Abgründig
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Description
Eine Bergtour. Ein Unwetter. Ein Mord.
Eingesperrt auf engstem Raum, ohne Aussicht auf Rettung, erkennt man ganz neue Seiten an seinen „Freunden“. Manche Seiten hässlich, andere tödlich ...
Eine Gruppe Jugendliche ohne Handys auf dem Weg zur Zugspitze, ein Unwetter und eine verlassene Berghütte. Mehr braucht Arno Strobel nicht, um einen beklemmenden Thriller zu erzählen, der in Abgründe führt – reale wie menschliche!
Das Jugendbuchdebüt von SPIEGEL -Bestsellerautor Arno Strobel.
Book Information
Author Description
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, wagte sich mit 40 Jahren an seinen ersten Roman. Seit 2010 schreibt er Psychothriller für Erwachsene, die regelmäßig in den Bestsellerlisten vertreten sind, und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren.
Posts
Der Thriller Abgründig von Arno Strobel überzeugt mit einer spannenden Grundidee und der gewohnt düsteren Atmosphäre, die Fans des Autors schätzen. Die Handlung entwickelt sich zunächst vielversprechend und zieht einen mit psychologischer Raffinesse in ihren Bann. Allerdings verliert die Geschichte im Mittelteil etwas an Tempo. Einige Passagen wirken unnötig gestreckt, wodurch die Spannung zeitweise abflacht. Hier hätte eine straffere Erzählweise dem Buch gutgetan. Trotz dieser Längen bleibt „Abgründig“ insgesamt lesenswert. Die Figuren sind interessant gezeichnet, und das Ende sorgt noch einmal für einen gelungenen Spannungsanstieg. Wer psychologische Thriller mag, wird auf seine Kosten kommen – sollte aber etwas Geduld mitbringen.
Leichte Lektüre mit stimmiger Atmosphäre
Abgründig ist eine kurzweilige Geschichte über Jugendliche, die sich angenehm schnell lesen lässt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man gut durch die Seiten kommt. Auch das Setting passt und trägt zur Stimmung bei. Einen großen oder überraschenden Plot habe ich nicht erwartet – und genau das bekommt man hier auch nicht. Stattdessen eine solide, unterhaltsame Story für zwischendurch. 🥰
Spannender Jugendthriller
Das Buch war ein Spontankauf, da ich die Bücher von Arno inzwischen sehr mag. Bereut habe ich es nicht! Habe erst nichtmal realisiert, dass es ein Jugendthriller ist. Aber das stört einfach mal null. Ich fand den Schreibstil wie immer sehr gut und ich fand die Story spannend und interessant geschrieben. Die gesamte Bergtour war fast wortwörtlich eine Schnapsidee, aber typisch jugendliche eben, oder nicht? Das Verhalten der Gruppe untereinander konnte ich gut nachvollziehen. Wobei die Schuldzuweisung und das teilweise aggressive Verhalten der Jungs manchmal etwas extrem war. ABER ich habe es trotzdem geliebt. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es heute in einem durchgelesen, obwohl das bei weitem nicht geplant war.

Wenn Vertrauen zur Gefahr wird
Ein Gefühl von Enge legt sich schon nach wenigen Seiten wie ein kalter Schleier über die Geschichte. Nebel zieht auf, Regen prasselt gegen die Fenster der einsamen Hütte und mit jeder Seite wächst die bedrückende Ahnung, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Dynamik der Gruppe entfaltet sich dabei besonders intensiv. Freundschaften bekommen Risse, Blicke werden misstrauisch und plötzlich wirkt jeder verdächtig. Die Atmosphäre ist dicht, fast greifbar, und erzeugt ein konstantes Unbehagen, das sich leise, aber unerbittlich steigert. Besonders faszinierend ist die Art, wie die Situation die Figuren verändert. Angst, Druck und Isolation holen Seiten hervor, die im Alltag verborgen bleiben. Genau darin liegt die eigentliche Stärke der Geschichte: weniger im klassischen Thrillerplot, sondern in den menschlichen Abgründen. Nicht jede Wendung überrascht vollkommen, doch die Spannung bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Die kurze, prägnante Sprache treibt die Handlung voran und sorgt dafür, dass sich das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Zurück bleibt ein beklemmendes Gefühl und die Frage, wie gut man die Menschen wirklich kennt, denen man vertraut.

Kann man hören ...
