenfreundschaften gibt es aus meiner Sicht viel zu wenige auf dem deutschen Buchmarkt. Vorallem, wenn sich diese Freundschaften nicht in einer weißen Lebensrealität abspielen. Umso glücklicher war ich auf „Alles, was wir uns nicht sagen“ zu stoßen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich vieles an dem Buch mochte, es aber auch einen Aspekt gab, der mir negativ aufgefallen ist. Die Freundschaft war, meinen Erwartungen entsprechend, das, was mich durch die Handlung getragen und gefesselt hat. Die Beziehung zwischen Jenna, Malak und Kees war nahbar, voller Humor, Ehrlichkeit und Offenheit, aber auch nicht ohne Konflikte, Streit, Lügen und Geheimnisse. Die Charaktere sind genauso komplex wie ihre Freundschaft, ihre Beziehung zu Gott und ihrer jeweiligen Heimat. Das hat mich an der Geschichte so begeistert. Nichts wird nur in Schwarz-weiß betrachtet, sondern in allen Farben, die der menschliche Charakter, die menschliche Beziehungen zu bieten haben. Positive wie negative. Das Buch hat mich sehr berührt und ich habe sicherlich nicht nur einmal geweint. Wenn nur jede Freundschaft in Büchern so tiefgehend wäre, wie in diesem… Kritisch jedoch sehe ich die Darstellung der Männer in dem Roman: während die weißen Männer als liebe, nette Retter dargestellt wurden, waren es die muslimischen und arabischen Männer, die mit negativen Charaktereigenschaften behaftet waren. Wo es der Autorin bei weiblichen Charakteren gelingt, Komplexität zu erschaffen, greift sie bei den Männern tief in die (rassistische) Stereotypenkiste. Wenn man dieses Buch liest, und das würde ich gerne allen ans Herz legen, muss man sich dessen auf jeden Fall bewusst sein.

Kees, Jenna und Malak sind drei junge, moderne muslimische Frauen und seit vielen Jahren beste Freundinnen. Als Kees und Malak darüber in Streit geraten, ob Kees es Malak gleichtun und sich von ihrer großen Liebe, dem weißen Katholiken Harry, trennen soll, zerbricht die Freundschaft. Nun ist jede der drei Frauen auf sich gestellt um ihren Weg zu finden … Vorweg: Salma El-Wardany ist eine wundervolle Schriftstellerin. Ich liebe die Sprache und den Stil dieses Buches - modern und poetisch zugleich, mit wunderbarer Figurenzeichnung, intelligent und einfühlsam. Die drei Freundinnen kommen einem sehr nahe, im Guten und im Schlechten, man leidet mit ihnen, aber manchmal hat mich auch unglaublich geärgert, was gerade Malak am Anfang für Gedankengänge hatte. Dadurch versteht man auch den langen Bruch in der Freundschaft sehr gut, denn man fühlt sich tatsächlich eher mittendrin, nicht als unbeteiligte Zuschauerin. Zwei Dinge haben mich aber sehr gestört. Zum Einen ist es die sehr präsente Thematik Religion. Es ist natürlich klar, dass der Islam in diesem Roman einen großen Raum einnimmt, aber leider nicht in dem Sinne, dass ich nach der Lektüre die Gewissenskonflikte junger muslimischer Frauen besser nachvollziehen könnte. Im Gegenteil, bestätigt es eher das Vorurteil, dass die Religiosität hier nur Druck ausübt und den Frauen keinerlei spirituelle Hilfestellung gibt. Da war mir das ständige Beten und Koran lesen oder nicht lesen zu viel. Das zweite was mir nicht gefiel, ist die komplette Fixierung dieser gebildeten Frauen (eine ist immerhin Anwältin, eine studiert Medizin) auf Männer. Kennt ihr die Frage aus dem Bechdel-Test ob die Frauen in einem Film sich über etwas anderes als Männer unterhalten? Gut, hier ist es ein Buch, aber die Antwort lautet definitiv - Nein. Ich habe extra noch mal quer geblättert, es gibt in dem ganzen Roman keinen Dialog und kaum einen Gedankengang der Freundinnen, der sich nicht um Männer dreht. Ich finde dies in einem anspruchsvollen Roman, der feministischen Anspruch hat, irgendwie merkwürdig, aber vielleicht verstehe ich hier auch die Intention der Autorin nicht ganz. ‚Alles, was wir uns nicht sagten‘ regt aber dann gerade durch diese Punkte auch zum Nachdenken an und lohnt trotz allem, es zu lesen. Zumal man sich die wunderschöne Schreibsprache der Autorin nicht entgehen lassen sollte.
Kennst du solche Bücher, die dich nach dem Lesen einfach noch ewig lange beschäftigen? Bei denen du zwischendurch innehalten musst, um alles ein wenig zu verdauen und verarbeiten? Die aber unbeschreiblich schön sind, toll geschrieben, mit wundervollen Charakteren? Dann wäre vielleicht "Alles, was wir uns nicht sagen" von Salma El-Wardany etwas für dich. Es ist wie ein Sommertag, mit einem Gewitter am Abend und einem Regenbogen am Morgen. Die drei Freundinnen Marak, Kees und Jenna kennen sich ewig und haben alles miteinander mitgemacht. Doch das Thema Männer, Hochzeit und einiges mehr ist schwierig. Selbst für sie. Da ist diese Frau, die es ihren Eltern recht machen möchte und einen muslimischen Mann heiraten will. Dann die andere Freundin, die die große Liebe verlässt, um in Kairo ebenfalls ihr Glück zu finden. Und dann die, die allem zu Trotz auf ihr Herz hört. Doch in der dunkelsten Stunde sind sie füreinander da. So eine Freundschaft ist Gänsehaut pur. In diesem Buch geht um muslimische Familien, die in England oder eben in Kairo leben. Es war sehr interessant, einmal eine vollkommen tiefere Sicht in alles zu erhalten. In Gebräuche, Struktur, Religion und der Liebe oder der Frage nach etwas mehr ... Zwischen Liebe, Vernunft und Tradition kämpfen nicht nur die drei Frauen um eine Zukunft. Dieser Roman wird mich noch sehr lange beschäftigen und einiges mehr hinterfragen oder aus einem anderen Licht betrachten. Sie ist zudem divers und beinhaltet einige queere Augenblicke. Lesetipp und Lesehighlight.
