Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen

Hardback
4.4291

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Description

Der große Roman von John Ironmonger nach dem Nr. 1 SPIEGEL-Bestseller »Der Wal und das Ende der Welt«.

Ein kleines Dorf in Cornwall, ein Eisbär und eine außergewöhnliche Wette um unsere Zukunft

In dem gemütlichen Pub eines winzigen Fischerdorfes in Cornwall kommt es am Mittsommerabend zu einer folgenreichen Zukunftswette zwischen einem Studenten und einem Politiker. Werden bald auch die 307 Bewohner des Dorfes zu spüren bekommen, wovor die Welt noch die Augen verschließt? Wird das Haus des Politikers in 50 Jahren vom Meer verschlungen werden? John Ironmonger erzählt von der dringendsten Aufgabe unserer Zeit, von einer Reise in die Arktis, von zwei schicksalhaft verbundenen Leben und nicht zuletzt von der großen Frage: Können aus Gegnern Verbündete werden, wenn es um unser aller Zukunft geht?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
416
Price
24.70 €

Author Description

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
59%
71%
19%
N/A
65%
N/A
79%
25%
96%
64%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
82%
100%
80%
87%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

70
All
4.5

Zwei Generationen,eine Wette und eine Klimakrise 🌍

Die Geschichte handelt von zwei Männern, zu Beginn des Buches Anfang 20 und Anfang 40 Jahre alt, welche sich in einer kleinen Küstenstadt zufällig treffen, in einen Streit geraten und eine Klimawette abschließen, dessen Ausgang erst 50 Jahre später aufgelöst wird. Während des Lesens gibt es immer wieder in Abschnitte untergliederte Zeitsprünge, sodass man sowohl das Leben der beiden Männer, welches sich immer wieder kreuzt, als auch die verschiedenen Werte nach denen sie leben mitbekommt. Das Buch dreht sich dabei konkret um den Klimawandel und dessen Auswirkungen, veranschaulicht gut, was uns allen selbst wohl noch bevorstehen könnte, wenn wir so weitermachen wie bisher 🍃🍂🪾🌵 Gerade Richtung Ende des Buches, als dann auch das Titeltier 🧊🐻 auftaucht, hat die Story doch den ein oder anderen Plottwist,mit dem ich nicht gerechnet hatte. John Ironmonger schafft es sehr gut, die persönlichen Geschichten mit dem allumfassenden Kliwandel und Artensterben zu verbinden und die Natur zugleich als empfindliches, zerbrechliches und wunderschönes Wesen selbst beschreiben🌳🏞 Es ist ein Buch, welches nachhallt, man sich selbst hinterfragt und die Frage stellt, wie man selbst mit seiner Welt, seinem persönlichen Umfeld und seiner Zukunft umgehen möchte.🌎

5

Emotionale 8er-Bahn 👏🏻😏

📚Dieses Buch eröffnet dem Leser eine emotionale Reise, die nicht nur das Herz erweicht, sondern auch den Verstand herausfordert. Die Geschichte, geschickt gewoben von Ironmongers lockerem und fesselndem Schreibstil, entfaltet sich in einer Art und Weise, die den Leser unaufhörlich in ihren Bann zieht. Seine Worte fliessen mühelos, wie ein Fluss, und laden dazu ein, Seite für Seite in die Welt der Charaktere einzutauchen. Inmitten von persönlichen Tragödien und der Herausforderung des Klimawandels finden die Lesenden eine unwiderstehliche Verlockung, immer weiterzulesen. Die Protagonisten und Protagonistinnen des Romans sind gut ausgearbeitet, mit all ihren Stärken und Schwächen. Manche von ihnen tragen Zwiespalt in sich, was sie realistisch und greifbar macht. Die Geschichte zieht den Leser nicht nur durch ihre emotionalen Verflechtungen an, sondern auch durch ihre Zeitsprünge. Diese Erzählweise verleiht der Handlung eine zusätzliche Ebene von Spannung und Neugierde. Die detaillierten Beschreibungen von Orten, Handlungen und Geschehnissen, die anfangs vielleicht langatmig wirken könnten, erweisen sich als Schlüssel zu einem tieferen Verständnis der Welt, in der sich die Charaktere bewegen. Diese sorgfältige Ausarbeitung trägt dazu bei, dass die Lesenden sich mitten im Geschehen fühlen und das Erzählte hautnah erleben. “Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen” ist mehr als nur eine Geschichte – es ist ein Aufruf zum Nachdenken über unsere Verantwortung gegenüber der Erde und den kommenden Generationen. Die Ideen und Herausforderungen, die im Buch behandelt werden, bleiben im Gedächtnis haften und führen dazu, dass man über die eigene Rolle in dieser sich verändernden Welt reflektiert. Insgesamt ist das Buch eine eindringliche und bewegende Lektüre, die es versteht, den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitzunehmen. Die Kombination aus fesselndem Schreibstil, vielschichtigen Charakteren, einer unkonventionellen Erzählstruktur und der drängenden Umweltthematik macht dieses Buch zu einer Empfehlung für jeden, der auf der Suche nach einer Lektüre ist, die nicht nur unterhält, sondern auch tiefgründig berührt und zum Nachdenken anregt.