Auch diese Geschichte von Arno Strobel ( Ja, ich weiß, das es ein Jugenbuch ist) war nicht wirklich etwas für mich. Die Idee war ganz interessant und der Klappentext versprach Spannendes. Leider war die Geschichte recht vorhersehbar und dadurch hatte sie dann ihre Längen. Die Zwistigkeiten, Schuldzuweisungen und Vermutungen der Jugendlichen waren teilweise nachvollziehbar, die aus der Luft gegriffenen Aggressionen eher nicht. Das Ende war eher unglaubwürdig. Ende gut, alles gut und dann verzeiht der Protagonist allen sofort??? Ja, das wäre schön. Fazit: Kann man sich anhören und ich vermute das junge Leser das Buch bzw. Hörbuch mögen würden. Von mir gibt es: 3,5/ 6 Sterne

Für Jugendliche gut für Thrillerfans zu seicht
Abgründig von Arno Strobel ist ein Jugendthriller der sich gut und schnell lesen lässt. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 14 bis 17 Jahren. Gut zu der Zielgruppe gehöre ich nicht mehr, aber ich lese die Werke von Arno Strobel recht gerne. Eine Gruppe Jugendlicher lernen sich in einem Feriencamp kennen und beschließen auf eigene Faust eine Bergtour zu machen. Dabei kommen die Jugendlichen in einen Sturm und verlaufen sich auf dem Berg. Als in der Nacht einer der Jungs spurlos verschwindet und ein anderer Blutverschmiert ist, entsteht Panik, Angst und Ungewissheit innerhalb der Gruppe. Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann man es schlecht mit Strobels Erwachsenen Thrillern vergleichen. Mir persönlich sagen seine Thriller für Erwachsene mehr zu. Aber auch dieser Jugendthriller ist spannend und unterhaltsam. Es hat eine überschaubare Anzahl von Protagonisten, einen abgelegenen einsamen Ort, ein Unwetter, Reibungen, Streit, Alkohol, Misstrauen und Ängste. Es zeigt wozu Menschen unter Stress gepaart mit Angst und Alkohol fähig sind. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Vortragsweise von Martin Valdeig ist angenehm und unaufgeregt. Er hat das Hörbuch gut eingesprochen und transportiert gut die Stimmung unter den Jugendlichen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, hat der Autor auch eine einfache Sprache gewählt. Ich fand diese passend und konnte dem Geschehen gut folgen. Zudem bietet die Geschichte eine gewisse Spannung durch Geheimnisse und Ungereimtheiten. Für mich war es etwas vorhersehbar, konstruiert und nicht neu. Zudem fehlte mir der gewisse Nervenkitzel. Er ist zwar in abgeschwächter Form vorhanden und wohldossiert, für mich leider zu wenig gewesen. Für Jugendliche war es meines Erachtens passend. Das Buch ist für Jugendliche gelungen, für Thriller Fans etwas zu seicht aber trotzdem spannend und unterhaltsam.

Eher für jüngere Leser, aber durchaus spannend.
Tim, 16, macht Urlaub in einem Bergcamp, wo er klettern und Bergsteigen lernen möchte. Schnell findet sich eine Clique von Jugendlichen, die mehr erleben möchte als das Klettern an Wänden "für Kleinkinder" im Camp. Einer der Jugendlichen schlägt vor, eine Bergtour auf eigene Faust zu machen. Tim ist skeptisch doch als er sieht dass sogar der sehr vernünftige Fabian mit gehen möchte und auch Lena, die er vom ersten Moment an gut findet, schließt er sich an. Früh morgens schleicht sich die Gruppe aus dem Camp. Zunächst läuft alles wie geplant, doch dann schlägt das Wetter um und schließlich auch die Stimmung innerhalb der Gruppe... Anders, als die anderen Bücher von Strobel, die ich bisher gelesen/gehört habe. Aber es ist halt auch klar für ein jüngeres Publikum gedacht. Als Teenager hätte ich die Story verschlungen, das weiß ich. Den Sprecher fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Eine schöne Stimme mit angenehmen Klang, nur klang die Art, wie er Sätze und einzelne Worte betont mitunter irgendwie unnatürlich.
⛰️🌨️🔪
Tolle und spannende Geschichte über 10 Jugendliche, welche ohne Erlaubnis des Bergcamps auf die Zugspitze gewandert sind. Ich mochte die Charakter und die Rollenverteilung sehr. Auch die Umgebung von Garmisch-Partenkirchen fand ich sehr spannend. Leider ⚠️Spoiler⚠️ starb niemand und es passierte auch nicht unglaublich viel. Ansonsten war das Buch schnell und bequem zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr.✨✨✨
Für Jugendliche sicher richtig gut
Ich hab das Buch von Arno Strobel angefangen, ohne darauf zu achten, dass es ein Jugendroman ist. Das wurde aber schnell bewusst. Wer richtige Thriller gewohnt ist wird sich von diesem nicht besonders angesprochen fühlen. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht und habe es zuende gelesen. Das Buch ist ja mit 240 Seiten recht kurz und lässt sich schnell und flüssig durchlesen. Da ich einfach nicht die angesprochene Zielgruppe bin werde ich es auch nicht schlechter bewerten. Ich denke für jugendliche ab 14 ist es eine spannende Story.

Leider nicht so.....
Grundsätzlich mag ich Arno Strobel Bücher...aber die Jugendbücher von ihm, sind leider nicht so meins. Der Anfang war irgendwie sehr zäh, mit viel Gerede und wenig Handlung. Aber zum Ende wurde es dann doch noch ein bißchen spannender. Allerdings konnte ich die Protagonisten bis dahin immer noch nicht auseinander halten 🙈 Bin wahrscheinlich eher nicht die Zielgruppe 🙃
Das war leider nichts für mich. Die Entscheidungen der Jugendlichen fand ich höchst unglaubwürdig, die Charaktere, bis auf einen, absolut unsympathisch und nervig. Wäre das Buch nicht so dünn und schnell zu lesen gewesen, hätte ich es abgebrochen. Vielleicht versuche ich mich mal an die ''Erwachsenen'' Thriller von Strobel, die scheinen ja recht beliebt zu sein. Mal sehen.
Das Buch war nicht abgründig schlecht (haha), aber ich war froh, als es endlich vorbei war. Das einzig positive, dass ich sagen kann ist, dass es recht kurz ist und schnell wieder zurück ins Bücherregal konnte. Die Charaktere sind alle extrem stereotypisch und nervig und der Mord ist sowieso lächerlich. Von Arno Strobel bin ich sehr viel besseres gewohnt.
