Richtig gutes Buch. Body Horror im Female Rage Bereich. Großartig zu lesen. Die Geschichte beginnt langsam und ruhig. Dann steigt die Spannung. Rassismus, toxische Beziehungen, Gesellschaftskritisch. Die Alptraumhaften Szenen mit den Augen tun das übrige. Faszinierende Geschichte, super geschrieben. Passt in die Welt.
Um mit etwas positiven anzufangen, muss ich wirklich zugeben, dass sich das Buch sehr gut lesen lässt und ich es innerhalb von 1 1/2 Tagen durchgelesen hab.
Nun zu meiner eigentlichen Meinung über das Buch, es trifft das angegebene Genre meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich hab mich zu keinem Zeitpunkt irgendwie gegruselt, wenn überhaupt würde ich es als Drama Thriller bezeichnen.
Die Story hat ungefähr bei der Mitte des Buches angefangen und bis zu diesem Punkt empfand ich das Buch als sehr langweilig wenn ich ehrlich bin.
Die Story an und für sich hat mich jetzt auch nicht wirklich bewegt, so dass ich sagen würde, dass ich das unbedingt hätte lesen müssen. Im Großen und Ganzen: enttäuschend.
Die Worte in der Danksagung von Monika Kim passen: ein kleines schräges, gruseliges Buch. Plus Feminismus. Kann man machen.
Horror weniger, dafür aber teils eklig (und gewisse Szenen detailliert beschrieben), was aber zu der ganzen Geschichte passt.
Jegliche Personen sind nicht sonderlich sympathisch bis hin zu furchtbar und ätzend. Aber das stört mich nicht. Im Gegenteil, das tut der Geschichte eigentlich eher gut.
Gut für zwischendurch.
Mich hat der Klappentext sehr neugierig gemacht und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.
Besonders gut hat mir der Aufbau der Story gefallen, wie sie sich so schön Stück für Stück aufgebaut hat.
Zudem fand ich die kurzen Kapitel sehr schön, dadurch flog man nur so durch das Buch. Das Ende fand ich persönlich schon sehr überraschend und spannend.
Lohnt sich definitiv zu lesen, man Brauch aber auch einen harten Magen da manche Stellen schon echt „ekelig“ sind… Gerade wenn man selber blaue Augen hat 😂🙈
„Das Beste sind die Augen“ war für mich eher so lala. Ich fand es nicht wirklich gruselig, sondern stellenweise eher absurd. Der eigentliche Horror waren für mich die Männerfiguren im Buch und wie normal respektloses und übergriffiges Verhalten dargestellt wird. Das wirkte leider ziemlich realistisch und dadurch deutlich unangenehmer als die eigentlichen Horror-Szenen. Die Idee hinter dem Buch fand ich spannend, aber gegen Ende wurde mir alles etwas zu einfach und zu überdreht. Insgesamt interessant, aber nicht das verstörende Horror Highlight, als das es oft beschrieben wird.
Ehrlich gesagt bin ich einfach nur sprachlos – wie genial war bitte dieses Buch? Ich hatte schon so viel darüber gehört, konnte mir aber nicht wirklich vorstellen, was auf mich zukommt. Von brutalen Szenen über Female Rage bis hin zu Horror war alles dabei. Gerade Kritiken über zu detailliert beschriebene Szenen haben mich sofort angezogen. Es klang nach der perfekten Kombination von Themen und Genres. Und was soll ich sagen? Trotz meiner hohen Erwartungen hat mich die Story ab der ersten Seite komplett in den Bann gezogen und sie sogar noch übertroffen. Einfach grandios!
Ji-Won hat mich mit ihrer Entwicklung sowohl fasziniert als auch völlig fertiggemacht. Zuerst noch unscheinbar, wird sie von der Scheidung ihrer Eltern und dem neuen Leben überrumpelt. Und dann lernt ihre Mutter diesen unausstehlichen Mann kennen – er ist der Inbegriff von Yellow Fever, absolut respektlos gegenüber der koreanischen Kultur und fängt an, sie und ihre minderjährige Schwester zu fetischisieren. Dass die Mutter ihm trotzdem verfällt, ist der Beginn einer Abwärtsspirale, die weitaus mehr als nur Wut widerspiegelt. Es fängt harmlos an und spitzt sich rasant zu, sodass meine Nächte zu Tagen wurden.