Emotionale 8er-Bahn 👏🏻😏
4

Liebe es, wie hier soziale Geflechte und das Thema Klimaschutz miteinander verwoben werden. Es war schön wieder nach St. Piran zurückzukehren. Dieser Roman hat mir sogar ein bisschen besser gefallen, als der Roman rund um den Wal. 🐋

5

Und wieder ein tolles, informatives und berührendes Buch von diesem wunderbaren Autor. Sein Schreibstil ist einnehmend und erschafft eine dichte Atmosphäre. Trotz des schweren Themas schafft es Ironmonger mich nicht komplett hoffnungslos zurückzulassen. Vielleicht sind wir doch keine Frösche im Kochtopf.

5

Hat mich total abgeholt, Ironmonger schreibt für mich so, als hätte mein Vater mir eine Geschichte erzählt, die ihm passiert ist. Irgendwie nahbar trotz der Sachen die passieren, die einem weniger passieren. Außer dem Klimawandel natürlich. So ein enormes Thema, aber so gut verpackt! Es hat mich traurig gemacht. Und wütend. Wütend darüber, dass die Menschheit dumm ist und nicht zusammen an einem Strang zieht, obwohl es so viele Lösungsmöglichkeiten gibt! Bücher wie dieses, sollten in die Schullektüre aufgenommen werden.

4

Ein eindringlicher Klimaroman Wieder lässt John Ironmonger, vielen sicherlich bekannt durch „Der Wal und das Ende der Welt“ seinen Roman im kleinen Örtchen St.Piran beginnen. Die beiden „Cornishmen“ Tom Horsmith, junger Student und Klimaaktivist und der gut 20 Jahre ältere Monty Causley, Politiker mit Ambitionen und bekennender Klimakrisenleugner treffen in der örtlichen Kneipe bei einem heftigen Streitgespräch aufeinander, das mit einer Wette auf die Zukunft endet. Der Einsatz ist nicht weniger als das Leben des einen gegen das des anderen. Das Ereignis wird zudem noch von Tom‘s besten Freund aufgezeichnet, geht anschließend viral und kann somit nicht zurückgenommen werden, mit fatalen Konsequenzen für Monty‘s politische Karriere. Der Einstieg in die Geschichte war mir etwas zu zäh und es hat eine ganze Weile gedauert bis die Story mich wirklich gepackt hat. Durch die Wette werden die Leben der beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten über Jahrzehnte eng miteinander verwoben. Es gibt riesige Zeitsprünge, denn die Wette selbst läuft genau 50 Jahre. So altern unsere Protagonisten natürlich schnell und aber auch die Auswirkungen des Klimawandels werden dramatisch sichtbar. Der Autor hat hier gut recherchiert und seine erdachten Lösungsansätze fand ich höchst interessant. Optimistisch kann man nach der Lektüre nicht sein aber nicht handeln ist keine Option, ganz im Gegenteil. Fazit: Neben einem spannenden Abenteuer erfährt man als Leser viel Wissenswertes über die Auswirkungen des Klimawandels, die Erdgeschichte im Rückblick aber auch Ideen für Gegenmaßnahmen. Am Anfang muss man durchhalten, die Geschichte entwickelt sich noch und wird dann wirklich interessant und spannend und macht natürlich sehr nachdenklich.

4.5

Unerwartet, sehr neutral geschrieben, aber trotzdem sehr fesselnd. Ein wichtiges Thema!

5

Die Bücher von John Ironmonger sind einfach immer sehr lesenswert!

4

Eindringlich. Nicht ganz so stark wie seine Vorgänger, aber empfehlenswert. Es ist kurzweilig, aber definitiv beeindruckend

5

John Ironmonger versteht es, den dringenden Appell den Klimawandel endlich ernst zu nehmnen und zu handeln in einen spannenden Roman zu packen.

5

Absolut Lesenswert 👌🏼 Ich liebe einfach jedes einzelne Buch von ihm!

5

Was für ein Buch, ich bin komplett hin und weg. Fliegt volley auf die Liste der Lieblingsbücher. Ironmonger kann schreiben, und wie! Das Thema Kimawandel ist ohnehin wichtig und interessant, die Figuren ebenso. Ein Buch voller Liebe zur Natur, was will man mehr.

5

Zeigt eine erschreckende Perspektive. Hat eine unglaubliche Sogwirkung, wird zum Kammerspiel und (Wissenschafts-)Thriller.

