Abendrot
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Description
Book Information
Author Description
Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.
Posts
Genau die Mitte einer Trilogie... 🫣
...und das wusste ich vorher nicht! Fehler behoben, die anderen 2 Bände zum Lesen besorgt.. nur die richtige Reihenfolge kann ich nicht mehr einhalten.. Die Geschichte in "Abendrot" hat mich sehr angesprochen, allerdings hat es ein bisschen gedauert bis ich mich mit dem Schreibstil des Autors angefreundet habe. Danach waren das Lese-vergnügen und der -sog durchaus vorhanden. Jetzt freue ich mich auf die weiteren Geschichten um die Bewohner der amerikanischen Kleinstadt.
Tod, Kindesmisshandlung, Alkoholmissbrauch, Verwahrlosung, ....
Das Landleben im Herzen Colorados ist hart und einige Schicksalsschläge sind es ebenfalls. Nachdem mir "Lied der Weite" vor Jahren außerordentlich gut gefallen hat, habe ich nun in "Abendrot" alte Bekannte, wie die Viehzüchter Harold und Raymond und ihre Ziehtochter Victoria "wiedergetroffen" und weitere neue Bekanntschaften machen dürfen. Gute, sowie schlechte. Kent Haruf hat mit seiner Holt-Reihe Geschichten über einfache Menschen geschrieben, die man ins Herz schließt, mit denen man hofft und bangt, liebt und leidet. Geschichten, die sich anfühlen, wie "nach Hause kommen".
Der Nachfolger zu "Das Lied der Weite"
Kent Haruf zieht uns mit seinen unaufgeregten, aus dem Leben gegriffenen Geschichten und den besonderen Charakteren darin in seinen Bann. In der Kleinstadt Holt begegnen wir den unterschiedlichsten Schicksalen. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und doch kreuzen sich die Wege der ein oder anderen Protagonist:innen. Dabei zeichnet Kent Haruf die Charaktere so nahbar und authentisch, dass man sich selbst als Teil Holts sehen könnte. . In "Abendrot" begleiten wir die meisten Charaktere nach "Das Lied der Weite" weiter, begegnen aber auch neuen Schicksalen. Z. B. dem der Familie Wallace, die mit ihren Kindern ein verwahrlostes Leben in einem Trailer führen und durch die Sozialarbeiterin Rose Tyler immer wieder auf den richtigen Weg gebracht werden müssen. Oder dem von DJ, der nur noch seinen Großvater hat, um den er sich rührend kümmert. Und dem von Mary Wells, die zunehmend antriebsloser wird, seit sie von ihrem Mann verlassen wurde. . In Holt durchleben wir mit den Charakteren gemeinsam sämtliche Emotionen: Freude, Erleichterung, Leid, Trauer. Weil sie uns so ans Herz gewachsen sind. Und ich freue mich schon sehr, diese Kleinstadt in weiteren Büchern erneut zu besuchen und den ein oder anderen Charakter vielleicht dort nochmal anzutreffen.

Hart ist das Leben im Mittelwesten “Abendrot” ist der zweite Band der “Plainsong”-Trilogie und gehört damit zu insgesamt sechs Büchern des Autors, die in der fiktiven Stadt Kleinstadt Holt in Colorado angesiedelt sind. Man kann das Buch ohne Vorkenntnis der anderen Bücher lesen. Ich würde die Lektüre des ersten Bands, “Lied der Weite”, dennoch dringend empfehlen, da man dort die Vorgeschichte einiger Charaktere erfährt, die in “Abendrot” wieder eine wichtige Rolle spielen. Außerdem ist “Lied der Weite” ein grandioses Buch, das ich gar nicht genug empfehlen kann! Es war eines meiner absoluten Highlights der letzten Jahre. Abendrot also – der Tag geht zu Ende, die Nacht bricht an. Über lange Strecken des Buches ist der Name Programm: man hat das Gefühl, dass das Licht nur so aus den Zeilen blutet. Einfach hat es im ländlichen Holt ohnehin niemand – es ist eine Welt, in der stoische Menschen harte Arbeit verrichten und nach Schicksalsschlägen immer wieder aufstehen. Angeschlagen, vielleicht sogar verwundet, aber so ist nun mal das Leben, was will man da machen. Und Schicksalsschläge gibt es in diesen Buch nicht zu knapp. Kent Haruf schreibt das Leben ungeschönt, wie es nun mal ist, mit all seinen Ungerechtigkeiten und seinen großen und kleinen Tragödien. Manchmal