Wir sind das Klima!

Wir sind das Klima!

Hardback
3.6162
KlimastreikGreta ThunbergUmdenkenWissenschaftlich

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Description

Jonathan Safran Foer schafft es erneut, uns ein komplexes Thema wie die Klimakrise so nahe zu bringen wie niemand sonst. Und das Beste: Einen Lösungsansatz liefert er gleich mit.

Mit seinem Bestseller »Tiere essen« hat Jonathan Safran Foer weltweit Furore gemacht: Viele seiner Leser wurden nach der Lektüre Vegetarier oder haben zumindest ihre Ernährung überdacht. Nun nimmt Foer sich des größten Themas unserer Zeit an: dem Klimawandel. Der Klimawandel ist zu abstrakt, deshalb lässt er uns kalt. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt dazu anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen. Wir können die Welt nicht retten, ohne einem der größten CO2- und Methangas-Produzenten zu Leibe zu rücken, der Massentierhaltung. Foer zeigt einen Lösungsansatz auf, der niemandem viel abverlangt, aber extrem wirkungsvoll ist: tierische Produkte nur einmal täglich zur Hauptmahlzeit.

Foer nähert sich diesem wichtigen Thema eloquent, überzeugend, sehr persönlich und mit wachem Blick und großem Herz für die menschliche Unzulänglichkeit. Und das Beste: Seinen Lösungsansatz können Sie gleich in die Tat umsetzen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Geosciences
Format
Hardback
Pages
336
Price
22.70 €

Author Description

Jonathan Safran Foer gehört zu den profiliertesten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Seine Romane »Alles ist erleuchtet«, »Extrem laut und unglaublich nah« und »Hier bin ich« wurden mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York.

Posts

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All
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Uffff schwierig zu bewerten… es sind immer mal wieder Situationen dabei die einen aufregen“ wie blöd die Menschen doch sind“…. Er versucht sich anhand Fakten, Argumente zu bringen… aber der Autor selbst weiß es besser und tut es jedoch nicht… prangert an und gibt Lösungen, handelt jedoch nicht danach… mochte so Mitte des Buches den inneren Dialog mit seiner Seele die Ihn versucht zu überzeugen… Es ist sehr wischi waschi im ganzen… was natürlich auch uns Menschen darstellt die verstehen sollten, wenn es betrifft, wer was machen kann und jedoch die Bequemlichkeit der 1 Welt uns daran hindert. Für Leser die sich etwas auskennen, nichts neues.

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Foer (Autor des Bestsellers "Tiere essen") zeigt: Die Klimakrise gibt einfach keine gute Story her. Es gibt weder eindeutige Bösewichte noch eindeutige Held:innen. Deswegen können wir zwar alle Fakten kennen, ohne die drohenden Konsequenzen zu fühlen - und entsprechend zu handeln. Dieser philosophische, jedoch leicht lesbarer Text gibt einen dringend benötigten Denkanstoß: Uns fehlt nicht das Wissen über die Klimakrise, auch nicht die Alternativen. Aber uns fehlt der Wille (die Kraft?), uns als Gesellschaft zu ändern. Es ist leichter, nichts zu tun, als sein Leben zu ändern. Das positive Aber: "Krise" kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet "Entscheidung". Das heißt, wenn wir von einer Krise sprechen, steht jede:r Einzelne vor einer Entscheidung: Geben wir uns der Resignation, der Ohnmacht hin, oder kämpfen wir für das Leben? Diese Entscheidung können wir jeden Tag treffen, bei wirklich jeder Handlung.

