Silo

Silo

by Hugh Howey·Book 1 of 3
Softcover
4.2348
Apple Tv+George OrwellEndzeitszenarioSelfpublishing

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Description

»Ein beklemmender und packender Science-Fiction-Thriller.« Hamburger Morgenpost

In einer feindlichen, zerstörten Umwelt gibt es nicht mehr viele Menschen. Sie haben sich in ein riesiges Silo unter der Erde geflüchtet. Um zu überleben, müssen sie die strengen Regeln des Silos befolgen. Aber einige Wenige tun das nicht. Sie sind gefährlich. Sie wagen es zu hoffen und zu träumen und stecken andere mit ihrer Hoffnung an. Ihre Strafe ist einfach und tödlich. Sie müssen nach draußen. Raus aus dem Silo. Juliette ist eine von ihnen. Vielleicht ist sie die Letzte.

»Selten wurde eine Endzeitstimmung so packend geschildert.« FAZ

Die Bücher der »Silo«-Reihe:

Band 1: Silo

Band 2: Level

Band 3: Exit

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Apocalypse
Format
Softcover
Pages
560
Price
16.50 €

Author Description

Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem dystopischen Thriller »Silo«, den er zuerst selbst verlegte, erschloss er sich eine schnell wachsende Leserschaft und schaffte den internationalen Durchbruch. "Level" erzählt die packende Vorgeschichte, "Exit" ist der fulminante Abschlussband. Inzwischen wurde die Trilogie in fast vierzig Sprachen übersetzt und verfilmt.

Characteristics

6 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
42%
8%
21%
N/A
87%
27%
44%
50%
27%
31%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
67%
65%
56%
50%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate33%
Variable67%

Writing Style

Simple33%
Complex0%
Moderate67%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (33%)

Posts

61
All
3.5

Dystopisch düster

Anfangs gefiel mir Silo sehr, die Beschreibung dieser Welt und die Protagonisten, bis zur Mitte, dann wurde es einfach ein Actionroman, und ich verlor etwas den Spass. Ich werde mir jetzt noch die Serie bei Apple+ anschauen, weil ich gespannt bin wie sie es umgesetzt haben.

3

Tolle Grundidee, aber die Umsetzung war nichts für mich.🥲

Ich habe das Setting in dieser Dystopie sehr geliebt, die Idee mit dem Silo - wirklich genial. 💯😩 Die Story war teilweise sehr langweilig erzählt, die Charaktere flach, emotionale Momente haben mich als Crybaby kalt gelassen. 🫠 Es war nicht schlecht, sondern einfach nur okay. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen, kann mir aber vorstellen, dass die Story in der TV Serie besser umgesetzt wurde.🥀

Tolle Grundidee, aber die Umsetzung war nichts für mich.🥲
5

Ganz großes Kino

Nachdem ich die erste Staffel von Silo bei AppleTV+ gesehen und geliebt habe, wollte ich wissen auf welchem Stoff die Serie basiert und habe mir das Buch geholt. Und wie so oft hat der Roman die Nase vorn. Tolle Figuren, völlig neues und unverbrauchtes Setting mit phantastischen Ideen und einer wirklich spannenden Story. Klasse 👍

4

Ich habe die Serie gesehen. Kann man natürlich nicht vergleichen. Aber dadurch hab ich eine bessere Vorstellung.

5

Einfach genial!

In welchem Jahr der Erste Band spielt ist nicht bekannt. Die Welt ist nicht mehr bewohnbar…, die Luft ist vergiftet. Auf 144 Etagen leben die letzten Menschen in einem sogenannten Silo. Hier herrschen strenge Regeln und wer diese nicht befolgt, wird zur Reinigung nach draußen geschickt. Juliette, eine Mechanikerin und amtierender Sheriff, wird zu Unrecht zur Reinigung verurteilt und entschwindet, zu aller Überraschungen, den Blicken der Bewohner. Juliette findet heraus, dass es noch ein anderes Silo gibt und kommt nach und nach hinter die düsteren Machenschaften von einigen wenigen Menschen. Silo ist eine Reise in eine dystopische Welt, welche ihres gleichen sucht. Sehr spannend geschrieben und jede Seite macht Lust auf mehr. Ich freue mich schon auf die anderen beiden Teile.

