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Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.

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Über das Buch

Raúl Krauthausen ist der bekannteste Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit – und die lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung geht. «Betrachten Sie Behinderung einfach als eine Eigenschaft wie die Haarfarbe» ist eine seiner zentralen Botschaften, und er kämpft auf allen Plattformen – analog und digital – für Sichtbarkeit und gegen Diskriminierung. In seinem neuen Buch wirft er grundlegende und oft unangenehme Fragen zur Inklusion in Deutschland auf, bringt seine Leser:innen dazu, sich mit ihrem eigenen Ableismus auseinanderzusetzen, und entwickelt eine Idee davon, wie Inklusion auf allen Ebenen wirklich zu leben ist.

Editionen (2)

ISBN9783499010293
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum14.03.23
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

59 Bewertungen

8 Rezensionen

4,5

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  • xgrinsekatzex
    xgrinsekatzex

    63 Follower

    5,0

    Ein sehr wichtiges Buch, das viele Facetten und für mich neue Perspektiven aufzeigt. Große Empfehlung!

    15. Juli 2025

  • faanielibri
    faanielibri

    208 Follower

    Debattenbuch über Inklusion und wie wir sie erreichen können. Sehr interessant und lehrreich!

    30. Aug. 2024

  • lvurv.liest
    lvurv.liest

    61 Follower

    4,0

    „Ne, also für wirklich alle Kinder kann das nicht funktionieren. Manche brauchen einfach ihren Schonraum“ ist eine der häufigsten Aussagen, die ich dazu höre, warum schulische Inklusion eine Utopie sei.

    Dahingehend sei zu Beginn einmal festgehalten: Inklusion ist ein Menschenrecht. Sowohl Kindern mit und ohne Behinderung muss die Möglichkeit gegeben werden, sich zu begegnen. Und Raúl Aguayo-Krauthausen dröselt in seinem Buch „Wer Inklusion will findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“ sehr gut auf, welche Barrieren es in den Bereichen Schule, Arbeit und Kultur zu überwinden gilt. Sehr geschickt leitet er die Kapitel mit klischeehaften Zitaten aber umgedreht, aus der Sicht einer behinderten Person ein, die ableistische Denkmuster entlarven. Er zeigt auf, dass es nicht ausreicht lediglich auf der politischen Ebene Veränderungen anzubahnen. Es ist auf gesellschaftlicher Ebene ein Umdenken von Nöten, sodass Menschen mit Behinderung ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sind. Für die nächsten Diskussionen habe ich auf jeden Fall gelernt gegen die „Schonraumfalle“ zu argumentieren, denn viele Argumente dienen zunächst der Aufrechterhaltung bestehender Systeme. Ebenfalls bedeutsam ist der Bereich der Kultur. Und da können wir uns, die gerne Bücher lesen fragen: wie werden eigentlich Menschen mit Behinderung repräsentiert? Kenne ich überhaupt Bücher, in denen Menschen mit Behinderung vorkommen? Habe ich Bücher von Menschen mit Behinderung gelesen? Und lest dieses Buch, wenn ihr euch mit ganz grundlegenden Fragen zum Thema beschäftigen möchtet.

    8. Sept. 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Raúl Aguayo-Krauthausen

Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Inklusions-Aktivist u.a. für die SOZIALHELDEN, einen gemeinnützigen Verein, den er 2004 selbst gegründet hat. Als studierter Kommunikationswirt und Design Thinker ist er seit über 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt aktiv. Er erfand die Wheelmap, eine Karte für rollstuhlgerechte Orte, protestierte vor dem Bundestag für ein gutes Teilhabe- und Gleichstellungsgesetz, erwirkte eine Verfassungsklage gegen die Triage-Regelung und klärt u.a. in Blogartikeln, Fernsehbeiträgen und in seinen Podcasts über Behinderung auf. Seit 2015 moderiert er mit „KRAUTHAUSEN – face to face“ seine eigene Talksendung. Für seine Verdienste um die sozialen Belange von behinderten und sozial benachteiligten Menschen wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

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