Wissenschaftsthriller   In einer Mitsommernacht treffen in einem kleinen Dorf an der Küste Cornwalls Tom, Student der Geowissenschaften, und Monty, ein lokaler Politiker, der nur wenige Tage im Jahr wirklich hier wohnt, im örtlichen Pub aufeinander. Monty hatte im Wahlkampf viel versprochen und nichts davon gehalten, außerdem ist er ein Leugner des Klimawandels. Die Diskussion schaukelt sich hoch und am Ende sagt Tom: „Ich wette mit Ihnen, dass sie in fünfzig Jahren, von heute an, nicht bei Flut in ihrem Wohnzimmer sitzen können, sondern ertrinken würden.“ (S. 47). Der Wetteinsatz ist ihrer beider Leben. Monty wird sich in genau 50 Jahren eine Stunde auf den Boden seines Wohnzimmers setzen und ertrinken, falls das unter Wasser steht. Wenn er überlebt, muss Tom freiwillig ins Meer gehen. Sein bester Freund filmt das alles und stellt es ins Netz, das Video geht viral und bleibt unvergessen. Zehn Jahre später arbeitet Monty ausgerechnet beim Ministerium für Umwelt und Klima und Tom lebt als Gletscherforscher in der Arktis (in Quaanaaq, Grönland). Monty bittet ihn, die Wette öffentlichkeitswirksam aufzulösen, dabei kommt es zu einem folgenschweren Unglück, der ihrer beider Leben radikal verändert.   „Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen“ ist mein erstes Buch von John Ironmonger und ich hätte es nach dem ersten Drittel beinahe abgebrochen. Der Erzählstil ist sehr ausschweifend und etwas umständlich, außerdem gibt es am Anfang für mich nicht ganz nachvollziehbare Zeitsprünge. Aber dann entwickelt der Roman plötzlich eine unglaubliche Sogwirkung, wird zum Kammerspiel und (Wissenschafts-)Thriller. Das erste Unglück zieht Jahre später ein weiteres nach sich, bei dem es für beide Männer ums nackte Überleben geht. Tom und Monty slanden in einer Situation, die sie nur bedingt beeinflussen können, und Monty begreift endlich, was Tom ihm seit Jahren vorhält – dass wir unsere Erde zugrunde richten und das von ihm vorgezeichneten Endzeitszenarium kaum noch aufgehalten werden kann.   Tom und Monty könnten nicht gegensätzlicher sein. Während Tom sein Leben dem Klimaschutz widmet, CO-2 neutral lebt, unermüdlich versucht, seine Mitmenschen aufzuklären und auch nicht vor spektakulären Aktionen zurückschreckt, um sie aufzurütteln, geht es Monty nur um seine Karriere. Tom ist fürsorglich und rücksichtsvoll, Monty karriereorientiert und aalglatt. Als sie zusammenarbeiten müssen, bringt es das jeweils beste und schlechteste in ihnen zum Vorschein.   Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. John Ironmonger erschrickt mit Toms apokalyptischen Voraussagen zum Klimawandel, weckt auf und bringt einen um den Schlaf, bietet gleichzeitig aber auch Lösungen an, wie die Erderwärmung und das Schmelzen der Gletscher vielleicht noch gestoppt werden könnten. Natürlich ist es in erster Linie ein Roman, trotzdem finde ich einige Ideen und Ansätze, die hier beschrieben werden, sehr interessant und durchführbar. #lesehighlight

Zeigt eine erschreckende Perspektive. Hat eine unglaubliche Sogwirkung, wird zum Kammerspiel und (Wissenschafts-)Thriller.
5

Trotz "Parabel"-Charakters entwickelt sich die Handlung im Vergleich zum eher "weichgespülten Wal" deutlich greifbarer und konsequenter, mit starken mahnenden Bildern aber hoffnungsvollem Abschied! Toll!

4.5

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Die spannende Geschichte um eine Wette und ihre Folgen umspannt fast ein ganzes Jahrhundert, in dem wir mal wieder merken: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht uns nicht!

Von Prima Klima kann ja schon seit längerem keine Rede mehr sein - und John Ironmonger packt das Thema in seinen Romanen immer wieder an. Es wurde also höchste Zeit, dass ich auch mal ein Buch von ihm lese und ich muss sagen - ich war ziemlich begeistert! Die Geschichte weist deutlich auf die Risiken des Klimawandels hin und dich hat man nicht das Gefühl, mit der Holzhammer-Methode belehrt zu werden. Die spannende Geschichte um eine Wette und ihre Folgen umspannt fast ein ganzes Jahrhundert, in dem wir mal wieder merken: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht uns nicht! Mein einziger kleiner Kritikpunkt betrifft die Teile des Romans, die weit in der Zukunft spielen. Mich hat verwundert, dass da kaum technischer Fortschritt angesprochen wurde, die Welt funktioniert ziemlich genau so wie zur jetzigen Zeit...das konnte ich mich nicht vorstellen jnd das erschien mir doch ein wenig zu simpel. Aber das sind Marginalien im Vergleich zu der gut konstruierten und erzählten Geschichte. Ich bin froh sie entdeckt zu haben!

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️)
Die spannende Geschichte um eine Wette und ihre Folgen umspannt fast ein ganzes Jahrhundert, in dem wir mal wieder merken: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht uns nicht!
5

So ein wichtiges Thema!

