All das Blaue vom Himmel

All das Blaue vom Himmel

Hardback
4.665

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Description

Zwei Fremde, ein gemeinsamer Weg: der Überraschungsbestseller aus Frankreich über die heilende Kraft der Natur.

»Begleitung für letzte Reise gesucht.« Diese Anzeige gibt der 26-jährige Emile auf, als er eine unheilbare Diagnose bekommt. Seine letzten Monate möchte er nicht in Krankenhäusern verbringen, sondern in der Natur und in Freiheit. Zu seinem eigenen Erstaunen meldet sich Joanne auf seine Anzeige. Über ihre Gründe schweigt die junge Frau mit dem schwarzen Hut und nur einem Rucksack als Gepäck. Und so steigen beide in Emiles alten Caravan und fahren los. Es beginnt eine verblüffend schöne Reise, durch das mystische Gebirgsmassiv der Pyrenäen – eine Reise zu sich selbst, zu den Wurzeln des eigenen Schmerzes, aber auch eine Reise zur eigenen Kraft und zur eigenen Hoffnung …

Eine einfühlsame und zutiefst berührende Geschichte darüber, wie uns die Natur und die Stille dabei helfen, zu uns selbst zu finden und zu heilen. Dieser Roman katapultierte Mélissa Da Costa aus dem Selfpublishing in die erste Riege der erfolgreichsten Autor*innen Frankreichs.

»Dieses Buch berührt einen vom ersten Moment an, ab der ersten Zeile. Und von da an entwickelt sich pure, poetische Schönheit.« L‘Observateur

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
752
Price
22.70 €

Author Description

Méelissa Da Costa, geboren 1990, wurde durch ihren ersten Roman »All das Blaue vom Himmel«, den sie im Selfpublishing veröffentlichte, berühmt. Der Roman verkaufte sich durch Mundpropaganda 200.000-mal. Von der Presse hochgelobt, erhielt sie dafür den »Prix du jeune romancier«. Bis heute sind mehr als 600.000 Exemplare verkauft worden. Ihr zweiter Roman »Apfeltage« erschien bei dem renommierten Verlag Albin Michel und wurde ebenfalls ein großer Erfolg bei Publikum und Presse. Inzwischen hat sich die Autorin zum Shooting Star auf den französischen Bestsellerlisten entwickelt.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
97%
19%
N/A
N/A
59%
42%
100%
93%
N/A
100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
85%
99%
98%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

22
All
5

Was für ein wunderbares und trauriges Buch ! Zwei junge Menschen finden sich , um den letzten Weg gemeinsam zu gehen, da einer von ihnen innerhalb der nächsten 2 Jahre sterben wird, da er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Sie begeben sich auf eine Reise mit dem Wohnmobil und es entwickelt sich sehr langsam und behutsam eine respektvolle Beziehung zwischen ihnen, die sie bis in die Pyrenäen führt. Beide lieben die Natur und das Leben in ihr. Joanne, am Anfang sehr verschlossen, öffnet sich nach und nach und wir erfahren von ihrem Geheimnis und ihren Lebensumständen. Emile verändert sich auch und wird tiefgründiger, beeinflusst durch die Sichtweisen von Joanne. Als die Krankheit voranschreitet müssen schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Das Buch ist wie ein Sog, man kann nicht aufhören. Man genießt die schönen Landschaftsbeschreibungen und leidet mit den beiden bis zum Ende. Es hat mich sehr beeindruckt und viele Gedanken in mir hochkommen lassen über das, was im Leben wichtig sein sollte ! Es ist natürlich eine unbedingte Leseempfehlung von mir !

