Yellowface
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Description
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Yellowface ist eine bissige, kluge Satire über Macht, Identität und Selbsttäuschung.
Ein zentrales Thema des Romans ist die Kommerzialisierung von Identität. Kuang seziert eine Verlagsbranche, die von einem vermeintlich progressiven Hunger nach Diversität angetrieben wird, diese Vielfalt jedoch häufig nur als kalkulierbares Marketinginstrument betrachtet. June ist fest davon überzeugt, dass Athenas Erfolg ausschließlich auf deren ethnischer Herkunft beruht – sie begreift Identität als unfairen Wettbewerbsvorteil statt als gelebte Realität oder Ausdruck struktureller Erfahrungen. Indem June sich für ihr Autorenfoto künstlich bräunen lässt und ihre Biografie bewusst vage hält, inszeniert sie asiatische Herkunft beinahe wie ein Kostüm, das man für finanzielle oder gesellschaftliche Vorteile überstreifen kann. Der Roman entlarvt damit die Heuchelei eines Marktes, in dem marginalisierte Stimmen oft nur solange willkommen sind, wie sie sich reibungslos in bestehende Marketing-Schubladen einfügen lassen. Gleichzeitig stellt das Buch die komplexe Frage, wer überhaupt das Recht besitzt, bestimmte Geschichten zu erzählen. June rechtfertigt ihren Diebstahl immer wieder mit dem zynischen Argument, Geschichten gehörten letztlich der Person, die sie am besten erzählen könne. Doch Kuang macht es sich bewusst nicht leicht und zeichnet Athena keineswegs als moralisch makellose Figur. Durch Junes Perspektive wird deutlich, dass auch Athena sich auf problematische Weise an den Traumata anderer bediente: Sie verwertete die Erfahrungen von Einwanderern der ersten Generation ebenso wie persönliche, schmerzhafte Erlebnisse aus Junes Leben, um daraus literarisches Kapital zu schlagen – ohne jemals um Erlaubnis zu bitten. Gerade diese moralische Grauzone macht den Roman so faszinierend. Kuang hinterfragt die Grenzen künstlerischer Freiheit und zeigt, dass Fiktion zwar von Empathie und dem Hineinversetzen in fremde Lebensrealitäten lebt, Aneignung jedoch problematisch wird, wenn sie zur Auslöschung anderer Stimmen führt und betroffenen Gemeinschaften die Deutungshoheit über ihre eigenen historischen Erfahrungen entzieht. In der zweiten Hälfte entwickelt sich der Roman zunehmend zu einer brillanten Kritik moderner Netzkultur und digitaler Empörungsdynamiken. Die virtuellen „Mistgabel-Mobs“ auf Plattformen wie Twitter oder TikTok, die June ins Visier nehmen, handeln dabei keineswegs ausschließlich aus einem Streben nach Gerechtigkeit. Vielmehr beschreibt Kuang die Dynamik sozialer Medien als eine Art digitalen Boxkampf, bei dem Unterhaltung, Selbstdarstellung und der kollektive Rausch der Empörung im Vordergrund stehen. Die Algorithmen sozialer Netzwerke belohnen Eskalation, und Kuang fängt präzise das zermürbende Wechselspiel ein, in dem eine Person an einem Tag als literarisches Genie gefeiert und am nächsten Tag durch performative Entrüstung öffentlich vernichtet wird. Die eigentliche Stärke des Romans entfaltet sich jedoch durch die unzuverlässige Ich-Perspektive von June Hayward. Leserinnen und Leser sind gezwungen, die gesamte Handlung aus dem Bewusstsein einer Frau zu erleben, die ein Paradebeispiel für weiße Fragilität und kognitive Dissonanz darstellt. June sieht sich zu keinem Zeitpunkt als Rassistin oder Diebin. Als sie Athenas Manuskript über die chinesischen Arbeiterkorps im Ersten Weltkrieg überarbeitet, redet sie sich ernsthaft ein, sie leiste der Allgemeinheit sogar einen Dienst, indem sie den Text „lesbarer“ und massentauglicher mache. Ihr innerer Monolog wird dadurch zu einem faszinierenden Porträt psychologischer Selbsttäuschung: June biegt sich die Realität so lange zurecht, bis ihr eigenes Ego geschützt bleibt und sie sich erneut als eigentliches Opfer der Umstände wahrnehmen kann
Und wieder ein "Hype" der mich nicht gepackt hat. Kam kaum in die Geschichte rein, zog sich elendig in die Länge , sodass ich Passagen nochmal lesen musste,da ich gedanklich abgeschweift bin . Die 2. Hälfte war leicht spannend , hat aber für mich persönlich nicht funktioniert. Hab versucht es als Hörbuch zu beenden, leider war die Sprecherin auch sehr monoton. Daher hab ich es mehr überflogen.
Ein Buch voller relevanter Themen unserer Zeit, das jeder lesen sollte!
Der Schreibstil der Autorin hat mir sofort gefallen. Sie schreibt leicht und flüssig, sodass ich das Buch in kurzer Zeit beenden konnte. Allerdings fand ich einige Kapitel sehr lang, was mir oft das Gefühl gab, dass sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Protagonistin Juniper machte es mir schwer, sie zu mögen. Anfangs fand ich sie sympathisch, weil sie ehrlich ist und sich ihren eigenen Neid eingesteht. Doch ihre Entwicklung führte dazu, dass ich sie immer weniger mochte, da ihre Gedanken, Aussagen und Taten für mich oft schockierend waren. Da die Geschichte nur aus Junipers Sicht erzählt wird, war es schwierig, Athena richtig einzuschätzen. War sie wirklich so, wie June sie beschreibt, oder verzerrt Junipers Neid das Bild? Diese Frage beschäftigte mich ständig. Besonders gut gefielen mir die Einblicke in die Verlagswelt und die Welt der Autor*innen. Vieles war mir unbekannt und daher sehr interessant. Die gesellschaftskritischen Themen regten zum Nachdenken an und wurden sinnvoll in die Geschichte eingebunden. Am Ende wurde es fast zu einem Thriller, was ich in diesem Ausmaß für die Geschichte nicht unbedingt erwartet und gebraucht hätte. Ein Epilog hätte mir gefallen, um zu sehen, wie es für Juniper weitergeht. Daher ein kleiner Abzug.
Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch! 📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?
♦️TW: Tod, Trauer, Verlust, Rassismus♦️ ✨ Der Schreibstil überzeugt durch seine Leichtigkeit und Zugänglichkeit, die das Eintauchen in die Geschichte zu einem fliessenden Erlebnis macht. Die anfängliche Skepsis wich rasch der steigenden Spannung, sodass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen habe. ✨ 'Yellowface' erzählt zu grossen Teilen eine Horrorgeschichte über Einsamkeit in einer hart umkämpften Branche (Zitat Rebecca F. Kuang), was dem Buch eine düstere Note verleiht. Die Themen Neid, Angst vor dem eigenen Versagen und Konkurrenz unter Freunden:innen werden realistisch behandelt. ✨ Obwohl mir das Ende persönlich nicht zusagt und ich gerne mehr über Junies Schicksal erfahren hätte, bleibt 'Yellowface' ein starkes Buch. ✨ Besonders hervorzuheben ist die gelungene Übersetzung von Jasmin Humbug, die den Charakter des Originals hervorragend einfängt. Empfehlenswert für alle, die sich gerne aus der Comfy-Zone lehnen möchten. ----- Mein Gesamteindruck: 4⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung /Unterhaltung: 4⭐ Geschichte: 4⭐ Cover: 5⭐ ich liebe es! Schreibstil: 5⭐ -----

