Der Vertraute
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Description
+++ Aufwendig gestaltete Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++
Magie, Alchemie und ein unsterblicher Vertrauter mit einem tödlichen Geheimnis: Packende historische Fantasy voller Romantik von der Königin der Phantastik Leigh Bardugo
Spanien zu Beginn des Goldenen Zeitalters: In einem heruntergekommenen Haus in Madrid nutzt die junge Luzia Cotado einen Hauch von Magie, um die endlose Schufterei als Küchenmädchen zu überstehen. Doch als ihre intrigante Herrin entdeckt, dass ihre Dienerin ein Talent für kleine Wunder besitzt, verlangt sie, dass Luzia diese Gabe einsetzt, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Dieses Unterfangen nimmt eine gefährliche Wendung, als Antonio Pérez, der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs, auf Luzia aufmerksam wird. Pérez schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Hofes zurückzuerlangen. Und der spanische Herrscher ist noch immer von der Niederlage seiner Armada erschüttert und sucht verzweifelt nach einem Vorteil im Krieg gegen Englands ketzerische Königin.
Luzia ist fest entschlossen, diese eine Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen, und taucht ein in die Welt von
Sehern, Alchemisten, Heiligen und Gaunern,
in der die Grenzen zwischen
Magie, Wissenschaft und Betrug
schon bald verschwimmen. Um zu überleben, muss sie alles wagen – auch wenn das bedeutet, dass sie die Hilfe von Guillén Santangel in Anspruch nehmen muss, ihrem
unsterblichen Vertrauten
, dessen eigene
Geheimnisse sich für beide als tödlich
erweisen könnten.
Der neue Fantasy-Bestseller von Leigh Bardugo: Eine magische Liebesgeschichte im Goldenen Zeitalter Spaniens zur Zeit der Inquisition
Tauche tiefer ein in die magische Welt der Bestseller-Autorin Leigh Bardugo:
»Das neunte Haus« (Alex-Stern-Reihe 1) »Wer die Hölle kennt« (Alex-Stern-Reihe 2) »Goldene Flammen« (Grisha-Trilogie 1) »Eisige Wellen« (Grisha-Trilogie 2) »Lodernde Schwingen« (Grisha-Trilogie 3) »Das Lied der Krähen« (Krähen-Dilogie 1) »Das Gold der Krähen« (Krähen-Dilogie 2) »King of Scars« (»King of Scars« 1) »Rule of Wolves« (»King of Scars« 2) »Die Sprache der Dornen« (illustrierte Märchen aus der Welt der Grisha) »Die Leben der Heiligen« (illustrierte Heiligen-Legenden aus der Welt der Grisha) »Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit« (Graphic Novel zur Vorgeschichte des Dunklen)Book Information
Author Description
Leigh Bardugo ist die #1 New York Times-Bestsellerautorin der »Alex Stern«-Reihe und die Schöpferin des GrishaVerse, das die »Grisha«-Trilogie (inzwischen eine Netflix-Serie), die »Krähen«-Dilogie, die »King of Scars«-Dilogie und vieles mehr umfasst. Ihre Kurzgeschichten sind in mehreren Anthologien erschienen, darunter »The Best American Science Fiction and Fantasy«. Sie lebt in Los Angeles und ist Associate Fellow des Pauli Murray College an der Yale University.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Hörbuch
Spanien zu Beginn des Goldenen Zeitalters: In einem heruntergekommenen Haus in Madrid nutzt die junge Luzia Cotado einen Hauch von Magie, um die endlose Schufterei als Küchenmädchen zu überstehen. Doch als ihre intrigante Herrin entdeckt, dass ihre Dienerin ein Talent für kleine Wunder besitzt, verlangt sie, dass Luzia diese Gabe einsetzt, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Dieses Unterfangen nimmt eine gefährliche Wendung, als Antonio Pérez, der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs, auf Luzia aufmerksam wird. Pérez schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Hofes zurückzuerlangen. Und der spanische Herrscher ist noch immer von der Niederlage seiner Armada erschüttert und sucht verzweifelt nach einem Vorteil im Krieg gegen Englands ketzerische Königin. Luzia ist fest entschlossen, diese eine Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen, und taucht ein in die Welt von Sehern, Alchemisten, Heiligen und Gaunern, in der die Grenzen zwischen Magie, Wissenschaft und Betrug schon bald verschwimmen. Um zu überleben, muss sie alles wagen – auch wenn das bedeutet, dass sie die Hilfe von Guillén Santangel in Anspruch nehmen muss, ihrem unsterblichen Vertrauten, dessen eigene Geheimnisse sich für beide als tödlich erweisen könnten. Magie,Alchemie,tödliche Geheimnisse, Unsterbliche,Spanien, history meets Fantasy. Ein wirklich gutes Hörbuch.

Ich habe das Buch sofort nach Erscheinung gekauft mit hoher Erwartung. Nach den ersten 200 gelesenen Seiten habe ich es zur Seite gepackt. Die Geschichte konnte mich einfach nicht fesseln, aber es ist von Bardugo also zweite Chance. Wieder nichts.. dann noch eine letzte Chance als Hörbuch und auch da sind meine Gedanken immer wieder abgeschweift und ich konnte der Geschichte nicht gebührend folgen. Das war dann wohl einfach nichts für mich..
Schwer zu lesen...
Ich hatte mir das Buch zugelegt, da ich durch meine spanische Abstammung gerne Romane zusammenhängend mit dem Land lese. Aber hier muss ich sagen, kam ich mit dem Schreibstil garnicht zurecht. Ich kam recht schwer in die Story rein und konnte mich auch absolut nicht mit den Protagonisten anfreunden. Ich wollte das Buch oft abbrechen, aber hab es dann doch durch gezogen. Schade eigentlich, da sich der Klappentext echt interessant gelesen hatte.

Historisch mit Fantasy Elementen
Die Geschichte spielt im alten Spanien und thematisiert stark die Religion und den Glauben an Gott. Wir begleiten die Protagonistin Luzia durch ihr Leben als Küchenmagd bei einem unglücklichen Ehepaar, die sie sehr schlecht behandeln. Doch Luzia ist nicht bloß ein normales Mädchen, sie beherrscht eine Art von Zaubersprüchen, die ihr dabei helfen den Alltag zu meistern. Eines Tages kommt die Hausherrin dahinter und es überkommt sie die Gier: Sie möchte mithilfe von Luzia ihr Ansehen in der Gesellschaft verbessern. So kommt es, dass Don Victor auf sie aufmerksam wird und sie an einem Torneo teilnehmen soll, um die Gunst des Königs zu erlangen. Das ganze gestaltet sich äußerst schwierig, denn die Grenzen zwischen Gottessegen und Hexerei scheinen zu verschwimmen. Sie lernt Santangel, den Vertrauten von Don Victor kennen und muss diese Herausforderung mit ihm meistern. Doch es steckt mehr dahinter... Das war wirklich ein einzigartiges Buch, ich habe sowas in die Richtung noch nie gelesen. Es war anfangs sehr verwirrend, weil es aus der Erzählerperspektive geschrieben ist und die POVs von verschiedenen Charakteren manchmal ohne Vorwarnung wechseln. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Auch mit den ganzen Namen war ich total überfordert, ich hatte gar keinen Überblick. Aber ab dem ersten Viertel wurde es dann richtig gut. Ich mochte die Geschichte, auch wenn ich mit diesem Gottesthema nicht viel am Hut habe. Ich hab nach dem Beenden dieses Buches das komische Gefühl, ich hätte ganz viel übersehen oder Metaphern nicht verstanden. Es ist ganz tolle Literatur, aber keinesfalls etwas für Zwischendurch. Ich kann es schon empfehlen, wenn man gerne historische Romane mit einem Romance und kleinem Fantasyanteil lesen möchte.
4,5 🌟 Als ich noch an den Skorpionschwanz glaubte, aber Bardugo ganz andere "harte" Pläne hatte.
Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als wenn Autoren sich die Geschichte schnappen, reale Fakten und historische Figuren wie Spielfiguren aufstellen und sie dann auf ihre ganz eigene, magische Weise zum Leben erwecken. Leigh Bardugo hat das in Der Vertraute so meisterhaft gemacht, dass ich beim Lesen fast vergessen habe, wo die Realität aufhört und die Magie anfängt. Man spürt förmlich den Staub der Madrider Straßen im 16. Jahrhundert und die paranoide Angst vor der Inquisition im Nacken. Die ganze Geschichte hat eine zarte, fast schon hypnotische Qualität. Wie eine melancholische Melodie, die einen ganz leise einlullt. Und mittendrin ist Santángel. Ganz ehrlich, er hat mich so sehr an Howl aus Howls Moving Castle erinnert! Diese Mischung aus Eleganz, Geheimnissen und dieser tragischen Gebundenheit an einen Pakt... ich war sofort schockverliebt. Die Verbindung zwischen ihm und Luzia ist so sanft und vorsichtig, dass man richtig mitfiebert. Aber Leute, halten wir kurz inne. Womit ich absolut NICHT gerechnet hatte, war der Spice! Ich war so tief in dieser poetischen, historischen Stimmung drin, dass ich beim ersten Mal, als von einem „steifen Schwanz“ die Rede war, ernsthaft dachte: „Ah, jetzt geht’s um Santángels Skorpionschwanz!“ 🤣 Tja, falsch gedacht. Da ging es plötzlich ganz menschlich und verdammt heiß zur Sache. Halleluja! Von wegen nur leise Töne, Bardugo kann auch ganz anders. Insgesamt ein absolut berauschendes Buch. Wer historische Einblicke liebt, gegen eine ordentliche Portion Magie (und eine sehr unerwartete Hitze) nichts einzuwenden hat, wird dieses Werk genauso lieben wie ich.

Leigh Bardugo: Der Vertraute 🦂✨
Inhaltsangabe: Luzia arbeitet als einfaches Küchenmädchen im Hause der Ordonos und erleichtert sich hier und da mit ein bisschen Magie den schweren Alltag. Als ihre Herrin allerdings eines Tages mitbekommt, was unter ihrem Dach passiert, stellt sie Luzia eine Falle, welche ihr aller Leben auf den Kopf stellen wird.. Kritik: Das Buch hat eigentlich alles was ich gern lese und mag: ein tolles Cover (der schwarze Farbschnitt tut sein übriges), Magie und eine Liebesgeschichte. Auch historische Geschichten finde ich interessant und mit der Hexenverfolgung habe ich mich auch schon einige Male beschäftigt. Aber so richtig konnte der Funke nicht überspringen. Die Charaktere blieben immer etwas schwer greifbar für mich. Auch wenn es mit der Zeit etwas spannender wurde, konnte es mich leider nicht ganz überzeugen. Ich habe wirklich lange gebraucht, um in die Geschichte und Leigh Bardugos Schreibstil zu finden. Was ich mochte war, wie mühelos sie zwischen den Charakteren gewechselt ist (das Buch ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben), ohne dass es zu verwirrend wurde. Interessant waren die historischen Ereignisse kombiniert mit magischen / Fantasy Elementen. Das Ende mochte ich ebenfalls, auch wenn es im Vergleich zum Rest des Buches, für meinen Geschmack, etwas schnell abgehandelt wurde. Fußnoten oder eine Art Glossar wären für die spanischen Wörter und verschiedenen Titel / Bezeichnungen denke ich hilfreich gewesen. Fazit: kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Überzeugt euch am besten selbst, denn Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich.

Ein Roman, so gefährlich und faszinierend wie ein altes Zauberbuch. Hexerei, Inquisition und geheime Kräfte im Spanien des Goldenen Zeitalters. Mit The Familiar Leigh Bardugo zaubert eine düstere, historisch inspirierte Geschichte herbei.
Das hat mich auf eine ganz neue Ebene gebracht. Keine Teenager mit Dolchen und Liebesdramen: Hier geht es um Macht, Glauben und den Preis von Wundern. 🪄 Luzia hat mich gepackt... eine Heldin mit Mut, Einfallsreichtum und einer Prise Rebellion. Und die Kulisse? Unglaublich stimmungsvoll. Man kann Sevilla riechen 👃 Kerzenwachs, Mandragora und ein Hauch von Schwefel. Aber Achtung 🤗 Das Tempo ist gemächlich, fast wie ein Ritual. Wer Action im Minutentakt sucht, wird hier nicht fündig. Wer aber Geduld mitbringt, wird mit einer Geschichte belohnt, die sich anfühlt wie ein alter Zauber, der langsam wirkt… und dann nie wieder loslässt. Wenn du dich je gefragt hast, wie echte Magie in den Schatten der Inquisition ausgesehen haben könnte, The Familiar gibt dir die Antwort. Nur ein Rat: Wenn du das Buch zu Ende liest, wirst du Kerzenschatten mit anderen Augen sehen. 🕯️👁️🗨️🫢
So eine Geschichte habe ich vorher noch nicht gelesen!
"Fürchte die Menschen, Luzia", sagte er Fürchten ihren Ehrgeiz und die Verbrechen, die sie dafür begehen. Vor Magie hingegen oder dem, was du damit tun kannst, musst du dich nicht fürchten." Es ist so ein bisschen wie ein modernes Märchen, ich habs sehr gemocht 🖤.
Düster. Mystisch. Geheimnisvoll und spannend.
Zwei faszinierende Protagonisten und jede Menge gesellschaftliche Ungerechtigkeit, politische Intrigen und ich sags Euch Leute: ich habe so viel Wut und Trauer in mir für die beiden Protagonisten verspürt und dafür, wie Frauen in dieser Zeit behandelt wurden. Es war bedrückend, zerschmetternd und aufwühlend. Wahrlich meisterhaft geschrieben. Danke @knaurfantasy für das Rezensionsexemplar. Mir fehlen immer noch ein bisschen die Worte, um zu beschreiben, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es war definitiv eine positive Überraschung, weil ich bisher keines von Bardugos Büchern so recht mochte. (👀😂) Aber „Der Vertraute“ war genau das, was ich gesucht habe, ohne zu wissen, dass ich es gesucht habe. 🙏🏻 Wir bekommen ein atmosphärisches Setting im alten Spanien, und tauchen ein ins Leben der jungen Luzia, die Wunder wirken kann. Als sie durch diese Zauberkraft, die Aufmerksamkeit des Adels auf sich lenkt beginnt ein gefährliches Spiel um einen Platz im oberen Teil der Gesellschaft, bei dem sie nicht weiß, wem sie trauen darf. Indes entspringt eine Liebesgeschichte, die ich unglaublich gut beschrieben fand. Durch die Prüfungen und den Weg, den Luzia zurücklegen muss, um an den Königshof zu kommen war es durchgehend spannend, auch wenn das Tempo des Buchs eher langsam ist. Bardugo versteht es meisterhaft Fiktion mit Realität zu verweben und obwohl der Fantasypart sehr im Dunkeln verborgen liegt und man zu keinem Zeitpunkt zu 100% weiß WAS da eigentlich gerade abgeht, fand ich es sehr gut. Vielleicht war es auch gerade das, was mich begeistert hat. Das Rätseln und die Unwissenheit. 😊 Besonders begeistert haben mich die vielschichtigen Charaktere, die keineswegs klare Helden oder Bösewichte waren, sondern alle mit ihren eigenen Fehlern und Lastern zu kämpfen hatten. Zu sehen, wie sie über sich hinauswuchsen war wirklich schön! Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle auch an die Übersetzerinnen aussprechen. Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits. 🦂🖤

