Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues

Softcover
4.31345
BrutalitätVerletzungBl 517Sinnlosigkeit Des Krieges

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Description

Im Westen nichts Neues - Ein zeitloser Klassiker über die Schrecken des Krieges, der auch heute noch erschüttert

Mit neuer Materialiensammlung und einem Nachwort des Remarque-Spezialisten Thomas F. Schneider: Im Westen nichts Neues ist Erich Maria Remarques bedeutendster Roman zum Ersten Weltkrieg und eine Schullektüre ohne Verfallsdatum. Das ergreifende Werk schildert eindringlich die Brutalität des Krieges und das Leiden der Soldaten an der Front. Remarques Meisterwerk hat nichts von seiner Wucht und Aktualität verloren.

Dieser Klassiker der Weltliteratur wurde kürzlich neu verfilmt und für 9 Oscars nominiert, darunter als "Bester Film". Mit Felix Kammerer, Daniel Brühl und Albrecht Schuch prominent besetzt, ist das Netflix-Drama von Regisseur Edward Berger ein Anwärter auf die begehrten Trophäen. Im Westen nichts Neues ist ein zeitloses Mahnmal gegen den Krieg und ein Must-Read für alle, die sich mit der deutschen Geschichte und den Schrecken des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen wollen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
464
Price
14.40 €

Author Description

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

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162
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Eine klassische Rezension zu Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ erscheint mir nicht angemessen. Auch wenn heute weitgehend davon ausgegangen wird, dass der Roman trotz der Überschneidungen in Erfahrung und Vornamen von Autor und Protagonist keine direkte autobiografische Darstellung ist, lassen sich doch eigene Erfahrungen Remarques sowie die vieler Zeitgenossen darin nicht gänzlich leugnen. Der Text verarbeitet unter anderem die psychischen Folgen des Krieges für eine Generation sehr junger Rekruten und thematisiert die Sinnlosigkeit des Geschehens. Statt einer Bewertung möchte ich daher lediglich einige persönliche Gedanken festhalten. Auffällig war für mich, wie schnell ich mich an die zahlreichen Schilderungen von Gewalt und Grausamkeit gewöhnt habe. Szenen, die zunächst schockierend wirkten, verloren mit der Zeit einen Teil ihrer Wirkung und erschienen fast alltäglich. Die ständige Angst, der fortwährende Verlust und der dauerhafte Verzicht werden im Roman als selbstverständlicher Bestandteil des Kriegsalltags dargestellt. Besonders eindrücklich waren für mich die Zukunftsvorstellungen der jungen Soldaten, die weniger von Hoffnung oder Verzweiflung als vielmehr von Resignation geprägt sind. Ebenso wird das Schicksal vieler orientierungsloser und unausgebildeter Jungen sichtbar, die ohne klare Perspektive in den Krieg geschickt werden. Auch die Episode um den getöteten Franzosen bleibt im Gedächtnis, da sie die Sinnlosigkeit des Tötens selbst verdeutlicht. Darüber hinaus wird im Roman ein starkes Gefühl von Einsamkeit vermittelt, das sowohl aus den hohen Verlusten als auch aus der Entfremdung von Familie und Heimat entsteht. Die Soldaten verändern sich durch ihre Erfahrungen so stark, dass eine Rückkehr in das frühere Leben kaum möglich erscheint. Der Kontakt zu den Angehörigen bleibt bestehen, doch gegenseitiges Verständnis wird zunehmend schwieriger. Insgesamt habe ich den Roman vor allem als Darstellung innerer und äußerer Entfremdung wahrgenommen. Er zeigt, wie der Krieg nicht nur Körper, sondern auch Lebensentwürfe, Beziehungen und Selbstbilder nachhaltig verändert. Auch wenn der Roman weniger politisch und pazifistisch ist, als in anderen Fassungen vorgesehen, ist er wohl zurecht einer der bedeutendsten Antikriegsromane.

5

Jeder Soldat bleibt nur durch tausend Zufälle am Leben. Und jeder Soldat glaubt und vertraut dem Zufall.

Gewaltig ist ein Wort, dass dem Inhalt dieses Buches in keiner Weise das Wasser reichen kann. Diese Erlebnisse aus der Perspektive eines jungen, ansatzweise perspektivlosen Menschen, der direkt nach der Schulzeit als Soldat in den Krieg geht, sind so eindrücklich umschrieben, dass man sich nur wenig in sein eigenes 17-20 jähriges Ich zurückversetzen kann um eine Vorstellung dieses Lebens zu gewinnen. Die bedrückende Armut und der familiäre Zusammenhalt, der dem Buch von Erich Maria Remarque kurz nach der Hälfte eine unvergleichliche Abkehr in der sozialen Betrachtungsweise des Protagonisten Paul auf den Krieg gibt, ist beispiellos erzählt. Aus jedem einzelnen Kapitel des Buches wird deutlich, wie sehr ein Krieg junge Soldatinnen und Soldaten verändert, obwohl diese keinerlei Drang nach Gewalt und Zerstörung des Gegners verspüren. Auf Seite 83 wird dies mit dem Zitat „Aus uns sind gefährliche Tiere geworden. Wir kämpfen nicht, wir verteidigen uns vor der Vernichtung.“ sehr verdeutlicht. In der Szenerie eines von Hand getöteten französischen Soldaten wird mehr als deutlich, wie sehr sich der Blick verändert, wenn einem bewusst wird, dass der angedachte Feind ebenfalls in Menschengestalt auftritt. Über den ganzen Roman hinweg, wird die Kritik an Kriegsführung und dem Verheizen (junger) Menschen immer lauter, wie auf Seite 37 „Er schlägt vor, eine Kriegserklärung solle eine Art Volksfest werden mit Eintrittskarten und Musik wie bei Stiergefechten. Dann müßten in der Arena die Minister und Generäle der beiden Länder in Badehosen, mit Knüppeln bewaffnet, aufeinander losgehen. Wer übrigbliebe, dessen Land hätte gesiegt. Das wäre einfacher und besser als hier, wo die falschen Leute sich bekämpfen.“ In dem sozialen Geflecht der Armee zeigt aber, was eine Nation stark machen kann: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt junger Menschen in einer Extremsituation, die ihres Gleichen sucht. Ein absolutes Muss in jeder Bibliothek und wer es nicht gelesen hat, verpasst einiges!

