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Klappentext: „ »Vergieße nie eine einzige Träne!« Das musste Eureka ihrer Mutter als kleines Mädchen versprechen. Sogar als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, den Eureka selbst nur knapp überlebt, hält sie sich daran. Obwohl sie bis heute nicht weiß, warum. Dann trifft Eureka auf ihn: Ander. Er warnt sie vor einer großen Gefahr und bringt sie fast zum Weinen. Immer wieder sucht er ihre Nähe, und Eureka beginnt ihm zu vertrauen. Fast drängt der neue Junge in ihrem Leben sogar ihren besten Freund, Brooks, beiseite. Doch der vertraut Ander ganz und gar nicht und stellt Fragen: Woher kommt Ander? Was hat es mit dem Versprechen, das sie ihrer Mutter vor langer Zeit gab, auf sich? Warum taucht die Sage um Atlantis immer wieder in Eurekas Leben auf? Eureka muss endlich mehr über ihr eigenes Erbe herausfinden, und zwar bald, denn sonst könnte es für sie alle zu spät sein…“ Zuersteinmal möchte ich das Augenmerk auf dieses atemberaubende Cover lenken, was bei mir den Eindruck hinterlässt, das die Personen, die für seine Gestaltung verantwortlich waren, sich auch wirklich mit der Protagonistin Eureka befasst haben. Zum einen sieht man es deutlich an den drei verschiedenen Haarfarben des abgebildeten Mädchens (was es damit auf sich hat erfahrt ihr im Buch) und zum anderen an der Stärke, die sie trotz ihrer abweisenden Haltung ausstrahlt. Denn genauso ist Eureka. Geprägt von der Trauer um ihre Mutter hat sie sich von allem zurückgezogen. Ihre Gefühle spiegeln sich gut in der Stimmung wieder, die das Buch vor allem am Anfang ausstrahlt. Trist, traurig und irgendwie sehr still. Später, als die Geschichte in Gang kommt, wirkt es mehr und mehr wie die Ruhe vor dem Sturm, bis sich am Ende alles entlädt. Die Geschichte ist vielseitig. Sie dreht sich um Eurekas Leben nach dem Unfall, um die Dinge, die sie von ihrer Mutter erbt und deren Bedeutung sie nach und nach aufdeckt, um Ander und auch um Brooks, der anfangs wie ein Anhängsel wirkt, später aber eine ganz eigene Rolle in der Geschichte einnimmt. Nach und nach laufen all diese Dinge zu einem roten Faden zusammen, wenn die Geheimnisse aufgedeckt und die offenen Fragen geklärt werden. Am Ende gibt es einen „großen Knall“-den spannendsten Moment des Buchs-der einiges offen lässt und viel für den zweiten Band verspricht. An sich braucht die Handlung eine Weile, um sich zu entwickeln und die mystischen Aspekte der Geschichte kommen erst spät zum Einsatz. Mit ihrer Wortwahl schafft die Autorin zu verschiedenen Zeitpunkten eine Atmosphäre für den Leser, die zu Eurekas Gefühlen passt. So ist es für den Leser leicht, sich in diese hineinzuversetzen. Außerdem schafft sie es, dem Leser durch wenige Szenen Brooks nahe genug zu bringen, um ihn in späteren Szenen genauso grübeln zu lassen, wie Eureka. Dennoch ist es eine echt Überraschung, welche Rolle Brooks in der Handlung einnimmt. Mir haben besonders die Szenen gut gefallen, in denen Eureka mit ihren Geschwistern zusammen ist. Dort zeigt sich, dass sie noch eine andere Seite hat, als die kalte, durch die Trauer bedingte Zurückhaltung. Ich habe „Teardrop“ mit vier von fünf Sternen bewertet.
Sep 22, 2022
Klappentext: „ »Vergieße nie eine einzige Träne!« Das musste Eureka ihrer Mutter als kleines Mädchen versprechen. Sogar als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, den Eureka selbst nur knapp überlebt, hält sie sich daran. Obwohl sie bis heute nicht weiß, warum. Dann trifft Eureka auf ihn: Ander. Er warnt sie vor einer großen Gefahr und bringt sie fast zum Weinen. Immer wieder sucht er ihre Nähe, und Eureka beginnt ihm zu vertrauen. Fast drängt der neue Junge in ihrem Leben sogar ihren besten Freund, Brooks, beiseite. Doch der vertraut Ander ganz und gar nicht und stellt Fragen: Woher kommt Ander? Was hat es mit dem Versprechen, das sie ihrer Mutter vor langer Zeit gab, auf sich? Warum taucht die Sage um Atlantis immer wieder in Eurekas Leben auf? Eureka muss endlich mehr über ihr eigenes Erbe herausfinden, und zwar bald, denn sonst könnte es für sie alle zu spät sein…“ Zuersteinmal möchte ich das Augenmerk auf dieses atemberaubende Cover lenken, was bei mir den Eindruck hinterlässt, das die Personen, die für seine Gestaltung verantwortlich waren, sich auch wirklich mit der Protagonistin Eureka befasst haben. Zum einen sieht man es deutlich an den drei verschiedenen Haarfarben des abgebildeten Mädchens (was es damit auf sich hat erfahrt ihr im Buch) und zum anderen an der Stärke, die sie trotz ihrer abweisenden Haltung ausstrahlt. Denn genauso ist Eureka. Geprägt von der Trauer um ihre Mutter hat sie sich von allem zurückgezogen. Ihre Gefühle spiegeln sich gut in der Stimmung wieder, die das Buch vor allem am Anfang ausstrahlt. Trist, traurig und irgendwie sehr still. Später, als die Geschichte in Gang kommt, wirkt es mehr und mehr wie die Ruhe vor dem Sturm, bis sich am Ende alles entlädt. Die Geschichte ist vielseitig. Sie dreht sich um Eurekas Leben nach dem Unfall, um die Dinge, die sie von ihrer Mutter erbt und deren Bedeutung sie nach und nach aufdeckt, um Ander und auch um Brooks, der anfangs wie ein Anhängsel wirkt, später aber eine ganz eigene Rolle in der Geschichte einnimmt. Nach und nach laufen all diese Dinge zu einem roten Faden zusammen, wenn die Geheimnisse aufgedeckt und die offenen Fragen geklärt werden. Am Ende gibt es einen „großen Knall“-den spannendsten Moment des Buchs-der einiges offen lässt und viel für den zweiten Band verspricht. An sich braucht die Handlung eine Weile, um sich zu entwickeln und die mystischen Aspekte der Geschichte kommen erst spät zum Einsatz. Mit ihrer Wortwahl schafft die Autorin zu verschiedenen Zeitpunkten eine Atmosphäre für den Leser, die zu Eurekas Gefühlen passt. So ist es für den Leser leicht, sich in diese hineinzuversetzen. Außerdem schafft sie es, dem Leser durch wenige Szenen Brooks nahe genug zu bringen, um ihn in späteren Szenen genauso grübeln zu lassen, wie Eureka. Dennoch ist es eine echt Überraschung, welche Rolle Brooks in der Handlung einnimmt. Mir haben besonders die Szenen gut gefallen, in denen Eureka mit ihren Geschwistern zusammen ist. Dort zeigt sich, dass sie noch eine andere Seite hat, als die kalte, durch die Trauer bedingte Zurückhaltung. Ich habe „Teardrop“ mit vier von fünf Sternen bewertet.
Sep 22, 2022