Ein Einblick in die Buchbranche
Der Schreibstil der Autoren war super. In diesem Buch sind viele Themen vertreten, die zum Nachdenken anregen und gut in die heutige Zeit passen. Es geht um Neid, Diebstahl geistigen Eigentums, Privilegien der weißen Bevölkerung und um die heutige Cancel culture. Es geht um eine junge Autorin, die bisher kein Erfolg mit ihren Werken erzielt hat. Durch einen tragischen Vorfall, bekommt sie die Möglichkeit auf einen Bestseller. Doch ist die Thematik im Buch angemessen für die Autorin? Darf sie über die fremde Kultur so schreiben oder ist dieses Werk ein Grund sie zu canceln? Sie verstrickt sich in immer mehr Lügen und droht aufgeflogen zu werden. "Hochmut kommt vor dem Fall"
💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
[🎧 | Einzelband?]](https://social-cdn.read-o.com/images/1715802403576-41.jpg)
Ein beeindruckender Roman, der in meiner Wahrnehmung noch nachhallen wird. Rebecca F. Kuang schafft es, eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen auf diesen Seiten zu verfassen, wie ich es lange nicht mehr zu lesen bekommen habe. Sie schafft es, eine unbändige Gier nach Aufmerksamkeit, gepaart mit der anschaulichen Leere beim Ausbleiben dieser, in Einklang einer höchst spannenden Hauptgeschichte zu bringen. Die Hauptprotagonistin Juniper wird durch zunehmenden Erfolg, der nur in Teilen durch sie fabriziert ist, immer paranoider in der Angst vor der eigenen Vergangenheit. Dabei ist ihr Umfeld so eindrucksvoll beschrieben, dass man nie den Überblick über die einzelnen Nebendarsteller:innen verlieren kann. Chapeau. Die politisch angehauchte Frage, die in der ersten Hälfte des Romans transportiert wird, ist höchst spannend. Es wird eine Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten ausgetragen, wer das Recht hat, eine Geschichte wiederzugeben, in künstlerischer oder aufklärerischer Form. Ob man einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe angehören muss, um darüber berichten zu dürfen. Dass hier von einer PoC eine weiße Protagonistin gewählt wird, führt diese Diskussion im Gesamtkonzept des Buches ad absurdum. Eine Frage, die dieses Buch nicht abschließend geklärt hat und vermutlich auch nie vollends geklärt werden wird. Hierfür sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zurecht zu individuell um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich eine unterschwellige Kritik an den sozialen Medien, die durchaus deutlicher benannt werden könnte, auch wenn in so ziemlich jedem zweiten Kapitel die Wesensveränderung von Juniper beschrieben wird, welche sie durch lesen von Beiträgen auf Goodreads, Twitter, Facebook etc. durchlebt. In diesem Fall konnte ich gute Rückschlüsse und auch Parallelen zu meiner eigenen Person gewinnen, welche die Story und Gefühlslagen noch greifbarer gemacht haben. Absolut getroffen hat mich ein Zitat, welches nur am Rande einer Vergangenheitserzählung der Protagonistin stattfand: „Nicht jede Frau hat eine Vergewaltigungsgeschichte. Aber fast jede Frau hat eine „Ich weiß nicht genau, es hat mir nicht gefallen, aber ich kann es nicht wirklich Vergewaltigung nennen“-Geschichte“ (Seite 245) Die Endzüge der Geschichte waren sehr durchdacht, für meinen Geschmack jedoch etwas zu standard-dramatisch, sodass man sie schon mehrfach in abgewandelter Form in klassischen Krimis zu lesen bekommen hat. Insgesamt bleibt es jedoch ein lesenswertes Werk, denn der Aufbau bis zum letzten Kapitel ist mehr als eindrucksvoll.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – diese Frau ist so hart auf den Delulu-Zug aufgesprungen, da habe ich wirklich keine Worte mehr. Sie klaut einfach die Arbeit ihrer Kollegin/Freundin und verbringt dann das ganze Buch damit, sich selbst zu rechtfertigen, warum das eigentlich total okay und fair ihr gegenüber ist. Diese „Hassfreundschaft“ begleitet uns bis zum Ende der Geschichte. Es werden immer wieder Situationen aufgegriffen, in denen June ja ach so ungerecht behandelt wurde und Athena total „unberechtigt“ bevorzugt (und das in Junes Augen nur, weil sie einen interessanten kulturellen Background hat). Leider sind nicht nur die beiden Frauen sehr unsympathisch, sondern jede einzelne Person in Yellowface strahlt eine bitchy Energy aus. Niemand übernimmt wirklich Verantwortung für die Dinge, die dort passieren, und der Fehler wird immer woanders gesucht. Im Laufe der Geschichte sagt June irgendwann: „Was bin ich ohne Athena?“ – wie beschreibend ist das bitte? Die mögen sich absolut nicht, ernähren sich quasi am Misserfolg der anderen, aber gleichzeitig ist ein Leben ohne diese emotionale Abhängigkeit undenkbar? Die Welt des Publishings muss ja wirklich einsam sein… Was mir aber wirklich positiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Art, wie die Autorin ihre Kultur subtil und auf eine humorvolle Art eingearbeitet hat. Ich meine, sie ist chinesischer Herkunft, schreibt aber aus der Perspektive einer weißen Figur über genau die Klischees ihrer eigenen Kultur – das hat schon was. Zu guter Letzt möchte ich kurz sagen, dass Triggerwarnungen auf jeden Fall angebracht gewesen wären. Nicht unbedingt wegen expliziter Inhalte (obwohl, eigentlich schon auch), sondern weil einen diese toxische Dynamik zwischen den Figuren einfach mit runterzieht. Das hier ist keine klassische Wohlfühl-Lektüre – aber definitiv ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst.

EINFACH WOW
📚 "Yellow Face" hat mich echt überrascht! Die Story war mega fesselnd und die Themen wie Konkurrenzkampf, Mobbing, Social Media und Rassismus wurden echt gut behandelt. Man konnte sich total in die Welt von June hineinversetzen. Einzig die langen Kapitel waren manchmal etwas nervig, aber hey, das hat dem Lesevergnügen nur selten einen Dämpfer verpasst. Der Schreibstil war einfach clean und hat mich echt gut ins Geschehen gezogen. Rebecca F. Kuang hat es außerdem geschafft, mich trotz der doch so unsympathischen Protagonistin, in den Bann zu ziehen und das Buch zu beenden.
„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Das Buch hat mir gut gefallen, gibt Einblicke in das Verlagswesen und was alles mit dazugehört. Ich konnte Juniperus verhalten schon nachvollziehen, aber manchmal habe ich mich echt über sie geärgert. Ob das Buch den Hype wert ist, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin froh, dass ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch!
Der Anfang hat mich nicht gleich fesseln können tatsächlich, aber nach und nach wurde es immer interessanter und spannender. Mit June, der Hauptprotagonistin, war es echt eine Berg- und Talfahrt … viele Entscheidungen von ihr konnte ich nicht nachvollziehen und ich empfand einige Situationen, die daraus entstanden sind, als total unangenehm. Man konnte sich richtig reinfühlen und ich hätte sie am liebsten angeschrien: „Nein, hör auf, tu das nicht!“ Andererseits hat sie mir oft auch leid getan. Einfach Wahnsinn, wie Shitstorms eskalieren können oder wie beeinflussbar die Menschen sind und wie schnell sie Mittäter werden durch die Anonymität im Internet. Besonders interessant war auch der Einblick in das Leben von Autoren und Autorinnen, in das Verlagswesen und was es heißt, ein Buch auf dem Markt bringen zu wollen. Habe ich Erfolg oder nicht? Was macht der Erfolg mit mir? Kann ich dieses Pensum weiter einhalten oder falle ich genauso schnell, wie ich gestiegen bin? Ich hatte mir tatsächlich nach so vielen guten und begeisterten Stimmen was anderes vorgestellt. Dennoch hab ich das Buch verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen 🤗
Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über kulturelle Aneignung, die Literaturbranche und Identität
R. F. Kuang liefert mit „Yellowface“ einen fesselnden, scharfzüngigen und hochaktuellen Roman, der die Buchbranche, kulturelle Aneignung, Rassismus und moralische Grauzonen auf brillante Weise behandelt. Die Geschichte um June, die das Manuskript ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin klaut und als ihr eigenes ausgibt entfaltet sich voller Spannung, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Relevanz. „Yellowface“ ist ein intelligentes und tiefgründiges Werk, das lange nachhallt. Absolut lesenswert.
Schattenseiten der Buchbranche
Dies war mein erster Roman der Autorin Rebecca F. Kuang. Ihr Schreibstil konnte mich schon nach den ersten paar Seiten überzeugen. Auch die Idee fand ich spannend. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Juniper geschrieben. Sie ist nicht so erfolgreich in der Verlagswelt wie ihre Freundin Athena. An dem Abend als Athena vor ihren Augen stirbt, nutzt sie ihre „Chance“ und stiehlt das unveröffentlichte Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es schließlich unter ihrem Namen. Sie wird immer wieder mit Fragen konfrontiert und den Ungereimtheiten ihrer Veröffentlichung. Das dies nicht gut endet kann man schnell erahnen. In dem Buch werden Themen wie Politik, Rassismus, kulturelle Aneignung und die Schattenseiten der Verlagswelt angesprochen. Ich fand es gut, aber jetzt kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

Was ein absolutes Meisterwerk! Ich war wie gefesselt und habe gleichzeitig meine eigene Moral hinterfragt, weil der Zeitpunkt aufkam, an dem ich wollte, dass die Protagonistin mit etwas durchkommt, dass offensichtlich absolut verwerflich ist 😱 R. F. Kuang hat es einfach geschafft, so viel Menschlichkeit in diese kritische Geschichte zu packen, dass ich mich selbst in einem moralischen Zwiespalt gefunden haben. Wie kann man gleichzeitig wollen, dass jemandem alle Lügen um die Ohren fliegen, aber auch irgendwie hoffen, dass genau das nicht passiert?! 👀 Lediglich das Ende war für meinen persönlichen Geschmack zu offen gehalten. Ich hätte mich mehr nach einer komplett geschlossenen Handlung gesehnt
"Man verwechselt die Aufmerksamkeit mit Liebe. Man verwechselt das Lesen mit Verstehen." • "Wer darf welche Geschichte erzählen?" •
Ein Buch das polarisiert und zum nachdenken anregt. Ein Buch wie ein Messer im Rücken: Rebecca F. Kuang liefert eine so brillante wie abstoßende Satire auf den Literaturbetrieb. Man hasst die Protagonistin, aber kann einfach nicht aufhören ihre Geschichte zu verfolgen. • Die Erzählerin June Hayward ist das Herzstück und gleichzeitig der wunde Punkt dieses Romans. Kuang beweist ein unglaublich schriftstellerisches Talent, indem sie eine so unsympathische Protagonistin erschafft, die man die ganze Geschichte über nicht leiden kann, deren Werdegang man aber trotzdem zwanghaft verfolgen möchte. • Junes Leben ist geprägt von Neid und Missgunst gegenüber ihrer ehemaligen Kommilitonin Athena Liu, einer gefeierten, chinesisch-amerikanischen Bestsellerautorin. Als Athena tragisch stirbt, während Junes Anwesenheit, sieht diese ihre Chance: Sie entwendet Athenas unveröffentlichtes Manuskript, bearbeitet es, veröffentlicht es unter dem Namen "Juniper Song" und beginnt, sich in ein riesiges Lügenkonstrukt zu verstricken. - Ihre Charakterentwicklung ist dabei eine einzige Spirale nach unten. Man erlebt hautnah mit, wie June sich in ihren Lügen verstrickt, versucht, ihr Gewissen zu beruhigen, und sich immer weiter hinters Licht führen lässt - sowohl von anderen als auch von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit. • Doch dieses Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines Diebstahls; es ist eine messerscharfe Satire auf die aktuelle Literaturszene und die Gesellschaft. Es werden gezielt Themen wie das Verlagswesen, alltäglicher Rassismus und kulturelle Aneignung und die Dynamik sozialer Medien, aufs Korn genommen. • Es ist ein fesselnder und rasanter Roman, der zum Nachdenken anregt. Die Verstrickung der Lügen ist packend erzählt und Kritik brillant platziert. Ein Muss für alle, die eine bissige, moderne Satire suchen. • Bis bald! ❤️😘 •
Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

