Book of Lives
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Description
Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis – der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer »Report der Magd« (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. Atwood erzählt, wie es weiterging, lässt uns teilhaben an ihren Freundschaften, am Leben mit ihrem Mann Graeme. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, hochamüsantes Buch voller überlebensgroßer Figuren: Dichter, Bären, Hollywood-Schaupieler ... Ein Einblick in ihr Schreiben, in die Verbindungen zwischen realem Leben und Kunst und in die Funktionsweise eines der kreativsten Köpfe unserer Zeit.
Book Information
Author Description
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
Posts
Tolle Frau mit einem spannenden Leben. Mitunter aber zuviele Namen und Side Stories, die mir zuviel und unübersichtlich
Waren. Aber wahrscheinlich heißt das Buch nicht umsonst „ Books of Live“ im Plural. Wenn man das vorher weiß, gibt es dazu spannende Einblicke in das Leben einer Autorin und dem Weg zu ihren Werken.
Lebensgeschichten sind zutiefst persönlich, individuell und nicht miteinander vergleichbar deshalb verzichte ich bewusst auf eine klassische Bewertung. Margaret Atwood ist ohne Zweifel eine sehr bemerkenswerte Frau. Besonders beeindruckt hat mich, wie umfassend und offen sie alle Aspekte ihres Lebens schildert. Dabei wird deutlich, wie stark ihre eigenen Erfahrungen in ihr literarisches Werk eingeflossen sind. Es war spannend zu lesen, wie sie als Schriftstellerin in Kanada „groß geworden“ ist und wie sie die Entwicklung der Literatur insbesondere in Kanada aus ihrer persönlichen Perspektive beschreibt. Auch das Engagement von ihr und ihrem Mann für die Literatur insgesamt fand ich sehr bemerkenswert und inspirierend. Gleichzeitig ist dieses Buch sehr umfangreich. Es zieht sich stellenweise deutlich. Wie der Titel bereits andeutet, erzählt sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Geschichten der vielen Menschen, denen sie begegnet ist. Besonders das Leben ihres Mannes sowie das ihrer Eltern nimmt viel Raum ein. Es gibt eine Fülle an Namen, Orten und Themen was bei einer 86-jährigen Autorin mit einem so reichen Leben natürlich nicht überrascht. Dennoch wirkte das Buch dadurch an manchen Stellen sehr langwierig, und nicht jeder Abschnitt war für mich gleich interessant. Sehr berührt hat mich vor allem der letzte Teil des Buches. Hier wird besonders spürbar, dass Book of Lives in vielerlei Hinsicht auch eine Liebeserklärung an ihren verstorbenen Mann ist. Die Art, wie Atwood über ihn schreibt, ist warm, respektvoll und tief emotional. Diese Passagen waren für mich die schönsten und eindrucksvollsten des gesamten Buches. Alles in allem hat Book of Lives in mir eine große Neugier geweckt, weitere Bücher von Margaret Atwood zu lesen. Sie ist eine außergewöhnliche Frau, und es war sehr interessant, ihre Geschichte kennenzulernen.
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Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis – der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer »Report der Magd« (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. Atwood erzählt, wie es weiterging, lässt uns teilhaben an ihren Freundschaften, am Leben mit ihrem Mann Graeme. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, hochamüsantes Buch voller überlebensgroßer Figuren: Dichter, Bären, Hollywood-Schaupieler ... Ein Einblick in ihr Schreiben, in die Verbindungen zwischen realem Leben und Kunst und in die Funktionsweise eines der kreativsten Köpfe unserer Zeit.
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Author Description
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
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Tolle Frau mit einem spannenden Leben. Mitunter aber zuviele Namen und Side Stories, die mir zuviel und unübersichtlich
Waren. Aber wahrscheinlich heißt das Buch nicht umsonst „ Books of Live“ im Plural. Wenn man das vorher weiß, gibt es dazu spannende Einblicke in das Leben einer Autorin und dem Weg zu ihren Werken.
Lebensgeschichten sind zutiefst persönlich, individuell und nicht miteinander vergleichbar deshalb verzichte ich bewusst auf eine klassische Bewertung. Margaret Atwood ist ohne Zweifel eine sehr bemerkenswerte Frau. Besonders beeindruckt hat mich, wie umfassend und offen sie alle Aspekte ihres Lebens schildert. Dabei wird deutlich, wie stark ihre eigenen Erfahrungen in ihr literarisches Werk eingeflossen sind. Es war spannend zu lesen, wie sie als Schriftstellerin in Kanada „groß geworden“ ist und wie sie die Entwicklung der Literatur insbesondere in Kanada aus ihrer persönlichen Perspektive beschreibt. Auch das Engagement von ihr und ihrem Mann für die Literatur insgesamt fand ich sehr bemerkenswert und inspirierend. Gleichzeitig ist dieses Buch sehr umfangreich. Es zieht sich stellenweise deutlich. Wie der Titel bereits andeutet, erzählt sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Geschichten der vielen Menschen, denen sie begegnet ist. Besonders das Leben ihres Mannes sowie das ihrer Eltern nimmt viel Raum ein. Es gibt eine Fülle an Namen, Orten und Themen was bei einer 86-jährigen Autorin mit einem so reichen Leben natürlich nicht überrascht. Dennoch wirkte das Buch dadurch an manchen Stellen sehr langwierig, und nicht jeder Abschnitt war für mich gleich interessant. Sehr berührt hat mich vor allem der letzte Teil des Buches. Hier wird besonders spürbar, dass Book of Lives in vielerlei Hinsicht auch eine Liebeserklärung an ihren verstorbenen Mann ist. Die Art, wie Atwood über ihn schreibt, ist warm, respektvoll und tief emotional. Diese Passagen waren für mich die schönsten und eindrucksvollsten des gesamten Buches. Alles in allem hat Book of Lives in mir eine große Neugier geweckt, weitere Bücher von Margaret Atwood zu lesen. Sie ist eine außergewöhnliche Frau, und es war sehr interessant, ihre Geschichte kennenzulernen.