Richtig toller Schreibstil und ganz viel Lebensweisheit zwischen den Zeilen🌞 Hätte mir für Malak und Jenna ein schöneres Ende gewünscht, aber realistischer war es wahrscheinlich so. Ich liebe Salma El-Wardanys Ausdrucksweise, da steckt richtig viel Magie drin, die einen träumen lässt - mit dem Sätze-markieren bin ich kaum hinterhergekommen☺️🧡
Dieses Buch hat in mir ein totales Wechselbad der Gefühle ausgelöst. Der Schreibstil ist sagenhaft, so ehrlich authentisch und gleichzeitig frech, humorvoll und empathisch. Hier geht es nicht nur einfach um drei Freundinnen, es geht um den Struggle zwischen der eigenen Kultur, Freundschaft, Liebe und Vernunft. Die Autorin ist selber halb Ägypterin und halb Irin, sie weiß wie schwer dasLeben für people of color sein kann. Sie spricht die Gedanken und Gefühle der ProtagonistInnen so schonungslos und direkt an, wie ich es bisher nie gelesen habe. Darf ich als Muslima mir meinen Freund aussuchen oder machen das meine Eltern? Muss die Liebe vor der Karriere stehen? Darf ich mein Kind abtreiben? ( Warum erwähne ich hier nicht, da ich niemanden spoilern will? Ein Buch das Vorurteile gegenüber poc ehrlich behandelt und einmal nicht ins lächerliche zieht. Ich bin unheimlich dankbar es gelesen zu haben.

Die Geschichte geht echt ans Herz
Es ist eine richtig schöne Geschichte, die ich so noch erwartet hätte. Das Buch lässt einen nicht so schnell los. Es zeigt eine Seite, die man so nicht mitbekommt. Man lernt muslimische Menschen sehr gut kennen, kann mit Vorurteilen aufräumen und doch trägt es einen und nimmt dich mit. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und einen viel mehr gibt, als man glaubt. Jenna, Kees und Malak verlieren sich. Verlieren einander und auch eine gewisse Zuversicht. Sie leben eigene Leben. Doch als sie einander brauchen, zögern sie nicht. So eine tolle Geschichte.
Gute Unterhaltung mit kleinen Abzügen
Salma El-Wardany - Alles, was wir uns nicht sagen Die drei muslimischen Freundinnen Kees, Malak und Jenna leben in England und kennen sich seit Kindertagen. Sie alle haben ihre eigenen Vorstellungen und Lebenspläne, die nicht selten mit denen, die ihre Familien für sie haben, kollidieren: Malak und Kees haben beide weiße, nicht muslimische, Freunde, die sie vor ihren Familien geheim halten müssen. Jenna hingegen lebt ihr Leben recht offen und freizügig innerhalb ihrer selbst gesteckten gewisse Grenzen. Dann entzweit ein Streit das Freundinnen-Trio und jede von ihnen geht ihren eigenen Weg: Malak gibt alles auf, für ein Leben, wie es von ihr erwartet wird. Kees wagt einen Schritt in die andere Richtung und riskiert den Bruch mit ihrer Familie. Jenna irrt auf der Suche nach sich selbst scheinbar ziellos durch ihr Leben. Jedoch fehlen sie einander sehr, immer. Doch scheint zunächst keine von ihnen bereit, den ersten Schritt auf die beiden anderen zuzugehen. Für mich persönlich haben die ständigen Perspektivenwechsel das Lesen doch etwas erschwert. Auch hatte die Story für mich so ihre Längen - aber alles in allem eine emotionale, eindrückliche und auch interessante Geschichte. 3,5/5*
Ein großartiges Buch über Freundschaft , Familie und kulturellem Zwiespalt .
Salma El - Wardany hat einen Schreibstil den man kaum beschreiben kann. Er ist fesselnd und hat mich als Leserin immer wieder vollkommen im Roman mitgerissen. Es geht um die 3 Freundinnen Jenna, Kees und Malak. Sie sind seid Kindheitstagen miteinander befreundet. Alle 3 sind von ihren Eltern muslimisch erzogen worden. Man tritt im Roman in ihr Leben als alle 3 junge Erwachsene sind. Studierend, das Studium gerade beendet haben oder frisch im Beruf sind. Kees ist mit Harry zusammen. Dieser ist gläubiger Katholike. Er respektiert ihren Glauben und sie seinen. Doch ihre Eltern würden einen andersgläubigen Mann nie akzeptieren. Oder doch ? Sie kämpft mit ihren Gefühlen der Liebe zu ihm , aber auch der zu ihrer Familie. Jenna ist gern am feiern und genießt das Leben. Sie lebt den muslimischen Glauben auf ihre Art und Weise aus . Bis es zu einem Ereignis in ihrem Leben kommt, dass sie verändert und in die Arme eines muslimischen Mannes treibt mit dem das geschehene vielleicht zu vergessen gelingt. Außerdem ist da noch Lewis, ihr bester Freund seid der Highscool . Er bemerkt wie sehr sie sich seid dem Ereignis verändert, aber dringt nicht bis zu ihr durch. Jennas neuer Freund kann ihn nicht leiden . Das macht alles nicht viel einfacher . Mallak ist mit Jacob zusammen . Sie liebt ihn. Doch auch er hat keinen muslimischen Glauben . Ihre Eltern wissen nichts von ihm. An einer Hochzeit an der alle 3 Freundinnen teilnehmen kommt es zu einem Streit. Denn sie alle sehen wieder einmal wie schwer es ist, ein Leben zwischen der Kultur auf deren Einhaltung ihre Eltern so viel Wert legen und ihrem Leben als eigenständiges Individuum zu leben ist. Ein Wort ergibt das andere und plötzlich geht jede für einige Zeit ihren eigenen Weg. Malak verlässt Jacob und flüchtet nach Kairo. Sie hofft ihn vergessen zu können, weil es für sie beide besser scheint. Sie lernt Ali kennen . Er ist gut aussehend, Moslem und scheint der richtige Mann zum heiraten zu sein. Doch irgendwann verändert er sich stark. Alle 3 Freundinnen brauchen einander mehr denn je. Aber schaffen sie es auch über ihren Schatten zu springen ? Was wird aus Jacob und Harry ? Ein großartiges Buch mit so vielen Facetten des Lebens ! Ich fand es sehr interessant und gleichzeitig teilweise sehr erschütternd !! Es zeigt wie wichtig Freunde sind.