5

Zurzeit habe ich es mit Klassikern😄 Im Westen nix neues, ein alt bekannter Titel und so wichtig! Tatsächlich habe ich das Buch, das erste mal in mein Leben gelesen und es stand schon lange auf meine Leseliste. Ich persönlich kenne Im Westen nix neues nur als Film, die sehr alte Verfilmung und die Neuste. Beide Filme sind sehr Eindrucksvoll. Das Buch geht von Anfang an gleich in die vollen und erläutert die Schrecken des Krieges, was es mit einem Soldaten macht (im Grunde mit dem Menschen, Soldaten sind in erster Linie Menschen) . Der Autor schafft es hier, das Bild des Krieges in all seiner Hässlichkeit super darzustellen mit all den Psychischen und Physischen folgen. Auch die Erzählweise ist was besonders , er schreibt aus der Sicht von Paul unserem Soldaten, der diesen 1 Weltkrieg mit erlebt. Doch es wird nicht wie ein Tagebuch eintrage gelesen und auch nicht als würde Paul es uns wissentlich erzählen bzw zu uns sprechen und trotzdem schafft der Autor hier es so zu schreiben, als wäre man wirklich an der Front. Den den Passagen wo er Heimaturlaub hat, wirken hier sehr Abstrakt. Gerade kommt man aus der Schlacht und soll sich im alltagsleben zu recht finden. Durch diese Passage sieht man wie einige Leute auf Grund der Propaganda, ein verzerrtes Bild vom Krieg haben und das einige Leute noch so großspurig daher reden können. Was Paul dazu veranlasst sich von diesen Leuten zu distanzieren. Die Filme sind in mein Augen wirklich gut gelungen, doch das Buch ist besser. Allein schon weil einige Szenen die im Buch vorhanden sind , nicht im Film vorkommen. Szenen die doch noch was Menschliches zeigen und Gefühlvoll sind. Mir ist bewusst das ich mich wiederhole, doch auch Im Westen nix neues sollte auch nicht in Vergessenheit geraten und in Schulen Thematisiert werden. Es ist so wichtig!

4.5

Herzlich, schockierend, einprägsam

Im diesem Buch nimmt man an den Erfahrungen eines Soldaten im ersten Weltkrieg teil. Es geht hier in erster Linie nicht um die Schlachten, sondern um Kameradschaft. Um die Freundschaft zwischen den Soldaten, die sich über all die Jahre an der Front hinweg aufbaut. Es geht um Menschlichkeit, um Ängste und Wünsche. Fazit: Ein Klassiker 📚

Herzlich, schockierend, einprägsam
5

Eindringlich, bewegend und leider immer noch aktuell

Mir fiel es anfangs schwer, das Buch zu lesen, weil viele ungewohnte und alte Wörter verwendet werden. Ich musste oft nachschlagen, um alles zu verstehen. Trotzdem hat es sich sehr gelohnt. Im Westen nichts Neues ist ein starkes und eindrucksvolles Buch, das einen emotional mitnimmt. Man leidet mit den Soldaten, fühlt ihre Angst, ihre Erschöpfung, ihre Hoffnungslosigkeit. Auch wenn es vor über 100 Jahren geschrieben wurde, ist es leider immer noch aktuell. Gerade deshalb finde ich: Jeder sollte es einmal gelesen haben.

5

Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque ist eines der eindrucksvollsten und wichtigsten Bücher über den Krieg. Der Roman erzählt die Geschichte des jungen Soldaten Paul Bäumer und seiner Freunde, die voller Patriotismus in den Ersten Weltkrieg ziehen – und dort sehr schnell erkennen, wie grausam und sinnlos der Krieg wirklich ist. Besonders eindringlich ist, wie realistisch Remarque den Alltag an der Front beschreibt: Angst, Verlust, Hunger, Tod und die ständige Bedrohung sind so authentisch geschildert, dass man beim Lesen das Gefühl bekommt, selbst mitten im Schützengraben zu stehen. Gleichzeitig zeigt das Buch, wie eine ganze Generation junger Menschen durch den Krieg zerstört wird – körperlich und seelisch. Was dieses Werk so stark macht, ist seine schonungslose Ehrlichkeit. Es gibt keine Verherrlichung von Heldentum oder Ruhm, sondern eine klare Darstellung der Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges. Gerade heute wirkt das Buch wieder besonders aktuell. Durch die immer wieder aufkommende Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland erhält die Geschichte eine neue Relevanz. Im Westen nichts Neues erinnert eindrücklich daran, welche Folgen Krieg für junge Menschen haben kann und warum es wichtig ist, sich kritisch mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Ein erschütternder, bewegender und unglaublich wichtiger Klassiker, der lange nach dem Lesen nachwirkt.

5

Klassiker - der in jedes Bücherregal gehört!!!

Dieses Buch hat mich innerlich zerrissen. Krieg – an vorderster Front. Sprachlich war es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, was sicher auch dem Alter des Buches geschuldet ist. Inhaltlich jedoch ist es unglaublich spannend, berührend und zutiefst traurig. Ich habe mich unzählige Male gefragt, wie viel Leid ein Mensch eigentlich ertragen kann. Es ist ein absoluter Klassiker, der in jedes Bücherregal gehört. Dass es in vielen Schulen Teil des Unterrichts ist, sehe ich allerdings kritisch. Meiner Meinung nach ist das Buch für viele Schüler zu früh, da es sehr schonungslos und emotional fordernd ist. Das Ende fiel für meinen Geschmack sehr kurz aus. Es wird wenig beschrieben und lässt viele Fragen offen – hier hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem schmälert das den Gesamteindruck kaum. Ein erschütterndes, wichtiges Buch, das lange nachwirkt

5

Was für ein Klassiker! Schonungsloses Werk über den Irrsinn Krieg.

5

Ein Buch, das erschütternd deutlich macht, wie aus Träumen Überleben wird und aus jungen Menschen gebrochene Seelen.

