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The Phone Box At The Edge Of The World

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About the book

*a Moving, Unforgettable Story, Inspired By True Events* 'absolutely Breathtaking' Christy Lefteri, Sunday Times Bestselling Author Of The Beekeeper Of Aleppo. We All Have Something To Tell Those We Have Lost . . . On A Windy Hill In Japan, In A Garden Overlooking The Sea Stands A Disused Phone Box. For Years, People Have Travelled To Visit The Phone Box, To Pick Up The Receiver And Speak Into The Wind: To Pass Their Messages To Loved Ones No Longer With Us. When Yui Loses Her Mother And Daughter In The Tsunami, She Is Plunged Into Despair And Wonders How She Will Ever Carry On. One Day She Hears Of The Phone Box, And Decides To Make Her Own Pilgrimage There, To Speak Once More To The People She Loved The Most. But When You Have Lost Everything, The Right Words Can Be The Hardest Thing To Find . . . Then She Meets Takeshi, A Bereaved Husband Whose Own Daughter Has Stopped Talking In The Wake Of Their Loss. What Happens Next Will Warm Your Heart, Even When It Feels As Though It Is Breaking... The Phone Box At The Edge Of The World Is An Unforgettable Story Of The Depths Of Grief, The Lightness Of Love And The Human Longing To Keep The People Who Are No Longer With Us Close To Our Hearts. 'a Moving And Uplifting Anatomisation Of Grief And The Small Miraculous Moments That Persuade People To Start Looking Forward Again' Sunday Times 'strangely Beautiful, Uplifting And Memorable, It's A Book To Savour' Choice, Book Of The Month 'a Poignant, Atmospheric Novel Dealing With Love, Coming To Terms With Loss And The Restoration Of One's Self' Daily Mail 'a Story About The Dogged Survival Of Hope When All Else Is Lost . . . A Striking Haiku Of The Human Heart' The Times 'beautiful. A Message Of Hope For Anyone Who Is Lost, Frightened Or Grieving' Clare Mackintosh, Sunday Times Bestselling Author Of After The End 'incredibly Moving. It Will Break Your Heart And Soothe Your Soul' Stacey Halls, Sunday Times Bestselling Author Of The Familiars 'mesmerising . . . Beautiful . . . A Joy To Read' Joanna Glen, Costa Shortlisted Author Of The Other Half Of Augusta Hope 'spare And Poetic, This Beautiful Book Is Both A Small, Quiet Love Story And A Vast Expansive Meditation On Grieving And Loss' Heat 'a Perfect Poignant Read' Woman & Home

Editions (2)

ISBN9781786580429
PublisherBonnier Zaffre Ltd.
Publication Date12/31/20
Pages416

Reviews & Ratings

172 ratings

44 reviews

3.9

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  • waldelb
    waldelb

    75 Followers

    4.0

    Über einen wirklichen Ort

    Ich lasse mich gern auf Bücher ein, die vom Himmel zu fallen scheinen, mich anziehen oder die ich irgendwo einfach finde. Kaum habe ich erlebt, dass die so entdeckten Werke nicht in meine derzeitige Lebenssituation passten. Wir sind in Japan, die Zeit nach dem Tsunami 2011, der über 15000 Todesopfer forderte. Deshalb sind wir auch im Thema Trauerarbeit und -bewältigung und so, wie dies Ereignis mehr als einschneidend und wirklich für die Menschen in Japan und darüber hinaus ist, so ist auch der Ort, der eine ganz besondere Art der Trauerarbeit ermöglicht, wirklich existent. Es steht eine Telefonzelle mit einem Telefon ohne Anschluss in einem Garten eines Hauses in der Nähe der Stadt Ōtsuchi. Umgeben von diesem wunderschönen Garten, der den Raum für Ruhe und Frieden gibt, kann hier jeder kommen, der den Verlust eines Menschen zu beklagen hat und das Wort an die so schmerzlich vermissten Menschen richten. Wir erleben, was die Protagonisten zum Kommen bewegte, wie sie sich der Herausforderung der Kontaktaufnahme stellen und was danach mit ihnen passiert. Auf typisch japanische Art wirkt die Geschichte nicht überfrachtet oder künstlich dramatisiert, die Atmosphäre ist eher zurückhaltend, dezent, respektvoll. Kurze Kapitel, die die Geschichte erzählen werden abgewechselt durch hauchzarte, liebevolle Kapitel mit Zusatzinformationen, mal eine Playlist, Listen von Süssigkeiten oder gegebenen Geschenken. So schafft es die Autorin Laura Imai Messina das Thema Verlust und Trauer derart aufzulockern, dass es ein Vergnügen ist, sich damit zu befassen. Die Autorin, die ursprünglich aus Italien stammt aber seit Jahren in Japan lebt, beweist hier ein Fingerspitzengefühl, das wohl auf eigene, schmerzliche Erfahrungen zurückzuführen ist. Die Tatsache, dass jemand auf seinem eigenen Grund und Boden einen Ort schafft, der es Menschen ermöglicht, ihre Trauer mitzubringen, finde ich derart grossartig, dass mich die Vorstellung wohl noch länger wärmen wird. Ein Beispiel, was Menschen in Mitgefühl für Menschen tun können. Am Ende des Buches gibt es die Homepage-Adresse für diesen wirklichen Ort