5

Ein Roadtrip mit vielen Emotionen 🥲

Émile ist 26 Jahre alt, als er die Diagnose einer unheilbaren neurovegetativen Erkrankung erhält. Ohne Aussicht auf Genesung beschliesst er, sich auf eine letzte Reise quer durch Frankreich zu begeben. Über eine Anzeige sucht er nach einer Begleitung – und schon bald meldet sich Joanne, mit rotem Rucksack und schwarzem Schlapphut. Anfangs ist Émile unsicher, ob sie wirklich die richtige Wahl ist, denn sie wirkt distanziert und spricht nicht über ihre Gründe, ihn zu begleiten. Doch im Verlauf der Reise zeigt sich, dass Joanne eine verlässliche Gefährtin ist. Mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die einfachen Dinge des Lebens schenkt sie Émile neue Zuversicht. Für mich ist dieses Buch in vielerlei Hinsicht ein echtes Highlight: Die emotionale Entwicklung zwischen Émile und Joanne ist intensiv und berührend. Die Beschreibungen der französischen Pyrenäen sind lebendig und authentisch. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll – stellenweise etwas ausschweifend, aber dennoch einfühlsam. Beide Hauptfiguren machen eine glaubwürdige Entwicklung durch: aus Fremden werden enge Weggefährten mit Tiefe. Insgesamt ist die Geschichte so emotional, dass sie garantiert niemanden unberührt lässt. Für mich 5/5 ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Tief berührt!💙

Misst man ein Leben anhand der gelebten Jahre oder der Intensität, in der man es gelebt hat? "All das Blaue vom Himmel" gehört für mich definitiv auf die Bestsellerliste! 📚

Tief berührt!💙
5

Puh, das musste ich erstmal kurz sacken lassen. Das Buch hat 750 Seiten und das ist das Einzige was ich bemängeln möchte. Warum hatte es nicht noch mehr Seiten? Nachdem ich im letzten Jahr "Apfeltage" sehr gerne gelesen habe, habe ich mich auf dieses Buch sehr gefreut! "Der Reisende macht eine Reise um sich selbst. Das ist von Konfuzius." Und genau auf diese Reise begeben sich Émile und Joanne. Für Émile wird es die letzte Reise sein, er hat, mit seinen 26 Jahren, eine sehr seltene Form von Alzheimer Demenz. Diese greift den Hirnstamm an, welcher sämtliche Körperfunktionen leitet. Joanne antwortet auf seine Zeitungsannonce und begleitet ihn in seinem Wohnwagen. Aus der anfänglich schweigenden Reise, wird nach und nach, ganz zärtlich und sanft, eine Vertrautheit und ein Vertrauen, was ganz berührend ist. Die Lanschaftsbeschreibungen sind so gelungen, dass ich die Berge, die Seen, die pittoresken Dörfer und das Meer, genau vor mir sehen konnte. Und Joanne und Émile tun einander einfach gut. "Heute Abend ist mir etwas merkwürdiges passiert, etwas, das mir noch nie passiert ist: ich habe mir selbst verziehen." Erst spät im Buch erfährt man, was Joanne dazu veranlasst hat, mit einem wildfremden Mann auf eine Tour ins Ungewisse zu machen. Aber alles fügt sich. Wir erfahren, warum das Blau so eine große Rolle spielt. "Es gibt keine Bewegung in meinem Blau. Mein Blau ist bloß blau. Ein einfaches Blau. Verstehst du?" Dann langsam, ganz langsam, nimmt die Krankheit von Émile immer mehr Raum ein. Er selbst kann es dann schon gar nicht mehr gut einordnen. Er merkt nur, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. "Er kann das ungute Gefühl, das sich in seiner Brust ausbreitet, nicht zuordnen. Ein Gefühl, unvollständig zu sein. Als wäre er ein Puzzle, bei dem zahlreiche Teile fehlen." Über die weiteste Anzahl der Seiten ist es ein bewegender und zärtlich schöner Roman. Aber natürlich kommen auch traurige Zeiten und Seiten. Mich hat immer mal die Frage beschäftigt, wie man die Eltern außen vor lassen kann, auch wenn Émile genau das wollte. Sie sollten ihn stark und schön in Erinnerung behalten. Mein Mutterherz hat dabei schon sehr geschmerzt. Große, sehr große, Leseempfehlung für alle die sich auf ein Buch in der Krankheit und Mutterschaft eine Rolle spielen, einlassen möchten. Mehr kann ich nicht sagen, ohne zu spoilern.

