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Der autobiografische Roman des deutschen Theaterschauspielers Sabin Tambrea beginnt mit der Ausreise aus seinem Heimatland Rumänien als kleiner Junge. Es werden drei verschiedene Erzählperspektiven miteinander verwoben. Seine Erinnerungen, die Geschichte seines Großvaters mütterlicherseits und die Geschichte seines Vater. Wer sich für die Geschichte Rumäniens zu Zeiten des Kommunismus unter Ceausescu interessiert, erhält hier sehr eindrücklich Einblicke. Der Großvater erzählt von seiner politischen Gefangenschaft in Rumänien. Der Vater, ein bekannter Violinist berichtet über seine Flucht für ein besseres Leben. Und Tambrea selbst zeigt Ausschnitte seiner Kindheit, vor allem den Versuch mit dem Geigenspiel seine Eltern glücklich zu machen. Der Roman endet mit der Anreise des Autors in Deutschland und so schließt sich erzählerisch der Kreis, was ich sehr gelungen finde. Die Geschichte des Großvaters fand ich am beeindruckendsten, obwohl sie seitentechnisch nicht unbedingt den größten Raum einnahm. Es ist keine ausführliche Biografie über das Leben des Autors, eher eine ausführliche Reise in die Vergangenheit der Familie.
7. Dez. 2025
Der autobiografische Roman des deutschen Theaterschauspielers Sabin Tambrea beginnt mit der Ausreise aus seinem Heimatland Rumänien als kleiner Junge. Es werden drei verschiedene Erzählperspektiven miteinander verwoben. Seine Erinnerungen, die Geschichte seines Großvaters mütterlicherseits und die Geschichte seines Vater. Wer sich für die Geschichte Rumäniens zu Zeiten des Kommunismus unter Ceausescu interessiert, erhält hier sehr eindrücklich Einblicke. Der Großvater erzählt von seiner politischen Gefangenschaft in Rumänien. Der Vater, ein bekannter Violinist berichtet über seine Flucht für ein besseres Leben. Und Tambrea selbst zeigt Ausschnitte seiner Kindheit, vor allem den Versuch mit dem Geigenspiel seine Eltern glücklich zu machen. Der Roman endet mit der Anreise des Autors in Deutschland und so schließt sich erzählerisch der Kreis, was ich sehr gelungen finde. Die Geschichte des Großvaters fand ich am beeindruckendsten, obwohl sie seitentechnisch nicht unbedingt den größten Raum einnahm. Es ist keine ausführliche Biografie über das Leben des Autors, eher eine ausführliche Reise in die Vergangenheit der Familie.
7. Dez. 2025






