Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)
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Description
Vertraue niemandem.
Denn jemand will deinen Tod.
Es könnte jeder sein
.
Eine Welt, die perfekt und gerecht erscheint.
Sechs Studenten, die dachten, sie kennen die Wahrheit.
Doch plötzlich sind sie auf der Flucht,
verraten, verfolgt und dem Schicksal ausgeliefert.
Die Verratenen ist der erste Band einer Trilogie.
Entdecke die düstere Trilogie von Bestsellerautorin Ursula Poznanski voller Intrigen und Wendungen . Eine mitreißende Dystopie über das Leben nach einer Katastrophe , Parallelgesellschaften und die Suche nach der Wahrheit . Ein Thriller über Macht und Manipulation .
Book Information
Author Description
Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Mehr über die Autorin unter ursula-poznanski.de.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine meiner absolut allerliebsten Dystopien, die ich immer wieder mit Begeisterung lese
Poznanski - sonst eher bekannt für Krimis und Thriller - hat hier eine faszinierende Welt der Gegensätze geschaffen. Mit der hochmodernen und technologischen Welt in der Ria aufwächst auf der einen Seite und der gefährlichen und ursprünglichen Außenwelt mit der Ria und ihre Freunde sich auf einmal gezwungen sehen auseinanderzusetzen. Ganz ganz große Empfehlung - auch für die folgenden beiden Bände.
Sehr spannende Dystopie
Nachdem ich die anfängliche Handlung etwas langsam empfunden habe, hat die Handlung Fahrt aufgenommen und ich wollte einfach nur wissen, wie es weiter geht und vor allem, wer der Verräter ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, wodurch das Lesen flüssig ist. Ich bin sehr gespannt, auf den nächsten Teil!
Spannender Anfang einer Dystopie
Ich liebe Ursula Poznanskis Schreibstil! Dieses Buch von ihr konnte mich mal wieder überzeugen. Wir haben hier einen super spannenden Einstieg in eine dystopische Thriller-Trilogie. Die Hauptprotagonistin Ria bekommt durch Zufall mit, dass sie, und 5 weitere, Teil einer Verschwörung sein soll und wir versuchen mit ihr herauszufinden um was für eine Verschwörung es sich handelt & wer der Verräter ist. Das ganze spielt nach unserer Zeit und es gibt zwei Lager: die sphärenbewohner (Ria etc.) & die Prims (außenbewohner). & ich kann nur eines sagen: Es ist super spannend diese dystopische Welt zu entdecken, sich darin zurecht zu finden und den Rätseln auf den Grund zu gehen. Ich werde direkt mit Band 2 weiter machen, denn bei diesem Ende kann ich garnicht anders! 🤭
Eleria - die Verratenen von Ursula Poznanski
Eleria, kurz Ria, ist in den geschützte Sphären aufgewachsen, die den Menschen nach einer Katastrophe Unterschlupf gewähren. Das Leben dort ist streng, aber gerecht. Der Alltag ist durchgetaktet, Leistung wird mit Punkten belohnt und die individuellen Talente werden gezielt gefördert. Dass sie privilegiert ist, weiß sie, jedoch steht dieses Leben nun auf wackeligen Beinen. Sie wird verdächtigt, mit anderen eine Verschwörung gegen den Sphärenbund zu planen und soll daher eliminiert werden. Nach einem Angriff findet sie sich zusammen mit fünf anderen in der Außenwelt wieder, die ihnen alles abtrotzt. Das Wetter und auch die sogenannten „Prims“ verlangen ihnen alles ab und nach und nach wird ihre heile Welt auf den Kopf gestellt. Schnellt erkennt Ria, dass sie niemandem trauen kann. Der erste Band dieser dystopischen Reihe hat mir ganz wunderbar gefallen. Wie eigentlich fast alles von Ursula Poznanski. Bisher wurde ich von den Geschichten nicht enttäuscht. Hier bekommen wir einen dystopischen Thriller, der mit Wendungen und einer spannenden Geschichte aufwartet. Die Charaktere werden dem Leser schnell vertraut, die Handlung schreitet zügig voran und dennoch bekommt man nach und nach den Aufbau der Welt präsentiert, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Auch dass sich Rias Weltansicht verändert, passiert schleichend und authentisch. Bis zum Schluss erfährt man nicht, an was für einer Verschwörung sie angeblich beteiligt sind, die Antworten sucht selbst Ria noch. Daher bin ich sehr gespannt, was Band 2 und 3 noch zu Tage bringen werden.
Famillienlos werden sie erzogen. Leistung ist das Ziel. Eleria ist in einem Reagenzglas herangezogen und in Glaskuppeln aufgewachsen, so wie alle die nicht in Clans draußen überleben. In der Reihung der Akademie ist sie weit vorne, doch hindert das sie nicht, einer Verschwörung angeschuldigt zu werden. Doch von dieser wissen Eleria und die betroffenen nichts, und werden auf eine vermeintliche Reise geschickt.
Ein Roman der gesellschaftskritisch die Postapokalypse darstellt. Keiner wagt es, die Hierarchie und das Leben innerhalb den Kuppeln anzuzweifeln, doch kaum verlässt man die Kuppeln merkt man, was man alles verpasst hat; Sonne, Wärme, Leben. Auch die Außenwelt scheint nicht zu sein, was sie angeblich ist. Der Roman hat mich in eine Decke gepackt und vor den Ofen gesetzt; er hat mich erst losgelassen, als ich ihn zu Ende gelesen hatte.
Dieses Buch war weit entfernt von dem, was ich erwartet habe. Auf eine gute Weise. Wir haben hier eigentlich eine "klassische" Dystopie, in der es die Elite gibt und die Unterdrückten, die Ausgeschlossenen. Es war wirklich erfrischend, die Geschichte diesmal bei der Elite zu beginnen und erstmal mit deren Weltsicht in Kontakt zu kommen. So ist nämlich, wie es sonst selten ist, nicht von Anfang an klar, dass so einiges im System schiefläuft und die Außenseiter wirklich unfair behandelt werden, was auch unsere sechs Studenten, die bisher ein unbesorgtes Leben führen konnten, mit der Zeit erkennen. Das Beste an dieser Geschichte war für mich das Aufeinanderprallen der zwei Seiten, die einen eben wohlgenährt, im Warmen, sicher und aufgrund ihrer Bildung auch sehr arrogant und die anderen ausgeschlossen, ständig Gefahren ausgesetzt, meist frierend und wie Dreck behandelt. Mir hat wirklich gut gefallen, dass die gegenseitige Vorurteile nicht einfach in Luft aufgelöst haben, sondern nur langsam und auch nur teilweise gebröckelt haben. Und ich meine, das ist auch vollkommen verständlich, wenn man bedenkt. was die Sphärenbewohner den Clans bewusst vorenthalten und wie den Studenten eingeben wird, dass die "Prims" eben primitiv und minderwertig sind. Die Verschiedenheit der sechs Studenten, denen eine Verschwörung angehängt wird und die deshalb in die Wildnis fliehen, ist wirklich interessant, auch wenn die Charakterzüge ein bisschen klischeehaft wirken. Komischerweise mochte ich Ria auch sehr. Sie tut sich zwar auch schwer damit, ihr altes Bild von den Clans und deren Mitgliedern mit einem neuen zu ersetzen, arbeitet aber wirklich hart an sich. Sie ist sehr berechnend, ihre Auffassungsgabe, Selbstkontrolle und Wortgewandtheit sind aber sowas wie ihr Steckenpferd, ihr Talent und machen ihren Charakter einzigartig und ihren Gedankengang fesselnd. Insgesamt eine große Leseempfehlung!
Was machst du, wenn du feststellen musst, dass alles woran du glaubst eine Lüge ist?
Eleria, kurz nur Ria, ist eine Elitestudentin der Akademie in der Sphäre Hoffnung. Die Welt, in der sie lebt, wird unterteilt in die Sphären, in denen die Menschen gut leben können und der lebensfeindlichen Außenwelt. Durch Zufall belauscht Ria ein Gespräch, in dem sie und 5 weitere Elitestudenten der Akademie als Mitglieder einer Verschwörung benannt werden und getötet gehören. Ria ist sich keiner Schuld bewusst, schließlich ist sie eine vorbildhafte, fleißige Studentin, der eine Karriere in den obersten Reihen der Regierung vorausgesagt wird. Als sie aber dann mit den anderen fünf Studierenden zum Präsidentenbesuch in eine andere Sphäre reisen sollen, ist Ria klar, dass sie diesen Ausflug nicht überleben sollen. Und so kommt es dann auch, mitten auf der Reise werden sie von Soldaten angegriffen, die den Außenbewohnern nachempfunden Waffen tragen. Es gelingt den 6 Studierenden zu fliehen, aber wie sollen sie in dieser Umgebung mit Wölfen, feindlichen Außenbewohnern und Schnee wohin das Auge reicht überleben. Normalerweise bin ich nicht so mega der Dystopie-Mensch im Lesen. Die Welt ist schrecklich genug, da muss ich nicht beim Lesen mich auch noch konstant mit Ungerechtigkeiten, Menschen, die ihre Macht ausnutzen und so weiter auseinandersetzen. Aber Ursula Poznanski ist eine Autorin, von der rich wahnsinnig gerne Bücher lese, weil sie immer so schön geschrieben sind. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, vor allem Rias Konflikt, da sie die Erzählerin ist, bekommt man sehr hautnah mit. Ria muss damit leben, dass alles woran sie geglaubt hatte eine Lüge ist und der Sphärenbund, dem sie ihr Leben gewidmet hatte, sie jetzt zu jedem Preis tot sehen möchte. Es sind keine leichten Aufgaben, die sie erwarten, sie müssen das Vertrauen eines Clans gewinnen, auf die sie stoßen, gleichzeitig weiß Ria auch nicht ob sie allen in der Gruppe trauen kann. Dieser pure Überlebenskampf, die Spannungen in der Gruppe, all das scheint so bedrohlich und doch muss Ria weitermachen und herausfinden, was sie eigentlich verbrochen hat. Auch die anderen aus der Gruppe sind wahnsinnig lebensnah und tiefgründig gestaltet und ich konnte bei allen die Beweggründe verstehen, sofern man die Informationen hatte. Ursula Poznanski versteht es den Lesenden gerade so viele Informationen wie nötig und so wenig wie möglich zu vermitteln. So erfahren wir am Anfang nur die Grundzüge der Welt und tauchen im Laufe der Geschichte immer weiter in diese Welt ein. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen, es ist super spannend und mitreißend geschrieben und man rätselt echt die ganze Zeit mit, was denn wohl das Problem ist. Ich konnte mich Aureljos Hoffnung klammern, dass das alles nur ein Missverständnis ist, ich konnte mit Tomma mitfühlen, die als Botanikerin zum ersten Mal Birken sieht, ich konnte Tycho's Neugierde auf die Ruinen der Häuser vor der langen Nacht förmlich spüren. Ein wahnsinniger Auftakt für eine Reihe und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.