4.5

Da mir die gleichnamige Fernsehserie gut gefallen hat, habe ich beschlossen, auch gleich die Buchvorlage dazu zu lesen. Vorweg: Dieses Buch entspricht inhaltlich den ersten beiden Staffeln, und während die Hauptperson gleich sind und die Handlung ganz grob auch, gibt es doch erhebliche Unterschiede. In Buch (und Serie) leben die Menschen in einem unterirdischen Silo, von lebensfeindlicher Natur umgeben. Gelegentlich verlassen Menschen als Strafe oder auf eigenen Wunsch das Silo, um die Linsen, die die einzige Verbindung zur Außenwelt darstellen, zu säubern - aber dies führt auch unvermeidlich zu ihrem Tod. Nach dem Tod von Sheriff Holston, der das Silo freiwillig verlassen hat, um seiner verstorbenen Frau nachzufolgen, wird die Mechanikerin Juliette, eine eher unerwartete (und bei Teilen der "herrschende Klasse" des Silos unbeliebte) Kandidatin, seine Nachfolgerin. Doch sie bleibt nicht lange auf diesem Posten, sondern wird zur Strafe nach draußen geschickt, wo sie eine unerwartete Entdeckung macht... Mir hat das Buch wie die Serie gut gefallen, auch wenn es wie gesagt etliche Unterschiede gibt. Während die Serie meinen Empfinden nach mehr auf die Charaktere und ihr Leben, ihren Geschichte eingeht, empfand ich das Buch etwas fokussierter auf Handlung und Hintergrund. Beides ist jedenfalls aus meiner Sicht auch etwas für diejenigen, die nicht so die klassischen SciFi-Fans (im Sinne von Raumschiffen und Weltraumreisen - ich weiß, das sind Klischees und SciFi ist viel vielfältiger als nur das) sind :-) Einen kleinen Abzug bekommt das Buch von mir aber für den Schreibstil, ich fand die Metaphern und die bildhafte Sprache teilweise etwas too much und zu blumig für das Genre bzw. für meinen Geschmack, aber das ist halt persönliches Empfinden und hat auch mein Lesevergnügen nur marginal geschmälert.

4.5

​"Silo" hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ein intelligenter und verstörender Endzeit-Thriller mit einzigartigem, bedrohlichen Setting und einer spannungsgeladenen Suche nach der Wahrheit. Klare Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien.

4

Mich überzeugt bei „Silo“ vor allem das Setting. Eine dystopische, beklemmende, aber auch hoffnungsvolle und auf ihre ganz eigene Art und Weise schöne Welt, die vor allem in Kombination mit der Fernsehserie top funktioniert. Leider gibt es im Buch immer mal zähe Stellen, da verschiedene Handlungsstränge zeitgleich erzählt werden und dabei die eine oder andere Figur schlicht langweilig und teilweise nervig wirkt, weil man doch viel lieber wissen will, was an anderer Stelle gerade passiert. Abgesehen davon, macht es unnormal viel Spaß, Jules‘ Welt zu entdecken und dabei die ganze Zeit zu versuchen, das riesige Puzzle, was zwischen unserer heutigen Welt und der düsteren Zukunft der Silos passiert ist, zusammenzusetzen. Die Apple TV-Serie ergänzt meiner Meinung nach das Buch perfekt, weil sie sich mehr auf die spannenden Aspekte fokussiert und sehr viele Orte sehr gut auf die Beschreibungen im Buch passen. Jetzt wird es Zeit für die Vorgeschichte - ich hab Bock!

4

So als würde Snow Piercer in einem Vault aus Fallout spielen.

Was eine wirklich gelungene Kombi ist, wie Autor Hugh Howey beweist. Der Silo ist eine Dystopische Klassengesellschaft, in der Leute an die tödliche Oberfläche (als Strafe für den Verstoß gegen die strengen Regeln) geschickt werden, um die Kameras zu putzen. Als wäre das nicht schon beklemmend genug, passiert auch noch irgendwas hinter den Kulissen. Beides sorgt dafür, dass man immer weiter lesen möchte. Und das macht ein gutes Buch aus👌🏻

4.5

Die Wahrheit ist ein Witz

Ich bin, wie wahrscheinlich viele Leute durch die Apple TV + Serie auf diese Trilogie gestoßen. Ja wieder mal eine dystopische Zukunft. Das ist zwar in den letzten Jahr wirklich nicht mehr innovativ oder neu, jedoch birgt es trotzdem noch jede Menge an kreativen Möglichkeiten, die hier auch beeindruckend genutzt werden. Nach einem eher gemächlichen Einstieg in dem die Charaktere näher beleuchtet werden, nimmt die Handlung rapide an Fahrt auf. Überraschend war für mich, dass sie sogar schneller vonstatten geht als in der Serie, da das meist andersrum der Fall ist. Der Lesefluss setzt hier direkt bei Beginn ein und änderte sich bei mir auch bis zum Schluss nicht. Werde auch direkt mit Band 2 weitermachen :) Klare Leseempfehlung

4.5

Interessante und spannende Geschichte

Ich fand die Story super interessant und auch spannend gemacht. Ich hab etwas gebraucht, um in die Story reinzukommen, an manchen Stellen hat es sich etwas gezogen. Gerade als Hörbuch hatte ich manchmal Probleme mit all den verschiedenen Charakteren, weil man doch nicht immer 100% aufmerksam ist, wie bei einem klassischen Buch. Dennoch freue ich mich schon auf den nächsten Teil. Ich finde die Story ist tatsächlich mal etwas anderes, weshalb es auch so spannend und interessant macht. Wer mal Lust auf etwas apokalyptisches hat, was nicht ganz so typisch ist, ist hiermit gut aufgehoben. :)

4.5

Ich fand das Buch wirklich gut. Im Rahmen der "Endzeitbücher" mal etwas anderes und (vermutlich) nichts mit Zombies, die Hintergründe der Geschichte erfährt man allerdings erst in Buch 2. Und die Story selbst sorgt dafür, dass man die Hintergründe auf jeden Fall wissen möchte und später dann natürlich auch, wie es nach Buch 1 weitergeht, was eveeentuell dann aber bis Band 3 warten muss. Also definitiv viel zu tun, wenn man einmal angefangen hat, am besten hält man schon mal alle Bücher bereit 📖 Die Serie dazu ist übrigens auch gar nicht schlecht und hält sich (nach bisher 4 Folgen) weitestgehend an die Vorlage. Gut gemacht, kann man sich anschauen 👀