fällt es schwer, das zu lesen – vor allem, weil es über lange Passagen des Buches scheinbar immer nur abwärts geht, weiter und weiter. Jeder verheißungsvolle Schimmer entpuppt sich doch nur als das Abendrot einer weiteren Hoffnung. Dazu kommt noch, dass diejenigen, die es am härtesten trifft, hier stets die Kinder sind. Kinder, die viel zu früh die Verpflichtungen Erwachsener übernehmen müssen. Kinder, die misshandelt oder vernachlässigt werden. Das ist harter Tobak, da möchte man manchmal mit der Faust ins Buch schlagen. “Lied der Weite” war versöhnlicher als “Abendrot”, denn hier bleibt Einiges bis zum Ende ungeklärt – und das Leben ist am Schluss immer noch hart. Dennoch: die richtigen Menschen sind sich schon begegnet, man spürt, dass sich da ein echter Zusammenhalt entwickelt hat oder noch entwickeln wird. Der Wille, zu helfen, ist da, jetzt muss nur noch der Weg gefunden werden.Kent Haruf schreibt gerne über Wahlfamilien, die Zusammenhalt und Hilfe bieten, und Holt ist eine kleine Stadt, in der Mitmenschlichkeit noch ein Grundwert ist. In tiefster Nacht kann man den Sonnenaufgang am Horizont schon erahnen. Auch, wenn das Lesen manchmal traurig stimmt, möchte ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Das liegt zum einen am Schreibstil, der schlicht ist, geradezu minimalistisch, und dennoch eine enorme Aussagekraft hat. In so zurückhaltender Sprache so viel zu sagen, das ist ganz große Kunst. Genauso werden auch die Charaktere beschrieben, in kurz umrissenen, einfachen Szenen. Man weiß schon nach wenigen Sätzen, was das für einer ist, wie der so tickt. Und dennoch sind die Charaktere nicht eindimensional – im Gegenteil. Auch hier verbirgt sich unter der Schlichtheit viel, wenn man sich darauf einlässt. Das Buch entwickelt schon nach wenigen Kapiteln einen Sog, der anscheinend typisch für Kent Haruf ist. Man will wissen, wie es weitergeht, weil man mit den Charakteren mithofft und mitleidet, trotz ihrer Schwächen, die zum Teil gravierend sein können. Betty und Luther zum Beispiel beschützen ihre Kinder nicht und bieten ihnen auch kein sauberes, gemütliches Zuhause – aber das geschieht nicht aus böser Absicht heraus, sondern aus schierer Hilflosigkeit. Und so wünscht man sich gleichzeitig, das Jugendamt würde die Kinder dort rausholen, und leidet dennoch mit den Eltern, die genau davor panische Angst haben. FAZIT Im kleinen Örtchen Holt ist das Leben nie einfach, aber zur Zeit ist es für viele Bewohner noch härter als sonst. Unfälle und Todesfälle, Abschiede und Abstürze – und dabei ganz viel Hilflosigkeit. Doch immer wieder reichen sich Menschen ganz selbstverständlich die Hand, um zu helfen. Kent Haruf beschreibt das Leben in Holt in einer Sprache, die gerade wegen ihrer Schlichtheit wunderschön ist. Auch die Charaktere werden mit leichtem Strich gezeichnet und sind dennoch lebendig und komplex. Daher ist “Abendrot” in meinen Augen ein überaus lohnendes Buch, auch wenn es oft eine sehr schmerzliche Lektüre ist. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2019/02/07/rezension-kent-haruf-abendrot/
Es ist schon eine Weile her, dass ich Teil 1 dieser Reihe gelesen habe. Das liegt aber nicht daran, dass mir die Bücher von Kent Haruf nicht gefallen, ganz im Gegenteil. Ich liebe seine Art, lebendige Figuren zu zeichnen, deren Alltagssorgen weder zu überzeichnen, noch zu banalisieren, sie aber auf jeden Fall immer ernst zu nehmen. Ich freue mich auf die weiteren Bücher des Autors (leider hat er viel zu wenige geschrieben).
Kent Haruf Schreibweise entschleunigt und erdet. Zumindest empfinde ich es so. Er schreibt über Menschen mit ihren Freuden und Sorgen, von echter Freude und echten Sorgen. Er wird nie dramatisch, sondern bleibt immer authentisch und trotzdem - oder gerade deshalb - konnte ich auch dieses Buch wieder kaum aus der Hand legen. Schade, dass ich es nun zu Ende gelesen habe. Ich wäre gern noch ein bisschen in Holt geblieben.