Dieses Buch beschäftigt mich! 🫢✨
Es ist einfach Wahnsinn, dieses Buch musste ich einige Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Yellowface macht wütend, fassungslos und lässt mich an vielen Stellen verzweifelt zurück! 😮💨 trotz meiner gemischten Gefühle ist es ein absolutes Meisterwerk und ich kann es wirklich jedem empfehlen! ❤️✨
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund
Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.
»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣
Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝
💛 Highlight 💛
Inhalt und Meinung Ich habe mich länger nicht getraut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. „Babel“ war ein absolutes Highlight für mich und das Thema von „Yellowface“ war so völlig anders. Meine Ängste waren töricht und unbegründet, denn Rebecca Kuang hat einfach das nächste Highlight geschrieben!!! Und darum geht es: Als Athena vor Junes Augen durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt, zögert June nicht und stiehlt Athenas Leben… Denn während June eine eher erfolglose Autorin ist, war Athena ein gefeierter Star der Branche und was kann es schaden, sich ihr unveröffentlichtes Manuskript unter den Nagel zu reißen? Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Ich konnte night aufhören zu lesen. Es ist wohl zeitgenössische Literatur, aber ehrlich, ich fand es hatte auch Thriller Elemente! Es war wirklich so so spannend… und erinnerte mich von der Grundidee irgendwo an „Der talentierte Mr Ripley“. Abgesehen davon, war es natürlich auch sehr interessant hinter die Kulissen des Verlagswesens zu schauen. Ich komme jedoch selbst beruflich aus dem Marketing, so dass die Tricks bekannt sind. Allerdings hat es mich doch schockiert, die Bestätigung für meine eigene Auffassung zu bekommen, dass Bestseller gemacht werden, lang bevor sie im Laden ausliegen und es keinesfalls ein fairer Wettbewerb ist. Und natürlich wird das Thema „Diversität als Verkaufsargument“ sehr sehr kritisch beleuchtet, sowie andere extrem aktuelle Themen (white privilege, mobbing etc.) Muss man gelesen haben, meiner bescheidenen Meinung nach. Empfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Highlight

Tja, meine Bewertung zeigt es bereits. Es ist kein Lieblingsbuch und wird es auch nicht werden. Die Story war okay. Am Anfang spannend, dann zunehmen langatmig und sehr konstruiert. Irgendwie wollte die Story sich einfach nicht enden. Immer wenn ich dachte, dass ich es gleich geschafft habe, ging es wieder los mit irgendeinem Skandal… anstrengend…. Die Protagonistin fand ich so doch, selbstgerecht und arrogant. Auch anstrengend. Es gab wirklich keinen einzigen Moment in dem ich sie mal in einem positiven Licht sah. Schade, ich habe mir so viel mehr erhofft.
Schade - dieses Buch hätte so viel sein können. Die Grundidee gefällt mir sehr und auch der Schreibstil ist ansprechend, etwas schwere Kost, aber für mich spannend. Die Spannung hielt leider nicht lang an. Der Mittelteil war mir viel zu langweilig, trocken und ohne schliff. Das Ende total unbefriedigend. Ich war erleichtert, als ich es durch hatte. Dabei stecken so wichtige Themen in der Story, welche Potenzial hätten. Aber nicht so…
Im wahrsten Sinne des Wortes: KRANK gutes Buch
Ich bin begeistert über die Geschichte von Athena und Junie. Ich liebe es wie Kuang die kranke Entwicklung von Junie über das ganze Buch in einem inneren Monolog beschrieben hat. Konnte das Buch kaum weglegen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Liebe auch die Aktualität, die die Thematik mit sich bringt und wie Junie sich versucht vor sich selbst zu rechtfertigen. Sehr zu empfehlen, kann aber auch verstehen, wenn Leute es langweilig finden würden, da die Handlung nicht sehr abwechslungsreich ist. Aber ich bin begeistert! Ist mal was anderes.
Die Schriftstellerinnen Athena Liu, die chinesischer Abstammung ist, und June Hayward sind lockere Freundinnen seit dem College, doch während Athena Bestseller schreibt, hat June eher mäßigen Erfolg. Als Athena während eines gemeinsam verbrachten Abends stirbt, eignet sich June ihr gerade fertiggestelltes, noch unveröffentlichte letztes Manuskript an und bringt es überarbeitet unter eigenem Namen heraus, ohne dessen eigentliche Herkunft zu verraten... Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück: Einerseits fand ich die Geschichte spannend, gerade auch in Hinsicht auf die Einblicke in die Verlagsbranche (wobei ich deren Wahrheitsgehalt als Leser nicht beurteilen kann). Andererseits wirkt das Buch auf mich etwas kalkuliert, was aber wohl immer eine Gefahr ist, wenn sich ein Schriftsteller eines aktuellen Themas, hier kulturelle Aneignung, annimmt. Dennoch alles in allem eine Leseempfehlung.
Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

Echtes Highlight
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte als Buchliebhaberin die Einblicke in die hart umkämpfte Buchbranche. Es wurden viele Probleme in der Welt der Bücher angesprochen. Von Plagiaten, kulturelle Aneignung und dem Umgang der Leser damit im Internet. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, was bei diesem Buch aber auch gewollt war. June empfand ich als sehr selbstverliebt und arrogant. Sie wusste die ganze Zeit, dass die Vorwürfe stimmten, hat aber nichts zugegeben. Das Ende fand ich sehr gelungen, da zum Schluss die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Bei der Art und Weise der Enthüllung hatte ich dann doch Mitleid mit June, da es doch eine ziemlich niederträchtige Intriege war.
„Schreiben heißt, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, Türen zu anderen Welten zu öffnen. Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt.“
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es so einen großen Hype darum gab, weil es mal wieder etwas anderes in meiner Leseliste war und weil es ums Schreiben und die Verlagswelt geht. Und so unbedingt, wie ich dieses Buch lesen wollte, will die Protagonistin dieses Buches schreiben. Doch es gelingt ihr leider nur mäßig in der Literaturwelt Fuß zu fassen, alles wird überschattet von dem Erfolg ihrer „Freundin“, die plötzlich in ihrem Beisein verstirbt. Ihr plötzlicher Tod gibt ihr die Gelegenheit anhand ihrer Vorlage einen Erfolgsroman zu verfassen … Joa, die Story hätte echt gut sein können und das erste Drittel des Buches war es auch. Aber die Protagonistin wurde mir leider immer unsympathischer, versinkt in Selbstmitleid und Panikattacken, handelt nicht nachvollziehbar und irgendwie plänkelt alles nur so vor sich hin, getrieben von der Frage, ob irgendwann jemand aufdecken wird, dass sie eine Idee gestohlen hat. Ich habe es nicht ertragen das Buch am Stück zu lesen und musste zwischendrin echt mehrere andere Bücher lesen, um es tatsächlich zu beenden, weil es einfach immer schlechter wird. Selbst der Spannungsbogen am Ende wirkt gezwungen, weil einfach noch irgendwas passieren musste … Ich kann den Hype leider überhaupt nicht nachvollziehen und auch wenn es im Buch selbst ständig um die Angst der Protagonistin vor negativen Kritiken ihres Buches in Social Media geht und darum, was dies mit einer Autorin macht, kann ich leider nicht anders als zu sagen, dass man nichts verpasst hat, wenn man dieses Buch nicht liest.