4.5

Dystopie at its best – fesselnd bis (fast) zum Schluss 🔥

Silo hat mich komplett gepackt! Mega spannend, mit einer düsteren Atmosphäre und einer Story, die einen richtig mitreißt. Ich habe es in Rekordzeit durchgehört und sofort mit der Serie angefangen – gleichzeitig sind direkt die nächsten Bände bei mir eingezogen 😅 Einziger kleiner Dämpfer: Das Ende kam mir zu schnell und war irgendwie unbefriedigend… vielleicht hab ich’s auch nicht ganz gecheckt 😬 Trotzdem: Ein richtig, richtig gutes Buch – klare Empfehlung! #Silo #HughHowey #DystopieDeluxe #Pageturner #HörbuchHighlight #Serienstart #SpannungPur #1von3 #BookAddict

4

Gut geschrieben, nüchterner Stil

Ich kam auf die Reihe durch die Serie von apple tv und muss sagen, ich mochte beides. Buch 1 umfasst Staffel 1 und 2, woraus resultiert, dass die Serie deutlich emotionaler, mysteriöser und dramatischer ist. Das Buch besticht durch einen nüchternen Erzählstil und ich weiss nicht, ob es mich allein, ohne die Serie, begeistert hätte. Dennoch empfand ich es als gut erzählt und geschrieben. Sichtwechsel, Settingsprünge Dystopisch und durchaus nachdenklich. Die bedrückende Atmosphäre im Silo mit all seinen Regeln und eine aufkeimende Revolution mit der Frage nach dem Warum. Wie ist es draussen wirklich? Wieso gibt es das Silo? Wieso all die strengen Vorschriften? Man lernt das Silo kennen und bleibt am Ende mit vielen Fragen zurück. So wie die Bewohner eben auch. Vorweg: Teil 2 bietet die Vorgeschichte und zusammen ist es jetzt schon eine großartige Reihe aus 2011! Ein Fokus auf Geschichte, den ich mir in einigen aufgeplusterten Büchern von heute wünschen würde.

4

Für mich eine sehr schöne dystopie, an der ein oder anderen Stelle war es mir bisschen zu in die Länge gezogen, aber da gab es auch Stellen da konnte man es vor Spannung nicht weglegen. Zudem ist es an sich einfach super interessant aufgebaut.

5

Endzeit Szenario mal ohne Zombies

Vor ein paar hundert Jahren ging die Zivilisation den Bach runter. In Voraussicht kommender Ereignisse, haben die Machthaber der USA eine Reihe von Riesigen Bunkern erbauen lassen, die km tief in die Erde hineinreichen, um das Überleben der Menschheit zu gewährleisten. Es gibt harte Regeln in diesen Silos, wer am System zweifelt wird zur “Reinigung” nach draußen geschickt. So auch Juliet, die dank ihrer Beliebtheit und ihres Freundeskreises überlebt und dabei eine erschreckende Entdeckung macht… Mir hat die Storyline sehr gut gefallen, ich mochte das Setting und wie der Autor die Situation und die Silos beschrieben hat. Die Geschichte wurde mir nie langweilig. Ich habe mir das Buch während der Hausarbeit angehört und auch wenn meine Augen zu müde waren zum selber lesen 😅. Die Stimme von Peter Bieringer mochte ich auch, ich habe ihm gerne zugehört, auch wenn ich manche Dialoge anders betont hätte, außerdem finde ich es immer etwas seltsam, wenn männliche Erzähler ihre Stimme weiblich klingen lassen , aber das ist nicht schlimm, wenn es einen sehr stört, muss man eben selbst lesen.

4

Spannende Dystopie

Nachdem mein Freund mir die Serie zum Buch empfohlen hat, hab ich mich erstmal für die Buchvorlage entschieden. Ich fand vor allem die Idee spannend, dass die Menschen in einem unterirdischen Silo leben. Warum? Was ist draußen? Das Buch nimmt sich Zeit, um das Setting zu erklären. Auch die Charaktere kommen nicht zu kurz. Für mich war nach dem ersten großen Twist ein wenig die Luft raus. Ein bisschen wie wenn ein Pärchen in einer Romance zusammenkommt und alles danach nur noch plätschert. Aber es hat sich gelohnt dranzubleiben. Bin gespannt auf den weiteren Verlauf. Für die, die es interessiert: Verfilmt wurde bisher circa das erste Drittel des ersten Bands mit einigen Abweichungen. Bisher mag ich die Verfilmung. Staffel 2 kommt bald raus. Solange werde ich auch erstmal mit der Reihe pausieren.

4

Eine beklemmende Zukunftsvision mit Anlaufzeit.

