
149 Followers
📚 Inhalt Zwei Jahre ist es her, seit Artjom die Bewohnenden der Moskauer Metro gerettet hat. Aber die vermeintliche Sicherheit trügt, denn Seuchen gefährden die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint die Rückkehr an die Oberfläche zu sein. Aber ist das überhaupt möglich? Artjom begibt sich auf eine lebensbedrohliche Reise, die ihn mit furchtbaren Geheimnissen konfrontiert. 📖 Meinung Artjom ist zurück und sieht sich einmal mehr in der Rolle, die Metro zu retten. Der letzte Teil hat mir wieder deutlich besser gefallen, als der zweite. Ich mochte Artjom sehr als Protagonisten und habe ihn im zweiten Teil vermisst. Daher freue ich mich sehr, dass wir ihm im letzten Teil erneut begegnen. Aber ich muss zugeben, dass der letzte Teil einige Schwächen aufweist, was das Storytelling angeht. So ist Artjoms Reise durch die Metro deutlich einfacher, als wir es aus dem ersten und dem zweiten Teil kennen. Er spaziert mehr oder weniger einfach so zwischen den Stationen hin und her ohne nennenswerten Gefahren ausgesetzt zu sein. Noch schlimmer ist es allerdings an der Oberfläche, denn die mutierten Monster scheinen allesamt verschwunden und Artjom bemerkt es nicht einmal. Ich habe beim Lesen immer drauf gewartet, dass plötzlich ein Angriff aus dem Hinterhalt kommt, doch nichts passierte. Das finde ich wirklich schade, denn ich frage mich wirklich, wo sie so urplötzlich hingekommen sind. Aber der Autor lenkt den Fokus dafür auf andere Monster: der Mensch. Es wird den Lesenden und Artjom schnell klar, dass die wahren Monster seit je her die Menschen waren. Auch merkt man nach der Mitte des Buches, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und das war auch etwas schade. Das Ende gefällt mir, aber es lässt keine weiteren Teile zu. Das finde ich auch gut, denn eine gute Reihe muss auch mal abgeschlossen sein. Und obwohl ich nun einiges an Kritik geübt habe, hat mir die Geschichte doch gefallen. Denn die düstere, hoffnungslose Stimmung konnte mir vermittelt werden. Das dystopische Gefühl ist stets da und die Entwicklung von Artjom hat mir sehr gut gefallen. Ich würde die Reihe auf jeden Fall weiter empfehlen, da sie wirklich gut geschrieben ist. Und somit verabschiede ich mich von der Moskauer Metro und von Artjom.
May 2, 2025
📚 Inhalt Zwei Jahre ist es her, seit Artjom die Bewohnenden der Moskauer Metro gerettet hat. Aber die vermeintliche Sicherheit trügt, denn Seuchen gefährden die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint die Rückkehr an die Oberfläche zu sein. Aber ist das überhaupt möglich? Artjom begibt sich auf eine lebensbedrohliche Reise, die ihn mit furchtbaren Geheimnissen konfrontiert. 📖 Meinung Artjom ist zurück und sieht sich einmal mehr in der Rolle, die Metro zu retten. Der letzte Teil hat mir wieder deutlich besser gefallen, als der zweite. Ich mochte Artjom sehr als Protagonisten und habe ihn im zweiten Teil vermisst. Daher freue ich mich sehr, dass wir ihm im letzten Teil erneut begegnen. Aber ich muss zugeben, dass der letzte Teil einige Schwächen aufweist, was das Storytelling angeht. So ist Artjoms Reise durch die Metro deutlich einfacher, als wir es aus dem ersten und dem zweiten Teil kennen. Er spaziert mehr oder weniger einfach so zwischen den Stationen hin und her ohne nennenswerten Gefahren ausgesetzt zu sein. Noch schlimmer ist es allerdings an der Oberfläche, denn die mutierten Monster scheinen allesamt verschwunden und Artjom bemerkt es nicht einmal. Ich habe beim Lesen immer drauf gewartet, dass plötzlich ein Angriff aus dem Hinterhalt kommt, doch nichts passierte. Das finde ich wirklich schade, denn ich frage mich wirklich, wo sie so urplötzlich hingekommen sind. Aber der Autor lenkt den Fokus dafür auf andere Monster: der Mensch. Es wird den Lesenden und Artjom schnell klar, dass die wahren Monster seit je her die Menschen waren. Auch merkt man nach der Mitte des Buches, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und das war auch etwas schade. Das Ende gefällt mir, aber es lässt keine weiteren Teile zu. Das finde ich auch gut, denn eine gute Reihe muss auch mal abgeschlossen sein. Und obwohl ich nun einiges an Kritik geübt habe, hat mir die Geschichte doch gefallen. Denn die düstere, hoffnungslose Stimmung konnte mir vermittelt werden. Das dystopische Gefühl ist stets da und die Entwicklung von Artjom hat mir sehr gut gefallen. Ich würde die Reihe auf jeden Fall weiter empfehlen, da sie wirklich gut geschrieben ist. Und somit verabschiede ich mich von der Moskauer Metro und von Artjom.
May 2, 2025







