Der Wal und das Ende der Welt

Der Wal und das Ende der Welt

Softcover
4.11250
Short SellingFridays For FutureWirtschaftskriseJohann Von Bülow

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Description

Der #1 SPIEGEL-Bestseller. Das Buch der Stunde, das uns Hoffnung macht.
Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Abenteuerlich und ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
512
Price
12.40 €

Author Description

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

Characteristics

6 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
35%
15%
12%
5%
70%
23%
31%
89%
56%
81%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
93%
83%
79%
62%

Pace

Fast0%
Slow17%
Moderate83%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (25%)

Posts

166
All
5

Wow! Empfehlung 🌟 Wunderschön ❤️ und berührend 🥲 Menschlichkeit, Zusammenhalt, Hoffnung 🙏🏻

Es geht um Gesundheit, Glück 🍀, einen Wal 🐳 und den Weltuntergang. Es geht um Abhängigkeiten, Aktienkurse 📉, Lieferketten 🚛 und den Zusammenbruch der Wirtschaft. Es geht nie ums Geld 💰 Wofür ein teures Auto, Geld auf dem Konto und ein luxuriöses Leben, denn wenn morgen die Welt untergeht ist alles davon sinnlos… Es gibt ein paar Dinge auf die wir uns immer verlassen können: Die Sonne wird morgen aufgehen. Auch wenn die Welt 🌍 untergeht, geht immer noch die Sonne ☀️ auf! Genieße jeden Tag, es gibt nichts, was man nicht genießen kann. Du hast deine eigenen Träume, denen du folgen musst. Du willst nicht dein ganzes Leben damit verbringen, meinen zu folgen. Das Buch wurde vor Corona im Jahr 2015 geschrieben und ist doch so aktuell und realitätsnah…

Wow! Empfehlung 🌟
Wunderschön ❤️ und berührend 🥲
Menschlichkeit, Zusammenhalt, Hoffnung 🙏🏻
4.5

Die Elle schreibt: Dieser Roman gibt einen den Glauben an die Menschheit zurück. Dem kann ich nur zustimmen.

Anfangs habe ich gebraucht, um in diese Geschichte eintauchen zu können, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr beiseite legen. Ein junger Mann wird nackt an den Strand eines Dreihundert-Seelen-Dorfs gefunden. Zeitgleich strandet ein Wal. Eine Geschichte über Zusamnenhalt und wie man eine globale Krise und eine Epedemie überlebt.

3

Angenehm gelesen, wenig hängen geblieben. 🐳🌍🔚

Der Wal und das Ende der Welt ist eines dieser Bücher, die sich beim Lesen gut anfühlen, aber bei mir kaum Spuren hinterlassen haben. Ich weiß noch, dass die Geschichte ruhig erzählt ist, mit einem besonderen Setting und einem eher leisen Ton, der mehr auf Atmosphäre als auf große Spannung setzt. Beim Lesen war ich gut unterhalten, ohne mich durchzukämpfen. Gleichzeitig ist mir im Nachhinein kaum etwas Konkretes im Kopf geblieben – weder die Handlung noch einzelne Figuren haben sich wirklich festgesetzt. Das spricht für ein angenehmes Lesegefühl, aber auch dafür, dass die Geschichte mich emotional nicht tief genug gepackt hat. Fazit: Solide, ruhig und nett für zwischendurch. Kein schlechtes Buch, aber auch keines, das bei mir Eindruck hinterlassen hat.

5

🐋🦠 Säugetiere in Endzeitstimmung.