In diesem wundervollen Buch, geht es um 3 Frauen, die täglich zwischen ihren Wünschen und träumen und der kulturellen Vorstellungen ihrer Familien, hin und her gerissen sind. Alle Drei verbindet eine Sache… Geheimnisse. Eines Abends trennen sich die Wege. Malak zieht nach Kairo, um endlich jemanden zu finden, der ihre Wurzeln versteht. Jenna stürzt sich ins Online-Dating und findet nicht das, was sie sucht. Und Kees hört auf ihr Herz und verliert dadurch ihre Familie. Mich haben die Themen rund um den Glauben, die Liebe zur Familie und dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Freundschaft beim Lesen begeistert. Mir gefiel nicht, dass die mentalität von muslimische Männer stark hervorgehoben wurde. Manchmal ging mir Kees ihre Art, „weise Menschen“ als privilegiert dar zu stellen auf den Keks. Ich habe mich dann gefragt, was würde ich tuen, wenn meine Familie oder mein Glauben mit verschiedenen Sachen nicht erlauben würden… wäre ich bereit meine Familie für meinen Partner zu verlassen oder anders rum? Am Ende der ganzen Überlegungen, ist mir eins klar geworden: Es gibt immer jemanden den man als privilegiert betrachten wird, weil er/sie das hat was man selbst nicht hat… aber am Ende hat jeder selbst eine Wahl, sein Leben zu dem zu machen, was man verdient. 🫶
Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Doch nach einem Streit ändert sich das und die einstigen Freundinnen gehen getrennte Wege. Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Familie und den Mut, eigene Ziele zu verfolgen. Ich liebe Romane, bei denen der Fokus auf die Freundschaften gelegt wird. Bei „Alles, was wir uns nicht sagen“ handelt es sich genau um solch ein Buch. Gerne habe ich die Höhen und Tiefen der Freundschaft zwischen Jenna, Kees und Malak verfolgt. Drei Frauen, die ziemlich unterschiedlich sind, doch genau aus diesem Grund auch so hervorragend harmonieren. Die jungen Frauen sind alle muslimischen Glaubens und ihr Glaube ist ebenfalls ein zentraler Aspekt in diesem Buch. Jenna, Kees und Malak achten die Traditionen, möchten aber auch in manchen Teilen ihres Lebens die westliche Kultur annehmen. Dies machen sie auf verschiedene Art und Weise und das sorgt für Konfliktpotenzial - sowohl untereinander als auch innerhalb ihrer Familien. Mir hat das Buch gut gefallen. Die drei Protagonistinnen sind mir alle sehr sympathisch und ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, so dass ich als Leserin die Gefühle und die Gedanken der Frauen nachfühlen und empfinden konnte. An dieser Stelle möchte ich auch noch Kees‘ Vater erwähnen. Ein ganz wunderbarer Charakter und ich hätte mir noch mehr Auftritte gewünscht! Einen Kritikpunkt hab ich aber noch: Die Darstellung von muslimischen Männern - abgesehen von Kees‘ Vater und Jennas besten Freund- war weitestgehend negativ behaftet, da hätte ich mir definitiv mehr Vielfalt gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne etwas über das Leben interessanter Figuren lesen und in eine wunderbare Freundschaft eintauchen möchte.
Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Doch nach einem Streit ändert sich das und die einstigen Freundinnen gehen getrennte Wege. Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Familie und den Mut, eigene Ziele zu verfolgen. Ich liebe Romane, bei denen der Fokus auf die Freundschaften gelegt wird. Bei „Alles, was wir uns nicht sagen“ handelt es sich genau um solch ein Buch. Gerne habe ich die Höhen und Tiefen der Freundschaft zwischen Jenna, Kees und Malak verfolgt. Drei Frauen, die ziemlich unterschiedlich sind, doch genau aus diesem Grund auch so hervorragend harmonieren. Die jungen Frauen sind alle muslimischen Glaubens und ihr Glaube ist ebenfalls ein zentraler Aspekt in diesem Buch. Jenna, Kees und Malak achten die Traditionen, möchten aber auch in manchen Teilen ihres Lebens die westliche Kultur annehmen. Dies machen sie auf verschiedene Art und Weise und das sorgt für Konfliktpotenzial - sowohl untereinander als auch innerhalb ihrer Familien. Mir hat das Buch gut gefallen. Die drei Protagonistinnen sind mir alle sehr sympathisch und ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, so dass ich als Leserin die Gefühle und die Gedanken der Frauen nachfühlen und empfinden konnte. An dieser Stelle möchte ich auch noch Kees‘ Vater erwähnen. Ein ganz wunderbarer Charakter und ich hätte mir noch mehr Auftritte gewünscht! Einen Kritikpunkt hab ich aber noch: Die Darstellung von muslimischen Männern - abgesehen von Kees‘ Vater und Jennas besten Freund- war weitestgehend negativ behaftet, da hätte ich mir definitiv mehr Vielfalt gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne etwas über das Leben interessanter Figuren lesen und in eine wunderbare Freundschaft eintauchen möchte.