Hugh Howeys „Silo“ ist ein dystopischer Roman, der eine düstere, postapokalyptische Zukunft zeichnet, in der die Menschheit in einem unterirdischen Bauwerk, dem titelgebenden Silo, lebt – abgeschottet von der tödlichen Außenwelt. Das Buch wurde vielfach gelobt, unter anderem von Ridley Scott für eine Serienadaption aufgegriffen, und ist der erste Teil einer Trilogie. Nach dem Lesen bleibt jedoch ein durchwachsen positives Bild zurück. Zugegeben, „Silo“ braucht Zeit. Viel Zeit. Etwa 250 Seiten lang plätschert die Handlung vor sich hin, bevor sie richtig an Fahrt aufnimmt. Die ersten Kapitel widmen sich der Einführung in die abgeschlossene Gesellschaft des Silos, die streng hierarchisch organisiert ist. Man lernt mehrere Charaktere kennen, darunter den Sheriff Holston und später die Mechanikerin Juliette, die zum neuen Sheriff berufen wird. Es wird viel erklärt, angedeutet, verschwiegen. Für manche Leser mag das ein gekonntes Worldbuilding sein – für andere ein zäher Einstieg, der Geduld verlangt. Erst mit Juliettes Perspektive in fortschreitender Handlung bekommt das Buch spürbaren Drive, Spannung und emotionale Tiefe. Einer der erstaunlichsten Aspekte an „Silo“ ist der technologische Rückschritt, den diese Zukunftsgesellschaft gemacht hat. Man könnte erwarten, dass ein Silo, das in einer weit entfernten Zukunft erbaut wurde und die letzten Überreste der Menschheit beherbergt, hochmodern und effizient ausgestattet ist. Doch das Gegenteil ist der Fall: vieles wirkt analog, improvisiert und beinahe archaisch. Die Mechanik, die Art und Weise, wie Daten gespeichert werden, und sogar die Kommunikation wirken erstaunlich altmodisch. Nicht einmal ein Aufzug verbindet die vielen Stockwerke des Silos. Das wirkt besonders im Vergleich zum real existierenden „Survival Condo“ – einem Luxus-Atomschutzbunker in Kansas, der mit modernster Technologie ausgerüstet ist – seltsam. Wenn heutige Prepper es schaffen, ein mehrstöckiges Luxusrefugium mit Solarenergie, Waffenkammern, Hydrokulturen und Satelliteninternet auszustatten, warum lebt dann die Zukunftsgesellschaft in „Silo“ in einem technisch eher rückständigen Bauwerk? Diese Diskrepanz hinterlässt Fragen – und sie schwächt ein Stück weit die Glaubwürdigkeit der Welt. Trotz der Anlaufschwierigkeiten und der technischen Unstimmigkeiten überzeugt „Silo“ auf der Charakterebene. Die Figuren wirken glaubwürdig, menschlich, mit Ecken und Kanten. Juliette als weibliche Protagonistin ist stark, klug und unabhängig, ohne dabei in stereotype Muster zu verfallen. Auch Nebenfiguren wie der IT-Chef Bernard oder der Bürgermeisterin Jahns sind vielschichtig gezeichnet. Man versteht ihre Motive, auch wenn man nicht immer mit ihnen einverstanden ist. Besonders positiv: Es gibt keine künstlich aufgeblähte Romanze, keine plumpen Heldenerzählungen – stattdessen echte Menschen in Extremsituationen. Ein dystopischer Roman, der so stark auf sein Setting setzt, muss sich natürlich auch an seiner inneren Logik messen lassen. Und hier stolpert „Silo“ gelegentlich. Ein oft diskutierter Punkt: Warum werden verurteilte Personen dazu gezwungen – oder besser gesagt: manipuliert – vor ihrem sicheren Tod die Außenkameras des Silos zu reinigen? Die Handlung bietet zwar eine Erklärung – durch psychologische Manipulation sollen die Verbannten ein letztes Mal etwas Gutes für die Gemeinschaft tun. Aber wirklich plausibel wirkt das nicht. Wenn die Außenwelt wirklich so giftig ist, warum funktioniert dann die Reinigung mit einem simplen Tuch? Und warum verlassen sich die Bewohner auf eine Methode, die technisch unzuverlässig und moralisch fragwürdig ist? Diese Fragen schmälern nicht das Gesamterlebnis, aber sie nagen an der Konsistenz der Welt, die Howey so sorgfältig entwirft. „Silo“ ist ein ambivalenter Roman mit großem Konzept, glaubwürdigen Figuren und einer faszinierenden Prämisse – aber auch mit Schwächen im Tempo und in der Ausarbeitung der Welt. Leser, die Geduld mitbringen und sich auf die klaustrophobische Atmosphäre einlassen können, werden mit einer intensiven, beklemmenden Lektüre belohnt. Für alle anderen könnte der zähe Einstieg ein Stolperstein sein. Mit mehr technischem Feingefühl und einem besseren Erzähltempo hätte Silo das Potenzial für einen modernen Klassiker gehabt. So bleibt es ein gutes, aber nicht perfektes Buch – ein lesenswerter Auftakt zu einer dystopischen Trilogie.

4.5

Überaus spannende Geschichte um ein System, welches die Menschheit zusammenhält aber dennoch eine Lüge ist. Die Sucht nach dem nächsten Kapitel ist schon etwas Tolles.