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5

Emile bekommt eine Diagnose, die erschütternd ist. Er ist 26 Jahre alt und viel Zeit bleibt ihm nicht mehr um richtig zu leben. Seine Eltern würden ihn lieber im Krankenhaus sehen. Da könnte er an einer Studie teilnehmen aber das möchte er nicht. Kurzentschlossen gibt er eine Anzeige auf, in der er einen Reisebegleiter für einen allerletzten Trip sucht. Joanne meldet sich und los geht’s. Auf eine Reise ins Ungewisse, ein Kennenlernen des Anderen und sich selbst. Eine Suche nach der Schönheit des Lebens mit all den wunderbaren Dingen, die so oft übersehen werden. Aber auch die Suche nach mentaler Heilung und den wirklich wichtigen Dingen. Dieser Roman klingt im ersten Moment einfach nur unfassbar traurig aber ganz so ist es nicht. Schon allein wie die beiden Reisenden sich langsam annähern und anfreunden ist einfach wunderschön. Joanne ist anfangs noch so zurückhaltend, spricht kaum. Im Laufe der Reise taut sie immer weiter auf. Sie bereisen viele tolle Orte, lernen wunderbare Menschen kennen, doch die Krankheit von Emile lässt sich nicht aufhalten. Beide lernen den Moment zu genießen, im hier und jetzt glücklich zu sein. Joanne hat schon viel durchmachen müssen. Das lesen wir in vielen Rückblicken. Schon allein das hat es in sich. Wir lesen hier eine zutiefst berührende Erzählung über Abschied, Selbstbestimmung und Heilung in der Natur. Erleben eindrucksvoll wie die wundervolle Landschaft den beiden verlorenen Seelen Kraft gibt und sie innerlich verändert und reifen lässt. Poetisch, melancholisch, tief traurig und einfach nur wunderschön ist dieser Roman, der mich echt zerstört hat. Eine ganz besondere Empfehlung für diesen traurig-schönen Roman.

5

Was für ein emotionales Buch......sehr schön und einfühlsam geschrieben.....tolle Umgebungsbeschreibungen, super ausgearbeitete Charaktere.....nicht von den fast 750 Seiten abschrecken lassen, die fliegen nur so dahin

Was für ein emotionales Buch......sehr schön und einfühlsam  geschrieben.....tolle Umgebungsbeschreibungen, super ausgearbeitete Charaktere.....nicht von den fast 750 Seiten abschrecken lassen, die fliegen nur so dahin
5

Dieses Buch ist einfach wunderschön!!

Es ist eins dieser Bücher in die man nur mal rein lesen möchte und 50 Seiten später aufblickt und nicht einmal merkt das Zeit vergangen ist. Man kann völlig in dieser Geschichte abtauchen! Einfach nur schön! Unbedingt lesen!!!!!

Dieses Buch ist einfach wunderschön!!
5

Fantastisch!!! 2. Highlight in 2026 Absolute Leseempfehlung

Dieses Buch hallt so nach, hat mich so sehr berührt. Eine eigentlich so traurige Geschichte, die einen aber am Ende mit leichtem Herzen und Hoffnung zurück läßt. Im besten Fall, ist man nun in der Lage das Leben mit all seinen Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Emile einer der Hauptprotagonisten leidet mit 26 Jahren an einer frühen Alzheimer-Demenz und hat noch etwa 2 Jahre zu leben. Er entschließt sich dazu auf eine Reise zu gehen. Diese Reise tritt er nicht alleine an und das seine Begleitung Joanne ein Geheimnis hütet merkt man gleich als sie sich kennen lernen. Auf dieser Reise erlebt man die wunderschönen kleinen pittoresken Dörfer in den Pyrenäen. Wer jemals durch Frankreich gefahren ist wird sich sofort dorthin versetzen können. Die Landschaftsbeschreibungen sind herrlich. Auf dieser Reise lernen sich Emile und Joanne natürlich besser kennen und wir erfahren auch was es mit Joannes Geheimnis auf sich hat. Die Geschichte hat ein langsames Tempo aber ist vollgepackt mit Emotionen aber auch sehr viel Poesie. Es gibt einige romantische Szenen , auch witzige Ereignisse aber auch tief traurige Momente. Ganz besonders hat mir der Vater von Joanne gefallen, besser kann man ein Kind nicht auf das Leben vorbereiten und ich wünschte wir hätten alle so einen „Lehrmeister“ in unserem Leben. Dieses Buch wird nicht nur für immer einen Platz in meinem Bücherschrank haben sondern auch im Herzen bleiben.