"Nicht die Krankheit wird uns umbringen. Sondern die Furcht. (...) Diesmal werden wir es alle in den Nachrichten verfolgen. Wir werden zusehen, wie die ersten Opfer sterben. Wie ihre Leichen begraben werden. Wir werden in Panik geraten. Wir werden das tun, was alle tun: uns um uns selbst kümmern." Es ist schon verrückt zu wissen, dass John Ironmonger "Der Wal und das Ende der Welt" 2015 veröffentlicht hat. Denn was damals wie eine Utopie gewirkt haben muss, prägt im Jahr 2026 noch eine globale verschwimmende Erinnerung: An eine Pandemie aufgrund einer Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen, denn mit Covid19 geschah Anfang 2020 doch sehr ähnliches. Aber von Anfang an: Der Roman beginnt mit einem angespülten fremden nackten Mann in einem kleinen Küstendorf, auf dessen Ruf kurze Zeit später gemeinsam ein Wal gerettet wird. Schon diese Szene allein lässt einen kurz an das Gute im Menschen glauben. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine besonders aggressive Form der Grippe verbreitet sich weltweit und der Protagonist verwendet all seine Ersparnisse, um Vorräte für eine Isolation des gesamten Dorfes anzuschaffen. Und irgendwie kommen sie alle durch und wachsen zu einer ganz besonderen Gemeinschaft zusammen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Buch vor 10 Jahren noch nicht so besonders gemocht hätte. Wahrscheinlich hätte mir das alles zu unrealistisch geklungen. Aber wenn man an den Lockdown im Frühjahr 2020 zurückdenkt, dann findet man in seiner Erinnerung trotz Social Distancing diese besonderen Momente der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes. Auch ich habe noch einmal Vorräte aufgestockt (allerdings ohne Toilettenpapier zu horten 😉), erkrankten Nachbarn Essen vor die Tür gestellt, Bilder mit Kreide in den Hof gemalt, den Nachbarn beim Musizieren auf dem Balkon gelauscht und online stattfindende Wohnzimmerkonzerte angesehen. Neben all der Schwere gab es in diesen Wochen immer wieder Hoffnung und Wärme, und genau das vermittelt das Buch: Menschlichkeit. So nachhaltig wie im Roman ist diese in der Realität allerdings nicht geblieben. Irgendwie ist nur wenige Jahre später doch wieder alles beim Alten und die Hashtags von damals längst in den Untiefen des Internets verloren gegangen. Es bleibt also zu hoffen, dass wir beim nächsten Mal schlauer sind und ein bisschen mehr so handeln wie die Bewohner von St. Piran. Ansonsten müssen wir alle vielleicht öfter mal dieses Buch lesen. "Und uns läuft die Zeit davon. Die Welt wird immer komplexer, alles hängt immer noch stärker mit allem anderen zusammen. Es fühlt sich immer noch so an, als würden wir die Palmen auf der Osterinsel absägen und uns erst dann Gedanken darüber machen, wenn die letzte krachend umgefallen ist."

🐋🦠 Säugetiere in Endzeitstimmung.
4

📝 „Das beste Rezept für wahre Liebe ist viel Zeit in großer Nähe; und ein bisschen Gefahr, der man sich gemeinsam stellt.“ (S.239) 📝 „Niemand lässt sich gern sagen, was er denkt.“ (S.303) 📖 Ein nackter junger Mann namens Joe strandet in dem entlegenen Fischerdörfchen St. Piran. Kurz danach strandet dort ein Wal. Der fremde junge Mann koordiniert die Rettungsaktion des Tieres und sorgt dadurch für Aufsehen. Seine Ankunft bringt große Veränderungen für die Menschen im Dorf mit sich. 💭 Von Seite eins war ich in dem Setting angekommen. Die mystische Bucht hatte mich in ihren Bann gezogen. Auch die Story war spätestens, nachdem ich wusste, wo Joe herkam, sehr spannend. Hinzukommt eine „verbotene“ Liebesgeschichte. Eigentlich wollte ich mit meiner Rezension nicht spoilern. Wen von euch noch nicht die große Neugier gepackt hat, erhält mit meinem nächsten Satz noch einen Leseanschub: Das 2015 veröffentlichte Buch verbindet die Ereignisse der sieben bis acht Jahre zuvor begonnenen Finanzkrise in hellseherischer Fähigkeit mit einer Epidemie, die tatsächlich die jetzigen 20er Jahre prägen sollte. Dies lässt die Geschehnisse demnach gar nicht zu unrealistisch erscheinen. Aus meiner Sicht ein lesenswertes Buch😊.

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3.5

Eine hoffnungsvolle Geschichte über eine globale Krise und das Siegen der Solidarität und der Menschlichkeit gegenüber dem Egoismus. Der Schreibstil ist sehr angenehm und es beinhaltet viele interessante Denkansätze. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

5

Ein wunderschönes Buch voller Optimismus. Der Autor sollte als Medium auftreten, den er hat in seinem Buch die Corona Pandemie fast exakt vorhergesagt. Der Umgang des kleinen Dorfes mit der großen Katastrophe erschien mir echt und menschlich und die Charaktere und der Erzählstil sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wenn man etwas tiefsinniges und schönes lesen möchte, das von seiner Aktualität nichts eingebüßt hat.

