Queenie

Queenie

Softcover
4.0305
Female EmpowermentAfropäischMental HealthDatinghölle

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Description

»Carty-Williams hat die Geschichte einer Schwarzen Frau aufgeschrieben und daraus ›die‹ Geschichte unserer Zeit gemacht.« TIME Magazine

»›Queenie‹ wurde die ›Schwarze Bridget Jones‹ genannt. Aber dieses Buch ist noch viel besser.« Sunday Times

»Großartig: am Puls der Zeit, lustig, herzzerreißend.« Jojo Moyes

Queenie sucht nach ihrem Platz im Leben, so wie Millionen junger Frauen auf dieser Welt.
Aber die Londonerin ist Schwarz und erfährt Tag für Tag, dass das noch immer einen Unterschied macht. Im Büro zum Beispiel oder wenn Männer glauben, sich bei ihr alles erlauben zu können. Und Queenie lässt sie, trifft eine falsche Entscheidung nach der anderen. Erst als es fast zu spät ist, stellt sie sich endlich den wichtigen Fragen: Wie kann ich die Welt zu einem besseren, gerechteren Ort machen? Und mich in ihr ein bisschen glücklicher?

Ausgezeichnet als bestes Buch und bestes Debüt des Jahres bei den British Book Awards!

»Ein wichtiges, aktuelles, entwaffnendes Buch, das längst hätte geschrieben werden müssen. Eines das jeder Schwarzen Frau und Heerscharen weiterer Leser*innen unendlich viel bedeuten wird.« Guardian.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
544
Price
13.40 €

Author Description

Candice Carty-Williams, geboren 1989, ist das Resultat einer Affäre zwischen einem jamaikanischen Taxifahrer, der kaum mal was sagt, und einer jamaikanisch-indischen Rezeptionistin mit Lese-Rechtschreib-Schwäche, die jeden Tag mehr sagt als alle anderen Menschen auf der Welt. Sie ist Journalistin und Drehbuchautorin, ihre Texte erschienen u. a. im Guardian, in der Vogue und der Sunday Times. »Queenie«, ihr erster Roman, war ein großer Bestseller in England und vielfach für Literaturpreise nominiert. Candice Carty-Williams lebt in South London. Twitter und Instagram: @CandiceC_W.

Posts

50
All
4

"Der Weg zur Heilung ist nicht schnurgerade. Es ist ein holpriger Weg mit vielen Krümmungen und Kurven."

Ich habe das Buch als Hörbuch begonnen und anfangs war ich ehrlich nicht sehr angetan. Die Sprecherin fand ich nicht ganz so toll und sie machte bei Zeitsprüngen keine Pause, was mich sehr verwirrt hat. Außerdem fand ich es irgendwie überdramatisiert. Allerdings habe ich mich dann immer mehr dran gewöhnt und letztendlich hat die Stimme doch ganz gut gepasst. Ich kann mir keine andere mehr vorstellen. Zu Beginn fand in Queenie unglaublich anstrengend und nervig. Sie hat alles so ernst genommen und alles war gleich ein Drama. Sie hat Dinge gesehen, die sonst niemand sah und sich gleich angegriffen gefühlt. Alle anderen Charaktere fand ich so naja. Ihre "besten Freundinnen" hatten für mich nichts von besten Freundinnen. Man fragt sich nicht in einer besten Freundschaft, warum man gleich nochmal befreundet ist und hält sich dauernd vor Augen, was einem am Gegenüber nervt. Außerdem bleibt man dann nicht befreundet bloß wegen Vorteilen.... Ihre Familie kam mir nicht wie ihre Familie vor. Ihr Granddad hat mit ihr anfangs immer über das Gleiche gesprochen: Wasser zu sparen. Alle anderen Familienmitglieder, die Oma und Maggie vor allem, waren so... so gar nicht wie Familienmitglieder. Ich fand, es bestanden lediglich oberflächliche Beziehungen zwischen allen anderen Charakteren und Queenie. Nachdem ich dann aber immer mehr in die Story - und Queenie - reinkam, da habe ich das Buch - und Queenie - lieben gelernt. Ich dachte, es ginge um Rassismus in der heutigen Welt, Rassentrennung, usw. Und darum ging es auch. Aber es ging auch um mentale Gesundheit und das habe ich nicht erwartet. Denn Queenie hat Panikattaken und Angststörungen. Eine schlimme Vergangenheit. So vieles durchgemacht. Auch wenn im ganzen Buch nicht viel passiert ist, von der Handlung her, und es vorallem am Anfang nur um Sex geht, habe ich ab einem gewissen Punkt das Buch nur noch verschlungen. Die Charaktete bekamen immer mehr Tiefe und Queenie wuchs mir immer mehr ans Herz. Das Buch hat mich gecatcht. Queenie als Charakter ist was ganz besonderes! Das Ende fand ich gut, weil ja auch vorher wenig passiert ist und es schwer war, für das Buch ein passendes Ende zu finden. Cassandras Aufritt fand ich dann doch etwas unwirklich. Aber generell war Cassandra sehr drüber. Hallo? Queenie hat nichts gewusst! Sie kann nichts dafür! Bitte, so reagiert keine beste Freundin. Und als sie dann am Ende kam war auf einmal alles...normal! Naja, aber die Freundschaft zwischen den beiden habe ich noch nie richtig verstanden. Darcy hingegen fand ich toll! Sie war so nett und lieb und...awww. Ich mochte sie richtig gern! Und sie wurde so gut vertont! ❤️ Fazit: Ein Buch, das wichtige Themen behandelt und mich wirklich gecatcht hat, wie es noch kein Hörbuch zuvor konnte! Großer Spoiler: Therapie. Ist nichts schlimmes. Es ist nicht schwach dort hinzugehen. Es ist stark. Die Reaktion der Großmutter war nicht angebracht. Das meine ich mit 'keine tiefere Beziehung zueinander'. Hier muss was an der Einstellung geändert werden! Aber am Ende war es ja dann doch eine gute Entscheidung. ❤️ Ist ja auch kein Minuspunkt für das Buch, nur sollte Queenie sich nicht fürchten, dass ihre Oma wütend ist, wenn es ihr mal nicht so gut geht, weil die Therapie ja nicht helfen würde. Zum Glück wurde auch die Oma dann bekehrt. Ein kleiner Punkt noch: Es war (meiner Meinung nach) zu früh, Queenie zu entlassen. Die paar Treffen mit der Therapeutin... das ist unwirklich. Hier würde doch normalerweise die Behandlung verlängert werden. Ich fand, es war zu früh, Queenie gehen zu lassen. Da hätte man noch viel verbessern können in den Sitzungen. Das wirkte leider etwas unwirklich. Aber trotzdem hat mich das Buch wirklich in seinen Bann gezogen und trotz manchen Schwächen, ist es defintiv eines Lesens wert! 😊