Was Remarque mit Im Westen nichts Neues schafft, kann ich wirklich schwer in Worte fassen: Es ist traurig und brutal ehrlich, poetisch schön und erschreckend real. In der Geschichte teilt der junge Paul Bäumer, schonungslos ehrlich seine Gedanke und Gefühle an der Front. Kaum erwachsen, muss er mit seinen Klassenkameraden in den Krieg ziehen. Es ist kaum zu begreifen aus dieser Perspektive eines so jungen Menschen zu lesen. Was diese Jugendlichen, zum Teil noch Kinder dort erleben mussten. Tod, Hunger, Schmerz, Angst, Gleichgültigkeit, auf der anderen Seite immerhin auch Kameradschaft und kleine gemeinsame Glücksmomente…dann aber wieder vor allem langsames, bitteres Absterben aller Illusionen und Hoffnungen. Und das beklemmendste daran ist, die Aktualität des jetzigen Weltgeschehens zu sehen…einfach unglaublich… Der Schreibstil ist klar, authentisch und gleichzeitig wunderschön poetisch…was den Kontrast zur Grausamkeit nur noch wirkungsvoller macht. Es ist ein Klassiker, und das zu Recht. Besonders berührt hat mich, wie Paul den Wahnsinn des Krieges irgendwann als selbstverständlich beschreibt, ihn so annimmt, und sich von seiner alten Welt, seinem Zuhause, seiner Familie, komplett entfremdet und dass geliebte Bücher, Erinnerungen und Träume, einfach bedeutungslos werden. Was mich auch sehr traf war nicht nur, was Paul und seine Kameraden sehen, erleben und verlieren – sondern wie jung sie einfach zum Teil waren/sind! So früh mussten sie lernen, dass Gefühle gefährlich sind, dass Angst und Sehnsucht keinen Platz haben. Dass das, was einmal „Zuhause“ war, sich fremd anfühlt. Dass sie sich nicht mehr einfügen können in ein normales Leben, weil es keins mehr für sie gibt. Ein Zitat dazu, das für mich den Kern des Buches trifft: „Wenn wir jetzt zurückkehren, sind wir müde, zerfallen, ausgebrannt, wurzellos und ohne Hoffnung.“ Ich hatte beim Lesen manchmal Mühe, die Figuren auseinanderzuhalten – aber vielleicht war das genau beabsichtigt. Die Geschichte zeigt, wie austauschbar Leben im Krieg ist. Wie namenlos Tod und Verlust sind. „Wenn man so viele Tode gesehen hat, kann man so viel Schmerz um einen einzigen nicht mehr begreifen“ Wem bisher nicht klar ist, warum viele unserer (Groß-) Eltern emotional so unnahbar waren/sind – wird spätestens beim lesen dieses Buches fühlen wie Gefühle zur Bedrohung wurden, weil sie im Krieg und danach keinen Platz mehr hatten, weil sie schwach machen konnten. Und wie dieses Weiterfunktionieren, diese „Gefühllosigkeit“, nichts mit „Kälte“ zu tun hat, sondern mit Selbstschutz…. Dieses Buch zeigt einfach, dass diese Menschen, nicht nur ihre Jugend an der Front zurücklassen mussten/müssen um zu überleben, sondern auch ihre Menschlichkeit …

Ein Buch, das erschütternd deutlich macht, wie aus Träumen Überleben wird und aus jungen Menschen gebrochene Seelen.
5

„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ -Erich Maria Remarque

Die erbarmungslose Sprache berührt zutiefst und zeigt umso deutlicher die Sinnlosigkeit des Krieges mit all ihren Grauen und Verbrechen. Ein Must-Read der Antikriegsliteratur! Kamerad, ich wollte dich nicht töten. Sprängst du noch einmal hier hinein, ich täte es nicht, wenn auch du vernünftig wärest. Aber du warst mir vorher nur ein Gedanke, eine Kombination, die in meinem Gehirn lebte und einen Entschluss hervorrief – diese Kombination habe ich erstochen. Jetzt sehe ich erst, dass du ein Mensch bist wie ich. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen – jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, dass ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, dass eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und dass wir die gleiche Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz –. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein. Wenn wir diese Waffen und diese Uniform fortwerfen, könntest du ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert. Nimm zwanzig Jahre von mir, Kamerad, und stehe auf – nimm mehr denn ich weiß nicht, was ich damit beginnen soll.

5

Verlust - Trauma - Realismus

In "Im Westen nichts Neues" erlebt Paul Bäumer die Grausamkeit des Krieges, verliert Freunde und seine Unschuld. Trotz des unfassbaren Leids bleibt in ihm eine leise Sehnsucht nach Frieden. Remarque zeigt eindrucksvoll die Sinnlosigkeit des Krieges und die zerbrechliche Hoffnung auf Menschlichkeit. „Wir sind nicht länger Menschen. Wir sind nur noch Schalen, die sich bewegen, die eine Waffe tragen und sich in den Schützengräben verkriechen.“ „Wir hatten das Gefühl, wir wären alle zusammen, wir wären ein Teil von etwas. Und was wir taten, war richtig, weil es unsere Aufgabe war. Aber jetzt, da wir hier im Dreck liegen, wissen wir, dass wir einfach nur vergewaltigt werden.“ „Wir sind jung, wir haben keine Zukunft mehr. Der Krieg hat uns alles genommen.“ „Es gibt keinen Ausweg aus diesem Land. Wir sind die, die zurückbleiben. Die anderen, die gefallen sind, sind die Glücklichen.“

Verlust - Trauma - Realismus
5

Ein Werk, das nicht nur bewegt, sondern auch tief zum Nachdenken anregt – eines der besten und ergreifendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Ein Einblick in die Gedanken des erst 19-jährigen deutschen Soldaten Paul Remarque, der die Schrecken des 1. Weltkrieges hautnah erlebt hat und uns in diesem Buch seine innersten Gefühle offenbart. Seine Worte ziehen einen in den Bann, und die Art, wie er seine Erlebnisse schildert, lässt dich beinahe glauben, selbst an seiner Seite zu stehen. Man durchlebt mit ihm jede Emotion, jede Hoffnung und jede Verzweiflung..

