78° tödliche Breite
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Description
Die Polarnacht bringt den Tod
Kurz nach Weihnachten reist der frisch pensionierte norwegische Ex-Kommissar Trond Lie nach Spitzbergen, wo er sich längere Zeit um seinen vierjährigen Enkel Bjarne kümmern muss. Doch das Leben in dem kleinen Ort Longyearbyen und vor allem die arktische Kälte und Dauerdunkelheit der langen Polarnacht am fast nördlichsten Punkt der Welt sind gewöhnungsbedürftig. Als die junge Hundeschlittenführerin Frida van Namen plötzlich einen Toten im Schnee entdeckt, die Polizei vom Festland aber nicht anreisen kann, übernimmt Trond nur zu gerne die Ermittlung. Bald ahnt er, dass er einem Verbrechen von großem politischem Ausmaß auf der Spur ist. Aber in der arktischen Nacht lauert nicht nur ein gefährlicher Mörder, sondern auch ein hungriger Eisbär.
Book Information
Author Description
Hinter dem Pseudonym Hanne H. Kvandal verbirgt sich die deutsche Autorin und ehemalige Rundfunk-Journalistin Hannelore Hippe. Als Hannah O’Brien hat sie ihre erfolgreiche irische Krimireihe um die Ermittlerin Grace O’Malley geschrieben. Zuletzt erschien unter ihrem Klarnamen bei dtv der Roman ›Die verlorenen Töchter‹ (dtv 21835), der als Vorlage für den Oscar nominierten deutsch-norwegischen Film ›Zwei Leben‹ (2012) diente. Die Autorin lebt in Köln und an der Mosel.
Posts
Eis, Einsamkeit und ein Netz aus Lügen
Kurz nach Weihnachten reist der pensionierte Kommissar Trond Lie nach Spitzbergen, um seine Tochter zu unterstützen. Als in Longyearbyen ein Mann aus einer Forschungsgruppe erschossen wird und keine Hilfe vom Festland kommen kann, beginnt er selbst zu ermitteln – unterstützt von der Hundeschlittenführerin Frida. Dabei stößt er auf Ungereimtheiten im Umfeld der Forscher. Was wirklich hängen bleibt, ist nicht der Fall – sondern der Ort. Spitzbergen, Polarnacht, Eisbären, diese komplette Abgeschiedenheit: Das ist spannend und mal etwas anderes. Man merkt auch, dass viel Recherche in das Setting geflossen ist. Der Krimi selbst kann da aber nicht mithalten. Die Handlung wirkt stellenweise zerfasert, verliert sich in Details und kommt nur schleppend voran. Gerade der eigentliche Fall bleibt überraschend blass, obwohl er größer aufgezogen wird. Figuren und Motive bleiben teilweise oberflächlich, und die Auflösung wirkt eher unspektakulär. Unterm Strich: interessant wegen des Schauplatzes, aber als Krimi zu schwach.
Man bekommt einen bildlichen Eindruck in die Landschaft, in das Leben und die Menschen die dort wohnen. Es klingt faszinierend! Das Buch lässt sich gut lesen, man ist schnell drin. Viele Personen sind involviert , zum Glück gibt es hinten im Buch eine kurze Legende zu jeder Person und auch einen Landkartenausschnitt. Das hat mir gut gefallen. Zum Schluss wird es etwas wissenschaftlich detailliert, etwas verwirrend, weil vieles aufeinandertrifft … dann aber wieder spannend und auch traurig.
Mord im Eis
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Der Schreibstil ist wirklich gut und ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Trond als Ermittler war mir gleich sympathisch und auch Frieda mochte ich. Ich tappte bis zum Schluss im dunkeln, wer der Täter sein könnte. Außerdem fand ich das Thema im Buch sehr interessant. Der Nordpol und die so weit nördlich liegenden Länder bekommen im Alltag doch recht wenig Aufmerksamkeit. Umso spannender fand ich es, mehr über die Welt dort und die politischen Umstände zu erfahren. Das Ende war dann leider für mich der Schwachpunkt der Geschichte. Hier ging mir alles etwas schnell. Es fiel mir dadurch ein bisschen schwer, den Überblick zu behalten, was warum geschehen war. Alles in allem war ich von der Geschichte gut unterhalten und fand, wie gesagt, das Thema unglaublich interessant. Allein dafür hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen. Klare Empfehlung!
