Apfeltage

Apfeltage

Softcover
4.561

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Description

Eine Mut machende und zutiefst berührende Geschichte – eine Hymne an die Heilkraft der Natur und des Gärtnerns in einer Lebenskrise

Ein Unfall hat Amande den über alles geliebten Mann genommen und ihr Leben aus den Angeln gehoben. Kurzentschlossen zieht sie sich in ein abgelegenes Haus in der Auvergne zurück. Doch während die Tage in ihrem Kummer ineinanderfließen, stößt sie zufällig auf die Gartenkalender der ehemaligen Besitzerin des Grundstücks. Die Notizen von Madame Hugues erzählen von einer Frau, die ihr Leben in die Hand nahm, indem sie säte, pflanzte und erntete. Unter Anleitung der handschriftlichen Notizen von Lucie Hugues macht sich Amande daran, den alten, lange verlassenen Garten wieder zum Leben zu erwecken. Im Laufe der Jahreszeiten schöpft sie aus dem Kontakt mit der Erde Kraft, sich mit dem Leben zu versöhnen und in jedem Tag ein Versprechen für ein bisschen Glück zu erkennen.

In diesem zutiefst bewegenden Roman lädt uns Mélissa da Costa dazu ein, unsere Augen, unsere Sinne und unser Herz weit zu öffnen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
352
Price
12.40 €

Author Description

Mélissa Da Costa, geboren 1990, wurde durch ihren ersten Roman »Tout le Bleu du ciel«, mit dem sie im Selfpublishing durch Mundpropaganda einen Riesenhit landete, bekannt. Ihr zweiter Roman »Apfeltage« erschien im renommierten Verlag Albin Michel und wurde ebenfalls ein großer Erfolg bei Publikum und Presse. Inzwischen hat sich die Autorin mit über einer Million verkauften Büchern zum Shooting Star auf den französischen Bestsellerlisten entwickelt.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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1%
10%
11%
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81%
87%
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100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

21
All
4.5

Amande ist schwanger als ihr Mann ganz plötzlich bei einem Unfall stirbt, woraufhin sie wegen des Schocks auch noch ihr Baby verliert. Es wirft sie komplett aus der Bahn. Sie zieht sich in ein Haus in der Auvergne zurück und schottet sich von allem ab. Bis sie auf die Kalender der Vorbesitzerin des Hauses stößt, in die diese Eintragungen gemacht hat wie zum Beispiel ihre täglichen Aufgaben. Von deren Tochter erfährt Amande, dass ihre Mutter sich die Notizen gemacht hat, um nach dem Tod ihres Mannes weiter machen zu können. Amande nimmt sich ein Beispiel daran und kämpft sich zurück ins Leben. Diese Geschichte ist wahnsinnig traurig und gleichzeitig wunderschön anrührend. Die erst 30-jährige Autorin hat es geschafft, dass der Schmerz die ganze Zeit präsent ist und es für mich als Hörerin dennoch nie zu niederdrückend oder kitschig wurde. Es gab eine Phase, da hab ich mich gefragt, warum ich mir die Geschichte weiter anhören sollte. Und dann kam die Katze ins Spiel. Diese Mensch-Tier-Beziehung war für mich so berührend geschrieben, dass ich dran geblieben bin. Auch der Sprecherin Luise Helm gebührt große Anerkennung. Sie liest mit so viel Wärme und Mitgefühl und wahrt dabei dennoch genügend Neutralität.

4.5

Still und wunderschön

Geburt, Sterben, Neuanfang. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie Schicksalsschläge verändern und einem brutal vor Augen führen: Das Leben ist endlich und es kann in jeder Sekunde vorbei sein. Es ist berührend, wie die Protagonistin Amande ihrem einschneidenden, kaum vorstellbaren Schicksalsschlag begegnet. Sie zeigt, wie wichtig es ist, auf die für einen persönlich angemessene Weise zu trauern und dieser Trauer genügend Raum zu geben. Sie begibt sich mit und in der Natur auf den Weg, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, und entdeckt dort immer wieder Zeichen des Neuanfangs, die ihr Hoffnung geben und motivieren, weiterzuleben. Ein Buch, das zu Herzen geht und nachklingt. 💜

5

Ein Buch welches wirklich zu Herzen geht! Wir begleiten Amande durch ein Jahr der Trauer in einem abgeschiedenen Haus in Frankreich. Es ist sehr berührend "mitzuerleben" wie sie versucht sich zurück ins Leben zu kämpfen und wie die Menschen um sie herum sie darin begleiten. "Du siehst, das, was wir Leben nennen, ist bloß eine Abfolge flüchtiger Ereignisse, ein Brodeln der Unbeständigkeit. Selbst die Sonne, der Berg, die Erde, auf der wir leben, sind in fortwährendem Wandel begriffen."