"Der Weg zur Heilung ist nicht schnurgerade. Es ist ein holpriger Weg mit vielen Krümmungen und Kurven."
4

Ein Buch, dass mit viel Humor so viele wichtige und ernste Themen anspricht. Das erste Drittel hat sich etwas gezogen, dann konnte ich es kaum aus der Hand legen.

Ein Buch, dass mit viel Humor so viele wichtige und ernste Themen anspricht. Das erste Drittel hat sich etwas gezogen, dann konnte ich es kaum aus der Hand legen.
4

Authentische & moderne Geschichte über eine junge Schwarze Frau, die mit Traumata zu kämpfen hat und ihr Leben in den Griff bekommen muss 👌🏻

5

Neue Lieblingsroman

Ich konnte von Anfang an mit der jungen Londonerin Queenie mitfiebern. Ihre teils irrationalen Entscheidungen und die chaotische Familie haben sie für mich nur sympathischer gemacht. Am besten jedoch hat mir insgesamt ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte gefallen. Alles in allem ist das Buch leicht und humorvoll geschrieben - es werden aber auch wichtige Themen realistisch aufgegriffen (bitte lest die TW vorher). Gerne mehr davon - jetzt schaue ich mir die Serie an!

Neue Lieblingsroman
5

Ein absolutes lesehighlight für mich

Mich hat der schreibstiel von der ersten seite an in seinen Bann gezogen. Ich finde es erschreckend wie die welt nach wie vor rassistisch ist. Dies wurde in diesem buch sehr gut aufgegriffen. Ebenso wurde ein wichtiges thema wie sexualität, missbrauch und selbstwertgefühl thematisiert. Die prota waren alle sehr gut aufeinander abgestimmt. Hut ab 🩵

Ein absolutes lesehighlight für mich
5

Behandelt wichtige Mental Health Themen

"Queenie" handelt von einer gleichnamigen jungen Schwarzen Frau, die in London lebt und sehr mit ihrem Leben struggelt. Queenie will ihren Freund zurück und rennt ihm hinterher, will bei der Arbeit ernst genommen werden und ist unzuverlässig, will geliebt und geachtet werden und lässt Männer mit sich alles machen, was sie wollen. Sie trifft am laufenden Band falsche Entscheidungen, die ihr nicht gut tun, aus dem Gefühl heraus, es nicht besser zu verdienen. Doch sie macht eine starke Entwicklung durch und lässt sich trotz allem nicht unterkriegen. Das ist sehr inspirierend, wie sie sich ihre Lebensfreude zurückholt und ich habe an jeder Stelle mit ihr mitgefühlt. Auch sehr gerne mochte ich ihre Freundesgruppe (die Corgis), die immer für Queenie da sind, auch wenn diese mal unfair zu ihnen ist, zeigen diese Mädels sehr viel Verständnis (bis auf eine Ausnahme). Das Buch behandelt Depressionen, Rassismus und die Mehrfachdiskriminierung Schwarzer Frauen (u. a. im Datingleben) und ist dennoch unterhaltsam und leicht zu lesen.