Ein Paradebeispiel für eigenes Handeln, daraus resultierende Konsequenzen und zur Verantwortung gezogen werden❤️🔥! Hörbuch🎧!
Wow😍! "Yellowface", von Rebecca F. Kuang geschrieben und von Milena Karas gelesen... war ein richtig gutes und spannendes Hörbuch🥰. Leseempfehlung für das Buch und Hörbuch nehme ich schon Mal, hier oben, vorweg.😄 Es geht um Athena und June die beide befreundete Autor/- innen sind und sich aus Collegezeiten kennen. Athena ist sehr erfolgreich mit ihren Büchern und schreibt einen Bestseller nach dem anderen, während June eher nicht in ihrer Schriftsteller/-innenkarriere voran kommt. An einem Abend passiert ein Unfall und Athena stirbt. June beschließt, das unfertige Manuskript von Athena in ihrer Tasche mitgehen zu lassen und es prompt als ihr Eigenes zu veröffentlichen. Somit nimmt diese "schön geschriebene" (ironisch gemeint😉) Lüge mit Allem was dazugehört ihren Lauf. Ich fand es gut, nebenbei hinter den Kulissen blicken zu können, was das Verlagswesen betrifft und die Arbeit der Autor/-innen zu begleiten, von der Entstehung eines Buches, bis hin zum Verkauf🤗. Eine harte und schnelllebige Branche. In diesem Buch hat man echt Alles dabei❤️🔥. Anfänglicher Thriller, Plagiat, Intrigen, moralisches Denken, bis hinzu ansätzlichen Psychospielen und Paranoia und nicht zu vergessen, um das Gewissen zu beruhigen🥰😄... Oft genug sollte man sich Dinge schön reden. Es bringt einen nämlich dazu sich nicht zu reflektieren, sich keiner Schuld bewusst zu sein und achja, bevor ich es vergesse... redet man sich eine Lüge immer wieder ein, so verkauft es sich irgendwann besser als Wahrheit, weil sich der Glaubenssatz gebildet hat🤦🏻♀️😂. Also, die Hauptprotagonistin hat zwar Gedankengänge, in denen ihr Gewissen anpingt, aber der Neid, ihr Konkurrenz-Denken, das Trachten nach Erfolg und dem Geld, der mir irgendwann wie eine Sucht vorkam (bzgl. Social Media etc.) waren für sie größer und ließen auf mich diese Frau als sehr anstrengend erscheinen. Da ist es egal, was sie erlebte in ihrem Leben usw. Sie hat die Dinge durch den Tod ihrer Freundin so gut mit sich verknüpft, das sie sich ihrer Selbst so sicher war...😂!? Die Wahrheit kommt immer ans Licht und zwar mit Allem was dazugehört❤️🔥!
Irgendwie brillant
Am Anfang hab ich echt lange gebraucht, um reinzukommen, aber ab der Mitte konnte ich es kaum noch weglegen (als Hörbuch). Die Ich-Perspektive ist super spannend, weil man der Hauptfigur dabei zuschaut, wie sie sich immer tiefer in Lügen und Selbstmitleid verstrickt und irgendwie fiebert man trotzdem mit, obwohl sie echt alles andere als sympathisch ist. Man entwickelt teilweise echt Aggressionen gegen sie🫠 Die Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und die Buchwelt werden richtig gut aufgegriffen. Ich wollte die ganze Zeit, dass endlich alles auffliegt. Das Ende fand ich richtig gelungen, auch wenn die Hauptfigur bis zum Schluss in ihrer eigenen Welt bleibt. Ein echt besonderes Buch!
Geschichte eines gestohlenen Erfolgs - Packende Abrechnung mit der Verlagsbranche
Der Debütroman der jungen Autorin June Hayward erregt kaum Aufsehen und versinkt stillschweigend in Vergessenheit, Ihre Kommilitonin Athena Liu dagegen wird als attraktive und talentierte Schriftstellerin mit chinesischen Wurzeln von der Buchwelt umworben und gefeiert. Als Athena bei einem tragischen Unfall in ihrer Wohnung stirbt, lässt June ihr neuestes Manuskript mitgehen, überarbeitet es und verkauft es als eigenes Werk. Mit dem so entstandenen Roman „Die letzte Front“ – ein Buch über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs – wird June zu Juniper Song, dem neuen Shooting Star der Literaturszene. Die Parallelen zu dem Werk ihrer verstorbenen Schriftstellerkollegin bleiben jedoch nicht unbemerkt… Rebecca F. Kuangs viel beachteter Bestseller „Yellowface“ handelt von großartigen Büchern und den Anstrengungen und den glücklichen Wendungen, die hinter einem kommerziellen Erfolg stecken. Kuang schreibt über Ruhm und Verleumdung, Schuld, Verantwortung, Wahnsinn, die Macht Sozialer Medien – und rechnet dabei knallhart mit der Verlagsbranche ab. Sie liefert im Stil von T.C. Boyle einen Roman, der einen immer wieder (trotz kleinerer Längen im Mittelteil) die Sprache verschlägt, Kopfschütteln hervorruft und lange nachwirkt. Packend und aufwühlend!
Bedrückend, aufregend und fesselnd.
Ich war mir nicht ganz sicher was genau ich von dem Buch erwartet habe, aber ich fand es wirklich gut. Insgesamt hat es die Autorin in ihrer Danksagung sehr gut beschrieben, es ist eine Horrorgeschichte über eine Autorin in der Buchbranche. Dabei ist die Protagonistin unsympathisch. Zu Anfang habe ich ihre Handlungen noch teilweise verstehen können, bzw. auch irgendwie versucht sie für mich zu rechtfertigen. Aber sie wird über das gesamte Buch definitiv nicht liebenswerter. Diese Antipathie mit einer Protagonistin war neu für mich. Erzeugt wurde sie durch subtilere Aspekte, die auf den zweiten Blick wirken, aber auch nicht zu übersehende. Es war fesselnd und ich war mir absolut nicht sicher wie und ob sich das Ganze auflöst, vor allem für die Protagonistin. Diese Spannung hat sich bis auf die letzten Seiten gehalten. Die Geschichte ermöglicht Einsicht in eine Welt mit der wahrscheinlich die meisten kaum oder keinen Kontakt haben. Für mich war dadurch das Setting sehr interessant. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, fühlte es sich an, als ob sie so passieren könnte. Gerade die Vorgänge in den sozialen Medien fühlten sich sehr wirklichkeitsgetreu an, in all ihrer Heftigkeit. Natürlich ist das gezeichnete Bild ein sehr negatives. Allerdings hat die Protagonistin hieran wesentlichen Anteil. Und wie hart die Branche ist für viele Autoren halte ich nicht für überzogen. Alles in allem für mich ein sehr gutes Buch, was sich sehr schnell lesen lässt. Mir hat aber ein bisschen was gefehlt für volle 5 Sterne, trotzdem eine klare Empfehlung und durchaus seinen Hype wert, auf jeden Fall etwas Neues.

