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Romane

Saubere Zeiten

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Über das Buch

Die dramatische Geschichte einer Unternehmerfamilie und ein großer Vater-Sohn-Roman

Als Jakobs Vater im Sterben liegt, macht Jakob sich auf ins Zuhause seiner Kindheit. Er beginnt, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen: Sein Großvater Theodor Auber war im Wirtschaftswunder-Deutschland eine schillernde Figur. Er erfand ein Waschpulver und wurde ein reicher Mann, bis er unter ungeklärten Umständen alles verlor. Seine Spurensuche führt Jakob bis nach Rio de Janeiro. Dort trifft er die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie, in der die Karriere seines Großvaters einst begann …

»Ein bewegender Familienroman.« HÖRZU

»Eine mitreißende Geschichte über Familie, Erfolg, Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen.« Handelsblatt

»Ein Pageturner, der in schnörkelloser Sprache das Drama einer Familie vor deutscher Zeitgeschichte erzählt.« dpa

»Fesselnd.« hr2 Kultur

Editionen (2)

ISBN9783746641416
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum13.08.24
Seitenzahl381

Rezensionen & Bewertungen

91 Bewertungen

20 Rezensionen

3,9

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  • sandra75
    sandra75

    95 Follower

    4,0

    Fiktiv aber so hätte es auch passieren können

    4. März 2026

  • moneslesecouch
    moneslesecouch

    75 Follower

    4,0

    Historisch interessante Familiengeschichte

    Als Jakob Aubers Vater im Sterben liegt, beginnt für ihn eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sein Vater hat ihm ein Zimmer voller Informationen hinterlassen, die Jakob tief in die Familiengeschichte führen. Sein Großvater hatte in der Wirtschaftswunderzeit ein Waschmittel erfunden, das ihn zu Reichtum gebracht hat. Doch plötzlich war das Vermögen weg und es wurde nie ganz klar, wie es dazu kam. Jakobs Suche führt ihn in ein dunkles Kapitel seiner Familie und als er in Brasilien eine Jüdin kurz vor ihrem Lebensende trifft, löst sich das Rätsel um den Aufbau des Firmenimperiums und des tiefen Falls seines Großvaters. Ein großer Familienroman, der zeigt, was Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie ausmachen und wie Schuld sich über Generationen auswirken kann. Es ist auch eine Geschichte, in der es um Vater und Sohn und deren zu Lebzeiten schwieriges Verhältnis geht und das Bedauern, dass keine gemeinsame Sprache gefunden werden konnte. Genau so ist es eine Reise in ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das heute leider wieder so aktuell ist. Ich habe den Roman richtig gern gelesen und er hat mich ein wenig an Martin Suters „Melody“ erinnert. und fand sowohl die Familiengeschichte als auch die historische Ebene sehr anschaulich und berührend. Der Journalist Andreas Wunn verarbeitet hier einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte, was dem Roman eine starke Tiefe gibt.

    26. Feb. 2024

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Follower

    3,0

    ⭐️⭐️⭐️

    Saubere Zeiten verspricht Andreas Wunn in seinem Debütroman, der an die Geschichte seiner Familie angelehnt ist. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren uns einig - der große Wurf war es, zumindest für unser Empfinden, nicht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Erinnerungen- da erinnert sich der Enkel an Vater und Großvater, der Vater erinnert sich sich an den Großvater und seine Kindheit im Wirtschaftswunder, der Großvater erinnert sich an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit... zwischendurch musste man sich ganz schön sortieren, damit man nicht den Faden verliert, wer hier gerade über wen spricht und sinniert. Die eigentliche Geschichte über ein junges jüdisches Mädchen und ihr Schicksal, verliert sich dazwischen leider. Ich hätte gern etwas mehr über sie erfahren, als aus drei Perspektiven die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeiten erzählt zu bekommen.

    ⭐️⭐️⭐️

    18. Jan. 2024

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Andreas Wunn

Andreas Wunn, geboren 1975, wuchs in Trier auf und studierte Politikwissenschaften in Berlin. Für das ZDF berichtete er als Südamerika-Korrespondent sechs Jahre lang aus Rio de Janeiro. Heute leitet er das ZDF-Morgenmagazin und -Mittagsmagazin. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. »Saubere Zeiten« ist sein Romandebüt. Er lebt in Berlin.

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