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The Sentence: Shortlisted for the Women's Prize for Fiction 2022

3.8(45)
Hardcover€30.00Paperback€14.70
Language
English
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About the book

The Sentence asks what we owe to the living, the dead, to the reader and to the book.

A small independent bookstore in Minneapolis is haunted from November 2019 to November 2020 by the store's most annoying customer. Flora dies on All Souls' Day, but she simply won't leave the store. Tookie, who has landed a job selling books after years of incarceration that she survived by reading with murderous attention, must solve the mystery of this haunting while at the same time trying to understand all that occurs in Minneapolis during a year of grief, astonishment, isolation, and furious reckoning.

The Sentence begins on All Souls' Day 2019 and ends on All Souls' Day 2020. Its mystery and proliferating ghost stories during this one year propel a narrative as rich, emotional, and profound as anything Louise Erdrich has written.

Editions (6)

ISBN9781472157003
PublisherCorsair
Publication Date11/04/21
Pages386

Reviews & Ratings

45 ratings

7 reviews

3.8

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  • nickalala
    nickalala

    124 Followers

    4.0

    "Auf halbem Weg erkannte ich meinen Fehler. Sie machte direkt hinter mir ein schleichendes Geräusch. Ich rannte los, tastete im dunklen Büro nach dem Schalter. Auf dem Schalter lag schon eine Hand." Was für ein horizonterweiternder Roman! Wir viele brisante Themen Louise Erdrich in diesen rd. 450 Seiten unterbringt, ist schier unglaublich. Und doch wirkt nichts überfrachtet. Ganz im Gegenteil, die Geschichte ist im Fluss und bietet dem Leser von Unheimlichem über Humorvolles bis zu schweren Passagen alles, was ein guter Roman braucht.

    Mar 22, 2026

  • buch_leselust
    buch_leselust

    147 Followers

    3.5

    Das erste Mal, das ich ein Buch nicht richtig einordnen kann. Ich hatte ganz andere Erwartungen und war am Anfang versucht es abzubrechen. Ich bin jetzt froh, es beendet zu haben. Spannende Einblicke in Indigene Nordamerikas und die Pandemie. Insgesamt war es mir doch etwas unzusammenhängend.

    Jan 2, 2024

  • kapitelchaos
    kapitelchaos

    105 Followers

    4.0

    Es ist das Jahr 2020, das Jahr in dem die Corona-Pandemie ihren Anfang nahm, das Jahr in dem George Floyd gewaltsam zu Tode kam, das Jahr in dem Angst und Wut die Oberhand gewonnen haben. In diesem Jahr begleiten wir Tookie, eine indigene Büchhändlerin und Ex-Strafgefangene durch ihr Leben, durch die Höhen und vor allem Tiefen, die die weltweite Gesundheitskrise und die Aufstände nach Floyds Tod mit sich gebracht haben. Und als wäre das nicht alles aufreibend genug, muss sich Tookie auch noch mit dem Geist der verstorbenen Flora, eine der besten Kundinnen des Buchhandels, herumschlagen. - Louise Erdrich beschreibt hier sehr zutreffend die damalige Situation und webt sie in ihre Geschichte ein. Die Angst und Verunsicherung der ersten Corona-Monate kommt wieder hoch und bleibt spürbar, ebenso die Ohnmacht und Wut bzgl. der Polizeigewalt. Die Bilder, die damals um die Welt gingen, die Berichterstattung, alles ist sofort wieder greifbar und versetzt einen in die Gefühle und Gedanken zurück. Tookie als Protagonistin ist ziemlich unnahbar, ein Umstand den ihre Vergangenheit mit sich bringt, und trotzdem kann man sich gut in ihre emotionale Verfassung hineinversetzen. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf ihre Verhaftung und die darauf folgenden Jahre in Gefangenschaft. Dies alles ist wichtig um Tookie als Person zu verstehen, vor allem in Bezug zu ihrem Verhältnis zur Literatur. Überhaupt spielen Bücher eine große Rolle in der Erzählung und das mag ich ja immer sehr. In diesem Zusammenhang wird aufgezeigt, welche Macht, das geschriebene Wort über uns haben kann. Welch heilende Wirkung Bücher haben und das sie in der Lage sind uns durch schwere Zeiten zu begleiten. Man erfährt viel über die indigene Bevölkerung, die verschiedenen Stämme und Traditionen, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Themen wie Enteignung, kulturelle Aneignung und Rassismus kommen zur Sprache. In einer schönen, klaren Sprache beschreibt Erdrich das Leben in all seinen Facetten. Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Aufgebehren, Widerstand. Es geht um Krankheit, Tod, neues Leben. Es geht ums Zulassen, Loslassen, Akzeptieren. Und es geht darum, dass manche Menschen über den Tod hinaus, getrieben sind, Dinge zu Ende bringen müssen, die sie zu Lebzeiten nicht geschafft haben und den Umgang damit. Ob man nun an übernatürliche Kräfte, ein Leben nach dem Tod und Seelenwanderung glaubt oder nicht, es ist gut un schlüssig dargestellt, warum Flora geblieben ist. - Ein gelungener Roman, der trotz der teils schweren Thematik gut zu lesen ist. Große Empfehlung.

    Jun 12, 2023

3 of 7 reviews

SocialReads

Page-based comments

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frailfail
frailfailFeb 9, 2026

Ich mag die Perspektive: ich verkaufe Wörter. („Sammlungen von Wörtern zwischen zwei Pappdeckeln“) ❤️

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