4.5

Bewegtes Leben einer londoner POC in ihren Zwanzigern

Ich habe Queenie gerne durch eine schwierige Zeit begleitet, in der ihr Leben auf den Kopf gestellt wurde. Die Erzählung war spannend, humorvoll und tiefgründig.

5

Ein sehr bewegender, schonungslos ehrlicher Roman

Dieses Buch hat mich beim Lesen immer wieder sehr bewegt. Es ist schonungslos ehrlich und nimmt weder die Hauptfigur, noch die Leserinnen und Leser in Schutz. Besonders berührt hat mich das Thema toxische Beziehungen und emotionale Abhängigkeit. Das Buch zeigt sehr deutlich, wie viel man in solchen Dynamiken über sich ergehen lässt und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann, sich aus solchen Strukturen zu lösen. Genau diese Verstrickung und die inneren Konflikte werden im Buch sehr realistisch dargestellt. Auch Queenies Selbstwertprobleme und ihre Erfahrungen als Woman of Color sind mir sehr nahe gegangen. Die Art, wie das Buch Rassismus, Identität und den eigenen Platz in der Welt thematisiert, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich finde dieses Buch unglaublich wichtig, weil es schwierige Themen offen anspricht und nichts beschönigt. Gerade deshalb würde ich es allen sehr ans Herz legen.

Ein sehr bewegender, schonungslos ehrlicher Roman
3.5

Auf Empfehlung einer guten Bekannten habe ich das Buch gelesen. Der Einstieg in das Buch ist mir aufgrund des lustigen Schreibstils sehr leicht gefallen. Dennoch muss ich sagen, dass ich nicht genau weiß, was ich von dem Buch halten soll. Teilweise hat mich Queenie mit ihrer Naivität genervt und ich konnte ihre Entscheidungen absolut nicht nachvollziehen. Trotz allem würde ich das Buch weiterempfehlen, da im Verlauf der Handlung viele wichtige Themen aufgegriffen werden, wie beispielsweise der Rassismus, der immer noch verbreitet ist.

4

ARGH!

TW Rassismus, Xenophobie, Fetischisierung, sexuelle Gewalt, sexueller Missbrauch, mental health, Panikattacken, Fehlgeburt, toxische Beziehungen, racial slurs, häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Unfruchtbarkeit, fatphobia, body shaming, r*pe, Kindesmissbrauch, Gewalt, Vernachlässigung, Bigotterie, Selbstverletzendes Verhalten, Klassismus, Sucht, Abhängigkeit »Queenie« hat mich einige Male an die Grenzen meiner Selbstbeherrschung gebracht. Ich weiß nicht, wie häufig ich hier saß und meiner Wut, meinem Frust und meiner Fassungslosigkeit und Verzweiflung lautstark Ausdruck verleihen musste. Alles, das in diesem Buch passiert, ist einfach nur schrecklich. Alles. Alles, das Queenie widerfährt; alles, von dem sie denkt, sie hätte es verdient, lässt den Lesenden hilflos zurück. Und jedes Mal, wenn sie sich wieder in dieselben Situationen stürzt, einfach, weil sie nicht besser zu copen weiß, will man sie gleichermaßen durchschütteln und in den Arm nehmen. Was dieses Buch so wahnsinnig gut macht, weil es genau deshalb so unglaublich realistisch ist. Queenie ist diese Freundin, die fragwürdige Entscheidungen trifft, weil sie selbst so verletzt ist. Wenn man keine Liebe ohne Gewalt kennt, wird man immer Liebe in Gewalt suchen. Wahnsinnig wichtiges Buch mit dem Einblick in das Leben einer jungen WoC. Nichts für schwache Nerven tho. Passt gut auf euch auf.

ARGH!
3

Es dauert sehr sehr lang, bis man die Tragweite begreift. Das letzte Drittel ist echt gut. Davor ist es anstrengend und gelesen ist es phänomenal schlecht. Ich würde es selbst lesen, das ist sicher besser.

4

Witz und Esprit

Das Buch ist wirklich witzig und spritzig und stellt gekonnt die Probleme aller Frauen dar. Die Probleme, mit denen nicht weiße Frauen konfrontiert werden, sind um einiges krasser und werden hier gut dargestellt. Mich hat es unterhalten.

