Scythe – Die Hüter des Todes

Scythe – Die Hüter des Todes

by Neal Shusterman·Book 1 of 4
Softcover
4.43105
MonsterFreundschaftSensenmannEndzeit

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Description

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.

Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Der erste Band der internationalen Bestseller-Trilogie im Taschenbuch.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Softcover
Pages
528
Price
12.40 €

Author Description

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Characteristics

12 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
44%
20%
26%
3%
86%
22%
65%
79%
44%
30%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
86%
86%
86%
71%

Pace

Fast33%
Slow0%
Moderate58%
Variable8%

Writing Style

Simple25%
Complex8%
Moderate67%
Bildhaft (60%)Minimalistisch (20%)Poetisch (20%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

674
All
5

| Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen...sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten. |

Neal Shusterman hat mit "Scythe - Die Hüter des Todes" eine faszinierende Zukunftswelt entworfen, in der die Menschheit es geschafft hat, unsterblich zu sein. Um Überbevölkerung zu vermeiden, gibt es die Scythe, auserwählte Menschen, die das Töten als notwendige Aufgabe ausführen. Im Mittelpunkt stehen Rowan und Citra, zwei Jugendliche, die als Lehrlinge in die Welt der Scythe eingeführt werden. Ihre sich unterschwellig entwickelnde Liebesgeschichte bleibt dezent im Hintergrund und nimmt nur wenig Raum in der Handlung ein. Das macht Platz für die eigentliche Stärke des Buches: eine durchdachte, nachvollziehbare Zukunftswelt mit faszinierenden Sci-Fi-Elementen. Dieses Buch ist eine regelrechte Wucht. Leider lag es viel zu lange auf meinem Sub. "Scythe - Die Hüter des Todes" behandelt eine schwere Thematik, die moralische und philosophische Fragen aufwirft. Trotz der düsteren Prämisse schafft es Neal Shusterman, seine Geschichte spannend und zugänglich zu erzählen. Besonders beeindruckend ist sein Schreibstil – flüssig, mitreißend und voller Tiefgang. Die Charaktere, allen voran die Hauptprotagonisten Rowan und Citra, machen innerhalb der Geschichte nachvollziehbare und starke Entwicklungen durch, was sie unglaublich greifbar und plastisch wirken lässt. Ich liebe alles daran.

4.5

“Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”

Scythe - Die Hüter des Todes ist der erste Teil der dystopischen Scythe Reihe. —————————————————————————- Wir blicken in eine Welt, die weit in der Zukunft spielt, in der man das Zählen der Jahre längst eingestellt hat. In eine Welt, in der alle Krankheiten dieser Welt, die Hungernot als auch die Armut besiegt werden konnte. In eine Welt in der das komplette menschliche Leben bereits erforscht wurde, eine Welt in der Frieden herrscht. Und vorallem in eine Welt in der Sterblichkeit der Vergangenheit angehört. Eine künstliche KI namens Thunderhead regiert seither über die Menschen, doch durch das Lösen all dieser Probleme , wurde ein anderes existentes Problem immer größer: Die Überbevölkerung. Da keine „natürliche Auslese“ mehr stattfindet, übernimmt dies nun das Scythetum. Jedes Jahr haben die Scythe, die Aufgabe eine gewisse Quote zu erreichen, sie stehen über dem Gesetz, ihr Beruf ist es Nachlese an Menschen durchzuführen… Wir begleiten Rowan und Citra die auf zwei verschiedenen Arten dem Ehrenwerten Scythe Faraday begegnen doch anstatt an ihnen Nachlese zu betreiben, beruft er sie zu lehre des Scythe denn… “Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.” Eine Beziehung zwischen Scythe ist strengstens untersagt und dennoch ist da diese Anziehung zwischen Citra und Rowan…doch sie können ihr nicht nachgeben, wie denn auch wenn die erste Amtshandlung für den Auserwählten der beiden sein wird den anderen zu töten… Der Schreibstil des Autors war für mich Anfangs gewöhnungsbedürftig, da man mitten im geschehen einsteigt und die Kapitel anfangs ziemlich sprunghaft wirken, ich hatte sorge dass das Worldbuilding darunter leiden würde und ich mich schlecht in die Welt einfinden würde, aber ich lag total daneben. Nach circa 50 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Was ich jedoch als irrelevant und komisch empfand ist, das Personen oft mit ihrer Ethnie beschrieben wurden, zb. „Sie sieht Panasiatisch aus.“ Ich weiß das es irgendwie auch sinn macht da jeder Mensch in dieser fiktiven Welt diese ethnische Aufschlüsselung hat, jedoch war das für mich einfach überhaupt nicht relevant. Inhaltlich habe ich so mitgefiebert und es hat mich teilweise wirklich aufgewühlt zu lesen wie Skrupellos einige Charaktere gehandelt haben. Zu Beginn fand ich die ganze Thematik etwas bedrückend, aber ich glaube so sollte es auch sein. Die Plots waren wirklich gut und ich war shocked, ich hab da richtig mitgefiebert weil ich einfach nicht wollte das es sich so entwickelt. Das Worldbuilding läuft so nebenbei man rutscht einfach so rein und ich hab immer mehr gelesen weil ich mehr über die Welt der Scythe erfahren wollte! Und ich finde auch das, dass Worldbuilding komplexer ist als in anderen Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Auszüge aus den Nachlesetagebüchern etc. waren immer super spannend und hat das Worldbuilding nochmal positiv beeinflusst. Es gibt einen ganz kleinen Romance Anteil in dem Buch, den hätte ich gerne noch intensiver ausgearbeitet gehabt, mehr spannung, mehr Entwicklung, weil die Zuneigung am Ende war mir irgendwie dann zu heftig für das wie wenig da eigentlich zwischen den beiden zuvor passiert ist. Man hätte ihn auch ganz weglassen können, aber wenn das intensiver ausgearbeitet gewesen wäre, hätte ich glaube ich sogar nochmal mehr mitgefiebert weil ich nicht gewollt hätte das sie sich auf diese Weise “trennen” müssen. So war es auch spannend aber ich habe diese starke Bindung zwischen ihnen vermisst. Die Charaktere mochte ich gerne, sie sind mir beide ans Herz gewachsen. Citra ist meiner Meinung nach eher die Pragmatische, während Rowan eher der Emotionale ist. Alles in einem mochte ich aber Rowan mehr als Citra und mein Herz hat ein wenig geblutet als ich erfahren habe zu wem er letzten Endes gekommen ist. Ich hoffe das es sich für ihn in den kommenden Teilen positiv entwickeln wird..🥹 Scythe Faraday war auch eine unglaublich tolle Figur, genauso wie Scythe Curie und ich habe Goddard wirklich gehasst wie fanatisch kann man sein?! Was mir aber hier allgemein gut gefallen hat ist dass es vorallem gezeigt hat: auch Menschen in der Zukunft sind und bleiben fehlbar, selbst wenn eine Perfekte KI da ist und für Frieden sorgt und die Regierung übernimmt, denn sie ändert nicht die Fehlbarkeit der Menschen, sondern badet sie nur unglaublich gut aus. Ich war schoon so lange ganz gespannt auf diese Reihe und habe den Start sie zu lesen immer vor mich hin geschoben weil ich Angst hatte dass ich zu hohe Erwartungen habe. Aber was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht! (Ich hab es innerhalb von zwei einhalb Tagen verschlungen 🤭) Vorallem weil die Thematik auch mal fern ab von den bekannten Dystopien wie Hunger Games, Divergent etc. ist wir haben ja sehr viele die da ähnliche Eigenschaften haben, aber diese hier ist mal was anderes! Ich kann dieses Buch für jeden der Dystopien mag absolut empfehlen. „Du sollst nicht führen deine Klinge mit Achtloser Wildheit Sollst all die Kühnen und Dreisten Aus ihrer Herde reißen Denn Hunde, die vielleicht Nur gerne bellen und beißen, Sind wie aasfressende Krähen Feige bis in Ewigkeit“ - Scythe Sokrates ( wie ich finde ein sehr passendes Zitat für unseren Ehrenwerten Scythe Goddard… 🗡️)

“Nicht diejenigen, die den Job haben wollen, sollten ihn bekommen…sondern die, die sich am vehementesten weigern zu töten.”
5

Reread 😍 "Sollte in einer perfekten Welt nicht jeder das tun dürfen was er liebt? Auch wenn es das Töten ist?" Btw. Glaubt ihr, wir schaffen diese Woche die 50 Abonnenten? Habt ihr vielleicht Tipps? Bitte?

