The Penelopiad
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Description
Now Penelope wanders the underworld, spinning a different kind of thread: her own side of the story - a tale of lust, greed and murder.
The Myths series brings together some of the world's finest writers, each of whom has retold a myth in a contemporary and memorable way. Authors in the series include Karen Armstrong, Margaret Atwood, A.S. Byatt, David Grossman, Natsuo Kirino, Alexander McCall Smith, Philip Pullman, Ali Smith and Jeanette Winterson.
Book Information
Posts
In der „Penelopiade“ von Margaret Atwood geht es um Penelope, ihre zwölf Mägde und deren Schicksal. Der Mythos wird hier aus Penelopes Perspektive neu erzählt mit dem Fokus darauf, hinter die Kulissen der „Odyssee“ zu blicken und Verborgenes zu entdecken. Atwood kratzt hier beharrlich am Image Odysseus, der in dieser Neuinterpretation zwar als liebender Ehemann, aber weniger schillernd, schlau und ehrenhaft da steht. Penelopes Erzählung rankt sich um Betrug, Verblendung, und Ungerechtigkeiten, immer wieder unterbrochen durch Choräle der zwölf Mägde, die manches Mal an der Geschichte Penelopes zweifeln lassen. ⠀ Leider war mir Penelope mit ihrer immerwährenden Eifersucht auf Helena und ihrem ewigen Jammern schnell über, wirkte manches Mal dümmlich und naiv und konnte leider nicht wirklich Sympathien bei mir wecken. Sie blieb distanziert und in ihrer Gefühlswelt unerreichbar für mich. Alles in allem hat mich „Die Penelopiade“ gut unterhalten, ich hatte allerdings irgendwie mehr erwartet.
Does chaotic good sound like a solid description for this book? No. Is it the best I‘ve got? Yes, probably. Penelope, although a passive figure in her own story, was a pleasant narrator. The adoration I hold for the maids now though is nearly boundless. They rock! 10/10 would read again. (Or sit though a two-hour reading/play/... if anyone is willing to stage it with me?)
Alle kennen die Abenteuer des großen Odysseus, aber über seine Frau Penelope weiß man nur das sie so schlau war, die Verehrer an der Nase herumzuführen, indem sie das Leichentuch an dem sie tagsüber wob, des Nachts wieder auftrennte. Doch wie war es für sie, daheim zu sitzen, die Loblieder auf Odysseus zu hören und nicht zu wissen ob und wann ihr Mann zurückkehrt. Umgeben von Männern, die es nur auf den Reichtum abgesehen hatten und einem pubertären Telemachos der ihr die Schuld daran gab, dass die Freier sein Erbe verprassten. Genau das beleuchtet die Autorin Margarete Atwood in ihrem Roman „Die Penelopiaden“. Penelope erzählt nach ihrem Tod die Geschichte aus ihrer Sicht. Schon ihr Vater versuchte sie in der Kindheit zu ertränken. In Schönheit stets hinter ihrer Cousine Helena, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf ihren Verstand zu verlassen. Als Nebenstrang kommen die zwölf Mägde zu Wort, die Odysseus töten ließ, weil sie scheinbar untreu mit den Heiratsanwärtern gemeinsame Sache machten. Ein Buch das eine Geschichte die ein jeder kennt in ein anderes Licht rückt und die Frau hinter dem Helden zeigt. Sie kratzt ein bisschen an dem strahlenden Image des Helden und zeigt Odysseus als Mann mit all den Makeln, die einem Menschen anhaften. Schauerlich sind die zwölf Mägde, die ihr Schicksal beklagen und zu Gericht sitzen, über die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt. Denn als Eigentum des Hausherrn, darf jeder Gast mit dessen Zustimmung die jungen Mädchen vergewaltigen oder misshandeln. Dieses Werk ist mein Stückchen Bildungsliteratur für diesen Monat. Einfach mal was total anderes.