Obwohl es sich bei "Die Verratenen" um einen Jugend-Thriller handelt, hat mich Ursula Poznanski mit ihrem gutem Schreibstil und der fesselnden Handlung Mal wieder vollkommen überzeugt! Es geht um eine Verschwörung, sechs Jugendliche, die aus ihrer vertrauten Umgebung fliehen müssen und eine dystopische Welt, in der man nicht weiß, wem man trauen kann. Ein Buch, das ich nicht wieder aus der Hand legen konnte und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung im zweiten Band.
Wurde enttäuscht
(Rezension steht für die gesamte Trilogie) Ich bin ein Dystopie Girl und hatte mich soooo auf die Reihe gefreut. Ich meine geschrieben von Frau Poznanski, Dystopie und Gute Bewertungen... was soll da schiefgehen? Naja... also das Setting und die Idee ist absolut genial. Keine Frage. Auch die ganze Entwicklung der Protagonisten ist wirklich toll. Man ist schockiert, man weint mit usw AAAAAABBBBEERRR es hat sich soooooooo gezogen das ich für Band 3 drei Wochen gebraucht habe weil ich keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Pro Buch (gerade beim letzten) hätte man sich locker 100 Seiten sparen können. Es ist ja schön wenn eine Buch detailreich usw ist aber man kann es auch kaputt machen und wenn dann die Spannung fehlt wird es anstrengend. Schade drum. Solide 3.5⭐️ für die Trilogie. Sorry not Sorry
Für mich zu Fantasy-Lastig
Meine Meinung: Die Neugestaltung der Eleria-Reihe gefällt mir sehr gut. Das Cover passt sehr zum Thema des Buches. Es erzählt Eleria aus der Ich-Perspektive, was mich sofort in das Buch eintauchen lässt. Die erste Hälfte des Buches gefiel mir sehr gut. Unglaublich, wie die Spannung, die Beklemmung und die Bedrohung beschrieben wurden. Ich konnte die Gefühlslagen selbst fast fühlen. Grandios. In der zweiten Hälfte tauchten immer mehr Fantasy-Elemente auf. Meines Erachtens zu viele. Für mein Empfinden störten diese den Lesefluss. Mit weniger oder sogar ohne diese wäre es für mich ein großartiges Buch gewesen. Fazit: Ich denke, die meisten Leser, die dystopische Thriller mögen, werden auch mit Eleria spannende Stunden haben. Ich selbst bin nicht so der Fantasy-Typ. So werde ich die Eleria-Trilogie nicht weiterverfolgen. Dies war das erste Buch der Jahreschallenge #12für2023 Lesende Grüße Doris erdbeerhase_liest

Dystopie - Jugendbuch - lesenswert
Ich habe mich gefreut, wieder einmal eine Dystopie-Reihe zu lesen. Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil der Trilogie und man erlebt die Welt aus der Sicht von Ria. Diese Welt teilt sich in zwei Gruppen - die Elite (Lieblinge) und die Außenwelt (Prims). Die Idee ist nicht neu - und trotzdem interessant zu lesen. Ich bin schon auf Teil 2 gespannt.
Da bereits im Juli der finale Teil der Trilogie erscheint, musste ich einfach langsam mal mit der Reihe beginnen. Von Ursula Poznanski kenne ich bisher schon zwei Bücher und diese haben mir sehr gut gefallen. Von ihrer Dystopie habe ich eigentlich nur Gutes gehört und hatte dementsprechend auch hohe Erwartungen. Diese wurden größtenteils erfüllt. Ria wohnt in einer Sphäre: Eine Kuppel, in der die Menschen vor der kalten Außenwelt geschützt sind und sich um nichts zu sorgen brauchen. Doch dann erfährt Ria, dass sie gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen Teil einer Verschwörung gegen die Sphären sein soll und wird Zeuge, wie ihr Tod beschlossen wird. Zusammen mit den fünf anderen versucht sie nun vor der Regierung zu fliehen und versteckt sich schon bald im zugeschneiten Land außerhalb der Sphären. Ria wurde dazu ausgebildet, Gesichter und Emotionen zu lesen. Außerdem hat sie die perfekte Kontrolle über ihr eigenes Erscheinen und ist gut darin, Leute umzustimmen. Was mich manchmal gestört hat, ist dass die Autorin oft geschrieben hat, worauf genau Ria bei sich achtet, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Ob sie den Blick gesenkt hat, aufrechter stand, oder ihrer Stimme einen mitfühlenden Ton gegeben hat – schön und gut, aber irgendwann gingen mir diese Beschreibungen ein bisschen auf die Nerven. Immer wieder wurde angedeutet, dass vor langer Zeit etwas passiert ist: Die Lange Nacht. Mir erschien es so wie eine Eiszeit, in der die Sonne niemals schien. Zu dieser Zeit sind anscheinend auch die Sphären entstanden. Ich hätte mir an dieser Stelle noch mehr Infos gewünscht, wie es zu dieser Langen Nacht kam, was genau passiert ist… Ich hoffe, dass ich im zweiten Teil mehr erfahre. Ansonsten konnte mich das Buch überzeugen. Die Handlung war authentisch und spannend. Auch die dystopische Welt, in der ich mich wiederfand, hat mir gut gefallen. Obwohl es am Ende keinen Cliffhanger gibt, bin ich natürlich gespannt, wie es mit Ria und den anderen weitergeht. Fazit: Mit Die Verratenen hat Ursula Poznanski einen gelungenen Reihenauftakt geschaffen, der zwar noch ein bisschen Luft nach oben hat, aber Lust auf den zweiten Teil macht. Auch wenn ich Ria manchmal etwas befremdlich fand, konnte ich doch mit ihr fühlen und habe sie teils atemlos auf ihrer Flucht begleitet. Wer Dystopien mag, kann mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen.
5 / 5 ⭐️
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Es wurde eine dystopische Welt aufgebaut in der es die Elite gibt und es die Unterdrückten gibt. Anfangs lernen wir Ria und Ihr Leben bei der Elite langsam kennen und deren Sicht auf die Welt. Aber was passiert wenn beide Welten aufeinander knallen, man muss auseinander halten wer der Feind ist und wer nicht? Spannung pur, unvorhersehbare Plottwist und ein Kliffhanger zum zweiten Band.
Packende Dystopie, welche ich so nicht erwartet hatte. Ich bin über diese Serie durch Zufall gestolpert, nun suchte ich alle Bande nacheinander durch. Ich habe solch packende, wendungsreiche Geschichte tatsächlich nicht erwartet. Absolute Spannung mit unvorhersehbaren Twists. Ich klebte förmlich an den Seiten. Es herrscht eine fantastische Atmosphäre mit brillanten Figuren. Ich bin sehr positiv überrascht und bin gespannt wie es weiter geht.
Facettenreich, spannend und nicht zu durchblicken
Alles in allem habe ich dieses Buch wieder sehr gefeiert, Poznanskis Bücher haben immer eigentlich eine Sogwirkung auf mich - einmal angefangen kann ich sie nur schwer aus der Hand legen. Eleria war nun das erste Buch, welches mich nicht direkt catchen konnte. Ich habe lange gebraucht um in die Geschichte und in die Welt mich einzufinden. Das hat den Anfang ein bisschen zäh und langwierig gestaltet. So ab Seite 150 waren dann aber alle Schwierigkeiten dann vergessen und ich konnte wieder sehr gut in die Geschichte abtauchen. Spannend fand ich die Gestaltung einer möglichen neuen Welt. Die Sphären fand ich interessant, denn irgendwie schien alles gut. Diese ofiziellen Rankings fand ich einerseits sehr gut gewählt, haben aber auch irgendwie eine komisches Gefühl in mir hinterlassen. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass man ganz schön einsam ist in den Sphären, das fand ich sehr schade und auch ein bisschen befremdlich. Interessant fand ich die Umkehrung von „Ansehen“, sodass Menschen, welche in einer Familie aufgewachsen sind und natürlich gezeugt wurden nur „niedrigere“ Arbeiten und nicht so angesehene Menschen in der neuen Welt darstellen. Auch das ewige Eis, die Hoffnung, dass man bald wieder was anpflanzen kann. Es klingt so weit weg, doch anders herum ist es ja im moment auch nicht, denn die Erde erwärmt sich, anbauen von Pflanzen wird schwieriger. Das es nicht ganz das gleiche ist und doch eine Verbindung zur heutigen Zeit schafft gefällt mir sehr gut. ein weiterer Punkt, der mir sehr gefallen hat, war die Interesse von Eleria und den anderen an Gegenständen, die im Moment für uns alle normal sind. Zu raten, was sie bei ihren Erkundungen finden hat mir sehr viel spas gemacht, das sich jemand mal interessieren wird, was wir gemacht haben zur heutigen Zeit finde ich irgendwie tröstlich. Also wieder ein Buch mit vielen Facetten und gut durchdacht. Ich bin gespannt, wie es in Band zwei und dann auch Band drei weiter geht und wie die Geschichte von Eleria und den anderen sich weiter entwickelt.