Eine besondere Geschichte, sprachlich mitreißend
„Ich habe mich geirrt, als ich gesagt habe, du sollst die Menschen und ihren Ehrgeiz fürchten. Fürchte nichts, Luzia Cotado, und du wirst größer werden als sie alle. Und jetzt sing für mich.“ (S.136) Leigh Bardugos neustes Buch entführt uns nach Spanien, zur Zeit der Inquisition. Luzia ist eigentlich nur ein „einfaches Küchenmädchen“, das es bei ihrer Herrin Valentina nicht einfach hat. Eines Tages jedoch entdeckt Luzias Herrin, dass Luzia eine Gabe hat; sie kann durch Verse die sie singt Magie wirken. Valentina sieht darin ihre Chance, höher in der Gesellschaft aufzusteigen; denn nun kann sie andere Herrschaften einladen und ihnen eine magische Vorstellung bieten, wodurch sie sich interessant machen kann und ebenfalls Einladungen von angesehenen Herrschaften erhalten wird. Der Grad zwischen Bewunderung der Gabe und Verachtung durch Gotteslästerung ist aber sehr schmal - denn Frauen mit einer Gabe werden auch schnell als Hexen abgestempelt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Doch Luzia wird hineingezogen in gefährliche Machenschaften für den König, die sich für einen Vorteil im Krieg gegen England auswirken könnten. So soll Luzia an einem Torneo teilnehmen und gegen andere Magiebegabte antreten. Um ihre Fähigkeiten besser verstehen und kontrollieren zu können, wird ihr Santàngel zur Seite gestellt, der Vertraute - der Titelgeber des Buches - und mit ihm hat es noch ein ganz besonderes Geheimnis auf sich…und warum wird Luzia „aus den Schuhen gehoben“, sobald sie Santàngel sieht..? Sprachlich hat mich Bardugo total mitgenommen, traumhaft zu lesen, poetisch anmutend und ein wahrer Genuss. Die Liebesgeschichte war zart und nicht überladen und damit genau nach meinem Geschmack. Dennoch muss ich sagen, dass ich nicht ganz in die Geschichte hineingefunden und auch nicht ganz involviert mit den Charakteren war - dies ist etwas, was man meist nicht begründen kann und was passiert, oder eben nicht. Daher ist dies auch keine Kritik an dem Buch, sondern einzig mein persönliches Empfinden. Das Ende fand ich allerdings sehr bewegend und hat die Geschichte für mich auf eine starke Weise abgerundet. Von mir daher eine unbedingte Lese-Empfehlung, auch wenn es mich nicht ganz erreichen konnte - 4 Sterne ⭐️ Übersetzung von: Alexandra Jordan und Sara Riffel

"Der Vertraute" handelt von dem Küchenmädchen Luzia, deren magische Kräfte entdeckt werden, was sie in eine Welt voller Reichtum, Intrigen und Angst vor der Inquisition rutschen lässt. Doch an ihrer Seite hat sie Santángel, den unsterblichen Vertrauten ihres Gönners. Es handelt sich bei "Der Vertraute" um einen historischen Fantasy-Roman, bei dem der Fokus mehr auf dem historischen Part liegt und sogar reale Ereignisse umfasst. Bardugo hat sich bei der Recherche offensichtlich Mühe gegeben und es geschafft, die Zeit der spanischen Inquisiton düster und realistisch darzustellen. Hierbei bringt sie auch feministische Aspekte ein und beschäftigt sich tiefgehend mit dem früheren Schicksal von Frauen. Auch Religionsverfolgung spielt eine große Rolle und zeigt die Grausamkeit der Inquisition. Erst hatte ich Angst, dass es schwierig wäre in das Thema hineinzukommen, aber das war überhaupt nicht der Fall, obwohl ich vor dem Lesen eigentlich nur wenige Berührpunkte mit dem Thema hatte. Der Schreibstil spiegelt diese Aspekte passend wider. Eine düstere, derbe Stimme, gepaart mit literarischem Ton und vielen Sichtwechseln, die jeweils immer eine andere Stimme gezeigt haben. Dadurch wurden die Charaktere sehr menschlich und dreidimensional. Sogar Charaktere, die zu Beginn unsympathisch waren, konnte man gen Ende gut verstehen. Die Charaktere in diesem Buch waren insgesamt sehr komplex und interessant und ihre Beziehungen waren toll ausgearbeitet, sodass man immer mehr lesen wollte. Die Liebesgeschichte in dem Buch war großartig und tiefgründig! Die Handlung war zu einem gewissen Grad vorhersehbar, was ich aber gar nicht schlimm fand, da das die Unaufhaltsamkeit des Schicksals repräsentiert und was passiert, wenn man sich ihm trotzdem entgegenstellt. Denn Überraschungen gab es auch genug, was das Buch sehr spannend gemacht hat. Das einzig enttäuschende ist die recht simple Gestaltung des Buches trotz des stolzen Preises von 25€. Gerade mit Blick auf die englischen Ausgaben wäre da mehr drinnen gewesen. Dennoch passt das Cover gut zum Stil des Buches. Dieses Buch ist etwas für alle Fans von historischen Romanen und Fantasy. Aber es muss eine Liebe für diese Genres vorhanden sein, um das Buch genießen zu können. Denn es ist durchaus möglich, dass Stil und Handlung für andere anstrengend sind. Das Buch ist ein weiteres gelungenes Werk von Bardugo, das viele Aspekte ihrer bisherigen Arbeit in sich vereint und Fans daher sicher begeistert.

Historische Fantasy, gesellschaftskritisch, gepaart mit Wettbewerb und einer Liebesgeschichte, die mich an Addie LaRue erinnert hat. Die Figuren sind ambivalent, charismatisch, interessant und nahbar und allesamt wollen letztlich mit ihren eigenen kleinen Intrigen doch nur überleben. Der Schreibstil ist, wie ich es von Leigh Bardugo gewohnt bin, einnehmend und fesselnd, jedoch ist es eine eher ruhige und atmosphärische Geschichte - wer auf aktionreiche Handlungen hofft, wird enttäuscht. Für mich ein fast perfekter historischer Roman inklusive Magie, verbotener Liebe, Unsterblichkeit und einem Fluch, der alles verändert.
Der Vertraute“ von Leigh Bardugo Inhalt: Wir befinden uns in Spanien zur Zeit der Inquisition. Das Dienstmädchen Luzia nutzt Magie, um ihre Arbeit im Haushalt erträglicher zu machen. Doch die Hausherrin kommt ihr auf die Schliche und nutzt schon bald die Fähigkeiten von Luzia aus, um ihr Ansehen in der Gesellschaft zu verbessern. Plötzlich wird der Sekretär des Königs auf ihre Gaben aufmerksam und veranstaltet einen magischen Wettbewerb, um dem König einen Vorteil im Krieg zu verschaffen. Das Leben von Luzia ändert sich schlagartig und sie taucht ein, in eine Welt voller Geheimnisse, Magie, Intrigen und Betrug. Persönlicher Leseeindruck: Historische Fantasyromane sind für mich tatsächlich eher Neuland, jedoch mochte ich bisher alle Bücher von Leigh Bardugo und bin daher mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich bin nur schwer ins Buch gekommen und hatte meine Schwierigkeiten mit den zeitlichen Gegebenheiten und den verschiedenen Perspektiven. Die Handlung wird eher nüchtern dargestellt und die Stimmung ist sehr finster und bedrückend. Hinzu kommen immer wieder Passagen in Hebräisch (…denke ich), die mich im Lesefluss gestört haben. Das Setting im goldenen Zeitalter Spaniens fand ich sehr gelungen und passte gut zur Handlung. Die Grundidee des Buches mochte ich, doch durch die nüchterne Erzählweise konnte ich keine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Meine persönliche Meinung und Bewertung entspricht: 3 | 5 ⭐️

Historische Fantasy inmitten der spanischen Inquisition
"Ich weiß, wie es ist, Demut zu heucheln, die Augen zu Boden zu richten und unsichtbar werden zu wollen. Zu nichts zu werden ist gefährlich. Man hofft, dass einen niemand anschaut, und wenn man dann eines Tages sich selbst sucht, findet man nur noch Staub. Man hat sich selbst so lange vernachlässigt, dass nichts mehr übrig geblieben ist." Leigh Bardugos historischer Fantasyroman "Der Vertraute" wirft uns ins Goldene Zeitalter Spaniens zur Zeit der Inquisition und König Phillip II von Spanien. Die junge Luzia Cotado muss als Küchenmädchen hart in der Casa Ordoño schuften. Ihre Herrin Doña Valentina ist eine verbitterte Frau, denn einerseits ist ihr Mann kaum an ihr interessiert und andererseits schwindet sein Vermögen mehr und mehr dahin. Was bedeutet, dass Doña Valentina nur wenige Bedienstete hat. Genaugenommen nur Luzia und die Köchin Águeda, die jedoch gerade zu nicht viel zu gebrauchen ist, da die Sorge um ihren Sohn zu angebrannten Broten und versalzenen Suppen führt. Glücklicherweise hat Luzia eine Gabe und kann kleine Wunder vollbringen. So macht sie aus verbranntem Brot wieder ein Brot mit knusprig-goldener Kruste, und auch die versalzenen Suppen werden wieder schmackhaft. Doch als Doña Valentin hinter Luzias Geheimnis kommt, wird sie gezwungen ihre Gabe zur Besserung der gesellschaftlichen Stellung ihrer Herrin und ihres Herren einzusetzen. Natürlich macht die Nachricht von Luzias Wundern die Runde, was nicht ungefährlich ist. Denn diese Wunder, die Milagritos, können sowohl als Zeichen und Gnade Gottes gewertet werden, jedoch können sie ebenso als Hexen- oder Teufelswerk gesehen werden. Ein schmaler Grat, der schnell die Inquisition auf den Plan rufen kann. In Luzias Fall rufen diese Wunder Antonio Pérez auf den Plan. Ehemals Sekretär des Königs, aktuell jedoch in Ungnade gefallen, hat er den Plan Luzia für seine Zwecke zu nutzen, um die Gunst des Königs zurückzugewinnen. Denn der König sammelt Wunder ... Bardugo hat hier eine wirklich schöne Welt voller Magie und interessanter Charaktere erschaffen. Gauner treffen auf Heilige, Seher auf Alchemisten und über allem schwebt der Unsterbliche, der Vertraute und Glücksbringer von Víctor de Paredes: Guillén Santángel. Ein sehr geheimnisvoller Charakter, dessen Hintergrundgeschichte mir ganz besonders gefallen hat, die hat sich Bardugo in meinen Augen wirklich großartig ausgedacht. Und auch Luzia selbst, unsere Hauptfigur der Story, ist eine tolle Protagonistin. Ein zu Beginn noch bescheidenes Mädchen, die durch ihre Lieder, die sogenannten Refranes, Wunder wirken kann. Diese Refranes werden in einer Sprache gesungen, die eine Mischung aus Spanisch, Latein und Hebräisch ist (wenn ich mir das richtig gemerkt habe). Luzia macht im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung durch, die mehr und mehr an Selbstbewusstsein gewinnt, mutiger wird und sich eigene Träume und Wünsche zugesteht. Doch auch die Nebencharaktere können in diesem Buch wirklich glänzen. Doña Valentina finde ich hier ganz besonders erwähnenswert. Aber ich möchte euch hier nicht zu viel verraten. Wer mich kennt bzw. meine Rezensionen schon länger liest, der weiß, dass ich von Liebesgeschichten in Fantasyromanen unglaublich genervt bin, sind sie doch meist schnulzig, klischeebehaftet und störend. Und natürlich gibt es auch in "Der Vertraute" eine Liebesgeschichte. Doch kann ich sagen, dass diese sehr erwachsen war und sich sehr authentisch in die eigentliche Geschichte einfügte. Hier gab es nichts Kindisches, kein Gekicher, kein ständiges Erröten oder Stottern und glücklicherweise auch keinen Spice. Nur das Ende des Buches war mir persönlich etwas zu übertrieben, das Ganze hätte für mich auch gerne anders ausgehen können.

Leigh Bardugo macht süchtig❣️
Ich konnte es kaum erwarten - etwas neues von ihr😍 also hab ich es sofort angefangen zu lesen. Was soll ich sagen : es ist komplett anders als ihre bisherigen Bücher und ich habs geliebt. Es spielt in Madrid, Spanien zur Zeit der Inquisition. Luzia ist in der Lage Magie zu wirken, was ihrer Herrin auffällt und die Aufmerksamkeit mächtiger Männer weckt. Dabei begegnet sie Santangel, dem düsteren und mysteriösen Vertrauten. Und etwas an ihm stimmt ganz und gar nicht... Die Entwicklungen konnten mich bis zum Ende fesseln. Große Empfehlung 🌟
»𝐅𝐮𝐞𝐫𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬, 𝐋𝐮𝐳𝐢𝐚 𝐂𝐨𝐭𝐚𝐝𝐨, 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐮 𝐰𝐢𝐫𝐬𝐭 𝐠𝐫𝐨𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞.«
Der Vertraute ist das neuste Fantasy-Buch von Leigh Bardugo, die Schöpferin des GrishaVerse. Nur deshalb ist es auch auf meinem Kindle gelandet, denn einem historischem Setting kann ich sonst nicht viel abgewinnen - aber wenn Leigh Bardugo ein Buch schreibt, muss ich es lesen. Und ich habe es nicht bereut, über meinen eigenen Tellerrand hinauszublicken. Die Geschichte wird von dem sog. allwissenden Erzähler erzählt, sodass ich die Möglichkeit hatte, sehr vieles über eine Unmenge an Charakteren zu erfahren. Am Anfang hat mich dies völlig überrollt und es wird wohl nie meine liebste Erzählperspektive werden, auch wenn die Andeutungen der Geschehnisse in der Zukunft sehr zu Spannung beigetragen haben. Generell fand ich den Anfang recht zäh. Dennoch hätte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, denn der Autorin gelingt es, innerhalb weniger Seiten eine faszinierende und düstere Atmosphäre aufzubauen, die süchtig macht. Das historisch bedrückende Setting in Madrid im goldenen Zeitalter war für mich auch sehr speziell, aber einfach gut. In diesem Buch existiert so viel Leid, wenn auch häufig nur auf den zweiten Blick erkennbar. Sämtliche Charaktere waren sehr facettenreich und authentisch geschrieben. So hatten sie alle auch ihre Fehler und Schwächen und waren nicht durchweg sympathisch. Tatsächlich habe ich keinen so ganz ins Herz schließen können, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan hat. Am spannendsten fand ich jedoch Luzias Kapitel, da hier der Fantasy-Anteil am größten war. Auch ihre Kämpfernatur hat mich begeistert. Der Fantasy-Anteil war hier eher leicht in der Geschichte eingewoben und weniger dominant. Doch auch das hat mir gefallen, denn es war für mich etwas komplett Neues. Das Finale des Buchs hat mich dann nur noch sprachlos zurückgelassen. Ich kann dieses durchaus komplexe und düstere Buch also jedem empfehlen, der mal etwas komplett anderes lesen möchte oder sich von Leigh Bardugos Welten so fazinieren lässt wie ich.
Etwas flach. Starker Anfang, lange Mitte, zufriedenstellend Ende
Der Anfang hat mich total gecatched, ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Ich mochte auch, wie die Spanischen Begriffe eingeworfen, aber großenteils erklärt werden, sodass man sie auch gut verstehen kann, wenn man keinen Deut spanisch versteht. Die Protagonistin war etwas Flach, dafür der Vertraute umso interessanter. Was ist er? Woher kommt er? Was kann er noch? So ab der Hälfte des Buches hat es sich leider nur noch gezogen. Die Charaktere blieben flach, wir erfahren etwas über den Vertrauten, viele Infos bleiben jedoch aus. Die Charaktere dürfen ihre eigenen kleinen Storys fortsetzen und auch da erfahren wir, wie es weiter geht und was die Zukunft bringt. Die Beziehung unter den Charakteren ist jedoch genau so Flach und der Funke springt - zumindest bei mir - nicht über. Das Ende hat mir wieder gefallen - dem Zeitalter und dem Vibe des Buchs entsprechend bin ich zufrieden. Ich mochte, dass die Autorin den Mumm hatte, ein anderes Ende zu schreiben, als wir im Moment bei vielen Büchern entdecken können. Wenn man eine durchdachte Story mit Charakterentwicklung und Intrige möchte, ist man hier falsch. Wenn man die Inquisition und ihre Machenschaften mag und Dramatik liebt, könnte dieses Buch jedoch goldwert sein. Ich wurde unterhalten, bin hintenraus jedoch etwas enttäuscht.
Sehr interessant jedoch mit einigen Längen
Es war spannend aber für mich waren einfach zu viele Längen dabei. Es war mein erstes Buch von Bardugo und ich werde mir noch weitere ansehen. Mir haben die Geschichten der drei Frauen gefallen. Das Streben nach Macht und die Männer die so viel Gewalt über die Frauen haben. Dieses Buch ist für jede Historien Fans etwas, die auch gerne eine Prise Magie dabei haben ♥️
Wenn die Gedanken kreisen; ich absolut keinen Kopf für eine neue Geschichte habe, dann weiß ich, dass ich gerade ein Highlight beendet habe. Genau so geht es mir gerade nach ‚Der Vertraute‘ aus der Feder von Leigh Bardugo. Dabei waren es insbesondere die Charaktere, die mich begeistert haben und die ich auch nicht so schnell vergessen werde. Vor dem Hintergrund der Spanischen Inquisition lernen wir in Madrid das Küchenmädchen Lucia kennen. Während die Menschen Lucia kaum wahrnehmen und sie als einfältig abstempeln, erleichtert sich die junge Frau ihr Leben mit ein bisschen Magie. Die Einkäufe vom Markt werden schnell einmal verdoppelt, das verbrannte Brot wieder genießbar gemacht. Doch Lucias Begabung bleibt nicht unentdeckt. Hausherrin Valentina möchte diese für ihre Zwecke einsetzen, um in Rang und Ansehen zu steigen. Sie zwingt Lucia vor Gästen ihre Fähigkeiten zu präsentieren. So wird auch Pérez auf Lucia aufmerksam. Der ehemalige Sekretär von König Philipp unterbreitet Lucia ein Angebot. Sie soll ihm helfen wieder in die königlichen Reihen aufzusteigen, die Gunst des Königs zurück zu erlangen, indem sie ihre von Gott gegebene Gabe in dessen Dienst stellt. Pérez stellt seinen Diener Santangel an Lucias Seite. Er soll helfen Lucias Magie zu stärken, damit diese in einem Wettstreit gegen weitere magisch Begabte als Siegerin hervorgeht, ohne dabei ein weiteres Opfer der Inquisition zu werden. ‚Der Vertraute‘ ist ein sehr charakterstarkes Buch; Lucia eine Protagonistin, die eine faszinierende Entwicklung durchmacht und im Verlauf der Handlung immer mehr aufblüht. Doch auch der geheimnisvolle, von den Menschen gefürchtete Santangel konnte mein Herz erobern. Seine tragische Rolle hat mich total in den Bann gezogen. Der historische Hintergrund bietet Raum für eine spannende Handlung. Dabei ist es Leigh Bardugo perfekt gelungen ihre Magie und Wunder einfließen zu lassen als ob diese ganz natürlich auf dieser Welt existieren würden. Auch den Schreibstil habe ich sehr gefeiert. Dieser reicht von poetischen Phrasen bishin zu bissigen, schlagfertigen Dialogen, ist stimmungsvoll und düster. Einfach wunderschön und sehr einnehmend. Fazit Ein Roman, dessen große Stärke die Charaktere sind. Unglaublich einnehmend und durch den historischen Hintergrund und magischen Realismus sehr spannend. Für mich ein großes Highlight!

