Das Beste sind die Augen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel
Monika Kims Sunday Times-Bestseller ist ein fesselnder feministischer Horrorroman über Wut, Obsession und die Grenzen der Moral.
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?
Good for her? – Eine schockierende weibliche Rachegeschichte Female Rage & Horror – Die blutige Geburt einer Serienmörderin
Ein
Debüt
, das Grenzen sprengt: Monika Kim verbindet gesellschaftliche Themen mit
Gänsehaut-Horror
!
Book Information
Author Description
Monika Kim ist eine koreanische Amerikanerin der zweiten Generation, die in Los Angeles’ Koreatown lebt. »Das Beste sind die Augen« war ihr gefeierter Debütroman.
Characteristics
31 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Female Rage und Horror in Perfektion
Ehrlich gesagt bin ich einfach nur sprachlos – wie genial war bitte dieses Buch? Ich hatte schon so viel darüber gehört, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, was auf mich zukommt. Von brutalen Szenen über Female Rage bis hin zu Horror war alles dabei. Gerade Kritiken über zu detailliert beschriebene Szenen haben mich sofort angezogen. Es klang nach der perfekten Kombination von Themen und Genres. Und was soll ich sagen? Trotz meiner hohen Erwartungen hat mich die Story ab der ersten Seite komplett in den Bann gezogen und sie sogar noch übertroffen. Einfach grandios! Ji-Won hat mich mit ihrer Entwicklung sowohl fasziniert als auch völlig fertiggemacht. Zuerst noch unscheinbar, wird sie von der Scheidung ihrer Eltern und dem neuen Leben überrumpelt. Und dann lernt ihre Mutter diesen unausstehlichen Mann kennen – er ist der Inbegriff von Yellow Fever, absolut respektlos gegenüber der koreanischen Kultur und fängt an, sie und ihre minderjährige Schwester zu fetischisieren. Dass die Mutter ihm trotzdem verfällt, ist der Beginn einer Abwärtsspirale, die weitaus mehr als nur Wut widerspiegelt. Es fängt harmlos an und spitzt sich rasant zu, sodass meine Nächte zu Tagen wurden. Diese Geschichte geht sehr tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Monika Kim verknüpft komplizierte Themen so meisterhaft, dass alles sehr stimmig und gut durchdacht wirkt. Ihr Schreibstil ist dabei so leicht und einzigartig, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin – kein überkonstruiertes Erklären, sondern von Anfang bis Ende authentisch. Man wird beim Lesen wütend und traurig zugleich, weil die Charaktere so grandios beschrieben sind, dass sofort ein intensives Kopfkino erwacht. Ji-Wons Wut, ihre Sorge und Trauer wurden wahrlich zu einem Teil von mir. Besonders wie die Augenthematik im Buch aufgenommen wurde ist fantastisch. Einige Szenen sind sehr morbid und detailliert beschrieben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Diese spiegeln Ji-Wons tiefe Ambivalenz am besten wider und machen ihre Geschichte nur noch umso intensiver. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight. Einzigartig, brutal und so gut, dass ich am liebsten 6 von 5 Sternen geben würde! 💭 Fazit: Ein absolut grandioses Leseerlebnis, welches mich sprachlos zurücklässt. Es ist die perfekte Kombination aus wichtigen Themen wie Female Rage und einem unverblümten Schreibstil. Wer einen Thriller sucht, der unter die Haut geht und vor morbidem Horror nicht zurückschreckt, muss dieses Buch lesen. Monika Kim hat hier etwas Einzigartiges geschaffen: Eine Geschichte, die einen wütend und schockiert zugleich macht.

Sehr widerlich, aber unglaublich spannend
• Das Beste sind die Augen • Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Rezension: Ein Roman hat mir seit langem nicht mehr so gefesselt und umgehauen. Der Schreibstil war super und leicht zu lesen. Die Spannung baut sich von Anfang an auf und endet auf eine unerwartete und morbide Art, die man der Hauptfigur nicht zugetraut hätte. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil die Autorin die Entwicklung der Hauptfigur zeichnet. Anfangs wirkt sie fast zerbrechlich und zurückhaltend, doch im Verlauf der Geschichte offenbaren sich immer mehr Abgründe, die einen gleichzeitig schockieren und faszinieren. Diese Wandlung passiert nicht abrupt, sondern schleichend und dadurch umso glaubwürdiger. Es handel sich hier nicht um einen klassischen Horror-Roman, sondern geht tief in die psychologischen Abgrunde und gesellschaftskritische Richtung. Viele Momente im Buch sind widerlich und dadurch etwas hart zu lesen. Die Protagonistin schwebt zwsichen ihrer eigenen Wut, die Verzweiflung ihrer Mutter und die sorgen ihrer Schwester und versucht alles zu klären. Insgesamt passt das Buch in kein klassisches Genre, da es werder ein richtiger Horror, keine richtige feministische Literatur noch ein richtig sozialkritisches Werk ist und doch hat es mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Female Rage trifft auf Horror
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Ji-Wons Leben ins Chaos und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Ji-Wons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Nach allem, was ich im Voraus über dieses Buch gehört und gelesen habe, muss ich sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Natürlich war es immer noch sehr eklig, keine Frage. 😅 Trotz allem ein gutes Buch!

Morbide, Creepy, eklig & irgendwie gut👁🫣
Ich habe das Buch 'das Beste sind die Augen' innerhalb von 2 Tagen gehört, weil ich absolut gefesselt war von der düsteren Atmosphäre. Es ist wirklich nichts für schwache Nerven und ich bin wirklich das ein oder andere Mal an eine Ekel-Grenze gekommen🤢. Trotzdem ist die Thematik super spannend, gesellschaftskritisch und die Autorin schafft es, einen komplett in die jeweiligen Situationen eintauchen zu lassen. Auch die Sprecherin ist sehr gut. Dieser feministische Horrorroman hat es wirklich in sich und geht einem unter die Haut. Von Kapitel zu Kapitel wird alles skurriler, düsterer, abgedrehter und morbider... Die Abgründe der menschlichen Psyche werden wieder einmal erschreckend sichtbar und die Bedeutung hinter dieser im Buch beschriebenen Manie und dieser Wut ist sowas von deep. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter🫣🙊👁.

Wurde ich unterhalten? Ja. Habe ich mehr feministische Ansätze erwartet? Auf jeden Fall. War der Body Horror schlimm? Geschmackssache (ich dachte irgendwie, es würde mich mehr ekeln). Das Ende war lowkey etwas enttäuschend, weil: Wo ist die Aufarbeitung? Wo sind die Konsequenzen? (Für alle??)🤡 Ich hab irgendwie nichts erwartet und wurde trotzdem enttäuscht haha

Gutes und spannendes Buch☺️
Mich hat der Klappentext sehr neugierig gemacht und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Besonders gut hat mir der Aufbau der Story gefallen, wie sie sich so schön Stück für Stück aufgebaut hat. Zudem fand ich die kurzen Kapitel sehr schön, dadurch flog man nur so durch das Buch. Das Ende fand ich persönlich schon sehr überraschend und spannend. Lohnt sich definitiv zu lesen, man Brauch aber auch einen harten Magen da manche Stellen schon echt „ekelig“ sind… Gerade wenn man selber blaue Augen hat 😂🙈