Witz und Esprit
3

Harte Nummer... ich fand queenie einfach nur anstrengend

5

Sehr interessant

Der Start war langsam und teilweise langweilig, aber wenn man sich rein gelesen hat, hat man viel mitgefiebert

2

bad sex and dates with awful men take up annoyingly much space 

3.5

Zwischendurch konnte ich langsam nicht verstehen, wie sehr sich Queenie selbst anlügen kann 😅 aber ich habs trotzdem an einem Tag durchgelesen

3

Während der ersten Hälfte habe ich überlegt, abzubrechen. Nicht meine Sprache und warum lies Queenie sich so von Männern behandeln? Dann gab es einen starken Teil, in dem meine Frage beantwortet wurde und ich auch sehr berührt war. Die letzten 150 Seiten waren wieder größtenteils unnötig weil ziemlich langatmig. Nicht mein Buch.

1

Ich habe von diesem Buch schon im Vorfeld eine Menge gehört. Und da ich auch Cover und Klappentext wirklich ansprechend fand, habe ich mich sehr drauf gefreut, es zu lesen. Ich muss aber sagen, dass ich die vielen positiven Rezensionen nicht nachvollziehen kann. Mir hat das Buch absolut nicht gefallen. Zum einen zieht es sich unheimlich in die Länge. Meiner Meinung nach hätte man es bestimmt um 200 Seiten kürzen können. Zum anderen ist mir die Protagonistin, Queenie, total unsympathisch. Ja, ich verstehe, dass sie ihrer Beziehung nachtrauert und irgendwie auch eine Art Depression entwickelt, aber ich kann einfach nicht mir mitfühlen. Ihr ganzes Verhalten ist mir unsympathisch. Und sie finde ich einfach völlig unverantwortlich. Und nervig naiv. Aber auch die anderen Personen der Geschichte bleiben ohne Tiefe. Auch wenn der Schreibstil nicht schlecht ist, gibt es keine Spannung. Irgendwie passiert tatsächlich nicht viel, was die Story vorantreibt. Ich glaube mittlerweile, dass das Buch nur gehypt wurde, weil die Protagonistin schwarz ist und das gerade gut zur BlackLivesMatters Initiative passte. In meinen Augen gibt es da viel bessere Bücher, z. B. "The hate u give".

3

Ich wurde nicht warm mit Queenie

Das Buch hatte gute und interessante Ansätze, die meiner Meinung nach aber zu kurz behandelt wurden. Insgesamt ist es eine irgendwie nicht runde Geschichte.

4

Der Einstieg in das Buch war direkt lustig und Queenie hat genau das gedacht, was ich immer beim Frauenartz denke. Mit Queenie hatte ich dann aber immer mehr Probleme, da sie einfach Dinge macht die ich so nicht nachvollziehen konnte. Sie hat eine Beziehungspause, schläft aber mit zig Männern, wird dabei verletzt und lässt es einfach über sich ergehen obwohl es ihr nicht gefällt. Ich glaube ich hatte deshalb so ein Problem, weil Queenie sich immer so als starke Person hingestellt hat und dann doch nicht den Mund aufmachen konnte, wenn ihr etwas nicht gefallen hat, wie zum Beispiel wenn ihr beim Sex etwas nicht gefallen hat. Manche Stellen haben mich wirklich fassungslos gemacht und ich musste weiterlesen um zu erfahren was Queenie jetzt schon wieder anstellt. Sie ist nicht nur in der Arbeit unkonzentriert und nicht engagiert, sondern auch gegenüber ihren Freudinnen. Während der Hälfte des Buches habe ich mich gefragt was eigentlich die Message des Buches sein soll und ob Queenie mal reflektiert. Besonders gut hat mir aber gefallen, dass man trotz der teilweise komischen Fremdschäm-Situationen gut vorankommt mit dem Buch weil der Schreibstil einfach super angenehm zum lesen ist. Ich bin so froh das Buch zu Ende gelesen zu haben, denn es war ganz toll, auch wenn Queenie mich stellenweise richtig genervt hat. Es war unterhaltsam, tragisch, zum Fremdschämen, spannend und witzig. Und die Message war, dass man erst lieben kann wenn man sich selbst liebt. Ich habe auch dann verstanden wieso Queenie sich mit neuen und sehr komischen Männern eingelassen hat, die sie nur auf ihren Körper reduziert haben, denn ihr Selbstwertgefühl war einfach so am Boden. Sie hat nach Zuneigung und Liebe gesucht, hat aber nur Männer gefunden, die sie auf ihren Körper reduziert haben und Sex von ihr wollten.