Das Buch gibt tiefe Einblicke in die Verlagswelt und spricht kontroverse wichtige Themen an, dies passiert oft aber auf einer Satirischen Ebene. Die Hauptprotagonistin ist unsympathisch und manipulativ, so versucht sie sowohl sich selber als auch den Leser immer wieder davon zu überzeugen, dass ihr Handeln völlig in Ordnung ist.
tief-&abgründiges Buch über die Schattenseiten der Verlagswelt, kulturelle Aneignung und den Einfluss der sozialen Medien.
Auf keiner Seite hatte man das Gefühl, "nur" eine Geschichte zu lesen. Vielmehr erlebt man Junes Hoffnungen, Ängste und Höhen-als auch Tiefflüge mit. Dabei springt man selbst immer wieder von Anti bis Sympathie hin und her. Dazu die vielen Einblicke in den Literaturbetrieb, der ein einziges Vespennest sein kann. Großartiges Buch 🌟
Man, das war ein auf und ab😂 Der Anfang war mega! Sehr spannend und so gut geschrieben! Ich habe mich sehr in die Protagonistin reinfühlen können und überlegt, wie ich gehandelt hätte🙈 Der Mittelteil war etwas zäh, wobei ich glaube,dass es die Geschichte gebraucht hat. Das Ende war nicht überraschend, hat mir aber trotzdem gut gefallen👌
Was ist Original und was ist geklaut? Wem kann man in dieser Story Glauben schenken und wie weit geht man für seinen Traum? Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Hier wird sehr gut beschrieben, wie hoch der Druck liegt für einen Autor/in ein Bestseller-Buch zu schreiben und weiter im Gespräch zu bleiben. Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend. Der Schreibstil war sehr gut. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten.
Spannendes Buch mit gesellschaftskritischen Hintergründen & einem außergewöhnlich schönem Schreibstil. ~Spoilerfreie Bewertung~
Ein weiteres buch, welches ich im englischen Buchclub gelesen habe & mir sonst „rein privat“ vermutlich nicht geholt hätte, da mich der Inhalt laut dem Einband eigentlich gar nicht allzusehr interessiert hat. Bei mir stellte sich dann jedoch schnell eine schiere Begeisterung für dieses Buch ein, sodass ich es immer schade fand, wenn ich das Wochenpensum für den Club schon gelesen hatte. Teilweise war es so spannend, dass es mir schwerfiel, nicht weiterzulesen. Allem voran hat mir der Schreibstil besonders gut gefallen. Dass die wohl unsympathischste Protagonistin sozusagen zu dem Leser „spricht“ (bzw. denkt), fand ich persönlich eine äußerst kreative Umsetzung des Textes & hat dem ganzen Geschehen noch die Kirsche auf der Sahnehaube verpasst. Auch die eingebundenen, ernsteren Themen wie Rassismus & Mobbing haben hier eine gut gestaltete Bühne bekommen. Aber; für mich war Juniper, die Kernperson der Geschichte, leider durchgehend etwas zu flach gestaltet. Gerade bei einem Buch in diesem Schreibstil erwarte ich da etwas mehr Tiefgang. Mehr Hintergründe auszuarbeiten wäre dem Handlungsverlauf hier vermutlich zuträglich gewesen. Es gab keinerlei Charakterentwicklung & viele Wiederholungen, die das Buch dann doch hin & wieder langatmig wirken ließen. Auch vom Ende hatte ich persönlich etwas mehr erwartet.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.
Book Information
Posts
Yellowface ist eine bissige, kluge Satire über Macht, Identität und Selbsttäuschung.
Ein zentrales Thema des Romans ist die Kommerzialisierung von Identität. Kuang seziert eine Verlagsbranche, die von einem vermeintlich progressiven Hunger nach Diversität angetrieben wird, diese Vielfalt jedoch häufig nur als kalkulierbares Marketinginstrument betrachtet. June ist fest davon überzeugt, dass Athenas Erfolg ausschließlich auf deren ethnischer Herkunft beruht – sie begreift Identität als unfairen Wettbewerbsvorteil statt als gelebte Realität oder Ausdruck struktureller Erfahrungen. Indem June sich für ihr Autorenfoto künstlich bräunen lässt und ihre Biografie bewusst vage hält, inszeniert sie asiatische Herkunft beinahe wie ein Kostüm, das man für finanzielle oder gesellschaftliche Vorteile überstreifen kann. Der Roman entlarvt damit die Heuchelei eines Marktes, in dem marginalisierte Stimmen oft nur solange willkommen sind, wie sie sich reibungslos in bestehende Marketing-Schubladen einfügen lassen. Gleichzeitig stellt das Buch die komplexe Frage, wer überhaupt das Recht besitzt, bestimmte Geschichten zu erzählen. June rechtfertigt ihren Diebstahl immer wieder mit dem zynischen Argument, Geschichten gehörten letztlich der Person, die sie am besten erzählen könne. Doch Kuang macht es sich bewusst nicht leicht und zeichnet Athena keineswegs als moralisch makellose Figur. Durch Junes Perspektive wird deutlich, dass auch Athena sich auf problematische Weise an den Traumata anderer bediente: Sie verwertete die Erfahrungen von Einwanderern der ersten Generation ebenso wie persönliche, schmerzhafte Erlebnisse aus Junes Leben, um daraus literarisches Kapital zu schlagen – ohne jemals um Erlaubnis zu bitten. Gerade diese moralische Grauzone macht den Roman so faszinierend. Kuang hinterfragt die Grenzen künstlerischer Freiheit und zeigt, dass Fiktion zwar von Empathie und dem Hineinversetzen in fremde Lebensrealitäten lebt, Aneignung jedoch problematisch wird, wenn sie zur Auslöschung anderer Stimmen führt und betroffenen Gemeinschaften die Deutungshoheit über ihre eigenen historischen Erfahrungen entzieht. In der zweiten Hälfte entwickelt sich der Roman zunehmend zu einer brillanten Kritik moderner Netzkultur und digitaler Empörungsdynamiken. Die virtuellen „Mistgabel-Mobs“ auf Plattformen wie Twitter oder TikTok, die June ins Visier nehmen, handeln dabei keineswegs ausschließlich aus einem Streben nach Gerechtigkeit. Vielmehr beschreibt Kuang die Dynamik sozialer Medien als eine Art digitalen Boxkampf, bei dem Unterhaltung, Selbstdarstellung und der kollektive Rausch der Empörung im Vordergrund stehen. Die Algorithmen sozialer Netzwerke belohnen Eskalation, und Kuang fängt präzise das zermürbende Wechselspiel ein, in dem eine Person an einem Tag als literarisches Genie gefeiert und am nächsten Tag durch performative Entrüstung öffentlich vernichtet wird. Die eigentliche Stärke des Romans entfaltet sich jedoch durch die unzuverlässige Ich-Perspektive von June Hayward. Leserinnen und Leser sind gezwungen, die gesamte Handlung aus dem Bewusstsein einer Frau zu erleben, die ein Paradebeispiel für weiße Fragilität und kognitive Dissonanz darstellt. June sieht sich zu keinem Zeitpunkt als Rassistin oder Diebin. Als sie Athenas Manuskript über die chinesischen Arbeiterkorps im Ersten Weltkrieg überarbeitet, redet sie sich ernsthaft ein, sie leiste der Allgemeinheit sogar einen Dienst, indem sie den Text „lesbarer“ und massentauglicher mache. Ihr innerer Monolog wird dadurch zu einem faszinierenden Porträt psychologischer Selbsttäuschung: June biegt sich die Realität so lange zurecht, bis ihr eigenes Ego geschützt bleibt und sie sich erneut als eigentliches Opfer der Umstände wahrnehmen kann
Und wieder ein "Hype" der mich nicht gepackt hat. Kam kaum in die Geschichte rein, zog sich elendig in die Länge , sodass ich Passagen nochmal lesen musste,da ich gedanklich abgeschweift bin . Die 2. Hälfte war leicht spannend , hat aber für mich persönlich nicht funktioniert. Hab versucht es als Hörbuch zu beenden, leider war die Sprecherin auch sehr monoton. Daher hab ich es mehr überflogen.
Ein Buch voller relevanter Themen unserer Zeit, das jeder lesen sollte!
Der Schreibstil der Autorin hat mir sofort gefallen. Sie schreibt leicht und flüssig, sodass ich das Buch in kurzer Zeit beenden konnte. Allerdings fand ich einige Kapitel sehr lang, was mir oft das Gefühl gab, dass sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Protagonistin Juniper machte es mir schwer, sie zu mögen. Anfangs fand ich sie sympathisch, weil sie ehrlich ist und sich ihren eigenen Neid eingesteht. Doch ihre Entwicklung führte dazu, dass ich sie immer weniger mochte, da ihre Gedanken, Aussagen und Taten für mich oft schockierend waren. Da die Geschichte nur aus Junipers Sicht erzählt wird, war es schwierig, Athena richtig einzuschätzen. War sie wirklich so, wie June sie beschreibt, oder verzerrt Junipers Neid das Bild? Diese Frage beschäftigte mich ständig. Besonders gut gefielen mir die Einblicke in die Verlagswelt und die Welt der Autor*innen. Vieles war mir unbekannt und daher sehr interessant. Die gesellschaftskritischen Themen regten zum Nachdenken an und wurden sinnvoll in die Geschichte eingebunden. Am Ende wurde es fast zu einem Thriller, was ich in diesem Ausmaß für die Geschichte nicht unbedingt erwartet und gebraucht hätte. Ein Epilog hätte mir gefallen, um zu sehen, wie es für Juniper weitergeht. Daher ein kleiner Abzug.
Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch! 📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?
♦️TW: Tod, Trauer, Verlust, Rassismus♦️ ✨ Der Schreibstil überzeugt durch seine Leichtigkeit und Zugänglichkeit, die das Eintauchen in die Geschichte zu einem fliessenden Erlebnis macht. Die anfängliche Skepsis wich rasch der steigenden Spannung, sodass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen habe. ✨ 'Yellowface' erzählt zu grossen Teilen eine Horrorgeschichte über Einsamkeit in einer hart umkämpften Branche (Zitat Rebecca F. Kuang), was dem Buch eine düstere Note verleiht. Die Themen Neid, Angst vor dem eigenen Versagen und Konkurrenz unter Freunden:innen werden realistisch behandelt. ✨ Obwohl mir das Ende persönlich nicht zusagt und ich gerne mehr über Junies Schicksal erfahren hätte, bleibt 'Yellowface' ein starkes Buch. ✨ Besonders hervorzuheben ist die gelungene Übersetzung von Jasmin Humbug, die den Charakter des Originals hervorragend einfängt. Empfehlenswert für alle, die sich gerne aus der Comfy-Zone lehnen möchten. ----- Mein Gesamteindruck: 4⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung /Unterhaltung: 4⭐ Geschichte: 4⭐ Cover: 5⭐ ich liebe es! Schreibstil: 5⭐ -----