Diese Geschichte geht sehr tief unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Monika Kim verknüpft komplizierte Themen so meisterhaft, dass alles sehr stimmig und gut durchdacht wirkt. Ihr Schreibstil ist dabei so leicht und einzigartig, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin – kein überkonstruiertes Erklären, sondern von Anfang bis Ende authentisch. Man wird beim Lesen wütend und traurig zugleich, weil die Charaktere so grandios beschrieben sind, dass sofort ein intensives Kopfkino erwacht. Ji-Wons Wut, ihre Sorge und Trauer wurden wahrlich zu einem Teil von mir.
Besonders wie die Augenthematik im Buch aufgenommen wurde ist fantastisch. Einige Szenen sind sehr morbid und detailliert beschrieben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Diese spiegeln Ji-Wons tiefe Ambivalenz am besten wider und machen ihre Geschichte nur noch umso intensiver. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight. Einzigartig, brutal und so gut, dass ich am liebsten 6 von 5 Sternen geben würde!
💭 Fazit:
Ein absolut grandioses Leseerlebnis, welches mich sprachlos zurücklässt. Es ist die perfekte Kombination aus wichtigen Themen wie Female Rage und einem unverblümten Schreibstil. Wer einen Thriller sucht, der unter die Haut geht und vor morbidem Horror nicht zurückschreckt, muss dieses Buch lesen. Monika Kim hat hier etwas Einzigartiges geschaffen: Eine Geschichte, die einen wütend und schockiert zugleich macht.
Wurde ich unterhalten? Ja.
Habe ich mehr feministische Ansätze erwartet? Auf jeden Fall.
War der Body Horror schlimm? Geschmackssache (ich dachte irgendwie, es würde mich mehr ekeln).
Das Ende war lowkey etwas enttäuschend, weil: Wo ist die Aufarbeitung? Wo sind die Konsequenzen? (Für alle??)🤡
Ich hab irgendwie nichts erwartet und wurde trotzdem enttäuscht haha
Das Buch wurde beschrieben als Female Rage Lektüre, spricht auch wichtige Themen aus Feminismus und Rassismus an. Die Art und Weise mit dem Fokus auf Augen hat mich leider nicht überzeugt und ich habe erstaunlich wenig gefühlt und mitgefiebert.
Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit beendet und es war einfach nur ein wilder Ritt. Female Rage at its best! Für jeden Liebhaber dieser Kategorie und Weird Girl Fic ein Must Read. Stellenweise auch schon sehr eklig und grenzwertig, aber genau diese Absurdität macht das Buch aus.
Das Buch will viel. Wir bekommen etwas Body-Horror, anti-asiatischen Rassismus und Einblicke darin, wie es ist, als Frau immer wieder männlicher Dominanz, Grenzüberschreitungen und Machtspielen ausgesetzt zu sein. All das ist hier enthalten und nicht alles davon ist leicht zu lesen. Hinzu kommen Themen wie Verlustängste, Paranoia und Schuld. Insgesamt ist es ein Buch, das einem gefühlt einmal kurz eine Ohrfeige verpassen möchte.
Die Idee, das „Essen der Augen“ als Motiv einzubauen, finde ich sehr eindrücklich. Es wirkt wie ein Symbol für die Zensur der Seele. Jiwon möchte die Kontrolle zurückgewinnen, sich wieder selbst spüren und eine eigene Stimme bekommen – zumindest wirkt es so.
Manchmal weiß man beim Lesen nicht genau, ob man sich in ihrer Realität befindet oder ob das tatsächlich passiert. Das ist von der Autorin sehr gut umgesetzt.
Allerdings sind es fast zu viele Themen auf einmal. Jiwons frühere Freundschaften, das Mädchen aus der Lesung und der neue Partner der Mutter – das hätte (und hat) das Buch schon komplex genug gemacht. Auch wenn diese Elemente natürlich Teil ihres Lebens sind.
Für ein Debüt ist der Autorin ein solides Buch gelungen, das in seiner Grundaussage definitiv überzeugt. Ich bin gespannt auf zukünftige Werke von ihr.
