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Eindringliche Geschichte, wie es zu Hexenverfolgungen kam.
May 15, 2025
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May 15, 2025
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May 15, 2025
May 15, 2025

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📚 Inhalt Nach einer furchtbaren Tragödie im Jahr 1617 gibt es keine Männer mehr auf der Insel Vardø. In einem verheerenden Sturm kommen die Männer beim Fischfangen um und ertrinken in den Fluten der See. Die Frauen der Insel stehen nun vor grossen Herausforderungen. Sie kämpfen um ihr Überleben und Aufgaben, die sie nie erlernt haben. Darunter auch Aufgaben, die Frauen nicht durchführen dürfen, aber was bleibt ihnen anderes übrig, als es doch zu tun? Drei Jahre nach der Katastrophe betritt ein Mann die Insel. Er soll für Ordnung sorgen und herausfinden, ob es sich bei dem Tod der Männer um Hexenwerk handelte. Das Leben der Frauen wird einer neuen Gefahr ausgesetzt, denn die Frauen beginnen sich gegenseitig zu denunzieren und der Hexerei zu beschuldigen. Während der Ermittlungen freundet sich Maren, Bewohnerin von Vardø mit Ursa, der Frau des Hexenaufspürers, an. Die Freundschaft der beiden Frauen ist nicht gerne gesehen und wird zunehmend intensiver. 📖 Meinung Ach, welch wunderbares Buch! Wir befinden uns wieder in meinen Lieblingsgebieten: der Vergangenheit, dem Thema der Hexerei und im hohen Norden. Die Autorin schafft eine bedrückende Stimmung, die durch ihren nüchternen Schreibstil getragen wird. Mir gefallen die Beschreibungen des alltäglichen Lebens der männerlosen Frauen und ich hätte noch länger im Alltag der Frauen verweilen können. Diese Beschreibungen waren für mich sehr interessant und sie konnten mich sehr gut unterhalten. Als dann der Hexenjäger betritt, nimmt die Handlung aber an Fahrt auf und eine bedrohliche Stimmung legt sich über die Seiten. Wahnsinn, wie die Frauen sich gegenseitig ausliefern. Sei es aus Bosheit oder Angst. Da frage ich mich immer, wie ich reagieren würde. Natürlich möchte ich behaupten, dass ich niemals andere Menschen verraten könnte, aber wie wäre es, wenn ich um mein Leben fürchten müsste? Ich bezweifle, dass ich die nötige Stärke mitbringen würde, aber ich weiss es eben nicht. Auf der anderen Seite gibt es die fast verbotene Freundschaft zwischen Maren und Ursa. Die beiden Frauen entwickeln ein unfassbar starkes Band zueinander, dass bald nicht mehr nur aus Freundschaft besteht. Ich war sehr begeistert von dem Buch und wurde bestens unterhalten. Sehr empfehlenswert!
Jun 11, 2025
📚 Inhalt Nach einer furchtbaren Tragödie im Jahr 1617 gibt es keine Männer mehr auf der Insel Vardø. In einem verheerenden Sturm kommen die Männer beim Fischfangen um und ertrinken in den Fluten der See. Die Frauen der Insel stehen nun vor grossen Herausforderungen. Sie kämpfen um ihr Überleben und Aufgaben, die sie nie erlernt haben. Darunter auch Aufgaben, die Frauen nicht durchführen dürfen, aber was bleibt ihnen anderes übrig, als es doch zu tun? Drei Jahre nach der Katastrophe betritt ein Mann die Insel. Er soll für Ordnung sorgen und herausfinden, ob es sich bei dem Tod der Männer um Hexenwerk handelte. Das Leben der Frauen wird einer neuen Gefahr ausgesetzt, denn die Frauen beginnen sich gegenseitig zu denunzieren und der Hexerei zu beschuldigen. Während der Ermittlungen freundet sich Maren, Bewohnerin von Vardø mit Ursa, der Frau des Hexenaufspürers, an. Die Freundschaft der beiden Frauen ist nicht gerne gesehen und wird zunehmend intensiver. 📖 Meinung Ach, welch wunderbares Buch! Wir befinden uns wieder in meinen Lieblingsgebieten: der Vergangenheit, dem Thema der Hexerei und im hohen Norden. Die Autorin schafft eine bedrückende Stimmung, die durch ihren nüchternen Schreibstil getragen wird. Mir gefallen die Beschreibungen des alltäglichen Lebens der männerlosen Frauen und ich hätte noch länger im Alltag der Frauen verweilen können. Diese Beschreibungen waren für mich sehr interessant und sie konnten mich sehr gut unterhalten. Als dann der Hexenjäger betritt, nimmt die Handlung aber an Fahrt auf und eine bedrohliche Stimmung legt sich über die Seiten. Wahnsinn, wie die Frauen sich gegenseitig ausliefern. Sei es aus Bosheit oder Angst. Da frage ich mich immer, wie ich reagieren würde. Natürlich möchte ich behaupten, dass ich niemals andere Menschen verraten könnte, aber wie wäre es, wenn ich um mein Leben fürchten müsste? Ich bezweifle, dass ich die nötige Stärke mitbringen würde, aber ich weiss es eben nicht. Auf der anderen Seite gibt es die fast verbotene Freundschaft zwischen Maren und Ursa. Die beiden Frauen entwickeln ein unfassbar starkes Band zueinander, dass bald nicht mehr nur aus Freundschaft besteht. Ich war sehr begeistert von dem Buch und wurde bestens unterhalten. Sehr empfehlenswert!