@Neal Shusterman: ICH HABE REDEBEDARF. BITTE! JETZT! SOFORT! Aber auch für alle anderen. Toll das ihr wieder hier seid. Ich freue mich 💐☺️😘. Inhalt🌸 : Scythe ist eine dystopische Erzählung voller Zweifel und Abenteuer😜. Die Menschen haben alles erreicht: Sie kennen die komplette Geschichte der Menschheit, haben jedes Rätsel und jedes Geheimnis gelöst und eine KI entwickelt, die den Planeten🌍 regiert. Ach ja, den Tod haben sie natürlich auch besiegt. Doch wie verhindert man eine Überbevölkerung der Erde ohne einen Tod durch Alter oder Krankheit? Durch die sogenannten Scythe, Menschen deren Job es ist, andere Menschen umzubringen☠️💀. Citra und Rowan, die beiden Protagonisten des Buches beginnen nun ihre Ausbildung als Scythe. Figuren🌼: Können wir mal bitte darüber reden, dass diese Figuren nicht real sind? Ich meine, wie kann man Figuren erschaffen, die so real wirken? Nicht nach dem klassischen Gut/Böse Schema sonder real. Schreibstil: Den Schreibstil fand ich erst recht ungewohnt, woran das liegt weiß ich nicht einmal genau. Aber nach einigen Seiten habe ich mich daran gewöhnt und den Schreibstil einfach nur geliebt. Fazit🌹 : Lest dieses Buch. Lest es einfach

4.5

Ich kann eine Welt ohne mich akzeptieren…was ich nicht ertragen kann, ist der Gedanke, dass andere Scythe in meiner Abwesenheit nachlesen.

Scythe spielt in einer weit entfernten Zukunft, in der die Menschheit mit Hilfe einer selbst denkenden KI alle Probleme wie Hunger, Krankheiten und selbst den Tod beseitigt hat. Jedoch wurden die sogenannten Scythe auserwählt die natürliche Sterblichkeit nachzubilden und selbst festzulegen, wer sterben muss. In dieser Welt begleitet man die Jugendlichen Citra und Rowan, wie so zu eben solchen Scythe ausgebildet werden sollen. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es kommen immer wieder Entwicklungen auf, die ich so oft nicht erwartet habe. Auch hat mich die Grundprämisse begeistert, dass Menschen in einer Welt der Unsterblichkeit über den Tod entscheiden müssen und wie verschiedene Charaktere mit dieser Verantwortung umgehen. Die Einträge der Nachlese-Tagebücher zeigen dabei nochmal stark diese Gedankengänge und tragen für mich in besonderem Maße zum Worldbuilding bei. Ich bin definitiv schon gespannt auf die anderen Teile der Reihe!

Puh, nein danke, abgebrochen

Allgemeine Bewertung (nach 30% gelesen): 2,5⭐️ ~~~~~ Cover: 4/5 Schreibstil: 3,5/5 Handlung: 2/5 Charaktere: 3/5 Konzept: 2/5 ~~~~~ Meine Meinung: (Achtung Spoiler, ich denke auch, dass man die Rezi nur komplett verstehen wird, wenn man das Buch gelesen hat) Diese Reihe wird teilweise in den Himmel gelobt, soll verfilmt werden und ich hatte so große Erwartungen. Daher habe ich doch leider schon tatsächlich die ganze Reihe gekauft und im Regal stehen. Großer Fehler! Ich finde das Konzept hinter dem Buch absolut grauenhaft. Eine Welt, in der Menschen theoretisch nicht mehr sterben können bzw. wiederbelebt werden, doch um das auszugleichen guckt man sich prozentual an, wie viel Menschen z.B bei einem Rettungsversuch in einem Hausbrand sterben und dann bringt man eine Person um, die bei einem Hausbrand einen Menschen gerettet und dabei selbst überlebt hat. Wie dumm ist das denn. Dafür sind die Scythe da, dafür werden in dem Buch die beiden Hauptprotagonisten Rowen und Citra ausgebildet. Und die finden dieses wahrlose umbringen am Ende gar nicht so schlecht. Ein ganzes voll besetztes Flugzeug wird umgebracht, denn es gibt ja generell die Chance, dass das Flugzeug abstürzen könnte und die Menschen dann auch sterben. Dann bringt man sie natürlich lieber schon vorher um, macht ja auch total Sinn. Hier beginnen auch in meinen Augen die Logikfehler, warum sagt man dann überhaupt, dass jeder Mensch unsterblich ist? Wofür dann die Scythe? Man hätte das mit der Unsterblichkeit auch einfach lassen können und zack wären sie unnötig. Und wenn Menschen nicht sterben können, wie können die Scythe sie dann umbringen und sich sicher sein, dass sie nicht vielleicht doch irgendwie wiederbelebt werden? Auch dieses Konzept, dass die Mörder noch alle erdenklichen Privilegien haben, die man sich nur vorstellen kann, einfach absolut grotesk. Hätte das Buch mir das jetzt als etwas schlechtes verkauft und etwas, das man bekämpfen muss, dann wäre ich wieder dabei gewesen. Aber so... Nächstes Beispiel: diese Idee, die komplette Familie einer Person umzubringen, weil diese natürlich nicht sterben will und ihr erster Instinkt es ist, zu fliehen, ist ja richtig klasse. Ich würde natürlich auch gerne noch gute Dinge über das Buch sagen, aber ich bin ehrlich, ich fand die Geschichte ziemlich abstoßend, es ist absolut nicht mein Fall. Vielleicht noch der Schreibstil, aber auch der war sehr eintönig und wiederholend. Insgesamt also ein teurer Reinfall.

Puh, nein danke, abgebrochen
5

Scythe ist emotional, grausam, spannend und zutiefst fesselnd. Trotz kleiner Schwächen hat mich dieses Buch komplett mitgenommen und begeistert

Scythe hat mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen. Der Einstieg ist stark, der Schreibstil flüssig und eindringlich. Schon früh war ich gleichzeitig fasziniert und bedrückt von dieser Welt, in der der Tod überwunden wurde. Die Idee dahinter ist genial und zugleich zutiefst verstörend. Die Ausbildung von Citra und Rowan zu begleiten, war spannend und emotional. Stück für Stück erfährt man mehr über das System der Scythe und die moralischen Fragen, die damit einhergehen. Es gab Schockmomente, die mich tief getroffen haben. Im weiteren Verlauf wurde die Spannung immer unerträglicher. An manchen Stellen empfand ich das Worldbuilding jedoch als etwas verwirrend, was mich kurz aus der Geschichte gerissen hat. Besonders schwer zu ertragen waren die dunklen, grausamen Momente die mich emotional völlig gebrochen haben. Dieses Buch scheut sich nicht vor extremen Themen und genau das lässt es lange nachhallen. Nicht alles hat mich restlos überzeugt. Es gab eine Handlung die zu schnell und zu einfach aufgehoben wurde, was im Vergleich zur vorher aufgebauten Spannung etwas überhastet wirkte. Allerdings gab es auch einen Moment, der sich wie eine Belohnung nach all dem Leid angefühlt hat. Das Ende hat mich schließlich vollkommen abgeholt. Ich hatte das Gefühl, als wäre all das wirklich passiert. Ich habe am Schluss glücklich in mich hineingekichert. Erschöpft, erleichtert und dankbar für diese Geschichte. Für mich ganz klar: 5+ Sterne ✨📚