Wow, jetzt habe ich mir beim Lesen immer wieder gesagt, dass das Ende es bestimmt wert ist, und dann endet es so?! Ich bin eigentlich ein riesiger Arno Strobel-Fan, aber dieses Buch hat wirklich nicht viel mit den anderen Büchern, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe, gemein. Mir war klar, dass ein Jugendthriller natürlich nicht so blutrünstig wird, wie seine "Erwachsenenbücher", aber irgendwas Spannendes hätte ja trotzdem mal passieren können. Leider eine ziemliche Enttäuschung.
Ein atmosphärischer Jugendthriller.
Meine Meinung: Mit "Abgründig" erzählt Bestsellerautor Arno Strobel einen dramatischen Jugendthriller ab 14 Jahren. Eine Gruppe Jugendliche beschließt das Bergcamp zuverlassen und eine Abenteuertour zur Zugspitze zu machen, nicht ahnend, das sie in ein Unwetter geraten. Sie finden Zuflucht in einer verlassenen Berghütte. Abgeschnitten von der Außenwelt werden sie mit menschlichen Abgründen und Geheimnissen konfrontiert, ihren eigenen und denen ihrer Freunde... Die Handlung beginnt harmlos, und entwickelt sich schnell zu einem beklemmenden Thriller. Das schroffe einsame Sitting fängt die beklemmende Atmosphäre perfekt ein. Die Handlung wird aus der Perspektive, des sechzehn jährigen Tim erzählt, er ist ein freundlicher, ruhiger junger Mann, mit einem gefährlichen Geheimniss. Ein traumatisierentes Ereignis aus seiner Kindheit, dass ihn bis heute belastet und verfolgt. Nicht nur Tim auch einige der anderen Jugendlichen haben etwas zu verbergen. Die Charaktere sind facettenreich gezeichnet. Durch die emotionale Dramatik, und unerwartete Wendungen baut sich die Spannung immer weiter auf. Ich habe bis zum Showdown mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Auflösung war unvorhersehbar überraschend. Hier wurden alle Rätsel schlüssig aufgelöst.
Kann man gut lesen, aber ehrlich gesagt, mich macht das Verhalten vieler Charaktere in diesem Thriller einfach sauer und ich finde, dafür macht der Autor es sich mit dem Ende zu leicht. Aber davon abgesehen: es passiert viel, und wer locked room scenarios mag, der kann es ja mal mit dieser Berghütte probieren. 😉
Ein spannender Thriller über eine spontane (verbotene) Bergtour einer Gruppe Jugendlicher mit blutigem Ende...
Eine Gruppe Jugendlicher macht eine unerlaubte Bergtour auf eigene Faust, gerät in ein Unwetter, verläuft sich und findet zur Rettung eine alte Berghütte... so weit so gut... Dann kommen aber ungeahnte Geheimnisse ans Licht, als einer von ihnen verschwindet und nichts als eine Blutlache zurück lässt... aber wer ist der Mörder unter ihnen? Selbsternannte Bergführer und Detektive, Zyniker und "Idioten" machen das Buch durch ihre Art humorvoll aber auch sehr spannend. Zum Einstieg in das Genre sehr gut geeignet, für Thriller-Kenner teilweise vorhersehbar. Trotzdem ein gutes Buch, geeignet für Unwettertage 😉.
Die Gestaltung Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, ist aber eigentlich nicht so mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von dem Gesamteindruck, und jeder hat ja auch schließlich einen eigenen Geschmack. Die Kapitelüberschriften sind unglaublich fett und groß geschrieben, was ein bisschen gestört hat. Ich persönlich mag es lieber, wenn dort ein wenig Einfallsreichtum gezeigt wird, anstatt einfach eine Blockschrift und Großbuchstaben zu verwenden. Der Erzählstil „Abgründig“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und vorerst vermutlich auch das letzte. Als ich die ersten zwei Kapitel gelesen habe, war die Motivation zu lesen schon am Ende. Der Schreibstil wirkte einfach langweilig und viel zu einfach auf mich, es gab nichts Besonderes daran und ich hatte das Gefühl, die Geschichte hätte auch von einem Grundschüler geschrieben worden sein, der perfekte Rechtschreibung Grammatik beherrscht. Aus diesem Grund habe ich einige Tage lang gar nichts in dem Buch gelesen, was meine gesamte Lesemotivation sehr runtergezogen hat. In den letzten beiden Tagen hab ich mich dann aber aufgerafft und mir eingeredet, dass dies nicht das erste Buch sein soll, das ich abbreche, weshalb ich abends viel gelesen habe und auch recht schnell vorangekommen bin. Trotzdem gab es einige sehr schleppende Stellen im Buch, gerade in der Mitte, da sich alles immer wieder um die eigene Achse gedreht hat. Es gab kaum neue Entwicklungen, die irgendwie Spannung hätten hervorrufen können, weshalb ich mich irgendwann nur noch gelangweilt habe. Vieles hat sich wiederholt, auch von den verwendeten Wörtern her, wodurch es auch wenig Abwechslung gab. Die Handlung Ich habe ja eben schon ein bisschen was zur Handlung geschrieben, aber jetzt möchte ich noch ein bisschen was hinzufügen. Zuerst einmal war die ganze Geschichte rund um die 10 Jugendlichen aus dem Bergcamp sehr klischeehaft und mit Vorurteilen behaftet. Dazu aber gleich bei den Charakteren mehr. Die Entwicklungen waren alle sehr vorhersehbar für mich. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen, aber dieser hat wirklich alle Klischees erfüllt, die es so geben kann. Da fängt es schon mit der Idee an, dass die Gruppe in einer einsamen Hütte auf einem Berg eingeschneit wird und einer von ihnen verschwindet. Sobald die Jugendlichen es auf die Hütte geschafft hatten, drehte sich alles nur noch im Kreis. Ein paar haben ein bisschen über sich selbst ausgepackt, und dann gab es immer eine Diskussion, daraufhin eine Versöhnung, dann eine Prügelei und dann wieder eine Diskussion. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht schaden können, zumal auch Tims Gedankengänge viel zu oft wiederholt wurden und dann auch noch in fast demselben Wortlaut. Wie für viele Jugendthriller typisch hatte das Buch keine Gewaltszenen, aber auch so würde ich es nicht als Thriller bezeichnen, sondern vielmehr als Abenteuergeschichte. Ein großer Nachteil war außerdem der Prolog in dem Buch. Dieser hat meiner Meinung nach zwar neugierig gemacht, aber trotzdem auch schon zu viel verraten. Ich hätte mich gerne mehr überraschen lassen. Die Charaktere Hier gab es ein bisschen mehr Abwechslung als in der Handlung. Jeder Charakter hatte eigene Dinge, mit denen er zu kämpfen hatte, aber trotzdem war keiner von ihnen wirklich tiefgründig gestaltet. Man erfährt eigentlich nichts über sie, als das, was für die Geschichte wirklich von Belang ist. Besonders über Lena, Jenny, Janik, Julia und Sebastian hat man sehr wenig erfahren. Gut, bei Tim, Ralf, Lucas und Denis gab es ein paar Dinge, die überrascht haben, aber auch nicht sonderlich schwer zu erkennen waren. Es war auf jeden Fall sehr schnell erkennbar, welcher Charakter welcher stereotypen Schublade zuzuordnen ist, bspw. „der Streber“, „der Angeber“, „der Aggressive“, „der Eifersüchtige“, „der Psycho“, etc. Zudem waren einige Handlungen einfach nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Altersgruppe an meiner Schule auf die Idee käme, jemanden einfach nur in eine stinkende, mit Mäusekot vollgestopfte Kammer zu sperren, und das auch noch über Nacht, weil er eventuell etwas getan haben könnte. Das ist einfach nur ekelerregend und ab da war mir keiner der Charaktere mehr sympathisch, weil ich dieses Verhalten niemals verzeihen könnte. Fazit „Abgründig“ hat mich sehr enttäuscht. Zwar kann ich nicht sagen, dass das ganze Buch langweilig war, aber Spannung hat sich auch keine aufgebaut. Aus diesem Grund kann ich das Buch einfach nicht empfehlen.
Düstere Spannung und menschliche Abgründe
Abgründig ist ein spannender Psychothriller, der weniger durch Action als durch eine düstere Atmosphäre überzeugt. Arno Strobel beleuchtet menschliche Abgründe und spielt geschickt mit Vertrauen und Täuschung. Der klare Schreibstil sorgt für hohen Lesefluss, auch wenn manche Wendungen vorhersehbar sind. Insgesamt ein packendes Buch für Fans psychologischer Spannung.
Normalerweise liebe ich die Bücher von Arno Strobel, doch dieses hat mich nicht überzeugt. Die Handlung war spannend, aber das ständige Wiederholen von Tim's Vergangenheit hätte nicht sein müssen. Dies hätte einmal erwähnt werden können, meiner Meinung nach, aber nicht so häufig. Dennoch habe ich bis zum Ende gerätselt, was passiert sein könnte. Kein schlechtes Buch, aber nicht mein Lieblingsbuch des Autoren.
Eingesperrt mit einem Mörder?
Der Jugendthriller war ganz nett für zwischendurch, aber definitiv nicht der beste Strobel. Die Geschichte ist sehr flach gehalten, die Charaktere sehr typisch für Jugendliche, da ist einmal quer Beet jeder typische Jugendcharakter vorhanden. Der Anführer, der Freak, der Schläger, der kluge, etc. Einige Charaktere hätten auch besser ausgefeilt werden können. So war es schon nervig, dass immer wieder erwähnt wurde, dass einer der Protagonisten als Kind schlafgewandelt ist, ein bis zwei Erwähnungen hatten vollkommen ausgereicht. Die Geschichte war vom Schreibstil super zu lesen, leider ist bei mir jedoch nie wirklich Spannung aufgekommen. Das Ende war für mich auch wenig überraschend, aber für zwischendurch doch eine nette Geschichte. Beurteilung: 3 von 5 Sternen ✨
Das war leider eine absolute Zeitverschwendung. Hatte mehrfach überlegt, es abzubrechen, mich dann aber doch dazu entschlossen, es bis zum Schluss durchzuziehen in der Hoffnung, dass noch Spannung aufkommt. Leider war dies jedoch nicht der Fall und es gab in dem gesamten Roman nicht einen spannenden Moment. Nur sehr viel langweiliges Gerede, flache Charaktere und Langeweile. Der Mord, der im Klappentext angekündigt wird, ist ja wohl auch ein Witz, oder? Als Jugend - Thriller würde ich dies nicht deklarieren, denn es ist weder ein Thriller noch dürfte es für Jugendliche für Interesse sein. Da hab ich schon bei weitem spannendere Jugendbücher gelesen.
Ein Thriller perfekt für die jugendliche Zielgruppe oder als "Einsteiger-Buch" in die Welt der Crimies. Das Buch hat mich sehr gut abgeholt und hat sich super lesen lassen. Ich bin durch die Seiten geflogen. Der Spannungsbogen hat sich gut aufgebaut, der Plott am Ende ist passend für die Zielgruppe.
Description
Eine Bergtour. Ein Unwetter. Ein Mord.