Zwischen Körper, Kontrolle und Identität
Das Buch will viel. Wir bekommen etwas Body-Horror, anti-asiatischen Rassismus und Einblicke darin, wie es ist, als Frau immer wieder männlicher Dominanz, Grenzüberschreitungen und Machtspielen ausgesetzt zu sein. All das ist hier enthalten und nicht alles davon ist leicht zu lesen. Hinzu kommen Themen wie Verlustängste, Paranoia und Schuld. Insgesamt ist es ein Buch, das einem gefühlt einmal kurz eine Ohrfeige verpassen möchte. Die Idee, das „Essen der Augen“ als Motiv einzubauen, finde ich sehr eindrücklich. Es wirkt wie ein Symbol für die Zensur der Seele. Jiwon möchte die Kontrolle zurückgewinnen, sich wieder selbst spüren und eine eigene Stimme bekommen – zumindest wirkt es so. Manchmal weiß man beim Lesen nicht genau, ob man sich in ihrer Realität befindet oder ob das tatsächlich passiert. Das ist von der Autorin sehr gut umgesetzt. Allerdings sind es fast zu viele Themen auf einmal. Jiwons frühere Freundschaften, das Mädchen aus der Lesung und der neue Partner der Mutter – das hätte (und hat) das Buch schon komplex genug gemacht. Auch wenn diese Elemente natürlich Teil ihres Lebens sind. Für ein Debüt ist der Autorin ein solides Buch gelungen, das in seiner Grundaussage definitiv überzeugt. Ich bin gespannt auf zukünftige Werke von ihr.
Ein packender Horror Roman über Jiwons Kampf um ihre Familie.
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben aus den Fugen. Der neue Freund ihrer Mutter, ein arroganter weißer Mann, macht alles noch schlimmer, indem er sie und ihre Schwester seltsam behandelt und ihre Kultur verspottet. Jiwon wird immer wütender und verzweifelter. Sie fragt sich, wie weit sie gehen muss, um ihre Familie zu beschützen. Die Situation belastet sie sehr und lässt sie oft hilflos fühlen. Gleichzeitig wächst in ihr der Wunsch, stark zu sein und für sich und ihre Schwester einzustehen. Mit Jiwon bin ich recht schnell warm geworden. Jiwon ist klug, selbstbewusst, aber durch die Trennung ihrer Eltern stark belastet. Sie fühlt sich oft unverstanden und kämpft mit den Vorurteilen und dem respektlosen Verhalten des neuen Freundes ihrer Mutter. Ihre Liebe zu ihrer Familie treibt sie an, auch wenn sie manchmal radikale Entscheidungen trifft. Jiwon wächst im Verlauf der Geschichte über sich hinaus und zeigt, wie weit man für die eigenen Lieben gehen kann. Die Entwicklung die sie in dem Buch durchmacht, hat mir gut gefallen. Die Schwester von Jiwon steht ihr nah, ist aber vorsichtiger und versucht, die Familie zusammenzuhalten. Sie ergänzt Jiwons impulsive Art und sorgt für emotionale Tiefe in der Geschichte. Beide zusammen zeigen die unterschiedlichen Wege, wie Menschen mit Ungerechtigkeit und Fremdenfeindlichkeit umgehen. Jiwons Umma ist eine liebevolle, aber oft überforderte Mutter, die versucht, ihre Töchter bestmöglich zu schützen. Sie hat selbst mit der Trennung zu kämpfen und sucht nach einem neuen Gleichgewicht in ihrem Leben. Ihr neuer Partner bringt jedoch zusätzliche Spannungen in die Familie, was sie stark unter Druck setzt. Trotz allem versucht sie, Ruhe zu bewahren und Entscheidungen zu treffen, die für ihre Töchter das Beste sind. Der Schreibstil von Monika Kim war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von der Autorin gelesen habe. Monika Kim schafft mit klaren, bildhaften Beschreibungen eine unheimliche, beklemmende Atmosphäre. Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich bis zu den schockierenden Momenten. Kurze, prägnante Sätze erhöhen die Dramatik, während die Details des Horrors besonders wirken. Man spürt die Angst der Figuren und wird richtig in die Geschichte hineingezogen. ,,Das Beste sind die Augen“ ist ein packender Horrorroman, der einem das Fürchten lehrt. Die Mischung aus Grusel, Geheimnissen und psychologischer Spannung funktioniert hervorragend. Jiwon, ihre Schwester und ihre Umma wachsen einem ans Herz, während man gleichzeitig den Atem anhält. Ein Horrorbuch, das verstört, fasziniert und noch lange nachwirkt.
Nichts für meine schwachen Nerven!
"Das Beste sind die Augen" handelt von der Studentin Ji-won, deren Vater die Familie verlässt, weshalb ihre Mutter sich einen neuen Mann sucht. Dieser heißt George und ist absolut widerlich. Er fetischisiert Ji-won, ihre Schwester und ihre Mutter, was einfach nur furchtbar zu lesen ist. Und dann ist da noch Ji-wons Kommilitone Geoffrey, ein perfomative male, wie es im Buche steht, der sich zu einem richtigen Psychopathen entwickelt. Weil all das viel zu viel wird und Ji-won sich ständig Georges Blick ausgesetzt fühlt, entwickelt sie obsessive Gewaltfantasien, in denen sie seine blauen Augen verspeist. Nach und nach eskaliert sie völlig... Ich mag female rage und weird girl fiction eigentlich sehr gerne, aber hier war mir das alles too much. Jede Figur in dieser Geschichte ist absolut furchtbar und niemand macht in irgendeiner Weise eine Charakterentwicklung durch. Ich mag Bücher, in denen Frauen langsam den Verstand verlieren, aber bei Ji-won habe ich nicht das Gefühl, dass das ein Prozess ist, dessen sie sich bewusst ist. Ich verstehe, woher Ji-wons Gewaltfantasien kommen, kann sie nachvollziehen und fand sie an manchen Stellen angebracht (was ihrer Familie angetan wird, ist wirklich furchtbar), jedoch gingen sie mir zu weit. Auch die Auflösung am Ende hat mir nicht gefallen. Hinzu kommen die Body-Horror/Kannibalismus Aspekte. Es wird sehr detailliert beschrieben, wie Ji-won Augen isst, wie sie sich im Mund anfühlen und wie sie schmecken, was ich sehr eklig und Übelkeit erregend fand. Alles in allem habe ich mich beim Lesen des Buches sehr unwohl gefühlt, trotz der Tatsache, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte (diese Sogwirkung hat dafür gesorgt, dass ich es nicht abgebrochen habe). Das Buch behandelt ein wichtiges Thema, nämlich die Fetischisierung von ostasiatischen Frauen und Klassismus, allerdings werden diese schweren Themen in eine noch schwerere Handlung eingewoben. "Das Beste sind die Augen" war daher nichts für meine schwachen Nerven, was ich anhand des Klappentextes und des Covers eigentlich hätte wissen können (aber ich war halt doch neugierig). Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Horrorfans hier voll auf ihre Kosten kommen.
Abgedrehter, widerlicher Body Horror
Dieses Buch hat mich ehrlich schockiert. Aber auf eine gute Weise. Das war mal wieder ein richtig starkes Horror Buch. Mich freut es sehr, dass dieses Buch eine weibliche Perspektive einnimmt und von einer Frau geschrieben wurde. Ich habe das Gefühl, dass Frauen im Horror Genre noch immer unterrepräsentiert sind. Monika Kim hat hiermit aber ein richtig starkes Werk geschaffen. Dieses Buch vereint viele Geschichten in einem. Es geht um die Objektivierung um Frauen, die Fetischisierung der asiatischen Kultur und deren Frauen aber auch um Armut, das Leben als Migrant und um Verlust. Was mich am meisten angesprochen hat, war das Szenario, dass die Mutter nach der Trennung mit einem widerlichen Mann zusammenkommt. Die Angst, dass die Eltern mit Partnern zusammenkommen, die man nicht mag, kann glaube ich jedes Scheidungskind verstehen. Als sich diese für Ji-Won bewahrheitet hat, konnte ich viele Gedanken nachvollziehen. Generell finde ich es spannend, dass einem kein Charakter so richtig sympathisch ist, gegen viele hat man sogar eine Abneigung, das Buch einen aber trotzdem fesselt. Man muss sich nicht mit einer Person identifizieren um die Geschichte spannend zu finden. Und das war sie. Zudem war sie auch sehr kurzweilig, aber auch stellenweise extrem widerlich. Ich würde behaupten, dass ich keinen schwachen Magen habe, aber bei der Geschichte hat er sich selbst bei mir des Öfteren umgedreht. Es gibt auf jeden Fall einige Lebensmittel, die ich nun nicht mehr verzehren kann. Wer Lust hat auf ein brutales, aber auch stellenweise absurd komisches Buch, mit einem befriedigenden Ende, dem sei „Das Beste sind die Augen“ sehr ans Herz gelegt. PS: Für alle Coveropfer (wie mich) ist dieses Buch eine große Empfehlung. Diese blauen Augen haben mich förmlich angezogen.
Igitt 🤢
Das Thema „Männer“ und auch der Stil des Buches von der textlichen Stilseite erinnerte mich etwas an Plant Lady, jedoch war hier die ganze Sache etwas subtiler, wie ich finde. Der Klappentext hat mir, fand ich, anderes suggeriert und ich war enttäuscht. Horror war für mich nicht zu entdecken. Die Textpassagen, die man anhand des auf dem Cover aufgedruckten Bildes erahnen kann, fand ich sehr eklig, das könnte für manchen Horror sein. Das Thema Feminismus aus meiner Sicht hier falsch umgesetzt, weil so ist es sicher auch alles keine Lösung. Es ist ein Buch, dass viele Fragezeichen hinterlässt in meinem Kopf.
„Umma sagt, die Augen sind das Beste.“
Jiwon steckt mitten in einer turbulenten Lebensphase: Ihre Eltern trennen sich, das Zuhause fühlt sich nicht mehr sicher an, und ihre Mutter bringt plötzlich einen neuen Freund mit – George. Auf den ersten Blick wirkt er charmant, doch seine unterschwellige Fixierung auf Jiwon und ihre Schwester sorgt für Unbehagen. An der Uni begegnet Jiwon außerdem Geoffrey, einen Kommilitonen, der bald eine größere Rolle in ihrem Leben spielt, als ihr lieb ist. Zwischen familiären Spannungen, seltsamen Blicken und immer drängender werdenden Grenzüberschreitungen fühlt sich Jiwon zunehmend eingekesselt. Was zunächst wie alltägliche Konflikte aussieht, verwandelt sich in eine düstere, fast körperlich spürbare Bedrohung. Wut, Ekel und ein Drang zur Selbstermächtigung treiben sie an – und die titelgebenden „Augen“ bekommen eine Bedeutung, die man so schnell nicht mehr vergisst. Das Beste sind die Augen beginnt gemächlich, aber wenn es losgeht, dann richtig. Jiwon ist eine coole, bissige Protagonistin, die zwischen Familienchaos, grenzüberschreitendem Stiefvater und Body-Horror ihren eigenen Weg findet. Verstörend, gesellschaftskritisch und lange nachhallend – nichts für schwache Nerven, aber genau das macht’s stark.
👁️Wenn ein Buch deine Leseflaute tötet – und dich gleich mit verstört 🩸
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so genau, wie ich mich nach diesem Buch fühlen soll. Verstört, angeekelt, fasziniert – alles gleichzeitig. Das Beste sind die Augen hat mich in einem Rutsch durchlesen lassen und mich direkt aus meiner Leseflaute geholt. Und es hat Bilder in meinem Kopf hinterlassen, von denen ich nicht sicher bin, ob ich sie jemals wieder loswerde. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, wie blaue Augen schmecken. Es ist eines dieser Bücher, die sich unangenehm anfühlen – und genau deshalb so gut sind. Erzählt aus der Perspektive eines unlikable, morally grey Characters, was ich persönlich liebe. Man ist gezwungen, ganz nah bei einer Figur zu bleiben, die man weder mögen noch eindeutig verurteilen kann. Das macht das Lesen extrem intensiv und stellenweise schwer auszuhalten, aber eben auch unfassbar faszinierend. Thematisch wirft das Buch unglaublich viel auf: Female Rage, Rassismus, Sexismus, Rollenbilder von Mann und Frau, Familie, Freundschaften, Vaterkomplexe, Scheidungstraumata, Fetischisierung – insbesondere asiatischer Kultur –, alte weiße Männer, performative Männlichkeit, Macht, Kontrolle, sogar Pädophilie. Es ist viel. Vielleicht sogar zu viel. Aber genau dieses Überladen spiegelt das innere Chaos der Geschichte perfekt wider. Der Schreibstil ist großartig: direkt, verstörend, eindringlich. Man will manchmal wegsehen, kann aber nicht. Und auch jetzt denke ich noch ständig darüber nach. Über Szenen, über Aussagen, über das Ende – bei dem ich mir immer noch nicht sicher bin, was ich davon halten soll. Aber vielleicht muss man das auch gar nicht. Dieses Buch will nicht gefallen. Es will etwas mit einem machen. Und das tut es. Auf eine Art, die unangenehm ist – und genau deshalb so wirkungsvoll.
Auge um Auge
Obwohl das Buch alle Zutaten beinhaltet um ein richtiger Knaller zu sein, hat es mich leider nur so teilweise überzeugen können. Ich finde, man merkt dem Werk so leider an, dass es sich um ein Romandebüt handelt und hätte mir einige Stellen und Aspekte mehr ausgearbeitet gewünscht. Wie gesagt: die Thematiken sind super und ich mochte auch das Ende. Es fehlt meiner Meinung nach einfach etwas Feinschliff.
Insgesamt: eine schnelllebige, leicht verstörende Geschichte, die sich gut für Horror-Einsteiger:innen eignet. Aber 𝙯𝙪 𝙧𝙪𝙝𝙞𝙜 für erfahrene Horror-Fans, dennoch ein unterhaltsames Buch.
𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘛𝘩𝘢𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶 @kiwispace_verlag @argonverlag & @netgalley_de ! Es war eine schnelle Lektüre und die Geschichte entwickelt sich ziemlich flott. Ich habe auch das Hörbuch gehört, das mir richtig gut gefallen hat. Die Erzählweise passte perfekt zum Ton der Geschichte und machte es noch einfacher, durchzukommen. 🎧 Man begleitet diese Familie durch ihren Alltag, und obwohl ich mehr Gore erwartet hatte, war es gar nicht so schlimm. Normalerweise kann ich 𝙗𝙤𝙙𝙮-𝙝𝙤𝙧𝙧𝙤𝙧 nicht so gut ab, aber ich würde tatsächlich sagen, dass dieses Buch ein perfekter 𝙚𝙣𝙩𝙧𝙮 𝙥𝙤𝙞𝙣𝙩 ist, wenn man neugierig auf dieses Genre ist. Klar, es gibt vielleicht 2–3 eklige Momente 😬, aber nichts allzu Extremes. Danach konnte ich immer noch augenförmiges Essen essen 😂 (Andererseits bin ich in Deutschland aufgewachsen, wo alte Leute gerne die Augen von gegrilltem Fisch essen und dir davon erzählen 🤢, also vielleicht bin ich einfach… abgestumpft?) Trotz der Erwartung von mehr Nervenkitzel und Schocks kam ich ziemlich schnell durch die Geschichte. Das 𝙥𝙖𝙘𝙞𝙣𝙜 ist solide, aber es gibt 𝙫𝙞𝙚𝙡 𝙜𝙚𝙨𝙥𝙧𝙚𝙘𝙝 und das 𝙈𝙖𝙢𝙖-𝙚𝙬𝙞𝙜-𝙬𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣 über Männer wurde etwas repetitiv. Der Hauptfokus liegt tatsächlich auf 𝙈𝙞𝙨𝙤𝙜𝙮𝙣𝙞𝙚 und den 𝙎𝙩𝙧𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣/𝙃erausforderungen asiatisch-amerikanischer Menschen in der westlichen Gesellschaft. Es liest sich eher wie ein Familiendrama als ein Horrorbuch.
Wahnsinnig gut
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel Monika Kims Sunday Times-Bestseller ist ein fesselnder feministischer Horrorroman über Wut, Obsession und die Grenzen der Moral. Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos - und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Ich war von dem Cover direkt beeindruckt, als ich noch den Klappentext gelesen hatte war es um mich geschehen, die Story beginnt recht lahm mit dem Alltag der Familie, aber da nimmt es schon langsam Fahrt auf, die Autorin hatte mich relativ schnell an die Story gefesselt, der Plot baut eher langsam auf nimmt dann aber relativ schnell Fahrt auf, die Settings sind phänomenal beschrieben, ich könnte mir sogar das plop Geräusch vorstellen wenn das Auge zerkaut wird, ich habe die Geschichte verschlungen, sie ist definitiv für jeden Horror Fan geeignet.

