Die Briefeschreiberin

Die Briefeschreiberin

Hardback
4.5180

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Description

Vom Geheimtipp zum New York Times-Nr.1-Bestseller: Entdecken auch Sie Ihr neues Lieblingsbuch

Jeden Morgen greift Sybil van Antwerp zu Füller und Papier und schreibt: an ihren Bruder, an ihre beste Freundin, an Autorinnen und Autoren. Sie hält fest, was sie begeistert, bewegt oder verärgert. Und dann gibt es da den einen Brief, an dem sie seit Jahren arbeitet, ohne ihn jemals abzusenden ...

Mit ihren dreiundsiebzig Jahren nutzt Sybil ihre Klugheit und ihren geistreichen Humor, um die Welt in Wort zu fassen. Doch jenseits ihrer umfassenden Korrespondenz hält sie die Menschen, die sie liebt, seit drei Jahrzehnten auf Abstand. Bis eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit sie zwingt, sich dem schmerzhaftesten Kapitel ihres Lebens zu stellen.

Nun muss Sybil jenen Brief abschicken, an dem sie all die Jahre geschrieben hat. Und sie muss den Mut finden, sich selbst zu vergeben.

Ein Leben in Briefen, zutiefst berührend und unvergesslich – Sybil von Antwerp wird sich auf unvergleichliche Weise in Ihr Herz schreiben.

»Feinsinnig erzählt und grandios konstruiert. ›Die Briefeschreiberin‹ ist das fesselnde Porträt einer Frau, die gegen jede äußere Widrigkeit zu Einsicht und Veränderung fähig ist. Ein Grund zu feiern – so wie auch dieser Roman.« Ann Patchett

»›Die Briefeschreiberin‹ wird Sie zum Lachen und zum Weinen bringen, und es wird Sie zum Nachdenken anregen, wie es nur die besten Romane tun. Lesen, lesen, lesen Sie es! Und dann kaufen Sie es für jeden, der Ihnen am Herzen liegt!« Fran Littlewood

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
384
Price
24.70 €

Author Description

Virginia Evans stammt aus dem Nordosten der Vereinigten Staaten. An der James Madison University in Harrisonburg, Virginia, und dem Trinity College in Dublin studierte sie englische Literatur, Philosophie und kreatives Schreiben. Mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern und ihrem Labrador Brigid lebt sie heute in Winston-Salem, North Carolina. Dort arbeitet sie nach ihrem hochgelobten Debüt »Die Briefeschreiberin« zurzeit an ihrem zweiten Roman.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
67%
55%
N/A
N/A
48%
N/A
64%
83%
28%
94%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
69%
79%
81%
84%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (100%)

Posts

44
All
5

Und schon wieder ein Buch, wo ich denke, dass es mein Jahreshighlight 2026 sein wird. Ich habe es an 2 Tagen durchgelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Virginia Evans ist eine großartige Erzählerin. Die Protagonisten sind so überzeugend und echt beschrieben, dass man sie vor Augen hat und mit ihnen fühlt ! Und Gefühle spielen eine große Rolle in diesem wunderbaren Briefroman, Trauer, Wut, innige Freundschaft, Verzeihen , Verlust aber natürlich auch Liebe und Dankbarkeit. Nebenbei bekommt man auch noch ein paar Lesetipps, die ich mir notiert habe. Wenn es möglich wäre, würde ich mehr als 5 Sterne geben für dieses weise Buch . Unbedingt lesen !!!

5

Was für eine einzigartige Geschichte!

Ein Buch voller Briefe. Ein Buch voller Gefühle und Emotionen. Mit jedem Brief erfährt man immer mehr über Sybils Leben. Mit jedem Brief wächst die Protagonistin einem immer mehr ans Herz. Mit jedem Brief zerbricht die Autorin den Lesern das Herz und flickt es aber gleichzeitig wieder zusammen. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten. Ich bin blind in das Buch reingegangen. Ich wusste nicht, was mich erwarten wird aber ich habe es mit jeder Seite einfach immer mehr geliebt! 🥰

Was für eine einzigartige Geschichte!
3

Wunderschön zu lesen ☺️

5

Ein Buch 📖 in Brief Form geschrieben sehr ungewöhnlich aber auch interessant in dieser Form..Auf jeden Fall lesenswert ..😀😎📚

5

Highlight! Sybil schreibt Briefe an ihre Familie, an Freunde, an Autoren (z.B. Ann Patchett, Joan Didion), an ihre Nachbarn, alte Kollegen, ja sogar den Kundendienst. Dadurch lernt man sie und ihr Leben genauer kennen und schließt sie ins Herz. Ich mochte auch sehr , wenn ihr letzter Satz in einem Brief war....."Ich lese gerade..... . Kennst du das?" Wunderschöner Roman, tolle Umsetzung. Definitiv eine Empfehlung.

