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Axolotl Roadkill, English edition: A Novel

2.2(73)
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English
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About the book

An extraordinary and controversial bestseller in Germany from a teenage literary prodigy - a cynical Catcher in the Rye of the noughties..
‘Horrible lives are a godsend,’ writes 16-year-old Mifti in her diary. Since the death of her mother, she has been living in Berlin in an increasingly dire state of disarray. Diagnosed as a ‘pseudo stress-debilitated’ problem child, she becomes enmeshed in the Berlin party scene, surviving her so called life through a haze of sex, drugs and club culture.

What sets Mifti apart is her hypersensitivity and her open, questioning curiosity about an older generation that doesn’t seem to be able to care for its children. Torn between genius and madness, she delves into the language of adults, their conventions and toys with what she calls, ‘the general decay of their worlds, where the pursuit of prosperity has led to neglect’.
ISBN9781849010542
PublisherCorsair
Publication Date06/21/12
Pages208

Reviews & Ratings

73 ratings

12 reviews

2.2

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  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Followers

    1.0

    Eine zusammenkopierte Mischung aus „Feuchtgebiete“ und „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“

    Ein wilder Ritt durch Drogen, Sex und Desorientierung – so könnte man Helene Hegemanns Debüt „Axolotl Roadkill“ in wenigen Worten zusammenfassen. Die 16-jährige Protagonistin Mifti, die in Berlin lebt, führt uns in ein Leben voller Exzesse und Verzweiflung, geprägt von einer Mischung aus Drogenmissbrauch, sinnlosen Affären und philosophischen Gedankensplittern. Doch was zunächst irgendwie schrill, aufregend und provokant wirken mag, wird schnell anstrengend und verliert sich in wirren, sinnfreien Gedankengängen. In Tagebuchform beschreibt Mifti ihren Alltag, der aus dem Schwänzen der Schule, der Berliner Clubszene und einem unaufhörlichen Abdriften in die Selbstzerstörung besteht. Der Schreibstil von Hegemann ist eine Mischung aus kunstvollen, hochtrabenden Sätzen und plumpen Fäkalausdrücken. Diese extreme Diskrepanz macht es schwierig, dem Text zu folgen, und lässt ihn künstlich und überkonstruiert wirken. Man bekommt schnell den Eindruck, dass es hier weniger um den Inhalt geht, als darum, zu schockieren und aus der Masse herauszustechen. Was mir aber am meisten missfällt, ist das Fehlen einer wirklichen Handlung. Mifti driftet durch ihr Leben, reflektiert hin und wieder über den Sinn des Daseins, nur um dann direkt wieder in den nächsten Exzess zu stürzen. Charakterentwicklung? Fehlanzeige. Dazu kommen die immer gleichen Muster – Mifti kotzt, nimmt Drogen, denkt kurz darüber nach, warum sie alles kaputt macht, und macht dann einfach weiter. Auf Dauer schlicht ermüdend redundant. Und dabei stehe ich eigentlich auf diese Art von Romanen. Charles Bukowski oder Hunter S. Thompson, die ebenfalls in schrillem Stil von Drogen, Sex und Desorientierung erzählen, haben mich immer begeistert. Doch was bei ihnen funktioniert – der wilde Trip durch Exzesse und das Absurde – wirkt hier einfach nur gewollt und nicht gekonnt. Nope, das war‘s nicht. Besonders problematisch finde ich jedoch den Hintergrund des Buches. Dass Hegemann großzügig von anderen Autoren und Quellen abgeschrieben hat, führt dazu, dass die ohnehin schon wirre Struktur des Buches noch mehr an Authentizität verliert. Die nachträglich eingefügten Quellenverweise (in meiner Edition noch nicht vorhanden) machen das Ganze nicht besser – es fühlt sich an wie ein Remix, der weder originell noch sonderlich gut zusammengestellt ist. Dass ein solcher „Plagiatsskandal“ überhaupt ein solches Aufsehen erregen konnte, zeigt, wie wenig Substanz letztlich hinter diesem Buch steckt. Nach Jahren auf meinem SUB habe ich das Buch nun doch zur Hand genommen, und ehrlich gesagt – ich wünschte, ich hätte es gelassen. Das Buch mag damals für Aufsehen gesorgt haben (ich hatte es tatsächlich selbst als Teenager und noch weit vor dem Copyright-Skandal gekauft), doch aus heutiger Perspektive wirkt es wie ein verzweifelter Versuch, mit Provokation und Leihideen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Für mich bleibt „Axolotl Roadkill“ ein wirres, sinnfreies, zusammengeklautes, überkonstruiertes Werk, das letztlich wenig Mehrwert bietet. Nicht empfehlenswert. ⭐️

