Warum Krieg?
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Book Information
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Albert Einstein, geboren 1879 in Ulm, stellte die Relativitätstheorie auf, mit der er neue Grundlagen für die moderne Physik schuf. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Als Autor kennt man ihn vor allem durch seine Briefe: berühmt sein Schreiben an Präsident Roosevelt, in dem er – überzeugter Pazifist – sich aus Furcht vor einer deutschen Aggression für die Entwicklung der Atombombe aussprach. Seine Laufbahn als Professor führte ihn über Zürich, Prag und Berlin nach Princeton, wo er 1955 starb.
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„Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft“, Immanuel Kant
Okay, das Zitat von Kant habe ich jetzt mal einfach so hier reingeschmuggelt. Aber warum das seine Berechtigung hat, erschliesst sich euch gleich. Wenn ich mich heutzutage aller Schlagzeilen zum trotz als Pazifist zu erkennen gebe, schwingt gleich der Vorwurf der Dummheit, Verblendung oder Naivität mit. Klar, Mahatma Gandhi, John Lennon oder Martin Luther King gibt es nicht mehr. Man könnte meinen, ihr Erbe sei aus den Köpfen der Menschen verflogen… bis ich auf dieses Buch gestossen bin. In einem Briefwechsel im Jahre 1932 sinnieren keine geringeren als Albert Einstein und Sigmund Freud über die Notwendigkeit des Friedens und wie dieser hergestellt werden könnte und warum dieser notwendig ist. Dass dieses Buch noch mit einer Essay von Isaac Asimov bereichert wurde, rundet das Werk ab und beweist, dass die Geisteshaltung des Pazifismus sowohl Verstand als auch Vernunft und Mut bedarf. Es waren drei Personen, die ihrer Zeit weit voraus waren und wahrscheinlich auch heute manchem Politiker, ob nah oder fern, noch wären. Dieses Buch ist wichtiger denn je. Schaden wird es keinen, helfen vielleicht allen. Solange diese Worte gelesen und über deren Bedeutung nachgedacht wird, keimt die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt. Albert Einstein: „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten (…) Es gibt nichts, das mir wichtiger ist und mir mehr am Herzen liegt. Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ Sigmund Freud: „Warum empören wir uns so sehr gegen den Krieg, Sie und ich und so viele andere, warum nehmen wie ihn nicht hin (…)? Er scheint doch naturgemäß, biologisch wohl begründet, praktisch kaum vermeidbar. Die Antwort wird lauten, weil jeder Mensch ein Recht auf sein eigenes Leben hat, weil der Krieg hoffnungsvolle Menschenleben vernichtet, den einzelnen Menschen in Lagen bringt, die ihn entwürdigen, ihn zwingt andere zu morden, was er nicht will (…).“ Isaac Asimov: „Die Aufgabe lautet ganz allgemein: zu erhalten. Wir müssen die Umwelt erhalten, die Verhaltensformen, die zur Konsistenz und Lebensfähigkeit der Biosphäre beitragen, die Schönheit und die Harmonie. (…), die Nationen streiten sich immer noch verbissen und stellen ihren provinziellen Stolz über Leben und Tod der menschlichen Art.“

Zwei der größten Denker ihrer Zeit, Albert Einstein und Sigmund Freud, setzen sich zusammen, um eine der tiefsten Fragen der Menschheit zu erörtern: Warum gibt es Krieg? Genau dieser faszinierende Briefwechsel aus dem Jahr 1932 bildet den Kern dieses außergewöhnlichen Buches.