5

Die Briefeschreiberin ist der Debütroman von Virginia Evans, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich bin erstaunt darüber, wie spannend und interessant ein Roman sein kann, der ausschließlich aus Briefen besteht, und zwar der Korrespondenz der über siebzigjährigen Juristin Sybil van Antwerp im Zeitraum zwischen Juni 2012 und November 2021. Sybil ist geschieden, Mutter von zwei Kindern und Großmutter. Vor ihrer Pensionierung war sie Juristin. Seit ihrer frühen Jugend ist sie begeisterte Briefeschreiberin. Sie korrespondiert mit ihrem Bruder, ihren Kindern, ihrer besten Freundin, dem Sohn eines ehemaligen Kollegen, ja sogar mit ihrem Nachbarn. Neben dem Briefeschreiben liest sie viel und teilt ihre Leseeindrücke den Autoren und Autorinnen in Briefen mit. Sybil hat den Tod ihres Sohnes nie verkraftet, ihre Ehe ist daran zerbrochen, das Verhältnis zu ihrer Tochter ist distanziert. Nach seinem tragischen Unfalltod hat sie eine verhängnisvolle Entscheidung getroffen, die eine junge Familie zerstört hatte. Daran muss sie denken, als sie eines Tages anonyme Drohbriefe bekommt. Sybil wurde als Einjährige adoptiert, sie bekommt von ihren Kindern die Mitgliedschaft in einer Online-Plattform geschenkt, die anhand der eingeschickten DNA die ethnische Herkunft ermittelt. Der Mitarbeiter der Firma hilft ihr bei der Suche nach Familienangehörigen. Sie wird von zwei Männern umgarnt, wobei mir schnell klar war, für welchen der beiden sie sich entscheiden wird. Sybils Schicksal hat mich sehr berührt, sie musste mit dem Tod ihres Kindes weiterleben und bekommt im Herbst ihres Lebens die Diagnose, dass sie erblinden wird. Wie soll sie ohne ihre liebsten Beschäftigungen Briefe schreiben und Lesen weiterleben? Beim Lesen dieses Briefromans musste ich daran denken, wie schade es ist, dass kaum noch Briefe geschrieben werden. Wer druckt schon Chatverläufe oder E-Mails aus und hebt sie für die Nachwelt auf? Das macht man nur mit Briefen. Ich ärgere mich, dass ich nur wenige Briefe aufgehoben habe und denke, dass auch von meinen Briefen kaum welche aufgehoben wurden. Mir hat der Briefroman sehr gut gefallen, ich habe Sybil gerne begleitet, war gespannt auf die Erkenntnisse über ihre Herkunft, wollte wissen, wie ihr 8jähriger Sohn ums Leben gekommen ist und fieberte einer Aussprache zwischen Mutter und Tochter entgegen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Virginia Evans, vergebe fünf Sterne und empfehle das Buch gerne weiter.

5

100% mein Buch

Eine sehr bewegende Geschichte. Ich musste oft weinen. Wunderbar .

5

Sybille schreibt Briefe. Viele Briefe. Und mit jedem Brief, den sie schreibt und den sie erhält, lernen wir sie besser kennen. Mit all ihren Ecken und Kanten, aber auch all ihre liebenswerten Seiten. Und mir zumindest ist sie richtig ans Herz gewachsen. Ein wunderbares Buch. Große Leseempfehlung!

5

Ach, war das schön 🥰

Ein Roman in Briefform, in dem man Sybil Van Antwerp begleiten darf. Es war so ehrlich, authentisch und nahbar. Sybil ist teilweise kratzbürstig und stur, aber zugleich auch voller Reflexion und Widerstand. Durch die Briefe erfährt man von ihrem Leben, welches - obwohl es an sich ein normales Leben mit Höhen und Tiefen ist - nie langweilig ist. Ein Buch, um sich zu erden und in Dankbarkeit innenzuhalten.

5

Schon lange hatte ich mit „Die Briefeschreiberin“ geliebäugelt – nun habe ich es endlich gelesen. Und was soll ich sagen? Was für ein wunderschönes und zugleich tieftrauriges Buch! Sybil ist eine unfassbar starke Protagonistin. Ich habe ihren Humor und ihre direkte, ehrliche Art von der ersten Seite an geliebt. Trotz allem, was sie erlebt hat, bewahrt sie sich eine bemerkenswerte Zuversicht, die mich sehr berührt und beeindruckt hat. Der Roman besteht ausschließlich aus Briefen – ein ungewöhnlicher und zugleich unglaublich passender Erzählstil. Sybil schreibt für ihr Leben gern Briefe und erhält mindestens genauso viele zurück. Durch diesen sehr persönlichen Austausch erfahren wir Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit, die von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Auch ihre Gegenwart ist nicht immer einfach, und selbst der Blick in die Zukunft wirkt nicht besonders rosig. Umso mehr hat mich beeindruckt, mit welcher Stärke, welchem Humor und welcher Hoffnung Sybil ihrem Leben begegnet. Ihre Art, mit Herausforderungen umzugehen, hat mich gefesselt und tief bewegt. Ein besonderes, emotionales Buch, das noch lange nachklingt.

5

LeseHighLight

Sybil van Antwerp ist 73 Jahre alt, Juristin im Ruhestand und liebt nichts mehr als sich morgens an ihren Schreibtisch zu setzen, um mit Füller und Papier Briefe an Menschen zu schreiben, die in ihrem Leben eine (wichtige) Rolle spielen. Ich durfte somit in einen Roman eintauchen, deren ca. 380 Seiten nur aus Briefen besteht. Stück für Stück bin ich dadurch in das Seelenleben der Protagonistin eingetaucht, wodurch sich mir die Geheimnisse eines gesamten Lebens Seite um Seite eröffneten. Klasse Idee - Klasse Umsetzung! Sybil ist eine starke Frau mit einer stacheligen Schale aber innerlich herzerwärmend. Mit den Briefen arbeitet sie ihre Vergangenheit auf, resümiert viel über getroffene Entscheidungen, muss sich Fehler eingestehen und lernen zu verzeihen. Vor allem muss sie nun im hohen Alter sich ihrem größten Schicksalsschlag stellen - der Tag, der damals alles in ihrem Leben veränderte ... Es geht um Verlust(e), Freundschaften, dem Älterwerden aber auch um Liebe und Glücksmomente. Eine Mischung, die wunderbar harmoniert hat und sehr in Balance war. Die Protagonistin ist mir während des Lesens so sehr ans Herz gewachsen, was bei mir auch nicht so oft vorkommt. Der Seitenumfang ist weder zu lang noch zu kurz. Als Leserin bekam ich genug Zeit, die einzelnen Figuren kennenzulernen und konnte ein inneres Bild kreieren. Ich mochte jedes einzelne Wort - jede einzelne Zeile. Übersetzt hat aus dem Englischen Regina Rawlinson. Ich durfte ein LeseHighLight entdecken, an das ich mich noch in Jahren erinnern werde. Leseempfehlung von ganzem Herzen für dieses Debüt.

5

Ein Herzensbuch!!! Man hat in diesen Briefwechseln alles, was das Leben ausmacht. Angefangen von den Banalitäten des Alltags bis hin zu ganz großen Themen und Emotionen. Berührend, einzigartig und eine große Herzensempfehlung meinerseits.