4.5

"Die Natur des Menschen ist sowohl vorhersagbar wie auch rätselhaft, zu großen und plötzlichen Fortschritten fähig, jedoch nach wie vor von verachtenswertem Egoismus geprägt." Ich habe vor einigen Jahren die "Vollendet" Trilogie von Neal Shusterman gelesen und war damals schon begeistert von seiner Fähigkeit, dystopische Welten zu erschaffen. Bei "Scythe" ist es ihm ebenfalls wieder gelungen, mich mit der Geschichte zu fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken zu bringen. Zum Inhalt: In einer gar nicht so fernen Zukunft wird die Welt vom Thunderhead regiert, einem allwissenden Computersystem, das ein Bewusstsein entwickelt hat. Der Thunderhead hat es geschafft, die Erde vor der Zerstörung zu retten, es gibt keine Kriege, keine Krankheiten und keine Naturkatastrophen mehr. Nicht einmal Verletzungen können noch zum Tod führen. Die Menschen leben friedlich miteinander und sind praktisch unsterblich - wenn die Körper zu alt werden, kann man sie auf ein jüngeres Alter "resetten" lassen. Das hat logischerweise eine extreme Überbevölkerung zur Folge und deshalb braucht man die Scythe. Diese werden bereits im Teenageralter ausgebildet und verschreiben ihre Leben der Aufgabe, eine vorgeschriebene Anzahl an Menschen in einer ebenfalls vorgeschriebenen Zeitspanne "nachzulesen". Das mag grausam erscheinen, ist aber auch unerlässlich, um die Anzahl an Menschen in der Waage zu halten. Es wird nach dem Grundsatz der Zufälligkeit "nachgelesen", im Grunde kann es jeden zu jeder Zeit treffen. Citra und Rowan, um die es im Buch geht, sind Scythe-Lehrlinge beim selben Meister. Sie wurden beide aufgrund ihrer Empathie ausgewählt, ein Charakterzug der im Scythetum eigentlich unerlässlich sein sollte. Im Laufe ihrer Ausbildung müssen sie leider feststellen, dass es auch unter den Scythe schwarze Schafe gibt, die ihre Macht skrupellos missbrauchen. Um zu versuchen, diesen das Handwerk zu legen und ihren Grundsätzen treu zu bleiben, müssen beide viel riskieren. Das Buch ist spannend und eindringlich geschrieben, es steht hier mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund. Citra und Rowan sind liebenswerte Charaktere, die eine glaubwürdige Entwicklung vollziehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

4

Gute Jugenddistopie "Haben in einer perfekten Welt nicht alle das Recht, das zu lieben, was wir tun?" 💔🪓💊

Der erste Teil der Scythe Reihe führt uns in das dystopische Amerika (nach Midmerika 🤭), in eine Welt, die von einer KI überwacht wird und in der jeglichen Krankheiten sowie der Tod besiegt wurden. Doch Wie heißt es so schön? "Die größte Errungenschaft der Menschheit war nicht das Besiegen des Todes. Es war die Beerdigung von Regierungen". 🫣⚖️ Die einzige nicht von der KI regulierte Gruppe sind die Scythe, die Hüter des Todes oder besser die Bestimmer über Leben und Tod. Springt ein gelangweilter Adrenalin JunKie beim "Platschen" mal wieder von einem Hochhaus oder Wird ein Fußgänger versehentlich von einem selbstfahrenden Auto überrollt, sorgen ihre Heilungsgene (Naniten) und Schmerzresistenz dafür, dass sie in wenigen Tagen wieder wie neu sind. Wird jemand zu alt, geht er "über den Berg" und resettet sich zu einem gewünschten Alter zurück. Wählt ein Scythe jedoch jemanden zur Nachlese aus, ist der Tod endgültig. Nur so reguliert sich die Gesellschaft. Die Scythe haben dafür gewisse Quoten zu erfüllen (prozentuale Werte zum Alter, Geschlecht, Abstimmung,...) und beendet ein Scythe selbst sein Leben, rückt ein neuer nach Bereinigung einer einjährige Ausbildung nach um die Quoten zu halten. So erhalten Citra und Rowen, zwei Teenager, die Chance, zum Scythe ausgebildet zu werden und wir dürfen sie in ihrem ersten Lehrjahr verfolgen ☺️ Wir bekommen Einblick in die Stärken und Emotionen eines Scythe und den Aufbau der Welt. Aber auch in die dunklen Seiten des Tötens. Denn nicht die Krankheiten oder der Tod sind die größte Gefahr, sondern die menschliche Natur 🤔🤓 es beginnt ein rasanter Kampf um Intrigen, Machtgehabe, Freundschaft und Loyalität. Diese völlig neue Welt und das schnelle Tempo konnten nich begeistern. Ich war sehr schnell in der Welt drin und habe mich oft gefragt, wie man auf so etwas kommt 🤭 die Charaktere waren gut greifbar und übersichtlich. Allerdings durch die Erzählerperspektive nicht so sehr mit Emotionen und Tiefe gefüllt. Leider musste wohl auch ein unnötiger Romance Subplot in das Buch gesteckt werden, der für mich sehr unpassend und unvorbereitet kommt, da wir vorher keine Einsicht in doe Gefühle der Protagonisten bekommen. Freundschaft hätte hier einfach besser gepasst 🫂 Die Wendungen sind teils vorhersehbar aber sehr gut und auflockernd. Das Ende leitet gut in Folgebände ein, ist nur etwas zugespitzt (übertrieben starke Kräfte?!). Ich werde gerne demnächst weiterlesen und denke im Alltag oft an diese Welt zurück (mit der Frage ,wie es wohl wäre so zu leben?)☺️ Empfehlung an Distopien Fans für eine Welt, die ohne Magie ein fantastisches Szenario aufbaut, wenn man nichts gegen junge Protagonisten und Kampfszenarien hat.

5

Ich bin geflasht. 5 Sterne plus

Diese schon etwas ältere Jugenddystopie war vom Aller feinsten. Unglaublich starke Haupt-und Nebencharaktere, eine Geschichte spannend bis zum Ende mit erstaunlich vielen Wendungen- ich bin an zwei Tagen durchgerauscht. Ich fand der Buch sehr gehaltvoll für ein Jugendbuch. Es ist der Auftakt einer Reihe, man könnte aber grundsätzlich auch nach dem ersten Band aufhören. Die Geschichte ist in sich geschlossen ohne für mich unnötige Cliffhanger. Mehr vom Autor bitte!

5

" Denn nur der Schmerz der Empathie wird unsere Menschlichkeit erhalten" - aus dem Nachlese-Tagebuch des ehrenwerten SCYTHE FARADAY 🌑🌍🌑🌎🌑🌏🌑🌎🌑🌏🌑🌎🌑🌏🌑🌏🌑

🌟🌑🌟🌑🌟🌑🌟🌑🌟🌑🌟🌑🌟🌑🌟🌑 Was wäre, wenn der Tod besiegt wäre? Wenn Krankheit, Alter und Gewalt keine Bedrohung mehr wären? Wenn die Menschen in einer perfekten Welt leben würden, die von einer allwissenden künstlichen Intelligenz namens Thunderhead kontrolliert wird? Und in der die menschliche Population von den Scythe im Gleichgewicht gehalten wird, denn allein sie sind es, die über Leben 🩷 und Tod 🖤 entscheiden... Citra und Rowan haben mich in eine Welt entführt, in der all das Realität ist. Fühlt man sich zu alt, lässt man sich auf ein beliebiges Alter resetten. Schmerzen gibt es EIGENTLICH nicht mehr. Dafür gibt es körpereigene Opiate, die jeglichen Schmerz dämpfen. Wenn jemand doch mal aus versehen oder aus Langweile heraus sterben sollte, wird er in ein Revivalzentrum gebracht und dort wieder zum Leben erweckt. Eine Zukunft die perfekt, irgendwie verlockend klingt und ich doch hoffe, dass sie niemals eintritt. Warum? Das erfährt man, wenn man sich mit Rowan und Citra auf diese unglaubliche Reise einlässt. Scythe kam völlig unerwartet und entpuppte sich als 5 🌟 read. Es ist außergewöhnlich und einzigartig. Ich war von diesem dystopischen Setting von der ersten Seite an gefesselt. Alles matched und auch die Grundidee des Thunderhead ist sehr genial, irgendwie aktuell, wenn man die KI-Technik mal genauer betrachtet. Ein wahres Highlight! Eine spannende dystopischen Welt, die uns an die Grenzen der eigen Moral bringt und sich mit einer Vielzahl von ethischen Fragen beschäftigt. Eine genialen Idee, die mit tollen Charakteren, einer klugen und durchdachten Geschichte und Plottwist's, die einem völlig sprachlos zurück lassen daherkommt. Auch der Schreibstil ist einzigartig und passt perfekt zu diesen durchwegs düsteren Setting. Er ist geradezu emotionslos, ohne dass es dadurch an Tiefe mangelt. Scythe hat meine Erwartungen um Längen übertroffen. Setting, Charaktere, Hintergründe, alles war perfekt durchdacht und hat mich nicht mehr losgelassen. Diesen Reihenauftakt kann ich zu 💯 Prozent weiterempfehlen!

