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„Mors irrumat omnia“ - Etwas verwirrend aber auch richtig spannend 🌘👻💀🦋
Leigh Bardugo schafft es in ihrem Buch, einen richtig coolen Mix aus Dark Academia, Urban Fantasy und Krimi zu erschaffen. Die Idee von geheimen Studenten Verbindungen, die durch okkulte Rituale Magie wirken können, fand ich mega und die dadurch entstandene Atmosphäre hat mich von Anfang an begeistert. Das Setting an Yale sowie die Traditionen der Verbindungen werden genau beschrieben und man kann sich alles sehr bildlich vorstellen. Eine düstere und unheimliche Stimmung liegt von Anfang an über der Geschichte. Leider ist mir der Einstieg in Das Neunte Haus ansonsten recht schwer gefallen. Normalerweise mag ich es, wenn man gleich ins Geschehen geworfen wird, aber hier bin ich deswegen nicht so richtig reingekommen. Man wird von Anfang an nur so mit Fachbegriffen und Latein bombardiert und das, bevor man das wirklich komplexe Magiesystem auch nur annähernd verstanden hat. Die vielen Zeitsprünge und Rückblicke sorgen für weiteres Chaos. Vielleicht ging’s nur mir so, aber anfangs fand ich außerdem die in der Vergangenheit spielenden Kapitel aus Darlingtons Sicht nicht nur verwirrend sondern auch etwas zäh und weniger interessant als die Haupthandlung. Aber mal abgesehen von meinen Startschwierigkeiten konnte mich der Plot dann doch voll und ganz überzeugen. Der Mordfall war spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Ich fand es toll, wie die verschiedenen Handlungsstränge am Ende zusammengeführt wurden und plötzlich fast alles Sinn ergibt. Während der Ermittlungen habe ich viele Vermutungen angestellt, von denen aber letztlich nur eine richtig war. Richtig gut gefallen hat mir auch Alex als Protagonistin. Sie hat wegen ihrer Fähigkeit, Geister zu sehen, eine echt heftige Vergangenheit voller Drogen, Einsamkeit und Gewalt hinter sich. Man erhält viele Einblicke in ihr früheres Leben, was sie authentisch und menschlicher macht. Trotz allem kämpft Alex weiter dafür, den echten Täter zu finden, ist dabei mutig und hat sogar noch ein bisschen Humor. Die Nebenfiguren Detective Turner, Doktorandin Dawes und ein gewisser Geist, die sie dabei die meiste Zeit begleiten, waren zwar sympathisch, aber bleiben recht blass. Hervorzuheben ist auch, dass es, anders als bei vielen Fantasy-Romanen, das ganze Buch über überhaupt keine richtige Liebesgeschichte gibt. Somit bleiben Alex und der nur in den Rückblicken vorkommende Darlington die einzigen wichtigen Figuren. Aber vielleicht ändert sich das ja noch in Band 2… Abschließend muss ich sagen, dass ich die anderen Reihen von Leigh Bardugo deutlich lieber mochte. Trotzdem ist Das Neunte Haus auf seine Art besonders und wenn man sich von einem sehr komplexen Magiesystem und etwas chaotischem Schreibstil nicht abschrecken lässt, auf jeden Fall lesenswert. Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️✨ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Setting + Atmosphäre: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Figuren: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️ Spice: -
Jan 15, 2026
„Mors irrumat omnia“ - Etwas verwirrend aber auch richtig spannend 🌘👻💀🦋
Leigh Bardugo schafft es in ihrem Buch, einen richtig coolen Mix aus Dark Academia, Urban Fantasy und Krimi zu erschaffen. Die Idee von geheimen Studenten Verbindungen, die durch okkulte Rituale Magie wirken können, fand ich mega und die dadurch entstandene Atmosphäre hat mich von Anfang an begeistert. Das Setting an Yale sowie die Traditionen der Verbindungen werden genau beschrieben und man kann sich alles sehr bildlich vorstellen. Eine düstere und unheimliche Stimmung liegt von Anfang an über der Geschichte. Leider ist mir der Einstieg in Das Neunte Haus ansonsten recht schwer gefallen. Normalerweise mag ich es, wenn man gleich ins Geschehen geworfen wird, aber hier bin ich deswegen nicht so richtig reingekommen. Man wird von Anfang an nur so mit Fachbegriffen und Latein bombardiert und das, bevor man das wirklich komplexe Magiesystem auch nur annähernd verstanden hat. Die vielen Zeitsprünge und Rückblicke sorgen für weiteres Chaos. Vielleicht ging’s nur mir so, aber anfangs fand ich außerdem die in der Vergangenheit spielenden Kapitel aus Darlingtons Sicht nicht nur verwirrend sondern auch etwas zäh und weniger interessant als die Haupthandlung. Aber mal abgesehen von meinen Startschwierigkeiten konnte mich der Plot dann doch voll und ganz überzeugen. Der Mordfall war spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Ich fand es toll, wie die verschiedenen Handlungsstränge am Ende zusammengeführt wurden und plötzlich fast alles Sinn ergibt. Während der Ermittlungen habe ich viele Vermutungen angestellt, von denen aber letztlich nur eine richtig war. Richtig gut gefallen hat mir auch Alex als Protagonistin. Sie hat wegen ihrer Fähigkeit, Geister zu sehen, eine echt heftige Vergangenheit voller Drogen, Einsamkeit und Gewalt hinter sich. Man erhält viele Einblicke in ihr früheres Leben, was sie authentisch und menschlicher macht. Trotz allem kämpft Alex weiter dafür, den echten Täter zu finden, ist dabei mutig und hat sogar noch ein bisschen Humor. Die Nebenfiguren Detective Turner, Doktorandin Dawes und ein gewisser Geist, die sie dabei die meiste Zeit begleiten, waren zwar sympathisch, aber bleiben recht blass. Hervorzuheben ist auch, dass es, anders als bei vielen Fantasy-Romanen, das ganze Buch über überhaupt keine richtige Liebesgeschichte gibt. Somit bleiben Alex und der nur in den Rückblicken vorkommende Darlington die einzigen wichtigen Figuren. Aber vielleicht ändert sich das ja noch in Band 2… Abschließend muss ich sagen, dass ich die anderen Reihen von Leigh Bardugo deutlich lieber mochte. Trotzdem ist Das Neunte Haus auf seine Art besonders und wenn man sich von einem sehr komplexen Magiesystem und etwas chaotischem Schreibstil nicht abschrecken lässt, auf jeden Fall lesenswert. Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️✨ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Setting + Atmosphäre: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Figuren: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️ Spice: -
Jan 15, 2026