Ein Einblick in die Buchbranche
Der Schreibstil der Autoren war super. In diesem Buch sind viele Themen vertreten, die zum Nachdenken anregen und gut in die heutige Zeit passen. Es geht um Neid, Diebstahl geistigen Eigentums, Privilegien der weißen Bevölkerung und um die heutige Cancel culture. Es geht um eine junge Autorin, die bisher kein Erfolg mit ihren Werken erzielt hat. Durch einen tragischen Vorfall, bekommt sie die Möglichkeit auf einen Bestseller. Doch ist die Thematik im Buch angemessen für die Autorin? Darf sie über die fremde Kultur so schreiben oder ist dieses Werk ein Grund sie zu canceln? Sie verstrickt sich in immer mehr Lügen und droht aufgeflogen zu werden. "Hochmut kommt vor dem Fall"
💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
[🎧 | Einzelband?]](https://social-cdn.read-o.com/images/1715802403576-41.jpg)
Ein beeindruckender Roman, der in meiner Wahrnehmung noch nachhallen wird. Rebecca F. Kuang schafft es, eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen auf diesen Seiten zu verfassen, wie ich es lange nicht mehr zu lesen bekommen habe. Sie schafft es, eine unbändige Gier nach Aufmerksamkeit, gepaart mit der anschaulichen Leere beim Ausbleiben dieser, in Einklang einer höchst spannenden Hauptgeschichte zu bringen. Die Hauptprotagonistin Juniper wird durch zunehmenden Erfolg, der nur in Teilen durch sie fabriziert ist, immer paranoider in der Angst vor der eigenen Vergangenheit. Dabei ist ihr Umfeld so eindrucksvoll beschrieben, dass man nie den Überblick über die einzelnen Nebendarsteller:innen verlieren kann. Chapeau. Die politisch angehauchte Frage, die in der ersten Hälfte des Romans transportiert wird, ist höchst spannend. Es wird eine Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten ausgetragen, wer das Recht hat, eine Geschichte wiederzugeben, in künstlerischer oder aufklärerischer Form. Ob man einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe angehören muss, um darüber berichten zu dürfen. Dass hier von einer PoC eine weiße Protagonistin gewählt wird, führt diese Diskussion im Gesamtkonzept des Buches ad absurdum. Eine Frage, die dieses Buch nicht abschließend geklärt hat und vermutlich auch nie vollends geklärt werden wird. Hierfür sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zurecht zu individuell um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich eine unterschwellige Kritik an den sozialen Medien, die durchaus deutlicher benannt werden könnte, auch wenn in so ziemlich jedem zweiten Kapitel die Wesensveränderung von Juniper beschrieben wird, welche sie durch lesen von Beiträgen auf Goodreads, Twitter, Facebook etc. durchlebt. In diesem Fall konnte ich gute Rückschlüsse und auch Parallelen zu meiner eigenen Person gewinnen, welche die Story und Gefühlslagen noch greifbarer gemacht haben. Absolut getroffen hat mich ein Zitat, welches nur am Rande einer Vergangenheitserzählung der Protagonistin stattfand: „Nicht jede Frau hat eine Vergewaltigungsgeschichte. Aber fast jede Frau hat eine „Ich weiß nicht genau, es hat mir nicht gefallen, aber ich kann es nicht wirklich Vergewaltigung nennen“-Geschichte“ (Seite 245) Die Endzüge der Geschichte waren sehr durchdacht, für meinen Geschmack jedoch etwas zu standard-dramatisch, sodass man sie schon mehrfach in abgewandelter Form in klassischen Krimis zu lesen bekommen hat. Insgesamt bleibt es jedoch ein lesenswertes Werk, denn der Aufbau bis zum letzten Kapitel ist mehr als eindrucksvoll.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – diese Frau ist so hart auf den Delulu-Zug aufgesprungen, da habe ich wirklich keine Worte mehr. Sie klaut einfach die Arbeit ihrer Kollegin/Freundin und verbringt dann das ganze Buch damit, sich selbst zu rechtfertigen, warum das eigentlich total okay und fair ihr gegenüber ist. Diese „Hassfreundschaft“ begleitet uns bis zum Ende der Geschichte. Es werden immer wieder Situationen aufgegriffen, in denen June ja ach so ungerecht behandelt wurde und Athena total „unberechtigt“ bevorzugt (und das in Junes Augen nur, weil sie einen interessanten kulturellen Background hat). Leider sind nicht nur die beiden Frauen sehr unsympathisch, sondern jede einzelne Person in Yellowface strahlt eine bitchy Energy aus. Niemand übernimmt wirklich Verantwortung für die Dinge, die dort passieren, und der Fehler wird immer woanders gesucht. Im Laufe der Geschichte sagt June irgendwann: „Was bin ich ohne Athena?“ – wie beschreibend ist das bitte? Die mögen sich absolut nicht, ernähren sich quasi am Misserfolg der anderen, aber gleichzeitig ist ein Leben ohne diese emotionale Abhängigkeit undenkbar? Die Welt des Publishings muss ja wirklich einsam sein… Was mir aber wirklich positiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Art, wie die Autorin ihre Kultur subtil und auf eine humorvolle Art eingearbeitet hat. Ich meine, sie ist chinesischer Herkunft, schreibt aber aus der Perspektive einer weißen Figur über genau die Klischees ihrer eigenen Kultur – das hat schon was. Zu guter Letzt möchte ich kurz sagen, dass Triggerwarnungen auf jeden Fall angebracht gewesen wären. Nicht unbedingt wegen expliziter Inhalte (obwohl, eigentlich schon auch), sondern weil einen diese toxische Dynamik zwischen den Figuren einfach mit runterzieht. Das hier ist keine klassische Wohlfühl-Lektüre – aber definitiv ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst.

EINFACH WOW
📚 "Yellow Face" hat mich echt überrascht! Die Story war mega fesselnd und die Themen wie Konkurrenzkampf, Mobbing, Social Media und Rassismus wurden echt gut behandelt. Man konnte sich total in die Welt von June hineinversetzen. Einzig die langen Kapitel waren manchmal etwas nervig, aber hey, das hat dem Lesevergnügen nur selten einen Dämpfer verpasst. Der Schreibstil war einfach clean und hat mich echt gut ins Geschehen gezogen. Rebecca F. Kuang hat es außerdem geschafft, mich trotz der doch so unsympathischen Protagonistin, in den Bann zu ziehen und das Buch zu beenden.
„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Das Buch hat mir gut gefallen, gibt Einblicke in das Verlagswesen und was alles mit dazugehört. Ich konnte Juniperus verhalten schon nachvollziehen, aber manchmal habe ich mich echt über sie geärgert. Ob das Buch den Hype wert ist, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin froh, dass ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch!
Der Anfang hat mich nicht gleich fesseln können tatsächlich, aber nach und nach wurde es immer interessanter und spannender. Mit June, der Hauptprotagonistin, war es echt eine Berg- und Talfahrt … viele Entscheidungen von ihr konnte ich nicht nachvollziehen und ich empfand einige Situationen, die daraus entstanden sind, als total unangenehm. Man konnte sich richtig reinfühlen und ich hätte sie am liebsten angeschrien: „Nein, hör auf, tu das nicht!“ Andererseits hat sie mir oft auch leid getan. Einfach Wahnsinn, wie Shitstorms eskalieren können oder wie beeinflussbar die Menschen sind und wie schnell sie Mittäter werden durch die Anonymität im Internet. Besonders interessant war auch der Einblick in das Leben von Autoren und Autorinnen, in das Verlagswesen und was es heißt, ein Buch auf dem Markt bringen zu wollen. Habe ich Erfolg oder nicht? Was macht der Erfolg mit mir? Kann ich dieses Pensum weiter einhalten oder falle ich genauso schnell, wie ich gestiegen bin? Ich hatte mir tatsächlich nach so vielen guten und begeisterten Stimmen was anderes vorgestellt. Dennoch hab ich das Buch verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen 🤗
Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über kulturelle Aneignung, die Literaturbranche und Identität
R. F. Kuang liefert mit „Yellowface“ einen fesselnden, scharfzüngigen und hochaktuellen Roman, der die Buchbranche, kulturelle Aneignung, Rassismus und moralische Grauzonen auf brillante Weise behandelt. Die Geschichte um June, die das Manuskript ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin klaut und als ihr eigenes ausgibt entfaltet sich voller Spannung, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Relevanz. „Yellowface“ ist ein intelligentes und tiefgründiges Werk, das lange nachhallt. Absolut lesenswert.
Schattenseiten der Buchbranche
Dies war mein erster Roman der Autorin Rebecca F. Kuang. Ihr Schreibstil konnte mich schon nach den ersten paar Seiten überzeugen. Auch die Idee fand ich spannend. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Juniper geschrieben. Sie ist nicht so erfolgreich in der Verlagswelt wie ihre Freundin Athena. An dem Abend als Athena vor ihren Augen stirbt, nutzt sie ihre „Chance“ und stiehlt das unveröffentlichte Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es schließlich unter ihrem Namen. Sie wird immer wieder mit Fragen konfrontiert und den Ungereimtheiten ihrer Veröffentlichung. Das dies nicht gut endet kann man schnell erahnen. In dem Buch werden Themen wie Politik, Rassismus, kulturelle Aneignung und die Schattenseiten der Verlagswelt angesprochen. Ich fand es gut, aber jetzt kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

Was ein absolutes Meisterwerk! Ich war wie gefesselt und habe gleichzeitig meine eigene Moral hinterfragt, weil der Zeitpunkt aufkam, an dem ich wollte, dass die Protagonistin mit etwas durchkommt, dass offensichtlich absolut verwerflich ist 😱 R. F. Kuang hat es einfach geschafft, so viel Menschlichkeit in diese kritische Geschichte zu packen, dass ich mich selbst in einem moralischen Zwiespalt gefunden haben. Wie kann man gleichzeitig wollen, dass jemandem alle Lügen um die Ohren fliegen, aber auch irgendwie hoffen, dass genau das nicht passiert?! 👀 Lediglich das Ende war für meinen persönlichen Geschmack zu offen gehalten. Ich hätte mich mehr nach einer komplett geschlossenen Handlung gesehnt
"Man verwechselt die Aufmerksamkeit mit Liebe. Man verwechselt das Lesen mit Verstehen." • "Wer darf welche Geschichte erzählen?" •
Ein Buch das polarisiert und zum nachdenken anregt. Ein Buch wie ein Messer im Rücken: Rebecca F. Kuang liefert eine so brillante wie abstoßende Satire auf den Literaturbetrieb. Man hasst die Protagonistin, aber kann einfach nicht aufhören ihre Geschichte zu verfolgen. • Die Erzählerin June Hayward ist das Herzstück und gleichzeitig der wunde Punkt dieses Romans. Kuang beweist ein unglaublich schriftstellerisches Talent, indem sie eine so unsympathische Protagonistin erschafft, die man die ganze Geschichte über nicht leiden kann, deren Werdegang man aber trotzdem zwanghaft verfolgen möchte. • Junes Leben ist geprägt von Neid und Missgunst gegenüber ihrer ehemaligen Kommilitonin Athena Liu, einer gefeierten, chinesisch-amerikanischen Bestsellerautorin. Als Athena tragisch stirbt, während Junes Anwesenheit, sieht diese ihre Chance: Sie entwendet Athenas unveröffentlichtes Manuskript, bearbeitet es, veröffentlicht es unter dem Namen "Juniper Song" und beginnt, sich in ein riesiges Lügenkonstrukt zu verstricken. - Ihre Charakterentwicklung ist dabei eine einzige Spirale nach unten. Man erlebt hautnah mit, wie June sich in ihren Lügen verstrickt, versucht, ihr Gewissen zu beruhigen, und sich immer weiter hinters Licht führen lässt - sowohl von anderen als auch von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit. • Doch dieses Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines Diebstahls; es ist eine messerscharfe Satire auf die aktuelle Literaturszene und die Gesellschaft. Es werden gezielt Themen wie das Verlagswesen, alltäglicher Rassismus und kulturelle Aneignung und die Dynamik sozialer Medien, aufs Korn genommen. • Es ist ein fesselnder und rasanter Roman, der zum Nachdenken anregt. Die Verstrickung der Lügen ist packend erzählt und Kritik brillant platziert. Ein Muss für alle, die eine bissige, moderne Satire suchen. • Bis bald! ❤️😘 •
Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