" Denn nur der Schmerz der Empathie wird unsere Menschlichkeit erhalten" - aus dem Nachlese-Tagebuch des ehrenwerten SCYTHE FARADAY 

🌑🌍🌑🌎🌑🌏🌑🌎🌑🌏🌑🌎🌑🌏🌑🌏🌑
5

Was war das bitte? 🤯 Ich glaube, ich war noch nie so gefesselt von einem Hörbuch!

In einer perfekten Welt, in der es für jeden Wohlstand, unendliches Wissen und Unsterblichkeit gibt, muss jemand dafür sorgen, dass die Welt nicht in einer Überbevölkerung versinkt. Diese Aufgabe übernehmen die ehrenwerten Scythe, die voller Demut entscheiden, wer "Nachgelesen", also sterben, wird. Citra und Rowan wurden gegen ihren Willen zur Ausbildung als Scythe berufen. Jedoch kann nur einer von ihnen für die Ausbildung ausgewählt werden. Und die erste Aufgabe des Erwählten wird sein, den jeweils anderen Nachzulesen... Ich war unfassbar gefesselt von der Welt, in der es kein Hunger, keinen Hass und keine Krankheiten mehr gab. In der man nicht sterben kann und einfach wieder "zurückgesetzt" wird, wenn man sich zu alt fühlt. Wovor muss man sich dann noch fürchten? Wird es nicht irgendwann langweilig, wenn man mehrere hundert Jahre lebt und man nichts mehr erreichen muss, weil man bereits alles besitzt? Worin besteht dann der Sinn des Lebens? Citra und Rowan waren mir beide sehr sympathisch in ihrer Abscheu, als Scythe Menschen nachzulesen, also quasi Gott zu spielen und zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Schnell wird klar, dass nicht alle Scythe voller Demut die Leben anderer Menschen nehmen, sondern es voller Freude tun, um den Moment der Macht auszukosten. Unfassbar gut geschrieben und teilweise echt nervenaufreibend! Thorsten Michaelis steht mit seiner ruhigen und bedachten Stimme teilweise im scharfen Kontrast zu dem, was er vorliest. Das machte die ganze Szenerie noch unbehaglicher. Wirklich phantastisch gelesen! Auch die Stimmen der anderen passten hervorragend zu den Figuren und machten sie etwas nahbarer, auch wenn sie nicht im Zentrum der Geschichte standen. Ich freue mich nun sehr auf den zweiten Teil.

5

Auch für Science-Fiction-Skeptiker interessant

Eigentlich greife ich selten zu Science Fiction oder utopischen Romanen – aber Scythe hat mich überzeugt. Die utopische Welt wird schrittweise eingeführt, sodass man sich diese Zukunft problemlos vorstellen kann. Gleichzeitig wecken die Ideen Neugier und Lust auf mehr, ohne den Leser zu überfordern. Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Die Protagonisten sind zwar Jugendliche, verhalten sich jedoch bemerkenswert reif und vernünftig. Das war für mich entscheidend – impulsive, unüberlegte Teenager als Hauptfiguren sind für mich nur schwer "erträglich". Die Tiefe der Geschichte finde ich beeindruckend: Wer möchte, kann zwischen den Zeilen viele Anspielungen auf Gott, Religion und Menschlichkeit entdecken. Ein fesselndes Buch, das min. einen Science Fiction Skeptiker wie mich überzeugt hat.

4

Was für ein Auftakt! Man möchte meinen, es wäre alles perfekt in einer Welt ohne Tod, Schmerzen und Krankheit, in der alle im Wohlstand leben und einer nahezu allwissenden KI das Denken überlassen. Aber wir werden hier natürlich eines Besseren belehrt...🤓 Eine richtig flotte Geschichte, die durch die Perspektivenwechsel der zwei Hauptcharaktere und die unterschiedlichen Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels durchgehend spannend bleibt und einen immer tiefer in ihren Bann zieht. Obwohl der erste Band schon vor einigen Jahren erschienen ist, bin ich froh, die Reihe erst jetzt entdeckt zu haben-so muss ich nicht auf die Folgebände warten🤪😆👍🏻so mag ich das!

4

"Only the pain of empathy will keep us human."

Scythe beschreibt das Jahr im Leben von Citra und Rowan, das sie als Lehrlinge von Scythes verbringen: Menschen, die in einer Welt ohne natürlichen Tod dafür sorgen, dass Überbevölkerung nicht das Ende der Menschheit ist. Der Roman wirft Fragen zur Ethik des Tötens auf und wie wichtig es ist, Empathy zu empfinden, um seine Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren.

5

Jahreshighlight Dieses Buch war extrem gut. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert und war gespannt auf das Ergebnis, ja sogar direkt nervös 😂 Ich würde dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.

4.5

🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀 Endlich habe ich mich auch an diese wunderbare Dystopie/Utopie (?) getraut. Ich bin froh, dass ich mich schlussendlich nicht doch vom Hype habe abschrecken lassen, denn das Buch ist großartig. Ich bin durch die Seiten geflogen und war super schnell in der Welt drin. Band 2 kann bald kommen! 🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀🫀

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Endlich habe ich mich auch an diese wunderbare Dystopie/Utopie (?) getraut. Ich bin froh, dass ich mich schlussendlich nicht doch vom Hype habe abschrecken lassen, denn das Buch ist großartig. Ich bin durch die Seiten geflogen und war super schnell in der Welt drin. Band 2 kann bald kommen!

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5

Fünf Sterne mit voller Überzeugung!

Normalerweise fallen Bücher wie diese gar nicht unter mein Lesemuster. Aber irgendwas an diesem Buch hat mich interessiert und ich bin SO froh es in die Hand genommen zu haben. Es ist grandios. Die Geschichte ist wirklich gut, sie hat Höhen, Tiefen, man kann lachen aber auch weinen. Und wenn man fertig ist? Ist man sprachlos. Ich bin sprachlos. Ich habe mir für dieses Buch etwas mehr Zeit genommen, bin nicht ganz so durch die Seiten geflogen wie ich es sonst tue, und das war auch gut so. Denn der Tiefgang hinter diesen Seiten ist bemerkenswert. Die zwei Hauptcharaktere absolut großartig geschrieben. Ganz, ganz große Leseempfehlung. Ich freue mich so auf den zweiten Teil, der liegt auch schon parat!