Historischer Roman meets Fantasy
Auch wenn dieses Buch anders war als erwartet. Aber im positiven Sinne. Denn sie hat mich damit wirklich überrascht. Die Geschichte führt uns in das alte Spanien im 16.Jahrhundert.Die Menschen damals, waren sehr gläubig und Gott treu ergeben. Die Macht der Inquisition war auf ihrem Höhepunkt. Alles mystische, magische oder außergewöhnliche ist verpönt und man landet wegen Ketzerei schneller auf dem Scheiterhaufen, als man Amen sagen kann. Es war eine durch und durch spannende Geschichte. Voller Magie, Alchemie und jeder Menge Mysterien. Mittendrin Luzia, eine einfache Küchenmagd und Santángel, ein mysteriöser Berater eines angesehen Stadtbewohners. Wie das alles genauer zusammenhängt? Ich will euch da gar nicht so viel von der Handlung verraten. Kann euch jedoch sagen: nichts ist wie es scheint und es kommt immer anders als man denkt. Und Luzia ist definitiv nicht nur eine einfache Küchenmagd, die ein bisschen harmlose Magie betreibt um sich das Leben zu erleichtern. Zwischendrin gibt es ein paar Längen, wobei ich die gesamte Geschichte eher als „langsam“ bezeichnen würde. Es braucht einfach seine Zeit, bis etwas passiert. Aber wenn dann ein Twist kommt, kommt dieser unerwartet und die Spannung steigt und man wird mitgezogen. Der Schreibstil hat super zur Geschichte gepasst. Teilweise war es sehr anspruchsvoll und es ist definitiv kein Buch für zwischendurch, das man innerhalb eines Tages zur Unterhaltung liest. So ging es mir zumindest. Ingesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen. Auch die Charaktere war toll durchdacht und mal was ganz anderes .Vor allem Santángel fand ich sehr interessant! Die Entwicklung der Liebesgeschichte war sehr authentisch. Man sieht hier mal wieder schön, dass es nicht immer spice in einer Geschichte braucht. Eine etwas andere Fantasygeschichte mit historischen Aspekten, die absolut lesenswert ist!

Toller historischer Fantasyroman. Spannend, magisch, grandiose Character Arcs, bissl Spice, sehr atmosphärisch, mega Ende. Vom Pacing her eher Slow, lädt zum Abtauchen ein, es gibt aber auch sehr spannende Szenen zum Inhalieren. Es ist recht anspruchsvoll, man muss sich drauf konzentrieren, ist also nichts für mal eben zwischendurch. Große Leseempfehlung!
Ein echtes Schätzchen
'Der Vertraute' konnte mich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Leigh Bardugos Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber darauf einlassen kann, öffnet sich eine großartige Welt. Die Szenen, die Menschen waren einfach super beschrieben. Ihre Charaktere vielschichtig und zum Teil mit tollen überraschenden Entwicklungen. Die Beziehung zwischen Lucia und Santángel fand ich auch ganz ganz wunderbar geschrieben. Die beiden hatten eine besondere Dynamik, die mich wirklich auch ans Buch gefesselt hat. Das Magiesystem wird wenig erklärt, allerdings hat mich das tatsächlich nicht so wirklich gestört. Die Zeit um die spanische Inquisition war gewöhnungsbedürftig und da musste man sich erst dran gewöhnen (auch an die ganzen spanischen Namen). Zwischendurch gab es minimale Längen, während andere Sachen wenig bis garnicht ausgeführt wurden. Allerdings fand ich den Rest vom Buch einfach so gut, dass ich da auch drüber hinwegsehen kann. Ich hätte es nicht gedacht, aber dafür dass das Buch doch ein eher langsames Storytelling mit kaum Action hat, fand ich das Buch wirklich Klasse.

Dieses Buch wirkt noch lange nach!
Puh ehrlich gesagt kann ich meine Emotionen gegenüber der Geschichte noch gar nicht richtig einordnen! Es war einfach so anders - ich glaube ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen 😨 So viele Fragen und Mysterien, ernste Themen aber auch gleichzeitig so viel Humor auf eine für mich super angenehme feministische Art und Weise. Zwischenzeitlich hatte die Geschichte dann aber doch ein paar Längen und war teilweise aufgrund der vielen unterschiedlichen Charaktere etwas verwirrend - alles in allem aber absolut genial!
Begeistert
Endlich konnte ich mal wieder etwas von Leigh Bardugo lesen. Das Cover hat mich schon beim ersten Blick total begeistert. Es ist schon ein bisschen düster. Bisher war ich, was Bücher betrifft, noch nie in Spanien, kann mich allerdings auch täuschen. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn der Schauplatz ist Spanien. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett an die Geschichte gefesselt. Auch wenn mich ich mit den vielen Namen & den fehlenden Spanischkenntnissen anfangs echt schwer getan habe. Aber sobald ich mich daran gewöhnt habe, konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Es geht im Buch um das Küchenmädchen Luzia Cotado, um sich die Arbeit zu erleichtern nutzt sie Magie. Ihre Herrin entdeckt dies & nutzt es aus. Dann kommt noch Perez der beim König in Ungnade gefallen ist, ins Spiel. Luzia sieht in ihm eine Chance aus Ihrem jetzigen Leben zu entfliehen. Die Autorin konnte mich wieder begeistern. Ihr Schreibstil ist locker, flüssig & angenehm. & auch wenn mir die Sprachkenntnisse in Spanisch fehlen so konnte ich diesen historischen & fiktiven Fantasieroman gut lesen & mich in der Welt fallen lassen. Die Hauptprotagonistin ist toll, sympathisch & hat wie die Nebenprotagonisten Ecken & Kanten was sie allerdings menschlich macht. Die Story nimmt schnell fahrt auf & hält diese bis zur letzten Seite. Am Ende habe ich auf ein Happy End gehofft. Ob es dies gibt musst du dann doch selbst in Erfahrung bringen. Viel Spaß dabei!

Wortgewaltig und düster
Luzia ist ein einfaches Dienstmädchen, doch sie verbirgt eine unglaubliche Gabe. Als ihre Herrin diese jedoch entdeckt nimmt Luzias Leben und das Leben aller die darin verstrickt sind eine unglaubliche Wendung. Santangel, ein überaus unheimlicher Gefährte soll ihr dabei helfen das der König auf sie aufmerksam wird. Doch wer oder was ist Santangel und wie weit reichen eigentlich Luzias Fähigkeiten? Dieses Buch würde ich als historischen Fantasyroman bezeichnen. Er spielt im goldenen Zeitalter Spaniens und beschreibt gut die Idiotie der damaligen Zeit - Es wurden Wunder gesucht, aber es war ein schmaler Grat zwischen Wunder und Ketzerei. Ich feiere eigentlich alle Bücher von Leigh Bardugo. Dieses hier war etwas schwerer zu lesen als sonst, hat mich aber wie üblich fasziniert. Die Ausarbeitung ist immer sehr detailliert und authentisch. Die Autorin hat wieder eine starke weibliche Protagonistin geschaffen und auch sonst enthält das Buch sehr viel feministischen Charakter, was sich aber erst nach und nach entfaltet. Die Grundstimmung in dem Buch ist düster und geheimnisvoll und das passte auch perfekt zur Geschichte. Der Schluss hat mich wieder völlig von den Socken gehauen, mit dieser Wendung hatte ich nicht gerechnet. Wieder ein absolutes Highlight von Leigh Bardugo.
Man muss die ersten, scheinbar stolpernden Schritt mitgehen, dann kann einen die Geschichte mitnehmen - wenn man es zulässt
Ich war skeptisch - zu Anfang. Ich habe andere Bücher der Autorin gelesen und hatte in Erinnerung, dass die Handlungsstränge zwar interessant aber wirr waren. Sie wurden häufig nicht richtig aufgelöst (was nicht immer sein muss), aber auch unpassend verbunden. Dies gelingt ihr hier meines Erachtens besser. Zwar muss man anfangs Luzia und all die sie umgebenden Figuren Zeit lassen, sich selbst, ihre Position und ihre Verbindungen zu entwickeln, aber dann haben mich Figuren sowie der Plot mitgenommen. Das Setting im historischen Madrid kommt zwar zum Tragen, doch es ist nur der Hintergrund. Dennoch baut die Autorin eine Welt vor dem inneren Auge der Leserschaft auf - auch wenn es eine eingeschränkte ist. Gerade diesen Umstand muss ich am Ende loben. Auch die persönliche Einstellung zu und das Wissen über die Charaktere verändern sich, wie auch von den Figuren selbst - und zwar dem Fortschritt der Geschichte geschuldet. Die Sache mit der Inquisition, Magie, Christentum und Heidentum sowie die Darlegung der Ständegesellschaft haben mir gut gefallen und bilden ein unterhaltsames Ganzes. Der Schreibstil war angenehm, die Übersetzung wirkt gelungen. Insgesamt hat mir dieses Buch großes Lesevergnügen bereitet.
Manche Autor:innen haben diese besondere Gabe, mich jedes Mal aufs Neue zu fesseln – Leigh Bardugo gehört definitiv dazu. Der Vertraute war mein drittes Buch von ihr und mein drittes Highlight. Was mich an Bardugo so beeindruckt, ist, wie mühelos sie Geschichte mit Magie verwebt. Hier entführt sie uns ins Spanien der Inquisition, voller Alchemie, Intrigen und gefährlicher Geheimnisse. Aber was bleibt nach der letzten Seite? Vor allem die Erkenntnis, dass Magie selten ein Geschenk ist – besonders, wenn sie in den Händen einer Frau liegt. Luzia ist ehrgeizig, trotzig, klug – und genau deshalb eine Zielscheibe. Ihr Wunsch nach mehr ist greifbar, aber was, wenn der Preis zu hoch ist? Bardugo fängt diese Ambivalenz meisterhaft ein. Ihre Sprache? Präzise und poetisch zugleich. Ihre Welt? Düster, sinnlich, voller Spannung. Und am Ende bleibt ein Buch, das nicht nur fantastische Elemente meistert, sondern auch von Macht, Kontrolle und Überleben erzählt. Der Vertraute ist kein leichtes Märchen, sondern eine Geschichte voller Schatten – und genau deshalb habe ich jede Seite geliebt. ✨
Mein erster Bardugo (und wohl nicht mein letzter)! Nachdem ich monatelang von einer bardugofanatischen Bekannten immer wieder auf ihre Bücher gestoßen wurde, wollte ich eigentlich erstmal mit dem Grishaverse anfangen, aber irgendwie hatte ich bisher weder die Zeit noch die Muße, mich da reinzufuchsen und gleich mehrere Bände zu lesen. Und dann kam „Der Vertraute“, ein Einzelband. Ich lese unglaublich gern historische Fantasy, die zur elisabethanischen Zeit spielt - die spanische Seite habe ich da allerdings noch nie gelesen. Natürlich war das Buch sofort ein Muss. Ein Hauch unerklärte Magie und schon war ich dem Buch erlegen. Dass ich verhältnismäßig lang für das Buch gebraucht habe, lag hier einzig an meiner eigenen Unkonzentriertheit und hatte nichts mit dem Buch zu tun. Nachdem ich die Migräne hinter mir hatte, habe ich die restlichen dreihundertnochwas Seiten in einem Rutsch gelesen und möchte am liebsten noch einmal vorn anfangen, obwohl mich das Ende persönlich ein ganz klein wenig unterwältigt hat. Möchte ich jetzt direkt den nächsten Bardugo lesen? Jein. Erstmal nicht. Denn das muss ich erstmal wirken lassen. Aber bestimmt bald!
Es handelt sich hier um einen historischen Roman mit magischen Elementen. Tatsächlich keine leichte Kost. Vielleicht liegt es daran, dass ich selten historische Romane lese, aber meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen eher anspruchsvolleren als unterhaltsamen Roman. Die Begebenheiten und die Gepflogenheiten des 17. Jahrhunderts, vor allem auch der niedere Stand der Frauen und das Thema Inquisition, wirken gut recherchiert. Das Leben zu dieser Epoche scheint auch sehr authentisch dargestellt. Luzia ist nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, aber mit der Zeit hab ich mich an sie gewöhnt. Zu Santángel oder Hualit habe ich gar keine Meinung. Die Liebesgeschichte hab ich leider gar nicht gefühlt, das geschah zu plötzlich und kam aus dem Nichts. Die angeteaserte Romantik blieb für mich auch ganz aus, das Buch war nicht romantisch. Die Liebesgeschichte war ein wichtiger Teil der Handlung, aber es war insgesamt sehr nüchtern. Die Figuren hatten echt andere Probleme als sich ständig nach einer Person zu verzehren😅 Die Auflösungen der verschiedenen Vorkommnisse während der Handlung waren für mich nicht ausreichend geklärt. Da gab's dann nur ein paar schwammige Sätze und das wars. Insgesamt ist es sicherlich gutes Buch - meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen. Dafür waren mir einige Dinge einfach zu wage beschrieben bzw. zu unausführlich aufgeklärt und manches wurde gar nicht weiter verfolgt.
Perfekte Mischung aus historischem Roman und Fantasy
Zur Zeit der spanischen Inquisition entdeckt die Küchenmagd Luzia ihr Talent für „kleine Wunder“. Bald schon werden ihre Herrin und danach die wohlhabenden Familien Madrids auf sie aufmerksam, denen sie ihre „Kunststückchen“ vorführen soll. Luzia hofft auf eine Chance, ihrem harten und tristen Leben zu entkommen. Der vermögende Don Victor will die Gelegenheit nutzen, durch Luzia in der Gunst des Adels – und damit des Königs – aufzusteigen. Sein „Vertrauter“ soll Luzia in der Anwendung ihrer Fähigkeiten anleiten. Bald merkt sie, dass viel mehr hinter Santángel, Don Victors Glück und ihren „kleinen Wundern“ steckt, als sie je ahnte. Doch zwischen „Wundern“ und einem „Pakt mit dem Teufel“ ist es nur ein schmaler Grat und die Inquisition kennt keine Gnade … Meine Vorfreude auf dieses Buch war groß. Sehr groß. Die Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo zählt zu meinen Lieblingsbüchern. „Das neunte Haus“ und sein Folgeband hatten mich allerdings enttäuscht. Und jetzt ein historischer Roman mit fantastischen Elementen. Ob die Autorin mich damit wieder würde begeistern können? „Der Vertraute“ ist für mich eine perfekte historische Urban Fantasy. Die Atmosphäre im Madrid des 16. Jahrhunderts ist großartig und mit allen Sinnen beschrieben und die Geschichte entwickelt sich schnell in Richtungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Am besten haben mir aber Luzia und Santángel gefallen. Luzia ist nicht schön, nicht einmal hübsch zu nennen. Ihr jüdisches Erbe muss sie mit allen Mitteln verbergen und so ist sie daran gewöhnt, möglichst unauffällig und unscheinbar zu wirken. Ihren scharfen Verstand wagt sie erst zu zeigen, als Santángel sich ihrer Ausbildung annimmt. Guillen Santángel, der „Vertraute“. Ich will nicht verraten, was es genau mit ihm auf sich hat, aber mit tragischen Helden kann man mich immer begeistern. Bisher unbekannt waren mir die Refranes – Sprichwörter der judeo-spanischen Sprache Ladino, die eine zentrale Rolle in der Geschichte einnehmen. Leigh Bardugo hat in diesem Roman auch die Geschichte ihrer Vorfahren aufgegriffen, die als Juden Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien fliehen mussten. Man liest oder schreibt vielleicht öfter, dass man ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, aber bei diesem Buch war es bei mir wirklich so. Jede freie Minute habe ich gelesen und es regelrecht verschlungen. Die letzten 100 Seiten und der Schluss waren ein Wechselbad der Gefühle. „Der Vertraute“ wird definitiv eins meiner Jahreshighlights! 5 Sterne +