Wow und nochmal wow … das Buch ist toll und schafft in mir wieder eine Beigeisterung für Briefromane.

5

Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern eine Weile mit sich trägt.

Die Briefeschreiberin von Virginia Evans erzählt die Geschichte von Sibyl, einer Frau, die Briefe als ihre wichtigste Form der Kommunikation nutzt. In Briefen an Familie, Freund:innen, Autor:innen und auch an Menschen, die sie eigentlich gar nicht kennt, entsteht nach und nach ein vielschichtiges Bild ihres Lebens. Die Briefform liest sich ruhig und überraschend persönlich – man vergisst zwischendurch fast, dass man einen Roman in den Händen hält. Sibyl ist eine witzige, herzliche und sehr nahbare Protagonistin, deren Geschichte von Beziehungen, Verlust und persönlichem Wandel geprägt ist. Das Buch nimmt einen leise mit, ohne sich aufzudrängen, und am Ende bleibt dieses warme Gefühl zurück, bei dem man kurz innehält, bevor man das Buch zuschlägt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4.5

Ein ganz besonderer Roman, der noch lange bei mir bleiben wird 🫂🫂

5

Ein berührender, kluger Briefroman, der zeigt, wie viel Mut in ehrlichen Worten steckt und dass es nie zu spät ist, sein Herz zu öffnen. Ein echtes Herzensbuch. 💌

Ich wusste diesmal wirklich nicht, wie ich anfangen soll zu erzählen. Vielleicht, weil mich dieses Buch so unerwartet tief berührt hat. „Die Briefeschreiberin“ ist der Debütroman von Virginia Evans und so fesselnd schön erzählt. Was für ein leises, kluges, wunderschönes Herzensbuch. Sybil van Antwerp ist 73, scharfzüngig, klug, manchmal kratzbürstig und sie schreibt. Jeden Tag. Briefe an ihre Familie, Freunde, Nachbarn und Fremde. Manche verschickt sie, manche behält sie für sich. Und mit jedem einzelnen Brief öffnet sie ein Stück ihrer Geschichte. Ich habe gelacht über ihren trockenen Humor, geschluckt bei ihrer Ehrlichkeit und ich war so gerührt, oder besser berührt, zwischen all den Zeilen, in denen so viel Menschlichkeit steckt. Sybil steht vor dem Verlust ihres Augenlichts und ausgerechnet das Schreiben ist ihr Lebenselixier. Diese Angst, dieses Festhalten am Leben, an Worten, an Beziehungen, das ging mir unglaublich nah. Was mich besonders bewegt hat: Wie viel Mut es braucht, sich den eigenen Fehlern zu stellen. Wie viel Kraft darin liegt, Dinge auszusprechen, auch wenn es „nur“ auf Papier ist. Und dass es für ein „P.S.“ eben nie zu spät ist. Dieser Roman ist komplett in Briefform erzählt und trotzdem (oder gerade deswegen) so intensiv, so nah, so echt. Ein echtes Lieblingsbuch, berührend schön. Ein kleines literarisches Juwel über Empathie, Verlust, Schuld, Liebe und die Kraft von Worten.

Ein berührender, kluger Briefroman, der zeigt, wie viel Mut in ehrlichen Worten steckt und dass es nie zu spät ist, sein Herz zu öffnen. Ein echtes Herzensbuch. 💌
5

Bis jetzt mein Highlight 2026! Unbedingt lesen!

4

Ein wirklich schönes Buch

Ich habe es sehr gerne gelesen und mochte den Schreibstil sehr! Ideal für den Urlaub 🌸🌞

4.5

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch, was nur aus Briefen besteht, so unglaublich gut sein kann. Das Ende hat mich sehr berührt und ich werde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

5

Ein besonderer Roman

Inhalt: Sybil liebt es Briefe zu schreiben und das schon ihr ganzes Leben lang. Sie schreibt ihrem Bruder, ihren Kindern, dem Nachbarn oder auch fremden Menschen, z. b. den Autoren ihrer gelesenen Bücher. Jeden Tag schreibt sie Briefe und nimmt uns dabei mit auf ihre Lebensreise. Erzählt von guten und schlechten Zeiten und erfährt dabei auch ein großes Geheimnis über sich selbst.  Meinung: Passend zum Titel ist der komplette Roman in Briefform verfasst. Das hatte ich so bisher noch in keinem Buch, aber es hat mir ausgesprochen gut gefallen! 😍 Mittels der Briefe, die Sybil schreibt und erhält, erfahren wir nach und nach ihre Lebensgeschichte und lernen die Menschen in ihrem Umfeld kennen, genauso wie ihre Vorlieben oder Abneigungen. Dabei gibt es lustige Momente, aber auch Schicksalsschläge, schwierige Beziehungen und glückliche Momente. Es war so fesselnd für mich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Passend dazu, war sogar ein Brief der Autorin beigelegt, den ihr hier im Foto sehen könnt. 😍 Ein wirklich berührender Roman, der dazu anregt selbst mal wieder Briefe zu schreiben und den ich sehr gerne empfehle! ❤️ Fazit: 5/5 Sternen

4.5

Ehrlich-witzig-traurig

Kein klassischer Roman und dennoch Sogwirkung: ich wollte immer den nächsten und nächsten Brief lesen, das Leben der Protagonistin weiter aufgedeckt sehen. Die Briefe wecken alle Emotionen, die Geschichten bewegen und regen zum Nachdenken an. Ich denke, ich werde das Buch nochmal in Originalsprache lesen.

5

Einfach zauberhaft. Berührend. Gut geschrieben. Spannend.

5

„You get the one life. It's awfully unfair, isn‘t it?“ Einzigartiges und ehrliches Buch über Selbstvergebung. Wirklich traurig, dass es vorbei ist. Ganz klare Leseempfehlung für jeden!

Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die bleiben. Dieses hier gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie. Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Über einen Zeitraum von knapp elf Jahren begleiten wir die 72-jährige Sybil ausschließlich durch ihre Briefe und E-Mails. Sie schreibt an Familie, Nachbarn, Bekannte, Autorinnen und Autoren, im Grunde an alle, die ihr Leben kreuzen. Wir lesen nicht nur ihre Nachrichten, sondern auch die Antworten; mehr als ein ganz kurzes Vorwort gibt es nicht. Keine erklärenden Erzählerpassagen, keine Einführungen, keine Einordnung. Gerade das macht den Einstieg zunächst anspruchsvoll. Weder Figuren noch Beziehungen werden vorgestellt, man wird mitten hineingeworfen. Doch genau darin liegt der Reiz dieses besonderen Formats. Wie bei einem Puzzle setzt sich alles Stück für Stück zusammen. Zwar sind die Briefe chronologisch angeordnet, doch zwischen ihnen liegen teils Wochen oder Monate. Man muss aufmerksam lesen, Lücken aushalten, Verbindungen selbst herstellen; das fordert und belohnt zugleich mit der Handlung. Die Lektüre fühlt sich beinahe voyeuristisch an. Diese Korrespondenz ist so echt und direkt, dass man manchmal vergisst, dass es Fiktion ist. Man liest intime Gedanken, Streitigkeiten, Versöhnungsversuche und Rechtfertigungen; Schritt für Schritt wird man tiefer hineingezogen. Im Zentrum steht Sybil, eine zutiefst faszinierende Figur. Man lernt sie wirklich kennen, nicht als idealisierte Heldin, sondern als widersprüchlichen, fehlerhaften Menschen. Sie erkennt ihre eigenen Schwächen durchaus, doch sie scheut die radikale Ehrlichkeit sich selbst gegenüber; aus Angst und aus Selbstschutz. Erst im letzten Drittel geschieht eine spürbare Bewegung, eine ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst, die ebenso schmerzhaft und hoffnungsvoll ist. Berührend sind auch die eingestreuten Briefe aus ihrer Kindheit und Vergangenheit. Sie eröffnen zusätzliche Perspektiven und liefern Hintergrund. Das Buch verzichtet, wie bereits geschrieben, konsequent auf Glorifizierung. Sybil trifft auch im hohen Alter falsche Entscheidungen und trägt die Konsequenzen. Gerade das macht sie glaubwürdig. Das zentrale Thema ist letztlich Vergebung; vor allem die Selbstvergebung. Darin liegt die leise Schönheit dieses Romans. Das Ende ist nicht überraschend, vielleicht sogar erwartbar, aber dennoch - ohne zu spoilern - auf stille Weise schön und traurig zugleich. Mit jeder Seite im letzten Drittel wuchs die Gewissheit, dass ich mich bald von Sybil verabschieden muss. Jeder Brief war von diesem Gedanken begleitet. Als es vorbei war, blieb das Gefühl, eine reale Person zu verlieren. Sybil und auch die anderen Figuren sind mir nah gekommen wie Freunde oder Bekannte. Ich habe mitgefühlt und gezweifelt; ich möchte weiterlesen, mehr wissen, noch einen Brief erhalten. Ein großartiges Werk, das man unbedingt lesen sollte. Tiefgründig, ehrlich und außergewöhnlich erzählt. Es ist wirklich ganz, ganz besonders.

„You get the one life. It's awfully unfair, isn‘t it?“
Einzigartiges und ehrliches Buch über Selbstvergebung. Wirklich traurig, dass es vorbei ist. Ganz klare Leseempfehlung für jeden!
5

Berührendes Highlight

Ich gebe zu, ich war skeptisch: einen Roman, der ausschließlich aus Korrespondenz besteht, konnte ich mir schwer vorstellen. Aber die pure Begeisterung von @regina u d @büchereck hat mich einfach so neugierig gemacht. Kann man mit Briefen und E-Mails eine Geschichte erzählen? Virginia Evans kann! Und das Ergebnis ist ein wunderschöner Roman, der mich tief berührt hat. Sybil van Antwerp ist 73 und hat ihr Leben lang am liebsten über Füller und Papier kommuniziert. Seien es langjährige Briefwechsel oder kurze Nachrichten - schreibend konnte sie sich einfach am besten mitteilen. Sie schreibt nicht nur an ihre Familie, sondern auch an Freunde oder völlig Fremde (Autoren, Filmemacher, Universitätsdekanin). Zeile für Zeile erfahre ich so aus Sybils Leben. Fast 10 Jahre Briefwechsel. Manchmal schrullig schroff, dann wieder tief verletzlich. Denn Sybil trägt seit vielen Jahren ein Last. Ein schwerer Verlust, das Scheitern ihrer Ehe, eine frostige Bindung zu ihren Kindern, das Gefühl fehlender familiärer Wurzeln, weil sie als Adoptivkind ihre leiblichen Eltern nie kennengelernt hat. Und dann gibt es Menschen in ihrem Umfeld, die auf Sybils späte Tage nochmal ordentlich Bewegung ins Leben bringen. Ach Sybil, das war schön.🤍