    Sep 5, 2025

  • east
    east

    827 Followers

    3.5

    Das Telefon des Windes

    Nachdem sie ihre Familie an den schrecklichen Tsunami vom 11. März 2011 verloren hat, findet Yui keine Verbindung mehr zu ihrem Leben, kann ihre Erinnerungen nicht loslassen. Doch eines Tages hört sie vom Telefon des Windes in einem abgelegenen Teil Japans, auf hohen Klippen über dem Meer, ein Telefon, durch das Hinterbliebene mit geliebten Menschen sprechen. Dort findet sie nicht nur langsam Frieden, sondern vielleicht auch eine Zukunft… Die Geschichte von Yui und Takeshi und ihre Verbindung zum Telefon des Windes beruht auf wahren Begebenheiten. Die Telefonzelle am Ende der Welt gibt es tatsächlich und sie schenkt jedes Jahr vielen Menschen Trost. So auch Yui. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Mutter, die allein zurückgeblieben ist, die mit ihrem Leben nicht mehr viel anfangen kann, die sich nicht überwinden kann, zu trauern. Trotzdem ist das Buch nicht deprimierend, viel eher hoffnungsvoll und freundlich. Der Erzählstil ist ungewöhnlich, ruhig und wird immer wieder durchbrochen von Details, die die Handlung ergänzen, etwa Buchtitel, Songtexte oder einfache Listen. Wirklich nahe kommt man keiner der Personen, man lernt sie kennen und hört ihre Ängste und Gedanken, doch es bleibt auch ein wenig reservierte Distanz, auch wenn das zum Buch zu passen scheint. Auch die Handlung selbst zielt nicht auf einen bestimmten Punkt hin, stattdessen begleitet sie Yui und Takeshi und weitere Menschen auf ihrem Weg, mit den oft schweren Schicksalen, die ihnen widerfahren sind, umzugehen. Das Buch erzählt keine klassische Liebesgeschichte, eher die Geschichte von Vertrauen, langsam zurückkehrender Zuversicht und Heilung. Das alles geschieht auf zurückhaltende, leise Art, mit mehr stillen Beobachtungen als großen Worten, auch mit ein wenig Distanz zu den Protagonisten, auf typisch japanische Art. „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ ist ein ruhiges, aber auch einfühlsames Porträt von Trauer und Loslassen, das den Mut vermittelt, die Leere überwinden zu können.

    Das Telefon des Windes

    Feb 10, 2026

  • berf
    berf

    20 Followers

    4.0

    „Wer eine große Trauer durchlebt, fragt sich an einem gewissen Punkt, was schwieriger ist: das Erlernen oder das Verlernen. Es gab eine Zeit, in der Yui es nicht sagen konnte, doch mittlerweile würde sie antworten, es sei das Letztere, denn gegen das Verlernen sei der Widerstand größer.“

    Mar 11, 2026

3 of 44 reviews

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