Großartiger Einstieg
Wow, das Buch hab ich jetzt wirklich innerhalb 3 Tagen verschlingen MÜSSEN! Diese Dystopie hat mich absolut begeistert und mitgerissen. Anfangs hat es mich sehr an die 'Aria und Perry' Reihe erinnert, allerdings ohne den Fantasyanteil. Welt in der Zukunft, alles zerstört, ein Teil der Menschen lebt in Sphären, der Rest muss sich draußen rumschlagen. Da endet dann aber auch schon die Gemeinsamkeit. Dieses Buch hier ist noch brutaler, noch mehr an der Realität. Die Idee mit den Spezialgebieten und Tabellen der Hauptcharaktere fand ich genial und die ganze Erzählweise hat mich total mitgerissen. Es war immer spannend, ohne "zu viel" zu sein. Das Buch hatte für mich nicht eine langweilige Stelle. Poah, ein Highlight! Band 2 kann ich dementsprechend kaum erwarten.
Also das Buch fand ich super, konnte doch ganz winzige Schwachstellen entdecken. Ich fand es zwischendurch manchmal sehr langatmig und mir hat auch der Ausbau zwischen Ria's Beziehung zu Aureljo gefehlt. Alles in allem aber ein super Auftakt und ich kann es kaum erwarten, dass "Die Verschworenen" rauskommt!
Es dreht sich um eine sehr gut ausgearbeitete dystopische Welt in der ein Teil der Menschen in sogenannten Sphären leben, in denen sie ein weitaus angenehmers Leben haben als die außerhalb lebenden Clans. 6 Studenten aus einer Sphäre werden der Verschwörung beschuldigt und begeben sich auf die Flucht außerhalb der ihnen bekannten Welt, die sie zu unerwarteten Erkenntnissen führt. Eine außergewöhnliche und fesselnde Dystopie. Sehr mysteriös und spannend. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen. Zum Glück ist es eine Trilogie und ich habe noch zwei Bände vor mir. Da freue ich mich jetzt richtig drauf.
REZENSION ELERIA - DIE VERRATENEN von Ursula Poznanski Ich muss ehrlich gestehen, als ich das Reziex angefragt habe, hatte ich zunächst einen Jugend-Thriller erwartet. Es handelt sich aber um eine Dystopie. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in die Story zu finden. Trotzdem bin ich dran geblieben, weil ich die Idee spannend fand. Letztendlich wurde die Geschichte dann auch immer spannender und hat einen richtigen Sog entwickelt. Die Charaktere fand ich sehr durchwachsen, ich fand die Clanmitglieder eigentlich sogar sympathischer als unsere Hauptprotagonisten. Vorallem Tomma und Aureljo haben mich ein bisschen genervt. Trotzdem konnte ich das Buch zum Schluss kaum aus der Hand legen. Von mir gibts 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen 🥰

Spannender Auftakt einer Dystopie-Reihe
Es stand jetzt nun gefühlt ewig in meinem Bücherregal, und endlich habe ich es herausgezogen und gelesen. Nachdem ich Erebos von Ursula Poznanski gelesen habe, muss ich sagen, dass ich mir erhofft habe, wieder so ein mitreißendes Buch in die Hände zu bekommen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Spannend, packend und gut geschrieben. Die Geschichte hat mich gefesselt und komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin jetzt total gespannt, wie es weitergeht. Und ganz ehrlich… ein kleines bisschen hoffe ich ja auf eine Lovestory zwischen Ria und Sandor… hihi
Ruhige und doch spannende Dystopie, die mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen hat. Die Hauptcharaktere sind mal nicht besonders kampf-oder magiefähig, sondern besitzen ganz andere Fähigkeiten, die glaubhaft rüberkommen. Auch dass sie zwar als Elite in verschiedenen Bereichen ausgebildet wurden, jedoch trotzdem so vieles nicht wissen, war angenehm und machte die Gruppe durchweg sympatisch. In der Mitte gab es mal einen kleinen Spannungshänger und die Clanmitglieder blieben noch etwas blass, aber das wurde mit einem rasanten Finale und der Aussicht auf einen spannenden nächsten Teil locker wieder wett gemacht. Toll fand ich auch den Umgang mit Vorurteilen..wie beide Seiten glauben etwas über die anderen zu wissen und wie schnell die Wahrheit verzerrt wird. Freue mich schon bald wieder in diese Welt eintauchen zu können.. Teil 2 liegt glücklicherweise schon bereit :-)
"Die Verratenen" von Ursula Poznanski hat mich von Seite eins gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich mochte, wie die Welt Stück für Stück erklärt wurde, in der das Buch spielt. Die Handlung und der innere Konflikt der Protagonistin wurden anschaulich und dennoch spannend dargestellt. Insgesamt also einfach ein wirklich schönes Leseerlebnis.
„Die Verratenen“ ist der Auftakt der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski, und die Reihe lag schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Unter anderem, weil ich die Bücher von der Autorin so gut finde und mich das Thema sofort angesprochen hat. Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist wie immer grandios und einfach sowie flüssig zu lesen. Ihre Wortwahl hat perfekt zur Geschichte sowie dem Setting gepasst, das übrigens richtig gut gewählt wurde. Die futuristische Welt, die Ursula Poznanski geschaffen hat, mit ihrem Sphärenbund und den „Prims“, den Außenbewohnern, ist einfach sehr gut ausgearbeitet, wodurch keine Lücken oder Logikfehler vorhanden sind. Am Anfang war es allerdings schon ein bisschen verwirrend, weil man sich erst noch in der Welt von Ria, Aureljo, Tomma und Co. zurechtfinden musste. Da wurde man quasi unvorbereitet in die Geschichte geworfen und musste sich alles selbst zusammenreimen, wobei das an sich gar nicht mal soo schlecht war. Ein bisschen das Gehirn anstrengen und so. Na ja, trotzdem wäre es ganz schön gewesen, ein bisschen mehr erklärt zu bekommen – beispielsweise habe ich erst ab der Hälfte verstanden, was genau ein Vitro ist, aber was es mit den Abstammungsklassen auf sich hat, habe ich mir immer noch nicht ganz zusammengereimt. Es blieben also durchaus ein paar offene Fragen, die hoffentlich in den nächsten zwei Teilen beantwortet werden. Die Charaktere waren bis auf Ria selbst eher oberflächlich ausgearbeitet, was aber gar nicht mal so schlimm war. Schließlich sollte man sich als Leser selbst Gedanken darum machen, wer jetzt der Verräter in der Gruppe bestehend aus Ria, Aureljo, Tomma, Dantorian, Tycho und Fleming ist. Tatsächlich habe ich auch durchgängig damit gerechnet, dass eine bestimmte Person der Verräter ist, aber letztendlich war es dennoch jemand anderes. Ria selbst war mir sympathisch, auch wenn ich ihr Verhalten gegenüber Tomma oft grenzwertig und nicht sonderlich einfühlsam fand. Aber das lag eben auch an ihrer Erziehung. Tomma war mir eher so semi-sympathisch, während ich Aureljo überhaupt nicht mochte. Tycho fand ich cool, er erinnert mich ein bisschen an Luc aus der Lux-Reihe. Was Dantorian und Fleming angeht, habe ich die beiden nie so richtig durchschauen können, vielleicht erfahren wir ja in den nächsten zwei Teilen noch ein bisschen was über sie. Die Gefühle von Ria waren sehr bildlich beschrieben und somit auch nachvollziehbar, insbesondere, weil man wusste, wie sie aufgewachsen ist. Die Beziehung zwischen Ria und Aureljo hat wenig Platz eingenommen, obwohl sie auf jeden Fall vorhanden war – allerdings habe ich nicht ganz verstanden, weshalb die beiden ein Paar sind, weil da eben so wenig drüber geschrieben wurde. Ich würde nicht behaupten, das Buch sei super spannend gewesen, weil das nicht so ganz stimmt. Ich finde, „interessant“ trifft es eher. Oder auch „faszinierend“. Die Spannung selbst war irgendwie unterdrückt, als wolle sie nicht ganz an die Oberfläche treten, und so hat das ganze Drumherum viel mehr ausgemacht als in anderen Büchern. Das fand ich wirklich gut von der Umsetzung her, da mir die Spannung auch gar nicht gefehlt hat. Trotzdem war es auch mal möglich, das Buch ein-zwei Stunden aus der Hand zu legen oder womöglich sogar noch länger. Fazit Der Auftakt der Eleria-Trilogie ist wirklich gut, wenn auch nicht überragend. Ich mochte es sehr, in die Geschichte abzutauchen und diese neue Welt zu erkunden, aber komplett packen konnte sie mich nicht. Ich freue mich aber trotzdem sehr auf den zweiten Band, weil am Ende etwas passiert ist, das mich neugierig auf mehr macht.