Die Charakterliche Entwicklung einer Figur im Buch ist sehr intelligent verpackt. Der Autor lässt uns eiskalt zurück, wenn Figuren, mit denen wir uns identifizieren, plötzlich nicht mehr im Glanz der Düsteren Darstellung des Silos verbleiben. Die Zeit- und räumlichen Sprünge zwischen den Figuren sind überaus klug gewählt und man fiebert dem nächsten Kapitel entgegen. Erstaunlicherweise befindet man sich nach den ersten 100 Seiten in einem Sog der Neugier und man beginnt im inneren sich zu Fragen welche Kehrtwende der Author Hugh Howey für uns noch parat hält. Ich selbst bin schon jetzt ein Fan (habe die AppleTV+ Serie *nicht* gesehen) und werde mich in voller Vorfreude auf den zweiten Teil der Trilogie „Level“ stürzen.

Überaus spannende Geschichte um ein System, welches die Menschheit zusammenhält aber dennoch eine Lüge ist. Die Sucht nach dem nächsten Kapitel ist schon etwas Tolles.
4

Mir wurde die Serie zum Buch empfohlen & da mich die Geschichte interessiert hat, habe ich das Hörbuch begonnen. Dystopien lese ich gerne und Silo konnte mich überzeugen! Von Beginn an, wurde die Welt rund um das Silo detailreich erklärt und es war immer spannend zu erfahren, welche Regeln dort gelten. Mit der Protagonistin, hat man im Laufe der Geschichte viele Rätsel gelöst und einiges war sehr überraschend für mich. Ich möchte nun definitiv die Serie schauen und die Reihe fortsetzen.

4.5

Da die Serie mit einem richtig fiesen Cliffhanger endete, habe ich mir die Bücher besorgt um zu erfahren, wie es weitergeht. Eine spannende Geschichte um Menschen, die in einem riesigen Silo unter der Erde leben und nicht wissen, wie lange schon, und wie es dazu kam. Menschen, die dieser Frage nachgehen, werden nach draußen in den sicheren Tod geschickt. Eine spannende Dystopie mit einer sehr sympathischen Hauptprotagonistin! Ich freue mich schon auf die Folgebände.

5

Das Buch zur Serie

Ich habe zuerst die Serie gesehen und war neugierig wie es weiter geht. Band 1 ist das was in den ersten zwei Staffeln passiert...so oder so ähnlich. Das Buch ist an einigen Stellen anders, aber trotzdem sejr spannend, weil man die inneren Monologe der Charaktere mitbekommt.

5

Davon brauche ich mehr 🤩

Dieses Buch ist für mich sehr eindrucksvoll. Die Menschen leben in einer Welt, die durchaus denkbar ist.. Die Menschen leben, wie der der Titel schon sagt, in einem Silo und dieses Leben nicht leicht. Draußen ist alles karg und tödlich und innerhalb des Silos gibt es strenge Regeln, dessen nicht einhalten harte Konsequenzen hat. Es werden immer wieder neue Charaktere eingeführt und einige aus Gründen nicht weiter geführt. Die Geschichten dieser Menschen sind nötig um die Struktur und das Leben im Silo zu verstehen. Außerdem braucht man verschiedene Sichten auf die Dinge um sich ein eigenes Bild zu machen. Mir das Konzept des Aufbau des Buches gut gefallen aus o.g. Gründen. So lernt man traurige, kämpferische, liebevolle Geschichten und Protagonisten kennen. Es geht um Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Trauer und Wut. Eigentlich sind alle Gefühlslagen vertreten 😅 Mir hat es sehr gut gefallen und ich wollte immer mehr wissen, brauchte mehr Infos, habe mit gefiebert und getrauert. Einiges war für mich vorhersehbar, anderes nicht. Die Mischung hat mir gut gefallen. Wenn man sich einfach auf die Geschichte einlässt, ist es wohl am eindrucksvollsten 😊 Ich bin total gespannt auf Band 2 🥰

Davon brauche ich mehr 🤩
5

Sehr spannend, schön geschrieben. Bin gespannt wie es weitergeht.

5

Mega🎉

Das war eines der Besten Bücher, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe. Spannend bis zur letzten Seite

5

WOW!

Riesige Empfehlung für alle Sci-Fi Fans. Ich verschlinge die Reihe gerade

4

Plot:⭐⭐⭐⭐Characters:⭐⭐⭐⭐World building:⭐⭐⭐⭐⭐Writing style:⭐⭐⭐⭐

4

Spannende Endzeit-Dystopie mit einem unverbrauchten Szenario. Ich bin durch die gleichnamige TV Serie auf das Buch aufmerksam geworden. Die erste Hälfte deckt diese ziemlich genau ab, trotzdem hat das Lesen nochmal ein paar andere Einblicke geschaffen. Manches ist in dem einen Medium besser gelöst, manches in dem anderen... hier würde ich tatsächlich keins von beiden bevorzugen. Ab der zweiten Hälfte kommen dann neue interessante Aspekte hinzu. Trotzdem gab es auch mal langatmige Stellen, so dass die Spannung nicht ganz auf dem gleichen Niveau geblieben ist. Auch geht es dann deutlich düsterer zu, was aber gut zu den Geschehnissen passt und nicht übertrieben wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht und welche Twists noch so auf uns zukommen.