➖️ Einstein ist zutiefst beunruhigt über die wiederkehrenden Konflikte. Er fragt sich, wie es sein kann, dass Bevölkerungen immer wieder in Kriege gezogen werden, obwohl sie selbst darunter leiden. Er vermutet, dass hier mehr als nur politische oder wirtschaftliche Gründe im Spiel sind, es muss eine tiefere, psychologische Ursache geben. Mit dieser Frage wendet er sich an Freud, um Licht ins Dunkel der menschlichen Psyche zu bringen. Freuds Antwort ist direkt und tiefgründig. Er erklärt, dass in jedem Menschen zwei grundlegende Triebe wirken: der Eros, ein Trieb zum Verbinden und Erschaffen, und der Thanatos, ein Trieb zur Aggression und Zerstörung. Freud argumentiert, dass dieser Zerstörungstrieb ein ursprünglicher Bestandteil unserer Natur ist, der nicht einfach verschwindet. Die Zivilisation, so Freud, ist der ständige Versuch, diesen Trieb durch Gesetze, Normen und die Entwicklung von Vernunft und Empathie zu zähmen und zu lenken. Er zeigt auf, wie die Stärkung gemeinsamer Bindungen und ein starkes, von allen akzeptiertes Rechtssystem entscheidend sein können, um den Frieden zu wahren. Dieses Buch ist weit mehr als nur ein historisches Dokument. Es fordert uns auf, über die psychologischen Wurzeln von Hass und Gewalt nachzudenken und darüber, wie wir als Gesellschaft und als Individuen dazu beitragen können, den Frieden zu fördern. Fazit: Ein fesselnder und aufschlussreicher Dialog, der zeitlose Fragen der Menschheit beleuchtet und ein tieferes Verständnis für die Komplexität des Friedens ermöglicht. Absolute Lese-Empfehlung.

Großes Kino!
Dieses kurze Büchlein ist ein enormer Gewinn für jeden, der über dieses so schwer fass- und greifbare Phänomen des Krieges nachdenkt. Es ist zudem ein Aufruf an Menschlichkeit, Empathie und Vertrauen. Auch der Stil der Briefe ist wunderbar, damals wurde wirklich noch schön geschrieben. Ein „Must-Read“!
Dieses kombinierte Buch ist nicht nur ein intellektueller Austausch, sondern ein aufrüttelndes Appell an Vernunft, Empathie und die Notwendigkeit, Frieden aktiv zu gestalten – und damit ein Plädoyer an die Menschlichkeit.
Ein sehr interessantes "Buch" zu den Ansichten über Krieg und Frieden zweier großer Denker. Albert Einstein und Sigmund Freud widmen sich in diesem Briefwechsel einer der drängendsten Fragen der Menschheit: Warum Krieg? Dabei treffen zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinander – die naturwissenschaftliche Rationalität Einsteins und die tiefenpsychologische Analyse Freuds. Besonders spannend ist der abschließende Essay von Isaac Asimov, der den historischen und philosophischen Kontext dieser Debatte beleuchtet und die Aktualität der Gedanken von Einstein und Freud unterstreicht. So ist dieses kombinierte Buch nicht nur ein intellektueller Austausch, sondern ein aufrüttelndes Appell an Vernunft, Empathie und die Notwendigkeit, Frieden aktiv zu gestalten – und damit ein Plädoyer an die Menschlichkeit.
Es ist nur ein schmales Heft. Ein Briefwechsel. Ein paar Seiten, in denen zwei der klügsten Kopfe ihrer Zeit den Versuch unternehmen, das Unfassbare zu verstehen: Warum der Mensch immer wieder Krieg führt. Warum Krieg? ist so klar und zugleich so ernüchternd, dass man fast erschrickt. Einstein fragt mit dem unbestechlichen Blick des Physikers, ob es einen Weg gibt, diesen Irrsinn zu überwinden. Freud antwortet als Psychologe, der weiß, wie tief der Zerstörungstrieb im Menschen wurzelt. Der Briefwechsel ist klar und bewusstseinserweiternd. Er versucht nicht, Hoffnung zu verkaufen, sondern Erkenntnis. Und genau das macht ihn so zeitlos. Wie die Kirsche auf der Torte rundet das Nachwort von Isaac Asimov den Briefwechsel mit einem eindrücklichen Blick in unsere Gegenwart ab.