⭐⭐⭐⭐✨ Zuerst möchte ich sagen, dass der Klappentext meiner Meinung nach überhaupt nicht widerspiegelt, was in diesem Buch tatsächlich passiert. Ich hatte das Glück, dass mir eine Freundin das Buch empfohlen hat – deshalb möchte ich hier kurz zusammenfassen, worum es wirklich geht, damit man versteht, dass es sich um eine starke Dystopie im Stil von Tribute von Panem, Divergent oder Maze Runner handelt. In der Geschichte gibt es zwei Welten: die Außenwelt und die Welt unter den Kuppeln. In diesen Kuppeln leben die privilegierten Menschen. Sie haben Zugang zu Nahrung, Medizin und Bildung und werden nach ihrem Leistungsstand eingestuft. Je höher man in dieser Rangliste steht, desto besser sind die Zukunftsaussichten und desto lebenswerter ist das Leben unter der Kuppel. Außerhalb herrscht dagegen ewiger Winter, eine Art Eiszeit. Dort leben die sogenannten PRIMS – Menschen ohne Zugang zu Versorgung, die als Außenseiter ums Überleben kämpfen müssen. Sie gelten für die Kuppelbewohner als gefährlich, da sie immer wieder versuchen, Menschen aus der Kuppel anzugreifen oder zu töten, zum Beispiel bei Erkundungstouren. Dadurch haben sie den Ruf, eine Art mörderisches Feindbild zu sein, vor dem man sich schützen muss. Die Protagonistin lebt unter der Kuppel und gehört dort zu den höher Eingestuften, genauso wie ihr Freund. Diese Position bringt Vorteile mit sich, bedeutet aber auch, dass von ihr erwartet wird, später eine wichtige Rolle im System zu übernehmen. Als sie jedoch zufällig ein Gespräch belauscht, in dem von Verrätern innerhalb der Kuppel die Rede ist – und dabei auch ihr eigener Name fällt –, beginnt sie zu zweifeln. Kurz darauf werden mehrere dieser angeblichen Verräter aus der Kuppel verbannt und in die Außenwelt geschickt. Dort kommen sie zwangsläufig mit den PRIMS in Kontakt, und das bisherige Weltbild der Protagonistin beginnt zu bröckeln. Zu meiner Meinung: Ich finde, dieses Buch ist wirklich sehr gelungen. Die Welt ist gut durchdacht, die Unterschiede zwischen den Gesellschaften werden greifbar, und die Charaktere sind alle auf ihre eigene Art besonders. Niemand wirkt austauschbar, und genau das macht die Geschichte so spannend. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die Dystopien wie Tribute von Panem oder ähnliche Reihen vermissen und noch einmal in so eine Welt eintauchen möchten. Für mich ist es ein starkes, atmosphärisches Buch, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.

Nicht nur ein Jugendbuch
Irgendwann Jahrzehnte nach der Langen Nacht: Eleria und 5 Mitstudenten aus ihrer Sphäre Hoffnung sollen dem Präsidenten vorgestellt werden. Alle meinen, sogenannte Vitos zu sein – künstlich entstandene Menschen, genetisch nach Fähigkeiten ausgesucht und entsprechend gefördert – so leben sie in Sphären, eine Art Kugelgebäude, klimatisiert und technologisch ziemlich weit vorn. Kontakt zur Außenwelt haben sie kaum – neben der Gefahr von Kälte und Landschaft gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Menschen, sogenannte Prims (von primitiv), die sich in verschiedenartigen Clans an die rauen Bedingungen angepasst haben. Unter ihnen gibt es mehr und weniger freundliche – Kämpfe der Clans untereinander sind an der Tagesordnung. Beide Welten beschreibt Poznanski detailreich und anschaulich – auch die verschiedene Entwicklung der Menschen in den beiden konträren Lebensräumen ist absolut deutlich, super authentisch, gut durchdacht. Ria und ihre Freunde werden jedenfalls plötzlich und für den Großteil unter ihnen unerwartet in die Außenwelt „geworfen“ und müssen sich da beweisen. Klasse Cliffhanger zum zweiten Teil – ich verrate ihn hier nicht, die Gefahr des spoilerns ist zu groß und ich fürchte, alle, die diesen Teil noch nicht gelesen haben, beginnen ihn dann mit anderen Augen – das würde jede Überraschung verderben.
Poznanski ist einfach eine Klasse für sich! Ich mag ja nicht nur ihre Bücher für Erwachsene, sondern auch ihre Jugendbücher super gern. Eleria habe ich jetzt endlich nachgeholt und ich möchte am liebsten gleich mit Band zwei weiter machen! Die Geschichte hat für mich nur einen etwas zu abrupten Einstieg, ist ansonsten aber super. Die Welt ist sehr dystopisch, aber gut erklärt. Die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten und fügen sich dennoch gut zusammen. Der Schreibstil ist locker, einfach und zog mich förmlich in die Geschichte. Ich liebs!
Fesselnd bis zum Schluss
Die Geschichte von Eleria und den Verratenen hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Sicher, einzelne Elemente waren in gewissem Maß vorhersehbar. Dennoch wurde ich immer wieder überrascht. Außerdem fand ich die Charakterisierung der Protagonistin erfrischend anders. Statt einer geborenen Kämpferin oder einem ruhigen zurückhaltenden Mädchen, haben wir mit Eleria eine intelligente junge Frau, die Worte und Mimik als Waffe einzusetzen weiß, ohne dabei unsympathisch und manipulativ zu wirken. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände der Reihe.
Die Eleria Trilogie von Ursula Poznanski erschien bereits vor einigen Jahren. Jetzt wurde die Reihe mit neuen Covern ausgestattet und ich war so neugierig, dass ich Band 1 lesen musste. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und mitreißend. Die Atmosphäre gestaltet sich als äußerst beklemmend und bedrohlich, was sich meines Erachtens sehr gut mit dem Inhalt deckt. Die Trilogie trägt den Namen einer Protagonistin, nämlich Eleria, oder kurz Ria, die wir hier begleiten. Ich kann mur gut vorstellen, dass das noch eine entscheidende Rolle spielt. Ria ist eine absolut erstaunliche und strebsame junge Frau. Sie wächst, glaubt aber auch nicht alles, was man ihr sagt. Bis auf ihre Gabe und ihren Instinkt, denn diesen kann sie immer vertrauen. Ich mochte Ria, aber sie ist auch eine vielseitige und undurchschaubare junge Frau. Man erfährt hierbei ihre Perspektive, wodurch man alles aus ihrer Sicht erlebt und das ist fast nüchtern und unaufgeregt. Ich möchte nicht sagen, dass es kalt oder empathielos wirkt. Aber es kommen nur selten wirklich heftige emotionale Reaktionen durch. Was vielleicht auch an der Art liegt, wie sie als Person erschaffen wurde. Ria lebt in einer Welt, die nach einer Katastrophe neu aufgebaut wurde. Bis dahin alles gut. Denn die Charaktere bringen sich ein und steigen immer weiter auf. Sie sind weniger an Namen, als vielmehr an Nummern erkennbar und jeder hat eine besondere Begabung. Rias fand ich dabei am faszinierendsten. Doch dann gerät sie an einen Punkt, der ihr ganzes Leben infrage stellt. Was ist Schein und was ist Sein? Fakt ist: Ria und ihre „Freunde“ müssen um ihr Leben rennen und dabei versuchen, keine mittelschwere Katastrophe auszulösen. Ursula Poznanski hat hier ein dystopisches Setting entworfen, das interessant, vielschichtig, aber auch enorm gefährlich ist. Es gibt die Sphären und dann verschiedene Clans, was total interessant ist. Ober- und Unterschicht sozusagen. Und dazwischen ein Killerkommando. Mir hat der Einstieg unglaublich gut gefallen. Obwohl es sehr ruhig zugeht, so spürt man doch die nahende Bedrohung recht deutlich. Viel schlimmer ist, dass du alles in frage stellst, woran du jemals geglaubt hast und dass du eigentlich auch gar nicht weißt, was hier eigentlich los ist. Du weißt nur, dass du zur Gejagten wirst. Jemand will deinen Tod und das um jeden Preis. Auf ihrem Weg muss sie lernen, Freund und Feind zu unterscheiden und das man nicht sofort verurteilen sollte. Der erste Band vermittelt sehr detailliert und eindringlich das Grundwissen über diese Welt. Was enorm vielseitig gestaltet ist. Bereits auf diesem Weg macht Ria einiges durch und wird von Zweifeln geplagt. Interessant ist hier tatsächlich der emotionale Aspekt. Denn so richtig tiefgreifend wurde es nicht. Nur so viel, dass man es erahnen kann. Was aber, wenn man die Hintergründe kennt, durchaus nachvollziehbar ist. Die Geschichte bekommt auch ernste und tragende Elemente, die mir wirklich zugesetzt haben. Denn unter der Fassade wird manipuliert und intrigiert, ohne dass es offensichtlich wird. Die Fragezeichen sind riesig, aber gleichzeitig erhält man auch schon einige Antworten. Aber nichts täuscht über diese Einsamkeit und lähmende Leere hinweg. Es ist Leben da, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Es ist alles koordiniert, aber mit System. Nur draußen hat man das Gefühl, etwas von der Energie , dem Lebenshauch einzufangen. Und das birgt die wahre Tragik. Ursula Poznanski hat mich jetzt zwar nicht mit Wendungen überrascht, aber gezeigt, dass nicht alles ist, wie es scheint. Insgesamt kein schlechter Auftakt, aber noch mit Luft nach oben. Es endet mit keinem Cliffhanger, ich bin jedoch gespannt, wie es weitergeht und ob ich mit meiner Vermutung, was die Ursache angeht, richtig liege. Fazit: Ursula Poznanski legt mit der Eleria Trilogie einen sehr ruhigen, aber auch beklemmenden und bedrohlichen Auftakt hin. Ein dystopischer Roman, der beängstigende Züge birgt und nicht unbedingt mit tiefen Emotionen punktet. Hat man die Welt erstmal verstanden, ist es absolut nachvollziehbar. Insgesamt kein schlechter Auftakt, ich sehe hier jedoch noch Luft nach oben. Besonders beim Tempo wäre das echt schön. Ich bin gespannt, was in den weiteren Teilen aus dieser Grundidee gemacht wird.
Einfach nur toll
Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende. Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Vertraue niemandem.
Denn jemand will deinen Tod.
