Schoßgebete

Schoßgebete

Paperback
2.6105
IntimitätTabulosUnfallBeziehungen

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Description

Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann’s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören. – »Schoßgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
288
Price
17.50 €

Author Description

Charlotte Roche, 1978 im englischen High Wycombe geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr erster Roman »Feuchtgebiete« war 2008 das erfolgreichste Buch des Jahres. 2011 folgte ihr zweiter Roman und Bestseller »Schoßgebete«. Zuletzt erschienen bei Piper »Mädchen für alles« sowie das Buch zum Spotify Original Podcast »Paardiologie«. Sie lebt mit ihrer Familie bei Köln.

Posts

12
All
3.5

3 Tage in einer Gedankenspirale

Entgegen der meisten Meinungen fand ich das Buch schon unterhaltsam und spannend. Hier werden äußerst detailliert Gedanken eine Mutter seziert, die sich zwischen Mutterrolle, Ängsten, Traumata, Ehe- und Sexualleben abspielen. Man bekommt einen seeehr tiefen Einblick in unsere Hauptprotagonistin. Und um mehr geht es nicht. Ich fand es erstaunlich wie tief man einen Charakter ausbauen kann aber Charlotte Roche hat es hier äußerst gut umgesetzt. Das Buch ist nicht für Leute die an einer Storyline interessiert sind. Hier stellen keine großen Ereignisse den Rahmen des Romans - hier geht es um eine zutiefst menschliche und höchstpersönliche Darstellung einer fiktiven Figur die gar nicht so fiktiv ist.

1

Ein Stern für Charlotte Roche! Nach hundert Seiten wurde ich das Gefühl nicht los, dass die Hauptfigur immer noch dasselbe sagt! Ihre Papanoia und ihre Ängste, die Wut und die irren Unsicherheiten gingen mir regelrecht auf die Nerven. Wenn ich weiter gelesen hätte, hätte ICH einen Therapeuten aufsuchen müssen. Langweilig & fad.

0.5

Sex und Sterbephantasien ohne Ende

Der Einstieg verspricht viel es ist wie ein Drehbuch für einen Porno, dann die Geschichte mit dem tödlichen Unglück in Ihrer Familie, wieder zurück zum Puffbesuch mit dem Mann, hin zur Therapeutin und alles wieder von Anfang. Puh also dieses Buch ist das langweiligste was ich je gelesen habe! Feuchtgebiete war spritzig, Schoßgebete dagegen richtig zäh.

2

Sehr fade

Wie von der Autorin gewohnt handelt es sich hier um eine sehr skurrile Protagonistin. Elizabeth ist geprägt von einem traumatischen Unfall in der Familie und einer schweren Kindheit. Neben ihren ganzen Ängsten leidet sie unter einem ausgeprägten Kontrollwahn der die täglich fordert. Das Buch beschreibt dabei einen intensiven Exkurs in ihre wirre Gedankenwelt und den sich überschlagen Überlegungen und Reflexionen.

Sehr fade
2

**2 von 5 Sternen – Enttäuschend und langatmig** Nach dem Erfolg von *Feuchtgebiete* war ich sehr gespannt auf *Schoßgebete* von Charlotte Roche, zumal ihr erster Roman mich sowohl geschockt als auch fasziniert hatte. Leider konnte mich dieses Werk nicht ansatzweise genauso packen, und ich war am Ende ziemlich enttäuscht. Die Protagonistin Elizabeth ist eine junge Frau, die mit ihren Ängsten, ihrer Vergangenheit und den Themen Ehe, Familie und Sexualität kämpft. Die Offenheit und der Humor, die in ihrem ersten Buch so innovativ und gewagt waren, kommen in *Schoßgebete* nicht richtig zur Geltung. Der Roman wirkt mehr wie eine Aneinanderreihung von chaotischen, unangemessenen und oft langatmigen Szenen, die keinen wirklichen roten Faden verfolgen. Statt provokativ und erfrischend zu sein, fand ich die Darstellung von Elizabeths Leben und ihrem inneren Konflikt eher ermüdend. Die Themen, die die Autorin hier aufgreift – Sexualität, familiäre Beziehungen und Ängste – sind interessant und könnten viel Tiefe haben, aber sie werden oft unnötig explizit und plump dargestellt. Für mich fehlte einfach der subtile Humor und die tiefere Bedeutung, die das erste Buch so besonders gemacht hatten. Stattdessen fühlt sich vieles wie ein Versuch an, schockierend zu sein, ohne wirklich etwas Neues zu bieten. Was mich besonders gestört hat, ist die mangelnde Spannung. Abgesehen von einigen wenigen Momenten fand ich das Buch kaum fesselnd. Es fällt schwer, mit Elizabeth mitzufühlen oder überhaupt eine Verbindung zu ihr aufzubauen, da ihre Gedanken und Handlungen oft willkürlich und ohne klaren Fokus erscheinen. Wer *Feuchtgebiete* mochte und erwartet, dass *Schoßgebete* auf ähnliche Weise beeindruckt, wird wahrscheinlich genauso enttäuscht wie ich. Die Geschichte ist langatmig und nicht so durchdacht, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch die Versuche, provokativ zu sein, wirken oft eher deplatziert. Wer sich auf ein tiefgründiges oder gar unterhaltsames Buch freut, das ähnliche Themen behandelt, sollte vielleicht nach einem anderen Werk suchen. Insgesamt vergebe ich 2 von 5 Sternen, da die Themenpotenziale und die Hoffnung, etwas ebenso Herausforderndes wie *Feuchtgebiete* zu lesen, leider nicht eingelöst wurden.