3,5 von 5 Sternen – Besonderes Buch mit starker Thematik
"Das Beste sind die Augen" von Monika Kim ist ein ungewöhnlicher Roman, der sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Im Mittelpunkt steht Ji-Won, deren Leben nach der Trennung ihrer Eltern aus dem Gleichgewicht gerät. Besonders schwierig: Der neue Freund ihrer Mutter – ein sexistischer Typ mit einem offensichtlichen Faible für asiatische Frauen. Sehr unangenehm zu lesen, aber leider realistisch. Ji-Won erlebt Diskriminierung und sexualisierte Fetischisierung auf verschiedenen Ebenen. Die Autorin greift das eindrücklich auf, ohne belehrend zu sein. Auch ihr Umfeld ist nicht gerade stabil – etwa Geoffrey, ein Kumpel, bei dem man nie so genau weiß: Meint er es gut? Oder ist er gefährlich? Spannend ist, wie Ji-Wons Gedanken immer düsterer werden. Sie spielt mit Gewaltfantasien, verliert sich mehr und mehr in Rachegedanken. Als Leser:in ist man oft unsicher, was wirklich passiert und was nur in ihrem Kopf stattfindet. Der Horror ist da, punktuell heftig, aber gut dosiert. Was mich etwas gestört hat: Obwohl die Figuren glaubwürdig gezeichnet sind und die Themen stark sind, blieb bei mir emotional eine gewisse Distanz. Ich konnte schwer mit JiWon mitfühlen oder mitfiebern. Vielleicht war das auch so gewollt – aber dadurch blieb ich als Leserin etwas außen vor. Der Stil dicht, aber nicht vollends fesselnd.
Alleine schon wie das Buch aussieht hat bei mir die Leselust geweckt. Ich liebe das Cover und den Farbschnitt😍 Am Anfang hat sich das Buch etwas in die länge gezogen, was ich aber an sich nicht schlimm fand. So konnte man die ganze Figuren gut kennenlernen. Das Buch hat bei mir starke Emotionen ausgelöst. Ich war oft Wütend über die diskriminierenden und sexistischen Erlebnisse die Jiwon und ihre Familie erleben mussten. Manchmal war es auch ein bisschen eklig. Wer Bodyhorror nicht mag, sollte dieses Buch vielleicht eher nicht lesen. Ich fand es ein gutes Buch, bei gewissen Personen wie z.b Jiwons Vater hätte ich gern noch mehr Backround erfahren oder allgemein noch mehr Präsenz in der Geschichte.
Wenn Female Rage auf Horror trifft
Ji-wons Vater trennt sich plötzlich von ihrer Mutter und zieht aus. Dadurch verfällt ihre Mutter in eine Schockstarre und die Schwestern sind auf sich allein gestellt. Doch als ein neuer Mann in das Leben ihrer Mutter tritt, beginnt Ji-won von dessen Kornblumenblauen Augen zu fantasieren. Mein Fazit: Die Mischung aus Body Horror, Fetischisierung asiatischer Frauen und dem amerikanischen Alltag an der Armutsgrenze für Immigrant:innen ergeben einen volle 5 Sterne Read! Ich war wütend, habe mich geekelt und mitgelittet.
SuB Buch welches ich als Hörbuch gehört habe
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Zuallererst: das ist KEIN Horror Buch! Das Buch ist ziemlich schräg. Jiwon ist eine komische Protagonistin. Ihre Gedanken sind sehr wirr und soziopathisch. Sie hat Probleme Freunde zu finden und mit ihrem komischen Verhalten schafft sie es auch nicht diese Freundschaften zu erhalten. Das ihr Vater die Familie verlässt und der neue Freund der Mutter ein Ekelpaket ist trägt auch nicht gerade zu ihrer psychischen Gesundheit bei. Rassismus ist auf jeden Fall ein großer Kritikpunkt in diesem Buch was ich toll finde denn es wird wirklich Zeit das sich das mal ändert. Alles in allem war es ein Interessantes Buch/Hörbuch aber auch sehr, sehr schräg. Von mir gibt es 3 ⭐️
Nachdem der Vater die Familie verlässt, zerbricht für Ji-won, ihre Schwester Ji-hyun und ihre Mutter die bislang heile Welt. Doch kurze Zeit später bringt die Mutter George mit nach Hause, einen weißen Mann mit blauen Augen, der seinen Rassismus nicht einmal zu verbergen versucht. In seiner Vorstellung hat er mit drei asiatischen Frauen das große Los gezogen (Fetischisierung lässt grüßen), und so zieht er auch schon bald bei ihnen ein. Ji-won ist von Anfang an alles andere als begeistert. Sie hat ein ungutes Gefühl bei George und das nicht ohne Grund. Die angespannte Situation zu Hause wird immer belastender und wirkt sich schließlich auch auf ihr Studium aus. Und das obwohl sie an der Universität sogar gerade beginnt, so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen. Welches Genre das Buch hat, ist schwer zu sagen. Ist es ein feministischer Roman, ein Horrorbuch oder eine Familiengeschichte? Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Die Handlung ist packend, beinhaltet moralische Abgründe und enthält Szenen, die man besser nicht während des Essens liest (trust me). Besonders Ji-wons zunehmende Fixierung auf den Rat ihrer Mutter, dass das Essen von Fischaugen Glück bringt, nimmt dabei verstörende Ausmaße an. Alle Figuren waren für mich durchweg unsympathisch, was den Roman irgendwie nochmal ganz besonders macht. Die kurzen Kapitel und der angenehme Schreibstil haben dafür gesorgt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen!
gemischtes Leseerlebnis
Der Anfang war recht zäh, aber sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, wird es durchaus spannend. Trotzdem konnte mich nicht alles überzeugen, manches wirkte eher unausgereift erzählt. Es gibt jedoch einige gelungene Szenen, die das Buch retten. Die Figuren sind größtenteils sehr unsympathisch, was es schwer macht, eine emotionale Bindung aufzubauen. Insgesamt ein gemischtes Leseerlebnis: Für zwischendurch in Ordnung. Das Ende war spannend. Die Frauenrolle und der feministische Aspekt ebenso. Aber ein zweites Mal würde ich es nicht lesen.
👁️🥢
Das Buch war für mich leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich habe die ganze Zeit auf diesen besonderen Moment gewartet – Spannung, Gänsehaut oder sogar Ekel, wie es andere beschrieben haben. Leider kam das bei mir nicht so an. Trotzdem ließ sich das Buch flüssig lesen und die Idee dahinter war interessant, sodass es für mich noch solide 3 Sterne gibt 🤗
Nicht nur der Farbschnitt ist ein echter "Augenschmaus"😛- auch die Geschichte kann sich SEHEN lassen! Sorry, jetzt reicht es mit den schlechten Wortspielen😝 das Buch war echt gut, sehr kurzweilig, toller, subtiler Spannungsaufbau, ich kann es jedem empfehlen, der keinen allzu schwachen Magen hat😬
Düster, bildgewaltig und nichts für schwache Nerven 👁️
»Das Beste sind die Augen« ist ein ungewöhnliches und eindringliches Buch, das sich nicht scheut, tief in menschliche Abgründe zu blicken und das mit einer Bildsprache, die unter die Haut geht. Der Schreibstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einer düsteren Atmosphäre und intensiven Bildern belohnt, die lange nachwirken. Besonders auffällig ist die extreme Detailverliebtheit, allerdings auf eine Weise, die wirklich nichts beschönigt. Manche Beschreibungen sind regelrecht ekelerregend und ich musste mich teilweise arg schütteln. Genau das scheint aber auch das Ziel des Buches zu sein: unbequem sein, provozieren, sichtbar machen, was sonst verdrängt wird. Das Ende kommt dafür etwas zu plötzlich. Nachdem sich die Geschichte langsam und mit viel Tiefgang aufgebaut hat, fühlt sich der Abschluss beinahe gehetzt an. Einige Fragen bleiben offen, einige Entwicklungen wirken nicht ganz zu Ende gedacht. Trotz kleiner Schwächen überzeugt das Buch durch seine Intensität, seine Mut zur Grenzüberschreitung und eine Stimme, die man nicht so schnell vergisst. Wer literarische Experimente nicht scheut und starke Nerven hat, wird hier fündig.

Body Horror und Female Rage.. was für eine Mischung . Eine Mörderin mit einer besonderen Vorliebe. Die Charaktere waren schon alle sehr drüber und George war das Ekel schlechthin, aber die Geschichte war gut und eklig und ja mal was anderes. Den Plottwist hab ich nicht kommen sehen. Ich konnte ihre Wut sehr nachvollziehen. 😅
Eklig aber es geht noch mehr!
Rezension zu „Das Beste sind die Augen“ von Monika Kim :) Erstmal möchte ich auf den Lesefluss eingehen – der war wirklich mega gut! Besonders die eingestreuten Chatpassagen fand ich sehr angenehm und abwechslungsreich, und die kurzen Kapitel haben das Ganze zusätzlich leicht lesbar gemacht. Zur Story selbst braucht man, glaube ich, nicht viel sagen – davon gab es nicht besonders viel, und man merkt deutlich, dass darauf nicht der Hauptfokus lag. Stattdessen steht eindeutig die Ekligkeit und Absurdität im Vordergrund. Und ja, dazu kann man sehr viel sagen: Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven :D oder sollte ich sagen, für schwache Augennerven? Es war schon ziemlich eklig und unangenehm, allerdings hätte ich mir fast noch mehr gewünscht – noch eine Spur abgedrehter und „kranker“. Das Ende (und eigentlich die gesamte Handlung) hat mich nicht besonders abgeholt, aber wie gesagt: Die Story war hier nicht das Hauptthema. Unterm Strich ist es ein ekliges Buch ohne viel Handlung – perfekt für zwischendurch, wenn man Lust auf etwas Kurzes, Absurdes und leicht Verstörendes hat.

Nicht alle Männer, aber...
Ji-Won hat es satt, dass man in ihr immer die "brave Asiatin" sieht - vor allem die Männer. Doch noch schlimmer wird es, als ihre Mutter sich neu verliebt. Ausgerechnet in einen weißen, aufgeblasenen Macho-Mann, der eine Vorliebe für Asiatinnen hat und daraus kein Geheimnis macht. Er nistet sich bei ihnen Zuhause ein, nutzt die Fürsorge ihrer Mutter aus und lässt sich keine Gelegenheit für einen sexistischen oder rassistischen Kommentar entgehen. Aber so sehr Ji-Won ihn hasst - irgendwie sind seine blauen Augen wunderschön. Und irgendwie sieht sie auf einmal überall nur noch blaue Augen... Die Autorin hat es geschafft Female Rage, Rassismus und Body Horror miteinander verschmelzen zu lassen - und ich liebe alles daran! Ich denke jede Frau wird Ji-Wons Erfahrungen mit der männlichen Spezies schon auf die ein oder andere Weise gemacht haben. Wir alle haben mindestens einen Mann im Kopf, der genau auf die Beschreibung von George passen würde. Und genau dieses Feuer, dass in Ji-Won brennt, konnte ich so extrem nachfühlen. Der Horror-Twist hat noch mal eine Extra Note mit hinein gebracht, das mir noch einen Anreiz geboten hat über das gelesene Nachzudenken und zu überlegen, wie man diese Handlung interpretieren könnte - sowas liebe ich ja!
Mein erstes Buch dieser Art…
Ich hab ehrlich gesagt schlimmeres Erwartet, aber irgendwann findet man sich sogar mit der ausführlichen Beschreibung ab … 🤨😂 Durch die kurzen Kapitel hat es mir auch trotz meiner aktuellen Leseflaute echt viel Spaß gemacht und es ist mir auch leicht gefallen interessiert zu bleiben 👀 Ich hab schon das Gefühl, dass man ab den ersten 100 Seiten weiß wie die Geschichte endet, dennoch bleibt es spannend zu lesen wie genau es dazu kommt 🔍 Der Schreibstil war auch mal was anderes. Insgesamt erinnert es mich aber auch irgendwie an Yellowface, ist ja auch eine ähnliche Thematik :)
Ein Roman, der unter die (Lider-)Haut geht...
Direkt zu Beginn wird klar: Ji-won, eine Studentin koreanischer Herkunft, steht in der Mitte eines Chaos, das mit der Trennung ihrer Eltern beginnt. Ihre Mutter bringt einen neuen Partner mit, George, und sofort kippt die Dynamik im Haushalt: Fetischisierung, Erniedrigung, das permanente Gefühl, nicht richtig gesehen zu werden. Ji-won gerät zunehmend in einen inneren Strudel aus Wut, Ohnmacht und verstörender Obsession, vor allem um Augen. Es geht auch um das Fremd-sein als asiatische Frau in den USA und um die eigene Identität, die verletzt wird. Ihre Obsession mit (blauen!) Augen ist nicht nur metaphorisch, sie wird körperlich, fast schon körperhörig und die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen. Ich finde, Monika Kim schafft es sehr gut, Themen wie Rassismus, Sexismus und kulturelle Identität in dem Buch miteinander zu verweben. Man fühlt die Wut, den Druck, die kleinen Miseren, in denen sich Ji-won wiederfindet. Und dann: die Eskalation. Es wird unheimlich, es wird verstörend.
Sehr eklig, aber auch sehr wichtig!
Auch wenn ich irgendwo auf einen noch heftigeren, richtig gruseligen Twist gewartet habe, der letztlich nicht kam, hat mich die Geschichte insgesamt total überzeugt. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Besonders das Ende hat mich komplett überrascht. Die Darstellung der Männer in der Story fand ich bewusst schwierig und stellenweise richtig unangenehm, aber genau das hat das Buch großartig transportiert. Die Abscheu und Distanz der Protagonistin waren so nachvollziehbar beschrieben, dass ich ihren Blick auf Diskriminierung und Sexualisierung richtig mitfühlen konnte. Insgesamt ein sehr starkes und wichtiges Buch!
Für mich nicht so schockierend, aber ich verstehe den Aufschrei.
Ich muss ehrlich sagen, als jemand der schon viel Horror und extrem Bücher gelesen hat, war das eher mau. Ich verstehe den Ekel bei gewisse Szenen, das war schon speziell, aber die Geschichte an sich, fand ich eher durchschnittlich. Mit den Visionen und dem Ende fand ich es etwas übertrieben und zuviel gewollt. Und die Namen waren auch nicht so meins, deshalb war das Hörbuch perfekt vertont.
Ja, es ist weird. Richtig weird…👀🍽️
Ein ziemlich ungewöhnliches Buch – auf eine seltsame, aber irgendwie faszinierende Weise. Es ist definitiv nichts Alltägliches, bleibt dafür aber umso stärker im Gedächtnis. Und genau das macht für mich ein gutes Buch aus: Es hinterlässt einen Eindruck. Ich finde es ehrlich gesagt gar nicht soooo schlimm, wie viele behaupten. Klar, es ist eigen und vielleicht nicht jedermanns Sache, aber gerade das macht es spannend. Sehr einfach zu lesen, habe es in einem Wisch durchgelesen. Wenn man offen für etwas anderes ist und mal aus seiner gewohnten Leseecke ausbrechen will, kann ich es auf jeden Fall empfehlen!
Übersetzt von Jasmin Humburg Ein lesebegeisterter Mensch. Eine Büchervorbestellung am Telefon. "Also denken Sie jetzt nichts falsches, aber das Buch heißt 'Das Beste sind die Augen' ". "Oh, ich verstehe. Dann schauen wir mal, oh...außergewöhnliches Cover". Außergewöhnliches Cover, außergewöhnlicher Farbschnitt und eine noch außergewöhnlichere Geschichte. Beim Lesen außerhalb der Zeit. Hineingefallen in die Seiten, die so einen intensiven Sog entfalten, der sich zwischen Fiebertraum und der Steigerung eines Fiebertraums bewegt. Ich kann euch garantieren, ihr werdet wahrscheinlich nicht lange Freude an "Das Beste sind die Augen" von Monika Kim haben, denn dieses Buch liest man so schnell weg, fast bloß in mehreren Atemzügen, wenn man nicht zwischendurch vergessen würde zu atmen. Vielleicht habt ihr auch weniger Freude dabei, je nachdem wie resistent eure Mägen sind- aber eins wird dieses Buch im jeden Fall tun: Es wird sich euch unwiderruflich ins Gedächtnis brennen. Aber worum geht's eigentlich? Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben aus den Fugen. Noch mehr als ihre Mutter kurze Zeit, nachdem ihr Vater ausgezogen ist, einen neuen Freund anschleppt, der dazu auch noch weiß ist. George benimmt sich von Anfang seltsam und mit der Zeit wird es nur noch schlimmer, als er sich beginnt über die Kultur von Jiwons Familie lustig zu machen und sie und ihre kleinen Schwester zur Objekten seines Fetischs macht. Auch in der Uni und ihrem freundschaftlichen Umfeld läuft es alles andere als gut für die junge Frau, aber erst durch George, der mit seinem Verhalten aktiv ihre Familie bedroht, entwickelt sich Jiwons Gedanken in immer radikalere Weise und schon bald fragt man sich, wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu beschützen? Ich gebe es zu. Ich bin naiv. Als feministischer Horrorroman betitelt, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als "Das Beste sind die Augen" zu lesen, weil ich glaube, dass so ein geniales Genre eine Parade verdient hätte. Und klar ist es Horror, aber Stephen King ist doch beispielsweise einer meiner Lieblingsautoren. Ich habe "ES" gelesen. Mehrere Male. Natürlich hat es mir ein lebenslanges Trauma verpasst aber mit Horror kann ich umgehen. Sagen wir es mal so, "Das Beste sind die Augen" hat mir gezeigt, dass es hundert verschiedene weitere Art und Weisen gibt, wie man Menschen Angst machen kann. Wenn man als Leserin zwischen Ekel, Angst und einem ständigen innerem moralischem Kampf schwankt, ob man einer Serienmörderin heimlich anerkennenden Applaus spenden soll oder wenn Figuren, wie George so widerlich beschrieben werden, dass man sich beim Lesen schütteln möchte, bis man zur grausigen Erkenntnis kommt, dass dort draußen unzählige Varianten solcher Männer herumlaufen. Einige bekleiden gegenwärtig hohe politische Ämter. Es ist etwas Radikales, was Monika Kim in ihrem Roman gewagt hat, es ist aber genauso etwas Notwendiges. "Das Beste sind die Augen" erzählt nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die zum Schutz ihrer Familie alle Grenzen überschreitet, sie sticht auch- nein, sagen wir anders- sie nimmt Anlauf und sticht in wilder Raserei in unser patriarchales Gesellschaftssystem hinein. In Leistungsdruck, der in psychische und körperliche Leiden ausartet und vor allem in Männer, die jahrhundertelang von der Gesellschaft eingetrichtert bekommen haben, dass es vollkommen in Ordnung sei sich von Frauen zu nehmen, was sie wollen- ohne auch nur ansatzweise ihre Grenzen wahr zu nehmen oder geschweige denn zu akzeptieren. Monika Kim ist ein psychologisches Horrormeisterstück gelungen. Einen Roman, der seinen Sog ganz leise aufbaut, der seine Leser:innen suggeriert, dass etwas passieren wird, dass die Dinge unwiderruflich zur Katastrophe geführt werden, doch man merkt es erst, wenn man unmittelbar davor steht- aus heiterem Himmel- dass es das noch einmal ein Stück grausiger macht. Während des Lesens habe ich mehr als einmal gefragt, wie das Ende sein wird. Aber wenn man weiß, was die Geschichte sagen will, dann ist das Ende mehr als logisch. Und nichtsdestotrotz macht es das nicht weniger genial. Ein außergewöhnliches Stück Literatur, ein nicht enden wollender Fiebertraum, der euch lange im Gedächtnis bleiben wird. "Er wird erleichtert sein, wenn du ihm die Hand reichst, auch wenn diese Hand eine Klinge hält. Und wenn du ihm alles genommen hast, kannst du sagen, was diese Männer über uns sagen: Er hat es darauf angelegt. Er konnte gar nicht genug kriegen. Er muss es doch gewollt haben, schließlich hat er sich ja nicht gewehrt." S.180