3

Ein Leben in Briefen

Mit DIE BRIEFESCHREIBERIN von Virginia Evans habe ich mal wieder ein Buch gelesen, dass ein bisschen außerhalb meiner persönlichen Komfortzone liegt. Aber ich lasse mich der Abwechslung halber ja immer gerne auf Neues ein. Und gerade die Brief-Thematik hat mich in diesem Fall sehr angesprochen. . Darum geht’s: Sybil van Antwerp ist 73 Jahre alt und leidenschaftliche Briefeschreiberin. Die Juristin im Ruhestand schreibt Briefe an Freunde, Verwandte, Schriftsteller, Service-Mitarbeiter und und und – eben an jeden, dem sie irgendetwas mitzuteilen hat. Dabei geht es um die großen wie auch um die kleinen Dinge im Leben. Sybil darüber, was sie bewegt, stört, was sie begeistert und betrauert… . Ja, der Roman ist schön. Ja, die Geschichte ist berührend. Da kann ich nichts anderes behaupten. Das Buch hat seine Momente. Es hat mich aber nicht in Gänze so mitgenommen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich bin hochmotiviert in die Story eingestiegen und habe anfänglich auch einiges daraus mitgenommen. Die vielen Adressaten und die damit verbundenen ganz unterschiedlichen Themen – das ist schon sehr interessant. Im Verlauf habe ich genau das dann aber als anstrengend empfunden. Die bloße Aneinanderreihung der Briefe wurde für mich schwierig. Sie sind mal kürzer, mal länger und ich bin teilweise so darüber geflogen, dass ich die Orientierung verloren habe. An wen schreibt Sybil jetzt gerade wieder? Was war genau mit dieser Person nochmal das Thema? Richtig schwierig wurde es, als zwischendurch auch noch Rücksprünge im Zeitverlauf dazu kamen. Weil ich hier immer wieder innehalten musste, um das Geschriebene ein- und zuzuordnen ist mir beim Lesen der Fluss und irgendwie dann auch der übergeordnete Zusammenhang abhandengekommen. Erst als ich am Ende angelangt war, habe ich gesehen, dass es dort ein Personenverzeichnis gibt. Das hätte ich vorher wissen sollen, denn es hätte mir echt geholfen. Mein Wunsch wäre es, so etwas vorne einzufügen. Oder wenn es unbedingt am Ende sein muss, wäre ein anfänglicher Vermerk auf die Existenz nicht schlecht. Ich für meinen Teil blättere ein Buch nämlich vor dem Lesen nicht bis zum Ende durch und weiß dann eben einfach nicht, dass es da noch ein nützliches Tool gibt, dass mir im Nachhinein leider nichts mehr nützt. . Insgesamt kann ich sagen, dass die Geschichte schön gedacht ist. Es gibt aber eindeutig Aspekte, die mich mehr interessieren, während mir andere bloß wie Füllmaterial vorgekommen sind. Da hätte etwas mehr Fokus gutgetan – vor allem auch, um Nähe zur Hauptfigur und anderen zentralen Charakteren aufzubauen. Für meinen Geschmack ist die Geschichte viel zu sehr hin- und hergesprungen. Dadurch bin ich immer wieder aus Gedanken- und Gefühlssträngen herausgerissen worden. Da hat mir einfach der Fokus und eine gewisse Stringenz gefehlt. So hat sich für mich alles irgendwie im Nirwana verloren. . Fazit: Schöner Schreibstil. Gute Idee. Viel Potenzial. Ich hatte aber mit der Form und Umsetzung doch so meine Probleme. Vielleicht fehlt mir einfach die Leseerfahrung mit Briefromanen, so dass ich damit nicht angemessen umgehen konnte.

Ein Leben in Briefen
5

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Roman #buchcontact #goldmann #teambloggerportal #VirginiaEvans #DieBriefeschreiberin #Briefroman #jahreshighlight #PrädikatLieblingsbuch ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Es wurde mir von Buchcontact vorgeschlagen, und bei einem Briefroman musste ich sofort an eines meiner Lieblingsbücher, Gut gegen Nordwind, denken. Genau das hat letztlich den Ausschlag gegeben, dieses Buch zu lesen. Ich hoffte auf kluge, berührende Briefe, eine besondere Nähe zu den Figuren und genau das habe ich auch bekommen. 🔎 Worum geht’s? In "Die Briefeschreiberin" zeichnet Virginia Evans das Porträt einer 73-Jährigen, die ihr Leben in Briefen festhält. Mal witzig, mal nachdenklich, oft schonungslos ehrlich. Als ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, entdeckt Sybil van Antwerp, dass es nie zu spät ist, sich den eigenen Geheimnissen zu stellen. 🧠 Meine Meinung: Sybil van Antwerp ist für mich mehr als eine Romanfigur. Ich habe sie nicht einfach nur „gemocht“, ich habe sie geliebt, tief in mein Herz geschlossen und mit ihr mitgefühlt, als wäre sie eine Freundin. Ihre Geschichte hat mich so stark berührt, dass sie mich weit über das Lesen hinaus begleitet hat, beim Aufstehen, beim Kochen, beim Schlafengehen. Sie war bei mir, immer. Ja, Sybil ist scharfzüngig, manchmal kühl und distanziert und die handelt auch nicht immer nachvollziehbar. Aber genau das macht sie so echt, so menschlich. Hinter der Härte steckt Wärme, Verletzlichkeit und eine Frau, die das Leben mit all seinen Brüchen gezeichnet hat. Solche Protagonistinnen vergisst man nicht. Besonders spannend war für mich, wie die Briefe aufgebaut sind. Man liest einen Brief, fiebert der Antwort entgegen, aber man bekommt sie nicht sofort. Stattdessen folgen erst ganz andere Briefe, die wieder eigene Wendungen mit sich bringen. Das hat sich oft wie kleine Cliffhanger angefühlt. Dazu kam die permanente Frage: Warum hat Sybil kein gutes Verhältnis zu ihrer Tochter? Wer schickt die annoymen Briefe? Und noch interessanter: An wen richtet sie die sehr persönlichen Briefe, die sie nie abgeschickt hat? Diese Geheimnisse gaben der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und sorgten für diese ernorme Sogwirkung. Wer Bücher liebt wie Gut gegen Nordwind, bei denen man durch Briefe eine ganze Welt entdeckt, oder starke Frauenfiguren wie Elisabeth Zott aus Eine Frage der Chemie, der wird auch Sybil lieben. Was dieses Buch außerdem so besonders macht, es vereint eine Vielzahl an Themen, die mitten ins Leben greifen. Adoption, DNA-Test, Verlust, Trauer, Tod, Krankheit, Freundschaft, Diversität und vieles mehr. Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern fast ein ganzes Leben zwischen den Seiten. Kritisch anmerken muss ich, dass es mir zum Schluss alles ein wenig schnell ging, was ich wirklich schade finde, da wäre noch so viel Potenzial für große Gefühle gewesen. Aber selbst mit diesem kleinen Schönheitsfehler bleibt es für mich ein unvergessliches Leseerlebnis. Und da es sich hier um ein Debüt handelt, ist eines für mich klar, diese Autorin habe ich abgespeichert! Virginia Evens hat mich mit Sybil so tief berührt, dass ich alles lesen werde, was sie künftig noch schreibt. Das Personen-Glossar am Ende? Ganz ehrlich, nice to have, aber praktisch nutzlos. Zum Glück wusste ich früh, dass es existiert, sonst hätte ich es glatt übersehen, denn gerade zu Anfang kommen doch sehr viele Personen ins Spiel, wo ich ein bisschen brauchte, um sie zu verinnerlichen. ✅️ Fazit: Die Briefeschreiberin ist ein Herzensbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat, mit einer Protagonistin, die für mich eine literarische Freundin geworden ist und deren Geschichte ich nie vergessen werde. Es hat meine höchste Auszeichnung verdient: 🌟 Prädikat Lieblingsbuch 🌟 Ganz klar ein Jahreshighlight

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5

Ein leiser Roman mit lautem Nachklang.