5

Ein wunderschönes Buch

Ironmonger schafft eine Atmosphäre, in der mensch sich wohlfühlen kann, selbst wenn es um das vermeintliche Ende der Welt geht. Und einen Raum gegen die ganzen Leugner*innen / für alle, die sich für Klimaschutz und eine bessere Welt einsetzen. Das beweist er mit diesem Buch wieder auf's Neue. Die Geschichte ist dabei ganz wundervoll, atmosphärisch, tragisch, ein wenig romantisch, ergreifend, philosophisch, sogar manchmal ein bisschen spirituell und auch abenteuerlich; und die Charaktere zum liebhaben und mitfiebern. Und am Ende geht es einfach darum: Was können Menschen schaffen, wenn sie müssen. Kein Computer der Welt kann das voraussagen, weil er das letzte Quäntchen Menschsein, das wirklich Gute, niemals einberechnen kann. Das bleibt immer unverfügbar und kommt nur raus, wenn es wichtig ist. Ein bisschen so wie Gott. Ergo: Wir sind immer und überall zum absoluten Guten fähig. Und es kommt immer und überall ein unerwartetes hilfreiches Geschenk daher, was aber nur der oder die sieht, die mit Augen und Herz sieht. Wenn das nicht Hoffnung macht. Und dann ist es auch einfach ein gutes Buch. Lese-Soundtrack: Snow Patrol

4

„Die Welt ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt.“

Ein Satz, der wie eine düstere Warnung klingt – und doch nur eine der vielen klugen Beobachtungen in Der Wal und das Ende der Welt ist. Als John Ironmonger diesen Roman 2015 veröffentlichte, wirkte die Vorstellung einer globalen Krise, die Lieferketten lahmlegt und das gesellschaftliche Gefüge ins Wanken bringt, noch wie eine fiktive Möglichkeit. Dann kam 2020 mit der Pandemie – und plötzlich war seine Geschichte bedrückend nah an der Realität. Ein kleines Dorf in Cornwall, ein gestrandeter Mann und eine Pandemie, die den globalen Handel zum Erliegen bringt – ist das noch dystopische Fiktion oder schon eine prophetische Vision? Während der Corona-Pandemie haben wir hautnah erlebt, wie fragil unsere Versorgungs- und Wirtschaftssysteme sind. Ironmonger selbst reflektierte diese Parallelen früh in einem Blogeintrag zu Beginn der Krise. Dort schildert er seine Überraschung darüber, dass seine Geschichte keine reine Fantasie mehr ist, sondern in gewissen Aspekten bittere Realität wurde. Für diejenigen, die es interessiert, hier der Link: https://notablebrain.blogspot.com/2020/02/corvid-19-corona-virus-and-not.html?view=magazine (bzw. zum leichteren Abtippen: shorturl.at/ctqC2) Doch macht das den Roman zu einer Dystopie? Oder zeigt er uns vielmehr eine mögliche Zukunft auf, die gar nicht so weit entfernt scheint? Was das Buch so besonders macht, ist die Mischung aus scharfsinniger Gesellschaftsanalyse und zutiefst menschlicher Wärme. Trotz seines ernsten Themas bleibt das Buch bis zum Schluss hoffnungsvoll. Es stellt die Frage, wie Menschen in Krisen reagieren – mit Panik und Egoismus oder mit Solidarität und Zusammenhalt? Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Gleichzeitig fühlt es sich aufgrund von Corona etwas wie ein Deja vú an. Es zeigt, wie eng alles miteinander verbunden ist – vom globalen Finanzmarkt bis zum kleinsten Dorf am Meer. Und es stellt die entscheidende Frage: Wie zerbrechlich ist unsere Welt wirklich?

„Die Welt ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt.“
2

Die Handlung des Buches war für mich etwas langweilig. Kurz gesagt, geht es um eine Pandemie und eine kleine Gemeinschaft - die als Abbild unserer Gesellschaft dient- wie sie mit ihr umgeht und sie meistert. Im Fokus steht die Menschlichkeit die stets hoffnungsvoll vom Erzähler in Szene gesetzt wird. Leider fehlte dem Roman deswegen die Spannung und Dramatic. Die Handlung, die Charaktere und Erzählweise war alles etwas stereotypisch obwohl es zwar auch skurrile Gestalten gab, die aber auf mich sehr flach wirkten. Es passiert nicht viel. Wir haben zwar etwas Liebe, etwas Gesellschaftkritik, etwas Fortlaufendes dabei geht aber kein Thema richtig tief in diesem Roman ein. Vermutlich weil in der Geschichte stets Harmonie herrscht. Es war alles für mich zu sehr gewollt - nicht authentisch und die Story wirkte nicht sehr Erzählenswert auf mich. Dem Buch tut leider auch nicht gut, dass man nach der Pandemie eigentlich nicht mehr ziemlich begeistert von dem Thema ist, obwohl das Buch ja vor ihr erschien. Was das Buch für mich etwas gerettet hat, ist der Schreibstil und der Protagonist. Nicht unbedingt der Charakter an sich aber wie er die Dinge sieht, die der Erzähler aufnimmt.

