Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte
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Description
Ein geldgieriger Galerist ist entsetzt, als sein unehelicher Sohn Kevin vor der Tür steht. Um ihn schnell wieder loszuwerden, schickt er den Jungen wortwörtlich in die Wüste. Doch statt am anderen Ende der Welt zu verkümmern (oder in die Nähe hungriger Löwen zu geraten), taucht Kevin einige Jahre später wieder in Stockholm auf. Mit einem gewitzten Massai-Krieger an seiner Seite. Gemeinsam entwickeln sie einen ausgefeilten Racheplan und wollen noch dazu das Rätsel um zwei Bilder lösen, die der Massai mitgebracht hat. Denn es könnte sich dabei um millionenschwere Kunstwerke der deutsch-südafrikanischen Künstlerin Irma Stern handeln …
Ein Feuerwerk skurriler Ideen, ein slapstickreifer Culture Clash und ganz nebenbei noch eine Liebeserklärung an die Freiheit der Kunst – so etwas gelingt nur Jonas Jonasson!
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete lange als Journalist und gründete eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach zwanzig Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb seinen ersten Roman: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch eroberte die Leser*innen auf der ganzen Welt und verkaufte sich allein in Deutschland 4,4 Millionen Mal. Auch alle weiteren Bücher von Jonasson sind in Deutschland gefeierte Bestseller.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
🖼🦒 Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.
"Dann dankte er seinem Gott und sagte zum Jungen: »Wie wollen wir dich nennen, mein Sohn?« »Kevin?«, schlug Kevin vor. Ole Mbatian lächelte. Kevin hörte sich schön an. Kevin sollte es sein." Ach, ich liebe den Humor von Jonas Jonasson. So viele schön-schrullige Charaktere, eine haarsträubende Geschichte und ein liebenswertes Ende. Dazwischen Sozialkritik und noch ein bisschen Lerneffekt - denn ich kannte Irma Stern und ihr Wirken bis zum Lesen dieses Buches noch nicht. Auch an "Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte" hat mich wieder begeistert, wie leichtfüßig der Autor kulturelle Unterschiede beleuchtet und ganz nebenbei ernste Themen wie Rassismus in seine wunderbar komischen Romane einstreut. Klar: Man muss sich darauf einlassen, denn die Handlung ist schon teilweise sehr verrückt – aber ganz und gar lesenswert.

Ein junger Massai (der aus Schweden stammt) reist nach Schweden, weil er dort noch eine offene Rechnung hat. Was als persönliche Mission beginnt, entwickelt sich zu einer turbulenten Geschichte voller Zufälle, schräger Begegnungen und gesellschaftlicher Spitzen. Jonas Jonasson bleibt sich treu und liefert einen unterhaltsamen Roman mit viel Humor, auch wenn er nicht ganz an seine stärksten Werke heranreicht.
Jonas Jonasson ist bekannt für Romane wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Auch hier setzt er wieder auf seinen typischen Stil: klare Sprache, kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen und entfaltet sich in einem guten Rhythmus. Man merkt, dass Jonasson sein Handwerk versteht. Die Kapitel bauen logisch aufeinander auf, die Handlung bleibt stets nachvollziehbar. Im Mittelpunkt steht ein junger Massai, der aus Kenia (zurück) nach Schweden reist. Seine Motivation ist konkret, doch die Reise verläuft anders als geplant. Jonasson kombiniert kulturelle Gegensätze mit satirischen Seitenhieben auf Politik, Wirtschaft und Moral. Das gelingt ihm oft mit trockenem Witz und einem Humor, der manchmal überraschend absurd wird. Genau das ist seine Stärke. Besonders gelungen sind die Nebenfiguren. Sie wirken nicht wie bloße Staffage, sondern erhalten eigene Hintergründe und Motive. Das verleiht dem Roman Glaubwürdigkeit, auch wenn die Handlung an manchen Stellen bewusst überzeichnet ist. Jonasson balanciert hier zwischen Realität und Groteske, ohne dass es völlig ins Unglaubwürdige kippt. Trotzdem muss ich sagen: Dieser Roman ist in meinen Augen etwas einfacher konstruiert als einige seiner früheren Bücher. Die ganz großen Überraschungen bleiben aus. Manche Wendungen sind früher absehbar als gewohnt. Der Plot wirkt stellenweise geradliniger, weniger verschachtelt als man es von ihm kennt. Wer Jonassons frühere Romane liebt, wird das vielleicht bemerken. Das ändert jedoch nichts daran, dass „Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte“ sehr solide Unterhaltung bietet. Jonasson hat ein Gespür für aktuelle Themen und verpackt sie in eine zugängliche, humorvolle Geschichte. Er bleibt ein Meister darin, ernste Fragen mit Leichtigkeit zu erzählen. Unterm Strich vergebe ich 4 von 5 Sternen. Nicht sein stärkstes Werk, aber ein Roman, der Spaß macht und zeigt, warum Jonas Jonasson zu den erfolgreichsten humoristischen Erzählern unserer Zeit gehört.