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag über Netgalley zur Verfügung gestellt. Der 20 Jährige Tom geht mit dem 40-Jährigen Politiker Monty und Klimaleugner eine Wette ein, dass das Haus des Politikers in 50 Jahren wegen des steigenden Meerespiegels unter Wasser stehen wird. Gefilmt, geht die Wette und die fragwürdige Einstellung des Politikers viral. Die Geschichte springt immer einige Jahrzehnte weiter (10 Jahre nach der Wette, 25 Jahre nach der Wette etc.) und beschreibt die Momente, in denen sich Tom und Monty begegnen und schicksalhafte Dinge passieren von Flutwellen bis zu einstürzenden Gletschern. Die Spannung kommt hier definitiv nicht zu kurz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, war zwar erst etwas ungewohnt, aber passte zum Ton des Buchs. Die Zeitsprünge und Abschnitte haben Sinn ergeben und waren jeweils nicht zu lang oder zu kurz. Fiktion wird hier mit Fakten zum Klimawandel gemixt und anschaulich, erschreckend, den Leser*innen näher gebracht. Ebenso erschreckend gibt der Autor die typischen Haltungen vieler Politiker*innen zum Klima hier wieder. Die Not zu Handeln wird deutlich, die Vorschläge zum Handeln ergeben total Sinn und eigentlich sollten alle Menschen dieses Buch lesen und das fiktive Projekt umsetzen!

5

Eine wichtige Geschichte zur heutigen Zeit!

Dies ist kein Krimi, keine Fantasy Geschichte die einen in fremde Welten wandern liest. Es ist keine Liebesgeschichte und kein Thriller „Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen“, ist ein Roman, welcher einem alle Problem dieser Welt gegen den Kopf wirft. Eines unserer größten Problem, stellt der Klimawandel da. Ich weiß, definitiv kein einfaches Thema und die Meinung spalten sich hier gewaltig. Aber ich kann jedem von euch, dieses Buch nur ans Herz legen. Mit einer tollen Geschichte, machte John Ironmonger hier auf das Problem des Klimawandels hin. Gehört haben wir alle schon davon, keine Frage. Aber hier werden Fakten genannt, kein larifari. Es wird erklärt, aufgezeigt, übermittelt, welche großen Probleme auf uns zu kommen, wenn wir nicht handeln. Ich kann nicht mehr sagen, außer das jeder dieses Buch gelesen haben sollte, um sich im Klaren darüber zu sein, was vor sich geht, ganz langsam, schleichend weiter vor sich hergehen wird.

5

Ein Buch, das noch lange nachhallt

Der Schreibstil hat es mir am Anfang nicht ganz so einfach gemacht in die Geschichte rein zu kommen aber als ich gelesen habe, dass Tom, einer der Protagonisten, Geowissenschaften studiert, war ich als studierte Geowissenschafterin natürlich voll dabei. Ich denke, wenn man einen Roman aus dem eigenen Feld ließt, dann ist man doppelt so kritisch und aufmerksam für Unstimmigkeiten oder Fehler. Zumindest ist das bei mir so. Aber was soll ich sagen, ich habe nichts gefunden. Der Roman ist so gut recherchiert und die Geschichte greift diese 'trockenen' Fakten so wunderbar auf, es hat mich einfach mitgerissen. Es war teilweise wirklich spannen, ich habe mitgefiebert, Tom angefeuert und im Geiste mit diskutiert. Die beiden Leben von Tom, dem Geowissenschafter und Monty, dem klimaleugnenden Politiker, sind auf spannende, wundersame Weise miteinamder verwoben. Das Leben führt sie immer wieder zusammen und so nähern sich 2 an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Monty sagt es einmal ganz treffend: "Ich lag falsch, weil ich das Ganze als eine Auseinandersetzung betrachtet habe, die es zu gewinnen galt. Als entweder oder." Das trifft den Kern dieser Diskussion, die keine sein sollte, wirklich gut und zeigt, warum es so frustrierend ist. Manche sehen es als entweder oder, während es in der Klimakrise kein entweder oder gibt. Ich lese tatsächlich sehr selten Romane, in denen es um die Klimakrise geht, da ich das studiert habe, mich privat mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen up to date halte und weil ich beruflich mit den Konsequenzen für die Ärmsten konfrontiert bin. Ich will privat meistens nicht noch durch meine Flucht in die Welt der Bücher damit konfrontiert sein. Hier hat es sich aber definitiv gelohnt. Der Eisbär wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, mich noch lange beschäftigen und mir noch lange Argumente bei zukünftigen Diskussionen liefern. Definitiv ein Highlight in meinem bisherigen Lesejahr.