Jenna, Kees und Malak, muslimisch erzogen, in London aufgewachsen und Freundinnen seit ihrer Kindheit. Bis eine Nacht und einige böse Worte die drei Frauen trennt. Jede sucht ihr Glück anderswo, doch die Freundinnen fehlen und die Drei straucheln. Kann ihre Freundschaft sie retten? Die Autorin hat einen interessanten und rutschig zu lesenden Roman über eine Frauenfreundschaft geschrieben. Und es geht um so viel mehr, es geht um Kultur und Erziehung, um das Sprengen von traditionellen Zwängen, um das Loslassen, um richtige und falsche Entscheidungen. Ich mochte alle drei Frauen beim Lesen sehr gerne, jede hat ihre Stärken aber auch ihre Schwächen. Die muslimische Kultur ist mir in Vielem fremd, die Frauen waren es mir dennoch nie. Der Roman ist aus den wechselnden Perpektiven aller drei Frauen geschrieben, so dass man allen Charakteren nahe kommt. Auch die Nebencharaktere haben überzeugt, sei es im Guten oder auch im Schlechten. Und ich konnte so gut nachvollziehen, warum die Frauen an bestimmten Beziehungen festgehalten haben. Und ich konnte verstehen, wie sehr ihnen ihre Freundinnen gefehlt haben. Ein Roman über die Stärke und die Wichtigkeit von Freundschaft. Und ein Roman über junge, moderne, starke Frauen.
Drei Freundinnen, drei junge Musliminnen und drei verschiedene Leben zwischen Tradition und westlichen Ansichten - das ist der Kern von El-Wardanys Roman. Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet, leben in London und studieren an der gleichen Universität. Sie teilen ihre Geheimnisse miteinander und diskutieren viel über die Schwierigkeiten der kulturellen, wie auch religiöse Differenzen und über Probleme, die jeder kennt. Es ist eine harmonische Freundschaft, bis der Streit von zwei Frauen zu einem Bruch führt und jede seinen eigenen Weg geht. Ich muss zugeben, die ersten paar Seiten waren für mich gewöhnungsbedürftig. Das trifft es, glaube ich, sehr gut. Es wurde schnell über Sex und Religion im Kontext gesprochen, es fühlte sich für mich alles zunächst cringe an und bis ich in das Buch reinkam, habe ich ein Weilchen gebraucht. Nach den ersten Stirnrunzeln, ging es weiter mit den drei Freundinnen, die wir nur langsam kennen lernen konnten und zuerst wollte ich so gar nicht warm werden mit der Geschichte. Aber der Schreibstil war leicht, etwas poetisch und ich blieb dran, denn die großen Themen in dem Buch fingen an, mich zu interessieren, die Dialoge waren so lebendig und am Ende blieb ich für die Freundschaft der drei Frauen. Doch es geht um mehr, als ihre Beziehung. Es ist eher eine Geschichte des Erwachsenwerdens zwischen mehreren kulturellen Identitäten, über die Erwartungen der Familie und Gesellschaft und den verschiedenen Wegen, die man gehen kann. Es werden viele, in erster Linie, feministische Themen angesprochen, mit denen sich die Drei sich auseinandersetzen müssen. So fühlt sich einerseits das Buch an wie ein eher lockerer Roman, wo sie reden, denken und versuchen, einen Weg im Leben zu finden. Und dann kommen die schweren Themen (z.B. häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, toxische Beziehung), die dem Ganzen einen leichten Dämpfer versetzen und den Leser auf den Boden der Tatsachen versetzt. Außerdem ist der Roman, so weiter man kommt, gespickt mit vielen Konflikten, die sich häufen. Und man fängt dann schließlich an, angespannt zu sein und hofft, dass die Drei zu ihrem Glück finden. Nach der Hälfte des Buches dachte ich nur, das könnte sowas von eine Serie mit drei Staffeln sein, so vieles passiert und so vieles muss durchgemacht werden. Werden die Freundinnen wieder zueinander finden? Werden sie die Liebe finden, die sie verdienen? Lassen sich ihre Wünsche am Ende mit der Kultur und Religion vereinbaren?
Freundschaften, Geheimnisse und viel Familiendrama
Eigentlich mochte ich die Geschichte sehr gerne. Aber eigentlich habe ich das Buch auch gekauft um mehr über die Kultur/Religion der drei Frauen zu erfahren. Eine Kultur die sehr viel mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Leider hat die Geschichte diese Vorurteile nur noch vertieft. Man merkt einen starken Unterschied zwischen weißen, christlichen Männern und Moslems. Trotzdem haben mich viele Kapitel sehr berührt und ich musste Pausen einlegen, weil es echt heftig war. Ich weiß nicht ob ich die Geschichte jedem empfehlen würde, für mich war sie am Ende vielleicht etwas zu schwarz weiß.
Description
»Humorvoll, tiefgründig und unbedingt empfehlenswert!« WDR 5
Jenna, Kees und Malak – seit ihrer Kindheit sind sie befreundet. Zu dritt gegen die Welt, das haben sie sich geschworen. Täglich bewältigen sie den Spagat zwischen ihren eigenen Vorstellungen vom Leben und denen ihrer Familien, dabei sind sich die Freundinnen immer eine Stütze. Doch eine Nacht verändert plötzlich alles zwischen ihnen, und im Streit trennen sich ihre Wege. Malak reist Hals über Kopf nach Kairo, um endlich einen Mann zu finden, der ihre Wurzeln versteht. Kees zieht mit ihrem Freund Harry zusammen, doch ihre Eltern dürfen davon nichts erfahren, denn Harry ist weiß. Und Jenna stürzt sich ins Dating, aber das kann ihre Einsamkeit nicht überdecken. Die drei Freundinnen brauchen sich mehr denn je, doch werden sie sich verzeihen können?