5

Geht unter die Haut

Dieses Buch hat mich so sehr beschäftigt wie kaum ein anderes. Normalerweise mag ich es gar nicht, wenn Leute mit einer Liste angeblicher Literaturkanon-Büchern herumwedeln und posaunen "Das muss wirklich JEDER gelesen haben!". Aber Leute, wenn ihr in eurem Leben nur einen einzigen Klassiker freiwillig lesen wollt, dann empfehle ich euch "Im Westen nichts Neues" (und wenn ihr noch einen zweiten lesen wollt, dann gerne "Der Weg zurück", eine Art Fortsetzung). Remarques Schreibstil geht unter die Haut. Ganz ohne belehrend zu sein, zeigt er die Schrecken des Krieges auf und dass unter ihm immer die Falschen leiden. Er fängt die menschliche Seite von Soldaten ein, die an der Front wie Tiere verheizt werden. Die Geschichte schwankt zwischen erschreckend, lustig, aufwühlend, grausam, nüchtern, lebensfroh, traurig. Ich habe jede einzelne Emotion mitgefühlt und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Und gerade, wenn man sich vor Augen hält, dass Remarque hier echte Erlebnisse verarbeitet (seine eigenen und die von Kameraden), trifft einen die ganze Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges. Deswegen die ernstgemeinte Warnung: Lest das Buch bitte besser nicht, wenn ihr gerade in einer depressiven Phase steckt, da es einen sehr runterziehen kann. Und das, obwohl der Lebenswille der Soldaten in der ganzen Erzählung mitschwingt. Besonders heftig fand ich die Szenen, in denen der Protagonist Heimaturlaub hat und daheim das Leben einfach weiterverläuft. Wie er vor seiner Familie den Krieg verharmlosen muss und wie er von Männern, die nie an der Front gekämpft haben, vorgeworfen bekommt, die Soldaten würden den Krieg absichtlich verlieren. Diese Ungerechtigkeit hat mich wirklich sprachlos gemacht. Doch auch andere Szenen haben es in sich. Remarque kann einfach Schreiben, sein Stil ist locker und leicht und doch sind seine Worte bildgewaltig. Bisher habe ich noch kein Buch gelesen, dessen Kriegsdarstellung an "Im Westen nichts Neues" herankommt und das die Botschaft so eindringlich vermittelt.

5

Erich Maria Remarques Anti-Kriegs-Roman Im Westen nichts Neues wurde 1933 von den Nationalsozialisten verboten und öffentlich verbrannt. Heute gilt das Buch als ein Werk, das man unbedingt gelesen haben sollte. Gerade in unserer Zeit ist seine Botschaft erschreckend aktuell. Es gibt viele Menschen, die aus Ignoranz, Machtgier oder Kriegsverherrlichung gefährliche Entwicklungen vorantreiben. Manche von ihnen sind bereits einflussreich, andere folgen ihnen blind – aus Verunsicherung oder ideologischer Verblendung. Was sie eint, ist die Hoffnung auf einfache Antworten für komplexe Probleme. Doch genau davor warnt Remarques Roman eindringlich: Krieg ist niemals eine Lösung – sondern immer eine Katastrophe.

Jede*r sollte dieses Buch lesen

Es geht um die Sinnlosigkeit der Kriege auf dieser Welt. Eindrücklich, nüchtern und schonungslos.

4.5

Erschreckend, tiefsinnig, lesenswert

Die Schilderung eines einfachen Soldaten über die Schrecken des Ersten Weltkrieges, aber auch über die Treue und Kameradschaft der gemeinsam Kämpfenden. Einige Passagen sind sehr tiefsinnig und man spürt regelrecht die Angst und Verzweiflung. Auf jeden Fall lesenswert!

3.5

Heftig. Im Westen nichts Neues. Ich war sehr skeptisch, das Buch zu lesen, weil es die Grauen und Schrecken des 1. Weltkriegs besser darstellt als vermutlich die meisten anderen Bücher, und ich mich von brutalen Büchern normalerweise fernhalte. Dennoch... Als ich angefangen hatte, konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert so mit mit den Protagonisten, deren Erfahrungen jeder Soldat im 1. Weltkrieg durchmachen musste. Und das fand ich echt heftig. Ja, es war interessant. Ja, es hat stellenweise Spaß gemacht. Aber immer mit dem Hintergrund des allgegenwärtigen Beschusses, der Schützengräben kurz mit dem Gedanken des Todes. Bis auf das Ende hat es sich sehr flüssig gelesen, obgleich es eine harte Kost war, wenn man all die wahren Begebenheiten bedenkt. Das Ende hat mir überhaupt nicht zugesagt, dass plötzlich, kurz vor Ende mehr gestorben sind, als das ganze bisherige Buch lang. Vor allem wer. Trotzdem hat es mich total gefesselt, sodass es 3½ Sterne gibt.

5

5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Da mir dieses Buch so gut gefallen hat, dachte ich mir „ok ich fang es nochmal an“ und hab es jetzt zum zweiten mal durchgelesen😇 Kann die Bücher von Remarque jedem Historisch Interessierten empfehlen 😇

5

Einfach schmerzhaft

Ich habe selten so etwas schmerzhaftes und gleichzeitig bewegendes gelesen. Dieser Roman stellt die Schrecken des 1. Weltkrieges dar und gibt einen grandiosen Einblick in die Mentalität der jungen Menschen, welche sich in den Traum vom heroischen Krieg geworfen haben nur um dann in der lebendigen Hölle zu erwachen. 5/5 sollte jeder gelesen haben.

5

„Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist.“

Selten habe ich so viele Passagen in einem Buch markiert. Dieses Buch wühlt auf. Es hinterlässt ein dumpfes leeres Gefühl. Für mich eins der wichtigsten Bücher. Klare Empfehlung.