Eingesperrt auf engstem Raum, ohne Aussicht auf Rettung, erkennt man ganz neue Seiten an seinen „Freunden“. Manche Seiten hässlich, andere tödlich ...
Eine Gruppe Jugendliche ohne Handys auf dem Weg zur Zugspitze, ein Unwetter und eine verlassene Berghütte. Mehr braucht Arno Strobel nicht, um einen beklemmenden Thriller zu erzählen, der in Abgründe führt – reale wie menschliche!
Das Jugendbuchdebüt von SPIEGEL -Bestsellerautor Arno Strobel.
Book Information
Author Description
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, wagte sich mit 40 Jahren an seinen ersten Roman. Seit 2010 schreibt er Psychothriller für Erwachsene, die regelmäßig in den Bestsellerlisten vertreten sind, und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren.
Posts
Der Thriller Abgründig von Arno Strobel überzeugt mit einer spannenden Grundidee und der gewohnt düsteren Atmosphäre, die Fans des Autors schätzen. Die Handlung entwickelt sich zunächst vielversprechend und zieht einen mit psychologischer Raffinesse in ihren Bann. Allerdings verliert die Geschichte im Mittelteil etwas an Tempo. Einige Passagen wirken unnötig gestreckt, wodurch die Spannung zeitweise abflacht. Hier hätte eine straffere Erzählweise dem Buch gutgetan. Trotz dieser Längen bleibt „Abgründig“ insgesamt lesenswert. Die Figuren sind interessant gezeichnet, und das Ende sorgt noch einmal für einen gelungenen Spannungsanstieg. Wer psychologische Thriller mag, wird auf seine Kosten kommen – sollte aber etwas Geduld mitbringen.
Leichte Lektüre mit stimmiger Atmosphäre
Abgründig ist eine kurzweilige Geschichte über Jugendliche, die sich angenehm schnell lesen lässt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man gut durch die Seiten kommt. Auch das Setting passt und trägt zur Stimmung bei. Einen großen oder überraschenden Plot habe ich nicht erwartet – und genau das bekommt man hier auch nicht. Stattdessen eine solide, unterhaltsame Story für zwischendurch. 🥰
Spannender Jugendthriller
Das Buch war ein Spontankauf, da ich die Bücher von Arno inzwischen sehr mag. Bereut habe ich es nicht! Habe erst nichtmal realisiert, dass es ein Jugendthriller ist. Aber das stört einfach mal null. Ich fand den Schreibstil wie immer sehr gut und ich fand die Story spannend und interessant geschrieben. Die gesamte Bergtour war fast wortwörtlich eine Schnapsidee, aber typisch jugendliche eben, oder nicht? Das Verhalten der Gruppe untereinander konnte ich gut nachvollziehen. Wobei die Schuldzuweisung und das teilweise aggressive Verhalten der Jungs manchmal etwas extrem war. ABER ich habe es trotzdem geliebt. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es heute in einem durchgelesen, obwohl das bei weitem nicht geplant war.

Wenn Vertrauen zur Gefahr wird
Ein Gefühl von Enge legt sich schon nach wenigen Seiten wie ein kalter Schleier über die Geschichte. Nebel zieht auf, Regen prasselt gegen die Fenster der einsamen Hütte und mit jeder Seite wächst die bedrückende Ahnung, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Dynamik der Gruppe entfaltet sich dabei besonders intensiv. Freundschaften bekommen Risse, Blicke werden misstrauisch und plötzlich wirkt jeder verdächtig. Die Atmosphäre ist dicht, fast greifbar, und erzeugt ein konstantes Unbehagen, das sich leise, aber unerbittlich steigert. Besonders faszinierend ist die Art, wie die Situation die Figuren verändert. Angst, Druck und Isolation holen Seiten hervor, die im Alltag verborgen bleiben. Genau darin liegt die eigentliche Stärke der Geschichte: weniger im klassischen Thrillerplot, sondern in den menschlichen Abgründen. Nicht jede Wendung überrascht vollkommen, doch die Spannung bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Die kurze, prägnante Sprache treibt die Handlung voran und sorgt dafür, dass sich das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Zurück bleibt ein beklemmendes Gefühl und die Frage, wie gut man die Menschen wirklich kennt, denen man vertraut.

Kann man hören ...