5

Trotz der schweren, traurigen Thematik möchte man im Buch verweilen. Unglaublich toller Roman, bildgewaltig und sehr emotional geschrieben.

4

Was für eine wundervolle Geschichte, voller Poesie und Feingefühl. Eine Geschichte über das Mensch sein, die Liebe und das Leben. Ganz zart und leise schleichen sich immer wieder Momente in die Geschichte, die zum innehalten und Nachdenken anregen. Joanne ist eine ganz besondere, starke und empfindsame Frau, die mich sehr beeindruckt hat. Eine Geschichte, die auch künftig ganz sicher immer wieder in meinen Gedanken auftauchen wird. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Geschichte doch einige Längen hat. Die ein oder andere Station dieser Reise hätte ich nicht gebraucht. Für mich etwas zu ausschweifend und 200 Seiten weniger hätten diese Geschichte für mich perfekt gemacht.

5

Ein Roadtrip mitten ins Herz

🌄🚐💙📖🌻🛤️🥹✨ Also wow… dieses Buch hat mich komplett eingesogen. Émile ist gerade mal 26, bekommt aber die Diagnose Alzheimer. Anstatt in einer Klinik zu verschwinden, packt er die Gelegenheit beim Schopf und fährt mit einem alten Camper in den Süden Frankreichs, Richtung Pyrenäen. Begleitet wird er von Joanne, die auf den ersten Blick eher verschlossen wirkt, aber dann so eine unglaublich feine Tiefe bekommt. Die Stimmung? Mischung aus Sommerwind im Haar, Berge in Sichtweite und diesem bittersüßen Gefühl, wenn man weiß, dass die Zeit begrenzt ist. Melissa Da Costa hat’s echt drauf: ihre Sprache ist gleichzeitig leichtfüßig und poetisch, so dass selbst ganz schwere Themen sich anfühlen wie eine warme Hand, die dich durch die Seiten zieht. Ich hab beim Lesen oft gedacht: „Genau so muss sich Freiheit anfühlen.“ Und zwischendrin dann wieder Gänsehaut, weil die Krankheit natürlich ständig mitreist. Joanne und Émile wachsen einem dabei richtig ans Herz. Die beiden sind wie zwei verletzte Seelen, die auf dieser Reise ein Stück Heilung finden. Das Setting: Südfrankreich bis in die Pyrenäen, ist einfach traumhaft. Ich hatte ständig Bilder von Sonne, Landschaft und diesem blauen Himmel im Kopf. Ein Buch, das einem gleichzeitig das Herz bricht und Hoffnung schenkt. Absolute Empfehlung.

Ein Roadtrip mitten ins Herz
5

Unendlich dankbar bin ich dafür, dass ich die letzte Reise von Emile mit Joanne verfolgen durfte. Diese Geschichte hat mich gebrochen und ich werde es erstmal sacken lassen müssen. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Dieses Buch ist mein Jahreshighlight und wahrscheinlich wird diese Geschichte mich noch einige Zeit begleiten und beschäftigen.