Wir alle kennen die Geschichte von Odysseus, der zunächst 10 Jahre lang auf Seiten der Athener in Troja kämpfte und die geniale Idee mit dem Trojanischen Pferd hatte und anschließend 10 Jahre lang verirrt durchs Mittelmeer kreuzte, bis er den Weg nach Ithaka und zu seiner Frau Penelope wiederfand, die ihm über all die Jahre treu blieb und sich entschlossener Avancen zahlreicher Heiratskandidaten erwehren musste. Doch die Odyssee wird aus Odysseus‘ Sicht geschildert, wie war das für Penelope, 20 Jahre lang auf den Ehemann zu warten und von Freiern belagert zu werden? Wie nahm sie die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr des Gatten wahr? Ich sage es euch gleich, mir hat lange kein Buch solches Vergnügen bereitet wie dieses geniale Retelling. Penelope berichtet in der ersten Person von ihrem Leben, mit bissigem Humor und Feminismus. Gleich zu Beginn ruft sie ihre Geschlechtsgenossinnen auf, es ihr nicht gleichzutun, dass es nicht wert ist, zum Rollenmodell zu werden: „And what did I amount to, once the official version gained ground? An edifying legend. A stick used to beat other women with. Why couldn’t they be as considerate, as trustworthy, as all-suffering as I had been? That was the line they took, the singers, the yarn-spinners. Don’t follow my example, I want to scream in your ears – yes, yours! But when I try to scream, I sound like an owl.“ (Seite 2) Penelope erzählt die Ereignisse ab dem Zeitpunkt ihrer Kindheit im Rückblick, längst befindet sie sich in der Unterwelt, von wo aus sie auch Einblicke in unsere Gegenwart hat. Moderne Retellings interessieren mich nicht, aber dieser Blickwinkel ist einmalig. Unterbrochen wird Penelopes Prosa von in Versform verfassten Chorgesängen der 12 Mägde, die Odysseus nach seiner Rückkehr hinrichten ließ, da sie sich Penelopes Freiern hingegeben hatten. Ich bin nun wahrlich keine Lyrik-Expertin, tue mich eher schwer damit, aber diese Lyrik! Das konnte mich erreichen, die Sprache ist einfach wunderbar! Ich erwähnte schon den bissigen Humor, dieser durchzieht das gesamte Buch (auch die Lyrikteile) und hat mir besonders gut gefallen. Sowohl Männer als auch Frauen bekommen dabei ihr Fett weg, etwa die Schwiegermutter Antikleia oder die selbstsüchtige Cousine Helena. Margaret Atwoods Penelopiade ist in meinen Augen ein Meisterwerk, ich fand das Buch schlicht großartig. Bereits Atwoods Roman „Alias Grace“ konnte mich ja absolut überzeugen, damit ist Margaret Atwood wohl auf dem Weg, meine Lieblingsautorin zu werden. Als Nächstes werde ich „The Handmaid’s Tale“ lesen, ich freue mich sehr darauf.