Heute erscheint „Die Briefeschreiberin“ von Virginia Evans, übersetzt von Regina Rawlinson und ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle für diesen Briefroman beschreiben kann. Ich liebe ihn, soviel vorweg… Wir verfolgen im Buch einige Jahre im Leben von Sybil van Antwerp, einer pensionierten Juristin und Mutter von 3 Kindern. Von ihrem Mann Daan ist sie seit vielen Jahren geschieden, sie lebt allein und korrespondiert mit den unterschiedlichsten Menschen. Sie schreibt verschiedenen Familienmitgliedern, korrespondiert mit Autor*innen, Freunden und einem ganz besonderen jungen Mann, dessen Leben sich noch enger mit ihrem verweben wird. Doch eines Tages erreicht sie ein Brief, der sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit als Juristin auseinanderzusetzen. Dieser Roman in Briefen hat sich tief in mein Herz gestohlen und bleibt dort bestimmt eine ganze Weile. Ich mag den sehr eigenwilligen Charakter Sybil‘s und die Art, wie sie ihren Gedanken und Gefühlen in ihren Briefen Ausdruck verleiht. Beim Schreiben und Lesen der Briefe, habe ich ihr eine Weile über die Schulter geschaut und mir gewünscht, selbst mit ihr in Briefkontakt zu stehen. Was hätten wir uns wohl zu schreiben gehabt? Und wenn man nach der letzten Seite nicht selbst Lust bekommt, mal wieder einen Brief mit der Hand zu schreiben, dann weiß ich auch nicht… Ich fand die Themen im Buch allesamt hochspannend, wenngleich keines detailliert auserzählt wurde. Aber gerade das macht diesen Roman für mich aus. Auch wenn ich Sybil’s Gefühle meist sehr gut nachvollziehen konnte, was ich an einer Stelle sogar richtig sauer auf sie und hätte ihr das gern gesagt, oder eben geschrieben. Aber ich verliere mich im Detail. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich diesen leisen Roman sehr in mein Herz geschlossen habe und ihn allerwärmstens empfehlen möchte!

5

Sybils Briefe haben mein Herz tief berührt und ich werde „Die Briefschreiberin“ noch lange in Erinnerung behalten.

4

Vielen Dank an den @goldmannverlag und @netgalleyde für die Zurverfügungstellung des ebooks Inhalt Adoptivtochter und Starjuristin, Gartenliebhaberin und Ehefrau, Mutter und mütterliche Freundin – die 73jährige Sybil van Antwerp hatte schon viele Rollen inne in ihrem bewegten Leben. Eines hat sie dabei stets begleitet: ihre Leidenschaft fürs Briefeschreiben. Jeden Tag greift sie zu Füller und Papier und schreibt darüber, was sie bewegt und stört, was sie begeistert und betrauert. Voller geistreichem Humor und mitunter etwas ruppiger Herzlichkeit berichtet sie von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten, von Liebe und Triumph. Doch jenseits dieser Seiten hat Sybil die Menschen, die ihr etwas bedeuten, stets auf Abstand gehalten. Bis ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen – und sich dem einen großen Geheimnis zu stellen, das ihr Leben geprägt hat. Denn für ein Postscriptum ist es nie zu spät. Ein ebenso bewegender wie tiefgründiger Briefroman mit einer etwas kratzbürstigen Heldin und großen Themen – für alle Fans von Elizabeth Strouts unnachahmlicher Protagonistin Olive Kitteridge. Meinung Der Roman ist in Briefform geschrieben. Man kommt wunderbar ins Buch. Die Korrespondenz ist vielseitig. Mal tiefgründiger mal weniger. Die Protagonistin teilt zum Beispiel mit was sie liesst und wie sie diesen findet. Auch mit Autoren herrscht ein Austausch, viele der Bücher hab ich selbst bereits gelesen. Kurzweilig geschrieben Große Lese Empfehlung

5

Sybil van Antwerp, eine Frau in ihren 70igern, ehemalige Juristin, Mutter, in Scheidung lebend, schreibt für ihr Leben gerne Briefe. Sie korrespondiert mit ihren Kindern, Freund*innen, ehemaligen Kollegen, Schriftsteller*innen und sogar mit jemandem, der ihr droht und Angst macht. Sie schafft es durch ihre Briefe Freundschaften entstehen zu lassen und über Jahrzehnte zu pflegen. Dabei hält sie mit ihren Gedanken nicht hinter dem Berg. Sie schreibt geradeheraus, was ihr in den Sinn kommt und stößt ihrem Gegenüber so auch gerne mal vor den Kopf. Sie erzählt von ihrem bewegten Leben, vom Älterwerden, von der Liebe, von Verlust und sie erkennt aus der Rückschau Fehler, die sie in der Vergangenheit gemacht hat und mit deren Konsequenzen sie bis heute leben muss. Wir begleiten sie durch die Jahre und Jahrzehnte und man könnte meinen, dass das alles doch eher eine trockene Angelegenheit ist, einer verschrobenen alten Frau dabei zuzuhören, wie sie von ihrem Leben erzählt. Aber weit gefehlt: dieses Buch entfaltet einen Sog! Ich musste mich zu Beginn erst etwas einfinden, in all die Namen und Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Personen, die da adressiert werden, doch mit jedem Brief habe ich Sybil mehr in mein Herz geschlossen und wollte gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Virginia Evans hat es irgendwie geschafft, einen roten Faden zwischen den verschiedenen Korrespondenzen zu spannen und nach und nach ein Bild von Sybil zu konstruieren, das einem das Gefühl gibt, diese ältliche Frau mit ganz viel Witz und Charisma zu kennen und zu mögen. Für mich wirklich eine Meisterleistung. Ich weiß nicht, wie sie da beim Schreiben den Überblick behalten konnte. Sybils Geschichte, besonders der Teil davon, in dem sie einen schlimmen Verlust erlebt, hat mich ganz tief in meinem Herz berührt (übrigens genau wie die von ihrem Nachbarn Theodore). Solche Schicksale zu konstruieren, ist wahrscheinlich nur möglich, wenn man selbst Verlust durchlebt hat (die Autorin hat das, wie sie uns im Nachwort verrät).