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Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.
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Genau die Mitte einer Trilogie... 🫣
...und das wusste ich vorher nicht! Fehler behoben, die anderen 2 Bände zum Lesen besorgt.. nur die richtige Reihenfolge kann ich nicht mehr einhalten.. Die Geschichte in "Abendrot" hat mich sehr angesprochen, allerdings hat es ein bisschen gedauert bis ich mich mit dem Schreibstil des Autors angefreundet habe. Danach waren das Lese-vergnügen und der -sog durchaus vorhanden. Jetzt freue ich mich auf die weiteren Geschichten um die Bewohner der amerikanischen Kleinstadt.
Tod, Kindesmisshandlung, Alkoholmissbrauch, Verwahrlosung, ....
Das Landleben im Herzen Colorados ist hart und einige Schicksalsschläge sind es ebenfalls. Nachdem mir "Lied der Weite" vor Jahren außerordentlich gut gefallen hat, habe ich nun in "Abendrot" alte Bekannte, wie die Viehzüchter Harold und Raymond und ihre Ziehtochter Victoria "wiedergetroffen" und weitere neue Bekanntschaften machen dürfen. Gute, sowie schlechte. Kent Haruf hat mit seiner Holt-Reihe Geschichten über einfache Menschen geschrieben, die man ins Herz schließt, mit denen man hofft und bangt, liebt und leidet. Geschichten, die sich anfühlen, wie "nach Hause kommen".
Der Nachfolger zu "Das Lied der Weite"
Kent Haruf zieht uns mit seinen unaufgeregten, aus dem Leben gegriffenen Geschichten und den besonderen Charakteren darin in seinen Bann. In der Kleinstadt Holt begegnen wir den unterschiedlichsten Schicksalen. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und doch kreuzen sich die Wege der ein oder anderen Protagonist:innen. Dabei zeichnet Kent Haruf die Charaktere so nahbar und authentisch, dass man sich selbst als Teil Holts sehen könnte. . In "Abendrot" begleiten wir die meisten Charaktere nach "Das Lied der Weite" weiter, begegnen aber auch neuen Schicksalen. Z. B. dem der Familie Wallace, die mit ihren Kindern ein verwahrlostes Leben in einem Trailer führen und durch die Sozialarbeiterin Rose Tyler immer wieder auf den richtigen Weg gebracht werden müssen. Oder dem von DJ, der nur noch seinen Großvater hat, um den er sich rührend kümmert. Und dem von Mary Wells, die zunehmend antriebsloser wird, seit sie von ihrem Mann verlassen wurde. . In Holt durchleben wir mit den Charakteren gemeinsam sämtliche Emotionen: Freude, Erleichterung, Leid, Trauer. Weil sie uns so ans Herz gewachsen sind. Und ich freue mich schon sehr, diese Kleinstadt in weiteren Büchern erneut zu besuchen und den ein oder anderen Charakter vielleicht dort nochmal anzutreffen.

Hart ist das Leben im Mittelwesten “Abendrot” ist der zweite Band der “Plainsong”-Trilogie und gehört damit zu insgesamt sechs Büchern des Autors, die in der fiktiven Stadt Kleinstadt Holt in Colorado angesiedelt sind. Man kann das Buch ohne Vorkenntnis der anderen Bücher lesen. Ich würde die Lektüre des ersten Bands, “Lied der Weite”, dennoch dringend empfehlen, da man dort die Vorgeschichte einiger Charaktere erfährt, die in “Abendrot” wieder eine wichtige Rolle spielen. Außerdem ist “Lied der Weite” ein grandioses Buch, das ich gar nicht genug empfehlen kann! Es war eines meiner absoluten Highlights der letzten Jahre. Abendrot also – der Tag geht zu Ende, die Nacht bricht an. Über lange Strecken des Buches ist der Name Programm: man hat das Gefühl, dass das Licht nur so aus den Zeilen blutet. Einfach hat es im ländlichen Holt ohnehin niemand – es ist eine Welt, in der stoische Menschen harte Arbeit verrichten und nach Schicksalsschlägen immer wieder aufstehen. Angeschlagen, vielleicht sogar verwundet, aber so ist nun mal das Leben, was will man da machen. Und Schicksalsschläge gibt es in diesen Buch nicht zu knapp. Kent Haruf schreibt das Leben ungeschönt, wie es nun mal ist, mit all seinen Ungerechtigkeiten und seinen großen und kleinen Tragödien. Manchmal fällt es