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Starker Auftakt, dann im Hexenchaos versunken.
The Witch Collector startet mit richtig viel Energie – düster, atmosphärisch und mit einer Protagonistin, die sofort überzeugt. Stark, mutig, ein bisschen trotzig – genau das, was man in einer romantisch-magischen Fantasywelt sucht. Der titelgebende Witch Collector wirkt anfangs mächtig und geheimnisvoll, doch schnell wird er zum Punchingball der Story – ständig bekommt er auf die Nase, was irgendwann eher unfreiwillig komisch wirkt. Mein Problem: Nach dem starken Einstieg geht der Drive verloren. Die Mitte zieht sich wie ein zu lang gekauter Zaubertrank, und plötzlich hat man das Gefühl, die Autorin wolle alles unterbringen – Götter, Magie, Mythen, Emotionen, Intrigen. Statt Tiefe entsteht Verwirrung. Besonders die „Enemies to Lovers“-Dynamik passiert in Lichtgeschwindigkeit – ein paar Seiten Streit, ein Blick, und zack: Gefühle. Da fehlt einfach der Aufbau, der Funken, der einen wirklich mitfiebern lässt. Zum Ende hin zieht die Spannung zwar noch einmal an, aber auch da wirkt vieles gehetzt und überladen, als müsste man unbedingt alle offenen Fäden zusammenstopfen – ob’s passt oder nicht. Insgesamt also ein Buch, das mit starkem Beginn und interessanten Ideen punktet, sich dann aber im eigenen Tempo und Weltenbau verliert. Schade um das Potenzial – Band zwei werde ich wohl auslassen.
Oct 23, 2025
Starker Auftakt, dann im Hexenchaos versunken.
The Witch Collector startet mit richtig viel Energie – düster, atmosphärisch und mit einer Protagonistin, die sofort überzeugt. Stark, mutig, ein bisschen trotzig – genau das, was man in einer romantisch-magischen Fantasywelt sucht. Der titelgebende Witch Collector wirkt anfangs mächtig und geheimnisvoll, doch schnell wird er zum Punchingball der Story – ständig bekommt er auf die Nase, was irgendwann eher unfreiwillig komisch wirkt. Mein Problem: Nach dem starken Einstieg geht der Drive verloren. Die Mitte zieht sich wie ein zu lang gekauter Zaubertrank, und plötzlich hat man das Gefühl, die Autorin wolle alles unterbringen – Götter, Magie, Mythen, Emotionen, Intrigen. Statt Tiefe entsteht Verwirrung. Besonders die „Enemies to Lovers“-Dynamik passiert in Lichtgeschwindigkeit – ein paar Seiten Streit, ein Blick, und zack: Gefühle. Da fehlt einfach der Aufbau, der Funken, der einen wirklich mitfiebern lässt. Zum Ende hin zieht die Spannung zwar noch einmal an, aber auch da wirkt vieles gehetzt und überladen, als müsste man unbedingt alle offenen Fäden zusammenstopfen – ob’s passt oder nicht. Insgesamt also ein Buch, das mit starkem Beginn und interessanten Ideen punktet, sich dann aber im eigenen Tempo und Weltenbau verliert. Schade um das Potenzial – Band zwei werde ich wohl auslassen.
Oct 23, 2025