Es könnte jeder sein
.
Eine Welt, die perfekt und gerecht erscheint.
Sechs Studenten, die dachten, sie kennen die Wahrheit.
Doch plötzlich sind sie auf der Flucht,
verraten, verfolgt und dem Schicksal ausgeliefert.
Die Verratenen ist der erste Band einer Trilogie.
Entdecke die düstere Trilogie von Bestsellerautorin Ursula Poznanski voller Intrigen und Wendungen . Eine mitreißende Dystopie über das Leben nach einer Katastrophe , Parallelgesellschaften und die Suche nach der Wahrheit . Ein Thriller über Macht und Manipulation .
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Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Mehr über die Autorin unter ursula-poznanski.de.
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Eine meiner absolut allerliebsten Dystopien, die ich immer wieder mit Begeisterung lese
Poznanski - sonst eher bekannt für Krimis und Thriller - hat hier eine faszinierende Welt der Gegensätze geschaffen. Mit der hochmodernen und technologischen Welt in der Ria aufwächst auf der einen Seite und der gefährlichen und ursprünglichen Außenwelt mit der Ria und ihre Freunde sich auf einmal gezwungen sehen auseinanderzusetzen. Ganz ganz große Empfehlung - auch für die folgenden beiden Bände.
Sehr spannende Dystopie
Nachdem ich die anfängliche Handlung etwas langsam empfunden habe, hat die Handlung Fahrt aufgenommen und ich wollte einfach nur wissen, wie es weiter geht und vor allem, wer der Verräter ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, wodurch das Lesen flüssig ist. Ich bin sehr gespannt, auf den nächsten Teil!
Spannender Anfang einer Dystopie
Ich liebe Ursula Poznanskis Schreibstil! Dieses Buch von ihr konnte mich mal wieder überzeugen. Wir haben hier einen super spannenden Einstieg in eine dystopische Thriller-Trilogie. Die Hauptprotagonistin Ria bekommt durch Zufall mit, dass sie, und 5 weitere, Teil einer Verschwörung sein soll und wir versuchen mit ihr herauszufinden um was für eine Verschwörung es sich handelt & wer der Verräter ist. Das ganze spielt nach unserer Zeit und es gibt zwei Lager: die sphärenbewohner (Ria etc.) & die Prims (außenbewohner). & ich kann nur eines sagen: Es ist super spannend diese dystopische Welt zu entdecken, sich darin zurecht zu finden und den Rätseln auf den Grund zu gehen. Ich werde direkt mit Band 2 weiter machen, denn bei diesem Ende kann ich garnicht anders! 🤭
Eleria - die Verratenen von Ursula Poznanski
Eleria, kurz Ria, ist in den geschützte Sphären aufgewachsen, die den Menschen nach einer Katastrophe Unterschlupf gewähren. Das Leben dort ist streng, aber gerecht. Der Alltag ist durchgetaktet, Leistung wird mit Punkten belohnt und die individuellen Talente werden gezielt gefördert. Dass sie privilegiert ist, weiß sie, jedoch steht dieses Leben nun auf wackeligen Beinen. Sie wird verdächtigt, mit anderen eine Verschwörung gegen den Sphärenbund zu planen und soll daher eliminiert werden. Nach einem Angriff findet sie sich zusammen mit fünf anderen in der Außenwelt wieder, die ihnen alles abtrotzt. Das Wetter und auch die sogenannten „Prims“ verlangen ihnen alles ab und nach und nach wird ihre heile Welt auf den Kopf gestellt. Schnellt erkennt Ria, dass sie niemandem trauen kann. Der erste Band dieser dystopischen Reihe hat mir ganz wunderbar gefallen. Wie eigentlich fast alles von Ursula Poznanski. Bisher wurde ich von den Geschichten nicht enttäuscht. Hier bekommen wir einen dystopischen Thriller, der mit Wendungen und einer spannenden Geschichte aufwartet. Die Charaktere werden dem Leser schnell vertraut, die Handlung schreitet zügig voran und dennoch bekommt man nach und nach den Aufbau der Welt präsentiert, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Auch dass sich Rias Weltansicht verändert, passiert schleichend und authentisch. Bis zum Schluss erfährt man nicht, an was für einer Verschwörung sie angeblich beteiligt sind, die Antworten sucht selbst Ria noch. Daher bin ich sehr gespannt, was Band 2 und 3 noch zu Tage bringen werden.
Famillienlos werden sie erzogen. Leistung ist das Ziel. Eleria ist in einem Reagenzglas herangezogen und in Glaskuppeln aufgewachsen, so wie alle die nicht in Clans draußen überleben. In der Reihung der Akademie ist sie weit vorne, doch hindert das sie nicht, einer Verschwörung angeschuldigt zu werden. Doch von dieser wissen Eleria und die betroffenen nichts, und werden auf eine vermeintliche Reise geschickt.
Ein Roman der gesellschaftskritisch die Postapokalypse darstellt. Keiner wagt es, die Hierarchie und das Leben innerhalb den Kuppeln anzuzweifeln, doch kaum verlässt man die Kuppeln merkt man, was man alles verpasst hat; Sonne, Wärme, Leben. Auch die Außenwelt scheint nicht zu sein, was sie angeblich ist. Der Roman hat mich in eine Decke gepackt und vor den Ofen gesetzt; er hat mich erst losgelassen, als ich ihn zu Ende gelesen hatte.
Dieses Buch war weit entfernt von dem, was ich erwartet habe. Auf eine gute Weise. Wir haben hier eigentlich eine "klassische" Dystopie, in der es die Elite gibt und die Unterdrückten, die Ausgeschlossenen. Es war wirklich erfrischend, die Geschichte diesmal bei der Elite zu beginnen und erstmal mit deren Weltsicht in Kontakt zu kommen. So ist nämlich, wie es sonst selten ist, nicht von Anfang an klar, dass so einiges im System schiefläuft und die Außenseiter wirklich unfair behandelt werden, was auch unsere sechs Studenten, die bisher ein unbesorgtes Leben führen konnten, mit der Zeit erkennen. Das Beste an dieser Geschichte war für mich das Aufeinanderprallen der zwei Seiten, die einen eben wohlgenährt, im Warmen, sicher und aufgrund ihrer Bildung auch sehr arrogant und die anderen ausgeschlossen, ständig Gefahren ausgesetzt, meist frierend und wie Dreck behandelt. Mir hat wirklich gut gefallen, dass die gegenseitige Vorurteile nicht einfach in Luft aufgelöst haben, sondern nur langsam und auch nur teilweise gebröckelt haben. Und ich meine, das ist auch vollkommen verständlich, wenn man bedenkt. was die Sphärenbewohner den Clans bewusst vorenthalten und wie den Studenten eingeben wird, dass die "Prims" eben primitiv und minderwertig sind. Die Verschiedenheit der sechs Studenten, denen eine Verschwörung angehängt wird und die deshalb in die Wildnis fliehen, ist wirklich interessant, auch wenn die Charakterzüge ein bisschen klischeehaft wirken. Komischerweise mochte ich Ria auch sehr. Sie tut sich zwar auch schwer damit, ihr altes Bild von den Clans und deren Mitgliedern mit einem neuen zu ersetzen, arbeitet aber wirklich hart an sich. Sie ist sehr berechnend, ihre Auffassungsgabe, Selbstkontrolle und Wortgewandtheit sind aber sowas wie ihr Steckenpferd, ihr Talent und machen ihren Charakter einzigartig und ihren Gedankengang fesselnd. Insgesamt eine große Leseempfehlung!
Was machst du, wenn du feststellen musst, dass alles woran du glaubst eine Lüge ist?
Eleria, kurz nur Ria, ist eine Elitestudentin der Akademie in der Sphäre Hoffnung. Die Welt, in der sie lebt, wird unterteilt in die Sphären, in denen die Menschen gut leben können und der lebensfeindlichen Außenwelt. Durch Zufall belauscht Ria ein Gespräch, in dem sie und 5 weitere Elitestudenten der Akademie als Mitglieder einer Verschwörung benannt werden und getötet gehören. Ria ist sich keiner Schuld bewusst, schließlich ist sie eine vorbildhafte, fleißige Studentin, der eine Karriere in den obersten Reihen der Regierung vorausgesagt wird. Als sie aber dann mit den anderen fünf Studierenden zum Präsidentenbesuch in eine andere Sphäre reisen sollen, ist Ria klar, dass sie diesen Ausflug nicht überleben sollen. Und so kommt es dann auch, mitten auf der Reise werden sie von Soldaten angegriffen, die den Außenbewohnern nachempfunden Waffen tragen. Es gelingt den 6 Studierenden zu fliehen, aber wie sollen sie in dieser Umgebung mit Wölfen, feindlichen Außenbewohnern und Schnee wohin das Auge reicht überleben. Normalerweise bin ich nicht so mega der Dystopie-Mensch im Lesen. Die Welt ist schrecklich genug, da muss ich nicht beim Lesen mich auch noch konstant mit Ungerechtigkeiten, Menschen, die ihre Macht ausnutzen und so weiter auseinandersetzen. Aber Ursula Poznanski ist eine Autorin, von der rich wahnsinnig gerne Bücher lese, weil sie immer so schön geschrieben sind. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, vor allem Rias Konflikt, da sie die Erzählerin ist, bekommt man sehr hautnah mit. Ria muss damit leben, dass alles woran sie geglaubt hatte eine Lüge ist und der Sphärenbund, dem sie ihr Leben gewidmet hatte, sie jetzt zu jedem Preis tot sehen möchte. Es sind keine leichten Aufgaben, die sie erwarten, sie müssen das Vertrauen eines Clans gewinnen, auf die sie stoßen, gleichzeitig weiß Ria auch nicht ob sie allen in der Gruppe trauen kann. Dieser pure Überlebenskampf, die Spannungen in der Gruppe, all das scheint so bedrohlich und doch muss Ria weitermachen und herausfinden, was sie eigentlich verbrochen hat. Auch die anderen aus der Gruppe sind wahnsinnig lebensnah und tiefgründig gestaltet und ich konnte bei allen die Beweggründe verstehen, sofern man die Informationen hatte. Ursula Poznanski versteht es den Lesenden gerade so viele Informationen wie nötig und so wenig wie möglich zu vermitteln. So erfahren wir am Anfang nur die Grundzüge der Welt und tauchen im Laufe der Geschichte immer weiter in diese Welt ein. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen, es ist super spannend und mitreißend geschrieben und man rätselt echt die ganze Zeit mit, was denn wohl das Problem ist. Ich konnte mich Aureljos Hoffnung klammern, dass das alles nur ein Missverständnis ist, ich konnte mit Tomma mitfühlen, die als Botanikerin zum ersten Mal Birken sieht, ich konnte Tycho's Neugierde auf die Ruinen der Häuser vor der langen Nacht förmlich spüren. Ein wahnsinniger Auftakt für eine Reihe und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.