Dieses Buch beschäftigt mich! 🫢✨
Es ist einfach Wahnsinn, dieses Buch musste ich einige Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Yellowface macht wütend, fassungslos und lässt mich an vielen Stellen verzweifelt zurück! 😮💨 trotz meiner gemischten Gefühle ist es ein absolutes Meisterwerk und ich kann es wirklich jedem empfehlen! ❤️✨
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
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June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund
Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.
»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣
Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝
💛 Highlight 💛
Inhalt und Meinung Ich habe mich länger nicht getraut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. „Babel“ war ein absolutes Highlight für mich und das Thema von „Yellowface“ war so völlig anders. Meine Ängste waren töricht und unbegründet, denn Rebecca Kuang hat einfach das nächste Highlight geschrieben!!! Und darum geht es: Als Athena vor Junes Augen durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt, zögert June nicht und stiehlt Athenas Leben… Denn während June eine eher erfolglose Autorin ist, war Athena ein gefeierter Star der Branche und was kann es schaden, sich ihr unveröffentlichtes Manuskript unter den Nagel zu reißen? Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Ich konnte night aufhören zu lesen. Es ist wohl zeitgenössische Literatur, aber ehrlich, ich fand es hatte auch Thriller Elemente! Es war wirklich so so spannend… und erinnerte mich von der Grundidee irgendwo an „Der talentierte Mr Ripley“. Abgesehen davon, war es natürlich auch sehr interessant hinter die Kulissen des Verlagswesens zu schauen. Ich komme jedoch selbst beruflich aus dem Marketing, so dass die Tricks bekannt sind. Allerdings hat es mich doch schockiert, die Bestätigung für meine eigene Auffassung zu bekommen, dass Bestseller gemacht werden, lang bevor sie im Laden ausliegen und es keinesfalls ein fairer Wettbewerb ist. Und natürlich wird das Thema „Diversität als Verkaufsargument“ sehr sehr kritisch beleuchtet, sowie andere extrem aktuelle Themen (white privilege, mobbing etc.) Muss man gelesen haben, meiner bescheidenen Meinung nach. Empfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Highlight

Tja, meine Bewertung zeigt es bereits. Es ist kein Lieblingsbuch und wird es auch nicht werden. Die Story war okay. Am Anfang spannend, dann zunehmen langatmig und sehr konstruiert. Irgendwie wollte die Story sich einfach nicht enden. Immer wenn ich dachte, dass ich es gleich geschafft habe, ging es wieder los mit irgendeinem Skandal… anstrengend…. Die Protagonistin fand ich so doch, selbstgerecht und arrogant. Auch anstrengend. Es gab wirklich keinen einzigen Moment in dem ich sie mal in einem positiven Licht sah. Schade, ich habe mir so viel mehr erhofft.
Schade - dieses Buch hätte so viel sein können. Die Grundidee gefällt mir sehr und auch der Schreibstil ist ansprechend, etwas schwere Kost, aber für mich spannend. Die Spannung hielt leider nicht lang an. Der Mittelteil war mir viel zu langweilig, trocken und ohne schliff. Das Ende total unbefriedigend. Ich war erleichtert, als ich es durch hatte. Dabei stecken so wichtige Themen in der Story, welche Potenzial hätten. Aber nicht so…
Im wahrsten Sinne des Wortes: KRANK gutes Buch
Ich bin begeistert über die Geschichte von Athena und Junie. Ich liebe es wie Kuang die kranke Entwicklung von Junie über das ganze Buch in einem inneren Monolog beschrieben hat. Konnte das Buch kaum weglegen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Liebe auch die Aktualität, die die Thematik mit sich bringt und wie Junie sich versucht vor sich selbst zu rechtfertigen. Sehr zu empfehlen, kann aber auch verstehen, wenn Leute es langweilig finden würden, da die Handlung nicht sehr abwechslungsreich ist. Aber ich bin begeistert! Ist mal was anderes.
Die Schriftstellerinnen Athena Liu, die chinesischer Abstammung ist, und June Hayward sind lockere Freundinnen seit dem College, doch während Athena Bestseller schreibt, hat June eher mäßigen Erfolg. Als Athena während eines gemeinsam verbrachten Abends stirbt, eignet sich June ihr gerade fertiggestelltes, noch unveröffentlichte letztes Manuskript an und bringt es überarbeitet unter eigenem Namen heraus, ohne dessen eigentliche Herkunft zu verraten... Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück: Einerseits fand ich die Geschichte spannend, gerade auch in Hinsicht auf die Einblicke in die Verlagsbranche (wobei ich deren Wahrheitsgehalt als Leser nicht beurteilen kann). Andererseits wirkt das Buch auf mich etwas kalkuliert, was aber wohl immer eine Gefahr ist, wenn sich ein Schriftsteller eines aktuellen Themas, hier kulturelle Aneignung, annimmt. Dennoch alles in allem eine Leseempfehlung.
Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

Echtes Highlight
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte als Buchliebhaberin die Einblicke in die hart umkämpfte Buchbranche. Es wurden viele Probleme in der Welt der Bücher angesprochen. Von Plagiaten, kulturelle Aneignung und dem Umgang der Leser damit im Internet. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, was bei diesem Buch aber auch gewollt war. June empfand ich als sehr selbstverliebt und arrogant. Sie wusste die ganze Zeit, dass die Vorwürfe stimmten, hat aber nichts zugegeben. Das Ende fand ich sehr gelungen, da zum Schluss die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Bei der Art und Weise der Enthüllung hatte ich dann doch Mitleid mit June, da es doch eine ziemlich niederträchtige Intriege war.
„Schreiben heißt, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, Türen zu anderen Welten zu öffnen. Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt.“
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es so einen großen Hype darum gab, weil es mal wieder etwas anderes in meiner Leseliste war und weil es ums Schreiben und die Verlagswelt geht. Und so unbedingt, wie ich dieses Buch lesen wollte, will die Protagonistin dieses Buches schreiben. Doch es gelingt ihr leider nur mäßig in der Literaturwelt Fuß zu fassen, alles wird überschattet von dem Erfolg ihrer „Freundin“, die plötzlich in ihrem Beisein verstirbt. Ihr plötzlicher Tod gibt ihr die Gelegenheit anhand ihrer Vorlage einen Erfolgsroman zu verfassen … Joa, die Story hätte echt gut sein können und das erste Drittel des Buches war es auch. Aber die Protagonistin wurde mir leider immer unsympathischer, versinkt in Selbstmitleid und Panikattacken, handelt nicht nachvollziehbar und irgendwie plänkelt alles nur so vor sich hin, getrieben von der Frage, ob irgendwann jemand aufdecken wird, dass sie eine Idee gestohlen hat. Ich habe es nicht ertragen das Buch am Stück zu lesen und musste zwischendrin echt mehrere andere Bücher lesen, um es tatsächlich zu beenden, weil es einfach immer schlechter wird. Selbst der Spannungsbogen am Ende wirkt gezwungen, weil einfach noch irgendwas passieren musste … Ich kann den Hype leider überhaupt nicht nachvollziehen und auch wenn es im Buch selbst ständig um die Angst der Protagonistin vor negativen Kritiken ihres Buches in Social Media geht und darum, was dies mit einer Autorin macht, kann ich leider nicht anders als zu sagen, dass man nichts verpasst hat, wenn man dieses Buch nicht liest.