5

Die ursprüngliche Kurzgeschichte (also Buch 1) ist einfach genial und könnte mit ihrer bitterbösen Pointe von Philipp K. Dick sein. Dass diese dann fortgesetzt und zum Roman ergänzt wurde, verwässert sie ein wenig. Dennoch habe ich das ganze Buch gerne gelesen. Die Welt ist im Kleinen wie im Großen interessant, die Personen mochte ich (auch wenn Juliette etwas zu perfekt ist) und es gab genug Rätsel und Geheimnisse sowie scheinbar aussichtslose Situationen, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

3

Irgendwie hatte ich mir mehr und etwas anderes von dieser Geschichte erhofft. Wahrscheinlich bin ich mit der Erwartung etwas in Form von The 100 o.ä. zu lesen. Stellenweise zog es sich, aber ich habe es letztendlich beendet und hatte nicht das Gefühl es abbrechen zu müssen. Es war also okay.

4

Ich hatte das Buch mit ein bißchen Widerwillen begonnen und brauchte erst ein bißchen um in die Story reinzukommen. Letztendlich war es aber eine ziemlich spannende Story mit einer interessanten Grundprämisse. Ich werde mich demnächst wohl auch an die Fortsetzung machen.

4.5

Gerade nochmal der Klaustrophobie entkommen... 29.05.2024

Bei Apple TV habe ich den Trailer zu einer interessanten Serie (und toller Besetzung) entdeckt und dann festgestellt, dass es eine Buchvorlage gibt (yeeeeyyhhhh). (Ich lese/höre immer gern erst die Bücher und sehe mir dann die Verfilmungen an, also habe ich mich hier für das Hörbuch entschieden.) Peter Bieringer hat eine sehr angenehme Stimme und liest es auch sehr gut vor. Mir gefällt die Geschichte und die Entwicklung der Geschichte. Wir Leser begleiten viele Personen im Silo, lernen die Gepflogenheiten kennen, erfahren, dass wer den Silo verlässt dem Tode geweiht ist... Wirklich?? Es tauchen Unstimmigkeiten und Theorien auf, die einige Personen ihre Realität anzweifeln lässt. Es gab in der Vergangenheit Aufstände, die aber ausgemerzt wurden, aber die Neugier auf die alte Zeit, die Aufstände etc. treibt einige Personen voran... Mir haben die Figuren gut gefallen, ich habe mit Holsten und seiner Frau sehr mitgefiebert und auch Juliette ist eine faszinierende Figur. Man leidet mit allen mit. Meine anfängliche Befürchtung, dass ich beim Hören Beklemmungen bekomme (eine Handlung in einem begrenzten Gebäude, welches man nicht verlassen darf) ist nicht eingetreten. (Mein Vergleichswert war der Film "10 Cloverfield Lane", der mich unfassbar durch diese beengte Darstellung gestresst hat 😉). Das Silo wurde sehr riesig beschrieben und jeder Mensch findet seinen Platz, seine Aufgabe, es herrscht ein fast normales Leben wie in einem Dorf. Damit dieses System funktioniert, sind die darin lebenden Menschen aber auch an eine Geburtenkontrolle gebunden. Es wurden viele kritische Themen angesprochen, eine Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt. Ich freue mich auf die weiteren Teile!

4.5

Habe die Serie letztes Jahr geschaut und zu Weihnachten die Bücher geschenkt bekommen. Band 1 - Silo hat mir richtig gut gefallen! Ein flüssiger Schreibstil, eine einfallsreiche und ebenso erschreckende Story hat mich das Buch regelrecht verschlingen lassen. Um nicht zu Spoilern, möchte ich nichts zu den Hintergründen vom Leben im Silo erzählen, aber erschreckend weil die Idee gar nicht so abwegig ist und es wirklich so passieren könnte.. Das Buch war Stellenweise echt brutal und durchweg richtig spannend! Juliette hat mir sehr gut gefallen, auch ihre Wandlung die Sie durchgemacht hat. Auch Solo fand ihr sehr sympathisch - auf Ihn bin ich sehr gespannt und hoffe auf mehr Infos in Band 2. Klare Empfehlung von mir. Kann man auch gut lesen, wenn man die Serie schon geschaut hat. Die erste Staffel umfasst etwa das halbe Buch.

