Die Spionin
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.
Posts
Wer Coelho mag, wird dieses Buch sicherlich auch lieben, es ist anspruchsvoll geschrieben, liest sich aber dennoch gut. Wer eine Mata Hari-Biografie lesen will, sollte sich lieber auf andere Literatur konzentrieren.
Paulo Coelho lässt seine Protagonistin selbst zu Wort kommen und gestaltet den Roman als letzten Brief – eine reduzierte, sehr persönliche Perspektive. Die Geschichte von Mata Hari, die eigentlich von Erotik, Exotik und historischer Brisanz lebt, wird hier vor allem einfühlsam und introspektiv erzählt. Dabei bleibt jedoch vieles vage: Weder entsteht ein greifbares Sittenbild der Zeit noch werden die geschichtlichen Hintergründe ausreichend vertieft. Trotz detaillierter Darstellung ihres Charakters blieb Coelhos Hauptfigur mir merkwürdig fremd und emotionslos. So entsteht insgesamt ein empathischer, aber letztlich etwas blasser Eindruck einer faszinierenden Figur, deren Potenzial nur teilweise ausgeschöpft wird.
In dem buch geht es um eine Frau, die wegen Spionage im 1. Weltkrieg angeklagt wurde.
Das Buch ist echt sehr gut geschrieben! anders als bei den anderen Paulo Coelho büchern sind es hier keine einfachen, kurzen Sätze.. Der Satzbau ist doch ein wenig komplexer, aber dennoch super gut geschrieben. Die Handlung ist auch sehr gut und spannend.. Vor allem ab Seite 100 (circa) geht es richtig ab und man kann das buch gar nicht mehr weglegen.. Ich hatte teilweise auch das gefühl, dass das alles erfunden war, weil paulo so real geschrieben hat, dass es eigentlich gar nicht real real sein kann..
Das Leben der spannenden und schillernden Figur Mata Hari wurde trotz des aufregenden Lebens eher fade und für mich nicht tiefgreifend genug beschrieben. Zudem wurden ihre Facetten nicht ausreichend beleuchtet. Insofern ein kurzes, interessantes Werk, um die Figur kennenzulernen, wenn man dann aber Blut geleckt hat, muss man zu anderen Lektüren greifen.
⭐️⭐️⭐️
“Die Spionin” von Paulo Coelho ist ein interessantes, wenn auch etwas zwiespältiges Buch über das Leben von Mata Hari, der berühmten Tänzerin und Spionin, die während des Ersten Weltkriegs hingerichtet wurde. Coelho beschreibt ihr Leben mit poetischer Sprache und vermittelt eindrucksvoll die innere Zerrissenheit dieser faszinierenden Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten wollte. Positiv hervorzuheben sind die lebendigen Beschreibungen und der Versuch, eine komplexe historische Figur zum Leben zu erwecken. Mata Hari wird nicht nur als Geheimagentin, sondern als freigeistige Frau mit Träumen und Fehlern dargestellt. Auch Coelhos Stil ist wie gewohnt elegant und gut lesbar. Allerdings bleibt die Erzählung stellenweise recht oberflächlich, und es fehlen tiefere Einblicke in die Zeit und politische Lage, die ihre Handlungen beeinflussten. Die Figur der Mata Hari wirkt manchmal wie ein Rätsel, das Coelho selbst nicht ganz zu lösen vermag. Wer detaillierte historische Einblicke erwartet, könnte enttäuscht werden. Insgesamt ist “Die Spionin” ein lesenswertes, wenn auch nicht überragendes Buch für Fans von Coelho und für Leser, die an faszinierenden Frauenfiguren interessiert sind.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch, leider wurden sie nicht erfüllt. Man hätte super viel aus der Geschichte rausholen können, denn Mata Hari hatte ein faszinierendes Leben. Aus dem holländischen Dorf auf die Pariser Bühnen. Das muss aufregend sein. Paolo Coelho hat die Erlebnisse von Mata Hari sehr oberflächlich gehalten und ist von einem Punkt zum nächsten gesprungen ohne die Erlebnisse genauer zu schildern. Und obwohl es aus ihrer Perspektive geschrieben wird, konnte ich mich nicht in sie hineinfühlen.
Description
Book Information
Author Description
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.
