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Was bleibt, wenn wir sterben

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Über das Buch

Nach dem Tod ihrer Eltern versucht die Journalistin Louise Brown der Endlichkeit des Lebens etwas Sinnstiftendes abzugewinnen. Sie wird Trauerrednerin und Zeugin dessen, was von uns bleibt. Dies verändert nicht nur ihre Einstellung zum Tod, sondern auch ihre Haltung zum Leben. Louise Brown schenkt uns unvergessliche Bilder, die daran erinnern, was uns als Menschen ausmacht. Ein tröstendes und befreiendes Buch, das Mut macht, das Leben auf die Dinge auszurichten, die von Bedeutung sind.

Editionen (3)

ISBN9783257071764
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum29.09.21
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • elena_liest
    elena_liest

    250 Follower

    5,0

    "Der Tod ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Wenn man in seine Stille hineinhört, kann man etwas erfahren. Über die Verstorbenen. Über sich. Über das Leben." - Louise Brown, "Was bleibt, wenn wir sterben" Nach dem Tod ihrer Eltern entschließt sich die Journalistin Louise Brown, als Trauerrednerin zu arbeiten. In ihrem Buch "Was bleibt, wenn wir sterben" berichtet sie sowohl von eigenen Erfahrungen mit der Endlichkeit des Lebens, als auch von den Geschichten der Verstorbenen und Hinterbliebenen, die ihre Dienste als Trauerrednerin in Anspruch genommen haben. Einfühlsam und voll Wärme führt die Autorin durch ihr Buch, gibt Denkanstöße und nähert sich dem Thema Tod auf einzigartige, zu gleichen Teilen sachliche wie gefühlvolle und teils humorvolle Weise an. Es ist nicht leicht, über den Tod nachzudenken, egal, ob es sich dabei um den eigenen Tod oder den eines geliebten Menschen handelt. Dass es trotzdem oder gerade deshalb wichtig sein kann, mit der Familie, Partner*innen oder anderen so nahestehenden Personen über den eigenen Tod zu sprechen, zeigt Louise Brown in ihrem Sachbuch sehr eindrücklich. Ich würde "Was bleibt, wenn wir sterben" sowohl Menschen empfehlen, die sich beruflich mit Tod und Trauerarbeit beschäftigen, als auch denen, die selbst jemanden verloren haben oder sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander setzen möchten. Mir hat das Buch sehr geholfen, ich habe mich zwischen den Seiten gut aufgehoben gefühlt und Louise Browns Worte haben für mich immer den richtigen Ton getroffen, um mir durch meine eigene Trauer über den kürzlichen Verlust eines mir sehr wichtigen Menschen zu helfen.

    6. Jan. 2024

  • kristinliest
    kristinliest

    18 Follower

    5,0

    Eine wunderbare Verknüpfung von eigenen Erfahrungen und den Geschichten, die ihr erzählt wurden.

    12. Aug. 2025

  • maulwurfskind
    maulwurfskind

    3 Follower

    5,0

    Der Tod, das Sterben und alles, was dazugehört, sind Themen, über die man in der Regel selten spricht. Wer weiß schon, wie die eigene Beerdigung aussehen soll? In dem Moment, als ihre beiden Eltern innerhalb von drei Monaten starben, hatte die Journalistin Louise Brown sich mit alldem noch nicht beschäftigt. Die Trauer traf sie unvermittelt, heftig und unvorbereitet; riss sie in ein tiefes Loch. Ihr Weg, damit umzugehen: sie wurde Trauerrednerin. Von ihrer persönlichen Trauer, ihrem Alltag in ihrem neuen Beruf, Erfahrungen von anderen Trauernden und allgemeinen Überlegungen zu diesen Themen handelt dieses Buch. "Was bleibt, wenn wir sterben"? - Eine Frage, die man vorher nie so ganz beantworten kann. Was immer bleibt: Erinnerungen. Liebe. Schmerz. Freude, über das Leben und die Zeit, die man mit den Verstorbenen hatte. "Unsere Liebsten bleiben nicht als Verstorbene bei uns, sondern als Lebende." Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es nicht einfach zu lesen war. Das lag nicht etwa an einer komplizierten Sprache - diese ist leicht verständlich, persönlich und angenehm - sondern daran, dass es auch vieles mit meinen Gefühlen und Überlegungen gemacht hat. Die Geschichte eines Paares, das sich zu Kriegszeiten als Zweckehe zusammengetan hat, sich aus tiefem Herzen geliebt hat, ein gemeinsames Leben verbracht hat, bis die Frau an Demenz erkrankte und der Mann sie bis zu ihrem letzten Atemzug pflegte und liebte, hat mein Herz zerrissen. ("Sie war seine große Liebe. Seine größte. Aber er hatte sein Ziel erreicht, bis zum Schluss für sie da zu sein"). Andere Geschichten von eigensinnigen Senior*innen brachten mich zum Schmunzeln. Gelernt habe ich auch einiges. Über das Leben, das Sterben, den Tod. Über die Geschichte eines Landes und eines anderen. Über den Beruf als Trauerredner*in Ich kann dieses dünne Buch wirklich allen uneingeschränkt empfehlen, ob traurig, froh, nachdenklich, alt, jung oder alles gleichzeitig. 5/5

    1. Sept. 2022

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Louise Brown

Louise Brown, geboren 1975 in London, zog als Jugendliche mit ihrer Familie ins norddeutsche Ostholstein. Sie studierte Politikwissenschaft und ist Journalistin. Von ihren Erfahrungen als Trauerrednerin erzählt sie in ihrem Buch ›Was bleibt, wenn wir sterben‹. Louise Brown lebt mit Familie und Hund in Hamburg.

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