Ein Paradebeispiel für eigenes Handeln, daraus resultierende Konsequenzen und zur Verantwortung gezogen werden❤️🔥! Hörbuch🎧!
Wow😍! "Yellowface", von Rebecca F. Kuang geschrieben und von Milena Karas gelesen... war ein richtig gutes und spannendes Hörbuch🥰. Leseempfehlung für das Buch und Hörbuch nehme ich schon Mal, hier oben, vorweg.😄 Es geht um Athena und June die beide befreundete Autor/- innen sind und sich aus Collegezeiten kennen. Athena ist sehr erfolgreich mit ihren Büchern und schreibt einen Bestseller nach dem anderen, während June eher nicht in ihrer Schriftsteller/-innenkarriere voran kommt. An einem Abend passiert ein Unfall und Athena stirbt. June beschließt, das unfertige Manuskript von Athena in ihrer Tasche mitgehen zu lassen und es prompt als ihr Eigenes zu veröffentlichen. Somit nimmt diese "schön geschriebene" (ironisch gemeint😉) Lüge mit Allem was dazugehört ihren Lauf. Ich fand es gut, nebenbei hinter den Kulissen blicken zu können, was das Verlagswesen betrifft und die Arbeit der Autor/-innen zu begleiten, von der Entstehung eines Buches, bis hin zum Verkauf🤗. Eine harte und schnelllebige Branche. In diesem Buch hat man echt Alles dabei❤️🔥. Anfänglicher Thriller, Plagiat, Intrigen, moralisches Denken, bis hinzu ansätzlichen Psychospielen und Paranoia und nicht zu vergessen, um das Gewissen zu beruhigen🥰😄... Oft genug sollte man sich Dinge schön reden. Es bringt einen nämlich dazu sich nicht zu reflektieren, sich keiner Schuld bewusst zu sein und achja, bevor ich es vergesse... redet man sich eine Lüge immer wieder ein, so verkauft es sich irgendwann besser als Wahrheit, weil sich der Glaubenssatz gebildet hat🤦🏻♀️😂. Also, die Hauptprotagonistin hat zwar Gedankengänge, in denen ihr Gewissen anpingt, aber der Neid, ihr Konkurrenz-Denken, das Trachten nach Erfolg und dem Geld, der mir irgendwann wie eine Sucht vorkam (bzgl. Social Media etc.) waren für sie größer und ließen auf mich diese Frau als sehr anstrengend erscheinen. Da ist es egal, was sie erlebte in ihrem Leben usw. Sie hat die Dinge durch den Tod ihrer Freundin so gut mit sich verknüpft, das sie sich ihrer Selbst so sicher war...😂!? Die Wahrheit kommt immer ans Licht und zwar mit Allem was dazugehört❤️🔥!
Irgendwie brillant
Am Anfang hab ich echt lange gebraucht, um reinzukommen, aber ab der Mitte konnte ich es kaum noch weglegen (als Hörbuch). Die Ich-Perspektive ist super spannend, weil man der Hauptfigur dabei zuschaut, wie sie sich immer tiefer in Lügen und Selbstmitleid verstrickt und irgendwie fiebert man trotzdem mit, obwohl sie echt alles andere als sympathisch ist. Man entwickelt teilweise echt Aggressionen gegen sie🫠 Die Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und die Buchwelt werden richtig gut aufgegriffen. Ich wollte die ganze Zeit, dass endlich alles auffliegt. Das Ende fand ich richtig gelungen, auch wenn die Hauptfigur bis zum Schluss in ihrer eigenen Welt bleibt. Ein echt besonderes Buch!
Geschichte eines gestohlenen Erfolgs - Packende Abrechnung mit der Verlagsbranche
Der Debütroman der jungen Autorin June Hayward erregt kaum Aufsehen und versinkt stillschweigend in Vergessenheit, Ihre Kommilitonin Athena Liu dagegen wird als attraktive und talentierte Schriftstellerin mit chinesischen Wurzeln von der Buchwelt umworben und gefeiert. Als Athena bei einem tragischen Unfall in ihrer Wohnung stirbt, lässt June ihr neuestes Manuskript mitgehen, überarbeitet es und verkauft es als eigenes Werk. Mit dem so entstandenen Roman „Die letzte Front“ – ein Buch über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs – wird June zu Juniper Song, dem neuen Shooting Star der Literaturszene. Die Parallelen zu dem Werk ihrer verstorbenen Schriftstellerkollegin bleiben jedoch nicht unbemerkt… Rebecca F. Kuangs viel beachteter Bestseller „Yellowface“ handelt von großartigen Büchern und den Anstrengungen und den glücklichen Wendungen, die hinter einem kommerziellen Erfolg stecken. Kuang schreibt über Ruhm und Verleumdung, Schuld, Verantwortung, Wahnsinn, die Macht Sozialer Medien – und rechnet dabei knallhart mit der Verlagsbranche ab. Sie liefert im Stil von T.C. Boyle einen Roman, der einen immer wieder (trotz kleinerer Längen im Mittelteil) die Sprache verschlägt, Kopfschütteln hervorruft und lange nachwirkt. Packend und aufwühlend!
Bedrückend, aufregend und fesselnd.
Ich war mir nicht ganz sicher was genau ich von dem Buch erwartet habe, aber ich fand es wirklich gut. Insgesamt hat es die Autorin in ihrer Danksagung sehr gut beschrieben, es ist eine Horrorgeschichte über eine Autorin in der Buchbranche. Dabei ist die Protagonistin unsympathisch. Zu Anfang habe ich ihre Handlungen noch teilweise verstehen können, bzw. auch irgendwie versucht sie für mich zu rechtfertigen. Aber sie wird über das gesamte Buch definitiv nicht liebenswerter. Diese Antipathie mit einer Protagonistin war neu für mich. Erzeugt wurde sie durch subtilere Aspekte, die auf den zweiten Blick wirken, aber auch nicht zu übersehende. Es war fesselnd und ich war mir absolut nicht sicher wie und ob sich das Ganze auflöst, vor allem für die Protagonistin. Diese Spannung hat sich bis auf die letzten Seiten gehalten. Die Geschichte ermöglicht Einsicht in eine Welt mit der wahrscheinlich die meisten kaum oder keinen Kontakt haben. Für mich war dadurch das Setting sehr interessant. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, fühlte es sich an, als ob sie so passieren könnte. Gerade die Vorgänge in den sozialen Medien fühlten sich sehr wirklichkeitsgetreu an, in all ihrer Heftigkeit. Natürlich ist das gezeichnete Bild ein sehr negatives. Allerdings hat die Protagonistin hieran wesentlichen Anteil. Und wie hart die Branche ist für viele Autoren halte ich nicht für überzogen. Alles in allem für mich ein sehr gutes Buch, was sich sehr schnell lesen lässt. Mir hat aber ein bisschen was gefehlt für volle 5 Sterne, trotzdem eine klare Empfehlung und durchaus seinen Hype wert, auf jeden Fall etwas Neues.

Das Buch gibt tiefe Einblicke in die Verlagswelt und spricht kontroverse wichtige Themen an, dies passiert oft aber auf einer Satirischen Ebene. Die Hauptprotagonistin ist unsympathisch und manipulativ, so versucht sie sowohl sich selber als auch den Leser immer wieder davon zu überzeugen, dass ihr Handeln völlig in Ordnung ist.
tief-&abgründiges Buch über die Schattenseiten der Verlagswelt, kulturelle Aneignung und den Einfluss der sozialen Medien.
Auf keiner Seite hatte man das Gefühl, "nur" eine Geschichte zu lesen. Vielmehr erlebt man Junes Hoffnungen, Ängste und Höhen-als auch Tiefflüge mit. Dabei springt man selbst immer wieder von Anti bis Sympathie hin und her. Dazu die vielen Einblicke in den Literaturbetrieb, der ein einziges Vespennest sein kann. Großartiges Buch 🌟
Man, das war ein auf und ab😂 Der Anfang war mega! Sehr spannend und so gut geschrieben! Ich habe mich sehr in die Protagonistin reinfühlen können und überlegt, wie ich gehandelt hätte🙈 Der Mittelteil war etwas zäh, wobei ich glaube,dass es die Geschichte gebraucht hat. Das Ende war nicht überraschend, hat mir aber trotzdem gut gefallen👌
Was ist Original und was ist geklaut? Wem kann man in dieser Story Glauben schenken und wie weit geht man für seinen Traum? Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Hier wird sehr gut beschrieben, wie hoch der Druck liegt für einen Autor/in ein Bestseller-Buch zu schreiben und weiter im Gespräch zu bleiben. Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend. Der Schreibstil war sehr gut. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten.
Spannendes Buch mit gesellschaftskritischen Hintergründen & einem außergewöhnlich schönem Schreibstil. ~Spoilerfreie Bewertung~
Ein weiteres buch, welches ich im englischen Buchclub gelesen habe & mir sonst „rein privat“ vermutlich nicht geholt hätte, da mich der Inhalt laut dem Einband eigentlich gar nicht allzusehr interessiert hat. Bei mir stellte sich dann jedoch schnell eine schiere Begeisterung für dieses Buch ein, sodass ich es immer schade fand, wenn ich das Wochenpensum für den Club schon gelesen hatte. Teilweise war es so spannend, dass es mir schwerfiel, nicht weiterzulesen. Allem voran hat mir der Schreibstil besonders gut gefallen. Dass die wohl unsympathischste Protagonistin sozusagen zu dem Leser „spricht“ (bzw. denkt), fand ich persönlich eine äußerst kreative Umsetzung des Textes & hat dem ganzen Geschehen noch die Kirsche auf der Sahnehaube verpasst. Auch die eingebundenen, ernsteren Themen wie Rassismus & Mobbing haben hier eine gut gestaltete Bühne bekommen. Aber; für mich war Juniper, die Kernperson der Geschichte, leider durchgehend etwas zu flach gestaltet. Gerade bei einem Buch in diesem Schreibstil erwarte ich da etwas mehr Tiefgang. Mehr Hintergründe auszuarbeiten wäre dem Handlungsverlauf hier vermutlich zuträglich gewesen. Es gab keinerlei Charakterentwicklung & viele Wiederholungen, die das Buch dann doch hin & wieder langatmig wirken ließen. Auch vom Ende hatte ich persönlich etwas mehr erwartet.






















