5

Großartig! Bewegend und emotional! Ich habe das Buch geschenkt bekommen, von einer Person, von der ich wusste, dass mir die Empfehlungen gefallen. Dennoch wusste ich nicht was da für ein Meisterwerk auf mich zukommt! Mir gefallen Bücher, die das Ende der Welt, oder das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, thematisieren und ich habe schon einige von ihnen gelesen. Dieses Buch ist allerdings anders als alle anderen Bücher dieses Generes, die ich kenne. Einerseits erschreckend und andererseits Hoffnung spendend. So berührend und tief. Emotional, spannend und ergreifend. Ich weiß gar nicht was ich noch dazu sagen soll, außer dass ich beim Lesen wirklich alles empfunden und jede Emotion durchlebt habe. Ich musste laut lachen und ich habe geweint, das passiert mir selten, bei Büchern. Dieses jedoch hat bei mir alles hervorgerufen, was ein gutes Buch in der Lage ist bei mir auszulösen. Es ist ein großartiges Werk, das mit noch lange nachhängen wird.

Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger handelt von einem kleinen Dorf an der Küste Cornwalls, das durch zwei außergewöhnliche Ereignisse, die Ankunft eines nackten Fremden und das Stranden eines riesigen Wals, aus seinem Alltag gerissen wird. Diese Vorfälle sind der Auslöser für eine Geschichte, die wissenschaftliche, wirtschaftliche und philosophische Fragen zu Krisen und dem Zusammenhalt der menschlichen Gesellschaft stellt.

5

Ein Buch über Menschlichkeit. Joe ist Analyst und hat mit "Cassie" das wohl wichtigste Programm für die Banker geschrieben, die es geben kann. Der Leiter Lew Kaufmann stellt viele Fragen und hilft Joe dabei, Cassie noch viele weitere wichtige Dinge vorhersagen zu lassen, nicht nur die Aktienmärkte. Eines Tages scheint Cassie versagt zu haben, in seiner Verzweiflung flieht Joe aus der Stadt und landet in einem Dorf am Hafen. Am nächsten Tag wird er nackt angespült und am Tag darauf ein Wal. Wenige Tage später beginnt eine Epidemie. Welche Zusammenhänge gibt es und welche Faktoren haben wirklich Folgen, die bis zu einem Kollaps des gesamten Systems führen kann? Ein wirklich spannendes und schönes Buch über Menschlichkeit und Zusammenhalt. Sehr interessant, tief und empfehlenswert - vor allem, wenn man zwischendurch mal den Glauben an die Menschheit verliert. Eine Geschichte mit tollen Charakteren. Hat sich alles angefühlt wie eine dicke innige Umarmung.

5

Gruselige Vorahnung

Zwei Faktoren haben mich zum verschlingen dieses Buches gebracht: 1. Das Erscheinungsdatum kombiniert mit dem Inhalt. 5 Jahre vor der Pandemie, die uns einiges an Nerven und Leben gekostet hat, erscheint dieses Buch. 2. Die Geschichte selbst. Der Schreibstil hat mich direkt in dieses Dorf gebracht, als wäre ich dabei. Viele Erinnerungen wurden wieder hoch geholt. Gute wie Schlechte. Die Kombination der Vergleichbarkeit hat es einfach zum Suchtobjekt für mich gemacht! Unbedingt lesen!

3.5

Ich mochte den Schreibstil zu Anfangs nicht besonders gerne. Dieses spontane Abschweifen in Anekdoten und das etwas "Möchtegern Tiefgründige" treffen nicht ganz meinen Geschmack. Dennoch hätte ich nicht gedacht, dass ich so viel Spaß mit einem Buch, das basically Corona in extremer ist, haben würde. Zudem bietet es eine schöne Message, die es einem leichter macht, an das Gute im Menschen glauben zu können.

4.5

Dieses Buch hab ich ziemlich lange ungelesen im Regal stehen, und vorher schon eine Weile auf der Wunschliste gehabt. Manchmal dauert es einfach etwas länger, bis die Zeit gekommen ist. Und jetzt war es genau richtig! Ich hab das Buch nur so verschlungen und konnte es abends gar nicht zur Seite legen. Der Einstieg in die Geschichte war so leicht, ich hab sofort einen Zugang gehabt und fand die vielen Charaktere und die Orte richtig gut gezeichnet, ich hatte alles vor Augen und war mittendrin. Als es aufs Ende zuging hatte ich vor lauter Mitgefühl ein Tränchen im Auge und einen Kloß im Hals. Ach ja, einfach schön erzählt, herzerwärmend. Eigentlich auch eine gute Filmvorlage.