5

Ein stilles Buch voller Heilung und eine große Empfehlung

Apfeltage ist ein leises, tiefgehendes Buch. Es beginnt sehr emotional, fast schwer – und doch wird mit jeder Seite, mit jeder Entwicklung der Protagonistin ein bisschen mehr dieser Schwere genommen. Man spürt: Hier passiert Heilung. Ganz langsam. Ganz sanft. Viel Handlung? Nein, die gibt es nicht. Aber das braucht es auch nicht. Dieses Buch lebt von Zwischentönen, von inneren Prozessen, von der Kraft der kleinen Dinge: Hereinlassen, feiern, teilen, loslassen. Und genau darin liegt seine Schönheit. Ich hatte kurz überlegt, vier Sterne zu geben – wegen der ruhigen Erzählweise. Aber dann wurde mir klar: Genau diese Ruhe ist es, was das Buch so besonders macht. Melissa Da Costa schafft es, mit wenigen Worten viel zu sagen. Sie nimmt einen mit auf eine Reise, die nicht laut ist, aber umso berührender. Eine Geschichte für alle, die gerade innehalten müssen. Für Menschen mit schweren Herzen, für alle, die loslassen lernen – oder schon einmal mit Depressionen gekämpft haben. Von mir gibt es ganz klare 5 von 5 Sternen. Ein Buch, das nicht laut heilt – aber tief.

5

Tröstlich und hoffnungsvoll

Ein sehr berührendes Buch. Eine Geschichte über Tod und Trauer sowie über Freundschaft und Liebe. Ein Neuanfang, durch die tröstliche Kraft eines Gartens, bringt Amande langsam zurück ins Leben.

5

Highlight und neues Lieblingsbuch.

📌 "Ich hätte mich nicht von diesem ersten Sommertag täuschen lassen sollen, von seinem Sonnenschein, seiner Leichtigkeit und seinem Versprechen auf künftiges Glück. In nicht einmal zwei Stunden wurde meine gesamte Welt zerstört." - S. 55 Wow, nie gesehen, nichts davon gehört und unverhofft so eine Perle von Buch erwischt. Amande hat alles verloren. Ihr Ehemann Ben verunglückt tödlich bei einem Motorradunfall und dann verliert sie auch noch ihr ungeborenes Kind. Wer nicht gefestigt genug ist dies zu lesen, sollte lieber gleich die Finger davon lassen, denn beides wird sehr ausführlich beschrieben. Sie flüchtet sich in die Einsamkeit der Auvergne, wo sie ein leerstehendes Häuschen anmietet, damit sie ihrer Wohnung, die vollgestopft ist mit Erinnerungen an Ben und in der vergebens ein gelbes Kinderzimmer auf ein kleines Mädchen wartet, entfliehen kann. Hinter zugezogenen Fensterläden, betäubt durch Schlaftabletten dämmert sie dahin, bis ihr Antrieb sich ins Leben zurück zu kämpfen nach und nach erwacht. Nicht zuletzt durch die Hartnäckigkeit der anderen Hinterbliebenen, die ebenfalls den Verlust von Ben verschmerzen müssen und sie nicht im Stich lassen, ihrer Vermieterin Julie und den alten Kalendereinträgen deren Mutter Lucie. Ich habe dieses Buch genossen, mitgelitten, Tränen verdrückt und höchst zufrieden beendet. Für mich definitiv ein Highlight und reiht sich jetzt ein in die Liste meiner Lieblingsbücher, weshalb ich es mir fürs Regal noch einmal in Papierform kaufen werde.

Highlight und neues Lieblingsbuch.
5

Einfühlsam geschrieben

Amande zieht aufs Land, um dort alleine zu sein nach dem Unfalltod ihres Mannes. Wie sie dort ihre Trauer bewältigt und Schritt für Schritt in ihr neues Leben geht wird einfühlsam und emotional beschrieben. Das Buch zeigt auf, wie die Natur dem Menschen in vielerlei Hinsicht hilft. Mir hat es total gut gefallen und ich konnte es kaum weg legen.