3

Ich habe es als Hörbuch gehört und kann es mäßig weiterempfehlen. Queenie wurde durchgehend „Kwinie“ ausgesprochen und alle E-Mail-Adressen wurden beim Hin- und Herschreiben komplett vorgelesen, bspw: „um 17:14 schrieb kwinie jenkins at bla bla dot com“. Das hat Nerven gekostet. Inhaltlich war es okay, 4 Sterne.

3

Zeigt das Leben einer jungen PoC in der Krise und gibt einem einen Einblick, mit was man als junge Schwarze Frau zu kämpfen hat. Hat allerdings hintenraus eine kleine Länge.

5

Ach Queenie, wie habe ich mit dir gelitten. Ich schätze jede Frau mit Liebeskummer kann sich in dich hineinversetzen. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil es so eingängig war, unterhaltsam und leicht wegzulesen. Für mich als weiße Frau war es auch sehr interessant Einblick zu bekommen in das Denken von schwarzen Frauen, auch wenn man das vielleicht nicht verallgemeinern kann.

5

Ich finde das Cover des Buches sehr ansprechend, da es die Leser*innen direkt darauf aufmerksam macht, dass sich das Buch mit der Lebensrealität einer Schwarzen Frau auseinander setzt. Außerdem finde ich es sehr gelungen, dass man die Frisur so gelungen in das Cover eingebaut hat, vor allem da Frisuren und Haare in der Geschichte immer mal wieder eine Rolle spielen. Nun aber zu unserer Protagonistin Queenie. Die 25-jährige Queenie arbeitet in einer Zeitungsredaktion und scheint mit ihrem Leben nicht sonderlich zufrieden zu sein. Sie führt eine Beziehung, die im Grunde vor dem Aus steht, in ihrem Job läuft es auch nicht so wie sie es sich vorgestellt hat und ihren Frust lässt sie hauptsächlich an ihren Freundinnen aus. Als sich ihr Freund dann auch tatsächlich noch die Auszeit nimmt, die eigentlich schon lange vorhersehbar war, bricht für sie ihre Welt zusammen. Auf der Suche nach Glück und Bestätigung trifft sie sich mit viel zu vielen Männern, die ihr alles andere als gut tun. Die Selbstzweifel, Existenzängste und Schuldgefühle, die zerfressen sind absolut greifbar. Und auch ihre immer wieder stattfindenden rassistischen Erfahrungen, erschweren es ihr zunehmend glücklich zu werden. Dabei hatte sie doch so große Ziele. Ich fand es unheimlich spannend ihre Geschichte mitzuerleben und finde die Autorin, hat auf sehr einzigartige Art und Weise eine Figur geschaffen, mit der man mitleidet, für die man sich einfach mehr wünscht, dass sie es endlich schafft aus eigener Kraft heraus ihr Leben in den Griff zu kriegen und sich nicht mehr pausenlos von jemanden abhängig macht. Ich konnte das Buch nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, kaum noch aus der Hand legen, da man ständig das Bedürfnis hatte zu erfahren, was Queenie jetzt macht und, ob sie die Kurve kriegt oder sich in noch größeren Schlamassel bugsiert. Die Handlung an sich spiegelte eigentlich nur Queenies Leben über eine relativ lange Zeit wider, so konnte man sie und ihr gesamtes Umfeld gut kennen lernen. es gab allerdings keinen wirklichen Überraschungen oder Plottwists, aber das soll die Geschichte auch nicht bewirken, sondern viel eher, dass man über das Gelesene nachdenkt und man sich intensiv mit diesen doch eher düsteren Themen auseinandersetzt, denn es gibt nicht sonderlich viele schöne Szenen, alles ist geprägt von den Gefühlen, die Queenie so sehr belasten. Gerade in Hinblick sich bewusst zu machen was es für eine BPoC heißt, in einer weiß-dominierten Welt zu leben. Ich finde auch die Vergleiche mit Bridget Jones nicht sonderlich passend, denn es ist nicht primär eine Geschichte, die gute Laune macht mit einer Protagonistin, die einen immer wieder zum Lachen bringt und es ist schon gar keine Geschichte mit Happy End, denn die Probleme von Queenie lösen sich nicht einfach in Wohlgefallen auf, sondern man erlebt eine Reise von Auf und Abs, die ihr vermutlich noch lange nachhängen werden. Auch der Schreibstil konnte mich im Großen und Ganzes überzeugen, ich brauchte allerdings etwas bis ich völlig in die Geschichte versunken war. Gerade zu Beginn hatte ich nämlich einige Probleme die einzelnen Charaktere richtig zuzuordnen und bin dadurch mehr als einmal durcheinander gekommen. Trotzdem ist dieses Buch sowohl von der Handlung als auch vom Schreibstil einfach sehr einzigartig und fesselnd die Leser*innen früher oder später auf jeden Fall. Eine mehr als lesenswerte Geschichte, die einem so viel über die Missstände in unserer Gesellschaft offenbart, ohne dabei im Überfluss zu kritisieren, sondern viel eher dazu einlädt, sich und sein Handeln einfach einmal selbst zu hinterfragen. Kategorie: Leseempfehlung

5

Top Buch, kann ich nur weiterempfehlen! Ich konnte an einigen Szenen nur den Kopf schütteln, weil ich Queenies Entscheidung nicht nachvollziehen. Andererseits habe ich mehrere Situationen selbst schon so in der Art erlebt (bzgl. Rassismus). Ich finde das Buch sehr lesenswert!