Die Welt von Ji-won und ihrer Schwester gerät aus den Fugen als ihr Vater die Familie verlässt. Ihre Mutter steht mehr neben sich und hofft , dass er zurück kommt. Was aber nicht passiert. Nicht lang darauf kommt sie mit einem neuen Mann nach Hause - George.... und das leise Grauen beginnt. Irgendwie war mir kein Charakter so richtig sympathisch. Der Vater, der von jetzt auf gleich keinen Kontakt mehr zu seinen Töchtern sucht , die Mutter, die erst in Trauer und dann mit der rosaroten Brille lebt. George ist einfach nur unangenehm und da verstehe ich es nicht warum Ji-won ' s Mutter dies nicht bemerkt. Ji-hyun ist ein ganz blasser Charakter und Ji-won wird mir vom Charakter her in der Story eigentlich immer unsympathischer. Wie sie mit ihren Freundinnen umgegangen ist war äußerst fragwürdig. Andererseits kann man in der Storyentwicklung eigentlich sehen unter was für einen Druck Ji-won steht. Alles prasselt auf sie nieder und dann ihr innerlicher Drang sich mit Augen zu beschäftigen. Hier kann man auch nicht viel sagen ohne zu spoilern . Lesefluss war super und die Kapitellängen genau richtig. Auch wenn ich keinen Charakter richtig mochte hat mir das Buch gefallen. Familiendrama, sozialkritisch , feministischer Horrortrip und Rassismus. Monika Kim ' s Debüt ist gelungen.

Dieser Roman ist sehr weird, sehr eklig, sehr spannend und behandelt mein aktuelles Lieblingsthema: Female Rage.
„Meine Mutter mag zu schwach sein, um sich selbst zu beschützen, und meine Schwester noch zu jung. Aber ich bin weder das eine noch das andere.“ Ji-wons Leben ist im Umbruch: seit kurzem studiert sie, hat keine Freund*innen aus der Schulzeit mehr und ihr Vater verlässt die Familie. Während Ji-won versucht, das Leben für sich selbst, ihre Mutter und Schwester irgendwie zusammenzuhalten, tauchen plötzlich neue Männer im Leben der Frauen auf. Da wäre George, der unausstehliche weiße neue Freund der Mutter, der die drei Frau fetischisiert und sehr selbstbewusst viel zu viel Raum einnimmt. Und Geoffrey, Ji-wons Kommilitone, der sich als feministischer Pick-Me-Boy gibt und sich an ihre Fersen heftet. Unter all dem Druck durch abwesende, dominante und übergriffige Männer verändert sich Ji-won. Sie hat Gewaltfantasien und weiß manchmal nicht mehr, was wahr und was falsch ist. Je mehr sie erfährt und erlebt, desto radikaler wird sie - zu einem hohen Preis. Auf mich hat das Buch einen unheimlichen Sog ausgeübt. Ich musste mich sehr zurückhalten, es nicht in einem Rutsch durchzulesen und habe mich mit viel Vergnügen und auch Ekel in die Geschichte gegraben. Ein paar Plot-Stränge waren mir etwas zu glatt, insbesondere in Richtung Ende. Insgesamt halte ich es aber für ein außergewöhnliches Buch, das man nicht verpassen sollte. Wer Horrorelemente mag und Female Rage so richtig ausleben möchte, ist hiermit gut bedient. Ein aufregendes Debüt der Autorin - ich freu mich sehr auf alles, was wir hoffentlich noch von Monika Kim zu lesen bekommen. Übersetzt von Jasmin Humburg. CN: Antiasiatischer Ras$ismus, Blut, G3walt, Ekel

Ein kulinarisches Erlebnis 👀
Man könnte sagen: Dieses Buch hat mich direkt angesehen und ich konnte nicht wegsehen! Nachdem Ji Won sich von ihrer Mutter überreden ließ, ein Fischauge zu probieren, entwickelt sie eine unheimliche Besessenheit: Augen faszinieren sie : nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch. Besonders blaue Augen haben es ihr angetan … Zeitgleich verlässt ihr Vater die Familie. Schon bald tritt ein neuer Mann ins Leben ihrer Mutter. Einer, der asiatische Frauen fetischisiert und frauenverachtender kaum sein könnte. Doch Ji Won hat ihre ganz eigene Art, mit diesem Problem umzugehen. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Was mit Ji Wons lebhafter Fantasie beginnt, gleitet schnell in eine verstörende Realität über. Als LeserIn weiß man bald nicht mehr, was Wahrheit oder was Wahnsinn ist, ein Strudel aus Gewalt und Obsession nimmt seinen Lauf. Der Schreibstil ist absolut mitreißend, die skurrile Augen-Besessenheit verstörend und faszinierend zugleich. Gleichzeitig greift das Buch feministische Themen auf und zeigt, welche Formen von Fetischisierung asiatische Frauen auch heute noch begegnen. Alles in allem: Dieses Buch ist definitiv einen Blick wert 👁️
Sowohl fesselnd als auch verstörend 😨
Die Geschichte dreht sich um Jiwon, deren Leben nach der Trennung ihrer Eltern aus den Fugen gerät. Ihre Mutter bringt einen neuen Mann, George, nach Hause, der weiß, privilegiert und selbstgefällig ist. Er fetischiert sie und ihre Kultur, hat Geheimnisse und behandelt sie und ihre Familie abwertend. Die neuen Lebensumstände führen bei Jiwon zu radikalen Gedanken und Träumen, in denen Georges blaue Augen eine zentrale Rolle einnehmen. So entwickelt sich die Geschichte zu einer Rachefantasie, die bald die Grenzen ihrer Vorstellungen sprengen und Jiwon zu einer Serienkillerin machen könnte... Es war faszinierend zu verfolgen, wie Jiwons Träume und Wahnvorstellungen immer realer und verstörender wurden. Gegen Ende konnte ich kaum stoppen, es zu lesen. Dies ist jedoch definitiv kein Buch für jedermann. Insbesondere das Augen-Thema ist sehr speziell und wird mit expliziten Details beschrieben, was so manchen abschrecken könnte. Wer jedoch bereit ist, sich auf eine grenzüberschreitende und düstere Reise einzulassen, wird in diesem Buch auf eine einzigartige Mischung aus Female Rage, gesellschaftlichen Themen und psychologische Horrorelemente stoßen.
Gesellschaftskritik × Horror und ein Pageturner! Aber so wirklich revolutionär ? Eher nicht
Unsere Protagonistin ist weder sympathisch noch so wirklich nachvollziehbar - spätestens aber als unsere Protagonistin immer mehr in einen Wahn gerät ist das sowieso nicht mehr wichtig. Eine angenehme typografische Entscheidung ist, dass die wahnhaften Gedanken von links eingeschoben sind und eine andere Schriftart haben. Das Buch wird primär durch seinen Bodyhorror beworben, dabei fand ich die Einsicht in ein koreanisch amerikanisches Leben,die Fetischisierung von ostasiatischen-frauen und allgemein misogynie weitaus gelungener. Eine Serienmörderin im klassischen Sinne ist unsere Protagonistin meiner Meinung nach nicht. Sie träumt zwar davon zu morden, in der Realität nutzt sie aber Personen in vulnerablen Situationen, um ihnen die Augen zu entfernen. Die Personen sind dabei (scheinbar) bewusstlos oder schon Tod. Sie mag auch nur die Augen haben. Das ganze ist recht konstruiert und unrealistisch - genauso wie das Ende. Es ist aber längst nicht "nervig" oder unaushaltsam, dass die Wege zu den Augen konstruiert / unrealistisch sind. Das nimmt einem nicht den Spaß an der Geschichte! Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Das Buch ist aufjedenfall empfehlenswert aber nichts revolutionäres. Trotzdem sind Bücher, welche man so wegatmet doch ihrer ganz eigene Kategorie oder?:) man wird gut unterhalten!
Definitiv ein Jahreshighlight
Absoluter 5-Sterne Read! Ich habe dieses Buch verschlungen und es hat mich sprachlos da sitzen lassen. Es hat so viele Reaktionen in mir ausgelöst und zählt definitiv zu meinen Jahreshighlights. Es geht um patriarchale Strukturen, Machtverhältnisse, Sexismus, Exotisierung aber eben auch um Feminismus und Selbstermächtigung mit Horrorelementen, in denen Obsession, moralische Abgründe und Gewalt vorkommen. Lest einfach alle dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen!
Characteristics
31 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel
Monika Kims Sunday Times-Bestseller ist ein fesselnder feministischer Horrorroman über Wut, Obsession und die Grenzen der Moral.
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?
Good for her? – Eine schockierende weibliche Rachegeschichte Female Rage & Horror – Die blutige Geburt einer Serienmörderin
Ein
Debüt
, das Grenzen sprengt: Monika Kim verbindet gesellschaftliche Themen mit
Gänsehaut-Horror
!
Book Information
Author Description
Monika Kim ist eine koreanische Amerikanerin der zweiten Generation, die in Los Angeles’ Koreatown lebt. »Das Beste sind die Augen« war ihr gefeierter Debütroman.
Posts
Female Rage und Horror in Perfektion
Ehrlich gesagt bin ich einfach nur sprachlos – wie genial war bitte dieses Buch? Ich hatte schon so viel darüber gehört, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, was auf mich zukommt. Von brutalen Szenen über Female Rage bis hin zu Horror war alles dabei. Gerade Kritiken über zu detailliert beschriebene Szenen haben mich sofort angezogen. Es klang nach der perfekten Kombination von Themen und Genres. Und was soll ich sagen? Trotz meiner hohen Erwartungen hat mich die Story ab der ersten Seite komplett in den Bann gezogen und sie sogar noch übertroffen. Einfach grandios! Ji-Won hat mich mit ihrer Entwicklung sowohl fasziniert als auch völlig fertiggemacht. Zuerst noch unscheinbar, wird sie von der Scheidung ihrer Eltern und dem neuen Leben überrumpelt. Und dann lernt ihre Mutter diesen unausstehlichen Mann kennen – er ist der Inbegriff von Yellow Fever, absolut respektlos gegenüber der koreanischen Kultur und fängt an, sie und ihre minderjährige Schwester zu fetischisieren. Dass die Mutter ihm trotzdem verfällt, ist der Beginn einer Abwärtsspirale, die weitaus mehr als nur Wut widerspiegelt. Es fängt harmlos an und spitzt sich rasant zu, sodass meine Nächte zu Tagen wurden. Diese Geschichte geht sehr tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Monika Kim verknüpft komplizierte Themen so meisterhaft, dass alles sehr stimmig und gut durchdacht wirkt. Ihr Schreibstil ist dabei so leicht und einzigartig, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin – kein überkonstruiertes Erklären, sondern von Anfang bis Ende authentisch. Man wird beim Lesen wütend und traurig zugleich, weil die Charaktere so grandios beschrieben sind, dass sofort ein intensives Kopfkino erwacht. Ji-Wons Wut, ihre Sorge und Trauer wurden wahrlich zu einem Teil von mir. Besonders wie die Augenthematik im Buch aufgenommen wurde ist fantastisch. Einige Szenen sind sehr morbid und detailliert beschrieben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Diese spiegeln Ji-Wons tiefe Ambivalenz am besten wider und machen ihre Geschichte nur noch umso intensiver. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight. Einzigartig, brutal und so gut, dass ich am liebsten 6 von 5 Sternen geben würde! 💭 Fazit: Ein absolut grandioses Leseerlebnis, welches mich sprachlos zurücklässt. Es ist die perfekte Kombination aus wichtigen Themen wie Female Rage und einem unverblümten Schreibstil. Wer einen Thriller sucht, der unter die Haut geht und vor morbidem Horror nicht zurückschreckt, muss dieses Buch lesen. Monika Kim hat hier etwas Einzigartiges geschaffen: Eine Geschichte, die einen wütend und schockiert zugleich macht.