Ich bin begeistert!
Dieses Buch hat mich einfach gepackt. Der Schreibstil und das Thema waren sehr besonders, die Figuren waren einzigartig und überhaupt hat mich die Geschichte einfach mitgerissen. Ich muss zugeben, dass das Buch definitiv speziell war, aber genau diese Originalität hat mich angesprochen und ich bin einfach nur durch die Seiten gerauscht.
Für mich hatte das Buch ein paar Schwächen in der Tiefenstruktur. Die Basis war nicht gut erklärt. Zudem waren es gerade anfangs viele unbekannte Figuren, die man nicht einzuordnen wusste. Der Lesefluss schwankte durch die teilweise nicht ganz klaren Motive und Ziele der Figuren. Letztlich entwickelte es sich unerwartet.
Die erste Hälfte des Buches zog sich ziemlich in die Länge und ich musste mich durchkämpfen. Zum Glück wurde es in der zweiten Hälfte deutlich besser und spannender. Das Setting der spanischen Inquisition fand ich wirklich faszinierend und atmosphärisch gut umgesetzt - das war definitiv ein Pluspunkt des Buches. Leider blieb am Ende doch das Gefühl, dass insgesamt zu wenig Handlung passiert ist.

Fesselnder historischer Roman mit Fantasyelementen
Der Vertraute von Leigh Bardugo spielt im 16. Jahrhundert in Spanien im sogenannten Goldenen Zeitalter. Das Buch handelt von Luzia, die bei einer weniger angesehenen Adelsfamilie als Küchenmagd arbeitet. Dort ist sie zwar sicher, führt aber ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Als ihr Herrin herausfindet, dass sie über magische Kräfte verfügt, verlangt sie von ihr, diese vorzuführen, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Luzia gerät in politische Intrigen und muss versuchen die Quelle ihrer Magie geheim zu halten, damit die Inquisition nicht auf sie aufmerksam wird. Allerdings ist sie dabei nicht alleine, sie hat Santangel, einen mysteriösen Vertrauten, an ihrer Seite. Am Anfang bin ich etwas schwer in das Buch gestartet, da sich die Geschichte sehr langsam entwickelt. Mit der Zeit nimmt das Buch an Fahrt auf und irgendwann kann man es vor lauter Spannung und unerwarteten Twists nicht mehr aus der Hand legen. Da lohnt es sich also ein wenig am Ball zu bleiben. Die Atmosphäre ist düster und intensiv. Luzia ist ein toller Charakter, den man sofort in sein Herz schließt. Sie entwickelt sich vom geplagten Küchenmädchen mit großen Träumen zu einer starken und vor allem selbstwussten Frau. Aber auch die anderen Charaktere sind super ausgearbeitet. Neben den großartigen Charakteren hat mir tatsächlich der Romanceanteil am besten gefallen, der hätte sogar noch etwas ausführlicher sein können. So zart und subtil und doch so intensiv. Das Ende des Buches war für mich überraschend und ich bin sehr zufrieden zurückgeblieben.
Magie und Intrigen im alten Madrid
Leigh Bardugo entführt uns mit "Der Vertraute" in eine fesselnde Geschichte, die im Madrid des Goldenen Zeitalters spielt. Dieses historische Setting, angereichert mit Elementen von Religion und den gefürchteten Inquisitionsverfahren, verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und Authentizität. Die Erzählung ist märchenhaft und zugleich düster gehalten, was perfekt zur Mischung aus geschichtlichen Fakten und fiktiven Elementen passt. Die Charaktere in diesem Buch sind vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte auf faszinierende Weise. Jeder trägt sein eigenes Päckchen, und ihre Handlungen sind oft von Notwendigkeit getrieben. Im Kontrast dazu stehen jene Figuren, die bereits über Macht verfügen und von ihrer Gier nach noch mehr angetrieben werden. Diese unterschiedlichen Motivationen verleihen der Handlung eine spannende Dynamik. Bardugo schafft es, den Leser in ein Wechselbad der Gefühle zu stürzen: Man hegt Sympathien für die Charaktere, nur um diese später zu bereuen. Die Unsicherheit darüber, wem man vertrauen kann und wem nicht, hält die Spannung konstant hoch. Die Charakterentwicklung von Luzia beginnt vielversprechend, lässt jedoch im Verlauf nach. Als Protagonistin hätte ich mir weniger Naivität in ihren Entscheidungen gewünscht, besonders da sie sich bereits in ihren Zwanzigern befindet. Die Liebesgeschichte in der Handlung kam für mich überraschend und wirkte etwas überstürzt, sodass die Chemie zwischen den Liebenden nicht vollständig überzeugte. Für Leser, die wenig Raum für Romantik in einem Fantasyroman bevorzugen, ist dies jedoch kein Nachteil. Hingegen hat mir die Entwicklung von Valentina sehr gut gefallen. Sie wächst als Charakter über sich hinaus. "Der Vertraute" ist voller unvorhersehbarer Wendungen, die die Spannung durchgehend hochhalten. Das Ende fand ich gelungen und passend. Die Mischung aus Einblicken in das Leben der verschiedenen Gesellschaftsschichten im Spanien des Goldenen Zeitalters, den magischen Elementen und dem Aufdecken zahlreicher Geheimnisse macht dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen.
Die Geschichte spielt im späten 16. Jahrhundert. Küchenmagd Luzia kann Magie wirken. Als ihre Herrin dies bemerkt, sieht sie darin eine Chance, ihre geringe gesellschaftliche Stellung zu verbessern und zwingt Luzia, ihre Fähigkeiten öffentlich zu machen. So gerät das Mädchen in einen Strudel aus Politik, Macht und Magie, der ihr Leben und das Schicksal Spaniens verändern kann. Die Story verbindet Fantasy und historische Elemente. Bardugo nimmt reale Personen der spanischen Geschichte und baut ihren fiktiven Roman darum herum auf. Dies ist ihr gut gelungen. Sie erzählt atmosphärisch und bildhaft, die Charaktere sind größtenteils überzeugend entworfen und man kann das Buch flott weglesen. Trotzdem fiel es mir schwer, am Ball zu bleiben. Zu lange dauert es, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt - immer wieder plätschert die Handlung vor sich hin. Erst am Schluss passiert dann sehr viel sehr schnell, das kann den durchschnittlichen Eindruck aber nicht mehr steigern. Schade, denn die Grundidee gefällt mir sehr gut.
3,5🌟 Ich habe ein bisschen gebraucht um mich in die Geschichte richtig hineinzufinden, da ich mich erst an Bardugos Schreibstil und der speziellen Welt gewöhnen musste. Als ich mich jedoch dann zurecht fand, habe ich ständig mit Luzia mitgefiebert. Ich wollte immer nur das Beste für sie. Trotz der spanischen Begriffe die ab und an in die Dialoge mit heinflossen, konnte ich, dank meinem Kindle und der Funktion zum Übersetzen, fast alles recht gut verstehen. Die Atmosphäre des Buches gab mir eine bestimmte Stimmung, die bisher noch an keinem Buch heranreichen konnte. Als jemand, der eigentlich keine historische Bücher liest, fand ich dieses Buch angenehm zu lesen und fand nicht, dass es zu viel war. Doch ab und an kam es zum Thema Religion und leider kenne ich mich in diesen Thema nicht aus, wodurch ich vermutlich manche Handlungen nicht so gut verstehen konnte. Irgendwie hätte ich mir auch gewünscht, dass es mehr politisch wird und man auch einmal den Prinzen "gesehen" oder die Figuren mit ihm geredet hättet. So, hatte man bisher nämlich nur aus zweiter Hand Dinge erfahren. Die Liebesgeschichte die sich zwischen Luzia und Santángel entwickelt hat, konnte ich von Luzias Seite aus irgendwie nicht ganz nachempfinden. Aus meiner Sicht fühlte es sich eher mehr freundschaftlich und gleichzeitig sexuell an, was sie für ihn empfand, während ich wahrhaftig denke, dass zumindestens er sie wirklich liebte. Das Buch hätte für mich ein Highlight werden können, wenn ich schneller hereingefunden hätte und es mehr politisch zugegangen wär. Nichtsdestotrotz freue ich mich, damit mein erstes Leigh Bardugo Buch gelesen zu haben. [ 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 • 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 ]

Mir hat dieses Buch deutlich besser gefallen als die Grisha Saga. Die Ansätze, wie die Magie funktioniert fand ich sehr erfrischend. Ebenso, dass es mal ein für sich stehendes Buch in diesem Genre ist. Jedoch bin ich mit der Welt und den Charakteren irgendwie nicht warm geworden und Fan die Erzählungen auch nur so mittel.
Der Vertraute von Leigh Bardugo gehört zu den Büchern, auf die ich mich 2024 lange gefreut habe, denn es ist ein historical Fantasybuch, welches in Spanien des 16. Jahrhunderts spielt. Das klang absolut verheissungsvoll, war es in großen Teilen dann auch. Inhaltlich geht es um das einfache Mädchen Luzia, das über das Singen jüdisch-spanischer Verse Magie wirken kann. Ihre Gabe bleibt nicht unentdeckt. Schon bald wird sie vermarktet und bekommt den geheimnisvollen und gefährlichen Sankangel als Mentor an ihre Seite. Sankangel ist für mich der eigentliche Star der Geschichte. Er ist düster. Erst nach und nach erfahren wir seine Hintergrundgeschichte. Dieses Verwegen- Unangepasste ist etwas, was ich bei vielen Charakteren schätze. Aber auch die weiblichen Charaktere sind gut gezeichnet. Überhaupt mochte ich die Prosa Bardugos gern. Für mich ist 𝐃𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐭𝐞 ihr bislang reifstes Werk. Warum ist es dennoch kein 5- Sternebuch für mich? Das lässt sich schwer erklären. Es fehlte irgendwie noch das Salz in der Suppe. Das Pacing war mir hier und da zu langsam. Ein bißchen mehr Drama hätte das Buch schon noch vertragen können. Aber alles in allem, eine tolle Neuveröffentlichung und von mir gibt's eine Leseempfehlung.