5

Ein Buch das dich zuerst zerstört und dann dein Herz langsam wieder zusammensetzt

Puh das erste Mal heulte ich in Kapitel 4, das letzte Mal auf der letzten Seite des Buches. Während mich die Tränen in Kapitel 4 zerstörten, waren es auf der letzten Seite heilsame Tränen. Das Buch war ein Geschen zum Geburtstag. Da ich es nicht selbst ausgesucht habe, hatte ich keine Erwartung an das Buch. In diesem Buch geht es um das Wiederzurückfinden ins Leben nach einem schweren Verlust der einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Ich lese immer wieder solche Bücher. Ich fand es besonders schön das in diesem Buch keine neue romantische Liebe hinzugezogen wurde um zu heilen - sondern die Vergänglichkeit und Wiederauferstehung eines Gartens, der Natur. Auch eine neue Freundschaft war ein zentraler Aspekt der Geschichte. Eine Person die die Vergangenheit nicht kannte und sich nicht mit Mitleid aufhielt.

5

Wunderschön, Rührend... Traurig

Eine tolle Geschichte um den Umgang mit Trauer und den Heilkräften der Natur. Über die Wichtigkeit der richtigen Menschen im Leben, Freundschaft und auch die Notwendigkeit sich selbst zu finden und den Umgang mit Veränderungen und des Loslassens. Geschichte ist sehr sehr schön geschrieben. Lediglich der deutsche Titel und das Cover geben die Geschichte wenig wieder. Hier hatte der Verlag etwas kreativer werden können. Sehr lesenswert, absolute Empfehlung.

5

Ein warmherziges Buch über das Loslassen mit der Kraft der Natur

Amande hat einen Verlust erlitten, der so tief geht, dass sie alles, auch sich selbst, in Frage stellt. Sie zieht sich zurück, vergräbt sich in einer dunklen Einsamkeit, die sich, auch für mich, anfühlt wie ein endloser, dunkler Tunnel. Doch dann, ganz allmählich, fast unmerklich, fängt sie wieder an, das Licht zu erblicken. Es ist die Natur, die sie umgibt, und die geheimnisvollen Spuren der Vorbesitzerin ihres neuen Zuhauses, die zu ihren stummen Gefährten werden – zu Lehrern, die sie sanft wieder ins Leben führen. Ein leises, aber intensives Band zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht, getragen von den wenigen Menschen, die sie in ihre Nähe lässt, und es wird zunehmend heller und hoffnungsvoller. Da Costa beschreibt diesen zarten Prozess des Loslassens so einfühlsam und behutsam, dass ich beim Lesen selbst ein Stück davon mitgenommen habe. #apfeltage ist wie ein erster Sonnenstrahl nach einem langen Regen – es wärmt, ohne jemals ins Sentimentale abzudriften, und zeigt uns, wie heilsam die einfachen Dinge des Lebens sein können. Ein Buch, das sehr berührt und lange nachklingt – einfach schön!

Ein warmherziges Buch über das Loslassen mit der Kraft der Natur
5

Eine Perle

Ein Buch über unermessliche Trauer. So gut beschrieben. Nein, da kommt nicht 5 Wochen nach der Katastrophe ein hübscher Nachbar ums Eck und alles wird nach ein bisschen Drama wieder gut. Sehr lesenswert. Nicht rührselig, so dass man viel weinen muss, aber ganz viel Tiefgang…

5

Unglaublich rührend und schön! Mir war vom Klappentext nicht ganz klar, dass es im ganzen Buch über Trauerverarbeitung geht. Dennoch konnte ich es als selbst trauernde gut lesen und habe mich wohl gefühlt :-)

5

Einfach traumhaft

Solch ein schönes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Auch wenn es ziemlich traurig ist - zu Anfang des Buches könnte man echt heulen - so ist aber letztendlich das Entscheidende, dass die Hauptfigur ihre Trauer bewältigt und sie schafft es, durch eine eigentlich ungebetene Person, die später ihre Freundin wird ein ganz neues Leben aufzubauen.