Jun 11, 2025

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Beschreibung: Ein gewaltiger Sturm zieht am Weihnachtsabend 1617 an der Küste von Vardø auf und reißt die Männer der Insel, die gerade zum Fischen aufgebrochen sind in die Tiefe. Die Frauen des abgeschiedenen Ortes bleiben auf sich alleine gestellt zurück. Maren hat im Sturm Vater, Bruder und Verlobten verloren und muss nun zusammen mit ihrer Mutter und der schwangeren Schwägerin ums Überleben kämpfen. Drei Jahre nach der Katastrophe wird auf Geheiß des norwegischen Königs ein Kommissar nach Vardø gesandt, der schon in Schottland Hexen verbrannte und nun auf der abgelegenen Insel für Ordnung sorgen soll. Ursa, die frisch angetraute Frau des Hexenjägers, begegnet auf Vardø zum ersten Mal in ihrem Leben unabhängigen Frauen und lernt unter welch harten Bedingungen diese ihre Leben meistern. Ihr Mann sieht jedoch nur eines – die Sünde der indigenen Völker und die Hexerei, die es auszumerzen gilt. Meine Meinung: Die britische Schriftstellerin Kiran Millwood Hargrave legt mit »Vardø – Nach dem Sturm« einen historischen Roman vor, der mir tief unter die Haut gegangen ist. Schauplatz ist die titelgebende Insel Vardø in der Finnmark, vor deren Küste es am 24. Dezember des Jahres 1617 tatsächlich einen heftigen Sturm gab. Noch im selben Jahr erließ König Christian IV. ein Dekret gegen Hexerei und schwarze Magie, welches verstärkt Hexenverfolgungen in Dänemark, Schleswig-Holstein und Norwegen nach sich zog. Auch die Bestimmung des Lensmanns John Cunningham und die Aussendung des schottischen Kommissars Absalom Cornet, um den Klerus in die Finnmark und nach Vardø zu bringen, vor allem um dort gegen das indigene Volk der Sámi vorzugehen, die mit ihren Runen und Trommeln als Windzauberer verunglimpft wurden, beruht auf einer wahren Begebenheit. Doch bevor die Schrecken der Inquisition auf Vardø um sich greifen und die Spaltung der Frauen-Gemeinschaft für gegenseitige Denunziation aus Missgunst, Neid und Rachsucht sorgt, wird den Leser*innen zunächst die Frauengemeinschaft, insbesondere die zwanzigjährige Maren und deren harte Lebensbedingungen näher vorgestellt. Im kontrastreichen Gegensatz dazu steht die junge Frau Ursa, die mit ihrer kranken Schwester bei ihrem liebenden Vater in Bergen zu einer feinen Dame heranwächst, und in der Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem angehenden Kommissar Absalom Cornet verheiratet wird. Schonungslos bekommt sie ihre untergeordnete Stellung als Frau zu spüren, und erträgt die ehelichen Pflichten, denen es an Zärtlichkeiten und Liebe fehlt. Auf Vardø treffen die grundverschiedenen Frauen Maren und Ursa aufeinander. Da die bergische Schönheit in keinster Weise auf das entbehrungsreiche Leben vorbereitet ist und nicht die nötigen Fertigkeiten mit sich bringt, um den Haushalt führen zu können, holt sich diese Hilfe bei Maren. Zwischen den Frauen entsteht eine feste Freundschaft, die ihnen Halt gibt und den Nährboden für tiefere Gefühle bereitet. Kiran Millwood Hargrave hat mich mit der einnehmenden Geschichte über die starken Frauen von Vardø und die Gräuel der Hexenverfolgung durchweg gefesselt. Erschreckend und tief berührend fasst die Autorin die Angst vor dem Klerus in ihren Zeilen ein und sorgt für pure Gänsehaut. Fazit: Dieser Roman ist so stürmisch und aufwühlend wie die raue See. Kiran Millwood Hargrave veranschaulicht in »Vardø« wie die frühzeitige Emanzipation auf einer abgeschiedenen norwegischen Insel mit der Hexenverbrennung zusammenhängt und wie Freundschaft und Liebe gegen alle Gräuel bestehen.