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3.5

Ein Autobiografisches Buch, welches verlangt, dass man sich darauf einlassen kann

Nachdem es in den ersten 20 Seiten eigentlich nur um Sex ging, war ich kurz davor das Buch abzubrechen - ich empfand es als öde und wirr. Ab dem ersten Drittel/der Hälfte hat es angefangen mich in seinen Bann zu ziehen. Ich fand die Traumatisierung, die daraus resultierenden Ängste, Schuldgefühle, Zwänge, Kontrollzwang und den Verfolgungswahn so unglaublich realistisch geschrieben, als würde ich einer labilen Frau gegenüber sitzen, die nicht leben kann und nicht sterben darf und nur in ihrer Hypersexualität etwas Ruhe findet. Dann fing ich an zu googeln und war erschüttert zu erfahren, dass die Autorin selbst genau diesen Schicksalschlag so erleiden musste. Unvorstellbar. Ich zieh meinen Hut vor ihr, dass sie uns mit dieser Geschichte in ihre Seele hat blicken lassen. Trotzdem will ich ehrlich sein, dass das Buch nicht immer einfach zu lesen war, es fordert einen heraus, hat immer wieder Längen und Gedankenstrudel, die sich anstrengend anfühlen - man muss sich durchbeissen. Auch ist es sehr schwer eine Bindung oder wirkliche Sympathie zur Protagonistin aufzubauen. Ich finde es trotzdem wichtig, dass wir auch dieser Art Hauptcharakter begegnen dürfen. Ich empfehle das Buch Lesern, die kein Problem mit Unkonventionellem haben.

Ich kann das Buch einfach nicht lesen. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich komme nicht in die Story rein und lass mich schnell durch anderes ablenken.

4

Schnell, offen, ehrlich, schamlos, ich bin begeistert.

1

Langweilig, nach 70 Seiten abgebrochen.

3

Ich fand das Buch eher mittelmäßig. Die Erzählerin im Buch schildert 3 Tage in ihrem Leben. Hauptsächlich geht es um ihre Ängste, den Tod, Sex und um das Alltagsleben mit ihrer Familie. Ich fand es bisschen langwierig. Manche Dinge haben sich paar Seiten später wiederholt und ich dachte mir ständig, das hat die doch schon erzählt!!?!1! Man hätte das ganze auch auf 150 Seiten erzählen können, statt auf knapp 300. Ich bin irgendwie einfach nicht mit der Hauptfigur warm geworden. Das war mir auch alles zu viel Sexgeplapper und dass sie das alles nur für ihren Mann macht, damit er sie liebt. (Äh ok) Puff, Analverkehr etc. Zitat: „ich kann niemals nein zu ihm sagen“ da frag ich mich what soll das? Naja mein Resümee: das Buch zieht sich wie Kaugummi.

Format: Hörbuch zum Film (Bookbeat) Länge: 1h 22min Inhalt: 1.5 Sterne SprecherInnen/Schauspieler: 4.5 Sterne Ich hab eigentlich nur schlechtes ( und verstörendes) über "Schossgebete" gehört, deshalb wollte ich meine Zeit auch nicht verschwenden und auf das Buch verzichten. Beim Stöbern auf Bookbeat habe ich das Hörbuch zum Film gefunden, mit welchem ich wenigstens nur 1.5 Stunden verloren habe. Während des Hörens fiel mir auf, dass ich den Film schon gesehen hatte, mich aber nicht mehr wirklich dran erinnern konnte (worüber ich schon fast froh bin). Die Protagonistin ist meiner Meinung nach unausstehlich und crazy. Mit ihr identifizieren konnte ich mich gar nicht. Wirklich viel dazu sagen kann ich nicht, da ich wie gesagt nur das Hörbuch zum Film gehört habe, was natürlich viele Inhalte des Buches auslässt. Deshalb werde ich auch keine Sternebewertung abgeben, da es unfair der Autorin gegenüber wäre. SPOILER: Vielleicht wird die Trauer der Protagonistin im Buch viel detaillierter beschrieben, doch im Film finde ich dass dieser Teil definitiv zu kurz kam. "Oh nein, meine 3 Geschwister sind gestorben und ich rede mal kurz drüber, aber dann schieb ich schnell das Thema beiseite und beschäftige mich nur mit Sex und meinem Testament" (welches nicht bizarrer und verrückter sein könnte). Irgendwie konnte mich sogar dieser tragische Unfall kein bisschen emotional treffen, was eher schwierig ist bei mir zu erreichen. Fazit: Ich empfinde keine Gefühle für diese Geschichte oder jeglichen Charakteren und lege Kapitel "Schossgebete" für immer zur Seite, ohne weiter darüber nachzudenken.

2

Erster Satz: 'Wie immer beim Sex haben wir beide Heizdecken im Bett eine halbe Stunde vorher angemacht. Meine Meinung: Da ich damals 'Feuchtgebiete' ganz nett und lustig fand, wollte ich wissen, ob das zweite Buch nun auch so ist. Und ich wurde enttäuscht. Ich fand eigentlich nur den mittleren Teil, indem die Autorin ihre Erlebnisse verarbeitet, gut und rührend. Der Rest des Buches zog sich teilweise ziemlich und der Sinn erschloss sich mir bis jetzt nicht. Ich wurde auch häufig verwirrt, da Elizabeth immer und immer wieder die Themen wechselte. Waren wir grade noch bei der Angst ihren Mann zu verlieren, sind wir jetzt beim Puffbesuch oder dem Thema Tod. Der Schreibstil an sich, der wie bei 'Feuchtgebiete' war, gefiel mir wieder gut und war locker&lustig.

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