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Möglichst schnell möglichst wenig Fleisch zu essen, ist der sinnvollste Ausweg aus dem Klima-Dilemma, das betont der Autor gebetsmühlenhaft. Das wird vielen nicht gefallen. Garniert wird diese Einsicht durch Familiendetails und Betrachtungen über den inneren Schweinehund des Autors. Lesenswert

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YouTube: https://youtu.be/iroVFNAKPcs?si=SVF7hUaKp1DWXnsR Jonathan Safran Foer widmet sich in „Wir sind das Klima!“ einem der drängendsten Themen unserer Zeit: der Klimakrise – und wie wir als Gesellschaft, aber auch ganz persönlich, darauf reagieren (oder eben nicht). Mit vielen Zahlen, Fakten und Beispielen will er aufrütteln. Dabei konzentriert er sich vor allem auf unseren Lebensstil, insbesondere den Konsum tierischer Produkte, und stellt Zusammenhänge zwischen individuellem Verhalten und globalen Auswirkungen her. Foer wagt es, ganz persönlich zu werden – er spricht über sein eigenes Scheitern und seine Widersprüche im Alltag, und verknüpft das Thema Klimaschutz immer wieder mit seiner eigenen Familiengeschichte, vor allem der jüdischen Vergangenheit seiner Familie. Und wie fand ich’s? Das Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst, war auf jeden Fall ein Highlight. Seine Stimme verleiht dem Text eine gewisse Leichtigkeit, ohne das Thema zu trivialisieren – was bei dieser Schwere gar nicht so einfach ist. Inhaltlich hatte ich allerdings ein durchwachsenes Leseerlebnis. Das Buch stammt aus dem Jahr 2019, und gerade weil sich seither kaum etwas verbessert hat, wirkte vieles eher deprimierend als motivierend. Die Fakten – so zahlreich sie sind – erschüttern mich kaum noch. Das ist vielleicht das Erschreckendste: wie abgestumpft ich offenbar schon bin. Ich ertappte mich beim Hören immer wieder bei dem Gedanken, dass ich gar nicht mehr glaube, dass wir als Menschheit die Kurve noch kriegen. Und genau das spricht Foer im Buch auch an: Die große Idee, dass wir kollektiv handeln, wirkt angesichts von Egoismus, kurzfristigem Denken und politischem Stillstand leider utopisch. Was mir gefällt: Foer nimmt sich selbst nicht aus. Er zeigt ehrlich auf, wie schwer es ist, konsequent klimafreundlich zu leben – und dass auch er regelmäßig daran scheitert. Das macht ihn sympathisch und nahbar. Was mich allerdings gestört hat: Der Stil. Foer verknüpft sein Thema immer wieder mit dem Holocaust und seiner Familiengeschichte. Anfangs bewegend, verliert dieser Vergleich mit der Zeit an Wirkung – durch die ständige Wiederholung wirkt es stellenweise fast ein bisschen aufgesetzt. Rückblickend bleibt ein Buch, das keineswegs schlecht ist, das mir aber emotional und gedanklich nicht so viel Neues gebracht hat. Vielleicht auch deshalb, weil ich vieles davon bereits lebe: vegetarisch (oft vegan), ohne Auto, ohne Kinder, mit wenig Konsum, selteneren Flügen – und das Gefühl, dass es am Ende doch nichts bringt, macht sich leider breit. Im Vergleich zu „Tiere essen“, das mich damals tief bewegt hat, ist „Wir sind das Klima!“ ein weniger wirkmächtiges Buch für mich – aber vielleicht liegt das nicht am Buch, sondern an unserer Zeit.

4

Zwischendurch mal ein komplett anderes Genre. Hat mir sehr gut gefallen. Hatte bereits ein anderes Buch des Autors verschlungen. Kann es nur empfehlen. Durch gute und einfache Beispiele wird das Thema nahe gebracht.👍🏼

4

Ein super wichtiges Thema, welches leicht verständlich und mit etwas Humor rübergebracht wird. Liest sich daher sehr gut und trotzdem versteht man den ernst der Lage.

1

Abgebrochen

Sorry, aber das war ein Satz mit x. Hysterisch, verworren, und nichts neues

Abgebrochen
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Jeder muss dieses Buch gelesen haben!

4

Wichtig und zum Nachdenken!