5

01von26 Klassiker Edition "Wir zählen die Wochen nicht mehr. Es war Winter, als ich ankam, und bei den Einschlägen der Granaten werden die gefrorenen Erdklumpen fast ebenso gefährlich, wie die Splitter. Jetzt sind die Bäume wieder grün. Unser Leben wechselt zwischen Front und Baracken. Wir sind es teilweise schon gewohnt, der Krieg ist eine Todesursache wir Krebs und Tuberkulose, wie Grippe und Ruhr. Die Todesfälle sind nur viel häufiger, verschiedenartiger und grausamer." Was habt ihr euch alle nach der Schule gewünscht? Einen Job, eine Liebe, Freiheit, Reisen und bestimmt noch viel mehr? Stellt euch jetzt nochmal die Frage mit Wissen, ihr seid männlich und es ist 1914 in Deutschland. Der erste Weltkrieg ist im vollen Gange - 7 junge Männer sind an der Front. Es sind Schulkameraden, Freunde und Verbündete. Alle sieben sind im Grabenkrieg in Belgien. Auf einer Seite der Front die Deutschen, auf der anderen die Franzosen und Briten. Sie leben, schlafen in den Gräben. Ihnen überkommt die Müdigkeit, die Ruhr, der Wahnsinn, die Sinnlosigkeit, die Unendlichkeit und es wird ihnen die Zeit, die Jugend und das Leben genommen. 3 Jahre wird der Krieg noch dauern, einer nach dem anderen von ihnen wird fallen. Bis zum Oktober 1918 alle ihr Leben an der Front lassen. Ich glaube Erich Maria Remarque hat ein Buch geschrieben, was egal wann man es liest immer eine gewisse Aktualität besitzt. Ständig müssen junge Männer und Frauen in dem Kampf ohne zu wissen, wieso, warum und ob sie je wieder kommen. Die Schrecken des 1.Weltkrieges haben mich die letzten Tage auf eine grausame, erschreckende, ungläubige und eine fanatisch Weise begleitet. Unbedingte Leseempfehlung.

5

Sehr gut beschrieben, was Krieg mit einem Menschen macht; wie veloren man sich danach im alten Leben fühlt und wie nicht darüber gesprochen wird

5

Erich Maria Remarque hat mich mit seinem Frontbericht über den Ersten Weltkrieg mit einer derartigen Intensität überrollt, dass mir schon nach wenigen Seiten eines klar war: "Im Westen nichts Neues" bekommt einen Platz im Regal meiner Lieblingsbücher. Darin schildert er aus der Perspektive des 17-jährigen Paul Bäumer das unfassbare Grauen des Krieges, erzählt von Kameradschaft und Zusammenhalt, aber auch von Verlust, Tod und der Sinnhaftigkeit der nicht enden wollenden Gefechte. All das mit einer unvergleichen sprachlichen Brillanz, die Worte für das Unaussprechliche findet. "Wir sind verlassen wie Kinder und erfahren wie alte Leute, wir sind roh und traurig und oberflächlich, - ich glaube, wir sind verloren." (S. 111)

Erich Maria Remarque hat mich mit seinem Frontbericht über den Ersten Weltkrieg mit einer derartigen Intensität überrollt, dass mir schon nach wenigen Seiten eines klar war: "Im Westen nichts Neues" bekommt einen Platz im Regal meiner Lieblingsbücher. Darin schildert er aus der Perspektive des 17-jährigen Paul Bäumer das unfassbare Grauen des Krieges, erzählt von Kameradschaft und Zusammenhalt, aber auch von Verlust, Tod und der Sinnhaftigkeit der nicht enden wollenden Gefechte. All das mit einer unvergleichen sprachlichen Brillanz, die Worte für das Unaussprechliche findet. 

"Wir sind verlassen wie Kinder und erfahren wie alte Leute, wir sind roh und traurig und oberflächlich,  - ich glaube, wir sind verloren." (S. 111)
4.5

Unglaublich bewegend und tiefgehend

Im Nachwort des Buches wird vom „Simplicissmus“ gesprochen und das beschreibt den Stil für mich am besten. Die Geschichte beschreibt so eindringlich, warum Kriege und Fronten unmenschlich und eigentlich auch komplett unsinnig sind. Man ist teilweise geschockt über die Brutalität und Gräueltaten und gleichzeitig bleibt es so furchtbar menschlich. Wirklich eine ganz wichtige Empfehlung für jeden Menschen zu jeder Zeit.

5

Relevant, damals wie heute

Ein relevantes Werk der Weltliteratur welches die Schrecken des Krieges eindrücklich und einfühlsam vermittelt.

5

Ich sitze jetzt schon sicher 5 Minuten vor dem Bildschirm und fühle mich einfach nur leer im Kopf. Da eine Rezension sich aber nicht von selber schreibt, fang ich jetzt einfach mal an. Im Westen nichts neues hat mich tief erschüttert. Ich habe schon Romane gelesen, die im Krieg spielen, aber dieses Buch hat mich in seiner einfachen Erzählweise, seiner grausamen Ehrlichkeit und seiner Geradlinigkeit tief ins Mark getroffen. Ich musste zwischendrin immer mal wieder aufhören zu lesen, so mitgenommen war ich. Erich Maria Remarque schildert aus der Sicht des gerade einmal 19-jährigen Paul Bäumers die Schrecken des ersten Weltkrieges. Mit allem was dazugehört. Granaten, Schützengraben, Verstümmelung, Läuse, Skat spielen, Heimaturlaub, Feldlazarett, Verlust, Angst und Tod. Paul Bäumer und seine Klassenkameraden haben gerade die Schule angeschlossen und sind voller romantischer Vorstellungen von Vaterland und Ruhm in den Krieg gezogen. Durch das Buch hindurch verlieren die Jungen aber jedwede Illusion und der harte Alltag zieht ein. Freunde und Kameraden sterben, fast schon beiläufig und die größte Sorge bleibt wer denn des Verstorbenen Stiefel erben darf. Der Soldat ist Pragmatiker. Das was so erschreckend ist und das was einen so trifft an dem Buch, ist dass es nicht beschönigt, es wird nichts ausgelassen und alles wird sehr prägnant beschrieben, manchmal muss man schmunzeln, einmal musste ich sogar lachen, aber insgesamt ist es sicherlich keine einfache Lektüre, aber vielleicht eine Lektüre, die man machen sollte um das eigene Leben ein bisschen besser in Perspektive zu setzen. Den ganz egal, ob an der Front mit Revolvern, Granaten, Panzern oder mit schwerer Artillerie geschossen wird, ob die Soldaten aus Deutschland, Frankreich, Russland oder Timbuktu kommen - der Krieg ist keine schöne Sache. Und das ist heute, mit u.a. Kriegen in Syrien, Afghanistan, Somalia oder der Ukraine genauso aktuell und zutreffend, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts war, als das Buch erstmals veröffentlicht wurde. ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte.