Auch diese Geschichte von Arno Strobel ( Ja, ich weiß, das es ein Jugenbuch ist) war nicht wirklich etwas für mich. Die Idee war ganz interessant und der Klappentext versprach Spannendes. Leider war die Geschichte recht vorhersehbar und dadurch hatte sie dann ihre Längen. Die Zwistigkeiten, Schuldzuweisungen und Vermutungen der Jugendlichen waren teilweise nachvollziehbar, die aus der Luft gegriffenen Aggressionen eher nicht. Das Ende war eher unglaubwürdig. Ende gut, alles gut und dann verzeiht der Protagonist allen sofort??? Ja, das wäre schön. Fazit: Kann man sich anhören und ich vermute das junge Leser das Buch bzw. Hörbuch mögen würden. Von mir gibt es: 3,5/ 6 Sterne

Für Jugendliche gut für Thrillerfans zu seicht
Abgründig von Arno Strobel ist ein Jugendthriller der sich gut und schnell lesen lässt. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 14 bis 17 Jahren. Gut zu der Zielgruppe gehöre ich nicht mehr, aber ich lese die Werke von Arno Strobel recht gerne. Eine Gruppe Jugendlicher lernen sich in einem Feriencamp kennen und beschließen auf eigene Faust eine Bergtour zu machen. Dabei kommen die Jugendlichen in einen Sturm und verlaufen sich auf dem Berg. Als in der Nacht einer der Jungs spurlos verschwindet und ein anderer Blutverschmiert ist, entsteht Panik, Angst und Ungewissheit innerhalb der Gruppe. Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann man es schlecht mit Strobels Erwachsenen Thrillern vergleichen. Mir persönlich sagen seine Thriller für Erwachsene mehr zu. Aber auch dieser Jugendthriller ist spannend und unterhaltsam. Es hat eine überschaubare Anzahl von Protagonisten, einen abgelegenen einsamen Ort, ein Unwetter, Reibungen, Streit, Alkohol, Misstrauen und Ängste. Es zeigt wozu Menschen unter Stress gepaart mit Angst und Alkohol fähig sind. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Vortragsweise von Martin Valdeig ist angenehm und unaufgeregt. Er hat das Hörbuch gut eingesprochen und transportiert gut die Stimmung unter den Jugendlichen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, hat der Autor auch eine einfache Sprache gewählt. Ich fand diese passend und konnte dem Geschehen gut folgen. Zudem bietet die Geschichte eine gewisse Spannung durch Geheimnisse und Ungereimtheiten. Für mich war es etwas vorhersehbar, konstruiert und nicht neu. Zudem fehlte mir der gewisse Nervenkitzel. Er ist zwar in abgeschwächter Form vorhanden und wohldossiert, für mich leider zu wenig gewesen. Für Jugendliche war es meines Erachtens passend. Das Buch ist für Jugendliche gelungen, für Thriller Fans etwas zu seicht aber trotzdem spannend und unterhaltsam.

Eher für jüngere Leser, aber durchaus spannend.
Tim, 16, macht Urlaub in einem Bergcamp, wo er klettern und Bergsteigen lernen möchte. Schnell findet sich eine Clique von Jugendlichen, die mehr erleben möchte als das Klettern an Wänden "für Kleinkinder" im Camp. Einer der Jugendlichen schlägt vor, eine Bergtour auf eigene Faust zu machen. Tim ist skeptisch doch als er sieht dass sogar der sehr vernünftige Fabian mit gehen möchte und auch Lena, die er vom ersten Moment an gut findet, schließt er sich an. Früh morgens schleicht sich die Gruppe aus dem Camp. Zunächst läuft alles wie geplant, doch dann schlägt das Wetter um und schließlich auch die Stimmung innerhalb der Gruppe... Anders, als die anderen Bücher von Strobel, die ich bisher gelesen/gehört habe. Aber es ist halt auch klar für ein jüngeres Publikum gedacht. Als Teenager hätte ich die Story verschlungen, das weiß ich. Den Sprecher fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Eine schöne Stimme mit angenehmen Klang, nur klang die Art, wie er Sätze und einzelne Worte betont mitunter irgendwie unnatürlich.
⛰️🌨️🔪
Tolle und spannende Geschichte über 10 Jugendliche, welche ohne Erlaubnis des Bergcamps auf die Zugspitze gewandert sind. Ich mochte die Charakter und die Rollenverteilung sehr. Auch die Umgebung von Garmisch-Partenkirchen fand ich sehr spannend. Leider ⚠️Spoiler⚠️ starb niemand und es passierte auch nicht unglaublich viel. Ansonsten war das Buch schnell und bequem zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr.✨✨✨
Für Jugendliche sicher richtig gut
Ich hab das Buch von Arno Strobel angefangen, ohne darauf zu achten, dass es ein Jugendroman ist. Das wurde aber schnell bewusst. Wer richtige Thriller gewohnt ist wird sich von diesem nicht besonders angesprochen fühlen. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht und habe es zuende gelesen. Das Buch ist ja mit 240 Seiten recht kurz und lässt sich schnell und flüssig durchlesen. Da ich einfach nicht die angesprochene Zielgruppe bin werde ich es auch nicht schlechter bewerten. Ich denke für jugendliche ab 14 ist es eine spannende Story.

Leider nicht so.....
Grundsätzlich mag ich Arno Strobel Bücher...aber die Jugendbücher von ihm, sind leider nicht so meins. Der Anfang war irgendwie sehr zäh, mit viel Gerede und wenig Handlung. Aber zum Ende wurde es dann doch noch ein bißchen spannender. Allerdings konnte ich die Protagonisten bis dahin immer noch nicht auseinander halten 🙈 Bin wahrscheinlich eher nicht die Zielgruppe 🙃
Das war leider nichts für mich. Die Entscheidungen der Jugendlichen fand ich höchst unglaubwürdig, die Charaktere, bis auf einen, absolut unsympathisch und nervig. Wäre das Buch nicht so dünn und schnell zu lesen gewesen, hätte ich es abgebrochen. Vielleicht versuche ich mich mal an die ''Erwachsenen'' Thriller von Strobel, die scheinen ja recht beliebt zu sein. Mal sehen.
Das Buch war nicht abgründig schlecht (haha), aber ich war froh, als es endlich vorbei war. Das einzig positive, dass ich sagen kann ist, dass es recht kurz ist und schnell wieder zurück ins Bücherregal konnte. Die Charaktere sind alle extrem stereotypisch und nervig und der Mord ist sowieso lächerlich. Von Arno Strobel bin ich sehr viel besseres gewohnt.