5

Spätlese…Nachlese. Man wird es hören und denken…nee ich noch nicht 😅

Obwohl die Handlung seicht und gleichzeitig etwas bedrückend voran geht. Kann man das Buch nun echt nicht wirklich aus der Hand legen. Zu gefesselt ist man von der Thematik. Hier geht’s definitiv nicht einfach nur um Mord und Todschlag aber irgendwie dann doch 😄 nur eben mit einer gewissen Würde….oder etwa nicht euer Ehren 🤷🏻‍♂️

4

Offenbar sind Dystopie und Sci-Fi dann doch mehr mein Ding als Romane 👁️💀 In einer Welt in der Zukunft, ohne Armut, Krieg, Krankheit oder natürlichen Tod, entscheiden die Hüter des Todes, die Scythe, wer sterben muss. Ein guter Scythe trägt die Last seiner Aufgabe mit sich, verspürt Mitleid und Reue, denn wenn er diese Gefühle verliert, macht ihn das zum Monster. Als Citra und Rowan aufgrund ihrer Empathie unfreiwillig zu Lehrlingen des Scythe Faraday werden, müssen sie lernen, was es heißt, ein Scythe zu sein. Während sie die Kunst des Tötens lernen, wächst zwischen ihnen eine Verbindung, die unter Scythe verboten ist. Am Ende kann nur einer von ihnen ein Scythe werden - und seine erste Pflicht wird grausamer sein, als er je geahnt hat. Ich bin durch eine Rezension auf die Reihe aufmerksam geworden und habe sie dann bei Kindle Unlimited entdeckt. Was soll ich sagen? Es hat sich definitiv gelohnt! Die Geschichte ist super spannend aufgebaut und lässt einen nachdenklich zurück. Es war interessant zu sehen, wie die einzelnen Menschen mit ihrer Aufgabe umgehen, welche Gefühle sie empfinden und wie sie das Wissen weitergeben. Ich fand es auch erfrischend, dass die Liebesgeschichte hier einmal nicht im Vordergrund stand, muss jedoch sagen, dass sie dadurch für mich weniger nachvollziehbar und fast willkürlich wirkte. Ein toller Auftakt und ich bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte ☺️

5

ReRead nach 7 Jahren: Noch immer eine grandios einzigartige Dystopie. Spannend/vielschichtig erzählt. Kinoblockbuster-Feeling für die Ohren! Auch wenn ich bereits weiss, dass mir Band 2 sogar noch besser gefallen hat, verdient der Auftakt nicht weniger als 5 Sterne!

5

Spannende Dystopie/Utopie, fesselnd und interessant

In einer perfekten Zukunft hat die KI eine Welt geschaffen, in der alle Menschen in Wohlstand und Einklang mit der Natur ewig leben. Das einzige Problem ist die Überbevölkerung, da alle Krankheiten und das natürliche Altern besiegt sind. Dafür gibt es die Scythes, die - nach Quote - Menschen töten müssen. Citra und Rowan werden als Scythe-Lehrlinge ausgewählt. Können und wollen sie diese Aufgabe übernehmen?

5

Düster, dystopisch, dramatisch.

Wie lange bin ich um diese Reihe herumgeschlichen, um nun festzustellen, dass mich der erste Band total umgehauen hat und ich es kaum erwarten kann weiterzulesen. Wie geht es wohl mit Rowan und Citra weiter? Die unerlaubte Liebe im Scytheum, die das ganze System auf den Kopf stellen wird. Es bleibt so ungeheuer dramatisch, welche Aufgaben Citra bevorstehen und wie sie nun in ihrem Leben Fuß fassen soll. Dieses ganze Buch strotzt nur so vor unsagbar grausamen Szenen, die aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Anschaulichkeit und "Wärme" geschrieben wurden. Wieder einmal ärgere ich mich, dass ich diese Reihe nicht schon früher begonnen habe. Es ist wirklich mal etwas Anderes als das, was ich sonst lese, regt zum Nachdenken an und birgt doch soviel Realität. Ein Meisterwerk!

5

Ein fesselnder Auftakt zu einer dystopischen Trilogie, die sowohl packend als auch zum Nachdenken anregt.

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der die Menschheit den Tod besiegt hat Krankheit, Alter und selbst Unfälle sind durch die Technologie überwindbar geworden. Die Aufgabe der „Scythe“, der auserwählten Hüter des Todes, ist es, die Bevölkerung in Schach zu halten, indem sie Menschen nach einem bestimmten Ethikkodex „nachlesen“. Von Beginn an überzeugt das Buch mit seinem einzigartigen Weltenbau: Die Idee einer utopischen, unsterblichen Gesellschaft, die dennoch den Tod benötigt, um das Gleichgewicht zu halten, ist faszinierend und originell. Citra und Rowan, die beiden jungen Protagonisten, werden als Lehrlinge wider Willen in die düstere Welt der Scythe eingeführt. Dabei bleiben sie moralisch gefangen zwischen Pflicht und Mitgefühl, während sie die brutale Verantwortung ihrer neuen Rolle immer mehr verstehen. Besonders gelungen sind die überraschenden Wendungen, die Shusterman in die Handlung einwebt, vieles kommt unerwartet und sorgt dafür, dass die Geschichte bis zum Ende spannend bleibt. Das Buch stellt gleichzeitig existenzielle Fragen: Was macht das Leben lebenswert, wenn der Tod keine Bedrohung mehr ist? Welche Machtstrukturen bleiben bestehen, und wie verführt Macht? Auch stilistisch überzeugt der Roman. Shustermans Schreibstil ist klar und präzise, und die düsteren wie auch philosophischen Momente entfalten eine nachhallende Wirkung. Die Handlung hat das Potenzial sich in den nächsten Büchern noch weiter zu entfalten und die Welt der Scythe aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Scythe ist ein fesselnder, unvorhersehbarer Roman, der Dystopie und philosophische Tiefe gekonnt miteinander verbindet.

Ein fesselnder Auftakt zu einer dystopischen Trilogie, die sowohl packend als auch zum Nachdenken anregt.
5

Eine scheinbare Utopie, die sich dann doch als Dystopie herausstellt - philosophisch, spannend und ein echtes Highlight

Scythe lag jahrelang auf meinem SUB und ich war kurz davor, es komplett auszusortieren. Umso froher bin ich, dass ich mich doch entschieden habe, es noch zu lesen, denn für mich war es ein echtes Highlight. 😍 Die Geschichte spielt in einer nicht genauer definierten, aber vermutlich recht fernen Zukunft, in der die Menschen den Tod besiegt haben und die Welt von einer fast perfekten KI regiert wird. Um zu verhindern, dass die Erde völlig überbevölkert wird, müssen sogenannte Scythe regelmäßig Menschen töten. 🌎🏙️⌛️🔪 Diese Idee war für mich etwas völlig neues und mega interessant. Man erfährt viel über diese Welt und beginnt, sie zu hinterfragen. Vor allem die Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels tragen zu einer genaueren Ausführung des Worldbuildings bei und beinhalten philosophische Gedanken dazu. Das Buch folgt den zwei Protagonisten Citra und Rowan und wird meist aus ihrer Perspektive in der dritten Person erzählt. Es gibt aber auch Kapitel, die andere Blickwinkel bieten, sodass man nicht nur die Perspektive der beiden Scythe-Lehrlinge kennenlernt sondern auch die anderer „normaler“ Menschen. 👤👤 Citra und Rowan mochte ich beide sehr gerne. Sie sind sympathisch und haben beide eine starke Persönlichkeit. Ihre Skrupel und Sorgen im Hinblick auf ihre Ausbildung fühlen sich sehr echt an. Hier kommt aber auch meine einzige Kritik: die Liebesgeschichte zwischen den beiden hätte man auch getrost weglassen können. Sie nimmt eine minimale Rolle ein und wird so wenig erläutert, dass sich nicht wirklich glaubwürdig wirkt. 🫠 Auch der Schreibstil war hervorragend. Nicht zu komplex aber sehr gut und detailliert, was dazu geführt hat, dass man sich sofort in die doch nicht ganz so utopische Zukunft hineinversetzt fühlt. ✍️ Auch wenn die Geschichte langsam mit einer Einführung der Welt und der Figuren startet, nimmt sie immer mehr an Fahrt auf und es wird an keiner Stelle langweilig. Scythe ist durchgehend spannend und voller Action und unerwarteter Wendungen. Bis zum Schluss muss man um das Leben der Hauptfiguren bangen. Die Auflösung ist dann letztendlich sehr gut durchdacht und zufriedenstellend. Das Ende lässt trotzdem noch so manches offen und ich freue mich auf die Fortsetzung. ⚡️🔥 Fazit: Null Erwartung und plötzlich ein Highlight. Selten habe ich eine so tiefgründige und ernste Dystopie, die gleichzeitig so spannend ist, gelesen. Eine klare Empfehlung an alle! 😍 Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ Figuren: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Worldbuilding: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spice: -

Eine scheinbare Utopie, die sich dann doch als Dystopie herausstellt - philosophisch, spannend und ein echtes Highlight
4

Die Hüter des Todes

Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis. Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten … Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und ich freue mich auf die nächsten Teile. Wirklich spannend und gutes Worldbuilding ich liebe Neal Shustermans Schreibstil. Wer Dystopien wie Panem liebt wird hier auch auf seine Kosten kommen.