Sehr widerlich, aber unglaublich spannend
• Das Beste sind die Augen • Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Rezension: Ein Roman hat mir seit langem nicht mehr so gefesselt und umgehauen. Der Schreibstil war super und leicht zu lesen. Die Spannung baut sich von Anfang an auf und endet auf eine unerwartete und morbide Art, die man der Hauptfigur nicht zugetraut hätte. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil die Autorin die Entwicklung der Hauptfigur zeichnet. Anfangs wirkt sie fast zerbrechlich und zurückhaltend, doch im Verlauf der Geschichte offenbaren sich immer mehr Abgründe, die einen gleichzeitig schockieren und faszinieren. Diese Wandlung passiert nicht abrupt, sondern schleichend und dadurch umso glaubwürdiger. Es handel sich hier nicht um einen klassischen Horror-Roman, sondern geht tief in die psychologischen Abgrunde und gesellschaftskritische Richtung. Viele Momente im Buch sind widerlich und dadurch etwas hart zu lesen. Die Protagonistin schwebt zwsichen ihrer eigenen Wut, die Verzweiflung ihrer Mutter und die sorgen ihrer Schwester und versucht alles zu klären. Insgesamt passt das Buch in kein klassisches Genre, da es werder ein richtiger Horror, keine richtige feministische Literatur noch ein richtig sozialkritisches Werk ist und doch hat es mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Female Rage trifft auf Horror
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Ji-Wons Leben ins Chaos und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Ji-Wons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Nach allem, was ich im Voraus über dieses Buch gehört und gelesen habe, muss ich sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Natürlich war es immer noch sehr eklig, keine Frage. 😅 Trotz allem ein gutes Buch!

Morbide, Creepy, eklig & irgendwie gut👁🫣
Ich habe das Buch 'das Beste sind die Augen' innerhalb von 2 Tagen gehört, weil ich absolut gefesselt war von der düsteren Atmosphäre. Es ist wirklich nichts für schwache Nerven und ich bin wirklich das ein oder andere Mal an eine Ekel-Grenze gekommen🤢. Trotzdem ist die Thematik super spannend, gesellschaftskritisch und die Autorin schafft es, einen komplett in die jeweiligen Situationen eintauchen zu lassen. Auch die Sprecherin ist sehr gut. Dieser feministische Horrorroman hat es wirklich in sich und geht einem unter die Haut. Von Kapitel zu Kapitel wird alles skurriler, düsterer, abgedrehter und morbider... Die Abgründe der menschlichen Psyche werden wieder einmal erschreckend sichtbar und die Bedeutung hinter dieser im Buch beschriebenen Manie und dieser Wut ist sowas von deep. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter🫣🙊👁.

Wurde ich unterhalten? Ja. Habe ich mehr feministische Ansätze erwartet? Auf jeden Fall. War der Body Horror schlimm? Geschmackssache (ich dachte irgendwie, es würde mich mehr ekeln). Das Ende war lowkey etwas enttäuschend, weil: Wo ist die Aufarbeitung? Wo sind die Konsequenzen? (Für alle??)🤡 Ich hab irgendwie nichts erwartet und wurde trotzdem enttäuscht haha

Gutes und spannendes Buch☺️
Mich hat der Klappentext sehr neugierig gemacht und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Besonders gut hat mir der Aufbau der Story gefallen, wie sie sich so schön Stück für Stück aufgebaut hat. Zudem fand ich die kurzen Kapitel sehr schön, dadurch flog man nur so durch das Buch. Das Ende fand ich persönlich schon sehr überraschend und spannend. Lohnt sich definitiv zu lesen, man Brauch aber auch einen harten Magen da manche Stellen schon echt „ekelig“ sind… Gerade wenn man selber blaue Augen hat 😂🙈