Oft wird der Klimawandel mit "so ist halt das Wetter" abgetan. Der Autor untermauert die derzeitige Situation mit Fakten und gibt gleichzeitig persönliche Einblicke und versucht Vergleiche in andere Bereiche zu ziehen um das Problem anschaulicher zu machen. Es regt zum Nachdenken und Umsetzen an. Besonders das Kapitel mit der Seele habe ich toll gefunden. Christoph Maria Herbst als Vorleser ist ein weiteres Highlight. Nur die doch häufigen Wiederholungen haben mich gestört. Trotzdem ein Buch dass sehr empfehlenswert ist und hoffentlich noch häufiger gelesen/gehört wird.

3

Gute Botschaft, unterlegt mit Fakten, ein paar Statistiken und Anekdoten. Fühlte sich leider etwas repetitiv an und die Dialogform in der große Teile geschrieben sind fand ich zumindest als Hörbuch sehr anstrengend.

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We are the Weather is a book that definitely should be read by everyone. I like the way Jonathan Safran Foer argues, bringing up interesting examples from history. However I can see why people give this book negative reviews. Like many others I missed a solution or at least some recommendations on how people can be brought to change their lifestyles, especially their nutrition. After or while writing [b:Eating Animals|6604712|Eating Animals|Jonathan Safran Foer|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1327877480l/6604712._SY75_.jpg|3149322] Jonathan Safran Foer stopped eating meat. Now he is struggling with giving up eating animal products (and discussing this in a lenghty matter). At the same time he says that it's not necessary to completely give up eating milk, eggs etc., you just should not have them before dinner. Now this is something that's easily possible if you simply swap butter for margarine at breakfast, use oat milk for your coffee and have a vegan lunch. Instead of just trying this and bringing others to do the same he discusses - in great length - why this is so hard for him. As a bestselling author he could have used the pages differently, inpsiring people to change. I still say that this book is worth reading and should be read by as many as possible.

4

Jeder sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen, ob es jetzt dieses Buch ist oder durch irgendein anderes Medium oder Buch sei ihm selbst überlassen. Jonathan Safran Foer schreibt seine Gedanken dazu auf, aber nicht nur seine Gedanken. In fünf Teilen erzählt er uns mal mehr mal weniger präzise, mal sehr ausschmückend mit vielen Metaphern und Vergleichen, mal mit harten Fakten wie wir das Klima beeinflussen, wie wir mit Krisen umgehen, was Klimawandel bedeutet und auch warum es uns so schwer fällt unsere Krise des Planeten anzuerkennen, greifbar zu machen und besonders warum es uns so schwer fällt etwas dagegen zu tun. Dieses Thema ist ein Herzensthema von mir - soweit es das sein kann, denn für jeden sollte unser Planet ein solches Thema sein. Ich setze mich gerne und viel damit auseinander. Ich habe mein Studium danach ausgewählt, weil ich die Mensch-Umwelt-Beziehungen verstehen und vielleicht sogar ein Stück weit besser machen wollte. Mittlerweile weiß ich, dass man viele nur dazu kriegt, wenn sie sich selbst dafür entscheiden. Aber es schadet nicht Bücher wie wir sind das Klima genau da zu empfehlen. Also bitte, setzt euch mit dem Thema auseinander, lest vielleicht dieses Buch, setzt euch mit eurem Konsum auseinander - in jeder Form. Wo kommen meine Klamotten her, brauche ich so viel überhaupt, wie wirkt sich das Essen auf meinem Teller auf das Klima aus, esst weniger Fleisch, weniger Tierprodukte. Es muss keine 180 Gradwende sein, aber ein Anfang sollte es sein.

3

Foer hat einen interessanten Schreibstil, der defitniv zum Nachregen anregt. Es gibt einige Fakten, aber das meiste Buch besteht aus der Lebensgeschichte des Autors und seinen eigenen Kampf zwischen Wissen und Handeln. Ich habe es mir anders vorgestellt, aber insgesamt war es nicht schlecht.