    Oct 17, 2024

  • 1.0

    Rein inhaltlich betrachtet ist Hegemanns Romandebüt "Axolotl Roadkill" wahrlich nichts allzu Neues. Die junge Autorin beschreibt in Form von wirren Tagebucheinträgen der 16jährigen Protagonistin Mifti deren Leben in Berlin. Wilde Drogenexzesse, Sex, Schuleschwänzen, ein verwahrlostes Leben ohne Mutter, Orientierungslosigkeit, der Sinn oder Unsinn des Lebens - Hegemann wartet mit allen möglichen Themen auf, die ein jugendliches Leben beschäftigen können. Nichts, was es nicht schon vorher in irgendeiner Form gegeben hätte. Hegemanns Schreibstil in diesem "Werk" ist hingegen gewöhnungsbedürftig. Sie knallt einem sowohl hochkomplizierte und ausformulierte Sätze als auch scheinbar völlig planlos dahingeschriebene, mit Fäkalausdrücken gespickte Passagen um die Ohren. Bei manchen Dialogen ist nur schwer oder gar nicht zu erkennen, wer hier überhaupt mit wem spricht - es scheint aber auch nicht weiter wichtig zu sein. Die ersten Seiten des Buches erscheinen noch einigermaßen interessant und lesbar, doch je weiter man liest, desto mehr bekommt man den Eindruck, die Hegemann wolle schlicht und einfach nur provozieren und sich möglichst stark vom Rest der Literatur abheben. Die Sprache wirkt zum Teil extrem gekünstelt und kompliziert, dann wieder übertrieben jugendlich und einfach. Ein Handlungsverlauf ist nur mit Mühe zu erkennen, allzu oft philosophiert Mifti nur mehr oder weniger stilvoll über ihr Leben oder darüber, wie sie dieses noch weiter zerstören kann. Darüber hinaus gibt es außer der Protagonistin kaum erwähnenswerte Charaktere. Keiner ist wirklich ausgereift oder für das Geschehen von Bedeutung, es scheint sich bei allen lediglich um Randpersonen zu handeln, die nur dazu da sind, die Selbstdarstellung der Protagonistin zu unterstützen. Schaut man sich nun noch das umfangreiche Quellenverzeichnis, das dem Roman nachträglich hinzugefügt wurde, an, so stellt man unweigerlich fest, dass - zumindest für meinen Geschmack - einfach zu viele Passagen aus dem Buch "geklaut" sind. Die Autorin hat sich für ihr Romandebüt bei so einigen Quellen bedient und mir zwingt sich der Eindruck auf, sie hätte verschiedene Gedanken anderer mit ihren eigenen zusammen in einen Topf geworfen, zusammengemischt, durchgeschüttelt und mit Fäkalausdrücken und (Tabu-) Themen versehen, um das alles in Form eines literarischen Experiments völlig durcheinander und zusammenhanglos aufzuschreiben, auf dass sich die Welt darüber aufrege - und das hat sie ja dann auch getan. "Ihr Debüt ist ein wütender Adoleszensroman, den die Erkenntnis schmerzt, dass alles Entscheidende schon gesagt ist". Dieses Zitat von Maria Delius (Frankfurter Allgemeine Zeitung), das einem in seinen knallpinken Lettern geradezu vom schwarzen Einband des Buches entgegenspringt, leitet mein Schlusswort zu Helene Hegemanns Roman ein: Auch wenn alles Entscheidende scheinbar schon gesagt ist, so sollte man wenigstens den Anstand besitzen, und es in eigenen Worten formulieren anstatt einfach wortwörtlich von anderen Autoren zu stehlen und deren Gedanken für die eigenen auszugeben. Kann man das nicht, so sollte man das Schreiben vielleicht besser sein lassen, oder es anderen überlassen.

    Jul 3, 2023

  • saraschuette
    saraschuette

    6 Followers

    1.0

    Warum dieses Buch jemals so gehyped wurde, verstehe ich nicht. Ich erkenne den roten Faden nicht. Es ist eine Aneinanderreihung verquerer Situationen. Das schlimme ist, dass das Leben für manche Drogenabhängige vielleicht genau das ist. Ich verstehe die Moral des Buches dennoch nicht.

    May 10, 2026

3 of 12 reviews

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sunnyera
sunnyeraFeb 7, 2026

Sponsert by RTL, oder wie? 😅

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