5

Ich sitze jetzt schon sicher 5 Minuten vor dem Bildschirm und fühle mich einfach nur leer im Kopf. Da eine Rezension sich aber nicht von selber schreibt, fang ich jetzt einfach mal an. Im Westen nichts neues hat mich tief erschüttert. Ich habe schon Romane gelesen, die im Krieg spielen, aber dieses Buch hat mich in seiner einfachen Erzählweise, seiner grausamen Ehrlichkeit und seiner Geradlinigkeit tief ins Mark getroffen. Ich musste zwischendrin immer mal wieder aufhören zu lesen, so mitgenommen war ich. Erich Maria Remarque schildert aus der Sicht des gerade einmal 19-jährigen Paul Bäumers die Schrecken des ersten Weltkrieges. Mit allem was dazugehört. Granaten, Schützengraben, Verstümmelung, Läuse, Skat spielen, Heimaturlaub, Feldlazarett, Verlust, Angst und Tod. Paul Bäumer und seine Klassenkameraden haben gerade die Schule angeschlossen und sind voller romantischer Vorstellungen von Vaterland und Ruhm in den Krieg gezogen. Durch das Buch hindurch verlieren die Jungen aber jedwede Illusion und der harte Alltag zieht ein. Freunde und Kameraden sterben, fast schon beiläufig und die größte Sorge bleibt wer denn des Verstorbenen Stiefel erben darf. Der Soldat ist Pragmatiker. Das was so erschreckend ist und das was einen so trifft an dem Buch, ist dass es nicht beschönigt, es wird nichts ausgelassen und alles wird sehr prägnant beschrieben, manchmal muss man schmunzeln, einmal musste ich sogar lachen, aber insgesamt ist es sicherlich keine einfache Lektüre, aber vielleicht eine Lektüre, die man machen sollte um das eigene Leben ein bisschen besser in Perspektive zu setzen. Den ganz egal, ob an der Front mit Revolvern, Granaten, Panzern oder mit schwerer Artillerie geschossen wird, ob die Soldaten aus Deutschland, Frankreich, Russland oder Timbuktu kommen - der Krieg ist keine schöne Sache. Und das ist heute, mit u.a. Kriegen in Syrien, Afghanistan, Somalia oder der Ukraine genauso aktuell und zutreffend, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts war, als das Buch erstmals veröffentlicht wurde. ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte.

5

Ein unglaublich berührendes und wichtiges Buch. Ich kann es jedem empfehlen. Ob man sich für Geschichte interessiert oder nicht, es bleibt auch heute relevant. Wirklich eines der besten Bücher die ich gelesen habe.

5

-Krieg aus der Perspektive eines Soldaten (neue Einblicke in den Krieg) -intensives Porträt des 1. Weltkrieges -mitreißend und aufwühlend -absolute Leseempfehlung (vorallem für Menschen die für Wehrpflicht sind!)

5

Das Buch ist extrem krass

Es handelt um den 1. Weltkrieg und die Beschreibungen sind manchmal so brutal, man muss sich wirklich mental darauf vorbereiten bevor man das Buch liest.

5

Großartig und so so wichtig

Aktuell wie vor 100 Jahren! Dieses Buch liest sich, als wäre es keinen einzigen Tag gealtert. Schockiert, tief berührt, wütend und verzweifelt lässt einen dieses Buch zurück. Es steckt voller Sätze die so viel Wahrheit beinhalten, die die Ungerechtigkeit und den Schrecken eines Krieges so deutlich präsentieren..... Wie kann es 100 Jahre nach diesem Werk so etwas wie Krieg überhaupt noch geben?! Diese Frage beantwortet der Roman selbst: weil die, die über Krieg und Frieden bestimmen, nie selbst in erster Reihe eines Krieges stehen. In meiner Schulzeit war dieses Buch leider nicht auf dem Lehrplan, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Wäre ich LehrerIn, würde ich es mit jeder Klasse, jedes Jahr wieder lesen. Bis die Botschaft auch im letzten Hirn deutliche Spuren hinterlassen hat.

5

Erlebnisse aus der Vergangenheit, die dann doch irgendwie gegenwärtig scheinen und wohl auch noch die Zukunft beherrschen werden. Neben all den grausamen Kriegs-Szenen, sind es vor allem die Gedanken und Gefühle des Protagonisten Paul Bäumers, die dieses Buch ganz besonders machen. Für mich sollte das Buch Pflichtlektüre in der Schule werden. Im Folgenden hänge ich Zitate an, die mich besonders berührten (ich hätte noch unzählige anhängen können):

„Dort liegt unser Kamerad Kemmerich, der mit uns vor kurzem noch Pferdefleisch gebraten und im Trichter gehockt hat; - er ist es noch, und er ist es doch nicht mehr, verwaschen, unbestimmt ist sein Bild geworden, wie eine photographische Platte, auf der zwei Aufnahmen gemacht worden sind. Selbst seine Stimme klingt wie Asche.“ „Und ich weiß: all das, was jetzt, solange wir im Kriege sind, versackt in uns wie ein Stein, wird nach dem Kriege wieder aufwachen, und dann beginnt erst die Auseinandersetzung auf Leben und Tod. Die Tage, die Wochen, die Jahre hier vorn werden noch einmal zurückkommen, und unsere toten Kameraden werden dann aufstehen und mit uns marschieren, unsere Köpfe werden klar sein, wir werden ein Ziel haben, und so werden wir marschieren, unsere toten Kameraden neben uns, die Jahre der Front hinter uns: - gegen wen, gegen wen?“ „Eine ungemeine Wärme durchflutet mich mit einem-mal. Diese Stimmen, diese wenigen, leisen Worte, diese Schritte im Graben hinter mir reißen mich mit einem Ruck aus der fürchterlichen Vereinsamung der Todes-angst, der ich beinahe verfallen wäre. Sie sind mehr als mein Leben, diese Stimmen, sie sind mehr als Mütterlichkeit und Angst, sie sind das Stärkste und Schützendste, was es überhaupt gibt; es sind die Stimmen meiner Kameraden.“ „Das Schweigen dehnt sich. Ich spreche und muß sprechen. So rede ich ihn an und sage es ihm. »Kamerad, ich wollte dich nicht töten. Sprängst du noch einmal hier hinein, ich täte es nicht, wenn auch du vernünftig wärest. Aber du warst mir vorher nur ein Gedanke, eine Kombination, die in meinem Gehirn lebte und einen Entschluß hervorrief; - diese Kombination habe ich erstochen. Jetzt sehe ich erst, daß du ein Mensch bist wie ich. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen; - jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad. Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, daß ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, daß eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die gleiche Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz -. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein. Wenn wir diese Warten und die Uniform fortwerfen, könntest du ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert. Nimm zwanzig Jahre von mir, Kamerad, und stehe auf, - nimm mehr, denn ich weiß nicht, was ich damit noch beginnen soll.“

5

Absolute Pflichtlektüre! Habe es als Hörbuch gehört und konnte gar nicht aufhören, werde es definitiv irgendwann nochmal lesen. Es war erschreckend und schön zugleich... Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an.