4.5

*** Achtung Spoiler *** „Silo“ von Hugh Howey hat mich von Anfang an gepackt. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der die Menschheit in unterirdischen Silos lebt, weil die Erde draußen unbewohnbar geworden ist. Was genau passiert ist und wie es so weit kommen konnte, bleibt größtenteils im Dunkeln, was für mich eine der größten Stärken des Buches ist. Man wird mit unzähligen Fragen zurückgelassen, die einen auch nach dem Lesen nicht loslassen. Der Anfang hat mich direkt umgehauen. Holston, der Sheriff, wird als Hauptfigur eingeführt, und man denkt, er könnte der Held der Geschichte sein. Doch dann wird er einfach in die tödliche Außenwelt geschickt und stirbt. Das war ein echter Schockmoment, der die Stimmung für das gesamte Buch gesetzt hat. Danach kommt Juliette ins Spiel, eine starke und kluge Mechanikerin, die sich nach und nach zur Heldin der Geschichte entwickelt. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen, weil sie sich gegen das System auflehnt und den Mut hat, nach der Wahrheit zu suchen. Juliette überlebt all die Gefahren und steigt schließlich zur Mayor des Silos auf – eine Entwicklung, die ich sehr befriedigend fand. Es war spannend zu sehen, wie sie es schafft, sich in dieser gnadenlosen Welt durchzusetzen. Besonders überrascht hat mich das Ende, als klar wird, dass Bernard, der manipulative IT-Leiter, zur Reinigung geschickt wird. Dass Juliette das eingefädelt hat, ohne dass ich es direkt gecheckt habe, war eine richtig coole Wendung. Ein Zitat, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, lautet: „Wir leben nicht in einer gerechten Welt. Aber manchmal werden die Dinge zurechtgerückt.“ Das fasst das Buch perfekt zusammen – es zeigt, dass, obwohl die Welt ungerecht ist, es immer wieder Momente gibt, in denen die Waage ins Gleichgewicht gebracht wird. Trotz allem bleiben viele Fragen offen, was mich neugierig auf den nächsten Teil „Levels“ macht. Wie genau hat die Menschheit die Erde zerstört? Was geht in den anderen Silos ab? Und was wird aus Solo und den Kindern? Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Insgesamt gebe ich „Silo“ 4,5 von 5 Sternen. Es ist ein fesselndes Buch, das mich durch seine düstere Atmosphäre, die überraschenden Wendungen und die tiefgründigen Fragen voll überzeugt hat. Für alle Fans von Dystopien ist es ein absolutes Muss!

4

Prinzipiell gutes Buch mit teilweise langatmiger Erzählweise

4

Plot:⭐⭐⭐⭐Characters:⭐⭐⭐⭐World building:⭐⭐⭐⭐⭐Writing style:⭐⭐⭐⭐

5

spannend, faszinierend

4

Ich weiß gar nicht, warum ich dafür so lange gebraucht habe. Die Idee mit den Schutz-Silos fand ich von Anfang an echt gut und auch den Aufbau der Geschichte jedes Mal spannend, wenn ich weitergelesen habe. Ein paar Treppen weniger wären zwar schön gewesen, aber ey, man kann ja nicht alles haben 🤣

5

Spannung pur

Ich war von Anfang an gefesselt!

3.5

Tolles Potenzial, aber sehr distanziert geschrieben, konnte mich nicht erreichen

Da im Mai eine Serienverfilmung zu der Silo-Reihe von Hugh Howey kommt, wollte ich bis dahin mindestens den ersten Band gelesen haben. Die Idee ist super; das Leben oberhalb der Erdoberfläche ist nicht mehr möglich, aufgrund tödlicher Gase kann man dort nicht überleben. Daher lebt der Rest der Menschheit in einem Silo, der 150 Stockwerke unter die Erde führt. Hierarchien und Aufgaben sind klar aufgeteilt, die IT, die Mechanik, Landwirtschaft, usw. Doch was steckt wirklich dahinter? Ich fand es total spannend, eine Welt mit diesem System kennenzulernen und was sich dahinter verbirgt. Die Geschichte kommt etwas schleppend in Gang, hat phasenweise aber auch richtig spannende Abschnitte. Mein Problem mit dem Buch ging eher in die Richtung, dass mir die Erzählweise zu distanziert war. Das hatte natürlich auch Einfluss auf die Charaktere; sie blieben irgendwie recht eindimensional und Emotionen kamen bei mir daher auch nicht in Gang. Das war sehr schade, da die Grundidee wiegesagt viel Potenzial bietet. Aber richtig erreichen konnte mich das Ganze nicht. Dahingehend bin ich aber schon gespannt, was die Serie evt. anders und auch möglicherweise besser machen wird, und werde mir sie definitiv anschauen. Ob ich die Buchreihe weiterverfolgen werde, weiß ich noch nicht.

Tolles Potenzial, aber sehr distanziert geschrieben, konnte mich nicht erreichen
5

Von vorne bis hinten spannend. Große Empfehlung ☝🏼

5

Spannende, gesellschaftskritische Trilogie

Eine Empfehlung für diejenigen, die gerne gesellschaftskritische Geschichten lesen. Eine Dystopie, in der die Menschen unterirdisch in einem kompexen Siloh leben. Eine Gesellschaft mit starken hierarchischen Strukturen. Als Leser geht man mit den Hauptcharakteren auf eine Reise die Rätsel ihrer Welt zu lösen, sich gegen Feinde zu wehren und eine bessere Welt zu schaffen. Die Geschichte hat auch Anteile eines Thrillers oder Krimis, da es viel darum geht zu verstehen, warum diese Welt so geworden ist und darin zu überleben. Auch die Apple TV Serie dazu ist sehr zu empfehlen.

4

Ein starker Auftakt mit einer faszinierenden Welt, die viele Fragen aufwirft: Wer? Was? Warum? Das Buch erzählt die Geschichte langsamer und detaillierter als die Serie, was der Welt aber mehr Glaubwürdigkeit und Tiefe verleiht. Gesellschaftliche Strukturen, Machtverhältnisse und Dimensionen werden überzeugend dargestellt, und die Hauptfiguren sind sympathisch und glaubwürdig. Spannend, rätselhaft und ein gelungener Einstieg in die dystopische Welt unter der Erde.