»Dieser Roman macht süchtig – was für ein Geschenk!« Ashley Audrain
»Ich liebe diesen Roman. Er fängt die Tiefe weiblicher Freundschaft besser ein als alles, was ich je gelesen habe.« Beth O'Leary
»Ich kenne solche muslimischen Frauen mein ganzes Leben lang, aber ich habe sie nie so dargestellt gesehen, wie sie wirklich sind – schön, facettenreich, fehlerhaft, das Leben ergründend.« Poorna Bell
Book Information
Author Description
Salma El-Wardany ist Schriftstellerin, Dichterin und BBC-Radiomoderatorin. Als Halb-Ägypterin, Halb-Irin möchte sie die Geschichten von Frauen erzählen, ganz besonders die von Women of Color, die zu lange ignoriert wurden. Ihre Texte sind in der »Huffington Post« und »Metro« erschienen, und sie hat zwei TEDx Talks gehalten. Auf ihrem Instagram-Kanal begeistert sie ihre Fans, indem sie ausspricht, was viele Frauen denken, sich aber nicht zu sagen trauen. »All die ungesagten Dinge« ist ihr Romandebüt.
Posts
Ein tolles Buch über die Freundschaft zwischen Frauen
Bücher über Frauenfreundschaften gibt es aus meiner Sicht viel zu wenige auf dem deutschen Buchmarkt. Vorallem, wenn sich diese Freundschaften nicht in einer weißen Lebensrealität abspielen. Umso glücklicher war ich auf „Alles, was wir uns nicht sagen“ zu stoßen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich vieles an dem Buch mochte, es aber auch einen Aspekt gab, der mir negativ aufgefallen ist. Die Freundschaft war, meinen Erwartungen entsprechend, das, was mich durch die Handlung getragen und gefesselt hat. Die Beziehung zwischen Jenna, Malak und Kees war nahbar, voller Humor, Ehrlichkeit und Offenheit, aber auch nicht ohne Konflikte, Streit, Lügen und Geheimnisse. Die Charaktere sind genauso komplex wie ihre Freundschaft, ihre Beziehung zu Gott und ihrer jeweiligen Heimat. Das hat mich an der Geschichte so begeistert. Nichts wird nur in Schwarz-weiß betrachtet, sondern in allen Farben, die der menschliche Charakter, die menschliche Beziehungen zu bieten haben. Positive wie negative. Das Buch hat mich sehr berührt und ich habe sicherlich nicht nur einmal geweint. Wenn nur jede Freundschaft in Büchern so tiefgehend wäre, wie in diesem… Kritisch jedoch sehe ich die Darstellung der Männer in dem Roman: während die weißen Männer als liebe, nette Retter dargestellt wurden, waren es die muslimischen und arabischen Männer, die mit negativen Charaktereigenschaften behaftet waren. Wo es der Autorin bei weiblichen Charakteren gelingt, Komplexität zu erschaffen, greift sie bei den Männern tief in die (rassistische) Stereotypenkiste. Wenn man dieses Buch liest, und das würde ich gerne allen ans Herz legen, muss man sich dessen auf jeden Fall bewusst sein.

Kees, Jenna und Malak sind drei junge, moderne muslimische Frauen und seit vielen Jahren beste Freundinnen. Als Kees und Malak darüber in Streit geraten, ob Kees es Malak gleichtun und sich von ihrer großen Liebe, dem weißen Katholiken Harry, trennen soll, zerbricht die Freundschaft. Nun ist jede der drei Frauen auf sich gestellt um ihren Weg zu finden … Vorweg: Salma El-Wardany ist eine wundervolle Schriftstellerin. Ich liebe die Sprache und den Stil dieses Buches - modern und poetisch zugleich, mit wunderbarer Figurenzeichnung, intelligent und einfühlsam. Die drei Freundinnen kommen einem sehr nahe, im Guten und im Schlechten, man leidet mit ihnen, aber manchmal hat mich auch unglaublich geärgert, was gerade Malak am Anfang für Gedankengänge hatte. Dadurch versteht man auch den langen Bruch in der Freundschaft sehr gut, denn man fühlt sich tatsächlich eher mittendrin, nicht als unbeteiligte Zuschauerin. Zwei Dinge haben mich aber sehr gestört. Zum Einen ist es die sehr präsente Thematik Religion. Es ist natürlich klar, dass der Islam in diesem Roman einen großen Raum einnimmt, aber leider nicht in dem Sinne, dass ich nach der Lektüre die Gewissenskonflikte junger muslimischer Frauen besser nachvollziehen könnte. Im Gegenteil, bestätigt es eher das Vorurteil, dass die Religiosität hier nur Druck ausübt und den Frauen keinerlei spirituelle Hilfestellung gibt. Da war mir das ständige Beten und Koran lesen oder nicht lesen zu viel. Das zweite was mir nicht gefiel, ist die komplette Fixierung dieser gebildeten Frauen (eine ist immerhin Anwältin, eine studiert Medizin) auf Männer. Kennt ihr die Frage aus dem Bechdel-Test ob die Frauen in einem Film sich über etwas anderes als Männer unterhalten? Gut, hier ist es ein Buch, aber die Antwort lautet definitiv - Nein. Ich habe extra noch mal quer geblättert, es gibt in dem ganzen Roman keinen Dialog und kaum einen Gedankengang der Freundinnen, der sich nicht um Männer dreht. Ich finde dies in einem anspruchsvollen Roman, der feministischen Anspruch hat, irgendwie merkwürdig, aber vielleicht verstehe ich hier auch die Intention der Autorin nicht ganz. ‚Alles, was wir uns nicht sagten‘ regt aber dann gerade durch diese Punkte auch zum Nachdenken an und lohnt trotz allem, es zu lesen. Zumal man sich die wunderschöne Schreibsprache der Autorin nicht entgehen lassen sollte.