Die Hüter des Todes
5

Grandioser erster Teil

"Unsterblichkeit, Wohlstand und unendliches Wissen".... finde ich beängstigend und irgendwie auch langweilig. Mit dieser Dystopie hab ich lange geliebäugelt und bin froh diese gelesen zu haben. Es hat mich über die Tage verteilt immer mal wieder begleitet und darüber nachdenken lassen, ob ich so ein Leben führen wollen würde. Denn wofür lohnt es sich zu leben, wenn das Leben keine Herausforderung mehr ist und die Ecken und Kanten fehlen. Neal Shustermann hat ein sehr bildgewaltige, spannende und faszinierende Triologie erschaffen und es ist mir unheimlich schwer gefallen Abend das Buch beiseite zu legen.

4.5

Wenn Unsterblichkeit zur Normalität wird, wird dann Menschlichkeit zur Erinnerung?

Kein Krieg mehr, keine Krankheiten, keine Katastrophen. Die Menschheit ist unsterblich. Klingt erstmal erstrebenswert…bis du realisierst, dass jemand trotzdem den Stecker ziehen muss. Willkommen bei den Scythe. Ich fand die Idee so interessant! Frisch, düster, philosophisch, tiefgründig. Ich hab beim Lesen oft innegehalten, einfach nur um zu verarbeiten und nachzudenken. Wird das Leben belanglos und selbstverständlich, wenn nichts mehr überrascht oder weh tut oder wenn alles ausreichend und bequem ist? Alle Charaktere sind so gut geschrieben, ihre Entwicklung hat mich voll mitgenommen. Und obwohl ich ab und zu so eine Ahnung hatte, was kommt, hat die Geschichte mich trotzdem regelmäßig überrascht. Das Hörbuch ist ne absolute Empfehlung! Ein auditives Fest mit epischen Stimmen ala Herr der Ringe. Passte einfach perfekt zur Stimmung der Welt und Gewicht des Themas. Ich bin in der Welt des Scythetums versunken. Für mich geht’s direkt zu Buch Nummer 2!

4

Interessante Idee, jedoch haben mir etwas die Emotionen und der Bezug zu den Protagonisten gefehlt

Dieses Buch ist mal etwas anderes und auf jeden Fall ein interessantes Gedankenexperiment. Es geht vorallem um Moral und Menschlichkeit bzw. was passiert, wenn eben diese Dinge fehlen. Der Schreibstil war sehr distanziert, fast schon kühl. Die Geschichte wurde aus Sichtweise der dritten Person beschrieben. Die beiden Hauptprotagonisten fand ich etwas flach, richtig mitfühlen konnte ich nicht. Es wurde ganz leicht eine Art Zuneigung zwischen den Protagonisten angedeutet, die ich aber kaum nachempfinden konnte. Die erste Hälfte des Buchs fand ich besser als die zweite, da gab es dann doch ein paar Längen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil ich die ganze Story und Idee doch schon echt gut fand, mir nur noch das letzte Fünkchen gefehlt hat. Ich bin nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Den zweiten Band hab ich jedenfalls schon auf dem SuB. An die, die die Reihe schon beendet haben und Band eins ähnlich wie ich empfunden haben: Lohnt es sich, weiterzulesen?

5

Dieses Buch ist einfach großartig.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Diese Geschichte ist so etwas Besonderes, dass ich wirklich sehr lange überlegt habe, wie ich meine Rezension am besten schreiben kann. Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich geworden. Ich hoffe sehr, dass auch die anderen Teile dieser Trilogie mich begeistern können. Dieses Buch ist fantastisch! Spannende Charaktere und wechselnde Perspektiven, was ich immer sehr gern mag. Das Geschehene aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben macht es doch gleich viel interessanter. 😁 Vor allem haut einen aber die Geschichte um. Die Menschheit hat den Tod bezwungen und lebt in einer Zeit des Wohlstands und der Unsterblichkeit. Doch was tun, wenn die Bevölkerung zu nimmt und kein Platz mehr auf Muttererde ist? Dafür gibt es die Scythe. Die Todesbringer der Zukunft, welche entscheiden, wessen Zeit gekommen ist die Welt zu verlassen. Dies ist eine ganz klare lese empfehlung für mir euch.🩷👍😉👍🩷

4.5

Eine grandiose, dystopische Geschichte!

Die Buchreihe spielt in der Zukunft und greift das Thema auf was wohl passiert, wenn es immer mehr Menschen gibt, welche nahezu unsterblich sind. So werden hier einzelne Menschen ausgewählt, sogenannte Scythe, welche dafür auserkoren sind, anderen Menschen das Leben zu nehmen. Trotz fester zehn Regeln für die Scythe provoziert dies natürlich Intrigen und zerrt an den moralischen Grundsätzen vieler. Die zwei Protagonisten sind willensstarke Teenager, die im Laufe des Buches eine starke Charakterentwicklung durchlaufen. Einzig das Ende hat mich ein klein wenig enttäuscht und es gab einige Entwicklungen, die zwar vorhersehbar, meiner Meinung nach aber nicht nötig waren. Das Hörbuch hat Spaß gemacht, ich freue mich aber auch darauf, die gesamte Reihe demnächst noch einmal zu lesen. Insgesamt eine richtig interessante und mitreißende Story - ich wünschte, ich hätte die Idee gehabt :D

4.5

Eine etwas andere Geschichte über Sensenmänner

Was passiert wenn der natürliche Tod ausgerottet ist, und Menschen zu Scythe werden um die Überbevölkerung zu regulieren? Damit befasst sich dieses Buch und der Autor hat diese Idee hervorragend umgesetzt. Die Welt wird von einer Art Chat GPT regiert und unsere beiden Hauptprotagonisten müssen sich auf dem Weg zur Ausbildung eines Scythe diversen Gefahren stellen und sich über ihre Gefühle zum jeweils anderen bewusst werden. Was wenn ein Scythe aus der Norm ausbricht und willkürlich und in massen mordet, wer hält ihn auf? Eine spannende Reise beginnt

4

Eine wirklich interessante Idee für ein Buch 😀 Mir persönlich hat es sehr gut gefallenen. Man will einfach durchweg wissen wie es weiter geht. Die Frage inwiefern kann töten moralisch sein kann hat mich zum nachdenken gebracht und ich habe bis jetzt noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt.

5

Re-read , beim zweiten Mal noch intensiver als beim ersten Lesen. Eine neue Art von Verständnis von der Geschichte, ich fühle die Story & verstehe Jahre später so viel mehr.

4.5

Krasse Dystopie. Heftige Szenen. Rowan und Citra, aber auch die Nebencharaktere waren nahbar. Hab es zwar nicht durchgesuchtet, war aber wirklich gut. Anders gut. Gegen Ende wurde es richtig spannend. Und der Cliffhanger ... Sehr cool 👍🫢

4

Phänomenal wie zu erwarten von Shusterman. Wie auch schon in seinen Büchern zuvor fand ich das World Building von Scythe genial und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Ich liebe sie nicht, dennoch will ich wissen wo die Geschichte der beiden hinführt

5

„Der Rinnstein ist Ausgangspunkt vieler Taten. Von einem Bordstein kannst du eine Reise antreten, die dein Leben verändert. Andererseits kannst du von einem Bordstein auch jemandem einen Stoß versetzen, damit er unter die Räder eines Lasters gerät.“

Dieses Buch dümpelte in meinem Regal so vor sich hin. Hätte ich gewusst, was für einen Schatz ich hier habe, hätte ich dieses Buch früher zur Hand genommen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Welt, in einer nicht näher definierten Zukunft verortet, scheint auf den ersten Blick perfekt zu sein. Krankheit und Tod sind besiegt, politische Ränkespiele gibt es nicht mehr. Die Menschen leben ein (fast) sorgloses Leben ohne Diskriminierung, Armut und Tod. Doch es wird schnell klar, dass es so einfach nicht ist. Denn mit der Sterblichkeit gingen noch ganz andere Dinge verloren.. Die Geschichte entwickelt sich oft ungeahnt, es gibt so viele spannende Plot twists und Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und stets werden philosophische Fragen aufgeworfen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind, wie man zuerst meinen könnte. Was für ein Lese-Highlight zum Jahresende!