Luzia arbeitet in einem kleinen Haushalt, wo sie sich und der Köchin auch mal mit einer kleinen Zauberei behilft. Allerdings bekommt dies auch eines Tages ihre Herrin mit. Das junge Mädchen soll ihr helfen die gesellschaftliche Stellung zu verbessern. Was aber natürlich auch nicht unentdeckt bleibt. Luzia landet bei einem Gönner und für ihn soll sie an einem Wettbewerb teilnehmen. An ihrer Seite Guillén Santangel ein Unsterblicher. Doch ob dieser Luzia wirklich helfen kann ihr Leben zu retten ist fraglich. Erneut vermischt die Autorin reale Welt mit Fantasy und kann damit bei mir punkten. Auch der historische Aspekt, mit Personen die es einst gab, war super, wenn auch ziemlich wahrscheinlich nicht Alles auf wahren Begebenheiten beruht oder geschichtlich korrekt ist. Im Grunde haben wir es hier damit zu tun, dass Spanien erobern möchte, die letzte Armada allerdings buchstäblich baden gegangen ist. Nun sucht der spanische König nach einem Wunder, um sich gegenüber England einen Vorteil zu verschaffen, und veranstaltet einen Wettkampf, um genau diesen auch zu bekommen. Allerdings müssen die Teilnehmer auch aufpassen, denn die spanische Inquisition hat ebenfalls ein Auge auf sie. Es gilt also die Fähigkeiten unter Beweis zu erstellen, somit ein „besseres“ Leben zu bekommen und das Alles im Namen des Herrn. Die ganze Story kommt in einem eher gemächlich Tempo daher und glänzt nicht unbedingt durch Actionreichtum. Was mich, ehrlich gesagt, auch nicht so sehr gestört hat. Über Allem schwebt halt diese etwas düstere Atmosphäre und man wartet praktisch drauf, dass die Stimmung kippt. Die Autorin hat es geschafft, dies super rüber zu bringen. Für Spannung sorgt definitiv, dass man nicht wirklich weiß, wer auf welcher Seite steht. Wer ist gut? Wer ist böse? Wer benutzt die Anderen nur als Mittel zum Zweck? Fazit Es gibt Ränkespiele, Machtdemonstrationen, Verrat und Liebe. Also eine wirklich gute Mischung, die hier zu einer soliden Story zusammen findet. Es erschlossen sich mir nicht alle Sachen die geschehen sind, aber im Großen und Ganzen war es rund. Am Ende gibt es 4 Sterne von mir.
Ich fand das Buch insgesamt gut und angenehm zu lesen, aber es hat mich leider nicht komplett überzeugt. Die Geschichte war interessant und stellenweise auch spannend, dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt, das mich wirklich fesselt und nachhaltig beeindruckt. Es ist definitiv kein schlechtes Buch, aber für mich persönlich kein Highlight.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
+++ Aufwendig gestaltete Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++
Magie, Alchemie und ein unsterblicher Vertrauter mit einem tödlichen Geheimnis: Packende historische Fantasy voller Romantik von der Königin der Phantastik Leigh Bardugo
Spanien zu Beginn des Goldenen Zeitalters: In einem heruntergekommenen Haus in Madrid nutzt die junge Luzia Cotado einen Hauch von Magie, um die endlose Schufterei als Küchenmädchen zu überstehen. Doch als ihre intrigante Herrin entdeckt, dass ihre Dienerin ein Talent für kleine Wunder besitzt, verlangt sie, dass Luzia diese Gabe einsetzt, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Dieses Unterfangen nimmt eine gefährliche Wendung, als Antonio Pérez, der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs, auf Luzia aufmerksam wird. Pérez schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Hofes zurückzuerlangen. Und der spanische Herrscher ist noch immer von der Niederlage seiner Armada erschüttert und sucht verzweifelt nach einem Vorteil im Krieg gegen Englands ketzerische Königin.
Luzia ist fest entschlossen, diese eine Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen, und taucht ein in die Welt von
Sehern, Alchemisten, Heiligen und Gaunern,
in der die Grenzen zwischen
Magie, Wissenschaft und Betrug
schon bald verschwimmen. Um zu überleben, muss sie alles wagen – auch wenn das bedeutet, dass sie die Hilfe von Guillén Santangel in Anspruch nehmen muss, ihrem
unsterblichen Vertrauten
, dessen eigene
Geheimnisse sich für beide als tödlich
erweisen könnten.
Der neue Fantasy-Bestseller von Leigh Bardugo: Eine magische Liebesgeschichte im Goldenen Zeitalter Spaniens zur Zeit der Inquisition
Tauche tiefer ein in die magische Welt der Bestseller-Autorin Leigh Bardugo:
»Das neunte Haus« (Alex-Stern-Reihe 1) »Wer die Hölle kennt« (Alex-Stern-Reihe 2) »Goldene Flammen« (Grisha-Trilogie 1) »Eisige Wellen« (Grisha-Trilogie 2) »Lodernde Schwingen« (Grisha-Trilogie 3) »Das Lied der Krähen« (Krähen-Dilogie 1) »Das Gold der Krähen« (Krähen-Dilogie 2) »King of Scars« (»King of Scars« 1) »Rule of Wolves« (»King of Scars« 2) »Die Sprache der Dornen« (illustrierte Märchen aus der Welt der Grisha) »Die Leben der Heiligen« (illustrierte Heiligen-Legenden aus der Welt der Grisha) »Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit« (Graphic Novel zur Vorgeschichte des Dunklen)Book Information
Author Description
Leigh Bardugo ist die #1 New York Times-Bestsellerautorin der »Alex Stern«-Reihe und die Schöpferin des GrishaVerse, das die »Grisha«-Trilogie (inzwischen eine Netflix-Serie), die »Krähen«-Dilogie, die »King of Scars«-Dilogie und vieles mehr umfasst. Ihre Kurzgeschichten sind in mehreren Anthologien erschienen, darunter »The Best American Science Fiction and Fantasy«. Sie lebt in Los Angeles und ist Associate Fellow des Pauli Murray College an der Yale University.
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Hörbuch
Spanien zu Beginn des Goldenen Zeitalters: In einem heruntergekommenen Haus in Madrid nutzt die junge Luzia Cotado einen Hauch von Magie, um die endlose Schufterei als Küchenmädchen zu überstehen. Doch als ihre intrigante Herrin entdeckt, dass ihre Dienerin ein Talent für kleine Wunder besitzt, verlangt sie, dass Luzia diese Gabe einsetzt, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Dieses Unterfangen nimmt eine gefährliche Wendung, als Antonio Pérez, der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs, auf Luzia aufmerksam wird. Pérez schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Hofes zurückzuerlangen. Und der spanische Herrscher ist noch immer von der Niederlage seiner Armada erschüttert und sucht verzweifelt nach einem Vorteil im Krieg gegen Englands ketzerische Königin. Luzia ist fest entschlossen, diese eine Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen, und taucht ein in die Welt von Sehern, Alchemisten, Heiligen und Gaunern, in der die Grenzen zwischen Magie, Wissenschaft und Betrug schon bald verschwimmen. Um zu überleben, muss sie alles wagen – auch wenn das bedeutet, dass sie die Hilfe von Guillén Santangel in Anspruch nehmen muss, ihrem unsterblichen Vertrauten, dessen eigene Geheimnisse sich für beide als tödlich erweisen könnten. Magie,Alchemie,tödliche Geheimnisse, Unsterbliche,Spanien, history meets Fantasy. Ein wirklich gutes Hörbuch.

Ich habe das Buch sofort nach Erscheinung gekauft mit hoher Erwartung. Nach den ersten 200 gelesenen Seiten habe ich es zur Seite gepackt. Die Geschichte konnte mich einfach nicht fesseln, aber es ist von Bardugo also zweite Chance. Wieder nichts.. dann noch eine letzte Chance als Hörbuch und auch da sind meine Gedanken immer wieder abgeschweift und ich konnte der Geschichte nicht gebührend folgen. Das war dann wohl einfach nichts für mich..
Schwer zu lesen...
Ich hatte mir das Buch zugelegt, da ich durch meine spanische Abstammung gerne Romane zusammenhängend mit dem Land lese. Aber hier muss ich sagen, kam ich mit dem Schreibstil garnicht zurecht. Ich kam recht schwer in die Story rein und konnte mich auch absolut nicht mit den Protagonisten anfreunden. Ich wollte das Buch oft abbrechen, aber hab es dann doch durch gezogen. Schade eigentlich, da sich der Klappentext echt interessant gelesen hatte.

Historisch mit Fantasy Elementen
Die Geschichte spielt im alten Spanien und thematisiert stark die Religion und den Glauben an Gott. Wir begleiten die Protagonistin Luzia durch ihr Leben als Küchenmagd bei einem unglücklichen Ehepaar, die sie sehr schlecht behandeln. Doch Luzia ist nicht bloß ein normales Mädchen, sie beherrscht eine Art von Zaubersprüchen, die ihr dabei helfen den Alltag zu meistern. Eines Tages kommt die Hausherrin dahinter und es überkommt sie die Gier: Sie möchte mithilfe von Luzia ihr Ansehen in der Gesellschaft verbessern. So kommt es, dass Don Victor auf sie aufmerksam wird und sie an einem Torneo teilnehmen soll, um die Gunst des Königs zu erlangen. Das ganze gestaltet sich äußerst schwierig, denn die Grenzen zwischen Gottessegen und Hexerei scheinen zu verschwimmen. Sie lernt Santangel, den Vertrauten von Don Victor kennen und muss diese Herausforderung mit ihm meistern. Doch es steckt mehr dahinter... Das war wirklich ein einzigartiges Buch, ich habe sowas in die Richtung noch nie gelesen. Es war anfangs sehr verwirrend, weil es aus der Erzählerperspektive geschrieben ist und die POVs von verschiedenen Charakteren manchmal ohne Vorwarnung wechseln. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Auch mit den ganzen Namen war ich total überfordert, ich hatte gar keinen Überblick. Aber ab dem ersten Viertel wurde es dann richtig gut. Ich mochte die Geschichte, auch wenn ich mit diesem Gottesthema nicht viel am Hut habe. Ich hab nach dem Beenden dieses Buches das komische Gefühl, ich hätte ganz viel übersehen oder Metaphern nicht verstanden. Es ist ganz tolle Literatur, aber keinesfalls etwas für Zwischendurch. Ich kann es schon empfehlen, wenn man gerne historische Romane mit einem Romance und kleinem Fantasyanteil lesen möchte.
4,5 🌟 Als ich noch an den Skorpionschwanz glaubte, aber Bardugo ganz andere "harte" Pläne hatte.
Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als wenn Autoren sich die Geschichte schnappen, reale Fakten und historische Figuren wie Spielfiguren aufstellen und sie dann auf ihre ganz eigene, magische Weise zum Leben erwecken. Leigh Bardugo hat das in Der Vertraute so meisterhaft gemacht, dass ich beim Lesen fast vergessen habe, wo die Realität aufhört und die Magie anfängt. Man spürt förmlich den Staub der Madrider Straßen im 16. Jahrhundert und die paranoide Angst vor der Inquisition im Nacken. Die ganze Geschichte hat eine zarte, fast schon hypnotische Qualität. Wie eine melancholische Melodie, die einen ganz leise einlullt. Und mittendrin ist Santángel. Ganz ehrlich, er hat mich so sehr an Howl aus Howls Moving Castle erinnert! Diese Mischung aus Eleganz, Geheimnissen und dieser tragischen Gebundenheit an einen Pakt... ich war sofort schockverliebt. Die Verbindung zwischen ihm und Luzia ist so sanft und vorsichtig, dass man richtig mitfiebert. Aber Leute, halten wir kurz inne. Womit ich absolut NICHT gerechnet hatte, war der Spice! Ich war so tief in dieser poetischen, historischen Stimmung drin, dass ich beim ersten Mal, als von einem „steifen Schwanz“ die Rede war, ernsthaft dachte: „Ah, jetzt geht’s um Santángels Skorpionschwanz!“ 🤣 Tja, falsch gedacht. Da ging es plötzlich ganz menschlich und verdammt heiß zur Sache. Halleluja! Von wegen nur leise Töne, Bardugo kann auch ganz anders. Insgesamt ein absolut berauschendes Buch. Wer historische Einblicke liebt, gegen eine ordentliche Portion Magie (und eine sehr unerwartete Hitze) nichts einzuwenden hat, wird dieses Werk genauso lieben wie ich.

Leigh Bardugo: Der Vertraute 🦂✨
Inhaltsangabe: Luzia arbeitet als einfaches Küchenmädchen im Hause der Ordonos und erleichtert sich hier und da mit ein bisschen Magie den schweren Alltag. Als ihre Herrin allerdings eines Tages mitbekommt, was unter ihrem Dach passiert, stellt sie Luzia eine Falle, welche ihr aller Leben auf den Kopf stellen wird.. Kritik: Das Buch hat eigentlich alles was ich gern lese und mag: ein tolles Cover (der schwarze Farbschnitt tut sein übriges), Magie und eine Liebesgeschichte. Auch historische Geschichten finde ich interessant und mit der Hexenverfolgung habe ich mich auch schon einige Male beschäftigt. Aber so richtig konnte der Funke nicht überspringen. Die Charaktere blieben immer etwas schwer greifbar für mich. Auch wenn es mit der Zeit etwas spannender wurde, konnte es mich leider nicht ganz überzeugen. Ich habe wirklich lange gebraucht, um in die Geschichte und Leigh Bardugos Schreibstil zu finden. Was ich mochte war, wie mühelos sie zwischen den Charakteren gewechselt ist (das Buch ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben), ohne dass es zu verwirrend wurde. Interessant waren die historischen Ereignisse kombiniert mit magischen / Fantasy Elementen. Das Ende mochte ich ebenfalls, auch wenn es im Vergleich zum Rest des Buches, für meinen Geschmack, etwas schnell abgehandelt wurde. Fußnoten oder eine Art Glossar wären für die spanischen Wörter und verschiedenen Titel / Bezeichnungen denke ich hilfreich gewesen. Fazit: kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Überzeugt euch am besten selbst, denn Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich.

Ein Roman, so gefährlich und faszinierend wie ein altes Zauberbuch. Hexerei, Inquisition und geheime Kräfte im Spanien des Goldenen Zeitalters. Mit The Familiar Leigh Bardugo zaubert eine düstere, historisch inspirierte Geschichte herbei.
Das hat mich auf eine ganz neue Ebene gebracht. Keine Teenager mit Dolchen und Liebesdramen: Hier geht es um Macht, Glauben und den Preis von Wundern. 🪄 Luzia hat mich gepackt... eine Heldin mit Mut, Einfallsreichtum und einer Prise Rebellion. Und die Kulisse? Unglaublich stimmungsvoll. Man kann Sevilla riechen 👃 Kerzenwachs, Mandragora und ein Hauch von Schwefel. Aber Achtung 🤗 Das Tempo ist gemächlich, fast wie ein Ritual. Wer Action im Minutentakt sucht, wird hier nicht fündig. Wer aber Geduld mitbringt, wird mit einer Geschichte belohnt, die sich anfühlt wie ein alter Zauber, der langsam wirkt… und dann nie wieder loslässt. Wenn du dich je gefragt hast, wie echte Magie in den Schatten der Inquisition ausgesehen haben könnte, The Familiar gibt dir die Antwort. Nur ein Rat: Wenn du das Buch zu Ende liest, wirst du Kerzenschatten mit anderen Augen sehen. 🕯️👁️🗨️🫢
So eine Geschichte habe ich vorher noch nicht gelesen!
"Fürchte die Menschen, Luzia", sagte er Fürchten ihren Ehrgeiz und die Verbrechen, die sie dafür begehen. Vor Magie hingegen oder dem, was du damit tun kannst, musst du dich nicht fürchten." Es ist so ein bisschen wie ein modernes Märchen, ich habs sehr gemocht 🖤.
Düster. Mystisch. Geheimnisvoll und spannend.
Zwei faszinierende Protagonisten und jede Menge gesellschaftliche Ungerechtigkeit, politische Intrigen und ich sags Euch Leute: ich habe so viel Wut und Trauer in mir für die beiden Protagonisten verspürt und dafür, wie Frauen in dieser Zeit behandelt wurden. Es war bedrückend, zerschmetternd und aufwühlend. Wahrlich meisterhaft geschrieben. Danke @knaurfantasy für das Rezensionsexemplar. Mir fehlen immer noch ein bisschen die Worte, um zu beschreiben, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es war definitiv eine positive Überraschung, weil ich bisher keines von Bardugos Büchern so recht mochte. (👀😂) Aber „Der Vertraute“ war genau das, was ich gesucht habe, ohne zu wissen, dass ich es gesucht habe. 🙏🏻 Wir bekommen ein atmosphärisches Setting im alten Spanien, und tauchen ein ins Leben der jungen Luzia, die Wunder wirken kann. Als sie durch diese Zauberkraft, die Aufmerksamkeit des Adels auf sich lenkt beginnt ein gefährliches Spiel um einen Platz im oberen Teil der Gesellschaft, bei dem sie nicht weiß, wem sie trauen darf. Indes entspringt eine Liebesgeschichte, die ich unglaublich gut beschrieben fand. Durch die Prüfungen und den Weg, den Luzia zurücklegen muss, um an den Königshof zu kommen war es durchgehend spannend, auch wenn das Tempo des Buchs eher langsam ist. Bardugo versteht es meisterhaft Fiktion mit Realität zu verweben und obwohl der Fantasypart sehr im Dunkeln verborgen liegt und man zu keinem Zeitpunkt zu 100% weiß WAS da eigentlich gerade abgeht, fand ich es sehr gut. Vielleicht war es auch gerade das, was mich begeistert hat. Das Rätseln und die Unwissenheit. 😊 Besonders begeistert haben mich die vielschichtigen Charaktere, die keineswegs klare Helden oder Bösewichte waren, sondern alle mit ihren eigenen Fehlern und Lastern zu kämpfen hatten. Zu sehen, wie sie über sich hinauswuchsen war wirklich schön! Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle auch an die Übersetzerinnen aussprechen. Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits. 🦂🖤

