Flüsterndes Gold
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Description
Book Information
Posts
Zara zieht von Charleston zu ihrer Großmutter Betty nach Maine. Ihre Mutter schickt sie dorthin, da ihr Stiefvater (der aber für sie ein "richtiger" Vater war) gestorben ist und Zara nun depressionsähnliche Zustände hat. Gleich am ersten Schultag verliebt sie sich in ihren Mitschüler Nick, doch sie wird von einem Mann verfolgt der bald ihr Leben verändern könnte. Ich hatte im Vorraus schon ein paar Rezensionen gelesen, die meine Erwartungen an das Buch ein wenig gedämpft, was meine endfültige Bewertung dann auch ein bisschen nach oben zieht. Die Idee der Autorin finde ich recht gut (Sie verbindet Werwesen mit Elfen). Ein paar Probleme aus meiner Sicht gibt es dann aber schon. Was mich schwer stört ist die anfängliche Art wie Zara redet: Sie zählt ständig Phobien auf und überlegt nur was ihr "Daddy" in diesem Moment getan hätte. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch von Amnesty-International gesponsert bzw. unterstütz wird, da die Protagonistin nicht mehr erzählt als, dass sie jeden Tag 50 Briefe über die Probleme der Welt dorthin schickt. (Natürlich ist es wichtig, dass Leute sich für Frieden, Menschenrechte ect. einsetzten, doch das hier war ein bisschen viel des ganzen.) Gefallen hat mir aber aber auch etwas im Bezug zu den Phobien, denn die Überschrift jedes Kapitels war eine Phobie und ihre deutsche Übersetzung. Diese waren jeweils ein kleiner Tipp um was es in diesem Kapitel geht. Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig, nicht wirklich fesselnd aber solide. Manche Ausdrücke sind ein wenig übertrieben, was aber an der deutschen Übersetzung liegen kann. (Ein Beispiel dafür wäre, dass Zara oder Nick nie aus einem Auto aussteigen, sondern immer springen.) Alles in allem finde ich das Buch recht gut, kein Meisterwerk der Literatur aber in Ordnung. Ob ich diese Trilogie weiterhin verfolge weiß ich aber noch nicht.
Nach dem plötzlichen Herztod ihres Stiefvaters wird Zara zu ihrer Stiefmutter geschickt. Aber auch hier wird sie von einem unheimlichen Mann verfolgt, den sie des Öfteren auch schon in ihrer Heimatstadt begegnet ist. Dieser Stalker fällt auch ihren neuen Freunden auf und eine ausgiebige Recherche ergibt, es handelt sich hierbei um den Pixiekönig. Dieser braucht unbedingt eine Braut, sonst holt er sich Jungen und foltert sie zu Spaß mit seinem Hofstaat zu Tode. Das würde auch erklären warum im kleinen Städtchen immer wieder junge Männer verschwinden. Doch Zara hat Gestaltenwandler, die ihr beim Kampf gegen die Feen beiseite stehen und gemeinsam mit ihnen macht sie sich daran, dem Treiben den Königs Einhalt zu gebieten. „Need“ war mein absoluter Lesetiefpunkt dieses Jahr. Selten habe ich ein solches Plotkauderwelsch und unsympathische Charaktere erlebt. Allen voran Zara – sehr exotisch mit Z geschrieben. Natürlich ist Zara dazu auserkoren im Alleingang, den Jahrhunderte währenden Kampf zwischen Gestaltwandlern und Feen zu beenden, weil sie (Achtung Spoiler) die Tochter des Feenkönigs ist. Vor ihr ist noch keiner auf die Idee gekommen, dass Elfenschloss mit Eisen zu umwickeln und so die Feen darin einzusperren. Nun vielleicht ist ihre Superkraft, dass sie blitzgescheit ist. Ich bin da aber anderer Meinung. Es braucht schon ganz schön lange, bis sie einen Zusammenhang herstellt zu einem halbnackten jungen Mann mit einer Verletzung in ihrem Wohnzimmer, wo sie doch eben erst eine Verletzung an genau derselben Stelle bei einem Hund verarztet hat. Außerdem akzeptiert sie nach nur einmaligem Zögern, dass ihr Verfolger eine Fee ist, weil an der Stelle wo er stand Feenstaub rumlag. Genau das wäre auch meine erste Eingebung gewesen: Ein seltsamer Mann ist hinter mir her und hinterlässt goldenen Glitzer, es muss ein Freund von Tinkerbell sein. Die Natur der Feen ist grausam und sie brauchen ein menschliches Spielzeug um die Ordnung zu halten, aber Zara ist der Meinung, wenn die sich nur ein bisschen anstrengen würden, könnten sie einfach damit aufhören. Alles klar und Wölfe lassen sich super zu Veganern umtrainieren. Die Story lässt sich an sich gut lesen, mal von den unzähligen Logikfehlern abgesehen, hat man aber oft das Gefühl, dem Buch würden Seiten fehlen, es sind Gedankensprünge in der Geschichte, die das Lesen arg erschweren. Sie kommen aus dem Nichts. Es mag auch Leser geben, die sich an einigen Stellen an „Twilight“ erinnert fühlen und ich kann auch gut nachvollziehen warum, aber gegen dieses Werk ist „Twilight“ Bildungsliteratur. „Need“ ist eine Reihe, die ich nicht weiterverfolgen werde. Ich hatte schon arg mit dem ersten Teil zu kämpfen, da widme ich meine Zeit lieber den zahlreichen anderen Büchern auf meiner SUB.