4

Eine sehr eindrückliche Geschichte, mit wichtiger Botschaft. 🐻‍❄️

Eine sehr eindrückliche Geschichte, mit wichtiger Botschaft. 🐻‍❄️
5

St. Piran und dir Folgen des Klimawandels

♡Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen♡ von John Ironmonger Vor kurzem habe ich das Hörbuch zu ^Der Wal und das Ende der Welt^ gehört. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich musste natürlich das nächste Buch von John lesen. Wieder angekommen in St. Piran startete ich mit Tom und Monty in eine Wette bezüglich des Klimawandel und desen Folgen. Es war spannend zu lesen wie sich beide in der Zeit der 50 Jahre verändert und weiterentwickelt haben. Toms Verluste und Montys Aufstieg waren sehr toll geschrieben. Ab der Eisscholle konnte ich das Buch kaum noch weglegen und war gespannt wie es ausgeht. Das Ende der Wette bis zum letzten Satz war so spannend und herzergreifend. Den Schluss und die Statue fand ich super. Absolut empfehlenswert 👍 ☆☆☆☆☆ Inhalt: Ein kleines Dorf in Cornwall, ein Eisbär und eine außergewöhnliche Wette um unsere Zukunft In dem gemütlichen Pub eines winzigen Fischerdorfes in Cornwall kommt es am Mittsommerabend zu einer folgenreichen Zukunftswette zwischen einem Studenten und einem Politiker. Werden bald auch die 307 Bewohner des Dorfes zu spüren bekommen, wovor die Welt noch die Augen verschließt? Wird das Haus des Politikers in 50 Jahren vom Meer verschlungen werden? John Ironmonger erzählt von der dringendsten Aufgabe unserer Zeit, von einer Reise in die Arktis, von zwei schicksalhaft verbundenen Leben und nicht zuletzt von der großen Frage: Können aus Gegnern Verbündete werden, wenn es um unser aller Zukunft geht?

St. Piran und dir Folgen des Klimawandels
5

Alles in einem: ein richtig gutes Buch!

„Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen“ hat mich echt begeistert. John Ironmonger schreibt auf eine ganz zugängliche Art, sodass man das Buch einfach weglesen kann, obwohl das Thema Klimawandel und Zukunft echt schwer ist. Die Geschichte geht einem echt nahe – vor allem, weil sie zeigt, wie wichtig es ist, als Einzelner etwas zu verändern. Der Eisbär als Symbol für die bedrohte Natur hat mir besonders gut gefallen. Er erinnert uns daran, was wir verlieren könnten, wenn wir nicht handeln. Und obwohl das Thema eigentlich düster ist, gibt das Buch einem trotzdem Hoffnung, ohne dabei naiv zu wirken. Es geht nicht nur um große politische Lösungen, sondern auch um die kleinen Dinge, die wir alle tun können. Alles in allem ist es ein nachdenklich stimmendes und inspirierendes Buch. Man fühlt sich danach nicht hilflos, sondern motiviert, selbst etwas zu ändern.

Alles in einem: ein richtig gutes Buch!
5

MEGA BUCH

Dieses Buch hat mich von Anfang an gepackt. John Ironmonger verbindet eine spannende Geschichte mit tiefgründigen Fragen über Menschlichkeit, Verantwortung und den Umgang mit Natur und Tieren. Die Handlung rund um den Eisbären ist nicht nur berührend, sondern auch gesellschaftskritisch – ohne dabei schwerfällig zu wirken. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch die Figuren gezeichnet sind und wie sich ihre Schicksale verweben. Man liest nicht einfach nur eine Geschichte, sondern wird zum Nachdenken angeregt: über unsere Welt, über das, was wir zerstören, und über das, was wir bewahren sollten. Ein Buch, das bewegt, unterhält und lange nachhallt. Für alle, die Geschichten lieben, die Herz und Verstand gleichermaßen berühren. 🌍❄️🐻

MEGA BUCH
4.5

Wichtige Geschichte sensibilisiert das Thema Klimawandel sehr zu empfehlen.

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen ist eine Geschichte über Klima Wandel mit wissenschaftlichenfakten . Es öffnet die Augen etwas zu und welche Auswirkungen es hat es zu tun. Diese Geschichte empfehle ich allen ,denn die Botschaften für alle wichtig sein sollte. Am Ende der Geschichte fande ich es etwas in die länge gezogen. Viele Spaß beim hören oder lesen.

5

Ein großartiges Buch, das dich gleichzeitig lachen, nachdenken und ein bisschen dein Gewissen spüren lässt.

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen“ ist so herzerwärmend, dass selbst das Schmelzwasser in der Arktis kurz innehält. 🐻‍❄️❄️ Unser Protagonist stapft durch Fakten und Emotionen, auf der Suche nach Hoffnung, Freude – und vielleicht einem besseren „Wetterbericht“. Das Buch schafft es, Klimawandel, Abenteuer und Humor in eine flauschige Geschichte zu packen, die man am liebsten mit einer heißen Schokolade liest (wegen der Stimmung, nicht wegen des Klimas). Kurz gesagt: Ein Buch, das dich schmunzeln lässt, während es dir sanft auf die Schulter tippt und sagt: „Hey, vielleicht sollten wir doch den Planeten retten.“ 🌍✨

4

Nette Geschichte, die zum Nachdenken anregt!