4

"Das Leben ist noch nicht zu Ende. Das hat er nun verstanden. Solange er selbst über seinen Tod bestimmen kann, wird es ihm weiter lustige Streiche spielen. Und er ist noch nicht tot. Im Gegenteil, er hat sich noch nie so lebendig gefühlt." [S. 278] Émile beschließt aufgrund seiner Diagnose, einer frühen Alzheimer-Demenz das Weite zu suchen, um seiner Familie nicht zur Last zu fallen und einer Studie zu entgehen, die ihn den Rest seiner Lebenszeit an ein Krankenhaus binden soll. Die ihm bis dato unbekannte Joanne engagiert er als Reisebegleitung, nachdem er ein Gesuch via Kleinanzeige aufgegeben hat. Beide Protagonisten haben ihr Päckchen zu tragen, wobei lange unklar bleibt, was die verschlossene Joanne verbirgt. Das ungleiche Duo fährt mit einem alten Wohnmobil durch Frankreich und lässt sich vom Leben treiben, erlebt Höhen und Tiefen, Schicksalsschläge, findet zusammen und wächst an Émiles Erkrankung, denn der Verlust seines Erinnerungsvermögen lässt ihn (und sie) die Sicht auf das Leben und ihre gemeinsamen Erlebnisse bewusster wahrnehmen und im Moment Innehalten. ... Nachdem im vergangenen Jahr "Apfeltage" von Melissa Da Costa eines meiner Highlights war, war für mich klar, dass ich auch "All das Blaue vom Himmel" lesen möchte, allerdings haben mich die über 700 Seiten erst einmal abgeschreckt, als ich das Buch dann in Händen hielt. Als Lesende/r ist man jedoch zügig in der Geschichte, jedoch empfand ich die Erzählweise stets gleichbleibend ruhig und monoton ohne jegliche Spannungskurve etc. Anlässlich des Umfangs des Buches war das für mich zeitweise leider etwas anstrengend. Eine deutliche Entwicklung sieht man im Laufe der Story bei Joanne, die sich langsam öffnet und offensichtlich (wieder) Lebensfreude entwickelt. Die Aufgabe, sich um Émile zu kümmern, scheint sie zusehends aus ihrer Lethargie zu holen. Im starken Kontrast liest man aber auch von Émiles geistigem Verfall, was stellenweise wirklich sehr betroffen macht. Besonders gelungen fand ich die malerischen Beschreibungen der französischen Orte und der Landschaft. Man merkt hier, dass die Autorin ihre Heimat schätzt und liebt und hat gleich Lust sich selbst ins Wohnmobil zu setzen und auf die Reise zu gehen. Schön wäre es gewesen, hätte das Buch eine Karte mit der Route beinhaltet. Mein Fazit: wer Lust auf einen Roadtrip hat und Zeit und Muße für einen dicken Schinken, wer Protagonisten schätzt, die eine Entwicklung hinlegen und sich einem heimlich, still und leise ins Herz schleichen, der lese bitte dieses Buch. Taschentücher bereit zu legen wäre übrigens empfehlenswert.

5

Eine emotionale Geschichte… 💫

„Begleitung für letzte Reise gesucht“ Als bei dem 26jährigen Émile eine frühe Form von Demenz festgestellt wird, gibt er eine Anzeige mit genau diesem Titel auf. Bevor er vergisst, wer er ist, möchte Émile eine letzte große Reise mit dem Camper durch Frankreich unternehmen. Eigentlich hat er nicht damit gerechnet, dass sich jemand auf diese Anzeige meldet. Doch als ihm die junge Joanne schreibt, steht schnell fest, dass die zwei sich gemeinsam auf diese einmalige Reise begeben. Anfangs scheinen sie in unterschiedlichen Welten zu leben, unterschiedliche Lebensansichten zu haben, doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr Gemeinsamkeiten stellen sie fest. Und so ist es für beide nicht nur ein schöner und emotionaler Trip durch die wundervolle Landschaft Frankreichs, sondern auch eine wertvolle Reise zu sich selbst. Wenn auch für jeden auf eine andere Weise. Die Geschichte musste ich unbedingt lesen. Auch wenn mir klar war, dass hier beim Lesen Taschentücher gefordert werden (die braucht man definitiv!), hat es die Autorin geschafft, nie ins Kitschige abzudriften. Emotional, herzergreifend? Absolut. Aufwühlend? Auf alle Fälle. Aber wirklich nie kitschig. Zumindest in meinen Augen. Émile begibt sich, ohne seiner Familie etwas davon zu sagen, auf diese Reise. Klingt trotz der Umstände vielleicht egoistisch, doch nach und nach kann man sein Handeln nachvollziehen und verstehen. Für mich hatte die Geschichte viele große Aspekte. Das Thema Krankheiten, wie schnell es einen erwischen kann und wirklich keiner davor geschützt ist. Dem Umgang damit, einmal als Betroffener und andererseits als Angehöriger. Und natürlich dem Tod. Nicht jedem ist ein würdevoller Tod vergönnt. Dann spielen noch Themen wie Familie, Freunde und verpasste Chancen, allgemein die Lebensplanung, eine große Rolle. Sprachlich ist die Geschichte eher einfach gehalten, ich kam schnell durch. Umso mehr Respekt für die Autorin, dass sie es dennoch schafft, ganz unkompliziert so eine doch schwere Geschichte gekonnt und fesselnd zu erzählen. Chapeau! Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Eine emotionale Geschichte… 💫
5

