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Pnin

3.7(42)
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About the book

One of the best-loved of Nabokov’s novels, Pnin features his funniest and most heart-rending character.  Serialized in The New Yorker and published in book form in 1957, Pnin brought Nabokov both his first National Book Award nomination and hitherto unprecedented popularity.

“Fun and satire are just the beginning of the rewards of this novel. Generous, bewildered Pnin, that most kindly and impractical of men, wins our affection and respect.” —Chicago Tribune

Professor Timofey Pnin is a haplessly disoriented Russian émigré precariously employed on an American college campus in the 1950s. Pnin struggles to maintain his dignity through a series of comic and sad misunder-standings, all the while falling victim both to subtle academic conspiracies and to the manipulations of a deliberately unreliable narrator.

Initially an almost grotesquely comic figure, Pnin gradually grows in stature by contrast with those who laugh at him. Whether taking the wrong train to deliver a lecture in a language he has not mastered or throwing a faculty party during which he learns he is losing his job, the gently preposterous hero of this enchanting novel evokes the reader’s deepest protective instinct.

Editions (4)

ISBN9780679723417
PublisherRandom House LLC US
Publication Date06/18/89
Pages191

Reviews & Ratings

42 ratings

8 reviews

3.7

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  • nancyspencer
    nancyspencer

    43 Followers

    4.0

    Stilistisch anspruchsvoll und sehr witzig schreibt Nabokov über seinen Antihelden Professor Pnin, den ich in seiner schrulligen Skurrilität sofort in mein Herz schließen konnte.

    „Ich weiß nicht, ob jemals festgestellt wurde, dass ein Hauptmerkmal des Lebens die Separatheit ist. Wenn uns keine Fleischesschicht umhüllt, sterben wir. Der Mensch existiert nur in dem Maße, in dem er von seiner Umwelt abgesondert ist. Die Schädeldecke ist der Schutzhelm eines Raumfahrers.“ (Kapitel 1) Der Roman erzählt in interessanter Erzählperspektive von einem aus Russland emigrierten Professor, der in den 50er Jahren in den USA an einer Uni lehrt. Timofey Pnin ist wahrscheinlich ein klassischer Antiheld, der sich schlecht zurecht findet in der neuen Welt und dem vieles nicht recht gelingen mag. Obwohl es witzig geschrieben ist, hatte ich auch sofort Empathie mit der Hauptfigur und wollte ihn eigentlich immerzu in die Arme schließen (z.b. als ihm seine Vermieterin eines Abends anbietet zur Aufheiterung in der Küche gemeinsam ein paar Illustrierte anzuschauen, und er abwehrt mit der Aussage: „Ich will nicht […] Sie wissen doch, ich verstehe nicht, was ist Reklame und was nicht.“) Ein witziges und gleichzeitig rührendes Buch, was mich in seiner sprachlichen Dichte auch nicht wenig gefordert hat. Dies war mein erstes Buch von Nabokov, aber wahrscheinlich nicht mein letztes.

    Jan 24, 2026

  • rigatander
    rigatander

    29 Followers

    3.5

    Die "Lachnummer" deckt die Tragik der "Besseren" auf

    Charmanter, leiser Roman über einen tragikomischen Einzelgänger im Exil. Vieles fließt an einem vorbei, weil Nabokovs Witz oft zwischen den Zeilen wohnt. Ich habe manches überlesen und bin sicher, beim zweiten Mal steckt mehr drin.

    Aug 3, 2025

  • spir_elli
    spir_elli

    5 Followers

    4.5

    Humoristisch und beeindruckend

    Nabokov erzählt die Geschichte des russischen Exilanten Pnins, der an einer Universität in den USA Russisch lehrt. Dabei scheint in Pnins Leben durch seine Tollpatschigkeit alles schiefzugehen, aber eben immer gerade nur so. Pnins ist ein unglaublich süßer Charakter, den man belächelt, aber durch seinen teilweise kindlichen Stolz nur bewundern kann. Das Spiel zwischen dem Erzähler und dem Charakter Pnin ist voller Fehden, die erst am Ende Form annehmen. Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn zB die Darstellung weiblicher Charaktere fragwürdig ist.

    Aug 30, 2025

3 of 8 reviews

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