Schöne Landschaft und sympathische Charaktere, sont leider eher so lala
Das einzig, aber leider auch gleichzeitig größte Manko des Buches war, dass die Auflösung der Handlung am Ende zu kurz und knapp war und mich tw. mehr verwirrt hat als alles andere. Ich hatte das Gefühl, das Buch bestand zu 75% aus Ermittlungen, die den Leser in der Handlung eher wenig weiterbrachten und dann plötzlich auf den letzten ca. 20 Seiten wurde alles überstürzt aufgelöst.
Die Krimihandlung ist zu vernachlässigen, Plot und und Schreibstil sind leider nicht sehr ausgereift. Ich, vorher völlig unwissend, habe aber eine Menge über Svalbard und Spitzbergen gelernt - sowohl geografisch, geologisch, kulturell und geopolitisch und bin jetzt durchaus angefixt, mich mehr mit dieser Region zu beschäftigen. Ob ich dazu unbedingt den zweiten Teil der Reihe zur Hand nehmen werde, weiß ich jedoch noch nicht…
Gutes Buch, schlechtes Ende
Ich persönlich empfinde das Buch als sehr gut. Über den Verlauf der Geschichte wird es immer spannender, und die Charaktere verwickeln sich in immer mehr Widersprüche. Jedoch finde ich dass Ende als sehr unbefriedigend, da der Eigentliche Fall nicht wirklich vom Kommissar aufgelöst wird, sondern nur der Leser dies erfährt. Trotzdem ist dieses Buch sehr gut
Hanne H. Kvandal - 78° Tödliche Breite Der frisch pensionierte norwegische Ex-Kommissar "Trond Lie" reist nach Spitzbergen, um seiner Tochter und seinem vierjährigen Enkel im ewigen Polarwinter beizustehen. Doch ansatatt Ruhe zu finden kommt alles anders. Die junge Hundeschlittenführerin "Frida van Namen" entdeckt im Schnee eine Leiche eines Mannes – der erste Mord dort seit Jahrzehnten. Weil die Polizei vom Festland wegen des Wetters nicht rechtzeitig anreisen kann, übernimmt Trond die Ermittlungen. Zusammen mit Frida stößt er bald auf merkwürdige Hintergründe, seltsame Personen und internationale Verstrickungen. Gleichzeitig stellen die extreme Dunkelheit, die eisige Kälte und selbst Eisbären eine zusätzliche lebensbedrohliche Gefahr dar.
REZENSION📘 Dies ist der erste Teil von Hanne H. Kvandal. Gekauft habe ich mir das Buch – wie könnte es anders sein – nicht nur, weil ich nordische Krimis liebe, sondern vor allem wegen des wunderschönen Covers, welches dieses Buch ziert. In die Geschichte bin ich zu Beginn nicht ganz so leicht hineingekommen, doch mit der Zeit hat sie mich immer mehr gepackt. Besonders die Charaktere haben mich schnell begeistert: der warmherzige Großvater, der sich liebevoll um seinen Enkel kümmert und gleichzeitig in den Mordfallen ermittelt und die Schlittenhundeführerin mit ihren Huskys und den lebendig erzählten Geschichten rund um das Leben in Spitzbergen. Auch die eindrucksvoll beschriebene Landschaft hat mir sehr gefallen. Die karge Weite, die Dunkelheit und die besondere Atmosphäre Spitzbergens waren so anschaulich dargestellt, dass man das Gefühl hatte, selbst mitten im Geschehen zu stehen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Das Buch kommt eher ruhig daher – es lebt weniger von rasanter Action, sondern von Atmosphäre und unterschwelliger Spannung. Für alle, die genau das mögen, ist es absolut passend. An manchen Stellen hatte ich zwar das Gefühl, dass Gedankengänge nicht ganz klar ausgeführt wurden, dennoch hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen – und ich werde definitiv auch zum zweiten Teil lesen.