3.5

Was habe ich mir eigentlich unter diesem Buch vorgestellt? Ich weiß es gar nicht so richtig. Kommt jetzt das Ende der Welt? Oder vielleicht auch nicht?

Der Anfang ist jedenfalls direkt vielversprechend: leicht mysteriös, mit einem Hauch Dorflegende. Der Schreibstil ist erzählerisch, ein bisschen verschroben, mit feinem Humor – das fand ich direkt super. Ich war gerne zu Gast in dem kleinen Dorf in Cornwall und hatte Lust, die schrulligen, liebenswerten Charaktere näher kennenzulernen. Bei etwa einem Drittel hab ich allerdings ernsthaft ans Abbrechen gedacht, weil mein Interesse irgendwie flöten ging. Zum Glück wurde es im letzten Drittel wieder deutlich spannender – vor allem die Kapitel mit Joe und seinem früheren Bankchef fand ich klug, tiefgründig, voll interessanter Gedanken und Verbindungen. Auch das, was sich in der Kirche zwischen Joe und Alvin entwickelt, hat mir gefallen. Bei manchen Sidestories hab ich aber bis zum Ende nicht verstanden, was sie zur Hauptstory beitragen sollten... Insgesamt muss ich sagen: gut geschriebene Figuren, ein schöner Erzählton, und viele schöne Impulse, die einen zum Nachdenken bringen. Und ein Buch, das fast schon unheimlich präzise eine Pandemie beschreibt – obwohl es vor COVID geschrieben wurde. Vielleicht gerade deshalb fühlt es sich heute stellenweise merkwürdig an. Denn so, wie die Menschheit in der Geschichte reagiert, hab ich in der Realität dann doch irgendwie nicht empfunden. 🧡 „»Wir neigen dazu, bei unseren Visionen von der Zukunft auf unser Wissen über die Vergangenheit zurückzugreifen. Das war auch mein Fehler. Man kann einfach nicht von heute auf morgen schließen.«“ 🧡 „»Gib der Krise eine Punktzahl«, hatte er gesagt. »Zwischen eins und hundert. Dann guck in die Ferne, als ob alles ganz egal wäre, und frage dich, welche Punktzahl du morgen vergeben würdest. Und nächste Woche. Und nächstes Jahr. Wird man in deinem Nachruf darüber schreiben? Wird jemand deswegen sterben? Wenn nicht, guck dir die Krise noch einmal an. Dann siehst du, was für ein Blender sie in Wirklichkeit ist.«“

5

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass ich das Buch nicht besonders mögen würde, weil Hype-Bücher manchmal verflucht sind... aber schaut hier nach, wie es mir tatsächlich damit ging https://youtu.be/YKsg0lonLYw?t=1257

4

Spannendes Buch über Gemeinschaft und die Vernetzung der Welt sowohl auf global-ökonomischer Ebene als auch auf persönlich/privater Ebene. Evtl interessant im Zusammenhang mit „Im Grunde gut“ :)

3.5

Welche Voraussicht des Autors im Jahre 2019! Hat mir als Hörbuch gut gefallen, wenn auch mit ein paar Längen.

5

Ein grandioser Jahresabschluss

Ein wundervolles Buch zum Thema Endzeitszenario. Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf dem Überleben, wobei das natürlich nicht unbeachtet bleibt, sondern auf dem Verhalten des Einzelnen und dem Agieren in der Gruppe. Der Schreibstil ist überragend, ausufernd und dadurch trotzdem mitreißend und mit vielen überraschenden Wendungen versehen. Die Charaktere sind so einzigartig, die Schauplätze bildlich vollkommen. Ein grandioses Werk, welches die Hoffnung in die Menschheit zurück bringt!

5

Tolles Buch und Geschichte. Sehr angenehmer Schreibstil

4

Hat mir gut gefallen. Ein kleines Fischerdorf irgendwo in England. Eines Tages wird ein nackter Mann an den Strand gespült, nicht viel später ein Wal. Den Wal schafft es zurück ins tiefe Meer, der Mann bleibt aber im Ort und hortet eine Unmenge an Vorräten im Kirchenturm an. Er, ein Finanzanalytiker aus London, erwartet eine Katastrophe und möchte das ihm noch fremde Dorf und sich darauf vorbereiten. Ein schöne Lektüre, die nach COVID19 gar nicht mehr so unrealistisch scheint und zeigt, was ein Miteinander bewirken kann.

4

Wenn Fiktion Wirklichkeit wurde

Die Geschichte selbst ist erstaunlich, zumal sie quasi Wirklichkeit wurde. Zwischendurch ist es etwas zu langatmig.

4.5

Beeindruckendes Buch !