5

Ein toller Klassiker, leider auch total grausam

Der Klassiker hat mir bisher noch in meiner Liste gefehlt. Man sollte ihn schon in der Schule lesen, denn er ist so grausam und zeigt, wie schlimm Krieg ist.

5

Pflichtlektüre!

Ich tu mir unglaublich schwer dieses Buch zu bewerten, weil es sich autobiographisch anfühlt und ich nicht die unfassbaren Kriegserlebnisse des Autors bewerten will. Ich habe mir jetzt am Ende überlegt, was ich an dem Buch ändern würde: nichts, deswegen volle 5 Sterne. Ein unglaubliches Zeitzeugnis, das sehr gut gealtert und heute immer noch topaktuell ist. Packend, furchtbar, Augen öffnend, lest es!

4.5

Als Antikriegsbuch eins muss in jeder Schule

Dieses Buch liefert die erschreckenden Einblicke an der Front. Sachen die man nie zu gesicht bekommt und die schnell vergessen werden wenn es mit Euphorie in den Krieg geht. Als Antiekriegsbuch sollte man es gerade in der jetzigen Zeit lesen.

5

Ich fand das Buch von Anfang bis zum Ende sehr nervenaufreibend, zumteil sehr sehr traurig aber auch spannend. Würde das Buch jedem 1.Weltkrieg interessanten empfehlen.!

4

Soo ein wichtiges Buch..aber es war soo traurig und brutal und dadurch hart zu lesen😭

5

Im Westen nichts Neues

Totaler Fan vom Film weshalb ich mir das Buch geholt und gelesen habe Geschichte eines deutschen Frontsoldaten des ersten Weltkriegs Man erhält einen Einblick auf den Kriegsalltag der Westfront vom ersten Weltkrieg Das Buch kann ich nur jedem empfehlen!

Im Westen nichts Neues
5

Für mich eins der wichtigsten Bücher, wenn es um das Thema Krieg geht. Normalerweise scheue ich das Thema, weil ich es zu belastend finde. Hier schreibt aber jemand, der seine Menschlichkeit in all der seelenlosen Kriegsrealität nicht verloren hat. Und er schreibt schonungslos ehrlich und so nachvollziehbar. Lesen und mitfühlen!

5

Ein Buch über eine Generation, die vom Krieg zerstört wurde, auch wenn sie den Granaten entkam...

Es gibt Bücher, die sollte man gelesen haben. Dieses gehört dazu. Es gibt viele, die 'Im Westen nichts Neues' als Schullektüre hatten, ich gehöre nicht dazu. Allerdings haben wir die alte schwarz-weiß Verfilmung damals in der Schule gesehen, auch die relativ neue Netflix Verfilmung habe ich gesehen. Das Buch spiegelt ungeschönt Ereignisse aus dem ersten Weltkrieg wieder - wie motiviert und auch euphorisch die Männer in den Krieg zogen. Als sei Krieg etwas tolles... Doch schnell zeigt sich, dass Krieg nur hässlich ist und die hässlichen Seiten der Menschen hervorbringt. Wie Krieg sichtbare und nicht sichtbare Wunden und Narben hinterlässt. Geschichten über Krieg finde ich immer Recht aufwühlend, so konnte ich nicht viele Seiten am Tag lesen, weil es mich sehr mitgenommen hat, von den Geschehnissen zu lesen, die so grausam sind. Dennoch bin ich der Meinung, dass 'Im Westen nichts Neues' zu den Büchern gehört, die man gelesen haben sollte. In dieser Ausgabe gab es auch einige Hintergrund Infos, wie zu den Veröffentlichungen, den Änderungen und zur Geschichte des Buches allgemein, was ich sehr interessant fand.

Ein Buch über eine Generation, die vom Krieg zerstört wurde, auch wenn sie den Granaten entkam...
5

Eindrucksvoller Roman. Must Read for Everyone. Das Buch zeigt einem Gefühle auf, von denen ich nicht die entfernteste Ahnung habe und auch jedem Menschen wünsche, diese Erfahrungen nicht machen zu müssen. Die Frage nach dem Sinn eines Krieges wird von emotionaler Seite her erkundet; die Wichtigkeit von Freundschaft ebenfalls. Ich bin dankbar, dass durch dieses Buch diese Erfahrungen ein Stückchen nahbarer, ein Stückchen verständlicher, gemacht werden, auch wenn diese nie das ersetzen können und sollen, was echte Erfahrungen bedeuten und mit einem anstellen. Dass es zeigt, was Krieg wirklich für den Menschen, das Individuum - an der Front, bedeutet… Eigentlich lässt es sich für mich garnicht in angemessene Worte fassen, wie sehr sich der Roman auf mich ausgewirkt hat. Ich weiß aber, dass er mir eine Botschaft vermittelte, die jeder für sich selbst erfahren s0llte.

5

„Der Krieg hat uns für alles verdorben.“

Überall in den Nachrichten wird von Kriegen berichtet und aus irgendeinem Grund habe ich dieses (fast 100 Jahre alte) Kriegsbuch gelesen. Das Buch wurde unterschiedlich rezipiert und man könnte mit den Lesarten ganze Bände füllen (ich empfehle hierfür das Nachwort im KiWi-Band!) Für mich persönlich zeigt es aber am deutlichsten, wie sinnlos und traumatisierend gewesen sein muss und auch noch heute ist.