Posts
Wer Coelho mag, wird dieses Buch sicherlich auch lieben, es ist anspruchsvoll geschrieben, liest sich aber dennoch gut. Wer eine Mata Hari-Biografie lesen will, sollte sich lieber auf andere Literatur konzentrieren.
Paulo Coelho lässt seine Protagonistin selbst zu Wort kommen und gestaltet den Roman als letzten Brief – eine reduzierte, sehr persönliche Perspektive. Die Geschichte von Mata Hari, die eigentlich von Erotik, Exotik und historischer Brisanz lebt, wird hier vor allem einfühlsam und introspektiv erzählt. Dabei bleibt jedoch vieles vage: Weder entsteht ein greifbares Sittenbild der Zeit noch werden die geschichtlichen Hintergründe ausreichend vertieft. Trotz detaillierter Darstellung ihres Charakters blieb Coelhos Hauptfigur mir merkwürdig fremd und emotionslos. So entsteht insgesamt ein empathischer, aber letztlich etwas blasser Eindruck einer faszinierenden Figur, deren Potenzial nur teilweise ausgeschöpft wird.
In dem buch geht es um eine Frau, die wegen Spionage im 1. Weltkrieg angeklagt wurde.
Das Buch ist echt sehr gut geschrieben! anders als bei den anderen Paulo Coelho büchern sind es hier keine einfachen, kurzen Sätze.. Der Satzbau ist doch ein wenig komplexer, aber dennoch super gut geschrieben. Die Handlung ist auch sehr gut und spannend.. Vor allem ab Seite 100 (circa) geht es richtig ab und man kann das buch gar nicht mehr weglegen.. Ich hatte teilweise auch das gefühl, dass das alles erfunden war, weil paulo so real geschrieben hat, dass es eigentlich gar nicht real real sein kann..
Das Leben der spannenden und schillernden Figur Mata Hari wurde trotz des aufregenden Lebens eher fade und für mich nicht tiefgreifend genug beschrieben. Zudem wurden ihre Facetten nicht ausreichend beleuchtet. Insofern ein kurzes, interessantes Werk, um die Figur kennenzulernen, wenn man dann aber Blut geleckt hat, muss man zu anderen Lektüren greifen.
⭐️⭐️⭐️
“Die Spionin” von Paulo Coelho ist ein interessantes, wenn auch etwas zwiespältiges Buch über das Leben von Mata Hari, der berühmten Tänzerin und Spionin, die während des Ersten Weltkriegs hingerichtet wurde. Coelho beschreibt ihr Leben mit poetischer Sprache und vermittelt eindrucksvoll die innere Zerrissenheit dieser faszinierenden Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten wollte. Positiv hervorzuheben sind die lebendigen Beschreibungen und der Versuch, eine komplexe historische Figur zum Leben zu erwecken. Mata Hari wird nicht nur als Geheimagentin, sondern als freigeistige Frau mit Träumen und Fehlern dargestellt. Auch Coelhos Stil ist wie gewohnt elegant und gut lesbar. Allerdings bleibt die Erzählung stellenweise recht oberflächlich, und es fehlen tiefere Einblicke in die Zeit und politische Lage, die ihre Handlungen beeinflussten. Die Figur der Mata Hari wirkt manchmal wie ein Rätsel, das Coelho selbst nicht ganz zu lösen vermag. Wer detaillierte historische Einblicke erwartet, könnte enttäuscht werden. Insgesamt ist “Die Spionin” ein lesenswertes, wenn auch nicht überragendes Buch für Fans von Coelho und für Leser, die an faszinierenden Frauenfiguren interessiert sind.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch, leider wurden sie nicht erfüllt. Man hätte super viel aus der Geschichte rausholen können, denn Mata Hari hatte ein faszinierendes Leben. Aus dem holländischen Dorf auf die Pariser Bühnen. Das muss aufregend sein. Paolo Coelho hat die Erlebnisse von Mata Hari sehr oberflächlich gehalten und ist von einem Punkt zum nächsten gesprungen ohne die Erlebnisse genauer zu schildern. Und obwohl es aus ihrer Perspektive geschrieben wird, konnte ich mich nicht in sie hineinfühlen.

