Zwischen Körper, Kontrolle und Identität
Das Buch will viel. Wir bekommen etwas Body-Horror, anti-asiatischen Rassismus und Einblicke darin, wie es ist, als Frau immer wieder männlicher Dominanz, Grenzüberschreitungen und Machtspielen ausgesetzt zu sein. All das ist hier enthalten und nicht alles davon ist leicht zu lesen. Hinzu kommen Themen wie Verlustängste, Paranoia und Schuld. Insgesamt ist es ein Buch, das einem gefühlt einmal kurz eine Ohrfeige verpassen möchte. Die Idee, das „Essen der Augen“ als Motiv einzubauen, finde ich sehr eindrücklich. Es wirkt wie ein Symbol für die Zensur der Seele. Jiwon möchte die Kontrolle zurückgewinnen, sich wieder selbst spüren und eine eigene Stimme bekommen – zumindest wirkt es so. Manchmal weiß man beim Lesen nicht genau, ob man sich in ihrer Realität befindet oder ob das tatsächlich passiert. Das ist von der Autorin sehr gut umgesetzt. Allerdings sind es fast zu viele Themen auf einmal. Jiwons frühere Freundschaften, das Mädchen aus der Lesung und der neue Partner der Mutter – das hätte (und hat) das Buch schon komplex genug gemacht. Auch wenn diese Elemente natürlich Teil ihres Lebens sind. Für ein Debüt ist der Autorin ein solides Buch gelungen, das in seiner Grundaussage definitiv überzeugt. Ich bin gespannt auf zukünftige Werke von ihr.
Ein packender Horror Roman über Jiwons Kampf um ihre Familie.
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben aus den Fugen. Der neue Freund ihrer Mutter, ein arroganter weißer Mann, macht alles noch schlimmer, indem er sie und ihre Schwester seltsam behandelt und ihre Kultur verspottet. Jiwon wird immer wütender und verzweifelter. Sie fragt sich, wie weit sie gehen muss, um ihre Familie zu beschützen. Die Situation belastet sie sehr und lässt sie oft hilflos fühlen. Gleichzeitig wächst in ihr der Wunsch, stark zu sein und für sich und ihre Schwester einzustehen. Mit Jiwon bin ich recht schnell warm geworden. Jiwon ist klug, selbstbewusst, aber durch die Trennung ihrer Eltern stark belastet. Sie fühlt sich oft unverstanden und kämpft mit den Vorurteilen und dem respektlosen Verhalten des neuen Freundes ihrer Mutter. Ihre Liebe zu ihrer Familie treibt sie an, auch wenn sie manchmal radikale Entscheidungen trifft. Jiwon wächst im Verlauf der Geschichte über sich hinaus und zeigt, wie weit man für die eigenen Lieben gehen kann. Die Entwicklung die sie in dem Buch durchmacht, hat mir gut gefallen. Die Schwester von Jiwon steht ihr nah, ist aber vorsichtiger und versucht, die Familie zusammenzuhalten. Sie ergänzt Jiwons impulsive Art und sorgt für emotionale Tiefe in der Geschichte. Beide zusammen zeigen die unterschiedlichen Wege, wie Menschen mit Ungerechtigkeit und Fremdenfeindlichkeit umgehen. Jiwons Umma ist eine liebevolle, aber oft überforderte Mutter, die versucht, ihre Töchter bestmöglich zu schützen. Sie hat selbst mit der Trennung zu kämpfen und sucht nach einem neuen Gleichgewicht in ihrem Leben. Ihr neuer Partner bringt jedoch zusätzliche Spannungen in die Familie, was sie stark unter Druck setzt. Trotz allem versucht sie, Ruhe zu bewahren und Entscheidungen zu treffen, die für ihre Töchter das Beste sind. Der Schreibstil von Monika Kim war für mich neu, da dies das erste Buch war, welches ich von der Autorin gelesen habe. Monika Kim schafft mit klaren, bildhaften Beschreibungen eine unheimliche, beklemmende Atmosphäre. Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich bis zu den schockierenden Momenten. Kurze, prägnante Sätze erhöhen die Dramatik, während die Details des Horrors besonders wirken. Man spürt die Angst der Figuren und wird richtig in die Geschichte hineingezogen. ,,Das Beste sind die Augen“ ist ein packender Horrorroman, der einem das Fürchten lehrt. Die Mischung aus Grusel, Geheimnissen und psychologischer Spannung funktioniert hervorragend. Jiwon, ihre Schwester und ihre Umma wachsen einem ans Herz, während man gleichzeitig den Atem anhält. Ein Horrorbuch, das verstört, fasziniert und noch lange nachwirkt.
Nichts für meine schwachen Nerven!
"Das Beste sind die Augen" handelt von der Studentin Ji-won, deren Vater die Familie verlässt, weshalb ihre Mutter sich einen neuen Mann sucht. Dieser heißt George und ist absolut widerlich. Er fetischisiert Ji-won, ihre Schwester und ihre Mutter, was einfach nur furchtbar zu lesen ist. Und dann ist da noch Ji-wons Kommilitone Geoffrey, ein perfomative male, wie es im Buche steht, der sich zu einem richtigen Psychopathen entwickelt. Weil all das viel zu viel wird und Ji-won sich ständig Georges Blick ausgesetzt fühlt, entwickelt sie obsessive Gewaltfantasien, in denen sie seine blauen Augen verspeist. Nach und nach eskaliert sie völlig... Ich mag female rage und weird girl fiction eigentlich sehr gerne, aber hier war mir das alles too much. Jede Figur in dieser Geschichte ist absolut furchtbar und niemand macht in irgendeiner Weise eine Charakterentwicklung durch. Ich mag Bücher, in denen Frauen langsam den Verstand verlieren, aber bei Ji-won habe ich nicht das Gefühl, dass das ein Prozess ist, dessen sie sich bewusst ist. Ich verstehe, woher Ji-wons Gewaltfantasien kommen, kann sie nachvollziehen und fand sie an manchen Stellen angebracht (was ihrer Familie angetan wird, ist wirklich furchtbar), jedoch gingen sie mir zu weit. Auch die Auflösung am Ende hat mir nicht gefallen. Hinzu kommen die Body-Horror/Kannibalismus Aspekte. Es wird sehr detailliert beschrieben, wie Ji-won Augen isst, wie sie sich im Mund anfühlen und wie sie schmecken, was ich sehr eklig und Übelkeit erregend fand. Alles in allem habe ich mich beim Lesen des Buches sehr unwohl gefühlt, trotz der Tatsache, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte (diese Sogwirkung hat dafür gesorgt, dass ich es nicht abgebrochen habe). Das Buch behandelt ein wichtiges Thema, nämlich die Fetischisierung von ostasiatischen Frauen und Klassismus, allerdings werden diese schweren Themen in eine noch schwerere Handlung eingewoben. "Das Beste sind die Augen" war daher nichts für meine schwachen Nerven, was ich anhand des Klappentextes und des Covers eigentlich hätte wissen können (aber ich war halt doch neugierig). Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Horrorfans hier voll auf ihre Kosten kommen.
Abgedrehter, widerlicher Body Horror
Dieses Buch hat mich ehrlich schockiert. Aber auf eine gute Weise. Das war mal wieder ein richtig starkes Horror Buch. Mich freut es sehr, dass dieses Buch eine weibliche Perspektive einnimmt und von einer Frau geschrieben wurde. Ich habe das Gefühl, dass Frauen im Horror Genre noch immer unterrepräsentiert sind. Monika Kim hat hiermit aber ein richtig starkes Werk geschaffen. Dieses Buch vereint viele Geschichten in einem. Es geht um die Objektivierung um Frauen, die Fetischisierung der asiatischen Kultur und deren Frauen aber auch um Armut, das Leben als Migrant und um Verlust. Was mich am meisten angesprochen hat, war das Szenario, dass die Mutter nach der Trennung mit einem widerlichen Mann zusammenkommt. Die Angst, dass die Eltern mit Partnern zusammenkommen, die man nicht mag, kann glaube ich jedes Scheidungskind verstehen. Als sich diese für Ji-Won bewahrheitet hat, konnte ich viele Gedanken nachvollziehen. Generell finde ich es spannend, dass einem kein Charakter so richtig sympathisch ist, gegen viele hat man sogar eine Abneigung, das Buch einen aber trotzdem fesselt. Man muss sich nicht mit einer Person identifizieren um die Geschichte spannend zu finden. Und das war sie. Zudem war sie auch sehr kurzweilig, aber auch stellenweise extrem widerlich. Ich würde behaupten, dass ich keinen schwachen Magen habe, aber bei der Geschichte hat er sich selbst bei mir des Öfteren umgedreht. Es gibt auf jeden Fall einige Lebensmittel, die ich nun nicht mehr verzehren kann. Wer Lust hat auf ein brutales, aber auch stellenweise absurd komisches Buch, mit einem befriedigenden Ende, dem sei „Das Beste sind die Augen“ sehr ans Herz gelegt. PS: Für alle Coveropfer (wie mich) ist dieses Buch eine große Empfehlung. Diese blauen Augen haben mich förmlich angezogen.
Igitt 🤢
Das Thema „Männer“ und auch der Stil des Buches von der textlichen Stilseite erinnerte mich etwas an Plant Lady, jedoch war hier die ganze Sache etwas subtiler, wie ich finde. Der Klappentext hat mir, fand ich, anderes suggeriert und ich war enttäuscht. Horror war für mich nicht zu entdecken. Die Textpassagen, die man anhand des auf dem Cover aufgedruckten Bildes erahnen kann, fand ich sehr eklig, das könnte für manchen Horror sein. Das Thema Feminismus aus meiner Sicht hier falsch umgesetzt, weil so ist es sicher auch alles keine Lösung. Es ist ein Buch, dass viele Fragezeichen hinterlässt in meinem Kopf.
„Umma sagt, die Augen sind das Beste.“
Jiwon steckt mitten in einer turbulenten Lebensphase: Ihre Eltern trennen sich, das Zuhause fühlt sich nicht mehr sicher an, und ihre Mutter bringt plötzlich einen neuen Freund mit – George. Auf den ersten Blick wirkt er charmant, doch seine unterschwellige Fixierung auf Jiwon und ihre Schwester sorgt für Unbehagen. An der Uni begegnet Jiwon außerdem Geoffrey, einen Kommilitonen, der bald eine größere Rolle in ihrem Leben spielt, als ihr lieb ist. Zwischen familiären Spannungen, seltsamen Blicken und immer drängender werdenden Grenzüberschreitungen fühlt sich Jiwon zunehmend eingekesselt. Was zunächst wie alltägliche Konflikte aussieht, verwandelt sich in eine düstere, fast körperlich spürbare Bedrohung. Wut, Ekel und ein Drang zur Selbstermächtigung treiben sie an – und die titelgebenden „Augen“ bekommen eine Bedeutung, die man so schnell nicht mehr vergisst. Das Beste sind die Augen beginnt gemächlich, aber wenn es losgeht, dann richtig. Jiwon ist eine coole, bissige Protagonistin, die zwischen Familienchaos, grenzüberschreitendem Stiefvater und Body-Horror ihren eigenen Weg findet. Verstörend, gesellschaftskritisch und lange nachhallend – nichts für schwache Nerven, aber genau das macht’s stark.
👁️Wenn ein Buch deine Leseflaute tötet – und dich gleich mit verstört 🩸
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so genau, wie ich mich nach diesem Buch fühlen soll. Verstört, angeekelt, fasziniert – alles gleichzeitig. Das Beste sind die Augen hat mich in einem Rutsch durchlesen lassen und mich direkt aus meiner Leseflaute geholt. Und es hat Bilder in meinem Kopf hinterlassen, von denen ich nicht sicher bin, ob ich sie jemals wieder loswerde. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, wie blaue Augen schmecken. Es ist eines dieser Bücher, die sich unangenehm anfühlen – und genau deshalb so gut sind. Erzählt aus der Perspektive eines unlikable, morally grey Characters, was ich persönlich liebe. Man ist gezwungen, ganz nah bei einer Figur zu bleiben, die man weder mögen noch eindeutig verurteilen kann. Das macht das Lesen extrem intensiv und stellenweise schwer auszuhalten, aber eben auch unfassbar faszinierend. Thematisch wirft das Buch unglaublich viel auf: Female Rage, Rassismus, Sexismus, Rollenbilder von Mann und Frau, Familie, Freundschaften, Vaterkomplexe, Scheidungstraumata, Fetischisierung – insbesondere asiatischer Kultur –, alte weiße Männer, performative Männlichkeit, Macht, Kontrolle, sogar Pädophilie. Es ist viel. Vielleicht sogar zu viel. Aber genau dieses Überladen spiegelt das innere Chaos der Geschichte perfekt wider. Der Schreibstil ist großartig: direkt, verstörend, eindringlich. Man will manchmal wegsehen, kann aber nicht. Und auch jetzt denke ich noch ständig darüber nach. Über Szenen, über Aussagen, über das Ende – bei dem ich mir immer noch nicht sicher bin, was ich davon halten soll. Aber vielleicht muss man das auch gar nicht. Dieses Buch will nicht gefallen. Es will etwas mit einem machen. Und das tut es. Auf eine Art, die unangenehm ist – und genau deshalb so wirkungsvoll.
Auge um Auge
Obwohl das Buch alle Zutaten beinhaltet um ein richtiger Knaller zu sein, hat es mich leider nur so teilweise überzeugen können. Ich finde, man merkt dem Werk so leider an, dass es sich um ein Romandebüt handelt und hätte mir einige Stellen und Aspekte mehr ausgearbeitet gewünscht. Wie gesagt: die Thematiken sind super und ich mochte auch das Ende. Es fehlt meiner Meinung nach einfach etwas Feinschliff.
Insgesamt: eine schnelllebige, leicht verstörende Geschichte, die sich gut für Horror-Einsteiger:innen eignet. Aber 𝙯𝙪 𝙧𝙪𝙝𝙞𝙜 für erfahrene Horror-Fans, dennoch ein unterhaltsames Buch.
𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘛𝘩𝘢𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶 @kiwispace_verlag @argonverlag & @netgalley_de ! Es war eine schnelle Lektüre und die Geschichte entwickelt sich ziemlich flott. Ich habe auch das Hörbuch gehört, das mir richtig gut gefallen hat. Die Erzählweise passte perfekt zum Ton der Geschichte und machte es noch einfacher, durchzukommen. 🎧 Man begleitet diese Familie durch ihren Alltag, und obwohl ich mehr Gore erwartet hatte, war es gar nicht so schlimm. Normalerweise kann ich 𝙗𝙤𝙙𝙮-𝙝𝙤𝙧𝙧𝙤𝙧 nicht so gut ab, aber ich würde tatsächlich sagen, dass dieses Buch ein perfekter 𝙚𝙣𝙩𝙧𝙮 𝙥𝙤𝙞𝙣𝙩 ist, wenn man neugierig auf dieses Genre ist. Klar, es gibt vielleicht 2–3 eklige Momente 😬, aber nichts allzu Extremes. Danach konnte ich immer noch augenförmiges Essen essen 😂 (Andererseits bin ich in Deutschland aufgewachsen, wo alte Leute gerne die Augen von gegrilltem Fisch essen und dir davon erzählen 🤢, also vielleicht bin ich einfach… abgestumpft?) Trotz der Erwartung von mehr Nervenkitzel und Schocks kam ich ziemlich schnell durch die Geschichte. Das 𝙥𝙖𝙘𝙞𝙣𝙜 ist solide, aber es gibt 𝙫𝙞𝙚𝙡 𝙜𝙚𝙨𝙥𝙧𝙚𝙘𝙝 und das 𝙈𝙖𝙢𝙖-𝙚𝙬𝙞𝙜-𝙬𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣 über Männer wurde etwas repetitiv. Der Hauptfokus liegt tatsächlich auf 𝙈𝙞𝙨𝙤𝙜𝙮𝙣𝙞𝙚 und den 𝙎𝙩𝙧𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣/𝙃erausforderungen asiatisch-amerikanischer Menschen in der westlichen Gesellschaft. Es liest sich eher wie ein Familiendrama als ein Horrorbuch.
Wahnsinnig gut
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel Monika Kims Sunday Times-Bestseller ist ein fesselnder feministischer Horrorroman über Wut, Obsession und die Grenzen der Moral. Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos - und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Ich war von dem Cover direkt beeindruckt, als ich noch den Klappentext gelesen hatte war es um mich geschehen, die Story beginnt recht lahm mit dem Alltag der Familie, aber da nimmt es schon langsam Fahrt auf, die Autorin hatte mich relativ schnell an die Story gefesselt, der Plot baut eher langsam auf nimmt dann aber relativ schnell Fahrt auf, die Settings sind phänomenal beschrieben, ich könnte mir sogar das plop Geräusch vorstellen wenn das Auge zerkaut wird, ich habe die Geschichte verschlungen, sie ist definitiv für jeden Horror Fan geeignet.