5

Erster Teil der Trilogie.

In dieser Welt in der Geschichte haben die Menschen den Tod besiegt. Durch Fortschritte in der Technik und Wissen, müssen keine Menschen mehr sterben. Doch dadurch steigt die Bevölkerungszahl. Jedoch muss keiner Hunger leiden. In dieser Welt gibt es aber sogenannte Scythe. Ausgewählte Menschen die Nachlese offiziell betreiben dürfen. Meist zufällig, werden Menschen ausgewählt um zu sterben. Zwei Jugendliche wird eine Lehre angeboten um zu einem Scythe zu werden. Verwirrende Moral und politische Verschwörungen gehören leider mit dazu...... Wirklich ein super Autakt! Jederzeit interessant und gut zu lesen. Bin gespannt wie es weitergeht! <3

5

Eine packende Dystopie mit faszinierender Welt und starken Figuren. Für mich ein echtes Highlight.

Inhalt: Die Menschheit hat den Tod besiegt. Krankheiten und Armut gehören der Vergangenheit an, niemand muss mehr sterben, zumindest nicht auf natürliche Weise. Doch um eine Überbevölkerung zu verhindern, existieren die Scythe: Auserwählte, die das Gleichgewicht wahren, indem sie Menschen nachlesen. Citra und Rowan werden überraschend als Lehrlinge bei Scythe Faraday aufgenommen und stehen damit vor einer schweren Aufgabe. Sie müssen lernen, was es bedeutet, über Leben und Tod zu entscheiden, und erkennen, dass diese Verantwortung weit größer ist, als sie sich je hätten vorstellen können. Eigene Meinung: Neal Shusterman hat eine faszinierende und zugleich beklemmende Welt erschaffen, die mich von Beginn an in ihren Bann gezogen hat. Die Grundidee mit ewigem Leben und der gleichzeitigen Notwendigkeit des Todes ist ebenso originell wie tiefgründig. Die Geschichte startet ruhig und nimmt sich Zeit, die Welt der Scythe mit all ihren Regeln und Traditionen zu erklären. Danach wird sie zunehmend spannender und intensiver, und ich habe richtig mit Citra und Rowan mitgefiebert. Beide Figuren sind vielschichtig, wachsen an ihren Aufgaben und wirken dabei authentisch. Citra hat mir durch ihre kluge und reflektierte Art besonders gefallen, aber auch Rowans Entwicklung fand ich sehr stark. Ein besonderes Highlight sind die Tagebucheinträge der Scythe zwischen den Kapiteln. Sie bieten Einblicke in die Gedanken und Überzeugungen dieser besonderen Gemeinschaft. Der Schreibstil von Neal Shusterman ist flüssig, atmosphärisch und gleichzeitig leicht verständlich, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Besonders die vielen Wendungen und Überraschungen im späteren Verlauf haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Fazit: Scythe Die Hüter des Todes ist für mich ein großartiger Auftakt einer Trilogie, die Spannung, Tiefe und Originalität perfekt miteinander verbindet. Shusterman gelingt es, eine dystopische Welt zu entwerfen, die gleichzeitig erschreckend und faszinierend ist und zum Nachdenken über Leben, Tod und Moral anregt. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und erhält von mir verdiente 5 von 5 Sternen.

5

Hüter des Todes 💀

Neal Shusterman ist ein sehr guter Autor. Ich liebte schon seine Vollendet Reihe sehr. Wir leben in dem Buch in einer neuen Welt, ohne Krankheit, Schmerz oder Problemen. Eine KI hat alles ins Gleichgewicht gebracht. Aber ein Problem entsteht, die Menschen sterben auch nicht mehr. Doch um eine Überbevölkerung vorzubeugen, müssen manche sterben. Dafür gibt s ausgewählte Menschen, die andere töten dürfen.. Von der Story mal abgesehen, ich hätte natürlich auch andere Ideen einen Ausgleich zu schaffen🙃 aber es ist ja nicht mein Buch^^ Ich fande den Schreibstil und Charaktere wirklich sehr gut. Durchgängig sehr spannend und man will nicht aufhören zu lesen. Ich finde gut, mit welchen Fragen sich im Buch beschäftigt wird. Wer entscheidet über den Tod und warum? An was für Kriterien wird ausgewählt. Macht es doch verrückt oder übermächtig? Nutzt man diese Macht aus? Wie geht es den anderen dabei? Ich empfehle das Buch aufjedenfall weiter und ich werde jetzt die anderen Teile lesen...

5

Was für ein schönes Buch! Niemals hätte ich dieses Genre gewählt, aber es wurde mir sehr ans Herz gelegt und deshalb habe ich zuerst sehr skeptisch damit begonnen und dann nicht mehr aufgehört. Zum Glück bekam ich eine Grippe und hatte viel Zeit😷 Sehr emphehlenswert.

5

Absoluter Must-Read für alle Dystopie-Fans

In einer Welt in der die Menschen unsterblich ist, braucht es die Scythe. Sie sind dazu da, die wachsende Population einzudämmen, in dem sie Menschen nachlesen. Niemand sollte gerne Scythe sein wollen. Niemand sollte gerne Leben nehmen. Aber einige der hoch angesehenen Hüter des Todes, sehen das anders. Citra und Rowan werden gegen ihren Willen zur Ausbildung bei den Scythe berufen und sollen nun die Kunst des Tötens erlernen. Über die Zeit wächst zwischen den beiden eine Verbindung. Aber Scythe der Neuen Ordnung haben festgelegt, das nur einer der beiden die Ausbildung abschließen darf. Und der neue Scythe soll als erste Amtshandlung, seinen ehemaligen Konkurrenten Nachlesen.. Ich bin momentan absolut in meiner Dystopie-Era, also durfte der neue BookTok Hype Scythe aufkeinenfall fehlen. Allein die Idee davon, wie die Welt aussehen wird ist grandios erarbeitet und verständlich ausgebaut. Ich konnte mir beim Lesen wirklich klar vor Augen führen, dass das mal so sein könnte. Die Idee mit den Scythe und das sie gewissen moralischen Werten folgen müssen hat mir auch super gefallen. Die Geschichte ist sehr dynamisch, auch wenn mir, nicht immer sofort Bewusst war, welchem Charakter wir jetzt Folgen. Aber irgendwann hat man es raus und deren Wege kreuzen sich alle irgendwann, sodass man einen wirklich guten Überblick pber die ganze Situation hat. Hauptsächlich geht es aber um Citra und Rowan und wie sie sich in ihrer Ausbildung zum Scythe schlagen. Es ist einfach richtig richtige gut und trotz wenig Zeit zum lesen hatte ich es unglaublich schnell durch. Teil 2 musste dann natürlich auch gleich her, obwohl es keine fiesen Cliffhänger gab. Ich will einfach noch ein bisschen in der Welt bleiben.