Obwohl es sich bei "Die Verratenen" um einen Jugend-Thriller handelt, hat mich Ursula Poznanski mit ihrem gutem Schreibstil und der fesselnden Handlung Mal wieder vollkommen überzeugt! Es geht um eine Verschwörung, sechs Jugendliche, die aus ihrer vertrauten Umgebung fliehen müssen und eine dystopische Welt, in der man nicht weiß, wem man trauen kann. Ein Buch, das ich nicht wieder aus der Hand legen konnte und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung im zweiten Band.
Wurde enttäuscht
(Rezension steht für die gesamte Trilogie) Ich bin ein Dystopie Girl und hatte mich soooo auf die Reihe gefreut. Ich meine geschrieben von Frau Poznanski, Dystopie und Gute Bewertungen... was soll da schiefgehen? Naja... also das Setting und die Idee ist absolut genial. Keine Frage. Auch die ganze Entwicklung der Protagonisten ist wirklich toll. Man ist schockiert, man weint mit usw AAAAAABBBBEERRR es hat sich soooooooo gezogen das ich für Band 3 drei Wochen gebraucht habe weil ich keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Pro Buch (gerade beim letzten) hätte man sich locker 100 Seiten sparen können. Es ist ja schön wenn eine Buch detailreich usw ist aber man kann es auch kaputt machen und wenn dann die Spannung fehlt wird es anstrengend. Schade drum. Solide 3.5⭐️ für die Trilogie. Sorry not Sorry
Für mich zu Fantasy-Lastig
Meine Meinung: Die Neugestaltung der Eleria-Reihe gefällt mir sehr gut. Das Cover passt sehr zum Thema des Buches. Es erzählt Eleria aus der Ich-Perspektive, was mich sofort in das Buch eintauchen lässt. Die erste Hälfte des Buches gefiel mir sehr gut. Unglaublich, wie die Spannung, die Beklemmung und die Bedrohung beschrieben wurden. Ich konnte die Gefühlslagen selbst fast fühlen. Grandios. In der zweiten Hälfte tauchten immer mehr Fantasy-Elemente auf. Meines Erachtens zu viele. Für mein Empfinden störten diese den Lesefluss. Mit weniger oder sogar ohne diese wäre es für mich ein großartiges Buch gewesen. Fazit: Ich denke, die meisten Leser, die dystopische Thriller mögen, werden auch mit Eleria spannende Stunden haben. Ich selbst bin nicht so der Fantasy-Typ. So werde ich die Eleria-Trilogie nicht weiterverfolgen. Dies war das erste Buch der Jahreschallenge #12für2023 Lesende Grüße Doris erdbeerhase_liest

Dystopie - Jugendbuch - lesenswert
Ich habe mich gefreut, wieder einmal eine Dystopie-Reihe zu lesen. Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil der Trilogie und man erlebt die Welt aus der Sicht von Ria. Diese Welt teilt sich in zwei Gruppen - die Elite (Lieblinge) und die Außenwelt (Prims). Die Idee ist nicht neu - und trotzdem interessant zu lesen. Ich bin schon auf Teil 2 gespannt.
Da bereits im Juli der finale Teil der Trilogie erscheint, musste ich einfach langsam mal mit der Reihe beginnen. Von Ursula Poznanski kenne ich bisher schon zwei Bücher und diese haben mir sehr gut gefallen. Von ihrer Dystopie habe ich eigentlich nur Gutes gehört und hatte dementsprechend auch hohe Erwartungen. Diese wurden größtenteils erfüllt. Ria wohnt in einer Sphäre: Eine Kuppel, in der die Menschen vor der kalten Außenwelt geschützt sind und sich um nichts zu sorgen brauchen. Doch dann erfährt Ria, dass sie gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen Teil einer Verschwörung gegen die Sphären sein soll und wird Zeuge, wie ihr Tod beschlossen wird. Zusammen mit den fünf anderen versucht sie nun vor der Regierung zu fliehen und versteckt sich schon bald im zugeschneiten Land außerhalb der Sphären. Ria wurde dazu ausgebildet, Gesichter und Emotionen zu lesen. Außerdem hat sie die perfekte Kontrolle über ihr eigenes Erscheinen und ist gut darin, Leute umzustimmen. Was mich manchmal gestört hat, ist dass die Autorin oft geschrieben hat, worauf genau Ria bei sich achtet, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Ob sie den Blick gesenkt hat, aufrechter stand, oder ihrer Stimme einen mitfühlenden Ton gegeben hat – schön und gut, aber irgendwann gingen mir diese Beschreibungen ein bisschen auf die Nerven. Immer wieder wurde angedeutet, dass vor langer Zeit etwas passiert ist: Die Lange Nacht. Mir erschien es so wie eine Eiszeit, in der die Sonne niemals schien. Zu dieser Zeit sind anscheinend auch die Sphären entstanden. Ich hätte mir an dieser Stelle noch mehr Infos gewünscht, wie es zu dieser Langen Nacht kam, was genau passiert ist… Ich hoffe, dass ich im zweiten Teil mehr erfahre. Ansonsten konnte mich das Buch überzeugen. Die Handlung war authentisch und spannend. Auch die dystopische Welt, in der ich mich wiederfand, hat mir gut gefallen. Obwohl es am Ende keinen Cliffhanger gibt, bin ich natürlich gespannt, wie es mit Ria und den anderen weitergeht. Fazit: Mit Die Verratenen hat Ursula Poznanski einen gelungenen Reihenauftakt geschaffen, der zwar noch ein bisschen Luft nach oben hat, aber Lust auf den zweiten Teil macht. Auch wenn ich Ria manchmal etwas befremdlich fand, konnte ich doch mit ihr fühlen und habe sie teils atemlos auf ihrer Flucht begleitet. Wer Dystopien mag, kann mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen.
5 / 5 ⭐️
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Es wurde eine dystopische Welt aufgebaut in der es die Elite gibt und es die Unterdrückten gibt. Anfangs lernen wir Ria und Ihr Leben bei der Elite langsam kennen und deren Sicht auf die Welt. Aber was passiert wenn beide Welten aufeinander knallen, man muss auseinander halten wer der Feind ist und wer nicht? Spannung pur, unvorhersehbare Plottwist und ein Kliffhanger zum zweiten Band.
Packende Dystopie, welche ich so nicht erwartet hatte. Ich bin über diese Serie durch Zufall gestolpert, nun suchte ich alle Bande nacheinander durch. Ich habe solch packende, wendungsreiche Geschichte tatsächlich nicht erwartet. Absolute Spannung mit unvorhersehbaren Twists. Ich klebte förmlich an den Seiten. Es herrscht eine fantastische Atmosphäre mit brillanten Figuren. Ich bin sehr positiv überrascht und bin gespannt wie es weiter geht.
Facettenreich, spannend und nicht zu durchblicken
Alles in allem habe ich dieses Buch wieder sehr gefeiert, Poznanskis Bücher haben immer eigentlich eine Sogwirkung auf mich - einmal angefangen kann ich sie nur schwer aus der Hand legen. Eleria war nun das erste Buch, welches mich nicht direkt catchen konnte. Ich habe lange gebraucht um in die Geschichte und in die Welt mich einzufinden. Das hat den Anfang ein bisschen zäh und langwierig gestaltet. So ab Seite 150 waren dann aber alle Schwierigkeiten dann vergessen und ich konnte wieder sehr gut in die Geschichte abtauchen. Spannend fand ich die Gestaltung einer möglichen neuen Welt. Die Sphären fand ich interessant, denn irgendwie schien alles gut. Diese ofiziellen Rankings fand ich einerseits sehr gut gewählt, haben aber auch irgendwie eine komisches Gefühl in mir hinterlassen. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass man ganz schön einsam ist in den Sphären, das fand ich sehr schade und auch ein bisschen befremdlich. Interessant fand ich die Umkehrung von „Ansehen“, sodass Menschen, welche in einer Familie aufgewachsen sind und natürlich gezeugt wurden nur „niedrigere“ Arbeiten und nicht so angesehene Menschen in der neuen Welt darstellen. Auch das ewige Eis, die Hoffnung, dass man bald wieder was anpflanzen kann. Es klingt so weit weg, doch anders herum ist es ja im moment auch nicht, denn die Erde erwärmt sich, anbauen von Pflanzen wird schwieriger. Das es nicht ganz das gleiche ist und doch eine Verbindung zur heutigen Zeit schafft gefällt mir sehr gut. ein weiterer Punkt, der mir sehr gefallen hat, war die Interesse von Eleria und den anderen an Gegenständen, die im Moment für uns alle normal sind. Zu raten, was sie bei ihren Erkundungen finden hat mir sehr viel spas gemacht, das sich jemand mal interessieren wird, was wir gemacht haben zur heutigen Zeit finde ich irgendwie tröstlich. Also wieder ein Buch mit vielen Facetten und gut durchdacht. Ich bin gespannt, wie es in Band zwei und dann auch Band drei weiter geht und wie die Geschichte von Eleria und den anderen sich weiter entwickelt.
