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„Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft“, Immanuel Kant
Okay, das Zitat von Kant habe ich jetzt mal einfach so hier reingeschmuggelt. Aber warum das seine Berechtigung hat, erschliesst sich euch gleich. Wenn ich mich heutzutage aller Schlagzeilen zum trotz als Pazifist zu erkennen gebe, schwingt gleich der Vorwurf der Dummheit, Verblendung oder Naivität mit. Klar, Mahatma Gandhi, John Lennon oder Martin Luther King gibt es nicht mehr. Man könnte meinen, ihr Erbe sei aus den Köpfen der Menschen verflogen… bis ich auf dieses Buch gestossen bin. In einem Briefwechsel im Jahre 1932 sinnieren keine geringeren als Albert Einstein und Sigmund Freud über die Notwendigkeit des Friedens und wie dieser hergestellt werden könnte und warum dieser notwendig ist. Dass dieses Buch noch mit einer Essay von Isaac Asimov bereichert wurde, rundet das Werk ab und beweist, dass die Geisteshaltung des Pazifismus sowohl Verstand als auch Vernunft und Mut bedarf. Es waren drei Personen, die ihrer Zeit weit voraus waren und wahrscheinlich auch heute manchem Politiker, ob nah oder fern, noch wären. Dieses Buch ist wichtiger denn je. Schaden wird es keinen, helfen vielleicht allen. Solange diese Worte gelesen und über deren Bedeutung nachgedacht wird, keimt die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt. Albert Einstein: „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten (…) Es gibt nichts, das mir wichtiger ist und mir mehr am Herzen liegt. Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ Sigmund Freud: „Warum empören wir uns so sehr gegen den Krieg, Sie und ich und so viele andere, warum nehmen wie ihn nicht hin (…)? Er scheint doch naturgemäß, biologisch wohl begründet, praktisch kaum vermeidbar. Die Antwort wird lauten, weil jeder Mensch ein Recht auf sein eigenes Leben hat, weil der Krieg hoffnungsvolle Menschenleben vernichtet, den einzelnen Menschen in Lagen bringt, die ihn entwürdigen, ihn zwingt andere zu morden, was er nicht will (…).“ Isaac Asimov: „Die Aufgabe lautet ganz allgemein: zu erhalten. Wir müssen die Umwelt erhalten, die Verhaltensformen, die zur Konsistenz und Lebensfähigkeit der Biosphäre beitragen, die Schönheit und die Harmonie. (…), die Nationen streiten sich immer noch verbissen und stellen ihren provinziellen Stolz über Leben und Tod der menschlichen Art.“

Aug 2, 2025
„Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft“, Immanuel Kant
Okay, das Zitat von Kant habe ich jetzt mal einfach so hier reingeschmuggelt. Aber warum das seine Berechtigung hat, erschliesst sich euch gleich. Wenn ich mich heutzutage aller Schlagzeilen zum trotz als Pazifist zu erkennen gebe, schwingt gleich der Vorwurf der Dummheit, Verblendung oder Naivität mit. Klar, Mahatma Gandhi, John Lennon oder Martin Luther King gibt es nicht mehr. Man könnte meinen, ihr Erbe sei aus den Köpfen der Menschen verflogen… bis ich auf dieses Buch gestossen bin. In einem Briefwechsel im Jahre 1932 sinnieren keine geringeren als Albert Einstein und Sigmund Freud über die Notwendigkeit des Friedens und wie dieser hergestellt werden könnte und warum dieser notwendig ist. Dass dieses Buch noch mit einer Essay von Isaac Asimov bereichert wurde, rundet das Werk ab und beweist, dass die Geisteshaltung des Pazifismus sowohl Verstand als auch Vernunft und Mut bedarf. Es waren drei Personen, die ihrer Zeit weit voraus waren und wahrscheinlich auch heute manchem Politiker, ob nah oder fern, noch wären. Dieses Buch ist wichtiger denn je. Schaden wird es keinen, helfen vielleicht allen. Solange diese Worte gelesen und über deren Bedeutung nachgedacht wird, keimt die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt. Albert Einstein: „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten (…) Es gibt nichts, das mir wichtiger ist und mir mehr am Herzen liegt. Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ Sigmund Freud: „Warum empören wir uns so sehr gegen den Krieg, Sie und ich und so viele andere, warum nehmen wie ihn nicht hin (…)? Er scheint doch naturgemäß, biologisch wohl begründet, praktisch kaum vermeidbar. Die Antwort wird lauten, weil jeder Mensch ein Recht auf sein eigenes Leben hat, weil der Krieg hoffnungsvolle Menschenleben vernichtet, den einzelnen Menschen in Lagen bringt, die ihn entwürdigen, ihn zwingt andere zu morden, was er nicht will (…).“ Isaac Asimov: „Die Aufgabe lautet ganz allgemein: zu erhalten. Wir müssen die Umwelt erhalten, die Verhaltensformen, die zur Konsistenz und Lebensfähigkeit der Biosphäre beitragen, die Schönheit und die Harmonie. (…), die Nationen streiten sich immer noch verbissen und stellen ihren provinziellen Stolz über Leben und Tod der menschlichen Art.“
Aug 2, 2025









