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Fiktiv aber so hätte es auch passieren können
4. März 2026
Fiktiv aber so hätte es auch passieren können
4. März 2026
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91 Bewertungen
20 Rezensionen
3,9
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95 Follower
4. März 2026
4. März 2026

75 Follower
Als Jakob Aubers Vater im Sterben liegt, beginnt für ihn eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sein Vater hat ihm ein Zimmer voller Informationen hinterlassen, die Jakob tief in die Familiengeschichte führen. Sein Großvater hatte in der Wirtschaftswunderzeit ein Waschmittel erfunden, das ihn zu Reichtum gebracht hat. Doch plötzlich war das Vermögen weg und es wurde nie ganz klar, wie es dazu kam. Jakobs Suche führt ihn in ein dunkles Kapitel seiner Familie und als er in Brasilien eine Jüdin kurz vor ihrem Lebensende trifft, löst sich das Rätsel um den Aufbau des Firmenimperiums und des tiefen Falls seines Großvaters. Ein großer Familienroman, der zeigt, was Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie ausmachen und wie Schuld sich über Generationen auswirken kann. Es ist auch eine Geschichte, in der es um Vater und Sohn und deren zu Lebzeiten schwieriges Verhältnis geht und das Bedauern, dass keine gemeinsame Sprache gefunden werden konnte. Genau so ist es eine Reise in ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das heute leider wieder so aktuell ist. Ich habe den Roman richtig gern gelesen und er hat mich ein wenig an Martin Suters „Melody“ erinnert. und fand sowohl die Familiengeschichte als auch die historische Ebene sehr anschaulich und berührend. Der Journalist Andreas Wunn verarbeitet hier einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte, was dem Roman eine starke Tiefe gibt.
26. Feb. 2024
Als Jakob Aubers Vater im Sterben liegt, beginnt für ihn eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sein Vater hat ihm ein Zimmer voller Informationen hinterlassen, die Jakob tief in die Familiengeschichte führen. Sein Großvater hatte in der Wirtschaftswunderzeit ein Waschmittel erfunden, das ihn zu Reichtum gebracht hat. Doch plötzlich war das Vermögen weg und es wurde nie ganz klar, wie es dazu kam. Jakobs Suche führt ihn in ein dunkles Kapitel seiner Familie und als er in Brasilien eine Jüdin kurz vor ihrem Lebensende trifft, löst sich das Rätsel um den Aufbau des Firmenimperiums und des tiefen Falls seines Großvaters. Ein großer Familienroman, der zeigt, was Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie ausmachen und wie Schuld sich über Generationen auswirken kann. Es ist auch eine Geschichte, in der es um Vater und Sohn und deren zu Lebzeiten schwieriges Verhältnis geht und das Bedauern, dass keine gemeinsame Sprache gefunden werden konnte. Genau so ist es eine Reise in ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das heute leider wieder so aktuell ist. Ich habe den Roman richtig gern gelesen und er hat mich ein wenig an Martin Suters „Melody“ erinnert. und fand sowohl die Familiengeschichte als auch die historische Ebene sehr anschaulich und berührend. Der Journalist Andreas Wunn verarbeitet hier einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte, was dem Roman eine starke Tiefe gibt.
26. Feb. 2024

253 Follower
Saubere Zeiten verspricht Andreas Wunn in seinem Debütroman, der an die Geschichte seiner Familie angelehnt ist. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren uns einig - der große Wurf war es, zumindest für unser Empfinden, nicht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Erinnerungen- da erinnert sich der Enkel an Vater und Großvater, der Vater erinnert sich sich an den Großvater und seine Kindheit im Wirtschaftswunder, der Großvater erinnert sich an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit... zwischendurch musste man sich ganz schön sortieren, damit man nicht den Faden verliert, wer hier gerade über wen spricht und sinniert. Die eigentliche Geschichte über ein junges jüdisches Mädchen und ihr Schicksal, verliert sich dazwischen leider. Ich hätte gern etwas mehr über sie erfahren, als aus drei Perspektiven die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeiten erzählt zu bekommen.

18. Jan. 2024
Saubere Zeiten verspricht Andreas Wunn in seinem Debütroman, der an die Geschichte seiner Familie angelehnt ist. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren uns einig - der große Wurf war es, zumindest für unser Empfinden, nicht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Erinnerungen- da erinnert sich der Enkel an Vater und Großvater, der Vater erinnert sich sich an den Großvater und seine Kindheit im Wirtschaftswunder, der Großvater erinnert sich an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit... zwischendurch musste man sich ganz schön sortieren, damit man nicht den Faden verliert, wer hier gerade über wen spricht und sinniert. Die eigentliche Geschichte über ein junges jüdisches Mädchen und ihr Schicksal, verliert sich dazwischen leider. Ich hätte gern etwas mehr über sie erfahren, als aus drei Perspektiven die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeiten erzählt zu bekommen.
18. Jan. 2024

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