5

Ich mach's kurz: wer SciFi und Dystopien ohne erhobenen Zeigefinger aber Dreck unter den Fingernägeln mag, sollte hier zumindest einen Blick in die Leseprobe wagen. Ich jedenfalls bin hin und weg! Gut in der Story entwickelte Charaktere zum mitfiebern und -leiden (und gründlich hassen), immer wieder Wendungen, die ohne Vorwarnung um die Ecke kommen, eine in sich schlüssig wirkende Welt, und eingebildeter Muskelkater vom vielen Treppensteigen in diesem unterirdischen Silo einer kaputten Zukunft – mein Kopfkino hatte die letzten paar Tage gut zu tun!

4

Spannende Dystopie in einer glaubhaften Welt und mit vielfältigen Charakteren. Manchmal etwas zäh, aber die Details vermitteln dafür ein stimmiges Bild.

3.5

Hab mir mehr erhofft aber die Geschichte fand ich an sich gut

3

Frustrierend... Hat stark angefangen und ebenso stark nachgelassen.

Das Buch fing gut an. Der Autor schaffte es, Gedanken und Gefühle der handelnden Person gut zu beschreiben und in Bezug zu der Silo-Umgebung zu setzen, sodass mir das Gefühl von Deplaziertheit und Gefangenschaft erlebbar wurde, auch der Twist relativ am Anfang des Buches hat schön mit der Erwartung gebrochen. Danach zog sich das Buch aber in die Länge, wie Kaugummi. Der fadenscheinig begründete, nur dem Worldbuilding dienende Abstieg in die Tiefen des Silos, war viel zu langatmig und ohne, dass das Silo wirklich beschrieben worden wäre. Generell mein größter Kritikpunkt: das Seelenleben der Figuren wird zwar detailliert, aber fast über-detailliert beschrieben, das Silo als Umgebung verblasst jedoch. Dabei wäre aber genau das für mich wichtig gewesen. Wenn zB jemand aus der IT in den Maschinenraum muss und sich wegen der Lautstärke und dem Gestank in seine ruhigen, ordentlichen Serverräume zurück wünscht, ist das ein schönes Beispiel, wie der Roman hätte sein können, wenn man Personen und Umgebung mehr in Einklang gebracht hätte. Gerade und vor allem, bei einem Gefangenschafts-Szenario, wie einem Silo. Auch die vielen vorhersehbaren Wendungen haben mich eher gelangweilt, da gab es nur wenige Ausnahmen und die reichen nicht aus. Drei Sterne, weil das Buch so seine Momente hatte und es eine Reihe interessanter Figuren gab. Vor allem Juliette, als Mensch, der sich auch größten Ängsten stellen kann und die mich charakterlich an Ripley aus Alien erinnerte, hat mir sehr gut gefallen. Den Hype verstehe ich allerdings nicht. Edit: ich habe erfahren, dass es sich bei den einzelnen Teilen des Buches offenbar um zusammengefasste Novellen/Kurzgeschichten handelt. Das erklärt, warum mir einzelne Teile besser vorkamen, als andere.

3.5

Etwas Abzug da es mich nicht so packen konnte dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

3

Ich habe es nun endlich geschafft, „Silo“ zu beenden. Es war eine Art Teamwork aus Hörbuch und Papierbuch, das klappte gut. „Silo“ ist eine klassische Dystopie, sprich, wir befinden uns in der Zukunft und der Autor hat ein eher pessimistisches Bild gestrickt. Achtung: Serie und Buch unterscheiden sich, vom Tempo, der Reihenfolge und manch einem Detail. Daher, ich versuche nicht zu spoilern, kann aber nicht versprechen, dass ein Seriengucker ggf ein Detail erfährt, das im Buch deutlich früher Teil der Handlung ist. Das Buch beginnt für mich stark. Wir treffen auf Holsten, den ehemaligen Sheriff des Silos. Er wartet auf seine Reinigung. Reinigung ist letztendlich ein Euphemismus für die Todesstrafe, die aus verschiedenen Gründen verhängt wird. Der Silo ist dabei eine Bleibe für eine festgelegte Anzahl Menschen, die den Silo („der Silo“ im Buch) nicht verlassen dürfen. Selbst der ausgesprochene Gedanke wird mit der Todesstrafe sanktioniert. Und so treffen wir als Leser auf die ersten Rätsel, warum Holsten zum Tode verurteilt und was sich hinter dem System „Silo“ verbirgt. Generell fand ich die Idee super. Allerdings hätte der Autor für mich deutlich mehr draus machen können. Das Buch ist nicht dünn mit seinen über 500 Seiten, doch für mein Empfinden wurde das Potenzial nicht voll ausgenutzt: Fragen wurden zu schnell beantwortet und die Charaktere hätten durchaus viel besser in dem Setting genutzt werden können. Stattdessen ahnte man bereits, wie es weitergeht und es kamen kaum noch Überraschungen. Schade wirklich um die Figuren. Die Messlatte ist hoch, was für mich das Erschaffen von Atmosphäre angeht. Spitzenreiter ist für mich das Buch „Metro“. Anfangs dachte ich, dass „Silo“ auch in die Richtung geht, doch dies war nicht der Fall. Ein solides Werk, das man lesen kann. Wer es jedoch eher düster mag, dem würde ich eher „Metro“ empfehlen - dort muss man auch gar nicht alle Bände lesen, der erste Band reicht völlig.

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