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Albert Einstein, geboren 1879 in Ulm, stellte die Relativitätstheorie auf, mit der er neue Grundlagen für die moderne Physik schuf. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Als Autor kennt man ihn vor allem durch seine Briefe: berühmt sein Schreiben an Präsident Roosevelt, in dem er – überzeugter Pazifist – sich aus Furcht vor einer deutschen Aggression für die Entwicklung der Atombombe aussprach. Seine Laufbahn als Professor führte ihn über Zürich, Prag und Berlin nach Princeton, wo er 1955 starb.
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„Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft“, Immanuel Kant
Okay, das Zitat von Kant habe ich jetzt mal einfach so hier reingeschmuggelt. Aber warum das seine Berechtigung hat, erschliesst sich euch gleich. Wenn ich mich heutzutage aller Schlagzeilen zum trotz als Pazifist zu erkennen gebe, schwingt gleich der Vorwurf der Dummheit, Verblendung oder Naivität mit. Klar, Mahatma Gandhi, John Lennon oder Martin Luther King gibt es nicht mehr. Man könnte meinen, ihr Erbe sei aus den Köpfen der Menschen verflogen… bis ich auf dieses Buch gestossen bin. In einem Briefwechsel im Jahre 1932 sinnieren keine geringeren als Albert Einstein und Sigmund Freud über die Notwendigkeit des Friedens und wie dieser hergestellt werden könnte und warum dieser notwendig ist. Dass dieses Buch noch mit einer Essay von Isaac Asimov bereichert wurde, rundet das Werk ab und beweist, dass die Geisteshaltung des Pazifismus sowohl Verstand als auch Vernunft und Mut bedarf. Es waren drei Personen, die ihrer Zeit weit voraus waren und wahrscheinlich auch heute manchem Politiker, ob nah oder fern, noch wären. Dieses Buch ist wichtiger denn je. Schaden wird es keinen, helfen vielleicht allen. Solange diese Worte gelesen und über deren Bedeutung nachgedacht wird, keimt die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt. Albert Einstein: „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten (…) Es gibt nichts, das mir wichtiger ist und mir mehr am Herzen liegt. Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ Sigmund Freud: „Warum empören wir uns so sehr gegen den Krieg, Sie und ich und so viele andere, warum nehmen wie ihn nicht hin (…)? Er scheint doch naturgemäß, biologisch wohl begründet, praktisch kaum vermeidbar. Die Antwort wird lauten, weil jeder Mensch ein Recht auf sein eigenes Leben hat, weil der Krieg hoffnungsvolle Menschenleben vernichtet, den einzelnen Menschen in Lagen bringt, die ihn entwürdigen, ihn zwingt andere zu morden, was er nicht will (…).“ Isaac Asimov: „Die Aufgabe lautet ganz allgemein: zu erhalten. Wir müssen die Umwelt erhalten, die Verhaltensformen, die zur Konsistenz und Lebensfähigkeit der Biosphäre beitragen, die Schönheit und die Harmonie. (…), die Nationen streiten sich immer noch verbissen und stellen ihren provinziellen Stolz über Leben und Tod der menschlichen Art.“

Zwei der größten Denker ihrer Zeit, Albert Einstein und Sigmund Freud, setzen sich zusammen, um eine der tiefsten Fragen der Menschheit zu erörtern: Warum gibt es Krieg? Genau dieser faszinierende Briefwechsel aus dem Jahr 1932 bildet den Kern dieses außergewöhnlichen Buches.