4

In einem kleinen Buchladen entdeckt....

Die Briefschreiberin war mal ein ganz anderes Buch wie die Bücher die ich sonst lese. Von Brief zu Brief geführt .... Danke für diese offene Erfahrung

5

Erstaunt und berührt.

Dieses Buch habe ich mir primär wegen des Covers und des Titels gekauft, da ich selber gerne Briefe schreibe und lese. War es zu Beginn ungewohnt ein Buch „nur“ in Form von geschriebenen Briefen und Mails zu lesen, tauchte ich jedoch dabei schnell in die Geschichte von Sybil van Antwerp ein. Ihr Leben und das Verstehen ihres Wesens ergänzte sich pro Brief wie ein Puzzleteil zu einem wunderbaren Ganzem. Es hat mich sehr berührt - mir fehlen nun Sybills Briefe. Bin schon gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin. Danke

4

Dass der Roman in Briefform geschrieben ist, verleiht ihm Intimität und viel Nähe zur Protagonistin, aber manchmal bleibt gerade dadurch auch etwas Dramaturgie außen vor. Nicht alle Nebenfiguren bekommen gleich viel Tiefgang, was vermutlich gewollt ist, aber auch ein bisschen schade. Es ist ein bewegender Roman über Versöhnung, Abschied und darüber, wie unglaublich wichtig Worte sein können. Mich hat das Buch wirklich sehr berührt.

4

Ein Buch zum Hineinsinken

Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut! Die ungewöhnliche Form, die Geschichte anhand von Briefen und Mails zu erzählen, fand ich dabei besonders reizvoll. Sie hat mir das Gefühl gegeben, ganz nah an den Gedanken und Emotionen der beteiligten Figuren zu sein. So schön! Ich fand die unterschiedlichen Erzählstränge alle für sich super interessant und bin der Entwicklung über die Jahre mit großer Freude gefolgt. Es waren so viele Details enthalten, Konflikte und Herausforderungen, die mitten aus dem Leben gegriffen waren und damit ein enormes Identifikationspotenzial darstellten. Und dabei hat es sich aber nicht schwer oder anstrengend gelesen, sondern war durchweg mit einem leichten Hauch Optimismus und Leichtigkeit gespickt. Und das, obwohl die Geschichte von vielen schwierigen Situationen erzählt hat. Für mich ist dieses Buch eines meiner Highlights in diesem Jahr.

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Briefe, Biss und britischer Humor

Wer hätte gedacht, dass das Lesen von Briefen einer 73-jährigen Frau so fesselnd sein kann? Sybil van Antwerp, diese leicht ruppige, aber unfassbar charmante Dame, hat mich beim Lesen durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt – von herzhaftem Lachen bis zu leisen Momenten, in denen man kurz die Luft anhält. Diese Frau schreibt, wie andere atmen: ehrlich, spitz, manchmal grantig, aber immer voller Leben. Und irgendwie erkennt man sich in ihren Gedanken öfter wieder, als einem lieb ist. Virginia Evans hat hier einen Briefroman hingelegt, der nach Papier, Tinte und Leben riecht. Zwischen Witz und Wehmut erzählt sie von einer Frau, die alles hatte – und trotzdem auf der Suche blieb. Ich mochte besonders, wie ungeschönt Sybil ist: kein weichgespültes Altersidyll, sondern eine Frau mit Geschichte, Ecken, Macken und Herz. Ein bisschen wie die Lieblingsoma, die einem beim Kaffeeklatsch unbequeme Wahrheiten um die Ohren haut – und genau deswegen unvergesslich bleibt. Einziger kleiner Wermutstropfen: Zwischendurch verliert der Roman etwas Tempo. Manche Briefe hätten ruhig einen Tick weniger Philosophie und einen Tick mehr Handlung vertragen. Aber dann haut Evans wieder so eine Beobachtung über das Menschsein raus, dass man das Buch grinsend zuklappt und denkt: „Mist, das war echt gut.“ Unterm Strich: Ein leises, kluges und überraschend witziges Buch über das Leben, das Altern und die Kunst, ehrlich zu sich selbst zu sein – und zu denen, die man liebt. Für alle, die Briefe noch mögen, bei denen die Tinte ein bisschen verschmiert und das Herz mitschwingt.

Briefe, Biss und britischer Humor
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Eine spannende Lesereise mit Syb, die lange nachhallt.

5

Eine unerwartete, aber wunderbare Überraschung. Ich habe eine Empfehlung für dieses Buch gelesen und es spontan in die Hand genommen....und mich bei mir Lesen ein bisschen verliebt. Es hat mir unglaublich gut gefallen, ich habe es mit jedem Brief mehr gemocht. Es geht um eine ältere Dame Sybille, die ihr ganzes Leben Briefe geschrieben und bekommen hat. Sie schreibt Familie, Freunden, alten Kollegen oder auch Buchautoren. Jedem der ihr einfällt. So bekommt der Leser Einblick in ihr Leben und ihre Gefühle. Die gewählte Sprache und die Unterschiedlichen Themen machen das Buch interessant und geben einen tollen Eindruck in das Leben der Protagonistin. Einiges wird direkt zu Papier gebracht, anderes steht nur zwischen den Zeilen. Fazit: Das Buch ist wunderbar und ich fand es toll. Der Leser muss bereit sein sich auf die Form der Erzählung einzulassen ( nur Briefe), aber wer es kann hat die Freude eine tolle Geschichte lesen zu können :). Es hat mich berührt und glücklich gemacht.