Eine besondere Geschichte, sprachlich mitreißend
„Ich habe mich geirrt, als ich gesagt habe, du sollst die Menschen und ihren Ehrgeiz fürchten. Fürchte nichts, Luzia Cotado, und du wirst größer werden als sie alle. Und jetzt sing für mich.“ (S.136) Leigh Bardugos neustes Buch entführt uns nach Spanien, zur Zeit der Inquisition. Luzia ist eigentlich nur ein „einfaches Küchenmädchen“, das es bei ihrer Herrin Valentina nicht einfach hat. Eines Tages jedoch entdeckt Luzias Herrin, dass Luzia eine Gabe hat; sie kann durch Verse die sie singt Magie wirken. Valentina sieht darin ihre Chance, höher in der Gesellschaft aufzusteigen; denn nun kann sie andere Herrschaften einladen und ihnen eine magische Vorstellung bieten, wodurch sie sich interessant machen kann und ebenfalls Einladungen von angesehenen Herrschaften erhalten wird. Der Grad zwischen Bewunderung der Gabe und Verachtung durch Gotteslästerung ist aber sehr schmal - denn Frauen mit einer Gabe werden auch schnell als Hexen abgestempelt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Doch Luzia wird hineingezogen in gefährliche Machenschaften für den König, die sich für einen Vorteil im Krieg gegen England auswirken könnten. So soll Luzia an einem Torneo teilnehmen und gegen andere Magiebegabte antreten. Um ihre Fähigkeiten besser verstehen und kontrollieren zu können, wird ihr Santàngel zur Seite gestellt, der Vertraute - der Titelgeber des Buches - und mit ihm hat es noch ein ganz besonderes Geheimnis auf sich…und warum wird Luzia „aus den Schuhen gehoben“, sobald sie Santàngel sieht..? Sprachlich hat mich Bardugo total mitgenommen, traumhaft zu lesen, poetisch anmutend und ein wahrer Genuss. Die Liebesgeschichte war zart und nicht überladen und damit genau nach meinem Geschmack. Dennoch muss ich sagen, dass ich nicht ganz in die Geschichte hineingefunden und auch nicht ganz involviert mit den Charakteren war - dies ist etwas, was man meist nicht begründen kann und was passiert, oder eben nicht. Daher ist dies auch keine Kritik an dem Buch, sondern einzig mein persönliches Empfinden. Das Ende fand ich allerdings sehr bewegend und hat die Geschichte für mich auf eine starke Weise abgerundet. Von mir daher eine unbedingte Lese-Empfehlung, auch wenn es mich nicht ganz erreichen konnte - 4 Sterne ⭐️ Übersetzung von: Alexandra Jordan und Sara Riffel

"Der Vertraute" handelt von dem Küchenmädchen Luzia, deren magische Kräfte entdeckt werden, was sie in eine Welt voller Reichtum, Intrigen und Angst vor der Inquisition rutschen lässt. Doch an ihrer Seite hat sie Santángel, den unsterblichen Vertrauten ihres Gönners. Es handelt sich bei "Der Vertraute" um einen historischen Fantasy-Roman, bei dem der Fokus mehr auf dem historischen Part liegt und sogar reale Ereignisse umfasst. Bardugo hat sich bei der Recherche offensichtlich Mühe gegeben und es geschafft, die Zeit der spanischen Inquisiton düster und realistisch darzustellen. Hierbei bringt sie auch feministische Aspekte ein und beschäftigt sich tiefgehend mit dem früheren Schicksal von Frauen. Auch Religionsverfolgung spielt eine große Rolle und zeigt die Grausamkeit der Inquisition. Erst hatte ich Angst, dass es schwierig wäre in das Thema hineinzukommen, aber das war überhaupt nicht der Fall, obwohl ich vor dem Lesen eigentlich nur wenige Berührpunkte mit dem Thema hatte. Der Schreibstil spiegelt diese Aspekte passend wider. Eine düstere, derbe Stimme, gepaart mit literarischem Ton und vielen Sichtwechseln, die jeweils immer eine andere Stimme gezeigt haben. Dadurch wurden die Charaktere sehr menschlich und dreidimensional. Sogar Charaktere, die zu Beginn unsympathisch waren, konnte man gen Ende gut verstehen. Die Charaktere in diesem Buch waren insgesamt sehr komplex und interessant und ihre Beziehungen waren toll ausgearbeitet, sodass man immer mehr lesen wollte. Die Liebesgeschichte in dem Buch war großartig und tiefgründig! Die Handlung war zu einem gewissen Grad vorhersehbar, was ich aber gar nicht schlimm fand, da das die Unaufhaltsamkeit des Schicksals repräsentiert und was passiert, wenn man sich ihm trotzdem entgegenstellt. Denn Überraschungen gab es auch genug, was das Buch sehr spannend gemacht hat. Das einzig enttäuschende ist die recht simple Gestaltung des Buches trotz des stolzen Preises von 25€. Gerade mit Blick auf die englischen Ausgaben wäre da mehr drinnen gewesen. Dennoch passt das Cover gut zum Stil des Buches. Dieses Buch ist etwas für alle Fans von historischen Romanen und Fantasy. Aber es muss eine Liebe für diese Genres vorhanden sein, um das Buch genießen zu können. Denn es ist durchaus möglich, dass Stil und Handlung für andere anstrengend sind. Das Buch ist ein weiteres gelungenes Werk von Bardugo, das viele Aspekte ihrer bisherigen Arbeit in sich vereint und Fans daher sicher begeistert.

Historische Fantasy, gesellschaftskritisch, gepaart mit Wettbewerb und einer Liebesgeschichte, die mich an Addie LaRue erinnert hat. Die Figuren sind ambivalent, charismatisch, interessant und nahbar und allesamt wollen letztlich mit ihren eigenen kleinen Intrigen doch nur überleben. Der Schreibstil ist, wie ich es von Leigh Bardugo gewohnt bin, einnehmend und fesselnd, jedoch ist es eine eher ruhige und atmosphärische Geschichte - wer auf aktionreiche Handlungen hofft, wird enttäuscht. Für mich ein fast perfekter historischer Roman inklusive Magie, verbotener Liebe, Unsterblichkeit und einem Fluch, der alles verändert.
Der Vertraute“ von Leigh Bardugo Inhalt: Wir befinden uns in Spanien zur Zeit der Inquisition. Das Dienstmädchen Luzia nutzt Magie, um ihre Arbeit im Haushalt erträglicher zu machen. Doch die Hausherrin kommt ihr auf die Schliche und nutzt schon bald die Fähigkeiten von Luzia aus, um ihr Ansehen in der Gesellschaft zu verbessern. Plötzlich wird der Sekretär des Königs auf ihre Gaben aufmerksam und veranstaltet einen magischen Wettbewerb, um dem König einen Vorteil im Krieg zu verschaffen. Das Leben von Luzia ändert sich schlagartig und sie taucht ein, in eine Welt voller Geheimnisse, Magie, Intrigen und Betrug. Persönlicher Leseeindruck: Historische Fantasyromane sind für mich tatsächlich eher Neuland, jedoch mochte ich bisher alle Bücher von Leigh Bardugo und bin daher mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich bin nur schwer ins Buch gekommen und hatte meine Schwierigkeiten mit den zeitlichen Gegebenheiten und den verschiedenen Perspektiven. Die Handlung wird eher nüchtern dargestellt und die Stimmung ist sehr finster und bedrückend. Hinzu kommen immer wieder Passagen in Hebräisch (…denke ich), die mich im Lesefluss gestört haben. Das Setting im goldenen Zeitalter Spaniens fand ich sehr gelungen und passte gut zur Handlung. Die Grundidee des Buches mochte ich, doch durch die nüchterne Erzählweise konnte ich keine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Meine persönliche Meinung und Bewertung entspricht: 3 | 5 ⭐️

Historische Fantasy inmitten der spanischen Inquisition
"Ich weiß, wie es ist, Demut zu heucheln, die Augen zu Boden zu richten und unsichtbar werden zu wollen. Zu nichts zu werden ist gefährlich. Man hofft, dass einen niemand anschaut, und wenn man dann eines Tages sich selbst sucht, findet man nur noch Staub. Man hat sich selbst so lange vernachlässigt, dass nichts mehr übrig geblieben ist." Leigh Bardugos historischer Fantasyroman "Der Vertraute" wirft uns ins Goldene Zeitalter Spaniens zur Zeit der Inquisition und König Phillip II von Spanien. Die junge Luzia Cotado muss als Küchenmädchen hart in der Casa Ordoño schuften. Ihre Herrin Doña Valentina ist eine verbitterte Frau, denn einerseits ist ihr Mann kaum an ihr interessiert und andererseits schwindet sein Vermögen mehr und mehr dahin. Was bedeutet, dass Doña Valentina nur wenige Bedienstete hat. Genaugenommen nur Luzia und die Köchin Águeda, die jedoch gerade zu nicht viel zu gebrauchen ist, da die Sorge um ihren Sohn zu angebrannten Broten und versalzenen Suppen führt. Glücklicherweise hat Luzia eine Gabe und kann kleine Wunder vollbringen. So macht sie aus verbranntem Brot wieder ein Brot mit knusprig-goldener Kruste, und auch die versalzenen Suppen werden wieder schmackhaft. Doch als Doña Valentin hinter Luzias Geheimnis kommt, wird sie gezwungen ihre Gabe zur Besserung der gesellschaftlichen Stellung ihrer Herrin und ihres Herren einzusetzen. Natürlich macht die Nachricht von Luzias Wundern die Runde, was nicht ungefährlich ist. Denn diese Wunder, die Milagritos, können sowohl als Zeichen und Gnade Gottes gewertet werden, jedoch können sie ebenso als Hexen- oder Teufelswerk gesehen werden. Ein schmaler Grat, der schnell die Inquisition auf den Plan rufen kann. In Luzias Fall rufen diese Wunder Antonio Pérez auf den Plan. Ehemals Sekretär des Königs, aktuell jedoch in Ungnade gefallen, hat er den Plan Luzia für seine Zwecke zu nutzen, um die Gunst des Königs zurückzugewinnen. Denn der König sammelt Wunder ... Bardugo hat hier eine wirklich schöne Welt voller Magie und interessanter Charaktere erschaffen. Gauner treffen auf Heilige, Seher auf Alchemisten und über allem schwebt der Unsterbliche, der Vertraute und Glücksbringer von Víctor de Paredes: Guillén Santángel. Ein sehr geheimnisvoller Charakter, dessen Hintergrundgeschichte mir ganz besonders gefallen hat, die hat sich Bardugo in meinen Augen wirklich großartig ausgedacht. Und auch Luzia selbst, unsere Hauptfigur der Story, ist eine tolle Protagonistin. Ein zu Beginn noch bescheidenes Mädchen, die durch ihre Lieder, die sogenannten Refranes, Wunder wirken kann. Diese Refranes werden in einer Sprache gesungen, die eine Mischung aus Spanisch, Latein und Hebräisch ist (wenn ich mir das richtig gemerkt habe). Luzia macht im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung durch, die mehr und mehr an Selbstbewusstsein gewinnt, mutiger wird und sich eigene Träume und Wünsche zugesteht. Doch auch die Nebencharaktere können in diesem Buch wirklich glänzen. Doña Valentina finde ich hier ganz besonders erwähnenswert. Aber ich möchte euch hier nicht zu viel verraten. Wer mich kennt bzw. meine Rezensionen schon länger liest, der weiß, dass ich von Liebesgeschichten in Fantasyromanen unglaublich genervt bin, sind sie doch meist schnulzig, klischeebehaftet und störend. Und natürlich gibt es auch in "Der Vertraute" eine Liebesgeschichte. Doch kann ich sagen, dass diese sehr erwachsen war und sich sehr authentisch in die eigentliche Geschichte einfügte. Hier gab es nichts Kindisches, kein Gekicher, kein ständiges Erröten oder Stottern und glücklicherweise auch keinen Spice. Nur das Ende des Buches war mir persönlich etwas zu übertrieben, das Ganze hätte für mich auch gerne anders ausgehen können.

Leigh Bardugo macht süchtig❣️
Ich konnte es kaum erwarten - etwas neues von ihr😍 also hab ich es sofort angefangen zu lesen. Was soll ich sagen : es ist komplett anders als ihre bisherigen Bücher und ich habs geliebt. Es spielt in Madrid, Spanien zur Zeit der Inquisition. Luzia ist in der Lage Magie zu wirken, was ihrer Herrin auffällt und die Aufmerksamkeit mächtiger Männer weckt. Dabei begegnet sie Santangel, dem düsteren und mysteriösen Vertrauten. Und etwas an ihm stimmt ganz und gar nicht... Die Entwicklungen konnten mich bis zum Ende fesseln. Große Empfehlung 🌟
»𝐅𝐮𝐞𝐫𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬, 𝐋𝐮𝐳𝐢𝐚 𝐂𝐨𝐭𝐚𝐝𝐨, 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐮 𝐰𝐢𝐫𝐬𝐭 𝐠𝐫𝐨𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞.«
Der Vertraute ist das neuste Fantasy-Buch von Leigh Bardugo, die Schöpferin des GrishaVerse. Nur deshalb ist es auch auf meinem Kindle gelandet, denn einem historischem Setting kann ich sonst nicht viel abgewinnen - aber wenn Leigh Bardugo ein Buch schreibt, muss ich es lesen. Und ich habe es nicht bereut, über meinen eigenen Tellerrand hinauszublicken. Die Geschichte wird von dem sog. allwissenden Erzähler erzählt, sodass ich die Möglichkeit hatte, sehr vieles über eine Unmenge an Charakteren zu erfahren. Am Anfang hat mich dies völlig überrollt und es wird wohl nie meine liebste Erzählperspektive werden, auch wenn die Andeutungen der Geschehnisse in der Zukunft sehr zu Spannung beigetragen haben. Generell fand ich den Anfang recht zäh. Dennoch hätte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, denn der Autorin gelingt es, innerhalb weniger Seiten eine faszinierende und düstere Atmosphäre aufzubauen, die süchtig macht. Das historisch bedrückende Setting in Madrid im goldenen Zeitalter war für mich auch sehr speziell, aber einfach gut. In diesem Buch existiert so viel Leid, wenn auch häufig nur auf den zweiten Blick erkennbar. Sämtliche Charaktere waren sehr facettenreich und authentisch geschrieben. So hatten sie alle auch ihre Fehler und Schwächen und waren nicht durchweg sympathisch. Tatsächlich habe ich keinen so ganz ins Herz schließen können, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan hat. Am spannendsten fand ich jedoch Luzias Kapitel, da hier der Fantasy-Anteil am größten war. Auch ihre Kämpfernatur hat mich begeistert. Der Fantasy-Anteil war hier eher leicht in der Geschichte eingewoben und weniger dominant. Doch auch das hat mir gefallen, denn es war für mich etwas komplett Neues. Das Finale des Buchs hat mich dann nur noch sprachlos zurückgelassen. Ich kann dieses durchaus komplexe und düstere Buch also jedem empfehlen, der mal etwas komplett anderes lesen möchte oder sich von Leigh Bardugos Welten so fazinieren lässt wie ich.
Etwas flach. Starker Anfang, lange Mitte, zufriedenstellend Ende
Der Anfang hat mich total gecatched, ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Ich mochte auch, wie die Spanischen Begriffe eingeworfen, aber großenteils erklärt werden, sodass man sie auch gut verstehen kann, wenn man keinen Deut spanisch versteht. Die Protagonistin war etwas Flach, dafür der Vertraute umso interessanter. Was ist er? Woher kommt er? Was kann er noch? So ab der Hälfte des Buches hat es sich leider nur noch gezogen. Die Charaktere blieben flach, wir erfahren etwas über den Vertrauten, viele Infos bleiben jedoch aus. Die Charaktere dürfen ihre eigenen kleinen Storys fortsetzen und auch da erfahren wir, wie es weiter geht und was die Zukunft bringt. Die Beziehung unter den Charakteren ist jedoch genau so Flach und der Funke springt - zumindest bei mir - nicht über. Das Ende hat mir wieder gefallen - dem Zeitalter und dem Vibe des Buchs entsprechend bin ich zufrieden. Ich mochte, dass die Autorin den Mumm hatte, ein anderes Ende zu schreiben, als wir im Moment bei vielen Büchern entdecken können. Wenn man eine durchdachte Story mit Charakterentwicklung und Intrige möchte, ist man hier falsch. Wenn man die Inquisition und ihre Machenschaften mag und Dramatik liebt, könnte dieses Buch jedoch goldwert sein. Ich wurde unterhalten, bin hintenraus jedoch etwas enttäuscht.
Sehr interessant jedoch mit einigen Längen
Es war spannend aber für mich waren einfach zu viele Längen dabei. Es war mein erstes Buch von Bardugo und ich werde mir noch weitere ansehen. Mir haben die Geschichten der drei Frauen gefallen. Das Streben nach Macht und die Männer die so viel Gewalt über die Frauen haben. Dieses Buch ist für jede Historien Fans etwas, die auch gerne eine Prise Magie dabei haben ♥️
Wenn die Gedanken kreisen; ich absolut keinen Kopf für eine neue Geschichte habe, dann weiß ich, dass ich gerade ein Highlight beendet habe. Genau so geht es mir gerade nach ‚Der Vertraute‘ aus der Feder von Leigh Bardugo. Dabei waren es insbesondere die Charaktere, die mich begeistert haben und die ich auch nicht so schnell vergessen werde. Vor dem Hintergrund der Spanischen Inquisition lernen wir in Madrid das Küchenmädchen Lucia kennen. Während die Menschen Lucia kaum wahrnehmen und sie als einfältig abstempeln, erleichtert sich die junge Frau ihr Leben mit ein bisschen Magie. Die Einkäufe vom Markt werden schnell einmal verdoppelt, das verbrannte Brot wieder genießbar gemacht. Doch Lucias Begabung bleibt nicht unentdeckt. Hausherrin Valentina möchte diese für ihre Zwecke einsetzen, um in Rang und Ansehen zu steigen. Sie zwingt Lucia vor Gästen ihre Fähigkeiten zu präsentieren. So wird auch Pérez auf Lucia aufmerksam. Der ehemalige Sekretär von König Philipp unterbreitet Lucia ein Angebot. Sie soll ihm helfen wieder in die königlichen Reihen aufzusteigen, die Gunst des Königs zurück zu erlangen, indem sie ihre von Gott gegebene Gabe in dessen Dienst stellt. Pérez stellt seinen Diener Santangel an Lucias Seite. Er soll helfen Lucias Magie zu stärken, damit diese in einem Wettstreit gegen weitere magisch Begabte als Siegerin hervorgeht, ohne dabei ein weiteres Opfer der Inquisition zu werden. ‚Der Vertraute‘ ist ein sehr charakterstarkes Buch; Lucia eine Protagonistin, die eine faszinierende Entwicklung durchmacht und im Verlauf der Handlung immer mehr aufblüht. Doch auch der geheimnisvolle, von den Menschen gefürchtete Santangel konnte mein Herz erobern. Seine tragische Rolle hat mich total in den Bann gezogen. Der historische Hintergrund bietet Raum für eine spannende Handlung. Dabei ist es Leigh Bardugo perfekt gelungen ihre Magie und Wunder einfließen zu lassen als ob diese ganz natürlich auf dieser Welt existieren würden. Auch den Schreibstil habe ich sehr gefeiert. Dieser reicht von poetischen Phrasen bishin zu bissigen, schlagfertigen Dialogen, ist stimmungsvoll und düster. Einfach wunderschön und sehr einnehmend. Fazit Ein Roman, dessen große Stärke die Charaktere sind. Unglaublich einnehmend und durch den historischen Hintergrund und magischen Realismus sehr spannend. Für mich ein großes Highlight!