4

Eigentlich ein richtiger Wohlfühlroman mit liebenswerten Charakteren, in deren Geschichten man sich hineingezogen fühlt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Vielleicht auch, weil dieser Roman so verständlich und berührend von einem so ernsten Thema erzählt

4.5

Wie gehabt: absolut lesenswert der Mann.

5

Eine Wette, die die Welt verändert. Der Klimawandel geht uns alle an - und dieses super wichtige Thema und die Konsequenzen daraus verpackt John Ironmonger wieder gekonnt in einer richtig spannenden und unterhaltsamen Geschichte. Einfach ein großartiger Autor!

5

Eine sehr interessante Geschichte rund um den Klimawandel und warum es definitiv Zeit zum Aufwachen wird

4.5

Hier kommt das dritte Buch aus meinem Klimwandeltrio: DER EISBÄR UND DIE HOFFNUNG AUF MORGEN John Ironmonger Auch in seinem neuesten Buch greift Ironmonger das wichtige Thema Klimawandel auf: Im Mittelpunkt stehen der 20-jährige Klimaaktivist namens Tom und Mr. Causley, ein Parlamentsabgeordneter und Klimawandelleugner. Sie geraten in einer kleinen Dorfkneipe in Cornwall aneinander und schliessen eine Wette ab, die sie für lange Zeit aneinanderbinden wird: Tom wettet, dass Mr. Causley, heute in 50 Jahren während der Flut nicht in seinem Strandhaus im Wohnzimmer sitzen kann, sondern ertrinken wird. Als Gegenzug, wenn seine Prognose nicht eintrifft, würde Tom sich im Meer ertränken. Diese Wette, die mit einem Smartphone eines Freundes aufgezeichnet wird und viral geht, hat schwerwiegende Folgen. John Ironmonger versteht es gekonnt Geschichten zu erzählen und die Geschichte könnte so schön sein, wenn die Botschaft, die hinter dieser Geschichte steckt, nicht Klimakatastrophe hieße und so real ist. Der Autor klagt uns nicht an, er zeigt nicht mit dem Finger auf uns - im Gegenteil, er zeichnet Lösungen auf. Mir gefiel das Buch unglaublich gut. Kein Krimi, keine Spannung pur, einfach eine gute und wichtige Geschichte, die eine große Leser/Hörerschaft braucht. Ich habe mit dem Hörbuch begonnen. Obwohl es von Johann von Bülow ganz wunderbar gesprochen wird, hatte ich Schwierigkeiten, ins Buch zu finden. Ob es an meiner Konzentration oder an den speziellen Namen der Menschen, Häuser und Städten lag, mag ich jetzt nicht klären, aber ich musste zum Buch greifen. Später konnte ich dann wieder der hohen Erzählkunst Bülows folgen - wunderbar! Große Lese/Hörempfehlung 4½/ 5 Aus dem Englischen von Tobias Schnettler

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5

Wunderbare Geschichte mit so viel wahrem, nachdenklich stimmenden Inhalt.

Etwas mehr Zwischenmenschliches hat mir gefehlt.

Aus einer bierseligen Laune heraus kommt es in einem Pub eines kleinen Fischerdorfes in Cornwall zu einer folgenreichen Wette. Ein Student behauptet, dass das Haus des Lokalpolitikers an der Klippe in 50 Jahren vom Meer überflutet wird. Der Politiker hält dagegen. Beide machen über die Jahrzehnte ihre eigenen Erfahrungen mit dem Klimawandel, bis der besagte Tag gekommen ist. Wer gewinnt und wer verliert? Obwohl der Autor John Ironmonger durch seinen Bestseller «Der Wal und das Ende der Welt» bekannt ist, war dies sein erstes Buch, dass ich von ihm gelesen habe. Einzelne kleine Anspielungen sind in dieser Geschichte aus dem vorgängigen Roman zu finden. Aber man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen. Anfangs musste ich zuerst reinkommen, da der Autor einen gewissen märchenhaft wirkenden Erzählstil hat. Aber bald schon springt man von Jahrzehnt zu Jahrzehnt und verfolgt die Geschichte der beiden Wettenden. Das Hauptthema der Klimakatastrophe fand ich massiv appellativ verwendet, wodurch die zwischenmenschlichen Gefühle wenig Raum bekamen. Aber ansonsten fand ich die Geschichte sehr spannend und auch lehrreich. Mein Fazit: Das Thema des Romans ist hochaktuell und mal etwas anderes. Man muss ich aber auf die Geschichte einlassen können. 4 Sterne.

Etwas mehr Zwischenmenschliches hat mir gefehlt.
5

Warum können wir nicht einfach die Welt retten? 🌍

Dieses Buch habe ich aus Zufall in die Hände bekommen und bin ohne eine einzige Erwartung an es herangegangen. Und es war der beste und schönste Zufall der Welt. Dieses Buch hat mich auf mehreren Ebenen mitgenommen und auch meine Gefühle und Sorgen direkt angesprochen, weswegen es nun zu einem meiner Lieblings Bücher gehört. Ein toller Schreibstyl, Charaktere, Szenen und Action Wechsel und auch das die Geschichte 70 Jahre lang geht ist einfach wunderbar gestaltet. Besonders das Ende regt einen zum nachdenken an und lässt einen sich fragen: Warum können wir nicht einfach die Welt retten?