5

„Die Briefeschreiberin“ von Virginia Evans erzählt die Lebensgeschichte der 73-jährigen Sybil van Antwerp, die ihr Leben in Briefen und E-Mails reflektiert. Mit Witz, Schärfe und Ehrlichkeit berichtet sie von Erfolgen, Verlusten und Beziehungen. Als ein anonymer Brief auftaucht, muss sie sich jedoch einem lange verdrängten Geheimnis stellen – und begreift, dass es nie zu spät ist für einen Neuanfang. Das Besondere an dem Buch ist, dass die Geschichte fast ausschließlich in Briefen und E-Mails erzählt wird. Trotz dieser ungewöhnlichen Form ergibt alles Sinn, und man kommt den unterschiedlichen Adressaten erstaunlich schnell nahe. Gelegentlich war es für mich etwas schwierig, die an die Hauptfigur gerichteten Briefe sofort richtig einzuordnen, da die Namen der Absenderinnen und Absender jeweils erst am Ende standen. Gerade weil die Protagonistin mit so vielen verschiedenen Menschen schreibt, eröffnet das Buch eine ganze Reihe kleiner Geschichten, die abwechslungsreich ineinandergreifen. Besonders mochte ich die weibliche Hauptprotagonistin: Sie ist zwar manchmal sehr direkt und wirkt etwas mürrisch, doch gerade dadurch bleibt sie authentisch. Ihre Lebensgeschichte fand ich sehr spannend und berührend. Am Ende legt man das Buch mit einem Gefühl von Nähe und emotionaler Ergriffenheit aus der Hand – ein leises, aber sehr intensives Leseerlebnis.

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Einfach nur schön, locker aber dennoch tiefgründig und schön!

Als ich vor ein paar Monaten mit meiner Bookbestie dieses Buch kaufte, wusste ich nicht, dass es mich so sehr berühren würde. Ich habe angefangen, dieses Buch zu lesen, ohne große Erwartungen, und dann … Ich habe geschmunzelt, gelacht und am Ende sogar ein bisschen geweint. Und da war noch etwas es fühlte sich an wie ein Finger, der sich in mich hineinbohrte … das Leiden eines Lebens, mit dem wir alle irgendwann konfrontiert werden, denn es gehört nun einmal dazu. Ich habe dieses Buch wirklich sehr geliebt.

Einfach nur schön, locker aber dennoch tiefgründig und schön!
3.5

Erscheinungstermin: 27. August 2025

Vorab-/ Leseexemplar Meine Rezi folgt.... AM Erscheinungstag. DANKE für Euer Verständnis!

Erscheinungstermin: 27. August 2025
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Das Buch ist tragisch, aber wunderschön. Ich habe es anfangs nicht erwartet, dass mich das Buch so in seinen Bann ziehen würde, aber das hat es. Sybil ist so menschlich, liebenswert und originell. Ich hatte beinahe die ganze Zeit das Gefühl, sie vor Augen zu haben, wie sie an ihrem Tisch sitzt und die Briefe schreibt. Wirklich eine tolle Art und Weise in ihr Leben einzutauchen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

5

Überraschend tiefgründig, emotional und hängt lange nach.

Wow, als ich das Buch anfing zu lesen, hatte ich kaum Erwartungen. Bücher, die auf Briefen fußen mochte ich schon immer gerne, aber das Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen. Beeindruckend, wie man durch diese „wenigen“ Briefe so viel von einer Person erfahren kann. Durch verschiedene Perspektiven lernt man die Protagonistin kennen und tatsächlich lieben. Am Anfang kam sie sehr hart rüber, je mehr Einblick man aber in ihr Leben bekam, umso mehr konnte ich mitfühlen und sie verstehen. Ich bin beeindruckt und das Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Vielleicht fange ich ja nun auch wieder mit dem Briefe schreiben an!

5

Die Briefeschreiberin - von Vorginia Evans, ein Debütroman mit einem intelligenten Briefe-Lebens-Puzzle

Sybil van Antwerp ist 73 Jahre alt, ehemalige Juristin und schreibt Briefe wie kleine Kunstwerke: spitz, schlau und manchmal erstaunlich emotional. 🖋️🎨😏 Menschen im direkten Kontakt findet sie eher anstrengend, aber Briefe? Da ist sie in Bestform. 💌✨ Der Roman funktioniert wie ein Brief-Mosaik. Jeder Brief ist ein farbiges Steinchen 📬🧱 und erst beim Lesen setzt sich Stück für Stück ein Bild ihres Lebens zusammen 🧩🌈. Man fühlt sich ein bisschen wie ein Puzzle-Profi am Schreibtisch ☕🧩😄. In der Korrespondenz tauchen Familienknoten auf 👨‍👩‍👧‍👦⚡, alte Gefühle melden sich zurück ❤️‍🔥, ein verschütteter Rechtsfall rührt sich wieder ⚖️📁 und ein Schatten aus der Vergangenheit drängt nach Erklärung 🌫️🔍. Sybil schreibt gegen die Zeit an, denn ihr Augenlicht wird schwächer 👓⏳. Die Briefe funkeln vor Wortwitz 💬✨, der Füller führt fast ein Eigenleben 🖋️💫 und das Mosaik wird beim Lesen immer klarer 🎨🧩. Sybil wirkt außen reserviert 🪨, innen aber findet man überraschend viel Wärme 🍯. Ein leicht schräges Brief-Puzzle 📬🧩😄✨, das mich mitgezogen hat und und lange nachklingt - spätestens beim nächsten Brief.

Die Briefeschreiberin - von Vorginia Evans, ein Debütroman mit einem intelligenten Briefe-Lebens-Puzzle
4

Ein intensives und schönes Buch.

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