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Die Polarnacht bringt den Tod
Kurz nach Weihnachten reist der frisch pensionierte norwegische Ex-Kommissar Trond Lie nach Spitzbergen, wo er sich längere Zeit um seinen vierjährigen Enkel Bjarne kümmern muss. Doch das Leben in dem kleinen Ort Longyearbyen und vor allem die arktische Kälte und Dauerdunkelheit der langen Polarnacht am fast nördlichsten Punkt der Welt sind gewöhnungsbedürftig. Als die junge Hundeschlittenführerin Frida van Namen plötzlich einen Toten im Schnee entdeckt, die Polizei vom Festland aber nicht anreisen kann, übernimmt Trond nur zu gerne die Ermittlung. Bald ahnt er, dass er einem Verbrechen von großem politischem Ausmaß auf der Spur ist. Aber in der arktischen Nacht lauert nicht nur ein gefährlicher Mörder, sondern auch ein hungriger Eisbär.
Book Information
Author Description
Hinter dem Pseudonym Hanne H. Kvandal verbirgt sich die deutsche Autorin und ehemalige Rundfunk-Journalistin Hannelore Hippe. Als Hannah O’Brien hat sie ihre erfolgreiche irische Krimireihe um die Ermittlerin Grace O’Malley geschrieben. Zuletzt erschien unter ihrem Klarnamen bei dtv der Roman ›Die verlorenen Töchter‹ (dtv 21835), der als Vorlage für den Oscar nominierten deutsch-norwegischen Film ›Zwei Leben‹ (2012) diente. Die Autorin lebt in Köln und an der Mosel.
Posts
Eis, Einsamkeit und ein Netz aus Lügen
Kurz nach Weihnachten reist der pensionierte Kommissar Trond Lie nach Spitzbergen, um seine Tochter zu unterstützen. Als in Longyearbyen ein Mann aus einer Forschungsgruppe erschossen wird und keine Hilfe vom Festland kommen kann, beginnt er selbst zu ermitteln – unterstützt von der Hundeschlittenführerin Frida. Dabei stößt er auf Ungereimtheiten im Umfeld der Forscher. Was wirklich hängen bleibt, ist nicht der Fall – sondern der Ort. Spitzbergen, Polarnacht, Eisbären, diese komplette Abgeschiedenheit: Das ist spannend und mal etwas anderes. Man merkt auch, dass viel Recherche in das Setting geflossen ist. Der Krimi selbst kann da aber nicht mithalten. Die Handlung wirkt stellenweise zerfasert, verliert sich in Details und kommt nur schleppend voran. Gerade der eigentliche Fall bleibt überraschend blass, obwohl er größer aufgezogen wird. Figuren und Motive bleiben teilweise oberflächlich, und die Auflösung wirkt eher unspektakulär. Unterm Strich: interessant wegen des Schauplatzes, aber als Krimi zu schwach.
Man bekommt einen bildlichen Eindruck in die Landschaft, in das Leben und die Menschen die dort wohnen. Es klingt faszinierend! Das Buch lässt sich gut lesen, man ist schnell drin. Viele Personen sind involviert , zum Glück gibt es hinten im Buch eine kurze Legende zu jeder Person und auch einen Landkartenausschnitt. Das hat mir gut gefallen. Zum Schluss wird es etwas wissenschaftlich detailliert, etwas verwirrend, weil vieles aufeinandertrifft … dann aber wieder spannend und auch traurig.
Mord im Eis
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Der Schreibstil ist wirklich gut und ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Trond als Ermittler war mir gleich sympathisch und auch Frieda mochte ich. Ich tappte bis zum Schluss im dunkeln, wer der Täter sein könnte. Außerdem fand ich das Thema im Buch sehr interessant. Der Nordpol und die so weit nördlich liegenden Länder bekommen im Alltag doch recht wenig Aufmerksamkeit. Umso spannender fand ich es, mehr über die Welt dort und die politischen Umstände zu erfahren. Das Ende war dann leider für mich der Schwachpunkt der Geschichte. Hier ging mir alles etwas schnell. Es fiel mir dadurch ein bisschen schwer, den Überblick zu behalten, was warum geschehen war. Alles in allem war ich von der Geschichte gut unterhalten und fand, wie gesagt, das Thema unglaublich interessant. Allein dafür hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen. Klare Empfehlung!