4

Tolle Idee, gut geschrieben

Habe nur Band 1 gelesen und war absolut überrascht wie sich die Handlung und die Charaktere entwickeln. Mit sowas habe ich nicht gerechnet

5

Was ein krasses Buch

Ich mag das Setting, ich mag die Welt. Ich fühle mit den Charakteren (wahrscheinlich zu sehr, weil ich zwischendurch ne Lesepause brauchte). Nicht auszudenken welche Abgründe sich auftun wenn die Menschheit eines Tages wirklich mal so weit sein sollte. Ich bin auf jeden Fall gespannt was die anderen beiden Bände noch zu bieten haben 😊

5

Ich habe das Buch auf Empfehlung von @sophre gelesen und obwohl das so gar nicht mein Genre ist, habe ich dieses Buch verschlungen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Die Wechsel der Sichtweisen zwischen Citra und Rowan waren überhaupt nicht anstrengend, das hat alles total spannend gemacht. Das Thema ist eigentlich total komplex, der Autor hat es aber geschafft, dass sich das Buch trotzdem sehr flüssig lesen lässt und man schnell in die Welt der Scythe eintaucht. Ich habs geliebt und freue mich mit @sophre den zweiten Teil zu lesen 😻🫶🏽

4.5

Wenn Unsterblichkeit ihren Preis hat

In einer Zukunft, in der Krankheit, Krieg und Alter besiegt sind und eine hochentwickelte künstliche Intelligenz über die Menschheit regiert, liegt die Kontrolle über den Tod in den Händen der Scythe. Auserwählte die entscheiden, wer stirbt, um die Balance der Gesellschaft zu wahren und eine Überbevölkerung zu verhindern - denn die Menschen können theoretisch ewig leben. Doch was passiert, wenn diese Macht missbraucht wird? Neal Shusterman erschafft mit "Scythe – Die Hüter des Todes" eine fesselnde Dystopie, die ethische Fragen aufwirft: Wer darf über Leben und Tod bestimmen? Und wie bewahrt man Menschlichkeit in einer Welt ohne natürliche Grenzen? Die Geschichte folgt Citra Terranova und Rowan Damisch, zwei Jugendlichen, die widerwillig zu Scythe Faradays Lehrlingen auserkoren werden und nun eine harte grausame Ausbildung vor sich haben. Während sie sich der erbarmungslosen Realität ihres neuen Lebens stellen, geraten sie in einen Strudel aus Intrigen, Idealen und Machtkämpfen. Sie selbst sind dabei die einzige Konstante im Leben des jeweils anderen und zwischen ihnen entsteht eine stille Verbundenheit - bis es zu den Prüfungen kommt. Neben dem Scythe-Orden und deren Hintergund erfährt man auch mehr über die Super-KI "Thunderhead". Warum diese entwickelt wurde, was sie über die Menschheit denkt und wieso man sich dazu entschlossen hatte dem Problem der Überbevölkerung selbst annehmen zu wollen, anstatt es einer Maschine zu überlassen. Man darf trotz Sci-Fi Setting kein filmisches Zukunftsszenario erwarten. Hier liegt das Augenmerk mehr auf die komplexen Charaktere, Gesellschaftskritik und tiefsinnige Fragen. Besonders Rowan und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist sehr eindrucksvoll. Wer gerne durchdachte Dystopien mit philosophischen Ansätzen ließt, sollte sich "Scythe" mal genauer anschauen.

Wenn Unsterblichkeit ihren Preis hat
4.5

Das Buch überzeugt mit tiefgreifenden ethischen und moralischen Fragen in einer dystopischen Welt.

Citra Querida Terranova ist klug, empathisch, hitzköpfig und ehrgeizig. Ihre Familie und vor allem ihr Bruder bedeuten ihr sehr viel. Sie geht Dingen gerne auf den Grund und ist gut darin, Lösungen für etwaige Probleme zu entwickeln. Rowan Daniel Damisch ist empathisch, intelligent, selbstlos, meist zurückhaltend, aber manchmal etwas impulsiv. Außerdem besitzt er ein großes Maß an Mitgefühl und setzt sich für Menschen ein, die er nicht einmal kennt. Gleichzeitig verändert er sich im Laufe des Buches und entdeckt auch eine dunkle Seite seiner Selbst, die ihn erschreckt. Rowan hält sich oft für unscheinbar und hat kein tiefes Verhältnis zu seiner Familie. Die Geschichte war von Seite eins faszinierend und die beiden abwechselnden Perspektiven boten einen guten Einblick in Citras und Rowans Gedanken und Gefühle. Die zwei Hauptprotagonisten waren mir dabei von Anfang an sympathisch und auch ihre Entwicklung im Laufe des Buches war gut nachvollziehbar. Lediglich die Liebesgeschichte zwischen ihnen war sehr schwach ausgearbeitet, und für mich hätte es gereicht, wenn die beiden Freunde geblieben wären. Alles andere als schwach war jedoch die Handlung, die vor Wendungen und Überraschungen strotzte und viele ethische und moralische Fragen aufwarf, welche hochaktuell sind. Dabei war es durchweg spannend, auch wenn es durchaus ruhigere Momente gab. Ich möchte an dieser Stelle hinzufügen, dass es hier brutalere Szenen gibt, die vielleicht nicht für jeden etwas sind. Sie passen jedoch perfekt zum Buch und sind gut ausgearbeitet. Die Welt war umfangreich und beeindruckend. Das dystopische Setting wurde dabei gut umgesetzt, wobei vor allem die Rolle von KI in der Zukunft interessant war. Das klassische Schema von der bösen KI, die die Weltherrschaft ergreift, existiert hier nicht. Stattdessen werden wir mit einer guten KI und Menschen, die im Angesicht der Ewigkeit verloren wirken, konfrontiert. An mancher Stelle hätte das System jedoch noch tiefgründiger erklärt werden können. Der Schreibstil ist flüssig, aber der Wechsel zwischen den Protagonisten ist sehr fließend und kann am Anfang verwirrend wirken. Das Cover passt wunderbar zum Buch.

Das Buch überzeugt mit tiefgreifenden ethischen und moralischen Fragen in einer dystopischen Welt.
4

Mal etwas anderes.

Dieses Buch war wirklich mal eine komplett andere Geschichte als die, die ich sonst so lese. Der Fokus im Buch lag besonders auf das vorankommen der Geschichte und nicht auf der Lovestory zwischen den beiden Protagonisten, was ich wirklich erfrischend fand. Es hat super viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich bin mega gut durchgekommen und fand die Story durchweg spannend und wollte unbedingt wissen wer am Ende von den beiden nun Scythe wird, auch das zwischendrin (Vorsicht Spoiler) die Scythe Lehrer getauscht wurden damit beide Schüler noch einmal getrennt von einander lernen müssen was es bedeutet Scythe zu sein fand ich wirklich gelungen. Tolles Buch kann ich wirklich nur weiterempfehlen.

5

Eine packende, klug erzählte Dystopie, die mit einer originellen Idee, starken Charakteren und tiefgehenden moralischen Fragen absolut überzeugt.

💀⚖️ "Scythe" war für mich ein echtes Highlight – originell, tiefgründig und absolut fesselnd. Die Idee, dass der Tod in einer perfekten Welt von speziell ausgebildeten Menschen gelenkt wird, ist nicht nur kreativ, sondern auch beängstigend realistisch umgesetzt. Neal Shusterman stellt damit große moralische Fragen: Was passiert, wenn Menschen über Leben und Tod entscheiden dürfen? Und wie viel Menschlichkeit bleibt dabei übrig? Citra und Rowan waren für mich dabei zwei starke Hauptfiguren, deren Entwicklung ich richtig spannend fand. Beide kämpfen mit der Verantwortung, die ihre Rolle mit sich bringt, und gerade ihre inneren Konflikte machen das Buch so glaubwürdig. Die Dynamik zwischen ihnen – zwischen Verbundenheit, Konkurrenz und moralischem Zweifel – hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Faszinierend fand ich auch, wie erschreckend logisch und durchdacht die Welt ist, die Neal Shusterman hier erschaffen hat. Kein Tod mehr durch Krankheit, kein Krieg, keine Armut – und doch bleibt die Frage: Wenn der Tod nicht mehr natürlich ist, wer darf ihn dann bestimmen? 💀⚖️

3.5

Eine etwas andere Dystopie

Zur Geschichte: eigentlich ist die Geschichte spannens und auch gut geschrieben. Aber für mich gab es noch einige Lücken in den Erklärungen. Citra: sie war stark, klug und mutig. Ich mochte sie sehr und war froh, wie es für sie ausgegangen ist. Rowan: er hatte sich einem Monstrum zur Wehr gesetzt, doch die Zeit bei diesem ist nicht spurlos an ihm vorüber gezogen. Trotzdem mochte ich ihn auch

5

Okay wow

- Utopie - Unsterblichkeit - Super KI - Zukunft - „Todesengel“ - Moral & Gewissen - kontrollierter Mord Ich weiß nicht wie ich dieses Leseerlebnis in Worte fassen soll?! Wow Wow Wow! Einfach unglaublich. Lebens Highlight

Okay wow
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