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭:
„Uns Mädchen wird von klein auf eingebläut, dass wir nachweislich weniger wert sind als unsere männlichen Zeitgenossen. Wir sind kleiner, schwächer, dümmer. Wenn wir Erfolg haben, dann nur, weil Männer es uns erlauben.“
✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤:
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Diese leichte, und doch fesselnde Schreibweise hat mich sofort reingezogen. Ich habe vergeblich versucht, Ji-Wons Psyche zu verstehen, war die ganze Zeit gespannt, wann und wie „es“ passiert, habe aber auch den Weg dahin mit Begeisterung verfolgt. Ich fand all die kleinen Geschichten und die Flashbacks in Ji-Wons Kindheit total interessant. Und ich mochte die Art, wie hier gesellschaftskritische Themen behandelt werden, ohne dass es sich wie ein Vortrag anfühlt. Besonders die Passagen, in denen ihre familiären Wurzeln eine Rolle spielen, haben mich berührt. Da steckt so viel Geschichte drin, so viel unausgesprochene Traurigkeit, aber auch ganz viel Stolz und Kraft.
Irgendwie mochte ich Ji-Won mit all ihren Macken. Sie ist widersprüchlich, verständlicherweise sehr wütend, gleichzeitig aber auch einsam und verletzlich. Jedenfalls konnte ich ihre Wut absolut nachvollziehen.
Bei manchen männlichen Verhaltensweisen im Buch habe ich mich gefragt, wie sie überhaupt so lange so ruhig bleiben konnte. Ich wäre vermutlich schon früher eskaliert. Und in meinem Fall wären es wahrscheinlich nicht die Augen, die ich ins Visier nehmen würde…
Das Ende war ganz nach meinem Geschmack (nicht wörtlich nehmen, bitte) und ich spreche hiermit eine große Empfehlung aus!
Ein kurzweiliges Buch mit wichtigen Themen, die sehr interessant verpackt werden. Es ist etwas weird, man muss sich drauf einlassen können. Bei mir hat es definitiv gut geklappt. :D
• Das Beste sind die Augen •
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?
Rezension:
Ein Roman hat mir seit langem nicht mehr so gefesselt und umgehauen.
Der Schreibstil war super und leicht zu lesen. Die Spannung baut sich von Anfang an auf und endet auf eine unerwartete und morbide Art, die man der Hauptfigur nicht zugetraut hätte.
Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil die Autorin die Entwicklung der Hauptfigur zeichnet. Anfangs wirkt sie fast zerbrechlich und zurückhaltend, doch im Verlauf der Geschichte offenbaren sich immer mehr Abgründe, die einen gleichzeitig schockieren und faszinieren. Diese Wandlung passiert nicht abrupt, sondern schleichend und dadurch umso glaubwürdiger.
Es handel sich hier nicht um einen klassischen Horror-Roman, sondern geht tief in die psychologischen Abgrunde und gesellschaftskritische Richtung.
Viele Momente im Buch sind widerlich und dadurch etwas hart zu lesen.
Die Protagonistin schwebt zwsichen ihrer eigenen Wut, die Verzweiflung ihrer Mutter und die sorgen ihrer Schwester und versucht alles zu klären.
Insgesamt passt das Buch in kein klassisches Genre, da es werder ein richtiger Horror, keine richtige feministische Literatur noch ein richtig sozialkritisches Werk ist und doch hat es mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Ich weiß nicht was ich von diesem Buch halten soll 😂😭
Einerseits war das Buch super kurzweilig und hat Spaß gemacht zu lesen, andererseits war es tatsächlich etwas verstörend. 🥹 Die Message hinter dem Buch ist jedoch trotzdem wichtig aber vielleicht etwas weird rübergebracht.😭
Die Betitelung als Horror finde ich nicht so passend. Es hat eher Krimielemente und enthält auf jeden Fall eklige Darstellungen in Bezug auf Augen 👀 Die Aussage bzw. Message der Geschichte ist mir nicht ganz klar geworden. Die feministischen und rassistischen Inhalte sind aber an sich interessant. Einfach nicht ganz so meins …
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Ji-Wons Leben ins Chaos und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Ji-Wons Gedanken werden immer radikaler. Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?
Nach allem, was ich im Voraus über dieses Buch gehört und gelesen habe, muss ich sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Natürlich war es immer noch sehr eklig, keine Frage. 😅 Trotz allem ein gutes Buch!
Ich denke ich bin mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen.
Manche Entscheidungen und Handlungen, die Ji-won als Hauptprotagonistin trifft bezüglich ihrer Rache ist sehr wahllos und erschließt sich mir nicht.
Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass sie eine unbändige Wut auf George entwickelt, der übelst widerlich agiert und denkt. Bei George hat sich mir mehr der Magen umgedreht, als bei all den Augenszenen (diese waren sehr gut beschrieben und haben damit dem ganzen einen guten Horrortouch verliehen).
Was danach alles passiert ist, im Bezug auf Female Rage und Rache, kann ich oft leider nicht so ganz nachvollziehen.
Anstatt ihrer Mutter wirklich zu helfen, in dem sie ihr die Augen öffnet was George angeht, lässt sie viele Sachen einfach so laufen.
Der Uni Kollege Geoffrey setzt allem noch die Krone auf, mit seinem Verhalten.
Sein Ende ist trotzdem in dem Ausmaß etwas übertrieben.
Ich versteh das warum, aber nicht wie sie das umsetzt. Auch was sie in der Vergangenheit teilweise gemacht hat, ist unverständlich, das macht sie nicht gerade sympathisch.
Das Ende ihrer endgültigen Rache ist wahnsinnig gut durchdacht, aber auch sehr heftig, weil sie für mich damit leider einen hinterlistigen Charakter beweist.
Das Buch sorgt auf jeden Fall für Gesprächsstoff.
Kein schlechtes Buch, ich bereue auch nicht, es gelesen zu haben. Es ist super easy geschrieben und hat kurze Kapitel, was ich sehr gut fand. 👍
Die Story ist sehr psycho und nichts für schwache Nerven. Vor allem wird alles ziemlich eklig beschrieben, also wer ein Problem mit Ekel hat, sollte lieber etwas anderes lesen 😄
Mir hat ein bisschen die Spannung gefehlt und der Horror. Gruselig ist dieses Buch meiner Meinung nach nicht, einfach „nur“ sehr angsteinflößend wegen der psychischen Verfassung der Protagonistin.
Das ekelhafte von George (& sich Geoffey) spiegeln perfekt die Patriarchalen Verhaltensweisen von Männern wieder, die leider die meisten Frauen nur zu gut kennen.
Buch lässt sich schnell und angenehm lesen :) horror ist sonst nicht mein genre aber ich fand es teilweise sehr gut. Andererseits war es aber auch sehr durcheinander und das Ende dann dpch irgendwie inspektakulär und vielleicht ein bisschen vorhersehbar.
Ich habe das Buch 'das Beste sind die Augen' innerhalb von 2 Tagen gehört, weil ich absolut gefesselt war von der düsteren Atmosphäre. Es ist wirklich nichts für schwache Nerven und ich bin wirklich das ein oder andere Mal an eine Ekel-Grenze gekommen🤢. Trotzdem ist die Thematik super spannend, gesellschaftskritisch und die Autorin schafft es, einen komplett in die jeweiligen Situationen eintauchen zu lassen. Auch die Sprecherin ist sehr gut.
Dieser feministische Horrorroman hat es wirklich in sich und geht einem unter die Haut. Von Kapitel zu Kapitel wird alles skurriler, düsterer, abgedrehter und morbider... Die Abgründe der menschlichen Psyche werden wieder einmal erschreckend sichtbar und die Bedeutung hinter dieser im Buch beschriebenen Manie und dieser Wut ist sowas von deep.
Ich empfehle es auf jeden Fall weiter🫣🙊👁.
War okay, blieb aber hinter meinen Erwartungen zurück
Dieses Buch fand man ja gerade auf allen Kanälen und es wurde und wird hoch gelobt als feministisches Buch. Nun ja, ich lese recht gern feministische Literatur. Hier kann ich den Hype allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Okay, dass ich speziell diesen Augenteil superekelig finde, liegt an meinen persönlichen Abneigungen und das kann ich dem Buch nicht anlasten. Der Schreibstil ist eingängig und einfach. Die Sprache und Beschreibungen sind klar. Angenehm zu lesen. Achtung, nachfolgend können Spoiler enthalten oder Handlung angedeutet werden: Mir sind die Charaktere von George und Geoffrey nicht facettenreich genug. Sie wirken flach und erschweren mir, das Motiv nachzuvollziehen. Dann verstehe ich die Auswahl des zb ersten Opfers nicht. Das lässt keine feministisch-motivierte Tat erkennen. Auch der Sinn von Ji-wons Erkrankung erschließt sich mir nicht ganz. Inwiefern war das relevant? Wofür genau dient diese? Natürlich bietet das Interpretationsspielraum, aber mir war das insgesamt einfach nicht schlüssig genug. Insgesamt aber eine solide und in Teilen spannende Geschichte, die aber für mich noch Luft nach oben hat.