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Zara zieht von Charleston zu ihrer Großmutter Betty nach Maine. Ihre Mutter schickt sie dorthin, da ihr Stiefvater (der aber für sie ein "richtiger" Vater war) gestorben ist und Zara nun depressionsähnliche Zustände hat. Gleich am ersten Schultag verliebt sie sich in ihren Mitschüler Nick, doch sie wird von einem Mann verfolgt der bald ihr Leben verändern könnte. Ich hatte im Vorraus schon ein paar Rezensionen gelesen, die meine Erwartungen an das Buch ein wenig gedämpft, was meine endfültige Bewertung dann auch ein bisschen nach oben zieht. Die Idee der Autorin finde ich recht gut (Sie verbindet Werwesen mit Elfen). Ein paar Probleme aus meiner Sicht gibt es dann aber schon. Was mich schwer stört ist die anfängliche Art wie Zara redet: Sie zählt ständig Phobien auf und überlegt nur was ihr "Daddy" in diesem Moment getan hätte. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch von Amnesty-International gesponsert bzw. unterstütz wird, da die Protagonistin nicht mehr erzählt als, dass sie jeden Tag 50 Briefe über die Probleme der Welt dorthin schickt. (Natürlich ist es wichtig, dass Leute sich für Frieden, Menschenrechte ect. einsetzten, doch das hier war ein bisschen viel des ganzen.) Gefallen hat mir aber aber auch etwas im Bezug zu den Phobien, denn die Überschrift jedes Kapitels war eine Phobie und ihre deutsche Übersetzung. Diese waren jeweils ein kleiner Tipp um was es in diesem Kapitel geht. Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig, nicht wirklich fesselnd aber solide. Manche Ausdrücke sind ein wenig übertrieben, was aber an der deutschen Übersetzung liegen kann. (Ein Beispiel dafür wäre, dass Zara oder Nick nie aus einem Auto aussteigen, sondern immer springen.) Alles in allem finde ich das Buch recht gut, kein Meisterwerk der Literatur aber in Ordnung. Ob ich diese Trilogie weiterhin verfolge weiß ich aber noch nicht.
Nach dem plötzlichen Herztod ihres Stiefvaters wird Zara zu ihrer Stiefmutter geschickt. Aber auch hier wird sie von einem unheimlichen Mann verfolgt, den sie des Öfteren auch schon in ihrer Heimatstadt begegnet ist. Dieser Stalker fällt auch ihren neuen Freunden auf und eine ausgiebige Recherche ergibt, es handelt sich hierbei um den Pixiekönig. Dieser braucht unbedingt eine Braut, sonst holt er sich Jungen und foltert sie zu Spaß mit seinem Hofstaat zu Tode. Das würde auch erklären warum im kleinen Städtchen immer wieder junge Männer verschwinden. Doch Zara hat Gestaltenwandler, die ihr beim Kampf gegen die Feen beiseite stehen und gemeinsam mit ihnen macht sie sich daran, dem Treiben den Königs Einhalt zu gebieten. „Need“ war mein absoluter Lesetiefpunkt dieses Jahr. Selten habe ich ein solches Plotkauderwelsch und unsympathische Charaktere erlebt. Allen voran Zara – sehr exotisch mit Z geschrieben. Natürlich ist Zara dazu auserkoren im Alleingang, den Jahrhunderte währenden Kampf zwischen Gestaltwandlern und Feen zu beenden, weil sie (Achtung Spoiler) die Tochter des Feenkönigs ist. Vor ihr ist noch keiner auf die Idee gekommen, dass Elfenschloss mit Eisen zu umwickeln und so die Feen darin einzusperren. Nun vielleicht ist ihre Superkraft, dass sie blitzgescheit ist. Ich bin da aber anderer Meinung. Es braucht schon ganz schön lange, bis sie einen Zusammenhang herstellt zu einem halbnackten jungen Mann mit einer Verletzung in ihrem Wohnzimmer, wo sie doch eben erst eine Verletzung an genau derselben Stelle bei einem Hund verarztet hat. Außerdem akzeptiert sie nach nur einmaligem Zögern, dass ihr Verfolger eine Fee ist, weil an der Stelle wo er stand Feenstaub rumlag. Genau das wäre auch meine erste Eingebung gewesen: Ein seltsamer Mann ist hinter mir her und hinterlässt goldenen Glitzer, es muss ein Freund von Tinkerbell sein. Die Natur der Feen ist grausam und sie brauchen ein menschliches Spielzeug um die Ordnung zu halten, aber Zara ist der Meinung, wenn die sich nur ein bisschen anstrengen würden, könnten sie einfach damit aufhören. Alles klar und Wölfe lassen sich super zu Veganern umtrainieren. Die Story lässt sich an sich gut lesen, mal von den unzähligen Logikfehlern abgesehen, hat man aber oft das Gefühl, dem Buch würden Seiten fehlen, es sind Gedankensprünge in der Geschichte, die das Lesen arg erschweren. Sie kommen aus dem Nichts. Es mag auch Leser geben, die sich an einigen Stellen an „Twilight“ erinnert fühlen und ich kann auch gut nachvollziehen warum, aber gegen dieses Werk ist „Twilight“ Bildungsliteratur. „Need“ ist eine Reihe, die ich nicht weiterverfolgen werde. Ich hatte schon arg mit dem ersten Teil zu kämpfen, da widme ich meine Zeit lieber den zahlreichen anderen Büchern auf meiner SUB.