Penelope ist aus der Odyssee als treue Ehefrau von Odysseus bekannt. In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte, nachdem sie schon einige tausend Jahre im Hades saß. Unterbrochen wird ihre Erzählung von den Einschüben ihrer zwölf Mägde, die zu Unrecht nach Odysseus Rückkehr von diesem getötet worden waren. „Penelope und die zwölf Mägde“ zu bewerten fiel mir wirklich nicht leicht. Denn einerseits ist dieses kurze Buch ein bemerkenswertes, literarisches Werk, andererseits hat mir das Lesen einfach keine wirkliche Freude bereitet. Die Autorin hat sich beim Schreiben an der Form griechischer Sagen bedient. Dies wird etwa deutlich durch die Verwendung eines Chores, welcher hier durch die Mägde vorkommt. Dennoch lockert sie die traditionelle Form auf, indem sie etwa Penelope bissig und modern sprechen lässt. Der Chor verwendet jedes Mal ein anderes literarisches Format und während anfängliche Einschübe sehr an traditionelle griechische Sagen erinnern, so gibt es später auch sehr moderne Formate, wie etwa die Beschreibung eines Gerichtsprozesses. Durch diese verschiedenen Techniken wird in diesem Buch viel mehr deutlich, als es zunächst scheint. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa, dass Penelope von Anfang an immer wieder andere Frauen für ihr Unglück und das von anderen verantwortlich macht – Frauen, die in den originalen Sagen wenig für ihr Schicksal konnten. Jedoch wird auch klar, dass Penelope nicht unbedingt die zuverlässigste Erzählerin ist. Obwohl ich das Buch für alles, was es tut, wirklich bewundere, muss ich dennoch sagen, dass hier für mich einfach der Spaß auf der Strecke blieb. Das lag hauptsächlich daran, dass die Geschichte sehr kurz ist und viel wichtige Charakterentwicklung einfach übersprungen wird. Es gibt beinahe nichts, was den Lesenden irgendwie gezeigt wird, stattdessen erleben wir die Handlung wie nebenbei erzählt mit. So konnte ich keinerlei Bindung zu Penelope und den anderen Charakteren aufbauen. Dies ist natürlich auch der Anlehnung an die griechischen Sagen geschuldet, dennoch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass es möglich gewesen wäre, hier Dinge besser zu lösen. Generell denke ich, dieses Buch wird all jenen gefallen, die gerne die wirklich alten Klassiker lesen und mit diesem Format etwas anfangen können. Ich persönlich kann mit der Erzählweise der alten Griechen leider nicht so viel anfangen, auch wenn ich die Geschichten und Sagen selbst sehr spannend finde. Fazit: „Penelope und die zwölf Mägde“ ist ein erstaunliches Buch, welches mit literarischen Techniken viel mehr unter der Oberfläche verbirgt, als es im ersten Moment den Anscheint erweckt. Ich persönlich hätte mich jedoch über eine etwas andere Erzählweise gefreut.
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Now Penelope wanders the underworld, spinning a different kind of thread: her own side of the story - a tale of lust, greed and murder.
The Myths series brings together some of the world's finest writers, each of whom has retold a myth in a contemporary and memorable way. Authors in the series include Karen Armstrong, Margaret Atwood, A.S. Byatt, David Grossman, Natsuo Kirino, Alexander McCall Smith, Philip Pullman, Ali Smith and Jeanette Winterson.
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In der „Penelopiade“ von Margaret Atwood geht es um Penelope, ihre zwölf Mägde und deren Schicksal. Der Mythos wird hier aus Penelopes Perspektive neu erzählt mit dem Fokus darauf, hinter die Kulissen der „Odyssee“ zu blicken und Verborgenes zu entdecken. Atwood kratzt hier beharrlich am Image Odysseus, der in dieser Neuinterpretation zwar als liebender Ehemann, aber weniger schillernd, schlau und ehrenhaft da steht. Penelopes Erzählung rankt sich um Betrug, Verblendung, und Ungerechtigkeiten, immer wieder unterbrochen durch Choräle der zwölf Mägde, die manches Mal an der Geschichte Penelopes zweifeln lassen. ⠀ Leider war mir Penelope mit ihrer immerwährenden Eifersucht auf Helena und ihrem ewigen Jammern schnell über, wirkte manches Mal dümmlich und naiv und konnte leider nicht wirklich Sympathien bei mir wecken. Sie blieb distanziert und in ihrer Gefühlswelt unerreichbar für mich. Alles in allem hat mich „Die Penelopiade“ gut unterhalten, ich hatte allerdings irgendwie mehr erwartet.
Does chaotic good sound like a solid description for this book? No. Is it the best I‘ve got? Yes, probably. Penelope, although a passive figure in her own story, was a pleasant narrator. The adoration I hold for the maids now though is nearly boundless. They rock! 10/10 would read again. (Or sit though a two-hour reading/play/... if anyone is willing to stage it with me?)