5

Wieder nimmt alles in St. Piran seinen Anfang. Im Pub, zu später Stunde kommt es zum Schlagabtausch zwischen dem Studenten Tom Horsmith und dem Politiker (und Klimaleugner) Montague Causley. Niemand konnte ahnen, dass die daraus folgende Wette sie auf Lebzeit aneinander binden würde. Eine Geschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt und wieder einmal aktueller nicht sein könnte. Große Empfehlung für diesen Autoren!

3.5

Wichtiges Thema aber ein wenig langatmig.

Ich fand den Einstieg recht schwer und dachte auch 100 Seiten vor Buchende, dass es das Ende ist. Es hatte also durchaus seine Längen. Dafür fand ich den Mittelteil sehr spannend und bezeichnend für die Geschichte.

5

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen von John Ironmonger Ein kleines Dorf in Cornwall, ein Eisbär und eine außergewöhnliche Wette um unsere Zukunft In dem gemütlichen Pub eines winzigen Fischerdorfes in Cornwall kommt es am Mittsommerabend zu einer folgenschweren Klimawette zwischen einem Studenten und einem Politiker. Werden bald auch die dreihundertsieben Bewohner des beschaulichen Dorfes zu spüren bekommen, wovor die Welt noch die Augen verschließt? John Ironmonger erzählt von der dringendsten Aufgabe unserer Zeit und von zwei schicksalhaft verbundenen Leben. Können aus Gegnern Verbündete werden, wenn es um unser aller Zukunft geht? Ein unglaublich gutes Buch, ich liebe es, genau wie: Der Wal und das Ende der Welt 💚 Die Bücher von John Ironmonger muss man einfach gelesen haben 👍

4.5

Wir sind wie Frösche in einem Kochtopf.

Ein schönes Buch, dass eine positives Ende nimmt. Trotzdem hinterlässt es einen Faden Beigeschmack, wie sich derzeit die Welt entwickelt.

5

Absolut wunderbarer Roman über den Klimawandel

Nicht nur ist der Einband wunderschön, auch die ganze Geschichte. Wie viel Wahrheit verstrickt wurde, wieviel Mitgefühl man bekommt. Ich liebe alles an diesem Roman! Es wäre so toll wenn es dieses 1820 Projekt wirklich gibt und sich die „Großen“ endlich mal mit dem Thema Klimawandel beschäftigen

4.5

Eine Wette mit weitreichenden Folgen und ein eindrucksvoller Roman über die Folgen des Klimawandels.

4

Spannende Geschichte zum Klimawandel und den Folgen, die diesmal ohne erhobenen Zeigefinger auskommt, aber dennoch oftmals abschweift...

4

gute Geschichte u in der heutigen Zeit nicht undenkbar

3.5

Ich bin großer Fan von John Ironmonger und fand alle seine bisherigen Bücher großartig - leider konnte für meinen persönlichen Geschmack dieses nicht an die anderen anknüpfen bzw mit ihnen mithalten .. Ich bin mit den Charakteren nicht so warm geworden, es gab leider wenige Elemente zum schmunzeln und richtig spannend war die Handlung auch nicht, eher sehr vorhersehbar. Die Lektion und das behandelte Thema sind dennoch gut und wichtig und sollten dir Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen, daher 3,5 Sterne insgesamt :)

4.5

Wie schon den Wal habe ich dieses Buch sehr geliebt. ❤️ Ein auf und ab, spannend und eine überaus wichtige Message. Ich habe das Buch in zwei Tagen beendet und kann es absolut weiterempfehlen! 🙏

Wie schon den Wal habe ich dieses Buch sehr geliebt. ❤️ Ein auf und ab, spannend und eine überaus wichtige Message. Ich habe das Buch in zwei Tagen beendet und kann es absolut weiterempfehlen! 🙏
3.5

Zugegeben hatte ich mir mehr von diesem Buch erwartet, da der Autor ja so unglaublich gut schreiben soll. Aber vielleicht liegt es auch an meinem Geschmack. Die Geschichte an sich gefiehl mir zwar sehr gut, allerdings war sie mir auch etwas zu flach. Es wurde kaum Spannung aufgebaut und sehr viele Details waren, meiner Meinung nach, vorhersehbar.

4

Wie schon beim Buch Der Wahl und das Ende der Welt habe ich jede Seite genossen.

Wie schon beim Buch Der Wahl und das Ende der Welt habe ich jede Seite genossen.
4

Eine packende Story mit mehreren spannenden Twists. Man muss die ersten 10 Kapitel (von 125) durchhalten und darf auch bei den letzten 25 nicht aufgeben - es lohnt sich.

