
127 Followers
Ein tolles Buch über die Freundschaft zwischen Frauen
Bücher über Frauenfreundschaften gibt es aus meiner Sicht viel zu wenige auf dem deutschen Buchmarkt. Vorallem, wenn sich diese Freundschaften nicht in einer weißen Lebensrealität abspielen. Umso glücklicher war ich auf „Alles, was wir uns nicht sagen“ zu stoßen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich vieles an dem Buch mochte, es aber auch einen Aspekt gab, der mir negativ aufgefallen ist. Die Freundschaft war, meinen Erwartungen entsprechend, das, was mich durch die Handlung getragen und gefesselt hat. Die Beziehung zwischen Jenna, Malak und Kees war nahbar, voller Humor, Ehrlichkeit und Offenheit, aber auch nicht ohne Konflikte, Streit, Lügen und Geheimnisse. Die Charaktere sind genauso komplex wie ihre Freundschaft, ihre Beziehung zu Gott und ihrer jeweiligen Heimat. Das hat mich an der Geschichte so begeistert. Nichts wird nur in Schwarz-weiß betrachtet, sondern in allen Farben, die der menschliche Charakter, die menschliche Beziehungen zu bieten haben. Positive wie negative. Das Buch hat mich sehr berührt und ich habe sicherlich nicht nur einmal geweint. Wenn nur jede Freundschaft in Büchern so tiefgehend wäre, wie in diesem… Kritisch jedoch sehe ich die Darstellung der Männer in dem Roman: während die weißen Männer als liebe, nette Retter dargestellt wurden, waren es die muslimischen und arabischen Männer, die mit negativen Charaktereigenschaften behaftet waren. Wo es der Autorin bei weiblichen Charakteren gelingt, Komplexität zu erschaffen, greift sie bei den Männern tief in die (rassistische) Stereotypenkiste. Wenn man dieses Buch liest, und das würde ich gerne allen ans Herz legen, muss man sich dessen auf jeden Fall bewusst sein.

Nov 14, 2025
Ein tolles Buch über die Freundschaft zwischen Frauen
Bücher über Frauenfreundschaften gibt es aus meiner Sicht viel zu wenige auf dem deutschen Buchmarkt. Vorallem, wenn sich diese Freundschaften nicht in einer weißen Lebensrealität abspielen. Umso glücklicher war ich auf „Alles, was wir uns nicht sagen“ zu stoßen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich vieles an dem Buch mochte, es aber auch einen Aspekt gab, der mir negativ aufgefallen ist. Die Freundschaft war, meinen Erwartungen entsprechend, das, was mich durch die Handlung getragen und gefesselt hat. Die Beziehung zwischen Jenna, Malak und Kees war nahbar, voller Humor, Ehrlichkeit und Offenheit, aber auch nicht ohne Konflikte, Streit, Lügen und Geheimnisse. Die Charaktere sind genauso komplex wie ihre Freundschaft, ihre Beziehung zu Gott und ihrer jeweiligen Heimat. Das hat mich an der Geschichte so begeistert. Nichts wird nur in Schwarz-weiß betrachtet, sondern in allen Farben, die der menschliche Charakter, die menschliche Beziehungen zu bieten haben. Positive wie negative. Das Buch hat mich sehr berührt und ich habe sicherlich nicht nur einmal geweint. Wenn nur jede Freundschaft in Büchern so tiefgehend wäre, wie in diesem… Kritisch jedoch sehe ich die Darstellung der Männer in dem Roman: während die weißen Männer als liebe, nette Retter dargestellt wurden, waren es die muslimischen und arabischen Männer, die mit negativen Charaktereigenschaften behaftet waren. Wo es der Autorin bei weiblichen Charakteren gelingt, Komplexität zu erschaffen, greift sie bei den Männern tief in die (rassistische) Stereotypenkiste. Wenn man dieses Buch liest, und das würde ich gerne allen ans Herz legen, muss man sich dessen auf jeden Fall bewusst sein.
Nov 14, 2025