Historischer Roman meets Fantasy
Auch wenn dieses Buch anders war als erwartet. Aber im positiven Sinne. Denn sie hat mich damit wirklich überrascht. Die Geschichte führt uns in das alte Spanien im 16.Jahrhundert.Die Menschen damals, waren sehr gläubig und Gott treu ergeben. Die Macht der Inquisition war auf ihrem Höhepunkt. Alles mystische, magische oder außergewöhnliche ist verpönt und man landet wegen Ketzerei schneller auf dem Scheiterhaufen, als man Amen sagen kann. Es war eine durch und durch spannende Geschichte. Voller Magie, Alchemie und jeder Menge Mysterien. Mittendrin Luzia, eine einfache Küchenmagd und Santángel, ein mysteriöser Berater eines angesehen Stadtbewohners. Wie das alles genauer zusammenhängt? Ich will euch da gar nicht so viel von der Handlung verraten. Kann euch jedoch sagen: nichts ist wie es scheint und es kommt immer anders als man denkt. Und Luzia ist definitiv nicht nur eine einfache Küchenmagd, die ein bisschen harmlose Magie betreibt um sich das Leben zu erleichtern. Zwischendrin gibt es ein paar Längen, wobei ich die gesamte Geschichte eher als „langsam“ bezeichnen würde. Es braucht einfach seine Zeit, bis etwas passiert. Aber wenn dann ein Twist kommt, kommt dieser unerwartet und die Spannung steigt und man wird mitgezogen. Der Schreibstil hat super zur Geschichte gepasst. Teilweise war es sehr anspruchsvoll und es ist definitiv kein Buch für zwischendurch, das man innerhalb eines Tages zur Unterhaltung liest. So ging es mir zumindest. Ingesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen. Auch die Charaktere war toll durchdacht und mal was ganz anderes .Vor allem Santángel fand ich sehr interessant! Die Entwicklung der Liebesgeschichte war sehr authentisch. Man sieht hier mal wieder schön, dass es nicht immer spice in einer Geschichte braucht. Eine etwas andere Fantasygeschichte mit historischen Aspekten, die absolut lesenswert ist!

Toller historischer Fantasyroman. Spannend, magisch, grandiose Character Arcs, bissl Spice, sehr atmosphärisch, mega Ende. Vom Pacing her eher Slow, lädt zum Abtauchen ein, es gibt aber auch sehr spannende Szenen zum Inhalieren. Es ist recht anspruchsvoll, man muss sich drauf konzentrieren, ist also nichts für mal eben zwischendurch. Große Leseempfehlung!
Ein echtes Schätzchen
'Der Vertraute' konnte mich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Leigh Bardugos Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber darauf einlassen kann, öffnet sich eine großartige Welt. Die Szenen, die Menschen waren einfach super beschrieben. Ihre Charaktere vielschichtig und zum Teil mit tollen überraschenden Entwicklungen. Die Beziehung zwischen Lucia und Santángel fand ich auch ganz ganz wunderbar geschrieben. Die beiden hatten eine besondere Dynamik, die mich wirklich auch ans Buch gefesselt hat. Das Magiesystem wird wenig erklärt, allerdings hat mich das tatsächlich nicht so wirklich gestört. Die Zeit um die spanische Inquisition war gewöhnungsbedürftig und da musste man sich erst dran gewöhnen (auch an die ganzen spanischen Namen). Zwischendurch gab es minimale Längen, während andere Sachen wenig bis garnicht ausgeführt wurden. Allerdings fand ich den Rest vom Buch einfach so gut, dass ich da auch drüber hinwegsehen kann. Ich hätte es nicht gedacht, aber dafür dass das Buch doch ein eher langsames Storytelling mit kaum Action hat, fand ich das Buch wirklich Klasse.

Dieses Buch wirkt noch lange nach!
Puh ehrlich gesagt kann ich meine Emotionen gegenüber der Geschichte noch gar nicht richtig einordnen! Es war einfach so anders - ich glaube ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen 😨 So viele Fragen und Mysterien, ernste Themen aber auch gleichzeitig so viel Humor auf eine für mich super angenehme feministische Art und Weise. Zwischenzeitlich hatte die Geschichte dann aber doch ein paar Längen und war teilweise aufgrund der vielen unterschiedlichen Charaktere etwas verwirrend - alles in allem aber absolut genial!
Begeistert
Endlich konnte ich mal wieder etwas von Leigh Bardugo lesen. Das Cover hat mich schon beim ersten Blick total begeistert. Es ist schon ein bisschen düster. Bisher war ich, was Bücher betrifft, noch nie in Spanien, kann mich allerdings auch täuschen. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn der Schauplatz ist Spanien. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett an die Geschichte gefesselt. Auch wenn mich ich mit den vielen Namen & den fehlenden Spanischkenntnissen anfangs echt schwer getan habe. Aber sobald ich mich daran gewöhnt habe, konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Es geht im Buch um das Küchenmädchen Luzia Cotado, um sich die Arbeit zu erleichtern nutzt sie Magie. Ihre Herrin entdeckt dies & nutzt es aus. Dann kommt noch Perez der beim König in Ungnade gefallen ist, ins Spiel. Luzia sieht in ihm eine Chance aus Ihrem jetzigen Leben zu entfliehen. Die Autorin konnte mich wieder begeistern. Ihr Schreibstil ist locker, flüssig & angenehm. & auch wenn mir die Sprachkenntnisse in Spanisch fehlen so konnte ich diesen historischen & fiktiven Fantasieroman gut lesen & mich in der Welt fallen lassen. Die Hauptprotagonistin ist toll, sympathisch & hat wie die Nebenprotagonisten Ecken & Kanten was sie allerdings menschlich macht. Die Story nimmt schnell fahrt auf & hält diese bis zur letzten Seite. Am Ende habe ich auf ein Happy End gehofft. Ob es dies gibt musst du dann doch selbst in Erfahrung bringen. Viel Spaß dabei!

Wortgewaltig und düster
Luzia ist ein einfaches Dienstmädchen, doch sie verbirgt eine unglaubliche Gabe. Als ihre Herrin diese jedoch entdeckt nimmt Luzias Leben und das Leben aller die darin verstrickt sind eine unglaubliche Wendung. Santangel, ein überaus unheimlicher Gefährte soll ihr dabei helfen das der König auf sie aufmerksam wird. Doch wer oder was ist Santangel und wie weit reichen eigentlich Luzias Fähigkeiten? Dieses Buch würde ich als historischen Fantasyroman bezeichnen. Er spielt im goldenen Zeitalter Spaniens und beschreibt gut die Idiotie der damaligen Zeit - Es wurden Wunder gesucht, aber es war ein schmaler Grat zwischen Wunder und Ketzerei. Ich feiere eigentlich alle Bücher von Leigh Bardugo. Dieses hier war etwas schwerer zu lesen als sonst, hat mich aber wie üblich fasziniert. Die Ausarbeitung ist immer sehr detailliert und authentisch. Die Autorin hat wieder eine starke weibliche Protagonistin geschaffen und auch sonst enthält das Buch sehr viel feministischen Charakter, was sich aber erst nach und nach entfaltet. Die Grundstimmung in dem Buch ist düster und geheimnisvoll und das passte auch perfekt zur Geschichte. Der Schluss hat mich wieder völlig von den Socken gehauen, mit dieser Wendung hatte ich nicht gerechnet. Wieder ein absolutes Highlight von Leigh Bardugo.
Man muss die ersten, scheinbar stolpernden Schritt mitgehen, dann kann einen die Geschichte mitnehmen - wenn man es zulässt
Ich war skeptisch - zu Anfang. Ich habe andere Bücher der Autorin gelesen und hatte in Erinnerung, dass die Handlungsstränge zwar interessant aber wirr waren. Sie wurden häufig nicht richtig aufgelöst (was nicht immer sein muss), aber auch unpassend verbunden. Dies gelingt ihr hier meines Erachtens besser. Zwar muss man anfangs Luzia und all die sie umgebenden Figuren Zeit lassen, sich selbst, ihre Position und ihre Verbindungen zu entwickeln, aber dann haben mich Figuren sowie der Plot mitgenommen. Das Setting im historischen Madrid kommt zwar zum Tragen, doch es ist nur der Hintergrund. Dennoch baut die Autorin eine Welt vor dem inneren Auge der Leserschaft auf - auch wenn es eine eingeschränkte ist. Gerade diesen Umstand muss ich am Ende loben. Auch die persönliche Einstellung zu und das Wissen über die Charaktere verändern sich, wie auch von den Figuren selbst - und zwar dem Fortschritt der Geschichte geschuldet. Die Sache mit der Inquisition, Magie, Christentum und Heidentum sowie die Darlegung der Ständegesellschaft haben mir gut gefallen und bilden ein unterhaltsames Ganzes. Der Schreibstil war angenehm, die Übersetzung wirkt gelungen. Insgesamt hat mir dieses Buch großes Lesevergnügen bereitet.
Manche Autor:innen haben diese besondere Gabe, mich jedes Mal aufs Neue zu fesseln – Leigh Bardugo gehört definitiv dazu. Der Vertraute war mein drittes Buch von ihr und mein drittes Highlight. Was mich an Bardugo so beeindruckt, ist, wie mühelos sie Geschichte mit Magie verwebt. Hier entführt sie uns ins Spanien der Inquisition, voller Alchemie, Intrigen und gefährlicher Geheimnisse. Aber was bleibt nach der letzten Seite? Vor allem die Erkenntnis, dass Magie selten ein Geschenk ist – besonders, wenn sie in den Händen einer Frau liegt. Luzia ist ehrgeizig, trotzig, klug – und genau deshalb eine Zielscheibe. Ihr Wunsch nach mehr ist greifbar, aber was, wenn der Preis zu hoch ist? Bardugo fängt diese Ambivalenz meisterhaft ein. Ihre Sprache? Präzise und poetisch zugleich. Ihre Welt? Düster, sinnlich, voller Spannung. Und am Ende bleibt ein Buch, das nicht nur fantastische Elemente meistert, sondern auch von Macht, Kontrolle und Überleben erzählt. Der Vertraute ist kein leichtes Märchen, sondern eine Geschichte voller Schatten – und genau deshalb habe ich jede Seite geliebt. ✨
Mein erster Bardugo (und wohl nicht mein letzter)! Nachdem ich monatelang von einer bardugofanatischen Bekannten immer wieder auf ihre Bücher gestoßen wurde, wollte ich eigentlich erstmal mit dem Grishaverse anfangen, aber irgendwie hatte ich bisher weder die Zeit noch die Muße, mich da reinzufuchsen und gleich mehrere Bände zu lesen. Und dann kam „Der Vertraute“, ein Einzelband. Ich lese unglaublich gern historische Fantasy, die zur elisabethanischen Zeit spielt - die spanische Seite habe ich da allerdings noch nie gelesen. Natürlich war das Buch sofort ein Muss. Ein Hauch unerklärte Magie und schon war ich dem Buch erlegen. Dass ich verhältnismäßig lang für das Buch gebraucht habe, lag hier einzig an meiner eigenen Unkonzentriertheit und hatte nichts mit dem Buch zu tun. Nachdem ich die Migräne hinter mir hatte, habe ich die restlichen dreihundertnochwas Seiten in einem Rutsch gelesen und möchte am liebsten noch einmal vorn anfangen, obwohl mich das Ende persönlich ein ganz klein wenig unterwältigt hat. Möchte ich jetzt direkt den nächsten Bardugo lesen? Jein. Erstmal nicht. Denn das muss ich erstmal wirken lassen. Aber bestimmt bald!
Es handelt sich hier um einen historischen Roman mit magischen Elementen. Tatsächlich keine leichte Kost. Vielleicht liegt es daran, dass ich selten historische Romane lese, aber meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen eher anspruchsvolleren als unterhaltsamen Roman. Die Begebenheiten und die Gepflogenheiten des 17. Jahrhunderts, vor allem auch der niedere Stand der Frauen und das Thema Inquisition, wirken gut recherchiert. Das Leben zu dieser Epoche scheint auch sehr authentisch dargestellt. Luzia ist nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, aber mit der Zeit hab ich mich an sie gewöhnt. Zu Santángel oder Hualit habe ich gar keine Meinung. Die Liebesgeschichte hab ich leider gar nicht gefühlt, das geschah zu plötzlich und kam aus dem Nichts. Die angeteaserte Romantik blieb für mich auch ganz aus, das Buch war nicht romantisch. Die Liebesgeschichte war ein wichtiger Teil der Handlung, aber es war insgesamt sehr nüchtern. Die Figuren hatten echt andere Probleme als sich ständig nach einer Person zu verzehren😅 Die Auflösungen der verschiedenen Vorkommnisse während der Handlung waren für mich nicht ausreichend geklärt. Da gab's dann nur ein paar schwammige Sätze und das wars. Insgesamt ist es sicherlich gutes Buch - meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen. Dafür waren mir einige Dinge einfach zu wage beschrieben bzw. zu unausführlich aufgeklärt und manches wurde gar nicht weiter verfolgt.
Perfekte Mischung aus historischem Roman und Fantasy
Zur Zeit der spanischen Inquisition entdeckt die Küchenmagd Luzia ihr Talent für „kleine Wunder“. Bald schon werden ihre Herrin und danach die wohlhabenden Familien Madrids auf sie aufmerksam, denen sie ihre „Kunststückchen“ vorführen soll. Luzia hofft auf eine Chance, ihrem harten und tristen Leben zu entkommen. Der vermögende Don Victor will die Gelegenheit nutzen, durch Luzia in der Gunst des Adels – und damit des Königs – aufzusteigen. Sein „Vertrauter“ soll Luzia in der Anwendung ihrer Fähigkeiten anleiten. Bald merkt sie, dass viel mehr hinter Santángel, Don Victors Glück und ihren „kleinen Wundern“ steckt, als sie je ahnte. Doch zwischen „Wundern“ und einem „Pakt mit dem Teufel“ ist es nur ein schmaler Grat und die Inquisition kennt keine Gnade … Meine Vorfreude auf dieses Buch war groß. Sehr groß. Die Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo zählt zu meinen Lieblingsbüchern. „Das neunte Haus“ und sein Folgeband hatten mich allerdings enttäuscht. Und jetzt ein historischer Roman mit fantastischen Elementen. Ob die Autorin mich damit wieder würde begeistern können? „Der Vertraute“ ist für mich eine perfekte historische Urban Fantasy. Die Atmosphäre im Madrid des 16. Jahrhunderts ist großartig und mit allen Sinnen beschrieben und die Geschichte entwickelt sich schnell in Richtungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Am besten haben mir aber Luzia und Santángel gefallen. Luzia ist nicht schön, nicht einmal hübsch zu nennen. Ihr jüdisches Erbe muss sie mit allen Mitteln verbergen und so ist sie daran gewöhnt, möglichst unauffällig und unscheinbar zu wirken. Ihren scharfen Verstand wagt sie erst zu zeigen, als Santángel sich ihrer Ausbildung annimmt. Guillen Santángel, der „Vertraute“. Ich will nicht verraten, was es genau mit ihm auf sich hat, aber mit tragischen Helden kann man mich immer begeistern. Bisher unbekannt waren mir die Refranes – Sprichwörter der judeo-spanischen Sprache Ladino, die eine zentrale Rolle in der Geschichte einnehmen. Leigh Bardugo hat in diesem Roman auch die Geschichte ihrer Vorfahren aufgegriffen, die als Juden Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien fliehen mussten. Man liest oder schreibt vielleicht öfter, dass man ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, aber bei diesem Buch war es bei mir wirklich so. Jede freie Minute habe ich gelesen und es regelrecht verschlungen. Die letzten 100 Seiten und der Schluss waren ein Wechselbad der Gefühle. „Der Vertraute“ wird definitiv eins meiner Jahreshighlights! 5 Sterne +