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Uff. Das muss ich jetzt erstmal sacken lassen. Wie konnte John Ironmonger 2015 wissen, was uns fünf Jahre später blüht? Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe - denn wenn ich die Handlung schonn vor 2020 gekannt hätte, dann hätte ich Anfang 2020 wirklich Panikattacken gehabt angesichts der beginnenden Pandemie. Es ist jetzt im Nachhinein gesehen wirklich gruselig, was er da "vorausgesehen" hat. Und ich hab das Gefühl, zwischen dem wie es dann tatsächlich gelaufen ist und dem, was der Autor hier beschreibt, liegt wahrscheinlich nur ein ganz schmaler Grat und es hätte jederzeit in etwas noch viel Schlimmeres kippen können... Zumindest bin ich froh, dass es für die Bewohner von St. Piran und für Joe eine Art Happy End gab 😊 Und auch wenn hier viel Bedrückendes erzählt wird, hat der Autor eine Art zu schreiben, die mich absolut mitgenommen hat und die ich super gern gelesen und gehört habe. Und... YEAH, gestern habe ich gesehen, dass offenbar in diesem Herbst ein neues Buch von ihm erscheint (zumindest auf englisch)! 😃 Und das Thema klingt auch diesmal wieder super spannend - googelt ruhig mal! 😉 *Hinweis: KI-generiertes Video

Beeindruckendes Buch !
5

Ironmonger - ein neuer Lieblingsschriftsteller

4

Parabel, Dystopie oder Wohlfühlgeschichte?

Mal wieder so ein Buch, bei dem man nicht weiß, ob man 3, 4 oder 5 Sterne geben soll. Was aber sicher ist, ich hätte es eher lesen sollen als die Hörbuch - Variante zu nehmen, da ich immer wieder abgeschweift bin und das Gefühl hatte, relevante Stellen zu verpassen. Nur die positiven Rezensionen und der Buddy-Read haben mich weiter hören lassen. Ich habe mir dann doch noch das Buch aus der Bücherei ausgeliehen und lese es noch Mal, was sich lohnt, da es sich sehr schön liest und man in Ruhe reflektieren kann. Das Buch ist für mich eher eine Parabel, die die Charaktere in einer Dorfgemeinschaft (offensichtlich bevor es das Internet gab) beschreibt. In Realität kann ich mir nicht vorstellen, dass die Menschen so ruhig und gelassen bleiben, wenn der Strom ausfällt und das Essen und Wasser droht, knapp zu werden. Da ist das Buch Blackout von Marc Elsberg realistischer. Der Roman ist dennoch superschön zu lesen und bietet interessante Ansatzpunkte zum Nachdenken. Wer Gilmore Girls mochte, mag auch dieses Buch.

4

Ich glaube über dieses Buch wurde schon alles gesagt, deshalb von mir nur soviel: ein intensives und bewegendes Leseerlebnis.

5

Das Buch hat mich sehr bewegt. Allein schon, weil eine Pandemie noch nicht lange zurückliegt. Wie schön es ist, auch mal die Menschen, als was Gutes zu sehen. Wie Joe das Dorf St. Piran vereint… das Buch gibt mir Hoffnung. Alle Charaktere haben mir sehr gut gefallen. ▪️Grippe ▪️ Finnwal ▪️Leviathan ▪️ Thomas Hobbes