5

Queenie ist ein mitreißender Roman der ins Herz schlägt. Dessen Charaktere dich an die Hand nehmen aber auch in dein Kissen schreien lassen. Ein Roman der Resilienz in einer Welt voll Trigger.

Als Hauptcharakter steht eine starke, emotionale, kluge 25-jährige Schwarze Frau die in ihrer Quarter-Life Phase steckt und ihre Psyche und rassistische Männer jonglieren muss. „We were on a break“ bekommt eine ganz neue Deutungsweise und für immer steht das was wirklich wichtig ist im Mittelpunkt: Freund:innenschaft, in guten wie in schlechten Zeiten. Und natürlich Queenie selbst!

5

Lustig, tragisch, tolle Charaktere, die nicht nur gut oder böse sind… toll!!

5

All I can say is that I just love Queenie. This book made me angry, sad, happy, laughing and I've cried a lot. Yes, I'm a bit sentimental. One of my favourite books this year. I've learned a lot.

4

Really enjoyed "Queenie", although it's important to know that this is a sad book about bad decisions, mental health problems and trauma! The writing is fun and engaging, and there's some friendship banter and millenial dating mishaps and career drama but we also learn about the narrator's abusive childhood. She experiences a lot of racism and sexism and puts herself in dangerous, hurtful situations with terrible men. It was uncomfortable to read, but "Queenie" is an important and well-written, digestible book. So, an easy way to learn more about being a young Jamaican woman in London.

3

It was okay. I like the style of writing but the story didn't catch me.

DNF at 56% I just couldn't do it anymore. I listened to over half of this book and it was just so repetitive, there wasn't any progress with the unhealthy behavioral patterns of the main character. I get what the author tried to show us with this book and why Queenie acts the way she does and I think that this story is very important and should be told. Unfortunately the way it was written was almost triggering for me. I can't really explain this, but her self-destructive behavior and how Queenie seeks out all these toxic men and has those very awful sexual relationships with them was too much, too hard to read.

5

Eines meiner Lese-Highlights des Jahres 2020! Carty-Williams versteht es so meisterlich, schwere Themen mit einem Ton anzuschlagen, der nicht zu locker und nicht zu belehrend ist. Nicht-PoCs sei das Buch wärmstens empfohlen, um etwas über Rassismus zu lernen und vielleicht besser zu verstehen, warum wir immer noch eine zutiefst rassistische Gesellschaft sind. Die Figuren, auch die negativen und Nebenrollen sind mit viel Liebe gestaltet und sehr glaubhaft. Ich bin in drei Tagen durch das Buch geflogen und habe jede Minute genossen.

3.5

Queenie, Mitte zwanzig, Tochter jamaikanischer Eltern und aufgewachsen in Brixton, steckt in einer Krise. Ihre Beziehung zu Tom zerbricht – auch, weil er die rassistischen Erfahrungen, die sie täglich macht, nicht versteht. Nach der Trennung verliert sie sich zunehmend selbst: im Job unkonzentriert, privat auf der Suche nach Bestätigung durch riskante, oft lieblose Begegnungen. Ich hatte das Buch tatsächlich seit seinem Erscheinen ungelesen im Regal stehen – und bin jetzt mit gemischten Gefühlen froh, es endlich gelesen zu haben. Gerade in der ersten Hälfte ging mir Queenie extrem auf die Nerven, so sehr, dass ich mehrmals überlegt habe, das Buch abzubrechen. Ihr Verhalten war oft schwer auszuhalten und hat mich stellenweise wirklich fassungslos gemacht, vor allem weil sie sich selbst immer weiter verletzt. Die Geschichte zeigt, wie sehr Rassismus und unverarbeitete Traumata einen Menschen prägen können. Trotz einiger Längen ist das Buch emotional stark: Es vermittelt eindrucksvoll die Perspektive schwarzer Frauen und die alltäglichen Demütigungen, denen sie ausgesetzt sind. Ich habe dabei auch starke Parallelen zu Yinka, wo bleibt dein Date? gesehen – vor allem in der Darstellung von Dating-Druck, Selbstzweifeln und dem Ringen mit gesellschaftlichen Erwartungen. Beide Bücher greifen ähnliche Themen auf, auch wenn sie tonal unterschiedlich sind. Eine Triggerwarnung hätte dem Buch – zumindest in meiner Ausgabe, in der keine vorhanden war – definitiv gutgetan, gerade angesichts der teils sehr belastenden Inhalte. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist Darcy, der für mich eine wohltuende Konstante in all dem Chaos darstellt. Insgesamt eine wütend machende, aber wichtige Geschichte, die definitiv nachwirkt.