3,5 von 5 Sternen – Besonderes Buch mit starker Thematik
"Das Beste sind die Augen" von Monika Kim ist ein ungewöhnlicher Roman, der sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Im Mittelpunkt steht Ji-Won, deren Leben nach der Trennung ihrer Eltern aus dem Gleichgewicht gerät. Besonders schwierig: Der neue Freund ihrer Mutter – ein sexistischer Typ mit einem offensichtlichen Faible für asiatische Frauen. Sehr unangenehm zu lesen, aber leider realistisch. Ji-Won erlebt Diskriminierung und sexualisierte Fetischisierung auf verschiedenen Ebenen. Die Autorin greift das eindrücklich auf, ohne belehrend zu sein. Auch ihr Umfeld ist nicht gerade stabil – etwa Geoffrey, ein Kumpel, bei dem man nie so genau weiß: Meint er es gut? Oder ist er gefährlich? Spannend ist, wie Ji-Wons Gedanken immer düsterer werden. Sie spielt mit Gewaltfantasien, verliert sich mehr und mehr in Rachegedanken. Als Leser:in ist man oft unsicher, was wirklich passiert und was nur in ihrem Kopf stattfindet. Der Horror ist da, punktuell heftig, aber gut dosiert. Was mich etwas gestört hat: Obwohl die Figuren glaubwürdig gezeichnet sind und die Themen stark sind, blieb bei mir emotional eine gewisse Distanz. Ich konnte schwer mit JiWon mitfühlen oder mitfiebern. Vielleicht war das auch so gewollt – aber dadurch blieb ich als Leserin etwas außen vor. Der Stil dicht, aber nicht vollends fesselnd.
Alleine schon wie das Buch aussieht hat bei mir die Leselust geweckt. Ich liebe das Cover und den Farbschnitt😍 Am Anfang hat sich das Buch etwas in die länge gezogen, was ich aber an sich nicht schlimm fand. So konnte man die ganze Figuren gut kennenlernen. Das Buch hat bei mir starke Emotionen ausgelöst. Ich war oft Wütend über die diskriminierenden und sexistischen Erlebnisse die Jiwon und ihre Familie erleben mussten. Manchmal war es auch ein bisschen eklig. Wer Bodyhorror nicht mag, sollte dieses Buch vielleicht eher nicht lesen. Ich fand es ein gutes Buch, bei gewissen Personen wie z.b Jiwons Vater hätte ich gern noch mehr Backround erfahren oder allgemein noch mehr Präsenz in der Geschichte.
Wenn Female Rage auf Horror trifft
Ji-wons Vater trennt sich plötzlich von ihrer Mutter und zieht aus. Dadurch verfällt ihre Mutter in eine Schockstarre und die Schwestern sind auf sich allein gestellt. Doch als ein neuer Mann in das Leben ihrer Mutter tritt, beginnt Ji-won von dessen Kornblumenblauen Augen zu fantasieren. Mein Fazit: Die Mischung aus Body Horror, Fetischisierung asiatischer Frauen und dem amerikanischen Alltag an der Armutsgrenze für Immigrant:innen ergeben einen volle 5 Sterne Read! Ich war wütend, habe mich geekelt und mitgelittet.
SuB Buch welches ich als Hörbuch gehört habe
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten? Zuallererst: das ist KEIN Horror Buch! Das Buch ist ziemlich schräg. Jiwon ist eine komische Protagonistin. Ihre Gedanken sind sehr wirr und soziopathisch. Sie hat Probleme Freunde zu finden und mit ihrem komischen Verhalten schafft sie es auch nicht diese Freundschaften zu erhalten. Das ihr Vater die Familie verlässt und der neue Freund der Mutter ein Ekelpaket ist trägt auch nicht gerade zu ihrer psychischen Gesundheit bei. Rassismus ist auf jeden Fall ein großer Kritikpunkt in diesem Buch was ich toll finde denn es wird wirklich Zeit das sich das mal ändert. Alles in allem war es ein Interessantes Buch/Hörbuch aber auch sehr, sehr schräg. Von mir gibt es 3 ⭐️
Nachdem der Vater die Familie verlässt, zerbricht für Ji-won, ihre Schwester Ji-hyun und ihre Mutter die bislang heile Welt. Doch kurze Zeit später bringt die Mutter George mit nach Hause, einen weißen Mann mit blauen Augen, der seinen Rassismus nicht einmal zu verbergen versucht. In seiner Vorstellung hat er mit drei asiatischen Frauen das große Los gezogen (Fetischisierung lässt grüßen), und so zieht er auch schon bald bei ihnen ein. Ji-won ist von Anfang an alles andere als begeistert. Sie hat ein ungutes Gefühl bei George und das nicht ohne Grund. Die angespannte Situation zu Hause wird immer belastender und wirkt sich schließlich auch auf ihr Studium aus. Und das obwohl sie an der Universität sogar gerade beginnt, so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen. Welches Genre das Buch hat, ist schwer zu sagen. Ist es ein feministischer Roman, ein Horrorbuch oder eine Familiengeschichte? Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Die Handlung ist packend, beinhaltet moralische Abgründe und enthält Szenen, die man besser nicht während des Essens liest (trust me). Besonders Ji-wons zunehmende Fixierung auf den Rat ihrer Mutter, dass das Essen von Fischaugen Glück bringt, nimmt dabei verstörende Ausmaße an. Alle Figuren waren für mich durchweg unsympathisch, was den Roman irgendwie nochmal ganz besonders macht. Die kurzen Kapitel und der angenehme Schreibstil haben dafür gesorgt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen!
gemischtes Leseerlebnis
Der Anfang war recht zäh, aber sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, wird es durchaus spannend. Trotzdem konnte mich nicht alles überzeugen, manches wirkte eher unausgereift erzählt. Es gibt jedoch einige gelungene Szenen, die das Buch retten. Die Figuren sind größtenteils sehr unsympathisch, was es schwer macht, eine emotionale Bindung aufzubauen. Insgesamt ein gemischtes Leseerlebnis: Für zwischendurch in Ordnung. Das Ende war spannend. Die Frauenrolle und der feministische Aspekt ebenso. Aber ein zweites Mal würde ich es nicht lesen.
👁️🥢
Das Buch war für mich leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich habe die ganze Zeit auf diesen besonderen Moment gewartet – Spannung, Gänsehaut oder sogar Ekel, wie es andere beschrieben haben. Leider kam das bei mir nicht so an. Trotzdem ließ sich das Buch flüssig lesen und die Idee dahinter war interessant, sodass es für mich noch solide 3 Sterne gibt 🤗
Nicht nur der Farbschnitt ist ein echter "Augenschmaus"😛- auch die Geschichte kann sich SEHEN lassen! Sorry, jetzt reicht es mit den schlechten Wortspielen😝 das Buch war echt gut, sehr kurzweilig, toller, subtiler Spannungsaufbau, ich kann es jedem empfehlen, der keinen allzu schwachen Magen hat😬
Düster, bildgewaltig und nichts für schwache Nerven 👁️
»Das Beste sind die Augen« ist ein ungewöhnliches und eindringliches Buch, das sich nicht scheut, tief in menschliche Abgründe zu blicken und das mit einer Bildsprache, die unter die Haut geht. Der Schreibstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einer düsteren Atmosphäre und intensiven Bildern belohnt, die lange nachwirken. Besonders auffällig ist die extreme Detailverliebtheit, allerdings auf eine Weise, die wirklich nichts beschönigt. Manche Beschreibungen sind regelrecht ekelerregend und ich musste mich teilweise arg schütteln. Genau das scheint aber auch das Ziel des Buches zu sein: unbequem sein, provozieren, sichtbar machen, was sonst verdrängt wird. Das Ende kommt dafür etwas zu plötzlich. Nachdem sich die Geschichte langsam und mit viel Tiefgang aufgebaut hat, fühlt sich der Abschluss beinahe gehetzt an. Einige Fragen bleiben offen, einige Entwicklungen wirken nicht ganz zu Ende gedacht. Trotz kleiner Schwächen überzeugt das Buch durch seine Intensität, seine Mut zur Grenzüberschreitung und eine Stimme, die man nicht so schnell vergisst. Wer literarische Experimente nicht scheut und starke Nerven hat, wird hier fündig.

Body Horror und Female Rage.. was für eine Mischung . Eine Mörderin mit einer besonderen Vorliebe. Die Charaktere waren schon alle sehr drüber und George war das Ekel schlechthin, aber die Geschichte war gut und eklig und ja mal was anderes. Den Plottwist hab ich nicht kommen sehen. Ich konnte ihre Wut sehr nachvollziehen. 😅
Eklig aber es geht noch mehr!
Rezension zu „Das Beste sind die Augen“ von Monika Kim :) Erstmal möchte ich auf den Lesefluss eingehen – der war wirklich mega gut! Besonders die eingestreuten Chatpassagen fand ich sehr angenehm und abwechslungsreich, und die kurzen Kapitel haben das Ganze zusätzlich leicht lesbar gemacht. Zur Story selbst braucht man, glaube ich, nicht viel sagen – davon gab es nicht besonders viel, und man merkt deutlich, dass darauf nicht der Hauptfokus lag. Stattdessen steht eindeutig die Ekligkeit und Absurdität im Vordergrund. Und ja, dazu kann man sehr viel sagen: Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven :D oder sollte ich sagen, für schwache Augennerven? Es war schon ziemlich eklig und unangenehm, allerdings hätte ich mir fast noch mehr gewünscht – noch eine Spur abgedrehter und „kranker“. Das Ende (und eigentlich die gesamte Handlung) hat mich nicht besonders abgeholt, aber wie gesagt: Die Story war hier nicht das Hauptthema. Unterm Strich ist es ein ekliges Buch ohne viel Handlung – perfekt für zwischendurch, wenn man Lust auf etwas Kurzes, Absurdes und leicht Verstörendes hat.

Nicht alle Männer, aber...
Ji-Won hat es satt, dass man in ihr immer die "brave Asiatin" sieht - vor allem die Männer. Doch noch schlimmer wird es, als ihre Mutter sich neu verliebt. Ausgerechnet in einen weißen, aufgeblasenen Macho-Mann, der eine Vorliebe für Asiatinnen hat und daraus kein Geheimnis macht. Er nistet sich bei ihnen Zuhause ein, nutzt die Fürsorge ihrer Mutter aus und lässt sich keine Gelegenheit für einen sexistischen oder rassistischen Kommentar entgehen. Aber so sehr Ji-Won ihn hasst - irgendwie sind seine blauen Augen wunderschön. Und irgendwie sieht sie auf einmal überall nur noch blaue Augen... Die Autorin hat es geschafft Female Rage, Rassismus und Body Horror miteinander verschmelzen zu lassen - und ich liebe alles daran! Ich denke jede Frau wird Ji-Wons Erfahrungen mit der männlichen Spezies schon auf die ein oder andere Weise gemacht haben. Wir alle haben mindestens einen Mann im Kopf, der genau auf die Beschreibung von George passen würde. Und genau dieses Feuer, dass in Ji-Won brennt, konnte ich so extrem nachfühlen. Der Horror-Twist hat noch mal eine Extra Note mit hinein gebracht, das mir noch einen Anreiz geboten hat über das gelesene Nachzudenken und zu überlegen, wie man diese Handlung interpretieren könnte - sowas liebe ich ja!
Mein erstes Buch dieser Art…
Ich hab ehrlich gesagt schlimmeres Erwartet, aber irgendwann findet man sich sogar mit der ausführlichen Beschreibung ab … 🤨😂 Durch die kurzen Kapitel hat es mir auch trotz meiner aktuellen Leseflaute echt viel Spaß gemacht und es ist mir auch leicht gefallen interessiert zu bleiben 👀 Ich hab schon das Gefühl, dass man ab den ersten 100 Seiten weiß wie die Geschichte endet, dennoch bleibt es spannend zu lesen wie genau es dazu kommt 🔍 Der Schreibstil war auch mal was anderes. Insgesamt erinnert es mich aber auch irgendwie an Yellowface, ist ja auch eine ähnliche Thematik :)
Ein Roman, der unter die (Lider-)Haut geht...
Direkt zu Beginn wird klar: Ji-won, eine Studentin koreanischer Herkunft, steht in der Mitte eines Chaos, das mit der Trennung ihrer Eltern beginnt. Ihre Mutter bringt einen neuen Partner mit, George, und sofort kippt die Dynamik im Haushalt: Fetischisierung, Erniedrigung, das permanente Gefühl, nicht richtig gesehen zu werden. Ji-won gerät zunehmend in einen inneren Strudel aus Wut, Ohnmacht und verstörender Obsession, vor allem um Augen. Es geht auch um das Fremd-sein als asiatische Frau in den USA und um die eigene Identität, die verletzt wird. Ihre Obsession mit (blauen!) Augen ist nicht nur metaphorisch, sie wird körperlich, fast schon körperhörig und die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen. Ich finde, Monika Kim schafft es sehr gut, Themen wie Rassismus, Sexismus und kulturelle Identität in dem Buch miteinander zu verweben. Man fühlt die Wut, den Druck, die kleinen Miseren, in denen sich Ji-won wiederfindet. Und dann: die Eskalation. Es wird unheimlich, es wird verstörend.
Sehr eklig, aber auch sehr wichtig!
Auch wenn ich irgendwo auf einen noch heftigeren, richtig gruseligen Twist gewartet habe, der letztlich nicht kam, hat mich die Geschichte insgesamt total überzeugt. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Besonders das Ende hat mich komplett überrascht. Die Darstellung der Männer in der Story fand ich bewusst schwierig und stellenweise richtig unangenehm, aber genau das hat das Buch großartig transportiert. Die Abscheu und Distanz der Protagonistin waren so nachvollziehbar beschrieben, dass ich ihren Blick auf Diskriminierung und Sexualisierung richtig mitfühlen konnte. Insgesamt ein sehr starkes und wichtiges Buch!
Für mich nicht so schockierend, aber ich verstehe den Aufschrei.
Ich muss ehrlich sagen, als jemand der schon viel Horror und extrem Bücher gelesen hat, war das eher mau. Ich verstehe den Ekel bei gewisse Szenen, das war schon speziell, aber die Geschichte an sich, fand ich eher durchschnittlich. Mit den Visionen und dem Ende fand ich es etwas übertrieben und zuviel gewollt. Und die Namen waren auch nicht so meins, deshalb war das Hörbuch perfekt vertont.
Ja, es ist weird. Richtig weird…👀🍽️
Ein ziemlich ungewöhnliches Buch – auf eine seltsame, aber irgendwie faszinierende Weise. Es ist definitiv nichts Alltägliches, bleibt dafür aber umso stärker im Gedächtnis. Und genau das macht für mich ein gutes Buch aus: Es hinterlässt einen Eindruck. Ich finde es ehrlich gesagt gar nicht soooo schlimm, wie viele behaupten. Klar, es ist eigen und vielleicht nicht jedermanns Sache, aber gerade das macht es spannend. Sehr einfach zu lesen, habe es in einem Wisch durchgelesen. Wenn man offen für etwas anderes ist und mal aus seiner gewohnten Leseecke ausbrechen will, kann ich es auf jeden Fall empfehlen!
Übersetzt von Jasmin Humburg Ein lesebegeisterter Mensch. Eine Büchervorbestellung am Telefon. "Also denken Sie jetzt nichts falsches, aber das Buch heißt 'Das Beste sind die Augen' ". "Oh, ich verstehe. Dann schauen wir mal, oh...außergewöhnliches Cover". Außergewöhnliches Cover, außergewöhnlicher Farbschnitt und eine noch außergewöhnlichere Geschichte. Beim Lesen außerhalb der Zeit. Hineingefallen in die Seiten, die so einen intensiven Sog entfalten, der sich zwischen Fiebertraum und der Steigerung eines Fiebertraums bewegt. Ich kann euch garantieren, ihr werdet wahrscheinlich nicht lange Freude an "Das Beste sind die Augen" von Monika Kim haben, denn dieses Buch liest man so schnell weg, fast bloß in mehreren Atemzügen, wenn man nicht zwischendurch vergessen würde zu atmen. Vielleicht habt ihr auch weniger Freude dabei, je nachdem wie resistent eure Mägen sind- aber eins wird dieses Buch im jeden Fall tun: Es wird sich euch unwiderruflich ins Gedächtnis brennen. Aber worum geht's eigentlich? Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben aus den Fugen. Noch mehr als ihre Mutter kurze Zeit, nachdem ihr Vater ausgezogen ist, einen neuen Freund anschleppt, der dazu auch noch weiß ist. George benimmt sich von Anfang seltsam und mit der Zeit wird es nur noch schlimmer, als er sich beginnt über die Kultur von Jiwons Familie lustig zu machen und sie und ihre kleinen Schwester zur Objekten seines Fetischs macht. Auch in der Uni und ihrem freundschaftlichen Umfeld läuft es alles andere als gut für die junge Frau, aber erst durch George, der mit seinem Verhalten aktiv ihre Familie bedroht, entwickelt sich Jiwons Gedanken in immer radikalere Weise und schon bald fragt man sich, wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu beschützen? Ich gebe es zu. Ich bin naiv. Als feministischer Horrorroman betitelt, gab es für mich gar keine andere Möglichkeit als "Das Beste sind die Augen" zu lesen, weil ich glaube, dass so ein geniales Genre eine Parade verdient hätte. Und klar ist es Horror, aber Stephen King ist doch beispielsweise einer meiner Lieblingsautoren. Ich habe "ES" gelesen. Mehrere Male. Natürlich hat es mir ein lebenslanges Trauma verpasst aber mit Horror kann ich umgehen. Sagen wir es mal so, "Das Beste sind die Augen" hat mir gezeigt, dass es hundert verschiedene weitere Art und Weisen gibt, wie man Menschen Angst machen kann. Wenn man als Leserin zwischen Ekel, Angst und einem ständigen innerem moralischem Kampf schwankt, ob man einer Serienmörderin heimlich anerkennenden Applaus spenden soll oder wenn Figuren, wie George so widerlich beschrieben werden, dass man sich beim Lesen schütteln möchte, bis man zur grausigen Erkenntnis kommt, dass dort draußen unzählige Varianten solcher Männer herumlaufen. Einige bekleiden gegenwärtig hohe politische Ämter. Es ist etwas Radikales, was Monika Kim in ihrem Roman gewagt hat, es ist aber genauso etwas Notwendiges. "Das Beste sind die Augen" erzählt nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die zum Schutz ihrer Familie alle Grenzen überschreitet, sie sticht auch- nein, sagen wir anders- sie nimmt Anlauf und sticht in wilder Raserei in unser patriarchales Gesellschaftssystem hinein. In Leistungsdruck, der in psychische und körperliche Leiden ausartet und vor allem in Männer, die jahrhundertelang von der Gesellschaft eingetrichtert bekommen haben, dass es vollkommen in Ordnung sei sich von Frauen zu nehmen, was sie wollen- ohne auch nur ansatzweise ihre Grenzen wahr zu nehmen oder geschweige denn zu akzeptieren. Monika Kim ist ein psychologisches Horrormeisterstück gelungen. Einen Roman, der seinen Sog ganz leise aufbaut, der seine Leser:innen suggeriert, dass etwas passieren wird, dass die Dinge unwiderruflich zur Katastrophe geführt werden, doch man merkt es erst, wenn man unmittelbar davor steht- aus heiterem Himmel- dass es das noch einmal ein Stück grausiger macht. Während des Lesens habe ich mehr als einmal gefragt, wie das Ende sein wird. Aber wenn man weiß, was die Geschichte sagen will, dann ist das Ende mehr als logisch. Und nichtsdestotrotz macht es das nicht weniger genial. Ein außergewöhnliches Stück Literatur, ein nicht enden wollender Fiebertraum, der euch lange im Gedächtnis bleiben wird. "Er wird erleichtert sein, wenn du ihm die Hand reichst, auch wenn diese Hand eine Klinge hält. Und wenn du ihm alles genommen hast, kannst du sagen, was diese Männer über uns sagen: Er hat es darauf angelegt. Er konnte gar nicht genug kriegen. Er muss es doch gewollt haben, schließlich hat er sich ja nicht gewehrt." S.180