• DER MASSAI, DER IN SCHWEDEN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN HAT• Vielleicht kennt ihr bereits Bücher des Autors Jonas Jonasson? Am bekanntesten ist definitiv “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”. Auch dieser Roman ist in dem typischen Jonasson Stil geschrieben: er mischt geschickt die abstrusesten Situationen, die verrücktesten Charaktere zu einem Buch mit einem roten Faden. Der Schreibstil ist unverwechselbar und mixt Humor mit philosophischen Ansätzen. Man kann absolut nicht vorhersehen, welcher Schritt in der Handlung als Nächstes erfolgt. Absolut unberechenbar. Die Handlung spielt auf zwei Kontinenten: in Europa und Afrika. Es geht um Kunst, Tradition, Fortschritt und das Zusammenleben. Irma Stern war mir vorher kein Begriff und ich bin wirklich überrascht von ihrem Leben als Künstlerin. Auch sonst war es interessant etwas im die Kunstwelt abzutauchen und die skurrilen Charaktere zu begleiten. Besonders der Massai Ole Mbatian, der weit reist und mit einer Selbstverständlichkeit alles ernst nimmt und in die unangenehmsten Situationen rutscht, konnte mich begeistern. Gutmütigkeit und Missgunst prallen hart aufeinander!
Lustig, locker und kurzweiliges Buch - Kultur-Clash + Rache
Als Film habe ich schon "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gesehen und hab ihn ganz witzig gefunden. Im Urlaub habe ich zufällig dieses Buch entdeckt, konnte ein paar Seiten lesen und wollte dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Es gibt mehrere Hauptfiguren die durch eine gemeinsame Racheaktion zusammengeführt werden. So könnte man die Handlung in aller Kürze zusammenfassen. Die Interessen sind ganz unterschiedlich und jede Figur sehr nachvollziehbar. Vor allem Ole Mbatian (der Jüngere) 😉 ist so wie er ist einfach total liebenswert. Reale Personen, Rassismus, kulturelle Unterschiede werden miteinander verwoben. Charmant und witzig wird die Geschichte erzählt und gleichzeitig hat man das Gefühl auch etwas zu lernen. (Irma Stern und ihre Werke musste ich gleich googlen) Ich musste immer wieder schmunzeln und habe die Geschichte gerne gelesen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein geldgieriger Galerist ist entsetzt, als sein unehelicher Sohn Kevin vor der Tür steht. Um ihn schnell wieder loszuwerden, schickt er den Jungen wortwörtlich in die Wüste. Doch statt am anderen Ende der Welt zu verkümmern (oder in die Nähe hungriger Löwen zu geraten), taucht Kevin einige Jahre später wieder in Stockholm auf. Mit einem gewitzten Massai-Krieger an seiner Seite. Gemeinsam entwickeln sie einen ausgefeilten Racheplan und wollen noch dazu das Rätsel um zwei Bilder lösen, die der Massai mitgebracht hat. Denn es könnte sich dabei um millionenschwere Kunstwerke der deutsch-südafrikanischen Künstlerin Irma Stern handeln …
Ein Feuerwerk skurriler Ideen, ein slapstickreifer Culture Clash und ganz nebenbei noch eine Liebeserklärung an die Freiheit der Kunst – so etwas gelingt nur Jonas Jonasson!
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete lange als Journalist und gründete eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach zwanzig Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb seinen ersten Roman: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch eroberte die Leser*innen auf der ganzen Welt und verkaufte sich allein in Deutschland 4,4 Millionen Mal. Auch alle weiteren Bücher von Jonasson sind in Deutschland gefeierte Bestseller.
Posts
🖼🦒 Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.
"Dann dankte er seinem Gott und sagte zum Jungen: »Wie wollen wir dich nennen, mein Sohn?« »Kevin?«, schlug Kevin vor. Ole Mbatian lächelte. Kevin hörte sich schön an. Kevin sollte es sein." Ach, ich liebe den Humor von Jonas Jonasson. So viele schön-schrullige Charaktere, eine haarsträubende Geschichte und ein liebenswertes Ende. Dazwischen Sozialkritik und noch ein bisschen Lerneffekt - denn ich kannte Irma Stern und ihr Wirken bis zum Lesen dieses Buches noch nicht. Auch an "Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte" hat mich wieder begeistert, wie leichtfüßig der Autor kulturelle Unterschiede beleuchtet und ganz nebenbei ernste Themen wie Rassismus in seine wunderbar komischen Romane einstreut. Klar: Man muss sich darauf einlassen, denn die Handlung ist schon teilweise sehr verrückt – aber ganz und gar lesenswert.