3

3.5 Sterne da ich doch zu oft von Queenie genervt gewesen bin

3

It was okay. I like the style of writing but the story didn't catch me.

3

How to review this book... I do think it's a good book with a good message. Queenie is a 25 years old woman, who loses her boyfriend, job, one of her best girl friends and her dignity in a very short amount of time. Her life sucks, men are using her, she has to move back into her grandparent's house and all of this is coated with a thick layer of racism on top. This is a good story, relatable in some parts and uncomfortably unrelatable in other parts (I'm a white woman). So why do I only give three stars? Because I hate contemporary stories. I dislike the genre and don't enjoy spending my time reading about normal people with normal problems. If your job is bad, you better be a reaper. If your family is dysfunctional, your parents better be Lillith and the Archangel Gabriel. If your partner sucks, they better be a vampire, or at least a fae. If I read books without any fantasy elements, they're usually at least some cozy mysteries. But Queenie was a gift some Christmases ago and a) I plan to reduce my physical TBR this year significantly and b) in honor of Black History Month, I wanted to read it and I finished it, because I think the story deserves to be read, even though I don't like it much. I skimmed roughly two thirds of the book, but I followed the plot and the development. And if you like contemporary stories, I would recommend the book.

4

Ich hatte etwas Schwierigkeiten rein zu kommen, aber dann war es großartig

4

So hin und her gerissen war ich in letzter Zeit nie von einem Buch. Es ist wirklich beeindruckend beschrieben, wie queenie sich fühlt. Anfangs mochte ich sie überhaupt nicht. Doch von Seite zu Seite lernte ich sie besser kennen und sie ist ein wirklich starker Mensch, der so viele falsche Werte mit auf den Weg bekommen hat. Ihre Familie finde ich absolut schrecklich und sie verhält sich teilweise sehr entwürdigend meiner Meinung nach. Und das fand ich zu dick aufgetragen. Daher dann doch ein Stern Abzug. Aber eine große Empfehlung von mir.

5

Queenie und ich.. Das war eine emotionale Achterbahnfahrt. Manchmal liebte ich sie, manchmal hasste ich sie. Wie bei einer Freundin, die richtig dumme Sachen macht und der man hilflos dabei zusehen muss. Irgendwie ist dieses Buch aber ziemlich genial. Es geht um Selbsthasst und Angst, um den Stellenwert von schwarzen Frauen, darüber, sein eigenes Potential zu erkennen und sich selbst lieben zu lernen. Und es geht um Freundschaft und Familie. Ich habe ein bisschen gebraucht um das zu erkennen. Und jetzt kann ich es nur empfehlen!

4

Super tolles Buch

Richtig gutes Buch, wo viele wichtige Themen behandelt werden. Das erste Drittel empfand ich als sehr zäh und hatte Schwierigkeiten rein zu kommen. Danach wurde es aber immer spannender! Klare Empfehlung

4

I reaally liked it. Although it has some annoying parts, there where also chapters, where I just couldn't put it down because it was so engaging!

5

Empfehlenswert

Es geht um Sisterhood, Rassismus und das Leben als Frau. Vorallem als schwarze Frau. Das Buch war sehr gut und flüssig geschrieben, ich kam sehr gut ins Buch. Das Buch handelt um Freundschaft, Beziehungen, Traumata und wie man wieder zurück ins Leben findet. Wie es ist, wie man sich. Als Single, frisch aus einer Beziehung raus. Ich möchte die Protagonistin in den Arm nehmen.