5

Berührend und nachdenklich stimmend

Der Wal und das Ende der Welt - John Irongmonger 480 Seiten @sfischerverlage @johnironmonger Zitat: "Jede Gesellschaft ist nur 3 Mahlzeiten von der Anarchie entfernt." aktuelle Gedanken: Die Bilder des gestrandeten Wal an der Ostsee lassen mich gerade nicht los. 🐋 So viel Größe, so viel Ruhe. Und doch so verloren in einer Welt, die wir Menschen immer stärker aus dem Gleichgewicht bringen. Da fällt mir ein Buch ein, das ich 2020 gelesen habe und mich mit ähnlichen melancholischen Gedanken zurückließ: „Der Wal und das Ende der Welt“ Das Buch ist sehr tiefgründig auf mehrere Ebenen durch das Zusammenspiel von betriebswirtschaftlichen, globalen, theologischen Aspekte und zuletzt auch die Menschlichkeit. Der Wal als Symbol für Natur, für Geheimnis, für etwas, das wir nie ganz verstehen werden. Über das wir so wenig wissen, obwohl wir auf den Mond fliegen. Und gleichzeitig Symbol für das, was auf dem Spiel steht. Wenn man zurückblickt, ist unser Umgang mit der Natur eine Geschichte der Ausbeutung. Vom industriellen Walfang im 19. und 20. Jahrhundert, bei dem ganze Populationen fast ausgelöscht wurden, über die zunehmende Verschmutzung der Meere bis hin zu Lärm durch Schifffahrt, der die Orientierung der Tiere stört. Wale stranden nicht „einfach so“. Oft sind es wir. Unsere Technologien. Unser Fortschritt. Unser blinder Fleck. Das Buch zeigt auf eine leise, fast poetische Weise, wie eng unser eigenes Schicksal mit dem der Natur verknüpft ist. Und dass „das Ende der Welt“ vielleicht nicht laut beginnt sondern still, mit Momenten wie diesen. Vielleicht ist genau jetzt der Zeitpunkt, nicht nur betroffen zu sein, sondern hinzuschauen. Und zu hinterfragen, welchen Platz wir uns in dieser Welt nehmen. Auf der anderen Seite wird der Wal im Buch für eine Gesellschaft in extremen Bedingungen der Retter. Der Ernährer von 2000 Menschen. Was einerseits traurig, aber irgendwie auch Hoffnungsvoll für mich war. Wir sind alle eine Einheit der Natur. Nur nehmen wir Menschen in dieser Einheit den egoistischen Part ein. Zum Schluss noch ein weiteres Zitat: "Ist der Mensch dem Mensch ein Wolf?" #menschlichkeit #ausbeutung #Wal #bukelwal #animals #walrettung #hopeful

4

Tolle Geschichte! Der Wal, das Leben und der Tod

Ich fand die Story gut. Der Schreibstil war auch sehr flüssig und angenehm. Es war schon sehr traurig, lustig aber auch sehr nachdenklich. "Alleinsein ist niemals gut. Aber wenn du wirklich mal allein sein musst, dann sei mit einem Freund allein."

Tolle Geschichte! 

Der Wal, das Leben und der Tod
2

Sehr enttäuschend

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und es als Hörbuch angehört. Die vielen positiven Rezensionen sind für mich völlig unbegreiflich. Fand es von Anfang an total langweilig und zäh. Die Charaktere sind oberflächlich und die Dialoge banal. Musste mich zwingen es zu Ende zu hören.

5

Unfassbar, dass die Veröffentlichung VORHER war!

...mehr möchte ich gar nicht sagen, doch vor dem Hintergrund des Veröffentlichungsdatums beeindruckt die Geschichte noch mehr. Die Szenerie ist so bildhaft beschrieben, dass ich selbst Jahre nach dem Lesen noch das Gefühl habe, selbst dort gewesen zu sein. Toll!

5

Verrückt, wie ein Buch, das vor ein paar Jahren geschrieben wurde, so genau das beschreiben kann, was heute Realität geworden ist. Die Geschichte ist - trotz eigentlich schwerer Kost - angenehm leicht geschrieben, die Charaktere schließt man schnell in Herz & mag am Ende gar nicht mehr gehen.

4

Tolles Buch! Ich hatte es während der Coronazeit gelesen und es hat total gepackt. Wahnsinn.

4

Ein sehr schönes Buch. Da möchte man doch wieder an die Menschlichkeit glauben...

5

Eine Geschichte von Zusammenhalt!

Das Buch lang schon etwas länger auf meinem SuB und aus mir unerklärlichen Gründen, wollte ich es irgendwie nicht beginnen, obwohl ich ausschließlich Positives darüber gehört habe. Nun habe ich es endlich gelesen und: ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte ist - trotz des ernsten Hintergrundes - herzerwärmend und zauberte mir hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht. Die Bewohner:innen von St. Piran sind zwar ein wenig schrullig, aber der Zusammenhalt und die Zwischenmenschlichkeit ist wirklich berührend!

Eine Geschichte von Zusammenhalt!
5

Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan mit diesem Buch. Aber ich habe zum Glück weitergelesen und fand die Geschichte und vorfallen die Moral dahinter sehr inspirierend. Gutes zu tun zahlt sich m Ende doch irgendwie aus. In unserer Gesellschaft ist schon ein Dankeschön selten zu hören, aber ein ganzes Dorf zu retten in einer schwierigen Situation ist unbezahlbar.

4

Überraschend

Im ersten Drittel habe ich mich schwergetan mit dem Buch, der Geschichte. Und dann hat es mich plötzlich gepackt und ich musste mehrmals nachschauen, wann es erschienen ist. Faszinierend. Erwartet hatte ich eine Geschichte von der Art der Maja Lunde Bücher, aber dieses Buch ist etwas ganz anderes.

4.5

Ein wunderbares Buch über den Kampf eines Dorfes gegen den drohenden Untergang, das man nicht so schnell vergessen wird. Bezaubernd, abenteuerlich und hoffnungsvoll.