Großartiger Einstieg
Wow, das Buch hab ich jetzt wirklich innerhalb 3 Tagen verschlingen MÜSSEN! Diese Dystopie hat mich absolut begeistert und mitgerissen. Anfangs hat es mich sehr an die 'Aria und Perry' Reihe erinnert, allerdings ohne den Fantasyanteil. Welt in der Zukunft, alles zerstört, ein Teil der Menschen lebt in Sphären, der Rest muss sich draußen rumschlagen. Da endet dann aber auch schon die Gemeinsamkeit. Dieses Buch hier ist noch brutaler, noch mehr an der Realität. Die Idee mit den Spezialgebieten und Tabellen der Hauptcharaktere fand ich genial und die ganze Erzählweise hat mich total mitgerissen. Es war immer spannend, ohne "zu viel" zu sein. Das Buch hatte für mich nicht eine langweilige Stelle. Poah, ein Highlight! Band 2 kann ich dementsprechend kaum erwarten.
Also das Buch fand ich super, konnte doch ganz winzige Schwachstellen entdecken. Ich fand es zwischendurch manchmal sehr langatmig und mir hat auch der Ausbau zwischen Ria's Beziehung zu Aureljo gefehlt. Alles in allem aber ein super Auftakt und ich kann es kaum erwarten, dass "Die Verschworenen" rauskommt!
Es dreht sich um eine sehr gut ausgearbeitete dystopische Welt in der ein Teil der Menschen in sogenannten Sphären leben, in denen sie ein weitaus angenehmers Leben haben als die außerhalb lebenden Clans. 6 Studenten aus einer Sphäre werden der Verschwörung beschuldigt und begeben sich auf die Flucht außerhalb der ihnen bekannten Welt, die sie zu unerwarteten Erkenntnissen führt. Eine außergewöhnliche und fesselnde Dystopie. Sehr mysteriös und spannend. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen. Zum Glück ist es eine Trilogie und ich habe noch zwei Bände vor mir. Da freue ich mich jetzt richtig drauf.
REZENSION ELERIA - DIE VERRATENEN von Ursula Poznanski Ich muss ehrlich gestehen, als ich das Reziex angefragt habe, hatte ich zunächst einen Jugend-Thriller erwartet. Es handelt sich aber um eine Dystopie. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in die Story zu finden. Trotzdem bin ich dran geblieben, weil ich die Idee spannend fand. Letztendlich wurde die Geschichte dann auch immer spannender und hat einen richtigen Sog entwickelt. Die Charaktere fand ich sehr durchwachsen, ich fand die Clanmitglieder eigentlich sogar sympathischer als unsere Hauptprotagonisten. Vorallem Tomma und Aureljo haben mich ein bisschen genervt. Trotzdem konnte ich das Buch zum Schluss kaum aus der Hand legen. Von mir gibts 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen 🥰

Spannender Auftakt einer Dystopie-Reihe
Es stand jetzt nun gefühlt ewig in meinem Bücherregal, und endlich habe ich es herausgezogen und gelesen. Nachdem ich Erebos von Ursula Poznanski gelesen habe, muss ich sagen, dass ich mir erhofft habe, wieder so ein mitreißendes Buch in die Hände zu bekommen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Spannend, packend und gut geschrieben. Die Geschichte hat mich gefesselt und komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin jetzt total gespannt, wie es weitergeht. Und ganz ehrlich… ein kleines bisschen hoffe ich ja auf eine Lovestory zwischen Ria und Sandor… hihi
Ruhige und doch spannende Dystopie, die mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen hat. Die Hauptcharaktere sind mal nicht besonders kampf-oder magiefähig, sondern besitzen ganz andere Fähigkeiten, die glaubhaft rüberkommen. Auch dass sie zwar als Elite in verschiedenen Bereichen ausgebildet wurden, jedoch trotzdem so vieles nicht wissen, war angenehm und machte die Gruppe durchweg sympatisch. In der Mitte gab es mal einen kleinen Spannungshänger und die Clanmitglieder blieben noch etwas blass, aber das wurde mit einem rasanten Finale und der Aussicht auf einen spannenden nächsten Teil locker wieder wett gemacht. Toll fand ich auch den Umgang mit Vorurteilen..wie beide Seiten glauben etwas über die anderen zu wissen und wie schnell die Wahrheit verzerrt wird. Freue mich schon bald wieder in diese Welt eintauchen zu können.. Teil 2 liegt glücklicherweise schon bereit :-)
"Die Verratenen" von Ursula Poznanski hat mich von Seite eins gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich mochte, wie die Welt Stück für Stück erklärt wurde, in der das Buch spielt. Die Handlung und der innere Konflikt der Protagonistin wurden anschaulich und dennoch spannend dargestellt. Insgesamt also einfach ein wirklich schönes Leseerlebnis.
„Die Verratenen“ ist der Auftakt der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski, und die Reihe lag schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Unter anderem, weil ich die Bücher von der Autorin so gut finde und mich das Thema sofort angesprochen hat. Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist wie immer grandios und einfach sowie flüssig zu lesen. Ihre Wortwahl hat perfekt zur Geschichte sowie dem Setting gepasst, das übrigens richtig gut gewählt wurde. Die futuristische Welt, die Ursula Poznanski geschaffen hat, mit ihrem Sphärenbund und den „Prims“, den Außenbewohnern, ist einfach sehr gut ausgearbeitet, wodurch keine Lücken oder Logikfehler vorhanden sind. Am Anfang war es allerdings schon ein bisschen verwirrend, weil man sich erst noch in der Welt von Ria, Aureljo, Tomma und Co. zurechtfinden musste. Da wurde man quasi unvorbereitet in die Geschichte geworfen und musste sich alles selbst zusammenreimen, wobei das an sich gar nicht mal soo schlecht war. Ein bisschen das Gehirn anstrengen und so. Na ja, trotzdem wäre es ganz schön gewesen, ein bisschen mehr erklärt zu bekommen – beispielsweise habe ich erst ab der Hälfte verstanden, was genau ein Vitro ist, aber was es mit den Abstammungsklassen auf sich hat, habe ich mir immer noch nicht ganz zusammengereimt. Es blieben also durchaus ein paar offene Fragen, die hoffentlich in den nächsten zwei Teilen beantwortet werden. Die Charaktere waren bis auf Ria selbst eher oberflächlich ausgearbeitet, was aber gar nicht mal so schlimm war. Schließlich sollte man sich als Leser selbst Gedanken darum machen, wer jetzt der Verräter in der Gruppe bestehend aus Ria, Aureljo, Tomma, Dantorian, Tycho und Fleming ist. Tatsächlich habe ich auch durchgängig damit gerechnet, dass eine bestimmte Person der Verräter ist, aber letztendlich war es dennoch jemand anderes. Ria selbst war mir sympathisch, auch wenn ich ihr Verhalten gegenüber Tomma oft grenzwertig und nicht sonderlich einfühlsam fand. Aber das lag eben auch an ihrer Erziehung. Tomma war mir eher so semi-sympathisch, während ich Aureljo überhaupt nicht mochte. Tycho fand ich cool, er erinnert mich ein bisschen an Luc aus der Lux-Reihe. Was Dantorian und Fleming angeht, habe ich die beiden nie so richtig durchschauen können, vielleicht erfahren wir ja in den nächsten zwei Teilen noch ein bisschen was über sie. Die Gefühle von Ria waren sehr bildlich beschrieben und somit auch nachvollziehbar, insbesondere, weil man wusste, wie sie aufgewachsen ist. Die Beziehung zwischen Ria und Aureljo hat wenig Platz eingenommen, obwohl sie auf jeden Fall vorhanden war – allerdings habe ich nicht ganz verstanden, weshalb die beiden ein Paar sind, weil da eben so wenig drüber geschrieben wurde. Ich würde nicht behaupten, das Buch sei super spannend gewesen, weil das nicht so ganz stimmt. Ich finde, „interessant“ trifft es eher. Oder auch „faszinierend“. Die Spannung selbst war irgendwie unterdrückt, als wolle sie nicht ganz an die Oberfläche treten, und so hat das ganze Drumherum viel mehr ausgemacht als in anderen Büchern. Das fand ich wirklich gut von der Umsetzung her, da mir die Spannung auch gar nicht gefehlt hat. Trotzdem war es auch mal möglich, das Buch ein-zwei Stunden aus der Hand zu legen oder womöglich sogar noch länger. Fazit Der Auftakt der Eleria-Trilogie ist wirklich gut, wenn auch nicht überragend. Ich mochte es sehr, in die Geschichte abzutauchen und diese neue Welt zu erkunden, aber komplett packen konnte sie mich nicht. Ich freue mich aber trotzdem sehr auf den zweiten Band, weil am Ende etwas passiert ist, das mich neugierig auf mehr macht.