Kennst du solche Bücher, die dich nach dem Lesen einfach noch ewig lange beschäftigen? Bei denen du zwischendurch innehalten musst, um alles ein wenig zu verdauen und verarbeiten? Die aber unbeschreiblich schön sind, toll geschrieben, mit wundervollen Charakteren? Dann wäre vielleicht "Alles, was wir uns nicht sagen" von Salma El-Wardany etwas für dich. Es ist wie ein Sommertag, mit einem Gewitter am Abend und einem Regenbogen am Morgen. Die drei Freundinnen Marak, Kees und Jenna kennen sich ewig und haben alles miteinander mitgemacht. Doch das Thema Männer, Hochzeit und einiges mehr ist schwierig. Selbst für sie. Da ist diese Frau, die es ihren Eltern recht machen möchte und einen muslimischen Mann heiraten will. Dann die andere Freundin, die die große Liebe verlässt, um in Kairo ebenfalls ihr Glück zu finden. Und dann die, die allem zu Trotz auf ihr Herz hört. Doch in der dunkelsten Stunde sind sie füreinander da. So eine Freundschaft ist Gänsehaut pur. In diesem Buch geht um muslimische Familien, die in England oder eben in Kairo leben. Es war sehr interessant, einmal eine vollkommen tiefere Sicht in alles zu erhalten. In Gebräuche, Struktur, Religion und der Liebe oder der Frage nach etwas mehr ... Zwischen Liebe, Vernunft und Tradition kämpfen nicht nur die drei Frauen um eine Zukunft. Dieser Roman wird mich noch sehr lange beschäftigen und einiges mehr hinterfragen oder aus einem anderen Licht betrachten. Sie ist zudem divers und beinhaltet einige queere Augenblicke. Lesetipp und Lesehighlight.
Richtig toller Schreibstil und ganz viel Lebensweisheit zwischen den Zeilen🌞 Hätte mir für Malak und Jenna ein schöneres Ende gewünscht, aber realistischer war es wahrscheinlich so. Ich liebe Salma El-Wardanys Ausdrucksweise, da steckt richtig viel Magie drin, die einen träumen lässt - mit dem Sätze-markieren bin ich kaum hinterhergekommen☺️🧡
Dieses Buch hat in mir ein totales Wechselbad der Gefühle ausgelöst. Der Schreibstil ist sagenhaft, so ehrlich authentisch und gleichzeitig frech, humorvoll und empathisch. Hier geht es nicht nur einfach um drei Freundinnen, es geht um den Struggle zwischen der eigenen Kultur, Freundschaft, Liebe und Vernunft. Die Autorin ist selber halb Ägypterin und halb Irin, sie weiß wie schwer dasLeben für people of color sein kann. Sie spricht die Gedanken und Gefühle der ProtagonistInnen so schonungslos und direkt an, wie ich es bisher nie gelesen habe. Darf ich als Muslima mir meinen Freund aussuchen oder machen das meine Eltern? Muss die Liebe vor der Karriere stehen? Darf ich mein Kind abtreiben? ( Warum erwähne ich hier nicht, da ich niemanden spoilern will? Ein Buch das Vorurteile gegenüber poc ehrlich behandelt und einmal nicht ins lächerliche zieht. Ich bin unheimlich dankbar es gelesen zu haben.

Die Geschichte geht echt ans Herz
Es ist eine richtig schöne Geschichte, die ich so noch erwartet hätte. Das Buch lässt einen nicht so schnell los. Es zeigt eine Seite, die man so nicht mitbekommt. Man lernt muslimische Menschen sehr gut kennen, kann mit Vorurteilen aufräumen und doch trägt es einen und nimmt dich mit. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und einen viel mehr gibt, als man glaubt. Jenna, Kees und Malak verlieren sich. Verlieren einander und auch eine gewisse Zuversicht. Sie leben eigene Leben. Doch als sie einander brauchen, zögern sie nicht. So eine tolle Geschichte.
Gute Unterhaltung mit kleinen Abzügen
Salma El-Wardany - Alles, was wir uns nicht sagen Die drei muslimischen Freundinnen Kees, Malak und Jenna leben in England und kennen sich seit Kindertagen. Sie alle haben ihre eigenen Vorstellungen und Lebenspläne, die nicht selten mit denen, die ihre Familien für sie haben, kollidieren: Malak und Kees haben beide weiße, nicht muslimische, Freunde, die sie vor ihren Familien geheim halten müssen. Jenna hingegen lebt ihr Leben recht offen und freizügig innerhalb ihrer selbst gesteckten gewisse Grenzen. Dann entzweit ein Streit das Freundinnen-Trio und jede von ihnen geht ihren eigenen Weg: Malak gibt alles auf, für ein Leben, wie es von ihr erwartet wird. Kees wagt einen Schritt in die andere Richtung und riskiert den Bruch mit ihrer Familie. Jenna irrt auf der Suche nach sich selbst scheinbar ziellos durch ihr Leben. Jedoch fehlen sie einander sehr, immer. Doch scheint zunächst keine von ihnen bereit, den ersten Schritt auf die beiden anderen zuzugehen. Für mich persönlich haben die ständigen Perspektivenwechsel das Lesen doch etwas erschwert. Auch hatte die Story für mich so ihre Längen - aber alles in allem eine emotionale, eindrückliche und auch interessante Geschichte. 3,5/5*
Ein großartiges Buch über Freundschaft , Familie und kulturellem Zwiespalt .