5

So Zeitgemäß..

Ich hab nachgeschaut wann die Erstveröffentlichung des Buches war. Es kam im Jahr 2015 heraus und passt absolut in die Krise der Coronazeit und leider in die derzeitige Kriegszeit. Und es macht Angst.. Wir leben gerade irgendwie als wenn nichts wäre und dabei dreht sich bei mir im Kopf ständig das Thema. Das Buch ist wirklich toll und eindrücklich geschrieben. Ich stell mir immer die Frage:" Wie stark wären wir auf diesem Planeten nur, wenn wir alle zusammen halten würden"?

5

Ein topaktuelles Thema. Tiefe Gedanken und Menschlichkeit, die zu Tränen rührt.

Nachdem ich dieses Buch abgeschlossen hatte, saß ich mit wässrigen Augen in meiner Hängematte und musste die Geschichte ersteinmal kurz sacken lassen. Es ist erschreckend welch Ahnung der Autor schon 2015 von der Zukunft hatte. Gleichzeitig aber auch faszinierend, was für eine wunderschöne Geschichte er daraus gemacht hat. In diesem Buch steckt so viel Menschlichkeit und Zusammenhalt, dass es das ein oder andere Mal zu Tränen gerührt hat. Die Figuren sind merklich mit Liebe gefühlt und es ist wie Balsam für die Seele ihre Geschichte zu lesen. Ein topaktuelles Thema, dass schöner nicht hätte behandelt werden können. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung.

5

Ein tief gehendes und fesselndes Buch. Grossartig zu lesen und überraschend. Die Geschichte steckt voller überraschender Wendungen, komplex und handwerklich hochwertig erzählt. Inhaltlich aktueller denn je. Lesenswert.

5

Ein wunderschönes Buch, regt zum Nachdenken an

5

5⭐️ Underdog - eine Geschichte die Hoffnung in die Menschheit schenkt

Unerwartetes Highlight! Sollte ich wieder Zweifel an der Menschheit haben, werde ich es erneut lesen. Corona Deja-vu Vibes!!!

5

Eine erschreckend genaue Beschreibung der Pandemie, die wir erlebt haben. So schön geschrieben! Es gibt Hoffnung auf Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft.

5

Eine wunderschöne Geschichte bei der man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Sympathische Charaktere und eine interessante Story, habs geliebt!

4

Der Wal und das Ende der Welt ist ein Buch über genau das - einen Wal und das Ende der Welt. Beides ist irgendwie eine Metapher, aber irgendwie halt auch nicht. Das Buch erzählt die Geschichte von Joe Haak, der, wie kurz darauf auch der Wal, in dem englischen Küstendorf St. Piran strandet. Beginnend mit diesen beiden Ereignissen ändert sich einiges im Dorf sehr bald und sehr drastisch, denn die Apokalypse naht. Der Wal und das Ende der Welt hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Das hier beschriebene Szenario ist glaubhaft und fühlt sich auch gar nicht so weit weg an. Was würde passieren, wenn sich morgen der totale wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenbruch anbahnen würde? Wie würden die Menschen handeln? Noch viel interessanter, wie würde ICH handeln? Wären wir infolge mangelnder Grundversorgung plötzlich alle Wilde und nur noch auf unseren eigenen Vorteil bedacht oder könnten wir uns als Gemeinschaft zusammenraufen und uns gegenseitig beim Wiederaufbau einer Gesellschaft unterstützen? Welche Bedeutung haben Recht und Ordnung in einer solchen Welt? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten mich während und auch im Nachgang des Lesens. Der dystopische Gedanke des Buches war für mich wirklich gut nachvollziehbar und realistisch. Was ich allerdings wirklich schade fand, weswegen das Buch auch wieder Abzüge in der B-Note bekommt, ist zum einen das Ende… für mich ziemlich unpassend und der restlichen Geschichte nicht gerecht werdend. Und zum anderen einige Längen zwischendurch, die meines Erachtens vermeidbar gewesen wären. Alles in allem aber ein wirklich interessantes sowie unterhaltsames Buch, das trotz der bevorstehenden Apokalypse mit einer „gemütlichen“ Fischerdorf-Atmosphäre aufwartet.

5

Ein ganz wunderbares Buch!!!

3.5

3,5 bis 4,0 ⭐️ Die Grundstory, die Begegnungen und das Miteinander der Menschen wurden vom Autor sehr schön ge-/beschrieben. Ich hatte immer wieder "Filmszenen" im Kopf. Doch die Geschichte hatte zwischendurch auch viel zu viele Längen und uninteressante Stellen, sodass der Roman mich am Ende nicht vollständig überzeugen konnte.

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