Dieses Buch! Ich kann nicht mehr. Wie gut! Wie spannend. Das Ende so schlau. Einfach auch so leserlich gut geschrieben. Hat Spaß gemacht es zu lesen, auch wenn das Thema nichts für jeden Magen ist ;)
Das Augenthema war sehr präsent.
Ich glaube, die Geschichte war nix für mich. Ich denke, dass das aber ein Buch is, das man ausprobieren kann, vielleicht gibt es anderen mehr.
Es tut genau das, was es verspricht. Es ist komisch ,abartig, manchmal auch lustig ,man regt sich sehr auf, aber irgendwie ist es auch faszinierend.
Ich habe zu Beginn etwas Zeit gebraucht, um reinzukommen. Und wenn ihr euch schnell ekelt, seid auf jeden Fall vorsichtig. Ich hatte teilweise das Gefühl, ich werde mit verrückt.
Würde ich es empfehlen? Ja ? nein ? keine Ahnung.
Es ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.
Ich habe an Das Beste sind die Augen wirklich alles geliebt.
Vor allem die Protagonistin, die alles andere als sympathisch ist und oft Entscheidungen trifft, die nicht nachvollziehbar sind. Aber genau das fand ich richtig gut. Man sollte auf jeden Fall explizite Beschreibungen zum Thema Auge aushalten können. 👁️🩸
Und das Ende… puh. Das hat mir einfach genau die richtige Portion Genugtuung gegeben 😅
Das letzte Drittel fand ich gut und spannend wie alles am Ende zusammen kommt. Der Schreibstil hat mich am Ball gehalten. Die Plottwists fand ich gut auch wenn ich sie zum Teil schon geahnt habe. Die ersten zwei Drittel passiert nicht allzu viel. Auch das Genre Horror hab ich selten gespürt beim lesen - Ekel ja, aber wenig !
Schade!
Mal was komplett anderes und wirklich gut! Konnte mir gar nichts darunter vorstellen, habe es dann aber doch gelesen weil es so im Hype war. Und den Hype hat es auch verdient! 👀
Ich wollte das beste sind die Augen nun auch einmal lesen bzw hören, da es letztes Jahr so im Hype war. Der Female Rage und die Gesellschaftskritik, vor allem an fetischistischen Männer war gut dargestellt. Die Story allerdings hat mir so OK gefallen. Für mich war das nicht wirklich wie angepriesen Horror, vielleicht bin ich da aber schon zu sehr abgehärtet😂. Das Ende war interessant aber doch irgendwie nicht, was ich erwartet habe.
Hm… Wie schmecken die Augen überhaupt? Diese Frage habe ich mir nie gestellt und würde auch nie, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte.
Das ist eine sehr originelle und interessante Geschichte. An manchen Stellen traurig, an manchen sehr spannend, aber auch eklig… Wort wörtlich. Man… die Stelle, als sie das erste Mal ein Auge im Mund hat… 🤢
Monika Kim kann sehr gut die Gefühle und Gedanken der Protagonisten wiedergeben, was dem Leser ermöglicht, sich sehr gut in ihre Rollen zu versetzen.
Ich habe das Buch genossen und bereue keine Minute bei dem Buch verbracht zu haben und bin gespannt, was die Autorin für uns noch vorbereiten wird.
📖 das Beste sind die Augen
✍🏽 Monika Kim
📚 Kiepenheuer & Witsch
📅 Erscheinungstermin 03.07.2025
➕ Female rage trifft auf Horror
➕ Intensiv, gesellschaftskritisch
➕ Sprachgewandt
➕ Einfach komplett was anderes
🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃
Jiwon, Tochter einer Einwandererfamilie aus Korea ist gespalten zwischen der asiatischen Herkunft und Kultur einerseits und der amerikanischen Gesellschaft, in der sie lebt. Sie erlebt häufig, wie ihr asiatisches Äußeres dazu führt dass ihr Attribute zugeschrieben werden, die sie wütend machen. Die brave zarte und ruhige Asiatin - das will sie zusehends nicht mehr sein. Als ihre Eltern sich trennen und ihre Mutter schnell einen neuen Partner heimbringt, erlebt sie, wie sie sexualisiert wird und ihr asiatisches Äußeres ein sexueller Fetisch darstellt. Sie kämpft gleichzeitig gegen einen übergriffen jungen Mann, der sich an sie ranmacht, als auch gegen den neuen Freund ihrer Mutter, der sie komplett anwidert. Jiwon radikalisiert sich und wird zunehmend obsessive. Wie weit geht sie...
🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶
Ein faszinierendes, reizvolles, verstörendes und provokantes Buch, mit einnehmender Sprache, das mich so schnell nicht mehr loslässt. Beim Leser entsteht ein Spannungsfeld zwischen Ekel und Sympathie für die Protagonistin, die ihrerseits gefangen ist zwischen Ohnmacht und Wut einerseits und einer grenzüberschreitenden Selbstermächtigung andererseits. Ich habe zu der Geschichte eine Menge gelernt über den Zusammenhang von Fetisch und Rassismus. Sehr spannend.
Von mir gibt's daher diesmal 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die mal was komplett Neues lesen wollen. #NadjasThrillerTipps
⭐️⭐️⭐️⭐️
Monika Kims „Das Beste sind die Augen“ hat mich schnell gepackt – das Buch hat einen richtigen Sog, dem man sich kaum entziehen kann – auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas hätte kürzen können.
Was das Buch besonders interessant macht, ist sein Umgang mit Female Rage: Die unterdrückte und lange unbearbeitete Wut von Jiwon drängt immer mehr an die Oberfläche und prägt zunehmend ihr Handeln. Diese Entwicklung ist ebenso faszinierend wie verstörend und verleiht der Geschichte eine zusätzliche psychologische Tiefe.
Die Story bleibt die ganze Zeit unvorhersehbar. Man stellt Theorien auf, glaubt, Muster zu erkennen – und wird doch immer wieder überrascht. Der Schreibstil ist dabei präzise und direkt. Stellenweise wird es wirklich eklig, aber es passt zu der Geschichte.
Auch die Charaktere sind besonders, nicht immer sympathisch, aber auf jeden Fall spannend und polarisierend.
Insgesamt ein ungewöhnliches Buch, das man so nicht oft findet – definitiv eine Empfehlung, wenn man etwas anderes lesen will.
Female Rage auf die Spitze getrieben. Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Vorher fand ich es streckenweise etwas schwergängig und hätte mir mehr Tempo gewünscht.
„The Eyes Are the Best Part", der Debütroman von Monika Kim.
Eine Message, die gehört werden muss, aber eine Geschichte die es dazu nicht braucht. Kim thematisiert die Fetischisierung ostasiatischer Frauen im Westen durch Ji-Won, eine koreanisch-amerikanische Studentin, deren Rache so verstörend ist wie der Alltag, der sie dazu treibt.
Die Geschichte handelt von Ji-Won eine Studentin, deren Familienleben aus den Fugen gerät, als der Vater plötzlich die Familie verlässt. Schnell lernt die Mutter einen neuen Mann kennen, der sie herablassend behandelt, ihre Schwester sexualisiert und ihre koreanische Kultur auf Klischees reduziert. Ihre Rache soll besonders verstörend werden, in dem sie sich auf ein bestimmtes Körperteil konzentriert.
Kim gelingt es, den neuen Partner so zu zeichnen, dass man durch seine Taten eine echte Abscheu ihm gegenüber aufbaut. Seine niederträchtigen Kommentare über Ji-Wons Schwester und das lustig machen über ihre koreanische Kultur machen Ji-Wons Wut nicht nur nachvollziehbar, sie machen sie fast unvermeidlich. Selbst wenn ihre Reaktion zunehmend an Gewalt gewinnt, bleibt man als Leser auf ihrer Seite.
Unter all dem gibt es aber noch eine Geschichte zu erzählen und darin liegt der Schwachpunkt des Buches. Es wird nie erklärt, warum Ji-Won ihre Rache auf genau diese Weise ausübt oder was sie dazu treibt. Es wirkt wie eine höhere Macht, die das Buch schuldig bleibt zu erklären. Auch das Pacing überzeugt nicht vollständig: Die erste Hälfte schleppt sich, während das Ende gehetzt wirkt und Umstände konstruiert werden, damit die Geschichte irgendwie zusammenfindet. Hinzu kommen Nebencharaktere, die sorgfältig aufgebaut werden, als würde eine engere Bindung folgen und dann einfach verschwinden. Sie hinterlassen keine Spuren und hätten genauso gut weggelassen werden können.