⭐⭐⭐⭐✨ Zuerst möchte ich sagen, dass der Klappentext meiner Meinung nach überhaupt nicht widerspiegelt, was in diesem Buch tatsächlich passiert. Ich hatte das Glück, dass mir eine Freundin das Buch empfohlen hat – deshalb möchte ich hier kurz zusammenfassen, worum es wirklich geht, damit man versteht, dass es sich um eine starke Dystopie im Stil von Tribute von Panem, Divergent oder Maze Runner handelt. In der Geschichte gibt es zwei Welten: die Außenwelt und die Welt unter den Kuppeln. In diesen Kuppeln leben die privilegierten Menschen. Sie haben Zugang zu Nahrung, Medizin und Bildung und werden nach ihrem Leistungsstand eingestuft. Je höher man in dieser Rangliste steht, desto besser sind die Zukunftsaussichten und desto lebenswerter ist das Leben unter der Kuppel. Außerhalb herrscht dagegen ewiger Winter, eine Art Eiszeit. Dort leben die sogenannten PRIMS – Menschen ohne Zugang zu Versorgung, die als Außenseiter ums Überleben kämpfen müssen. Sie gelten für die Kuppelbewohner als gefährlich, da sie immer wieder versuchen, Menschen aus der Kuppel anzugreifen oder zu töten, zum Beispiel bei Erkundungstouren. Dadurch haben sie den Ruf, eine Art mörderisches Feindbild zu sein, vor dem man sich schützen muss. Die Protagonistin lebt unter der Kuppel und gehört dort zu den höher Eingestuften, genauso wie ihr Freund. Diese Position bringt Vorteile mit sich, bedeutet aber auch, dass von ihr erwartet wird, später eine wichtige Rolle im System zu übernehmen. Als sie jedoch zufällig ein Gespräch belauscht, in dem von Verrätern innerhalb der Kuppel die Rede ist – und dabei auch ihr eigener Name fällt –, beginnt sie zu zweifeln. Kurz darauf werden mehrere dieser angeblichen Verräter aus der Kuppel verbannt und in die Außenwelt geschickt. Dort kommen sie zwangsläufig mit den PRIMS in Kontakt, und das bisherige Weltbild der Protagonistin beginnt zu bröckeln. Zu meiner Meinung: Ich finde, dieses Buch ist wirklich sehr gelungen. Die Welt ist gut durchdacht, die Unterschiede zwischen den Gesellschaften werden greifbar, und die Charaktere sind alle auf ihre eigene Art besonders. Niemand wirkt austauschbar, und genau das macht die Geschichte so spannend. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die Dystopien wie Tribute von Panem oder ähnliche Reihen vermissen und noch einmal in so eine Welt eintauchen möchten. Für mich ist es ein starkes, atmosphärisches Buch, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.

Nicht nur ein Jugendbuch
Irgendwann Jahrzehnte nach der Langen Nacht: Eleria und 5 Mitstudenten aus ihrer Sphäre Hoffnung sollen dem Präsidenten vorgestellt werden. Alle meinen, sogenannte Vitos zu sein – künstlich entstandene Menschen, genetisch nach Fähigkeiten ausgesucht und entsprechend gefördert – so leben sie in Sphären, eine Art Kugelgebäude, klimatisiert und technologisch ziemlich weit vorn. Kontakt zur Außenwelt haben sie kaum – neben der Gefahr von Kälte und Landschaft gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Menschen, sogenannte Prims (von primitiv), die sich in verschiedenartigen Clans an die rauen Bedingungen angepasst haben. Unter ihnen gibt es mehr und weniger freundliche – Kämpfe der Clans untereinander sind an der Tagesordnung. Beide Welten beschreibt Poznanski detailreich und anschaulich – auch die verschiedene Entwicklung der Menschen in den beiden konträren Lebensräumen ist absolut deutlich, super authentisch, gut durchdacht. Ria und ihre Freunde werden jedenfalls plötzlich und für den Großteil unter ihnen unerwartet in die Außenwelt „geworfen“ und müssen sich da beweisen. Klasse Cliffhanger zum zweiten Teil – ich verrate ihn hier nicht, die Gefahr des spoilerns ist zu groß und ich fürchte, alle, die diesen Teil noch nicht gelesen haben, beginnen ihn dann mit anderen Augen – das würde jede Überraschung verderben.
Poznanski ist einfach eine Klasse für sich! Ich mag ja nicht nur ihre Bücher für Erwachsene, sondern auch ihre Jugendbücher super gern. Eleria habe ich jetzt endlich nachgeholt und ich möchte am liebsten gleich mit Band zwei weiter machen! Die Geschichte hat für mich nur einen etwas zu abrupten Einstieg, ist ansonsten aber super. Die Welt ist sehr dystopisch, aber gut erklärt. Die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten und fügen sich dennoch gut zusammen. Der Schreibstil ist locker, einfach und zog mich förmlich in die Geschichte. Ich liebs!
Fesselnd bis zum Schluss
Die Geschichte von Eleria und den Verratenen hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Sicher, einzelne Elemente waren in gewissem Maß vorhersehbar. Dennoch wurde ich immer wieder überrascht. Außerdem fand ich die Charakterisierung der Protagonistin erfrischend anders. Statt einer geborenen Kämpferin oder einem ruhigen zurückhaltenden Mädchen, haben wir mit Eleria eine intelligente junge Frau, die Worte und Mimik als Waffe einzusetzen weiß, ohne dabei unsympathisch und manipulativ zu wirken. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände der Reihe.
Die Eleria Trilogie von Ursula Poznanski erschien bereits vor einigen Jahren. Jetzt wurde die Reihe mit neuen Covern ausgestattet und ich war so neugierig, dass ich Band 1 lesen musste. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und mitreißend. Die Atmosphäre gestaltet sich als äußerst beklemmend und bedrohlich, was sich meines Erachtens sehr gut mit dem Inhalt deckt. Die Trilogie trägt den Namen einer Protagonistin, nämlich Eleria, oder kurz Ria, die wir hier begleiten. Ich kann mur gut vorstellen, dass das noch eine entscheidende Rolle spielt. Ria ist eine absolut erstaunliche und strebsame junge Frau. Sie wächst, glaubt aber auch nicht alles, was man ihr sagt. Bis auf ihre Gabe und ihren Instinkt, denn diesen kann sie immer vertrauen. Ich mochte Ria, aber sie ist auch eine vielseitige und undurchschaubare junge Frau. Man erfährt hierbei ihre Perspektive, wodurch man alles aus ihrer Sicht erlebt und das ist fast nüchtern und unaufgeregt. Ich möchte nicht sagen, dass es kalt oder empathielos wirkt. Aber es kommen nur selten wirklich heftige emotionale Reaktionen durch. Was vielleicht auch an der Art liegt, wie sie als Person erschaffen wurde. Ria lebt in einer Welt, die nach einer Katastrophe neu aufgebaut wurde. Bis dahin alles gut. Denn die Charaktere bringen sich ein und steigen immer weiter auf. Sie sind weniger an Namen, als vielmehr an Nummern erkennbar und jeder hat eine besondere Begabung. Rias fand ich dabei am faszinierendsten. Doch dann gerät sie an einen Punkt, der ihr ganzes Leben infrage stellt. Was ist Schein und was ist Sein? Fakt ist: Ria und ihre „Freunde“ müssen um ihr Leben rennen und dabei versuchen, keine mittelschwere Katastrophe auszulösen. Ursula Poznanski hat hier ein dystopisches Setting entworfen, das interessant, vielschichtig, aber auch enorm gefährlich ist. Es gibt die Sphären und dann verschiedene Clans, was total interessant ist. Ober- und Unterschicht sozusagen. Und dazwischen ein Killerkommando. Mir hat der Einstieg unglaublich gut gefallen. Obwohl es sehr ruhig zugeht, so spürt man doch die nahende Bedrohung recht deutlich. Viel schlimmer ist, dass du alles in frage stellst, woran du jemals geglaubt hast und dass du eigentlich auch gar nicht weißt, was hier eigentlich los ist. Du weißt nur, dass du zur Gejagten wirst. Jemand will deinen Tod und das um jeden Preis. Auf ihrem Weg muss sie lernen, Freund und Feind zu unterscheiden und das man nicht sofort verurteilen sollte. Der erste Band vermittelt sehr detailliert und eindringlich das Grundwissen über diese Welt. Was enorm vielseitig gestaltet ist. Bereits auf diesem Weg macht Ria einiges durch und wird von Zweifeln geplagt. Interessant ist hier tatsächlich der emotionale Aspekt. Denn so richtig tiefgreifend wurde es nicht. Nur so viel, dass man es erahnen kann. Was aber, wenn man die Hintergründe kennt, durchaus nachvollziehbar ist. Die Geschichte bekommt auch ernste und tragende Elemente, die mir wirklich zugesetzt haben. Denn unter der Fassade wird manipuliert und intrigiert, ohne dass es offensichtlich wird. Die Fragezeichen sind riesig, aber gleichzeitig erhält man auch schon einige Antworten. Aber nichts täuscht über diese Einsamkeit und lähmende Leere hinweg. Es ist Leben da, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Es ist alles koordiniert, aber mit System. Nur draußen hat man das Gefühl, etwas von der Energie , dem Lebenshauch einzufangen. Und das birgt die wahre Tragik. Ursula Poznanski hat mich jetzt zwar nicht mit Wendungen überrascht, aber gezeigt, dass nicht alles ist, wie es scheint. Insgesamt kein schlechter Auftakt, aber noch mit Luft nach oben. Es endet mit keinem Cliffhanger, ich bin jedoch gespannt, wie es weitergeht und ob ich mit meiner Vermutung, was die Ursache angeht, richtig liege. Fazit: Ursula Poznanski legt mit der Eleria Trilogie einen sehr ruhigen, aber auch beklemmenden und bedrohlichen Auftakt hin. Ein dystopischer Roman, der beängstigende Züge birgt und nicht unbedingt mit tiefen Emotionen punktet. Hat man die Welt erstmal verstanden, ist es absolut nachvollziehbar. Insgesamt kein schlechter Auftakt, ich sehe hier jedoch noch Luft nach oben. Besonders beim Tempo wäre das echt schön. Ich bin gespannt, was in den weiteren Teilen aus dieser Grundidee gemacht wird.
Einfach nur toll
Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende. Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.






















