4

Klare Leseempfehlung! Zum Ende hin wird es etwas langatmig, wenn er zum psychologischen Teil kommt und versucht zu erklären, warum nicht alle Menschen schon mitmachen. Aber von den Fakten her, und vom Denkanstoss, absolut lesenwert. Ich werde jedenfalls ab sofort noch öfter auf Fleisch und vor allem auf andere tierische Produkte verzichten!

1

Relativ einseitig betrachtet das ganze, schade. Quasi eine Anleitung, vegan zu werden und zu leben. Da fragt man sich schon, welche Regierungsorganisation(en) ihre Finger mit im Spiel haben...

5

*4,5 ⭐️ „Wir sind die Sintflut, und wir sind die Arche.“ & Wir bringen uns um, weil die Entscheidung für den Tod bequemer ist als die für das Leben.“ Diese sind zwei der zahlreichen Zitate, welche ich mir aufgeschrieben habe, die mich besonders zum nachdenken angeregt haben. Die Botschaft „Wir sind das Klima“ wird hier auf circa 270 Seiten in jeder Facette erklärt und deutlich übermittelt. Ich würde das Buch gern jedem in die Hand drücken, der noch immer nicht verstanden hat, warum die vegane Ernährung so wichtig ist, den Klimawandel leugnet oder nicht weiß, was er dagegen tun kann. Toll fand ich, dass Foer sich hier nicht als unfehlbaren Menschen hinstellt, sondern von seinen eigenen Erfahrungen berichtet und dem Leser deutlich macht, dass es auf keinen Fall leicht ist, auf bestimmte Dinge zu verzichten. Viele der Kernaussagen werden immer wieder durch unterschiedliche Analogien vermittelt, woraus sich der Leser selbst Informationen erschließen kann und das Wissen nicht auf dem Silbertablett serviert bekommt. Es handelt sich, durch die Einbeziehung unterschiedlicher Betrachtungsweisen, persönlichen Geschichten des Autors und Darlegung von Zahlen und Fakten, nicht um ein zähes und faktenüberflutendes Sachbuch. Gerade das Kapitel, wo Foer zu seiner „Seele“ spricht und all die schmerzlichen Gedanken äußert, die wir wohl alle haben, hatte einen sehr philosophischen Charakter und gefiel mir besonders gut. Hier sollte demnach jeder „Lesertypus“ fündig werden. Dadurch komme ich gleich zu meinem Kritikpunkt: Die Kernaussagen werden im ersten Drittel des Buches vermittelt und im weiteren Verlauf letztlich von anderen Seiten betrachtet, wiederholt, hinterfragt oder auf andere Probleme projiziert. Dadurch wirkte es an einigen Stellen repetitiv und gaben dennoch immer wieder gute Denkanstöße. Für mich ein sehr gutes und vor allem sehr wichtiges Buch, welches dem Titel des Buches zu 100% entspricht.

3

3.5 manchmal einfach zu lang...

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Ein wirklich wichtiges Buch, das viel mehr Menschen lesen sollten.

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Klare Leseempfehlung! Zum Ende hin wird es etwas langatmig, wenn er zum psychologischen Teil kommt und versucht zu erklären, warum nicht alle Menschen schon mitmachen. Aber von den Fakten her, und vom Denkanstoss, absolut lesenwert. Ich werde jedenfalls ab sofort noch öfter auf Fleisch und vor allem auf andere tierische Produkte verzichten!

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The book contains basic information regarding climate change and some solutions how to cope with it. The point here is basic information. The author is quite honest and reflective on why he doesn't apply his own suggestions even if he knows that would be the "right thing to do".

4

This is not an informational book. Jonathan Safran Foer is having a conversation with himself. It’s a quick but gentle read about how we keep closing our eyes to what’s all around and yet, too far away for us to grasp. We all know that we need to change but we don’t because we’re human in the most abstract sense. The ongoing demolition of our planet is not due to a lack of knowledge - the conscious animal just can’t act consciously. It’s time to make a decision and accept individual responsibility.

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