Wer eine grausame und eindringliche Verkörperung von female rage sucht, sollte hier zugreifen. Wer klassischen Horror erwartet, wird an einigen Ecken und Kanten des Buches hängenbleiben.
Mein erster feministischer Horrorroman und ich habe
jede Seite geliebt. Manchmal etwas sehr anschaulich beschrieben, musste einige Pausen einlegen aber das macht auch ein guten Horrorroman aus, oder? 😉
Der Schreibstil war einfach und gut verständlich, die Figuren waren klar charakterisiert, nicht ganz so vielschichtig sondern eher einfacher.
Ein schräges, gruseliges Buch, welches ich total schnell durchgelesen habe, der Schreibstil ist einfach gehalten. Ji-wons Geschichte greift das Thema Alltagsrassismus und die Fetischisierung der asiatischen Kultur schonungslos auf.
Ji-won‘s Radikalisierung kam nicht unerwartet, ihre Taten standen aber für mich erst nicht in Relation zu den Beweggründen. Trotzdem konnten die Horrorelemente mir immer die passenden Reaktionen entlocken, was das Buch für mich wirklich lesenswert macht. Der Plottwist am Ende war mir zu oberflächlich, nicht ausgearbeitet und wirkte leider so, als wenn die Autorin nicht zufrieden mit Ji-won‘s Charakterentwicklung gewesen wär :D
Das Ende hingegen hat mir sehr gut gefallen. Alles in allem ein solider Horror Roman, den ich jedem Fan des Genres empfehlen kann.
Das Beste sind die Augen von Monika Kim ist ein Roman, der provoziert, verstört und bewusst an Grenzen geht – und genau dadurch lange nachwirkt.
Insgesamt hat mir das Buch gut bis sehr gut gefallen. Die Geschichte arbeitet mit drastischen, teils ekligen Bildern. Besonders die Beschreibungen rund um die Augen sind intensiv und stellenweise schwer auszuhalten. Diese Radikalität wirkt jedoch nicht beliebig, sondern verstärkt die beklemmende Atmosphäre und die innere Zerrissenheit der Geschichte.
Ganz reibungslos liest sich der Roman nicht durchgehend. Es gibt Längen in der Handlung und im Schreibstil, Passagen, in denen ich mich etwas durchbeißen musste. Nicht jede Szene entfaltet sofort Wirkung, was den Lesefluss stellenweise bremst – ohne den Gesamteindruck jedoch deutlich zu schmälern.
Auch die Protagonistin ist keine klassische Sympathieträgerin. Mit ihr kann man warm werden, muss man aber nicht. Viele ihrer Gedanken und Reaktionen lassen sich meiner Meinung nach besser einordnen, wenn man die familiäre Konstellation, individuelle Prägungen und die im Roman dargestellten traditionellen Rollenbilder mitdenkt. Diese Aspekte liefern Kontext, ohne Verhalten zu entschuldigen.
Gerade darin liegt die Stärke des Romans: Er gibt keine einfachen Antworten, sondern konfrontiert, irritiert und regt zum Nachdenken an.
Das Beste sind die Augen ist ein mutiger, unbequemer und wütender Roman, der polarisiert und nicht gefallen will – aber genau deshalb im Gedächtnis bleibt.
📚 Empfehlung für alle, die literarischen Horror mögen und sich auf schwierige Figuren einlassen können.
Feministischer Horror - sehr speziell, aber lesenswert
War mal ganz was anderes und hat viel Wut und Ekel bei mir ausgelöst. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte total abgeholt. Das Buch war spannend erzählt und ich konnte es kaum aus der Hand legen!
Die Wut in Ji-Won versteh ich sehr gut aber ekelhaft wie sie damit umgeht. Eine kranke Obsession.
Die Mutter verstehe ich garnicht und sie hat mich genau so wie George genervt.
Die jüngere Schwester tut mir unglaublich leid.
Ich hätte bei den Geschmacksbeschreibungen kotzen können.