5

Ich mochte dieses Buch. Viel dabei gelernt

Der Eisbär und die Hoffnung auf Morgen Nicht, dass der Roman schon mit einem Eisbären startet. Auf den muss man tatsächlich ein Weilchen warten … „Ein guter Tag, um wieder da zu sein. Tom Hosmith, 19 Jahre und 11 Monate alt, in der letzten Phase seiner Teenagerzeit, in neuen Jeans, die am Knie aufgerissen waren, und einem T-Shirt so gelb wie der Sonnenschein, kam zu Fuß im Dorf an“ So steigt man in den neuen Roman von John Ironmorger ein. Dieser junge Mann, trifft in einem Pub, ganz weit oben in England, am Meer auf den Politiker Monty Causley. Dieser besitzt ein seit Generationen, ein altes Haus so dicht am Meer, dass das Wasser bei Sturm an dessen Eingangstreppen nagt. Doch noch nie war es so weit, dass das Wasser bis in die Stube kam. Nun stehen sich die beiden Männer gegenüber und Tom bezichtigt den zwanzig Jahre älteren Politiker der Lüge. Und nicht nur das, er sagt ihm ins Gesicht, dass er den Klimawandel leugnen würde. Blödsinn, sagt der Ältere und der Jüngere prognostiziert, dass in zwanzig Jahren das alte Haus unter Wasser stehen würde. Ein Wort gibt das andere und schon steht eine Wette. Das alles wäre nicht so schlimm gewesen, wenn der beste Freund von Tom das ganze nicht mit dem Handy gefilmt und viral gestellt hätte. Die Hoffnung auf morgen Ich habe schon einen Roman von John Ironmorger gelesen: Der Wal und das Ende der Welt. Schon da hat mir der Schreibstil gefallen. Ein wenig sarkastisch, schwarzhumorig. Er spielt mit den Sätzen und beschreibt die Umgebung, die Menschen und Situationen sehr farbenfroh und ausschweifend. Aber nicht so, dass Langeweile aufkommen könnte. Immer dann, wenn man kurz davor ist, sich zu fragen, warum erzählt er mir das alles, bekommt der Autor die Kurve und es bleibt interessant. Und er macht eine einfache und sehr verständige Sicht auf die bevorstehenden Jahre, die Klimakatastrophe, die da auf uns zusteuert. Spannend fand ich das Projekt 1820. Der Gedanke dazu ist, dass die Welt möglichst auf eine Zeit vor der Industrialisierung zurückgeschraubt werden soll. Diesen Gedanken hat der Autor sich von 30mal30-Ziele geliehen. In dem Buch geht es dabei eher darum, so viele Wälder und Felder wieder zu renaturieren. Bäume zu pflanzen, was das Zeug hält. Aber wie im wirklichen Leben, ist das kein einfaches Unterfangen. Zurück zum Buch: Wir begleiten die beiden Kontrahenten die nächsten siebzig Jahre. Die Entwicklung der Welt und das Schmelzen der Polkappen sind dabei ein großes Thema. Etwa in der Mitte trifft man dann auch endlich auf den Eisbären, der eine spezielle Rolle haben wird. Aber was das sein wird, musst du dann schon selber herausfinden. Tom ist mir ein angenehmer Hauptdarsteller und Monty, der Politiker bekommt erst am Ende bei mir Sympathiepunkte. Am Anfang denkt man noch, „Oh man eine Liebesgeschichte“, das ändert sich aber sehr schnell. Tom mag den Politiker nicht und Monty schaut nur auf seine Karriere. Schon beim „Wal“ hatte der Autor eine Menge Nebendarsteller, doch komischerweise hatte ich mit all den vielen Figuren kein Problem sie unterzubringen (Ich habe das oft, dass es mir zu viele Personen sind, die in einem Roman eine Rolle spielen. Da hilft dann am besten eine Übersicht) Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Es ist ein etwas anderer Klimaroman. Einer, der zwar auch mit dem Finger darauf zeigt, was wir zu erwarten haben, der trotz mancher Fakten aber nicht langweilig wird. Ein Roman eben. Spannend und informativ. Danke für die schönen Lesestunden. So bekommt Der Eisbär und die Hoffnung auf Morgen von Rubi und mir 🐭🐭🐭🐭🐭 (Die volle Mäusezahl)

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⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5 📖 Seiten 399 📚 Kindle unlimited / Paperback __________________________________

Ein Buch von John Ironmonge Vom Autor des Platz-1-Bestsellers »Der Wal und das Ende der Welt«. Diese Geschichte spielt sich im geliebten Cornwall. An einem Mittsommerabend kommt es zu einer Zukunftswette zwischen einem Studenten und einem Politiker. John Ironmonger erzählt von der dringendsten Aufgabe unserer Zeit, von einer Reise in die Arktis, von zwei schicksalhaft verbundenen Leben und nicht zuletzt von der großen Frage: Können aus Gegnern Verbündete werden, wenn es um unser aller Zukunft geht?

⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5
📖 Seiten 399
📚 Kindle unlimited / Paperback
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kind of the best book of the year

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