4

Was mich dazu gebracht hat, dieses Buch zu lesen, war der Vergleich mit Bridget Jones, der von der Sunday Times angestellt wurde. Ich weiß, dass diese Zeitung sehr groß und weltweit bekannt ist, ABER was hat den Verlag dazu gebracht, dieses Zitat in den Klappentext zu schreiben. Hat die Sunday Times dieses Buch wirklich gelesen? Meiner Meinung nach hat das gar nichts mit Bridget Jones zu tun, ungefähr so viel wie halt jedes Buch, in dem eine Single-Frau Mitte zwanzig die Hauptfigur ist. Apropos Hauptfigur: Das war hier Queenie. Sie arbeitet in einer Zeitungsredaktion, ist eben Mitte zwanzig und eine POC (= Person of Colour). Zu Beginn des Buches wird sie von ihrem Freund Tom um eine Beziehungspause gebeten. Autsch! Aber meiner Meinung nach doch eher vorhersehbar, gerade wenn man dann später mehr über die Beziehung zwischen den beiden herausfindet. Da passt die Chemie meiner Meinung nach einfach überhaupt nicht. Und vor allem: Wenn ich mit einem POC-Mann zusammen wäre und mein Onkel dauernd rassistische Witze über ihn machen würde, dann würde ich dem ordentlich den Kopf waschen. Tue ich auch jetzt schon wenn er solche Kommentare abgibt, aber gerade wenn man in einer Beziehung ist, sollte man sich sowas doch wirklich nicht gefallen lasst, oder? Wenn mich mein Freund in so einer Situation nicht verteidigen würde, dann wär das nicht mehr mein Freund. Punkt. Queenie ist da weniger selbstbewusst. Sie verkriecht sich lieber in ihrem Schneckenhaus und lässt keinen mehr an sich heran, so wie in jeder schwierigen Situation, in der sie sich befindet. Queenie ist eigentlich ein ziemlich interessanter Mensch. Sie hatte eine schwere Kindheit, scheint in der Zwischenzeit aber darüber hinweg zu sein, zumindest tut sie so. Was mich an ihr etwas gestört hat, war wie sehr sie es zu lieben scheint, Probleme zu haben. Sie neigt sehr dazu, Dinge dramatischer zu sehen, als sie es wahrscheinlich sind, um es mal möglichst spoilerfrei zu sagen. Sobald irgendein Problem auftritt, egal wie klein es scheint, bedeutet das Drama. Oft war das unterhaltsam, aber manchmal auch einfach nur nervig. Gut fand ich die Entwicklung, die Queenie im Laufe des Buches durchmacht. Gerade gegen Ende wächst sie einfach unglaublich als Person und das fand ich sehr inspirierend. Ein Thema, für das "Queenie" im Moment ja fast schon ein Aushängeschild ist, ist der Rassismus, mit dem sich POCs in ihrem Alltag herumschlagen müssen. Ob der jetzt realistisch dargestellt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Was ich überraschend fand war, wie oft das Thema "Haare" thematisiert wird. Ist das wirklich so, dass POC damit leben müssen, dass Fremde ihnen regelmäßig ungefragt in die Haare fassen? Muss fast sein, denn das ist bei weitem nicht die einzige Quelle, in der ich auf dieses Phänomen gestoßen bin. Wer macht denn sowas bitte? Das ist ja sowas von creepy! Mein Fazit? Ein interessantes Buch, das sich mit alltäglichem Rassismus beschäftigt. Ich persönlich fand vor allem Anfang und Ende gut, in der Mitte schwächelte der Roman meiner Meinung nach etwas.

5

Wenn ich noch einmal lese, dass Queenie die „Black Bridget Jones“ ist schreie ich.

2

This book has honestly taken me a month to read simply because I just got exhausted trying to keep up with Queenie. I get that she is black and all the stuff that comes with that (I’m black too) but honestly she was just unlikable. Always drowning in pity for herself, giving black girls a bad name for sleeping around and just refusing to take responsibility for her actions. Yes there was trauma in childhood and I know that affects everyone, but at some point you have to let walls down to those who love you. I agree she pushed Tom away not because he didn’t love her, but because of her own misguided sense of injustice. I also get that the author was trying to stay relevant and woke in the Black Lives Matter movement but it was such a misplaced scene in this book and really had nothing to do with the actual narrative. It was a 1.5⭐️ but I’ll give it 2 because I forced myself to finish and the ending had some sort of resolution that was okay. Sometimes black writers dwell too much on wokeness and trying to fit in so many traumatic lives that narratives become so jumbled up. Pick one struggle and run with it to the end, more effective that way.

4

Finally, a "Bildungsroman" that meets modern day standards. And finally, a novel that puts friendship and selfhood in the centre and not some bland lovestory. Though I do not get that it has been marketed as "The Black Bridget Jones" since it has nothing to do with it and a whole different premise. (On a sidenote: I kinda hate when people say this is the Black version of... as if white people invented everything.) The cover art alone is*chef's kiss* and made me love this books instantly. The first half of the book was nerve-wracking because I was so annoyed with Queenie's self-destructing behavior. I hated the hook-ups and I hated how she let herself be treated. I was sure I was going to rate it with one star because it was another book about a stupid girl who needs fixing by a man. In the end, it was so much more than that: It taught me about the struggle of finding one's identity especially in a world that is overwhelmingly white, about the intergenerational trauma that comes with it and the long way it can sometimes take to therapy. Queenie suits the Zeitgeist in every way.

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