Salma El - Wardany hat einen Schreibstil den man kaum beschreiben kann. Er ist fesselnd und hat mich als Leserin immer wieder vollkommen im Roman mitgerissen. Es geht um die 3 Freundinnen Jenna, Kees und Malak. Sie sind seid Kindheitstagen miteinander befreundet. Alle 3 sind von ihren Eltern muslimisch erzogen worden. Man tritt im Roman in ihr Leben als alle 3 junge Erwachsene sind. Studierend, das Studium gerade beendet haben oder frisch im Beruf sind. Kees ist mit Harry zusammen. Dieser ist gläubiger Katholike. Er respektiert ihren Glauben und sie seinen. Doch ihre Eltern würden einen andersgläubigen Mann nie akzeptieren. Oder doch ? Sie kämpft mit ihren Gefühlen der Liebe zu ihm , aber auch der zu ihrer Familie. Jenna ist gern am feiern und genießt das Leben. Sie lebt den muslimischen Glauben auf ihre Art und Weise aus . Bis es zu einem Ereignis in ihrem Leben kommt, dass sie verändert und in die Arme eines muslimischen Mannes treibt mit dem das geschehene vielleicht zu vergessen gelingt. Außerdem ist da noch Lewis, ihr bester Freund seid der Highscool . Er bemerkt wie sehr sie sich seid dem Ereignis verändert, aber dringt nicht bis zu ihr durch. Jennas neuer Freund kann ihn nicht leiden . Das macht alles nicht viel einfacher . Mallak ist mit Jacob zusammen . Sie liebt ihn. Doch auch er hat keinen muslimischen Glauben . Ihre Eltern wissen nichts von ihm. An einer Hochzeit an der alle 3 Freundinnen teilnehmen kommt es zu einem Streit. Denn sie alle sehen wieder einmal wie schwer es ist, ein Leben zwischen der Kultur auf deren Einhaltung ihre Eltern so viel Wert legen und ihrem Leben als eigenständiges Individuum zu leben ist. Ein Wort ergibt das andere und plötzlich geht jede für einige Zeit ihren eigenen Weg. Malak verlässt Jacob und flüchtet nach Kairo. Sie hofft ihn vergessen zu können, weil es für sie beide besser scheint. Sie lernt Ali kennen . Er ist gut aussehend, Moslem und scheint der richtige Mann zum heiraten zu sein. Doch irgendwann verändert er sich stark. Alle 3 Freundinnen brauchen einander mehr denn je. Aber schaffen sie es auch über ihren Schatten zu springen ? Was wird aus Jacob und Harry ? Ein großartiges Buch mit so vielen Facetten des Lebens ! Ich fand es sehr interessant und gleichzeitig teilweise sehr erschütternd !! Es zeigt wie wichtig Freunde sind.

In diesem wundervollen Buch, geht es um 3 Frauen, die täglich zwischen ihren Wünschen und träumen und der kulturellen Vorstellungen ihrer Familien, hin und her gerissen sind. Alle Drei verbindet eine Sache… Geheimnisse. Eines Abends trennen sich die Wege. Malak zieht nach Kairo, um endlich jemanden zu finden, der ihre Wurzeln versteht. Jenna stürzt sich ins Online-Dating und findet nicht das, was sie sucht. Und Kees hört auf ihr Herz und verliert dadurch ihre Familie. Mich haben die Themen rund um den Glauben, die Liebe zur Familie und dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Freundschaft beim Lesen begeistert. Mir gefiel nicht, dass die mentalität von muslimische Männer stark hervorgehoben wurde. Manchmal ging mir Kees ihre Art, „weise Menschen“ als privilegiert dar zu stellen auf den Keks. Ich habe mich dann gefragt, was würde ich tuen, wenn meine Familie oder mein Glauben mit verschiedenen Sachen nicht erlauben würden… wäre ich bereit meine Familie für meinen Partner zu verlassen oder anders rum? Am Ende der ganzen Überlegungen, ist mir eins klar geworden: Es gibt immer jemanden den man als privilegiert betrachten wird, weil er/sie das hat was man selbst nicht hat… aber am Ende hat jeder selbst eine Wahl, sein Leben zu dem zu machen, was man verdient. 🫶
Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Doch nach einem Streit ändert sich das und die einstigen Freundinnen gehen getrennte Wege. Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Familie und den Mut, eigene Ziele zu verfolgen. Ich liebe Romane, bei denen der Fokus auf die Freundschaften gelegt wird. Bei „Alles, was wir uns nicht sagen“ handelt es sich genau um solch ein Buch. Gerne habe ich die Höhen und Tiefen der Freundschaft zwischen Jenna, Kees und Malak verfolgt. Drei Frauen, die ziemlich unterschiedlich sind, doch genau aus diesem Grund auch so hervorragend harmonieren. Die jungen Frauen sind alle muslimischen Glaubens und ihr Glaube ist ebenfalls ein zentraler Aspekt in diesem Buch. Jenna, Kees und Malak achten die Traditionen, möchten aber auch in manchen Teilen ihres Lebens die westliche Kultur annehmen. Dies machen sie auf verschiedene Art und Weise und das sorgt für Konfliktpotenzial - sowohl untereinander als auch innerhalb ihrer Familien. Mir hat das Buch gut gefallen. Die drei Protagonistinnen sind mir alle sehr sympathisch und ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, so dass ich als Leserin die Gefühle und die Gedanken der Frauen nachfühlen und empfinden konnte. An dieser Stelle möchte ich auch noch Kees‘ Vater erwähnen. Ein ganz wunderbarer Charakter und ich hätte mir noch mehr Auftritte gewünscht! Einen Kritikpunkt hab ich aber noch: Die Darstellung von muslimischen Männern - abgesehen von Kees‘ Vater und Jennas besten Freund- war weitestgehend negativ behaftet, da hätte ich mir definitiv mehr Vielfalt gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne etwas über das Leben interessanter Figuren lesen und in eine wunderbare Freundschaft eintauchen möchte.
Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Doch nach einem Streit ändert sich das und die einstigen Freundinnen gehen getrennte Wege. Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Familie und den Mut, eigene Ziele zu verfolgen. Ich liebe Romane, bei denen der Fokus auf die Freundschaften gelegt wird. Bei „Alles, was wir uns nicht sagen“ handelt es sich genau um solch ein Buch. Gerne habe ich die Höhen und Tiefen der Freundschaft zwischen Jenna, Kees und Malak verfolgt. Drei Frauen, die ziemlich unterschiedlich sind, doch genau aus diesem Grund auch so hervorragend harmonieren. Die jungen Frauen sind alle muslimischen Glaubens und ihr Glaube ist ebenfalls ein zentraler Aspekt in diesem Buch. Jenna, Kees und Malak achten die Traditionen, möchten aber auch in manchen Teilen ihres Lebens die westliche Kultur annehmen. Dies machen sie auf verschiedene Art und Weise und das sorgt für Konfliktpotenzial - sowohl untereinander als auch innerhalb ihrer Familien. Mir hat das Buch gut gefallen. Die drei Protagonistinnen sind mir alle sehr sympathisch und ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, so dass ich als Leserin die Gefühle und die Gedanken der Frauen nachfühlen und empfinden konnte. An dieser Stelle möchte ich auch noch Kees‘ Vater erwähnen. Ein ganz wunderbarer Charakter und ich hätte mir noch mehr Auftritte gewünscht! Einen Kritikpunkt hab ich aber noch: Die Darstellung von muslimischen Männern - abgesehen von Kees‘ Vater und Jennas besten Freund- war weitestgehend negativ behaftet, da hätte ich mir definitiv mehr Vielfalt gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne etwas über das Leben interessanter Figuren lesen und in eine wunderbare Freundschaft eintauchen möchte.
Jenna, Kees und Malak, muslimisch erzogen, in London aufgewachsen und Freundinnen seit ihrer Kindheit. Bis eine Nacht und einige böse Worte die drei Frauen trennt. Jede sucht ihr Glück anderswo, doch die Freundinnen fehlen und die Drei straucheln. Kann ihre Freundschaft sie retten? Die Autorin hat einen interessanten und rutschig zu lesenden Roman über eine Frauenfreundschaft geschrieben. Und es geht um so viel mehr, es geht um Kultur und Erziehung, um das Sprengen von traditionellen Zwängen, um das Loslassen, um richtige und falsche Entscheidungen. Ich mochte alle drei Frauen beim Lesen sehr gerne, jede hat ihre Stärken aber auch ihre Schwächen. Die muslimische Kultur ist mir in Vielem fremd, die Frauen waren es mir dennoch nie. Der Roman ist aus den wechselnden Perpektiven aller drei Frauen geschrieben, so dass man allen Charakteren nahe kommt. Auch die Nebencharaktere haben überzeugt, sei es im Guten oder auch im Schlechten. Und ich konnte so gut nachvollziehen, warum die Frauen an bestimmten Beziehungen festgehalten haben. Und ich konnte verstehen, wie sehr ihnen ihre Freundinnen gefehlt haben. Ein Roman über die Stärke und die Wichtigkeit von Freundschaft. Und ein Roman über junge, moderne, starke Frauen.
Drei Freundinnen, drei junge Musliminnen und drei verschiedene Leben zwischen Tradition und westlichen Ansichten - das ist der Kern von El-Wardanys Roman. Jenna, Kees und Malak sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet, leben in London und studieren an der gleichen Universität. Sie teilen ihre Geheimnisse miteinander und diskutieren viel über die Schwierigkeiten der kulturellen, wie auch religiöse Differenzen und über Probleme, die jeder kennt. Es ist eine harmonische Freundschaft, bis der Streit von zwei Frauen zu einem Bruch führt und jede seinen eigenen Weg geht. Ich muss zugeben, die ersten paar Seiten waren für mich gewöhnungsbedürftig. Das trifft es, glaube ich, sehr gut. Es wurde schnell über Sex und Religion im Kontext gesprochen, es fühlte sich für mich alles zunächst cringe an und bis ich in das Buch reinkam, habe ich ein Weilchen gebraucht. Nach den ersten Stirnrunzeln, ging es weiter mit den drei Freundinnen, die wir nur langsam kennen lernen konnten und zuerst wollte ich so gar nicht warm werden mit der Geschichte. Aber der Schreibstil war leicht, etwas poetisch und ich blieb dran, denn die großen Themen in dem Buch fingen an, mich zu interessieren, die Dialoge waren so lebendig und am Ende blieb ich für die Freundschaft der drei Frauen. Doch es geht um mehr, als ihre Beziehung. Es ist eher eine Geschichte des Erwachsenwerdens zwischen mehreren kulturellen Identitäten, über die Erwartungen der Familie und Gesellschaft und den verschiedenen Wegen, die man gehen kann. Es werden viele, in erster Linie, feministische Themen angesprochen, mit denen sich die Drei sich auseinandersetzen müssen. So fühlt sich einerseits das Buch an wie ein eher lockerer Roman, wo sie reden, denken und versuchen, einen Weg im Leben zu finden. Und dann kommen die schweren Themen (z.B. häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, toxische Beziehung), die dem Ganzen einen leichten Dämpfer versetzen und den Leser auf den Boden der Tatsachen versetzt. Außerdem ist der Roman, so weiter man kommt, gespickt mit vielen Konflikten, die sich häufen. Und man fängt dann schließlich an, angespannt zu sein und hofft, dass die Drei zu ihrem Glück finden. Nach der Hälfte des Buches dachte ich nur, das könnte sowas von eine Serie mit drei Staffeln sein, so vieles passiert und so vieles muss durchgemacht werden. Werden die Freundinnen wieder zueinander finden? Werden sie die Liebe finden, die sie verdienen? Lassen sich ihre Wünsche am Ende mit der Kultur und Religion vereinbaren?
Freundschaften, Geheimnisse und viel Familiendrama
Eigentlich mochte ich die Geschichte sehr gerne. Aber eigentlich habe ich das Buch auch gekauft um mehr über die Kultur/Religion der drei Frauen zu erfahren. Eine Kultur die sehr viel mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Leider hat die Geschichte diese Vorurteile nur noch vertieft. Man merkt einen starken Unterschied zwischen weißen, christlichen Männern und Moslems. Trotzdem haben mich viele Kapitel sehr berührt und ich musste Pausen einlegen, weil es echt heftig war. Ich weiß nicht ob ich die Geschichte jedem empfehlen würde, für mich war sie am Ende vielleicht etwas zu schwarz weiß.



