Schöne Landschaft und sympathische Charaktere, sont leider eher so lala
Das einzig, aber leider auch gleichzeitig größte Manko des Buches war, dass die Auflösung der Handlung am Ende zu kurz und knapp war und mich tw. mehr verwirrt hat als alles andere. Ich hatte das Gefühl, das Buch bestand zu 75% aus Ermittlungen, die den Leser in der Handlung eher wenig weiterbrachten und dann plötzlich auf den letzten ca. 20 Seiten wurde alles überstürzt aufgelöst.
Die Krimihandlung ist zu vernachlässigen, Plot und und Schreibstil sind leider nicht sehr ausgereift. Ich, vorher völlig unwissend, habe aber eine Menge über Svalbard und Spitzbergen gelernt - sowohl geografisch, geologisch, kulturell und geopolitisch und bin jetzt durchaus angefixt, mich mehr mit dieser Region zu beschäftigen. Ob ich dazu unbedingt den zweiten Teil der Reihe zur Hand nehmen werde, weiß ich jedoch noch nicht…
Gutes Buch, schlechtes Ende
Ich persönlich empfinde das Buch als sehr gut. Über den Verlauf der Geschichte wird es immer spannender, und die Charaktere verwickeln sich in immer mehr Widersprüche. Jedoch finde ich dass Ende als sehr unbefriedigend, da der Eigentliche Fall nicht wirklich vom Kommissar aufgelöst wird, sondern nur der Leser dies erfährt. Trotzdem ist dieses Buch sehr gut
Hanne H. Kvandal - 78° Tödliche Breite Der frisch pensionierte norwegische Ex-Kommissar "Trond Lie" reist nach Spitzbergen, um seiner Tochter und seinem vierjährigen Enkel im ewigen Polarwinter beizustehen. Doch ansatatt Ruhe zu finden kommt alles anders. Die junge Hundeschlittenführerin "Frida van Namen" entdeckt im Schnee eine Leiche eines Mannes – der erste Mord dort seit Jahrzehnten. Weil die Polizei vom Festland wegen des Wetters nicht rechtzeitig anreisen kann, übernimmt Trond die Ermittlungen. Zusammen mit Frida stößt er bald auf merkwürdige Hintergründe, seltsame Personen und internationale Verstrickungen. Gleichzeitig stellen die extreme Dunkelheit, die eisige Kälte und selbst Eisbären eine zusätzliche lebensbedrohliche Gefahr dar.
REZENSION📘 Dies ist der erste Teil von Hanne H. Kvandal. Gekauft habe ich mir das Buch – wie könnte es anders sein – nicht nur, weil ich nordische Krimis liebe, sondern vor allem wegen des wunderschönen Covers, welches dieses Buch ziert. In die Geschichte bin ich zu Beginn nicht ganz so leicht hineingekommen, doch mit der Zeit hat sie mich immer mehr gepackt. Besonders die Charaktere haben mich schnell begeistert: der warmherzige Großvater, der sich liebevoll um seinen Enkel kümmert und gleichzeitig in den Mordfallen ermittelt und die Schlittenhundeführerin mit ihren Huskys und den lebendig erzählten Geschichten rund um das Leben in Spitzbergen. Auch die eindrucksvoll beschriebene Landschaft hat mir sehr gefallen. Die karge Weite, die Dunkelheit und die besondere Atmosphäre Spitzbergens waren so anschaulich dargestellt, dass man das Gefühl hatte, selbst mitten im Geschehen zu stehen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Das Buch kommt eher ruhig daher – es lebt weniger von rasanter Action, sondern von Atmosphäre und unterschwelliger Spannung. Für alle, die genau das mögen, ist es absolut passend. An manchen Stellen hatte ich zwar das Gefühl, dass Gedankengänge nicht ganz klar ausgeführt wurden, dennoch hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen – und ich werde definitiv auch zum zweiten Teil lesen.