➖️ Einstein ist zutiefst beunruhigt über die wiederkehrenden Konflikte. Er fragt sich, wie es sein kann, dass Bevölkerungen immer wieder in Kriege gezogen werden, obwohl sie selbst darunter leiden. Er vermutet, dass hier mehr als nur politische oder wirtschaftliche Gründe im Spiel sind, es muss eine tiefere, psychologische Ursache geben. Mit dieser Frage wendet er sich an Freud, um Licht ins Dunkel der menschlichen Psyche zu bringen. Freuds Antwort ist direkt und tiefgründig. Er erklärt, dass in jedem Menschen zwei grundlegende Triebe wirken: der Eros, ein Trieb zum Verbinden und Erschaffen, und der Thanatos, ein Trieb zur Aggression und Zerstörung. Freud argumentiert, dass dieser Zerstörungstrieb ein ursprünglicher Bestandteil unserer Natur ist, der nicht einfach verschwindet. Die Zivilisation, so Freud, ist der ständige Versuch, diesen Trieb durch Gesetze, Normen und die Entwicklung von Vernunft und Empathie zu zähmen und zu lenken. Er zeigt auf, wie die Stärkung gemeinsamer Bindungen und ein starkes, von allen akzeptiertes Rechtssystem entscheidend sein können, um den Frieden zu wahren. Dieses Buch ist weit mehr als nur ein historisches Dokument. Es fordert uns auf, über die psychologischen Wurzeln von Hass und Gewalt nachzudenken und darüber, wie wir als Gesellschaft und als Individuen dazu beitragen können, den Frieden zu fördern. Fazit: Ein fesselnder und aufschlussreicher Dialog, der zeitlose Fragen der Menschheit beleuchtet und ein tieferes Verständnis für die Komplexität des Friedens ermöglicht. Absolute Lese-Empfehlung.

Großes Kino!
Dieses kurze Büchlein ist ein enormer Gewinn für jeden, der über dieses so schwer fass- und greifbare Phänomen des Krieges nachdenkt. Es ist zudem ein Aufruf an Menschlichkeit, Empathie und Vertrauen. Auch der Stil der Briefe ist wunderbar, damals wurde wirklich noch schön geschrieben. Ein „Must-Read“!
Dieses kombinierte Buch ist nicht nur ein intellektueller Austausch, sondern ein aufrüttelndes Appell an Vernunft, Empathie und die Notwendigkeit, Frieden aktiv zu gestalten – und damit ein Plädoyer an die Menschlichkeit.
Ein sehr interessantes "Buch" zu den Ansichten über Krieg und Frieden zweier großer Denker. Albert Einstein und Sigmund Freud widmen sich in diesem Briefwechsel einer der drängendsten Fragen der Menschheit: Warum Krieg? Dabei treffen zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinander – die naturwissenschaftliche Rationalität Einsteins und die tiefenpsychologische Analyse Freuds. Besonders spannend ist der abschließende Essay von Isaac Asimov, der den historischen und philosophischen Kontext dieser Debatte beleuchtet und die Aktualität der Gedanken von Einstein und Freud unterstreicht. So ist dieses kombinierte Buch nicht nur ein intellektueller Austausch, sondern ein aufrüttelndes Appell an Vernunft, Empathie und die Notwendigkeit, Frieden aktiv zu gestalten – und damit ein Plädoyer an die Menschlichkeit.
Es ist nur ein schmales Heft. Ein Briefwechsel. Ein paar Seiten, in denen zwei der klügsten Kopfe ihrer Zeit den Versuch unternehmen, das Unfassbare zu verstehen: Warum der Mensch immer wieder Krieg führt. Warum Krieg? ist so klar und zugleich so ernüchternd, dass man fast erschrickt. Einstein fragt mit dem unbestechlichen Blick des Physikers, ob es einen Weg gibt, diesen Irrsinn zu überwinden. Freud antwortet als Psychologe, der weiß, wie tief der Zerstörungstrieb im Menschen wurzelt. Der Briefwechsel ist klar und bewusstseinserweiternd. Er versucht nicht, Hoffnung zu verkaufen, sondern Erkenntnis. Und genau das macht ihn so zeitlos. Wie die Kirsche auf der Torte rundet das Nachwort von Isaac Asimov den Briefwechsel mit einem eindrücklichen Blick in unsere Gegenwart ab.