Alle kennen die Abenteuer des großen Odysseus, aber über seine Frau Penelope weiß man nur das sie so schlau war, die Verehrer an der Nase herumzuführen, indem sie das Leichentuch an dem sie tagsüber wob, des Nachts wieder auftrennte. Doch wie war es für sie, daheim zu sitzen, die Loblieder auf Odysseus zu hören und nicht zu wissen ob und wann ihr Mann zurückkehrt. Umgeben von Männern, die es nur auf den Reichtum abgesehen hatten und einem pubertären Telemachos der ihr die Schuld daran gab, dass die Freier sein Erbe verprassten. Genau das beleuchtet die Autorin Margarete Atwood in ihrem Roman „Die Penelopiaden“. Penelope erzählt nach ihrem Tod die Geschichte aus ihrer Sicht. Schon ihr Vater versuchte sie in der Kindheit zu ertränken. In Schönheit stets hinter ihrer Cousine Helena, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf ihren Verstand zu verlassen. Als Nebenstrang kommen die zwölf Mägde zu Wort, die Odysseus töten ließ, weil sie scheinbar untreu mit den Heiratsanwärtern gemeinsame Sache machten. Ein Buch das eine Geschichte die ein jeder kennt in ein anderes Licht rückt und die Frau hinter dem Helden zeigt. Sie kratzt ein bisschen an dem strahlenden Image des Helden und zeigt Odysseus als Mann mit all den Makeln, die einem Menschen anhaften. Schauerlich sind die zwölf Mägde, die ihr Schicksal beklagen und zu Gericht sitzen, über die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt. Denn als Eigentum des Hausherrn, darf jeder Gast mit dessen Zustimmung die jungen Mädchen vergewaltigen oder misshandeln. Dieses Werk ist mein Stückchen Bildungsliteratur für diesen Monat. Einfach mal was total anderes.
Wir alle kennen die Geschichte von Odysseus, der zunächst 10 Jahre lang auf Seiten der Athener in Troja kämpfte und die geniale Idee mit dem Trojanischen Pferd hatte und anschließend 10 Jahre lang verirrt durchs Mittelmeer kreuzte, bis er den Weg nach Ithaka und zu seiner Frau Penelope wiederfand, die ihm über all die Jahre treu blieb und sich entschlossener Avancen zahlreicher Heiratskandidaten erwehren musste. Doch die Odyssee wird aus Odysseus‘ Sicht geschildert, wie war das für Penelope, 20 Jahre lang auf den Ehemann zu warten und von Freiern belagert zu werden? Wie nahm sie die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr des Gatten wahr? Ich sage es euch gleich, mir hat lange kein Buch solches Vergnügen bereitet wie dieses geniale Retelling. Penelope berichtet in der ersten Person von ihrem Leben, mit bissigem Humor und Feminismus. Gleich zu Beginn ruft sie ihre Geschlechtsgenossinnen auf, es ihr nicht gleichzutun, dass es nicht wert ist, zum Rollenmodell zu werden: „And what did I amount to, once the official version gained ground? An edifying legend. A stick used to beat other women with. Why couldn’t they be as considerate, as trustworthy, as all-suffering as I had been? That was the line they took, the singers, the yarn-spinners. Don’t follow my example, I want to scream in your ears – yes, yours! But when I try to scream, I sound like an owl.“ (Seite 2) Penelope erzählt die Ereignisse ab dem Zeitpunkt ihrer Kindheit im Rückblick, längst befindet sie sich in der Unterwelt, von wo aus sie auch Einblicke in unsere Gegenwart hat. Moderne Retellings interessieren mich nicht, aber dieser Blickwinkel ist einmalig. Unterbrochen wird Penelopes Prosa von in Versform verfassten Chorgesängen der 12 Mägde, die Odysseus nach seiner Rückkehr hinrichten ließ, da sie sich Penelopes Freiern hingegeben hatten. Ich bin nun wahrlich keine Lyrik-Expertin, tue mich eher schwer damit, aber diese Lyrik! Das konnte mich erreichen, die Sprache ist einfach wunderbar! Ich erwähnte schon den bissigen Humor, dieser durchzieht das gesamte Buch (auch die Lyrikteile) und hat mir besonders gut gefallen. Sowohl Männer als auch Frauen bekommen dabei ihr Fett weg, etwa die Schwiegermutter Antikleia oder die selbstsüchtige Cousine Helena. Margaret Atwoods Penelopiade ist in meinen Augen ein Meisterwerk, ich fand das Buch schlicht großartig. Bereits Atwoods Roman „Alias Grace“ konnte mich ja absolut überzeugen, damit ist Margaret Atwood wohl auf dem Weg, meine Lieblingsautorin zu werden. Als Nächstes werde ich „The Handmaid’s Tale“ lesen, ich freue mich sehr darauf.
