Leben, schreiben, atmen

Leben, schreiben, atmen

Hardback
4.146
ErinnerungsbuchEmanzipationVerlustAutorin

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Description

Schreiben heißt für Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Es ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in diesem einzigartigen Buch über das autobiographische Schreiben nach, gibt Tipps und kreative Anleitungen. Und sie legt gleich selbst los und erzählt hinreißend ehrlich von ihrem eigenen Leben.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Languages
Format
Hardback
Pages
288
Price
20.70 €

Author Description

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (u. a. ›Männer‹, ›Mitten ins Herz‹, ›Kirschblüten – Hanami‹) veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Romane, ein Buch über das Schreiben (›Leben, schreiben, atmen‹) und Kinderbücher. Sie leitet den Lehrstuhl ›Creative Writing‹ an der Filmhochschule München und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München.

Posts

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All
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Klare Empfehlung

Ein Buch über das Leben.. ..eine "Einladung zum Schreiben".

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Interessante Mischung aus Lebensgeschichte & Schreibratgeber

Doris Dörrie ist mit ihrem Werk "Leben, schreiben, atmen" eine interessante Mischung aus Autobiografie, Schreibratgeber und Essay über das Leben und Schreiben im Allgemeinen gelungen. Auf sehr unterhaltsame, oft berührende, manchmal sehr humorvolle Art und mit vielen philosophischen Anklängen versteht Dörrie es den Leser mitzunehmen in ihre Lebensgeschichte und verwebt die Stationen ihres Lebens mit interessanten Fragestellungen und Schreibübungen. Ein Lehr-, Arbeitsbuch und autobiografischer Roman in einem Guss, das ist wirklich etwas Besonderes.

5

Kurzweilig und motivierend

Weckt die Lust zum Schreiben (wieder)!

5

Doris Dörrie ist eine großartige Erzählerin. Man muss nicht schreiben wollen, um ihr Buch mit Genuss zu lesen. Sie ist außerdem eine einfühlsame und erfahrene Lehrerin für Creative Writing. Sie gibt uns Hinweise, worüber alles geschrieben werden kann – ihre Texte sind Beispiele dafür. Es kann also eigentlich nichts schief gehen, wenn wir ihr einfach folgen.

Lesenswert einige wichtige Tipps.

Ich habe die Autorin beim "ZEIT" Zoom gesehen. Deshalb das Buch gelesen.

4

Einladung zum Schreiben

Dieses Buch umfasst viele kleine kurze Geschichten, die im Anschluss kurz mit einem Oberthema bezeichnet werden. Dörrie erklärt anhand der Geschichten, welche Themen zum Schreiben interessant sind und entwirft anhand dieser kurze Geschichten, die zusammengefasst eine Art (fiktionale) Biografie ergeben. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, werde es mir aber auch noch als Print zulegen, um mir Notizen machen zu können. Der Untertitel „Einladung zum Schreiben“ passt sehr gut, da es sich wirklich nur um rein inhaltliche und thematische Tipps handelt. Zum Herstellungs-/Schreibprozess formal werden kaum bis keine Tipps gegeben. Aber diesen Anspruch hat diese „Einladung“ oder auch Einleitung nicht gehabt. Somit trifft das Buch genau, was es zu sein scheint.

5

Das pure Leben

Ich habe einen Workshop zum Thema Journaling besucht und bin dort auf dieses Buch gestoßen. Irgendwie mag ich ja Dörries Geschichten (kenne bisher nur Filme von ihr) und somit ist das mein erstes Buch von ihr. Es ist nicht nur eine Einladung zum autobiografischen Schreiben, es ist auch eine Art Autobiografie zu ihr selbst - und zwar nicht in der Reihenfolge ihres Erlebens, sondern von Erinnerungsstücken. Natürlich zieht sich ein Roter Faden durch das Leben und zum ersten Mal habe ich selbst auch den Eindruck, nicht nur irgendwie zu leben, sondern dass da noch viel mehr ist, das ich auch bei mir sehr viel intensiver wahrnehmen kann und möchte. Für mich eine pure Inspiration.

4

Ein schönes Buch über das schreiben mit vielen Tipps und Anregungen. Gleichzeitig ein Buch über das Leben von der Autorin - oder das, was sie uns darüber erzählen möchte. Allerdings sind ein paar rassistische Ausdrücke und Beschreibungen enthalten.

4

„Wenn wir darüber nachdenken, was wir so denken, schämen wir uns schnell. Und wenn wir uns schämen, können wir schlecht schreiben. Wofür schämen wir uns? Wir schämen uns, dass wir uns anmaßen, über uns selbst zu schreiben, wir schämen uns für unser kleines Leben, für unsere Unzulänglichkeiten, unsere Lügen, unsere enttäuschten Erwartungen an das Leben und an uns selbst. Dieser Scham entkommt man nur, indem man nicht nachdenkt, sondern weiterschreibt…“ Doris Dörrie studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm „Kirschblüten und Dämonen“) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie lebt in München, unterrichtet dort an der Filmhochschule „creative writing“ und gibt immer wieder Schreibworkshops. Mit „Leben, schreiben, atmen“ lädt sie zum autobiographischen Schreiben ein. Sie gibt Tipps und kreative Anleitungen und macht gleichzeitig vor, wozu sie den Leser ihres Buches auffordert. Zu Beginn jedes Kapitels gibt sie ein Stichwort vor, zu dem sie auf überaus sympathische Weise über ihr Leben plaudert. Manchmal kommt Doris Dörrie dabei vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber das ist durchaus gewollt und wohl auch ein natürlicher Effekt, wenn man frei von der Leber weg schreibt. Sie macht dem Leser vor, wie es geht und gibt am Kapitelende knappgehaltene Erklärungen und Tipps. Und weil sie Lockerheit beim Schreiben in ihren autobiographischen Texten vormacht und ihre Ratschläge nicht dogmatisch daherkommen, fühlt man sich tatsächlich auch in der Lage dazu, ihren anschließenden Aufforderungen zum Schreiben nachzukommen. So musste ich mich zurückhalten um nicht gleich loszulegen, weil ich das Buch so motivierend empfand. Doch wollte ich es erst zuende lesen, denn „Leben, Schreiben, Atmen“ ist kein Schreibratgeber im eigentlichen Sinne. Dach Buch liest sich flüssig und die Autorin versteht es, Dinge aus ihrem Leben zu formulieren und so zu beschreiben, dass sie anschaulich sind und berühren. So erfährt man nach jedem Stichwort immer ein wenig mehr aus ihrem Leben, so dass sich am Ende ein ehrliches und authentisches Gesamtbild ergibt, auch wenn die Fragmente nicht in einer zeitlichen Reihenfolge und recht sprunghaft erzählt sind. Gleichzeitig erinnert man sich an Vergangenes und füllt die Stichworte bereits gedanklich mit eigenen leichtgewichtigen oder schwermütigen Inhalten, selbst wenn man es nicht gleich Abschluss des jeweiligen Kapitels niederschreibt. „Der Schreibmuskel ist ein Muskel, der verkümmert, wenn man ihn nicht trainiert“, so Doris Dörrie. „Leben, Schreiben, Atmen“ ist inspirierend und macht Lust darauf, gleich mit dem Training zu beginnen.

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