Mar 16, 2025
Beschreibung: Ein gewaltiger Sturm zieht am Weihnachtsabend 1617 an der Küste von Vardø auf und reißt die Männer der Insel, die gerade zum Fischen aufgebrochen sind in die Tiefe. Die Frauen des abgeschiedenen Ortes bleiben auf sich alleine gestellt zurück. Maren hat im Sturm Vater, Bruder und Verlobten verloren und muss nun zusammen mit ihrer Mutter und der schwangeren Schwägerin ums Überleben kämpfen. Drei Jahre nach der Katastrophe wird auf Geheiß des norwegischen Königs ein Kommissar nach Vardø gesandt, der schon in Schottland Hexen verbrannte und nun auf der abgelegenen Insel für Ordnung sorgen soll. Ursa, die frisch angetraute Frau des Hexenjägers, begegnet auf Vardø zum ersten Mal in ihrem Leben unabhängigen Frauen und lernt unter welch harten Bedingungen diese ihre Leben meistern. Ihr Mann sieht jedoch nur eines – die Sünde der indigenen Völker und die Hexerei, die es auszumerzen gilt. Meine Meinung: Die britische Schriftstellerin Kiran Millwood Hargrave legt mit »Vardø – Nach dem Sturm« einen historischen Roman vor, der mir tief unter die Haut gegangen ist. Schauplatz ist die titelgebende Insel Vardø in der Finnmark, vor deren Küste es am 24. Dezember des Jahres 1617 tatsächlich einen heftigen Sturm gab. Noch im selben Jahr erließ König Christian IV. ein Dekret gegen Hexerei und schwarze Magie, welches verstärkt Hexenverfolgungen in Dänemark, Schleswig-Holstein und Norwegen nach sich zog. Auch die Bestimmung des Lensmanns John Cunningham und die Aussendung des schottischen Kommissars Absalom Cornet, um den Klerus in die Finnmark und nach Vardø zu bringen, vor allem um dort gegen das indigene Volk der Sámi vorzugehen, die mit ihren Runen und Trommeln als Windzauberer verunglimpft wurden, beruht auf einer wahren Begebenheit. Doch bevor die Schrecken der Inquisition auf Vardø um sich greifen und die Spaltung der Frauen-Gemeinschaft für gegenseitige Denunziation aus Missgunst, Neid und Rachsucht sorgt, wird den Leser*innen zunächst die Frauengemeinschaft, insbesondere die zwanzigjährige Maren und deren harte Lebensbedingungen näher vorgestellt. Im kontrastreichen Gegensatz dazu steht die junge Frau Ursa, die mit ihrer kranken Schwester bei ihrem liebenden Vater in Bergen zu einer feinen Dame heranwächst, und in der Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem angehenden Kommissar Absalom Cornet verheiratet wird. Schonungslos bekommt sie ihre untergeordnete Stellung als Frau zu spüren, und erträgt die ehelichen Pflichten, denen es an Zärtlichkeiten und Liebe fehlt. Auf Vardø treffen die grundverschiedenen Frauen Maren und Ursa aufeinander. Da die bergische Schönheit in keinster Weise auf das entbehrungsreiche Leben vorbereitet ist und nicht die nötigen Fertigkeiten mit sich bringt, um den Haushalt führen zu können, holt sich diese Hilfe bei Maren. Zwischen den Frauen entsteht eine feste Freundschaft, die ihnen Halt gibt und den Nährboden für tiefere Gefühle bereitet. Kiran Millwood Hargrave hat mich mit der einnehmenden Geschichte über die starken Frauen von Vardø und die Gräuel der Hexenverfolgung durchweg gefesselt. Erschreckend und tief berührend fasst die Autorin die Angst vor dem Klerus in ihren Zeilen ein und sorgt für pure Gänsehaut. Fazit: Dieser Roman ist so stürmisch und aufwühlend wie die raue See. Kiran Millwood Hargrave veranschaulicht in »Vardø« wie die frühzeitige Emanzipation auf einer abgeschiedenen norwegischen Insel mit der Hexenverbrennung zusammenhängt und wie Freundschaft und Liebe gegen alle Gräuel bestehen.
Mar 16, 2025
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