Penelope ist aus der Odyssee als treue Ehefrau von Odysseus bekannt. In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte, nachdem sie schon einige tausend Jahre im Hades saß. Unterbrochen wird ihre Erzählung von den Einschüben ihrer zwölf Mägde, die zu Unrecht nach Odysseus Rückkehr von diesem getötet worden waren. „Penelope und die zwölf Mägde“ zu bewerten fiel mir wirklich nicht leicht. Denn einerseits ist dieses kurze Buch ein bemerkenswertes, literarisches Werk, andererseits hat mir das Lesen einfach keine wirkliche Freude bereitet. Die Autorin hat sich beim Schreiben an der Form griechischer Sagen bedient. Dies wird etwa deutlich durch die Verwendung eines Chores, welcher hier durch die Mägde vorkommt. Dennoch lockert sie die traditionelle Form auf, indem sie etwa Penelope bissig und modern sprechen lässt. Der Chor verwendet jedes Mal ein anderes literarisches Format und während anfängliche Einschübe sehr an traditionelle griechische Sagen erinnern, so gibt es später auch sehr moderne Formate, wie etwa die Beschreibung eines Gerichtsprozesses. Durch diese verschiedenen Techniken wird in diesem Buch viel mehr deutlich, als es zunächst scheint. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa, dass Penelope von Anfang an immer wieder andere Frauen für ihr Unglück und das von anderen verantwortlich macht – Frauen, die in den originalen Sagen wenig für ihr Schicksal konnten. Jedoch wird auch klar, dass Penelope nicht unbedingt die zuverlässigste Erzählerin ist. Obwohl ich das Buch für alles, was es tut, wirklich bewundere, muss ich dennoch sagen, dass hier für mich einfach der Spaß auf der Strecke blieb. Das lag hauptsächlich daran, dass die Geschichte sehr kurz ist und viel wichtige Charakterentwicklung einfach übersprungen wird. Es gibt beinahe nichts, was den Lesenden irgendwie gezeigt wird, stattdessen erleben wir die Handlung wie nebenbei erzählt mit. So konnte ich keinerlei Bindung zu Penelope und den anderen Charakteren aufbauen. Dies ist natürlich auch der Anlehnung an die griechischen Sagen geschuldet, dennoch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass es möglich gewesen wäre, hier Dinge besser zu lösen. Generell denke ich, dieses Buch wird all jenen gefallen, die gerne die wirklich alten Klassiker lesen und mit diesem Format etwas anfangen können. Ich persönlich kann mit der Erzählweise der alten Griechen leider nicht so viel anfangen, auch wenn ich die Geschichten und Sagen selbst sehr spannend finde. Fazit: „Penelope und die zwölf Mägde“ ist ein erstaunliches Buch, welches mit literarischen Techniken viel mehr unter der Oberfläche verbirgt, als es im ersten Moment den Anscheint erweckt. Ich persönlich hätte mich jedoch über eine etwas andere Erzählweise gefreut.