schwer, das zu lesen – vor allem, weil es über lange Passagen des Buches scheinbar immer nur abwärts geht, weiter und weiter. Jeder verheißungsvolle Schimmer entpuppt sich doch nur als das Abendrot einer weiteren Hoffnung. Dazu kommt noch, dass diejenigen, die es am härtesten trifft, hier stets die Kinder sind. Kinder, die viel zu früh die Verpflichtungen Erwachsener übernehmen müssen. Kinder, die misshandelt oder vernachlässigt werden. Das ist harter Tobak, da möchte man manchmal mit der Faust ins Buch schlagen. “Lied der Weite” war versöhnlicher als “Abendrot”, denn hier bleibt Einiges bis zum Ende ungeklärt – und das Leben ist am Schluss immer noch hart. Dennoch: die richtigen Menschen sind sich schon begegnet, man spürt, dass sich da ein echter Zusammenhalt entwickelt hat oder noch entwickeln wird. Der Wille, zu helfen, ist da, jetzt muss nur noch der Weg gefunden werden.Kent Haruf schreibt gerne über Wahlfamilien, die Zusammenhalt und Hilfe bieten, und Holt ist eine kleine Stadt, in der Mitmenschlichkeit noch ein Grundwert ist. In tiefster Nacht kann man den Sonnenaufgang am Horizont schon erahnen. Auch, wenn das Lesen manchmal traurig stimmt, möchte ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Das liegt zum einen am Schreibstil, der schlicht ist, geradezu minimalistisch, und dennoch eine enorme Aussagekraft hat. In so zurückhaltender Sprache so viel zu sagen, das ist ganz große Kunst. Genauso werden auch die Charaktere beschrieben, in kurz umrissenen, einfachen Szenen. Man weiß schon nach wenigen Sätzen, was das für einer ist, wie der so tickt. Und dennoch sind die Charaktere nicht eindimensional – im Gegenteil. Auch hier verbirgt sich unter der Schlichtheit viel, wenn man sich darauf einlässt. Das Buch entwickelt schon nach wenigen Kapiteln einen Sog, der anscheinend typisch für Kent Haruf ist. Man will wissen, wie es weitergeht, weil man mit den Charakteren mithofft und mitleidet, trotz ihrer Schwächen, die zum Teil gravierend sein können. Betty und Luther zum Beispiel beschützen ihre Kinder nicht und bieten ihnen auch kein sauberes, gemütliches Zuhause – aber das geschieht nicht aus böser Absicht heraus, sondern aus schierer Hilflosigkeit. Und so wünscht man sich gleichzeitig, das Jugendamt würde die Kinder dort rausholen, und leidet dennoch mit den Eltern, die genau davor panische Angst haben. FAZIT Im kleinen Örtchen Holt ist das Leben nie einfach, aber zur Zeit ist es für viele Bewohner noch härter als sonst. Unfälle und Todesfälle, Abschiede und Abstürze – und dabei ganz viel Hilflosigkeit. Doch immer wieder reichen sich Menschen ganz selbstverständlich die Hand, um zu helfen. Kent Haruf beschreibt das Leben in Holt in einer Sprache, die gerade wegen ihrer Schlichtheit wunderschön ist. Auch die Charaktere werden mit leichtem Strich gezeichnet und sind dennoch lebendig und komplex. Daher ist “Abendrot” in meinen Augen ein überaus lohnendes Buch, auch wenn es oft eine sehr schmerzliche Lektüre ist. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2019/02/07/rezension-kent-haruf-abendrot/
Es ist schon eine Weile her, dass ich Teil 1 dieser Reihe gelesen habe. Das liegt aber nicht daran, dass mir die Bücher von Kent Haruf nicht gefallen, ganz im Gegenteil. Ich liebe seine Art, lebendige Figuren zu zeichnen, deren Alltagssorgen weder zu überzeichnen, noch zu banalisieren, sie aber auf jeden Fall immer ernst zu nehmen. Ich freue mich auf die weiteren Bücher des Autors (leider hat er viel zu wenige geschrieben).
Kent Haruf Schreibweise entschleunigt und erdet. Zumindest empfinde ich es so. Er schreibt über Menschen mit ihren Freuden und Sorgen, von echter Freude und echten Sorgen. Er wird nie dramatisch, sondern bleibt immer authentisch und trotzdem - oder gerade deshalb - konnte ich auch dieses Buch wieder kaum aus der Hand legen. Schade, dass ich es nun zu Ende gelesen habe. Ich wäre gern noch ein bisschen in Holt geblieben.