5

Ein tolles Buch. Absolut lesenswert wie sich Amande nach einem schweren Schicksalsschlag erst abkapselt und dann langsam wieder ins Leben zurückfindet. Dabei helfen ihr die Kalendereinträge der Vorbesitzerin, ein vernachlässigten Garten und viele kleine Schritte. Anfangs traurig, aber nie hoffnungslos. Ein sehr berührendes Buch.

5

Was für ein zauberhaftes Buch! Eine so gefühlvoll erzählte Geschichte, welche mich tief im Herz berührt hat. Eines dieser Bücher, welches man nicht zu schnell lesen will, damit die Geschichte nicht zu schnell beendet ist.

5

Ein durch und durch schönes, inspirierendes Buch!

Ich habe dieses Buch letztes Jahr im Sommer gekauft und angefangen zu lesen. Ungefähr nach 2/3 des Buches habe ich es beiseite gelegt, da ich nicht wollte, dass es jemals zuende gelesen ist. Heute habe ich die letzten 100 Seiten gelesen und bin traurig, darüber, dass das Buch vorbei ist, aber die Geschichte von Amande wird noch lange in meinem Herzen bleiben. Eine Geschichte über den Tod und das Leben, über Trauer und Heilung, über Familie und Freunde und noch vieles mehr. Insbesondere die Naturverbundenheit in diesem Buch und der Garten, der den natürlichen Lebenskreislauf visualisiert, haben mich sehr inspiriert. Danke für so ein schönes Buch 🥺

5

🍎 Apfeltage - ein Buch dass mich zu Tränen gerührt hat 🍏 Wow, einfach wow. Was für ein wunderschönes Buch, voller Gefühl und einem einzigartigen Schreibstil der Autorin, welcher direkt ins Herz getroffen hat ☀️ Ich musste mehrmals weinen 😢 Vor Trauer, vor Glück, für die kleinen und großen Momente im Roman die diesen ausgemacht haben, einfach wunderschön. 💚 Die Geschichte rund um Amande und ihre Welt war so ruhig und ohne große Aufregung erzählt, das brauchte es aber auch gar nicht. Von Anfang bis Ende hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen und ich habe dieses Buch beim Lesen einfach so sehr gefühlt 🩷 Die Charaktere waren alle so liebevoll gestaltet, der Schauplatz hat in meinem Kopf Gestalt angenommen, ich habe so sehr mit Amande gelitten und gefeiert als wäre ich mitten dabei gewesen. Einfach toll. 😊 Eine ganz klare Empfehlung für *Apfeltage* von Melissa Da Costa, ich würde es immer wieder lesen und wahrscheinlich wieder genauso mitfühlen wie beim ersten Mal lesen. 💐

3.5

Es wäre 5 Sterne gewesen aber das letzte Drittel des Buches war mir tatsächlich zu esoterisch oder wie auch immer ich das nennen soll. Da fand ich mich persönlich nicht mehr ganz wieder. Aber das ist ja auch Geschmacksache!

4

Leise Geschichte über Verlust, Neubeginn und stille Hoffnung

„Apfeltage“ von Melissa da Costa erzählt die Geschichte von Amande, die nach einem tragischen Unfall alles hinter sich lässt und sich in ein abgelegenes Haus zurückzieht. Fernab von der Welt ist sie gezwungen, sich ihrer Trauer und Einsamkeit zu stellen. Dabei begleitet man sie auf leisen, oft melancholischen Wegen – ohne dass das Buch ins Dramatische oder Übertrieben-Gefühlsbetonte kippt. Die Erzählweise ist ruhig und bedacht, fast wie ein stilles Beobachten. Trotz der wenigen Dialoge kam für mich keine Langeweile auf – im Gegenteil, die Atmosphäre zog mich in ihren Bann. Das Buch handelt von Trauerbewältigung, vom Wert familiärer Bindungen und davon, wie zart Hoffnung entstehen kann, selbst in der dunkelsten Zeit. Manchmal empfand ich Amandes Aktionismus als etwas überzogen oder „verrückt“, aber selbst das passte am Ende in das Gesamtbild ihrer inneren Suche. „Apfeltage“ ist kein Buch, das man mit Tränen in den Augen beendet, sondern eines, das still nachklingt und den Blick auf das Leben und seine Brüche verändert.

Leise Geschichte über Verlust, Neubeginn und stille Hoffnung
5

großartig - ein Buch über die heilende Kraft der Natur

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