5

„Ein Fach des Regals ist mit Schulbüchern gefüllt. Sie sind wenig geschont und stark zerlesen, Seiten sind he-rausgerissen, man weiß ja wofür. Und unten sind Hefte, Papier und Briefe hingepackt, Zeichnungen und Versu-che. Ich will mich hineindenken in die Zeit damals. Sie ist ja noch im Zimmer, ich fühle es sofort, die Wände haben sie bewahrt.“

„Das Grauen der Front versinkt, wenn wir ihm den Rücken kehren, wir gehen ihm mit gemeinen und grimmigen Wi-zen zuleibe; wenn jemand stirbt, dann heißt es, daß er den Arsch zugekniffen hat, und so reden wir über alles, das rettet uns vor dem Verrücktwerden, solange wir es so neh-men, leisten wir Widerstand. […] Wir tun das nicht, weil wir Humor haben, sondern wir haben Humor, weil wir sonst kaputt gehen. Die Kiste wird ohnehin nicht mehr allzu lange halten, der Humor ist jeden Monat bitterer.“ Dieses Buch … Es brennt sich ein. Der viel kritisierte Schreibstil des Autors ist für mich genau richtig. Man darf hierbei nicht vergessen, dass es sich vor allem um die Worte eines Zeitzeugen handeln. So betrachtet ist die Leistung grandios und nicht nur das, diese leicht holzige kindliche Art des Schreibens lassen die Szenen noch grausamer und gewaltiger erscheinen. Genau das ist ja schließlich passiert, es wurden unbedarfte unfertige Menschen an die Front geschickt. Daher ist das für mich definitiv kein Kritikpunkt. Vielmehr ist die sprach sehr bildlich und treffend. Für mich definitiv ein Buch, welches man gelesen haben sollte. „Seine Uniform steht noch halb offen. Die Brieftasche ist leicht zu finden. Aber ich zögere, sie zu öffnen. In ihr ist das Buch mit seinem Namen. Solange ich seinen Namen nicht weiß, kann ich ihn vielleicht noch vergessen, die Zeit wird es tilgen, dieses Bild. Sein Name aber ist ein Nagel, der in mir eingeschlagen wird und nie mehr herauszubringen ist. Er hat die Kraft, alles immer wieder zurückzurufen, es wird stets wiederkommen und vor mich hintreten können.“ Es lässt einen den Krieg auf eine teuflisch starke empathische Art miterleben und man sitzt mit einem gefühlt blutgetränkten Buch in der Hand da, das von einer sinnlosen Tragödie berichtet. „Und dabei ist dies nur ein einziges Lazarett, nur eine einzige Station - es gibt Hunderttausende in Deutschland, Hunderttausende in Frankreich, Hunderttausende in Rußland. Wie sinnlos ist alles, was je geschrieben, getan, gedacht wurde, wenn so etwas möglich ist! Es muß alles gelogen und belanglos sein, wenn die Kultur von Jahrtausenden nicht einmal verhindern konnte, daß diese Ströme von Blut vergossen wur-den, daß diese Kerker der Qualen zu Hunderttausenden existieren. Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist.“ Also ist das Buch gut? Es ist echt und fesselnd, man will es ständig weglegen, aber es geht nicht. Auch besitzt es trotz Kurzweiligkeit ein mächtiges Maß an Inhalt. Aber möchte man ein solches buch gut nennen? In mir sträubt sich da alles. Empfehle es uneingeschränkt weiter. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4.5

eines der besten bücher, das ich je gelesen habe. kann es nur absolut weiterempfehlen

5

Wow Das was für eine emotionale Geschichte. In einfach ungeschönter Ehrlichkeit über das hässliche Gesicht des Krieges berichtet. Mich hat es sehr berührt.

4.5

Ein erschütterndes Buch, das einem durch Mark und Bein geht.

Die Erlebnisse des Jungen Paul Bäumer im ersten Weltkrieg lassen einen sprachlos und betroffen zurück. Ein wahnsinnig ergreifendes Buch, was mir an vielen stellen Tränen in die Augen getrieben hat und die vielen schrecklichen Facetten von Krieg schonungslos beleuchtet.

4

(Schullektüre, 10.Klasse)

4

Nachdem ich im letzten Jahr den Oscar-ausgezeichneten Film gesehen und geliebt habe, wollte ich nun auch das Originalmaterial lesen. Und es hat nicht enttäuscht. Die Perspektive aus der 1. Person Singular verleiht dem Roman eine solche Persönlichkeit und schafft einen unglaublichen Einblick in die Psyche eines Soldaten.

4

Überraschend gute Lektüre

Ich habe dieses Buch vor mir hergeschoben aus Angst, dass die Sprache für mich zu kompliziert ist. Ja, es steht in der Diskussion seit fast 100 Jahren, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieses Buches ist. Aber für mich war das weniger relevant, denn ich denke, die Darstellung des Krieges ist sehr originalgetreu. Ich fand die Diskussionen im Buch, die von Paul Bäumer und seinen Kameraden zum einen über die Sinnlosigkeit des Krieges und zum anderen über die Perspektivlosigkeit, die nach einem Kriegsende droht, geführt wurden, sehr interessant und nachvollziehbar. Durch die Kombination eines ich-Erzählers und dem Präsenz als Tempus, ist man immer direkt an Pauls Seite und mitten im Geschehen. Es gab Momente, in denen ich die Luft angehalten habe, in denen ich aufgrund der Beschreibung das Gesicht verzogen habe oder selbst ganz hibbelig war, weil mich die Geschichte so aufgewühlt hat. Was mir besonders gefallen hat, ist dass sich die Situation auf jeden Krieg übertragen lässt, es ist zeitlos. Weil wie heißt es bei Fallout 4? War never changes. Einziges Manko in meinen Augen ist, dass einige Begriffe fallen, die man aufgrund der Zeit nicht mehr kennt oder die man nicht kennt, weil es Soldatenjargon ist. Das wird aber auch an keiner Stelle, z.B. als Fußnote, erklärt. Das ist schade, denn es stört den sonst so guten Lesefluss. Zusammenfassend kann ich sagen, das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es jeder Person, die sich für Kriegsliteratur interessiert.

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