Ich bin begeistert!
Dieses Buch hat mich einfach gepackt. Der Schreibstil und das Thema waren sehr besonders, die Figuren waren einzigartig und überhaupt hat mich die Geschichte einfach mitgerissen. Ich muss zugeben, dass das Buch definitiv speziell war, aber genau diese Originalität hat mich angesprochen und ich bin einfach nur durch die Seiten gerauscht.
Für mich hatte das Buch ein paar Schwächen in der Tiefenstruktur. Die Basis war nicht gut erklärt. Zudem waren es gerade anfangs viele unbekannte Figuren, die man nicht einzuordnen wusste. Der Lesefluss schwankte durch die teilweise nicht ganz klaren Motive und Ziele der Figuren. Letztlich entwickelte es sich unerwartet.
Die erste Hälfte des Buches zog sich ziemlich in die Länge und ich musste mich durchkämpfen. Zum Glück wurde es in der zweiten Hälfte deutlich besser und spannender. Das Setting der spanischen Inquisition fand ich wirklich faszinierend und atmosphärisch gut umgesetzt - das war definitiv ein Pluspunkt des Buches. Leider blieb am Ende doch das Gefühl, dass insgesamt zu wenig Handlung passiert ist.

Fesselnder historischer Roman mit Fantasyelementen
Der Vertraute von Leigh Bardugo spielt im 16. Jahrhundert in Spanien im sogenannten Goldenen Zeitalter. Das Buch handelt von Luzia, die bei einer weniger angesehenen Adelsfamilie als Küchenmagd arbeitet. Dort ist sie zwar sicher, führt aber ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Als ihr Herrin herausfindet, dass sie über magische Kräfte verfügt, verlangt sie von ihr, diese vorzuführen, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Luzia gerät in politische Intrigen und muss versuchen die Quelle ihrer Magie geheim zu halten, damit die Inquisition nicht auf sie aufmerksam wird. Allerdings ist sie dabei nicht alleine, sie hat Santangel, einen mysteriösen Vertrauten, an ihrer Seite. Am Anfang bin ich etwas schwer in das Buch gestartet, da sich die Geschichte sehr langsam entwickelt. Mit der Zeit nimmt das Buch an Fahrt auf und irgendwann kann man es vor lauter Spannung und unerwarteten Twists nicht mehr aus der Hand legen. Da lohnt es sich also ein wenig am Ball zu bleiben. Die Atmosphäre ist düster und intensiv. Luzia ist ein toller Charakter, den man sofort in sein Herz schließt. Sie entwickelt sich vom geplagten Küchenmädchen mit großen Träumen zu einer starken und vor allem selbstwussten Frau. Aber auch die anderen Charaktere sind super ausgearbeitet. Neben den großartigen Charakteren hat mir tatsächlich der Romanceanteil am besten gefallen, der hätte sogar noch etwas ausführlicher sein können. So zart und subtil und doch so intensiv. Das Ende des Buches war für mich überraschend und ich bin sehr zufrieden zurückgeblieben.
Magie und Intrigen im alten Madrid
Leigh Bardugo entführt uns mit "Der Vertraute" in eine fesselnde Geschichte, die im Madrid des Goldenen Zeitalters spielt. Dieses historische Setting, angereichert mit Elementen von Religion und den gefürchteten Inquisitionsverfahren, verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und Authentizität. Die Erzählung ist märchenhaft und zugleich düster gehalten, was perfekt zur Mischung aus geschichtlichen Fakten und fiktiven Elementen passt. Die Charaktere in diesem Buch sind vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte auf faszinierende Weise. Jeder trägt sein eigenes Päckchen, und ihre Handlungen sind oft von Notwendigkeit getrieben. Im Kontrast dazu stehen jene Figuren, die bereits über Macht verfügen und von ihrer Gier nach noch mehr angetrieben werden. Diese unterschiedlichen Motivationen verleihen der Handlung eine spannende Dynamik. Bardugo schafft es, den Leser in ein Wechselbad der Gefühle zu stürzen: Man hegt Sympathien für die Charaktere, nur um diese später zu bereuen. Die Unsicherheit darüber, wem man vertrauen kann und wem nicht, hält die Spannung konstant hoch. Die Charakterentwicklung von Luzia beginnt vielversprechend, lässt jedoch im Verlauf nach. Als Protagonistin hätte ich mir weniger Naivität in ihren Entscheidungen gewünscht, besonders da sie sich bereits in ihren Zwanzigern befindet. Die Liebesgeschichte in der Handlung kam für mich überraschend und wirkte etwas überstürzt, sodass die Chemie zwischen den Liebenden nicht vollständig überzeugte. Für Leser, die wenig Raum für Romantik in einem Fantasyroman bevorzugen, ist dies jedoch kein Nachteil. Hingegen hat mir die Entwicklung von Valentina sehr gut gefallen. Sie wächst als Charakter über sich hinaus. "Der Vertraute" ist voller unvorhersehbarer Wendungen, die die Spannung durchgehend hochhalten. Das Ende fand ich gelungen und passend. Die Mischung aus Einblicken in das Leben der verschiedenen Gesellschaftsschichten im Spanien des Goldenen Zeitalters, den magischen Elementen und dem Aufdecken zahlreicher Geheimnisse macht dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen.
Die Geschichte spielt im späten 16. Jahrhundert. Küchenmagd Luzia kann Magie wirken. Als ihre Herrin dies bemerkt, sieht sie darin eine Chance, ihre geringe gesellschaftliche Stellung zu verbessern und zwingt Luzia, ihre Fähigkeiten öffentlich zu machen. So gerät das Mädchen in einen Strudel aus Politik, Macht und Magie, der ihr Leben und das Schicksal Spaniens verändern kann. Die Story verbindet Fantasy und historische Elemente. Bardugo nimmt reale Personen der spanischen Geschichte und baut ihren fiktiven Roman darum herum auf. Dies ist ihr gut gelungen. Sie erzählt atmosphärisch und bildhaft, die Charaktere sind größtenteils überzeugend entworfen und man kann das Buch flott weglesen. Trotzdem fiel es mir schwer, am Ball zu bleiben. Zu lange dauert es, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt - immer wieder plätschert die Handlung vor sich hin. Erst am Schluss passiert dann sehr viel sehr schnell, das kann den durchschnittlichen Eindruck aber nicht mehr steigern. Schade, denn die Grundidee gefällt mir sehr gut.
3,5🌟 Ich habe ein bisschen gebraucht um mich in die Geschichte richtig hineinzufinden, da ich mich erst an Bardugos Schreibstil und der speziellen Welt gewöhnen musste. Als ich mich jedoch dann zurecht fand, habe ich ständig mit Luzia mitgefiebert. Ich wollte immer nur das Beste für sie. Trotz der spanischen Begriffe die ab und an in die Dialoge mit heinflossen, konnte ich, dank meinem Kindle und der Funktion zum Übersetzen, fast alles recht gut verstehen. Die Atmosphäre des Buches gab mir eine bestimmte Stimmung, die bisher noch an keinem Buch heranreichen konnte. Als jemand, der eigentlich keine historische Bücher liest, fand ich dieses Buch angenehm zu lesen und fand nicht, dass es zu viel war. Doch ab und an kam es zum Thema Religion und leider kenne ich mich in diesen Thema nicht aus, wodurch ich vermutlich manche Handlungen nicht so gut verstehen konnte. Irgendwie hätte ich mir auch gewünscht, dass es mehr politisch wird und man auch einmal den Prinzen "gesehen" oder die Figuren mit ihm geredet hättet. So, hatte man bisher nämlich nur aus zweiter Hand Dinge erfahren. Die Liebesgeschichte die sich zwischen Luzia und Santángel entwickelt hat, konnte ich von Luzias Seite aus irgendwie nicht ganz nachempfinden. Aus meiner Sicht fühlte es sich eher mehr freundschaftlich und gleichzeitig sexuell an, was sie für ihn empfand, während ich wahrhaftig denke, dass zumindestens er sie wirklich liebte. Das Buch hätte für mich ein Highlight werden können, wenn ich schneller hereingefunden hätte und es mehr politisch zugegangen wär. Nichtsdestotrotz freue ich mich, damit mein erstes Leigh Bardugo Buch gelesen zu haben. [ 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 • 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 ]

Mir hat dieses Buch deutlich besser gefallen als die Grisha Saga. Die Ansätze, wie die Magie funktioniert fand ich sehr erfrischend. Ebenso, dass es mal ein für sich stehendes Buch in diesem Genre ist. Jedoch bin ich mit der Welt und den Charakteren irgendwie nicht warm geworden und Fan die Erzählungen auch nur so mittel.
Der Vertraute von Leigh Bardugo gehört zu den Büchern, auf die ich mich 2024 lange gefreut habe, denn es ist ein historical Fantasybuch, welches in Spanien des 16. Jahrhunderts spielt. Das klang absolut verheissungsvoll, war es in großen Teilen dann auch. Inhaltlich geht es um das einfache Mädchen Luzia, das über das Singen jüdisch-spanischer Verse Magie wirken kann. Ihre Gabe bleibt nicht unentdeckt. Schon bald wird sie vermarktet und bekommt den geheimnisvollen und gefährlichen Sankangel als Mentor an ihre Seite. Sankangel ist für mich der eigentliche Star der Geschichte. Er ist düster. Erst nach und nach erfahren wir seine Hintergrundgeschichte. Dieses Verwegen- Unangepasste ist etwas, was ich bei vielen Charakteren schätze. Aber auch die weiblichen Charaktere sind gut gezeichnet. Überhaupt mochte ich die Prosa Bardugos gern. Für mich ist 𝐃𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐭𝐞 ihr bislang reifstes Werk. Warum ist es dennoch kein 5- Sternebuch für mich? Das lässt sich schwer erklären. Es fehlte irgendwie noch das Salz in der Suppe. Das Pacing war mir hier und da zu langsam. Ein bißchen mehr Drama hätte das Buch schon noch vertragen können. Aber alles in allem, eine tolle Neuveröffentlichung und von mir gibt's eine Leseempfehlung.

Luzia arbeitet in einem kleinen Haushalt, wo sie sich und der Köchin auch mal mit einer kleinen Zauberei behilft. Allerdings bekommt dies auch eines Tages ihre Herrin mit. Das junge Mädchen soll ihr helfen die gesellschaftliche Stellung zu verbessern. Was aber natürlich auch nicht unentdeckt bleibt. Luzia landet bei einem Gönner und für ihn soll sie an einem Wettbewerb teilnehmen. An ihrer Seite Guillén Santangel ein Unsterblicher. Doch ob dieser Luzia wirklich helfen kann ihr Leben zu retten ist fraglich. Erneut vermischt die Autorin reale Welt mit Fantasy und kann damit bei mir punkten. Auch der historische Aspekt, mit Personen die es einst gab, war super, wenn auch ziemlich wahrscheinlich nicht Alles auf wahren Begebenheiten beruht oder geschichtlich korrekt ist. Im Grunde haben wir es hier damit zu tun, dass Spanien erobern möchte, die letzte Armada allerdings buchstäblich baden gegangen ist. Nun sucht der spanische König nach einem Wunder, um sich gegenüber England einen Vorteil zu verschaffen, und veranstaltet einen Wettkampf, um genau diesen auch zu bekommen. Allerdings müssen die Teilnehmer auch aufpassen, denn die spanische Inquisition hat ebenfalls ein Auge auf sie. Es gilt also die Fähigkeiten unter Beweis zu erstellen, somit ein „besseres“ Leben zu bekommen und das Alles im Namen des Herrn. Die ganze Story kommt in einem eher gemächlich Tempo daher und glänzt nicht unbedingt durch Actionreichtum. Was mich, ehrlich gesagt, auch nicht so sehr gestört hat. Über Allem schwebt halt diese etwas düstere Atmosphäre und man wartet praktisch drauf, dass die Stimmung kippt. Die Autorin hat es geschafft, dies super rüber zu bringen. Für Spannung sorgt definitiv, dass man nicht wirklich weiß, wer auf welcher Seite steht. Wer ist gut? Wer ist böse? Wer benutzt die Anderen nur als Mittel zum Zweck? Fazit Es gibt Ränkespiele, Machtdemonstrationen, Verrat und Liebe. Also eine wirklich gute Mischung, die hier zu einer soliden Story zusammen findet. Es erschlossen sich mir nicht alle Sachen die geschehen sind, aber im Großen und Ganzen war es rund. Am Ende gibt es 4 Sterne von mir.






















