Ein junger Massai (der aus Schweden stammt) reist nach Schweden, weil er dort noch eine offene Rechnung hat. Was als persönliche Mission beginnt, entwickelt sich zu einer turbulenten Geschichte voller Zufälle, schräger Begegnungen und gesellschaftlicher Spitzen. Jonas Jonasson bleibt sich treu und liefert einen unterhaltsamen Roman mit viel Humor, auch wenn er nicht ganz an seine stärksten Werke heranreicht.
Jonas Jonasson ist bekannt für Romane wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Auch hier setzt er wieder auf seinen typischen Stil: klare Sprache, kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen und entfaltet sich in einem guten Rhythmus. Man merkt, dass Jonasson sein Handwerk versteht. Die Kapitel bauen logisch aufeinander auf, die Handlung bleibt stets nachvollziehbar. Im Mittelpunkt steht ein junger Massai, der aus Kenia (zurück) nach Schweden reist. Seine Motivation ist konkret, doch die Reise verläuft anders als geplant. Jonasson kombiniert kulturelle Gegensätze mit satirischen Seitenhieben auf Politik, Wirtschaft und Moral. Das gelingt ihm oft mit trockenem Witz und einem Humor, der manchmal überraschend absurd wird. Genau das ist seine Stärke. Besonders gelungen sind die Nebenfiguren. Sie wirken nicht wie bloße Staffage, sondern erhalten eigene Hintergründe und Motive. Das verleiht dem Roman Glaubwürdigkeit, auch wenn die Handlung an manchen Stellen bewusst überzeichnet ist. Jonasson balanciert hier zwischen Realität und Groteske, ohne dass es völlig ins Unglaubwürdige kippt. Trotzdem muss ich sagen: Dieser Roman ist in meinen Augen etwas einfacher konstruiert als einige seiner früheren Bücher. Die ganz großen Überraschungen bleiben aus. Manche Wendungen sind früher absehbar als gewohnt. Der Plot wirkt stellenweise geradliniger, weniger verschachtelt als man es von ihm kennt. Wer Jonassons frühere Romane liebt, wird das vielleicht bemerken. Das ändert jedoch nichts daran, dass „Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte“ sehr solide Unterhaltung bietet. Jonasson hat ein Gespür für aktuelle Themen und verpackt sie in eine zugängliche, humorvolle Geschichte. Er bleibt ein Meister darin, ernste Fragen mit Leichtigkeit zu erzählen. Unterm Strich vergebe ich 4 von 5 Sternen. Nicht sein stärkstes Werk, aber ein Roman, der Spaß macht und zeigt, warum Jonas Jonasson zu den erfolgreichsten humoristischen Erzählern unserer Zeit gehört.

• DER MASSAI, DER IN SCHWEDEN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN HAT• Vielleicht kennt ihr bereits Bücher des Autors Jonas Jonasson? Am bekanntesten ist definitiv “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”. Auch dieser Roman ist in dem typischen Jonasson Stil geschrieben: er mischt geschickt die abstrusesten Situationen, die verrücktesten Charaktere zu einem Buch mit einem roten Faden. Der Schreibstil ist unverwechselbar und mixt Humor mit philosophischen Ansätzen. Man kann absolut nicht vorhersehen, welcher Schritt in der Handlung als Nächstes erfolgt. Absolut unberechenbar. Die Handlung spielt auf zwei Kontinenten: in Europa und Afrika. Es geht um Kunst, Tradition, Fortschritt und das Zusammenleben. Irma Stern war mir vorher kein Begriff und ich bin wirklich überrascht von ihrem Leben als Künstlerin. Auch sonst war es interessant etwas im die Kunstwelt abzutauchen und die skurrilen Charaktere zu begleiten. Besonders der Massai Ole Mbatian, der weit reist und mit einer Selbstverständlichkeit alles ernst nimmt und in die unangenehmsten Situationen rutscht, konnte mich begeistern. Gutmütigkeit und Missgunst prallen hart aufeinander!
Lustig, locker und kurzweiliges Buch - Kultur-Clash + Rache
Als Film habe ich schon "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gesehen und hab ihn ganz witzig gefunden. Im Urlaub habe ich zufällig dieses Buch entdeckt, konnte ein paar Seiten lesen und wollte dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Es gibt mehrere Hauptfiguren die durch eine gemeinsame Racheaktion zusammengeführt werden. So könnte man die Handlung in aller Kürze zusammenfassen. Die Interessen sind ganz unterschiedlich und jede Figur sehr nachvollziehbar. Vor allem Ole Mbatian (der Jüngere) 😉 ist so wie er ist einfach total liebenswert. Reale Personen, Rassismus, kulturelle Unterschiede werden miteinander verwoben. Charmant und witzig wird die Geschichte erzählt und gleichzeitig hat man das Gefühl auch etwas zu lernen. (Irma Stern und ihre Werke musste ich gleich googlen) Ich musste immer wieder schmunzeln und habe die Geschichte gerne gelesen.