Toller Schreibstil.
Tolle Geschichte (bis auf ein paar ekelhafte Ausnahmen)
Weird fiction mit Psychothriller Elementen.
Faszinierend und ekelhaft zugleich!
Puuuh ganz schwer zu sagen was ich von diesem Buch halten soll. 😅
Der Schreibstil 5/5 ⭐️ total außergewöhnlich & fesselnd.
Die Hauptfiguren sind mir allerdings alle bis auf die Schwester etwas bis zu ganz stark unsympathisch. 😅
Für George hab ich einen regelrechten Hass entwickelt & für Geoffrey Wut aber zugleich auch für einen winizigen Moment minimales Mitleid. Aber trotzdem absolut unsympathisch!
Die Mutti hat mir einfach nur leid getan, aber trotzdem sauer gemacht, weil sie so naiv ist & die Zeit mit ihren Kindern irgendwie nicht richtig wertschätzt bzw auf die Bedürfnisse der beiden eingeht.
JiWon…wie viel Wut kann ein Mensch in sich tragen? Ich bin absolut geschockt und mir ist immer wieder kotzschlecht geworden, allein durch ihre Gedankengänge und Handlungen. Absolut widerlich.
War kurz davor das Buch abzubrechen, weil mir wirklich schlecht wurde während dem Lesen, aber ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht oder wie weit Jiwon geht.
Einige Momente kamen doch sehr unverhofft. Aber als Horror würde ich es glaube nicht bezeichnen, eher als einen ekligen Thriller. 😅
Was ich gut fand waren die Sprünge zwischen Gedanken & Realität, da es sehr schwer zu unterscheiden war und man deshalb viel mehr nachdenken musste was jetzt die Wirklichkeit ist! 😁
Kann mich allerdings nicht entscheiden wieviele Sterne ich letztendlich verteilen würde. Zwischen 3,5&3,8⭐️
Also nach einem Monat Nachdenkzeit bin ich tatsächlich zum Entschluss gekommen, dass ich doch nur 2.5 ✨ vergeben würde. Fands dann doch im Nachhinein zu eklig und das Ende zu abrupt.
Das Buch ist nicht so Horrorlastig wie ich erwartet hätte aber das ist auch überhaupt nicht schlimm.
Zu Anfang dachte ich es geht hauptsächlich um das Leben als Familie mit Migrationshintergrund und den alltäglichen Rassismus und Sexualisierung von bestimmten Personengruppen.
Und dann kam der Wendepunkt. Schleichend und so unglaublich gut umgesetzt entwickelte sich das Buch ganz langsam zu einem Psychohorror würde ich behaupten.
Die Entwicklung der Hauptfigur hat mich so krass gepackt das ich durchgehend wissen wollte was mit ihr passiert und wohin sich das entwickelt. Ein wirklich gelungenes Buch.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, das Buch hat alle Emotionen aus mir raus gelockt die es gibt. Es war eine komplette Achterbahnfahrt.🎢 Ich war unglaublich wütend was der Familie angetan wurde von dem neuen "Vater" und hab richtig mit Ji-won mit gelitten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte trotzdem Momente wo ich dachte "ich kann das doch jetzt nicht weiterlesen😳"
Am besten fand ich Ji-won die Protagonistin, die sich nichts einfach so gefallen lies, die genau das ausgesprochen hat was so viele Frauen Tag für Tag erleben, missverstandenheit, wut, hilflosigkeit, Angst und verdammt viel Trauer.
Natürlich gab es auch "horror"-lastige Szenen mit Augen 👀 aber wenn es einen nicht allzu sehr ekelt, ist das auch nicht allzu schlimm.
Einiges war nicht 100%ig realistisch besonders was Ji-wons taten angeht, aber ich denke das kann man gut ignorieren.
Also wer es noch nicht gelesen hat: ran da!
Es war für mich persönlich mal etwas ganz anderes und die morbiden Taten der Protagonisten wurden wirklich äußerst bildlich beschrieben und es war einerseits total ekelhaft aber andererseits dann doch interessant, da es einfach unvorstellbar ist, was sie da tut.
Die Story an sich ist für mich jedoch nicht ganz schlüssig. Mir ist nicht klar, welche Krankheit sie hat und ob diese jetzt ursprünglich für dieses Verhalten ist oder nicht. Daher auch nur 3 ✨.