Die Welt von Ji-won und ihrer Schwester gerät aus den Fugen als ihr Vater die Familie verlässt. Ihre Mutter steht mehr neben sich und hofft , dass er zurück kommt. Was aber nicht passiert. Nicht lang darauf kommt sie mit einem neuen Mann nach Hause - George.... und das leise Grauen beginnt. Irgendwie war mir kein Charakter so richtig sympathisch. Der Vater, der von jetzt auf gleich keinen Kontakt mehr zu seinen Töchtern sucht , die Mutter, die erst in Trauer und dann mit der rosaroten Brille lebt. George ist einfach nur unangenehm und da verstehe ich es nicht warum Ji-won ' s Mutter dies nicht bemerkt. Ji-hyun ist ein ganz blasser Charakter und Ji-won wird mir vom Charakter her in der Story eigentlich immer unsympathischer. Wie sie mit ihren Freundinnen umgegangen ist war äußerst fragwürdig. Andererseits kann man in der Storyentwicklung eigentlich sehen unter was für einen Druck Ji-won steht. Alles prasselt auf sie nieder und dann ihr innerlicher Drang sich mit Augen zu beschäftigen. Hier kann man auch nicht viel sagen ohne zu spoilern . Lesefluss war super und die Kapitellängen genau richtig. Auch wenn ich keinen Charakter richtig mochte hat mir das Buch gefallen. Familiendrama, sozialkritisch , feministischer Horrortrip und Rassismus. Monika Kim ' s Debüt ist gelungen.

Dieser Roman ist sehr weird, sehr eklig, sehr spannend und behandelt mein aktuelles Lieblingsthema: Female Rage.
„Meine Mutter mag zu schwach sein, um sich selbst zu beschützen, und meine Schwester noch zu jung. Aber ich bin weder das eine noch das andere.“ Ji-wons Leben ist im Umbruch: seit kurzem studiert sie, hat keine Freund*innen aus der Schulzeit mehr und ihr Vater verlässt die Familie. Während Ji-won versucht, das Leben für sich selbst, ihre Mutter und Schwester irgendwie zusammenzuhalten, tauchen plötzlich neue Männer im Leben der Frauen auf. Da wäre George, der unausstehliche weiße neue Freund der Mutter, der die drei Frau fetischisiert und sehr selbstbewusst viel zu viel Raum einnimmt. Und Geoffrey, Ji-wons Kommilitone, der sich als feministischer Pick-Me-Boy gibt und sich an ihre Fersen heftet. Unter all dem Druck durch abwesende, dominante und übergriffige Männer verändert sich Ji-won. Sie hat Gewaltfantasien und weiß manchmal nicht mehr, was wahr und was falsch ist. Je mehr sie erfährt und erlebt, desto radikaler wird sie - zu einem hohen Preis. Auf mich hat das Buch einen unheimlichen Sog ausgeübt. Ich musste mich sehr zurückhalten, es nicht in einem Rutsch durchzulesen und habe mich mit viel Vergnügen und auch Ekel in die Geschichte gegraben. Ein paar Plot-Stränge waren mir etwas zu glatt, insbesondere in Richtung Ende. Insgesamt halte ich es aber für ein außergewöhnliches Buch, das man nicht verpassen sollte. Wer Horrorelemente mag und Female Rage so richtig ausleben möchte, ist hiermit gut bedient. Ein aufregendes Debüt der Autorin - ich freu mich sehr auf alles, was wir hoffentlich noch von Monika Kim zu lesen bekommen. Übersetzt von Jasmin Humburg. CN: Antiasiatischer Ras$ismus, Blut, G3walt, Ekel

Ein kulinarisches Erlebnis 👀
Man könnte sagen: Dieses Buch hat mich direkt angesehen und ich konnte nicht wegsehen! Nachdem Ji Won sich von ihrer Mutter überreden ließ, ein Fischauge zu probieren, entwickelt sie eine unheimliche Besessenheit: Augen faszinieren sie : nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch. Besonders blaue Augen haben es ihr angetan … Zeitgleich verlässt ihr Vater die Familie. Schon bald tritt ein neuer Mann ins Leben ihrer Mutter. Einer, der asiatische Frauen fetischisiert und frauenverachtender kaum sein könnte. Doch Ji Won hat ihre ganz eigene Art, mit diesem Problem umzugehen. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Was mit Ji Wons lebhafter Fantasie beginnt, gleitet schnell in eine verstörende Realität über. Als LeserIn weiß man bald nicht mehr, was Wahrheit oder was Wahnsinn ist, ein Strudel aus Gewalt und Obsession nimmt seinen Lauf. Der Schreibstil ist absolut mitreißend, die skurrile Augen-Besessenheit verstörend und faszinierend zugleich. Gleichzeitig greift das Buch feministische Themen auf und zeigt, welche Formen von Fetischisierung asiatische Frauen auch heute noch begegnen. Alles in allem: Dieses Buch ist definitiv einen Blick wert 👁️
Sowohl fesselnd als auch verstörend 😨
Die Geschichte dreht sich um Jiwon, deren Leben nach der Trennung ihrer Eltern aus den Fugen gerät. Ihre Mutter bringt einen neuen Mann, George, nach Hause, der weiß, privilegiert und selbstgefällig ist. Er fetischiert sie und ihre Kultur, hat Geheimnisse und behandelt sie und ihre Familie abwertend. Die neuen Lebensumstände führen bei Jiwon zu radikalen Gedanken und Träumen, in denen Georges blaue Augen eine zentrale Rolle einnehmen. So entwickelt sich die Geschichte zu einer Rachefantasie, die bald die Grenzen ihrer Vorstellungen sprengen und Jiwon zu einer Serienkillerin machen könnte... Es war faszinierend zu verfolgen, wie Jiwons Träume und Wahnvorstellungen immer realer und verstörender wurden. Gegen Ende konnte ich kaum stoppen, es zu lesen. Dies ist jedoch definitiv kein Buch für jedermann. Insbesondere das Augen-Thema ist sehr speziell und wird mit expliziten Details beschrieben, was so manchen abschrecken könnte. Wer jedoch bereit ist, sich auf eine grenzüberschreitende und düstere Reise einzulassen, wird in diesem Buch auf eine einzigartige Mischung aus Female Rage, gesellschaftlichen Themen und psychologische Horrorelemente stoßen.
Gesellschaftskritik × Horror und ein Pageturner! Aber so wirklich revolutionär ? Eher nicht
Unsere Protagonistin ist weder sympathisch noch so wirklich nachvollziehbar - spätestens aber als unsere Protagonistin immer mehr in einen Wahn gerät ist das sowieso nicht mehr wichtig. Eine angenehme typografische Entscheidung ist, dass die wahnhaften Gedanken von links eingeschoben sind und eine andere Schriftart haben. Das Buch wird primär durch seinen Bodyhorror beworben, dabei fand ich die Einsicht in ein koreanisch amerikanisches Leben,die Fetischisierung von ostasiatischen-frauen und allgemein misogynie weitaus gelungener. Eine Serienmörderin im klassischen Sinne ist unsere Protagonistin meiner Meinung nach nicht. Sie träumt zwar davon zu morden, in der Realität nutzt sie aber Personen in vulnerablen Situationen, um ihnen die Augen zu entfernen. Die Personen sind dabei (scheinbar) bewusstlos oder schon Tod. Sie mag auch nur die Augen haben. Das ganze ist recht konstruiert und unrealistisch - genauso wie das Ende. Es ist aber längst nicht "nervig" oder unaushaltsam, dass die Wege zu den Augen konstruiert / unrealistisch sind. Das nimmt einem nicht den Spaß an der Geschichte! Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Das Buch ist aufjedenfall empfehlenswert aber nichts revolutionäres. Trotzdem sind Bücher, welche man so wegatmet doch ihrer ganz eigene Kategorie oder?:) man wird gut unterhalten!
Definitiv ein Jahreshighlight
Absoluter 5-Sterne Read! Ich habe dieses Buch verschlungen und es hat mich sprachlos da sitzen lassen. Es hat so viele Reaktionen in mir ausgelöst und zählt definitiv zu meinen Jahreshighlights. Es geht um patriarchale Strukturen, Machtverhältnisse, Sexismus, Exotisierung aber eben auch um Feminismus und Selbstermächtigung mit Horrorelementen, in denen Obsession, moralische Abgründe und Gewalt vorkommen. Lest einfach alle dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen!






















