Wow, jetzt habe ich mir beim Lesen immer wieder gesagt, dass das Ende es bestimmt wert ist, und dann endet es so?! Ich bin eigentlich ein riesiger Arno Strobel-Fan, aber dieses Buch hat wirklich nicht viel mit den anderen Büchern, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe, gemein. Mir war klar, dass ein Jugendthriller natürlich nicht so blutrünstig wird, wie seine "Erwachsenenbücher", aber irgendwas Spannendes hätte ja trotzdem mal passieren können. Leider eine ziemliche Enttäuschung.
Ein atmosphärischer Jugendthriller.
Meine Meinung: Mit "Abgründig" erzählt Bestsellerautor Arno Strobel einen dramatischen Jugendthriller ab 14 Jahren. Eine Gruppe Jugendliche beschließt das Bergcamp zuverlassen und eine Abenteuertour zur Zugspitze zu machen, nicht ahnend, das sie in ein Unwetter geraten. Sie finden Zuflucht in einer verlassenen Berghütte. Abgeschnitten von der Außenwelt werden sie mit menschlichen Abgründen und Geheimnissen konfrontiert, ihren eigenen und denen ihrer Freunde... Die Handlung beginnt harmlos, und entwickelt sich schnell zu einem beklemmenden Thriller. Das schroffe einsame Sitting fängt die beklemmende Atmosphäre perfekt ein. Die Handlung wird aus der Perspektive, des sechzehn jährigen Tim erzählt, er ist ein freundlicher, ruhiger junger Mann, mit einem gefährlichen Geheimniss. Ein traumatisierentes Ereignis aus seiner Kindheit, dass ihn bis heute belastet und verfolgt. Nicht nur Tim auch einige der anderen Jugendlichen haben etwas zu verbergen. Die Charaktere sind facettenreich gezeichnet. Durch die emotionale Dramatik, und unerwartete Wendungen baut sich die Spannung immer weiter auf. Ich habe bis zum Showdown mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Auflösung war unvorhersehbar überraschend. Hier wurden alle Rätsel schlüssig aufgelöst.
Kann man gut lesen, aber ehrlich gesagt, mich macht das Verhalten vieler Charaktere in diesem Thriller einfach sauer und ich finde, dafür macht der Autor es sich mit dem Ende zu leicht. Aber davon abgesehen: es passiert viel, und wer locked room scenarios mag, der kann es ja mal mit dieser Berghütte probieren. 😉
Ein spannender Thriller über eine spontane (verbotene) Bergtour einer Gruppe Jugendlicher mit blutigem Ende...
Eine Gruppe Jugendlicher macht eine unerlaubte Bergtour auf eigene Faust, gerät in ein Unwetter, verläuft sich und findet zur Rettung eine alte Berghütte... so weit so gut... Dann kommen aber ungeahnte Geheimnisse ans Licht, als einer von ihnen verschwindet und nichts als eine Blutlache zurück lässt... aber wer ist der Mörder unter ihnen? Selbsternannte Bergführer und Detektive, Zyniker und "Idioten" machen das Buch durch ihre Art humorvoll aber auch sehr spannend. Zum Einstieg in das Genre sehr gut geeignet, für Thriller-Kenner teilweise vorhersehbar. Trotzdem ein gutes Buch, geeignet für Unwettertage 😉.
Die Gestaltung Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, ist aber eigentlich nicht so mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von dem Gesamteindruck, und jeder hat ja auch schließlich einen eigenen Geschmack. Die Kapitelüberschriften sind unglaublich fett und groß geschrieben, was ein bisschen gestört hat. Ich persönlich mag es lieber, wenn dort ein wenig Einfallsreichtum gezeigt wird, anstatt einfach eine Blockschrift und Großbuchstaben zu verwenden. Der Erzählstil „Abgründig“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und vorerst vermutlich auch das letzte. Als ich die ersten zwei Kapitel gelesen habe, war die Motivation zu lesen schon am Ende. Der Schreibstil wirkte einfach langweilig und viel zu einfach auf mich, es gab nichts Besonderes daran und ich hatte das Gefühl, die Geschichte hätte auch von einem Grundschüler geschrieben worden sein, der perfekte Rechtschreibung Grammatik beherrscht. Aus diesem Grund habe ich einige Tage lang gar nichts in dem Buch gelesen, was meine gesamte Lesemotivation sehr runtergezogen hat. In den letzten beiden Tagen hab ich mich dann aber aufgerafft und mir eingeredet, dass dies nicht das erste Buch sein soll, das ich abbreche, weshalb ich abends viel gelesen habe und auch recht schnell vorangekommen bin. Trotzdem gab es einige sehr schleppende Stellen im Buch, gerade in der Mitte, da sich alles immer wieder um die eigene Achse gedreht hat. Es gab kaum neue Entwicklungen, die irgendwie Spannung hätten hervorrufen können, weshalb ich mich irgendwann nur noch gelangweilt habe. Vieles hat sich wiederholt, auch von den verwendeten Wörtern her, wodurch es auch wenig Abwechslung gab. Die Handlung Ich habe ja eben schon ein bisschen was zur Handlung geschrieben, aber jetzt möchte ich noch ein bisschen was hinzufügen. Zuerst einmal war die ganze Geschichte rund um die 10 Jugendlichen aus dem Bergcamp sehr klischeehaft und mit Vorurteilen behaftet. Dazu aber gleich bei den Charakteren mehr. Die Entwicklungen waren alle sehr vorhersehbar für mich. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen, aber dieser hat wirklich alle Klischees erfüllt, die es so geben kann. Da fängt es schon mit der Idee an, dass die Gruppe in einer einsamen Hütte auf einem Berg eingeschneit wird und einer von ihnen verschwindet. Sobald die Jugendlichen es auf die Hütte geschafft hatten, drehte sich alles nur noch im Kreis. Ein paar haben ein bisschen über sich selbst ausgepackt, und dann gab es immer eine Diskussion, daraufhin eine Versöhnung, dann eine Prügelei und dann wieder eine Diskussion. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht schaden können, zumal auch Tims Gedankengänge viel zu oft wiederholt wurden und dann auch noch in fast demselben Wortlaut. Wie für viele Jugendthriller typisch hatte das Buch keine Gewaltszenen, aber auch so würde ich es nicht als Thriller bezeichnen, sondern vielmehr als Abenteuergeschichte. Ein großer Nachteil war außerdem der Prolog in dem Buch. Dieser hat meiner Meinung nach zwar neugierig gemacht, aber trotzdem auch schon zu viel verraten. Ich hätte mich gerne mehr überraschen lassen. Die Charaktere Hier gab es ein bisschen mehr Abwechslung als in der Handlung. Jeder Charakter hatte eigene Dinge, mit denen er zu kämpfen hatte, aber trotzdem war keiner von ihnen wirklich tiefgründig gestaltet. Man erfährt eigentlich nichts über sie, als das, was für die Geschichte wirklich von Belang ist. Besonders über Lena, Jenny, Janik, Julia und Sebastian hat man sehr wenig erfahren. Gut, bei Tim, Ralf, Lucas und Denis gab es ein paar Dinge, die überrascht haben, aber auch nicht sonderlich schwer zu erkennen waren. Es war auf jeden Fall sehr schnell erkennbar, welcher Charakter welcher stereotypen Schublade zuzuordnen ist, bspw. „der Streber“, „der Angeber“, „der Aggressive“, „der Eifersüchtige“, „der Psycho“, etc. Zudem waren einige Handlungen einfach nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Altersgruppe an meiner Schule auf die Idee käme, jemanden einfach nur in eine stinkende, mit Mäusekot vollgestopfte Kammer zu sperren, und das auch noch über Nacht, weil er eventuell etwas getan haben könnte. Das ist einfach nur ekelerregend und ab da war mir keiner der Charaktere mehr sympathisch, weil ich dieses Verhalten niemals verzeihen könnte. Fazit „Abgründig“ hat mich sehr enttäuscht. Zwar kann ich nicht sagen, dass das ganze Buch langweilig war, aber Spannung hat sich auch keine aufgebaut. Aus diesem Grund kann ich das Buch einfach nicht empfehlen.
Düstere Spannung und menschliche Abgründe
Abgründig ist ein spannender Psychothriller, der weniger durch Action als durch eine düstere Atmosphäre überzeugt. Arno Strobel beleuchtet menschliche Abgründe und spielt geschickt mit Vertrauen und Täuschung. Der klare Schreibstil sorgt für hohen Lesefluss, auch wenn manche Wendungen vorhersehbar sind. Insgesamt ein packendes Buch für Fans psychologischer Spannung.
Normalerweise liebe ich die Bücher von Arno Strobel, doch dieses hat mich nicht überzeugt. Die Handlung war spannend, aber das ständige Wiederholen von Tim's Vergangenheit hätte nicht sein müssen. Dies hätte einmal erwähnt werden können, meiner Meinung nach, aber nicht so häufig. Dennoch habe ich bis zum Ende gerätselt, was passiert sein könnte. Kein schlechtes Buch, aber nicht mein Lieblingsbuch des Autoren.
Eingesperrt mit einem Mörder?
Der Jugendthriller war ganz nett für zwischendurch, aber definitiv nicht der beste Strobel. Die Geschichte ist sehr flach gehalten, die Charaktere sehr typisch für Jugendliche, da ist einmal quer Beet jeder typische Jugendcharakter vorhanden. Der Anführer, der Freak, der Schläger, der kluge, etc. Einige Charaktere hätten auch besser ausgefeilt werden können. So war es schon nervig, dass immer wieder erwähnt wurde, dass einer der Protagonisten als Kind schlafgewandelt ist, ein bis zwei Erwähnungen hatten vollkommen ausgereicht. Die Geschichte war vom Schreibstil super zu lesen, leider ist bei mir jedoch nie wirklich Spannung aufgekommen. Das Ende war für mich auch wenig überraschend, aber für zwischendurch doch eine nette Geschichte. Beurteilung: 3 von 5 Sternen ✨
Das war leider eine absolute Zeitverschwendung. Hatte mehrfach überlegt, es abzubrechen, mich dann aber doch dazu entschlossen, es bis zum Schluss durchzuziehen in der Hoffnung, dass noch Spannung aufkommt. Leider war dies jedoch nicht der Fall und es gab in dem gesamten Roman nicht einen spannenden Moment. Nur sehr viel langweiliges Gerede, flache Charaktere und Langeweile. Der Mord, der im Klappentext angekündigt wird, ist ja wohl auch ein Witz, oder? Als Jugend - Thriller würde ich dies nicht deklarieren, denn es ist weder ein Thriller noch dürfte es für Jugendliche für Interesse sein. Da hab ich schon bei weitem spannendere Jugendbücher gelesen.
Ein Thriller perfekt für die jugendliche Zielgruppe oder als "Einsteiger-Buch" in die Welt der Crimies. Das Buch hat mich sehr gut abgeholt und hat sich super lesen lassen. Ich bin durch die Seiten geflogen. Der Spannungsbogen hat sich gut aufgebaut, der Plott am Ende ist passend für die Zielgruppe.














