"All das blaue vom Himmel" ist ein Roman von Melissa da Costa, der im Penguinverlag erschienen ist. Wir begleiten Emilé auf seiner letzten Reise, er ist schwer krank. Dabei treffen wir auch auf die junge Joane. Ein absolut ungleiches Paar, das sich auf eine emotionale Reise durch das wunderschöne Frankreich und Spanien begibt. Das ganze in einem Caravan. Alleine schon die Beschreibungen der Umgebung machen dieses Buch zu einem Highlight, selten habe ich mir es nicht nur vorstellen gekonnt, sondern auch gefühlt und gerochen. Ich war live dabei. Und das nicht nur im Setting, sondern auch in sämtlichen Emotionen. Was habe ich an Tränen für dieses Buch verdrückt, ich musste am Ende wirklich sehr weinen. Costa schreibt ihren Roman mit Herzblut und authentisch. Ich habe so sehr mit den ProtagonistInnen gelitten aber auch irgendwie geliebt. Die Dialoge waren von Grund auf ehrlich und wahrhaftig. Die Angst vor dem Tod und zeitgleich die Liebe zum Leben und das wa s da noch kommt waren allgegenwärtig. Ich würde das Buch tatsächlich als eine Hommage an das Leben, die Freundschaft, Hoffnung und Liebe bezeichnen. Eine ganz große Empfehlung!

Post image
5

Eine wundervolle emotionale und herzerwärmende Geschichte. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und das Buch schaffte es mühelos auf meine Liste der Lieblingsbücher. Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung 🤩

3

Roadtrip zum Lebensende

„All das Blaue vom Himmel“ von Melissa da Costa Als der 26-jährige Emile die Diagnose „unheilbare Früh-Demenz“ bekommt, beschließt er, sein Leben in den letzten Monaten nach seinen Wünschen zu gestalten. Seine Familie hat alles daran gesetzt, dass er in eine klinische Studie in einer Klinik aufgenommen wird in der Hoffnung, ihn doch noch retten zu können. Doch Emile möchte reisen und kauft sich einen alten Caravan, gibt ein Zeitungsgesuch nach einer Reisebegleitung auf und bereitet einen Trip in die Pryrenäen vor. Auf seine Anzeige meldet sich Joanne, eine junge Frau, die kaum redet und nur schwarze Kleidung mit einem schwarzen Schlapphut trägt. Auch sie hat einiges zu verarbeiten. Die gemeinsame Reise bringt die beiden näher und die Natur führt sie zu sich selbst. Ein Buch, dessen schönes Cover mich sofort angezogen hat. Ich mochte die traurige Geschichte von Emile und Joanne gern, da sie auch Hoffnung in schweren Zeiten birgt. Was mich jedoch sehr gestört hat, war, dass Emile seine Familie und Freunde ohne jegliche Nachricht einfach zurücklässt und erst nach Wochen beginnt, Briefe zu schicken. Diese lassen aber keinen Rückschluss auf seinen Aufenthaltsort zu. Die Vorstellung, dass das eigene Kind nur noch kurz zu leben hat, ist schon schlimm genug für mich. Doch dass ich dann keinerlei Kontakt mehr zu ihm haben dürfte, das bricht mein Mutterherz. Mir waren es auch einige Begegnungen, Stopps und Gespräche zu viel und es hätten für mich auch 250 Seiten weniger ausgereicht. Wer eine mal etwas andere Geschichte rund um den Umgang mit tödlicher Erkrankung und traumatischen Schicksalsschlägen lesen möchte, der sollte es sich gern einmal anschauen.

3

belle histoire, fin triste, juste trop longue au milieu

5

Ein fantastisches Buch. Leicht zu lesen, mitreißend, mitfühlend und einfach großartig. Fernweh inklusive.

5

Berührend, erstaunlich unkitschig, wichtig.

5

Ein sehr schweres Thema in eine schöne Erzählung verpackt, bei der man manchmal geradezu mitreisen möchte.

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